Schutz vor Zecken

von Anonym

Liebe Frau Reimann-Höhn,

meine Kinder Jana und Larissa sind sehr aktiv und spielen viel im Garten. Außerdem machen wir oft lange Waldspaziergänge mit unserem Hund. Jeden Sommer habe ich große Angst, die Kinder könnten von Zecken gebissen und dadurch krank werden. Haben Sie einen Tipp, wie ich meine Mädchen davor schützen kann?

Antwort von: Dipl.-Päd. Uta Reimann-Höhn

Liebe Leserin,

Zecken können unter anderem Hirnhautentzündung und Borreliose übertragen, zwei gefährliche Krankheiten. Gegen die Hirnhautentzündung können Sie Ihre Kinder impfen lassen, gegen Borreliose allerdings nicht. Nach einem Zeckenbiss sollten Sie die Haut nach Rötungen absuchen und gegebenenfalls zum Arzt gehen. Mit Antibiotika kann die Borreliose behandelt werden. Da Zecken, entgegen landläufiger Meinung, nicht auf Bäumen, sondern im hohen Gras oder in Gebüschen leben, helfen Hosen und feste Schuhe vorbeugend gegen Bisse. Besonders aktiv sind Zecken, wenn es warm und feucht ist.  Sprechen Sie mit Ihren Kindern über die Gefahren, und üben Sie mit Ihnen, zumindest im Sommer oder nach einem Tag im Freien, jeden Abend den Körper nach festgebissenen Zecken und Rötungen abzusuchen.

Auf der Internetseite www.zeckenschule.de gibt es viele kindgerecht aufbereitete Informationen, die als Gesprächsgrundlage hilfreich sind. 

Einen zeckenfreien Sommer wünscht 
Ihre Uta Reimann-Höhn

Kommentare zu "Schutz vor Zecken"

  • S.H. schreibt am 08.09.2013

    Entgegen der weitläufigen Meinung (auch von zum Thema Borreliose wenig informierten Medizinern) zeigt sich eine Borreliose Infektion nicht per Rötung um die Bissstelle !!!
    Da wir selbst betroffen sind, Rate ich jedem, auch Kindern: sofort eine Antibiotikagabe nach JEDEM Biss !!!

    Borreliose ist furchtbar schlimm und kaum zu ertragen!!!
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