Muss mein Kind auf die Privatschule?

von Anonym

Liebe Frau Reimann-Höhn,

nach den Sommerferien kommt unsere Tochter in die vierte Klasse. In der Elternschaft und unter den Kindern wird schon heiß diskutiert, wie es nach der Grundschule weitergehen soll. Die öffentlichen Schulen haben keinen guten Ruf, und viele Eltern überlegen, Ihr Kind an einer Privatschule anzumelden. Dadurch entsteht auch bei uns ein großer Druck. Wir haben das Gefühl, wenn unser Kind „nur“ auf eine öffentliche Schule geht, unterstützen wir es nicht optimal. Sind Privatschulen wirklich immer die bessere Lösung?

Antwort von: Dipl.-Päd. Uta Reimann-Höhn

Liebe Leserin,

das ist natürlich nicht so! In erster Linie sollte es immer um das grundsätzliche Konzept einer Schule gehen. Auch in Privatschulen gibt es inzwischen überfüllte Klassen und aufgrund der gestiegenen Anmeldezahlen einen hohen Leistungsdruck, denn viele Privatschulen orientieren sich bei der Aufnahme neuer Schüler an deren Noten. Sie können es sich leisten, nur die besten Schüler aufzunehmen. Das kann zu einem starken Konkurrenzdruck führen, der ihrer Tochter unter Umständen nicht gut tut. Ihnen als Eltern sollte es ja immer darum gehen, dass Ihr Kind sich in der Schule wohl fühlt, gerne lernt und entsprechend seinen Möglichkeiten gefördert wird. Das leisten auch viele öffentliche Schulen. Es ist also sinnvoll, sich mit Beginn des nächsten Schuljahres die infrage kommenden Schulen in Ruhe anzusehen. Sprechen Sie mit den Schulleitern, besuchen Sie öffentliche Veranstaltungen, und vergleichen Sie die pädagogischen Konzepte. Achten Sie auch auf die Wohnortnähe, die finanziellen Belastungen und eine eventuelle Ganztagsversorgung. Nicht zuletzt sollte auch Ihre Tochter mitentscheiden dürfen.

Viel Erfolg bei der Schulwahl wünscht
Ihre Uta Reimann-Höhn

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