Tobsuchtsanfall durch die geliebte Spielekonsole

von Anonym

Liebe Frau Reimann-Höhn,

mein achtjähriger Sohn ist ganz verrückt nach seiner Spielekonsole Wii. Obwohl wir seit einiger Zeit feste Spielzeiten (nicht mehr als eine Stunde am Tag) eingeführt haben, gibt es jedes Mal „Theater“, wenn ich das Gerät nach 60 Minuten ausschalte. Lukas wird dann richtig wütend, und es braucht lange, bis ich wieder vernünftig mit ihm reden kann. Soll ich ihm das Spiel ganz verbieten oder vielleicht die Spielzeit verlängern?

Antwort von: Dipl.-Päd. Uta Reimann-Höhn

Liebe Leserin,

ich kann mir sehr gut vorstellen, dass Ihr Sohn Lukas versucht, seine Spielzeit mit allen Mitteln zu verlängern. Gerade Jungen sind ja sehr begeistert von Video- oder Computerspielen und können sich damit problemlos stundenlang beschäftigen. Gut ist das aber nicht, und mit Ihrer Reglementierung der Spielzeit liegen Sie daher ganz richtig. Ich vermute allerdings, dass das Spielverbot nach einer Stunde bei Ihnen selbst ein schlechtes Gewissen auslöst. So etwas spüren Kinder. Möglicherweise merkt Ihr Sohn, dass da vielleicht noch was geht,wenn er nur wütend genug reagiert.

Ich kann Ihnen nur raten, die zeitliche Begrenzung ganz konsequent durchzusetzen und mit Ihrem Sohn darüber noch einmal sehr deutlich zu sprechen. Kündigen Sie an, das Gerät für eine Weile ganz wegzuschließen, wenn Ihr Sohn die Zeitbegrenzung nicht akzeptiert. Je klarer Sie sind, desto eher wird Ihr Sohn diese Regel annehmen. Sinnvoll ist es, eine Viertelstunde vor Ablauf der Spielzeit schon einmal darauf hinzuweisen. So kann Ihr Kind den Spielverlauf besser steuern und muss nicht mitten in einer spannenden Phase abschalten.

Ich wünsche gute Nerven 
Ihre Uta Reimann-Höhn

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