Mein Kind schreibt zu langsam

von Anonym

Liebe Frau Reimann-Höhn,

mir fiel zu Hause schon oft auf, dass meine Tochter Vanessa, 9 Jahre alt, nicht gut mitkommt beim Schreiben eines Übungsdiktats. Aber nun ist sie in der 3.Klasse und bekommt zum Üben nur noch ein paar Wörter statt des gesamten Textes, den die anderen Kinder schreiben. Man sieht jetzt an den Schuldiktaten, dass sie eindeutig mit der Diktiergeschwindigkeit nicht mitkommt. Bei „eine“ fehlt das letzte „e“ oder „m“ wird mit 4 Bögen geschrieben. Manchmal ist auch ein ganz anderes Wort dabei. Die Lehrerin sagt, sie nimmt schon genug Rücksicht. Alle würden schon warten auf sie. Wie soll ich die Schreibschnelligkeit fördern?

Antwort von: Dipl.-Päd. Uta Reimann-Höhn

Lieber Leser,

wie ist denn das Arbeitstempo Ihrer Tocher in den anderen Fächern? Hat sie da auch Schwierigkeiten, z.B. beim Rechnen? Für mich klingt das so, als ob die Lehrerin Ihrer Tochter einen Nachteilsausgleich (Diktieren einzelner Wörter) gewährt, weil Ihre Rechtschreib-Leistungen nicht den Anforderungen der 3.Klasse genügen. Fragen Sie einmal nach, ob es einen Förderplan für Ihr Kind gibt, den Sie auch einsehen können. Ein ausführliches Gespräch mit der Lehrerin ist notwendig, um die weitere Vorgehensweise zum Besten Ihres Kindes zu planen und eventuell einen Test auf Legasthenie durchzuführen. Ich vermute nämlich, es geht nicht nur um die Schreibschnelligkeit, sondern Ihre Tochter hat generell Probleme beim Rechtschreiben. Lassen Sie das unbedingt mal überprüfen. Erst die genaue Diagnose zeigt dann auch auf, welche Hilfen und Förderungen Ihr Kind benötigt. Wenn die schulische Unterstützung nicht ausreicht, sollten Sie über eine qualifizierte, außerschulische Förderung in einer lerntherapeutischen Einrichtung nachdenken. Detaillierte Informationen zu Lernschwächen können Sie auch unserem Spezialreport „Lernschwächen“ entnehmen, den Sie für 8,50 € mit der beigelegten Bestellkarte anfordern können.

Viel Erfolg wünscht,
Ihre Uta Reimann-Höhn

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