Was tun gegen kleine „Besucher“ im Elternbett?

von Ann-Kathrin D.

Hallo!

Unsere beiden Töchter Johanna (2 Jahre) und Alisa (3 Jahre) kommen seit einem halben Jahr häufig nachts zu uns ins Bett, legen sich neben uns und schlafen sofort weiter, oftmals so leise, dass wir das gar nicht mitbekommen. Wir haben schon mit verschiedenen Maßnahmen versucht, sie davon abzuhalten, doch ohne großen Erfolg. Was können wir tun?

Antwort von: Dr. med. Andrea Schmelz

Liebe Ann-Kathrin,

bei kleinen Besuchern im Elternbett hilft nur viel Konsequenz. Das bedeutet, dass Sie sich quasi eine „Alarmanlage“ bauen müssen, z. B. ein Glöckchen oder Windspiel so in Türnähe befestigen, dass es klingelt, wenn eines der Kinder ins Schlafzimmer schleicht. Oder Sie sammeln einige leere Blechdosen mit Plastikdeckel (z. B. von löslichem Cappuccino, eventuell in eine Dose Kieselsteine füllen) und bauen diese als Turm so vor der Türe auf, dass dieser scheppernd umfällt, wenn sich die Türe öffnet. So bemerken Sie, wenn eines der Kinder hereinkommt. Sie führen es dann sofort ruhig, aber sehr bestimmt ins eigene Bett zurück – notfalls viele Male pro Nacht und das möglicherweise auch mehrere Nächte hintereinander, bis beide Mädchen gelernt haben, dass sie sich nicht mehr unbemerkt in Ihr Bett schummeln können. Sie sehen, dass es ziemlich anstrengend werden wird, und sollten sich nur dann darauf einlassen, wenn Sie wirklich fest entschlossen sind, es ganz konsequent durchzuziehen. Erklären Sie Ihren Töchtern, dass Sie schlechter schlafen können, wenn es im Bett so eng ist, und dass Sie dann morgens nicht so geduldig sein können. Vielleicht hilft zusätzlich eine kleine Belohnung. Sie können z. B. jedem Ihrer Kinder in den ersten fünf oder zehn Nächten für jede Nacht, die es in seinem eigenen Bett geblieben ist, einen Leuchtstern schenken, die dann über oder neben sein Bett geklebt werden. Diese ungiftigen Sterne leuchten nach dem Auslöschen des Lichtes im Dunkeln noch etwas nach.

Viel Erfolg und herzliche Grüße

Ihre Andrea Schmelz

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