Muss ein Wasserbruch operiert werden?

von Nina B.

Sehr geehrte Frau Schmelz,

bei meinem Sohn (14 Monate) wurde eine Hydrocele testis, ein Wasserbruch, festgestellt. Die Ärzte raten mir zu einer Operation. Nun meine Frage: Gibt es Ihres Wissens eine alternative Heilmethode, oder ist diese OP unbedingt erforderlich?

Antwort von: Dr. med. Andrea Schmelz

Liebe Nina,

ein Wasserbruch ist eine Flüssigkeitsansammlung im Bereich des Hodensacks. Er kann ein- oder beidseitig bestehen und kommt überwiegend bei Neugeborenen vor. Er bildet sich in den ersten drei bis vier Lebensmonaten wieder zurück, kann aber auch in den ersten Lebensmonaten neu auftreten. Nach dem ersten Lebensjahr ist eine spontane Rückbildung selten, sodass dann – wie bei Ihrem Sohn – zur Operation geraten wird. Ohne Operation besteht ein erhöhtes Risiko für einen Leistenbruch. Manchmal kann eine homöopathische Therapie die Operation überflüssig machen. Am sinnvollsten ist immer eine Konstitutionsbehandlung durch einen Homöopathen. Als Alternative können Sie Artemisia abrotanum D3 2-mal täglich 5 Globuli sowie Rhododendron D6 ebenfalls 2-mal täglich 5 Globuli im Wechsel versuchen (an den geraden Tagen das eine Mittel, an den ungeraden Tagen das andere). Wenn die Homöopathie keinen Erfolg gezeigt hat, kann immer noch operiert werden.

Herzliche Grüße

Ihre Andrea Schmelz

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