Mein Sohn möchte einen Lehrer

von Anonym

Liebe Frau Reimann-Höhn,

mein Sohn Julius geht in die dritten Klasse und beschwert sich immer öfter darüber, dass es gar keine Männer an seiner Schule gibt. Er hat Recht, außer dem Hausmeister arbeitet kein Mann an dieser Grundschule. Ich mache mir jetzt Sorgen, ob das meinem Kind schadet. Schließlich ist seine spätere Arbeitswelt ja ganz sicher nicht frei von Männern. Möglicherweise lernt er durch einen Unterricht, der ausschließlich von Frauen gehalten wird, wichtige Verhaltenweisen nicht. Was kann ich tun?

Antwort von: Dipl.-Päd. Uta Reimann-Höhn

Liebe Leserin,

da sprechen Sie in der Tat eine Misere an, die an deutschen Grundschulen (und viel mehr noch an Kindergärten) besteht. In Bayern unterrichten beispielsweise an Grundschulen 86 % Frauen, Tendenz: steigend. Ein Grund dafür ist sicherlich, dass die Bezahlung nicht berauschend ist und die Aufstiegschancen an der Grundschule nur gering sind. Nach der Grundschule ändern sich aber die Verhältnisse, denn an weiterführenden Schulen gibt es wieder nahezu genau so viele Lehrer wie Lehrerinnen. Ihr Sohn muss also nur eine gewissen „Durststrecke“ überstehen, bis er auch in der Schule täglich im Kontakt mit Lehrern sein wird. Das Defizit, das Ihr Sohn aber aktuell in der Grundschule hat, können Sie teilweise über ein Freizeitangebot kompensieren. Melden Sie Ihren Sohn in einem Verein bei einer Sportart an, die von einem männlichen Trainer geleitet wird.

Viel Spaß beim Trainieren wünscht
Ihre Uta Reimann-Höhn

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