Mein Kind verwechselt b und d, was tun?

von Anonym

Liebe Frau Reimann-Höhn,

mein Sohn Tobias geht jetzt in die

2.Klasse, und eigentlich macht ihm die Schule auch viel Spaß. Nur mit der

Rechtschreibung hat er so seine Schwierigkeiten. Druckbuchstaben, die sich

ähnlich sehen, verwechselt er beim Lesen noch ganz oft. Dann wird aus loben ein

loden oder aus reden ein reben. Da er noch sehr langsam liest, braucht er

lange,um sich den Buchstaben aus dem Sinn zu erschließen. Was kann ich tun, um

ihm zu helfen?

Antwort von: Dipl.-Päd. Uta Reimann-Höhn

Liebe Leserin,

was Sie beschreiben, nennt sich Ähnlichkeitshemmung. Ihr Sohn hat die beiden Buchstaben (und vielleicht noch andere?) nicht separat abgespeichert, sondern vermischt sie immer wieder, weil sie sich so ähnlich sind. Generell können Sie ihm helfen, wenn Sie diese ähnlichen Buchstaben nicht mehr vergleichend lernen. Suchen Sie sich einen davon heraus, am besten vielleicht das b, weil es auch in seinem Namen Tobias vorkommt. Üben Sie nun NUR das b. Lassen Sie diesen Buchstaben in Texten heraussuchen, aus Knete formen, ein Bild, das nur aus dem Buchstaben b besteht malen etc. Solange bis Ihrem Kind das b so vertraut ist, dass es diesen Buchstaben überall rasch erkennt. Verlieren Sie kein Wort über das d, verbannen Sie es aus allen Übungen! Wenn das b sitzt, dann gehen Sie zu einem ganz anderen Buchstaben über, vielleicht g, und erst nach einer Weile wiederholen Sie Übungen zum b. Dann sollte es eigentlich rasch ganz sicher verankert sein. Ohne das ähnliche d üben zu müssen, wird Tobias bald den Unterschied sicher erkennen.

Viel Spaß beim Üben wünscht
Ihre Uta Reimann-Höhn

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