Harter Bauch und Geschrei: Was steckt dahinter?

von Silvia N.

Liebe Frau Dr. Schmelz,
vergangene Nacht war es mit meinem Enkelkind Joleen (15 Monate) wieder sehr schlimm. Sie hat schon beim Schlafenlegen sehr lange geschrien und ist nachts fast alle zwei Stunden mit Schreiattacken aufgewacht. Sie steht im Bett und macht sich ganz steif, drückt die Beine durch und hat in dem Moment auch einen festen Bauch. Das kann doch keine Trotzreaktion oder nur verwöhnt sein? Ich vermute, dass ihr etwas weh tut. Allerdings hat sie dieses Steifmachen und Schreien auch am Tag. Was können wir tun, um herauszufinden, was Joleen hat?

Liebe Grüße
Von Silvia N.

Antwort von: Dr. med. Andrea Schmelz

Liebe Frau N.,
leider kann ich anhand Ihrer Beschreibung nicht erkennen, was der Grund für das Schreien von Joleen ist. Wenn Sie vermuten, die Kleine hätte Schmerzen, sollte Ihre Tochter mit ihr zum Kinderarzt gehen. Allerdings kann vor allem tagsüber auch ein psychisches oder ein Trotzproblem dahinterstecken. Wenn Kinder schreien, verspannen sie sich häufig. Es liegt ja in der Regel auch eine „angespannte“ Situation – Ärger, Schmerz, Frustration – vor, die zu dem Geschrei führt! Insbesondere der Bauch ist angespannt und hart, so lange sie schreien. Deswegen kann man als Arzt bei Babys, die schreien, z. B. den Bauch nicht untersuchen, weil man außer angespannten Bauchmuskeln nichts tasten kann.

Herzliche Grüße
Ihre
Andrea Schmelz

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