Weder rechts- noch linkshändig?

von Anonym

Liebe Frau Reimann-Höhn,

unsere Tochter Nadine ist im Sommer in die Schule gekommen. Bisher hat sich noch nicht herausgestellt, welche Hand sie eigentlich eher benutzt. Manches macht sie mit links, manches mit rechts. Und manchmal dreht sie das auch noch um, so dass wir gar nicht mehr wissen, wie wir damit umgehen sollen. Legt sich das von selbst, oder müssen wir jetzt mal was unternehmen? Was können wir tun, damit sie keine Probleme in der Schule bekommt?

Antwort von: Dipl.-Päd. Uta Reimann-Höhn

Liebe Leserin,

es ist gut, dass Sie diese Frage stellen, denn viele Kinder sind davon betroffen. Im Kleinkindalter ist es völlig normal, dass manche Kinder ihre Hände immer wieder bei bestimmten Tätigkeiten wechseln. Bis zur Einschulung sollte es jedoch klar sein, welche die dominante Hand ist oder ob Ihr Kind wirklich beidhändig ist. Händigkeit kann vererbt werden oder sich auch spontan entwickeln. Auch Kinder von rechtshändigen Eltern können durchaus Linkshänder sein, diese Festlegung findet zwischen dem zweiten und sechsten Lebensjahr statt. Nicht immer ist das Ergebnis jedoch offensichtlich, denn gerade kleine Kinder kopieren ihre Eltern und Freunde bei vielen Dingen, zum Beispiel auch beim Halten eines Stiftes oder bei anderen angelernten Kulturtechniken. Wenden Sie sich bitte an eine Beratungsstelle für Linkshänder oder an einen Ergo- und Mototherapeuten, Heilpädagogen oder Schulpsychologen. Diese Fachleute können einen Händigkeitstest durchführen und Ihnen wertvolle Informationen über die weitere Förderung Ihres Kindes geben. Versäumen Sie danach nicht, auch die Lehrer/-innen Ihres Kindes über das Ergebnis zu informieren.

Viel Erfolg wünscht Ihre Uta Reimann-Höhn

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