Whiteboard-Tafel im Unterricht

von Anonym

Liebe Frau Reimann-Höhn,

meine Tochter geht in die dritte Klasse und die gesamte Schule wurde jetzt neu renoviert. Neben neuen Tischen und Bänken hat die Klasse meiner Tochter nun auch eine Whiteboard bekommen, eine elektronische, interaktive Tafel. Die Kinder sind ebenso begeistert wie die Lehrerin und nutzen das neue Equipment regelmäßig. Natürlich haben wir zu Hause so etwas nicht. Ich frage mich nun, wie ich meine Tochter trotzdem „zeitgemäß“ unterstützen kann, auch wenn wir keine interaktive Tafel im Kinderzimmer haben.

Antwort von: Dipl.-Päd. Uta Reimann-Höhn

Liebe Leserin,

diese neuen Medien halten langsam Einzug in den Unterricht, auch wenn noch längst nicht alle Klassen damit ausgestattet sind. Zunächst sollten Sie sich darüber freuen, dass Ihre Tochter den Luxus kennen lernt, mit solch einer Tafel arbeiten zu können. Richtig eingesetzt und gut vorbereitet, erhöht das Arbeiten an der Whiteboard-Tafel durch die Möglichkeiten der Interaktion die Motivation der Schüler. Es reicht allerdings aus, wenn diese Methode in der Schule angewendet wird. Diese Technik sollte auch hier nur sporadisch eingesetzt werden und nicht den gesamten Unterricht beherrschen. Das Whiteboard ist im Prinzip auch nichts anderes als eine Tafel, nur mit erweiterten Funktionen, zum Beispiel der Handschrifterkennung oder der Möglichkeit, auch mal ein kleines Video abzuspielen. Das Thema Computer und dessen Nutzung im Unterricht gehört aber auf jeden Fall auf den Elternabend, schon allein um die Eltern zu informieren, welche Techniken ihre Kinder benutzen. Fragen Sie in diesem Zusammenhang auch ruhig nach, ob und wie sich die Lehrkräfte eine Unterstützung durch die Eltern vorstellen.

Viel Spaß mit den neuen Medien wünscht

Ihre Uta Reimann-Höhn

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