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<title>Elternwissen.com</title>
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<title>Welche Grenzen braucht ein Kind?</title>
<link>http://www.elternwissen.com/erziehung-entwicklung/erziehung-tipps/art/tipp/welche-grenzen-braucht-ein-kind.html</link>
<description>Erziehungs-Tipps für Regeln und Konsequenzen</description>
<content:encoded><![CDATA[Mit den Begriffen Grenzen, Regeln und Konsequenzen verbinden viele Eltern eine starre, autoritäre Erziehung. Und damit möchte man sein Kind ja keinesfalls traktieren. Daher fällt es Eltern oft schwer, konsequent zu bleiben, wenn ihr Kind bettelt und schmeichelt oder entnervend trotzt und quengelt. Sie befürchten, ihr Kind könnte sich ungeliebt fühlen. Tatsache ist jedoch: <strong>Kinder brauchen Grenzen</strong>, denn Grenzen geben ihnen das Gefühl, sich besser in ihrer Umwelt zurechtzufinden. Grenzen sind für Kinder im positiven Sinne <strong>Orientierungshilfen</strong>. Und es ist die Pflicht von uns Eltern, ihnen diese Orientierung zu geben, indem wir Grenzen setzen. Möglicherweise wäre es Ihrem Kind eine gewisse Zeit angenehm, wenn Sie es immer gewähren ließen, wie es will. Es wird dann aber das Gefühl bekommen, dass es Ihnen gleichgültig ist, was es treibt, oder dass Sie nicht an ihm interessiert sind. Es wird Ihr Nicht-Eingreifen auch als Mangel erleben. Schließlich kann es manchmal eine Erleichterung sein, wenn man gesagt bekommt, wo es langgeht.<br />Kinder, die nicht in ihre Schranken verwiesen werden und nicht lernen Regeln und Grenzen einzuhalten, entwickeln sich zu kleinen Tyrannen. Das ständige <strong>Gequengel </strong>und die vermehrte Aufmerksamkeit, die sie fordern, sind jedoch ein <strong>Hilferuf nach Halt und Orientierung!</strong>
<h2>Erziehungs-Tipps für kleine Rebellen: &nbsp;Grenzen setzen mit liebevollen Konsequenzen</h2>
Grenzüberschreitungen sind normal – und das nicht erst in der Pubertät. Während der Trotz- und Quengelphasen probieren Kinder gerne aus, wie weit sie gehen können, und versuchen immer wieder, Grenzen zu übertreten. Das ist völlig normal und kein Anlass zur Sorge. Es ist nur ziemlich nervenaufreibend und anstrengend. Reagiert Ihr Kind nicht auf eine freundlich, aber bestimmt vorgetragene Anweisung – Blickkontakt nicht vergessen! –, hilft es meist nichts, das Anliegen in zunehmender Lautstärke zu wiederholen. <strong>Jetzt müssen Sie handeln! </strong>Wie, das verrät Ihnen unsere „Top Ten“ der besten logischen Konsequenzen.<span class="ads_center"><script type="text/javascript"><!--
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<h2>10 logische Konsequenzen für den Erziehungsalltag<strong> </strong></h2>
Mit unseren Erziehungs-Tipps für den Alltag mit Klein- und Kindergartenkindern, können Sie bei den folgenden Verstößen gegen Regeln und Grenzen schnell die logischen Konsequenzen für das Fehlverhalten ergreifen.<table class="contenttable"><thead><tr><th>Verstoß gegen Regeln und Grenzen</th><th>Erziehungs-Tipps und logische Konsequenzen</th></tr></thead><tbody><tr><td><strong>1. Ihr Kleinkind geht immer an gefährliche Gegenstände</strong>, die sich nicht außer Reichweite bringen lassen</td><td>Wenn ein bestimmtes „Nein!“ (ein- bis zweimal wiederholen) und die schützend davor gehaltene Hand Ihr Kind nicht stoppen, sollten Sie es vom Schauplatz entfernen. Setzen Sie es z. B. für wenige Minuten in seinen Laufstall, notfalls auch wiederholt, wenn es danach gleich erneut testet, wie ernst das Nein gemeint ist.</td></tr><tr><td><strong>2. Ihr Kind trotzt </strong>bzw. ist wütend auf Sie und <strong>schlägt </strong>Sie, <strong>tritt</strong>, <strong>kratzt </strong>oder <strong>beißt</strong>.</td><td>Sagen Sie ruhig, aber bestimmt, dass Ihr Kind damit aufhören soll, weil es Ihnen damit wehtut. Halten Sie seine Hand fest, wenn es Sie schlägt. Nützt das nichts, verlassen Sie den Raum (Tipp: Gehen Sie in die Toilette, da können Sie zusperren, falls Ihr Kind Ihnen folgt) bzw. bringen Sie Ihr Kind für eine Auszeit (nicht länger als drei Minuten) in sein Kinderzimmer. Halten Sie Ihr Kind gerade auf dem Arm, wenn es Sie bedrängt, setzen Sie es konsequent auf den Boden.</td></tr><tr><td><strong>3. Ihr Kind bekommt beim Einkaufen einen Trotzanfall</strong>, weil es das gewünschte Spielzeug oder die Süßigkeiten nicht bekommt.</td><td>Erklären Sie Ihrem Kind, bevor Sie ins Geschäft gehen, dass es keine Süßigkeiten/Spielzeug bekommt.<br> Will es trotzdem in die Spielzeugabteilung, können Sie wiederholen: „Du kannst dir die Sachen gerne ansehen, aber wir kaufen nichts!“ Beginnt Ihr Kind zu schreien, nehmen Sie es fest an die Hand und verlassen Sie notfalls das Geschäft und gehen erst wieder hinein, wenn es sich beruhigt hat. Wälzt es sich schreiend auf dem Boden, klemmen Sie sich das Kind unter den Arm und tragen es hinaus. Hat Ihr Kind sich wiederholt daneben benommen, nehmen Sie es einige Male nicht mehr mit zum Einkaufen oder lassen Sie es eventuell im Auto, wenn Sie in kurzer Zeit wieder zurück sein werden.</td></tr><tr><td><strong>4. Ihr Kind trödelt</strong>, wenn Sie pünktlich aus dem Haus müssen oder es in den Kindergarten soll.</td><td>Ist Ihr Kind in ein Spiel oder Buch vertieft, können Sie es jedes Mal, wenn Sie an ihm vorbeikommen, auffordern, das nächste Kleidungsstück anzuziehen. Tut es das nicht, nehmen Sie Ihr Kind so, wie es ist, mit. Notfalls steht es dann im Schlafanzug und einer Tasche mit Kleidung im Kindergarten und muss sich dort anziehen. Ist es für diese logische Konsequenz zu kalt oder bringen Sie es doch nicht übers Herz, dürfen Sie Ihr Kind auch gegen seinen Willen anziehen. Spielplatzbesuche und andere angenehme Dinge müssen leider ausfallen, wenn Ihr Kind nicht fertig ist, bzw. es kann nicht mitgehen.</td></tr><tr><td><strong>5. Ihr Kind läuft trotz Verbot auf die Straße </strong>oder bleibt mit dem Dreirad, Roller oder Fahrrad nicht auf dem Grundstück.</td><td>Bringen Sie Ihr Kind ruhig, aber bestimmt ins Haus und schicken Sie seine Freunde nach Hause, wenn es auf die Straße gelaufen ist. Sagen Sie ihm, dass es nach einer halben Stunde wieder hinaus kann, wenn es sich an die Regeln hält. Läuft es wieder auf die Straße, muss es an diesem Tag im Haus bleiben. Hat es mit einem Fahrzeug das Grundstück verlassen, wird das Gefährt für diesen Tag konfisziert. Sind Sie mit dem Buggy unterwegs, muss Ihr Kind in den Wagen und darf nicht mehr selbst laufen, wenn es nicht bei Ihnen an der Hand bleibt.</td></tr><tr><td><strong>6. Ihr Kind drückt sich vor dem Zähneputzen </strong>bzw. lässt auch Sie nicht putzen.</td><td>Wenn die Zähne nicht geputzt werden, kann Ihr Kind keine Süßigkeiten essen, da diese ja den Zähnen schaden. Auch gezuckerter Tee und Säfte sind dann tabu, und es gibt so lange nur Wasser zu trinken, bis Ihr Kind seinen Zahnputzstreik beendet hat.</td></tr><tr><td><strong>7. Ihr Kind streitet sich mit dem Geschwisterkind oder Freund </strong>heftig um ein Spielzeug bzw. hat es diesem bereits aus der Hand gerissen.</td><td>Dieses Verhalten ist für Kinder unter zwei Jahren normal, da ihnen die sprachlichen Möglichkeiten zur Konfliktlösung fehlen. Versuchen Sie den Streit zu schlichten. Größere Kinder müssen das Spielzeug, das sie dem anderen aus der Hand gerissen haben, zurückgeben. Hört der Streit ums Spielzeug nicht auf, wird das Spielzeug für zehn Minuten entfernt. Eskaliert der Streit weiter, trennen Sie die Streithähne (Freund nach Hause schicken, Geschwister in das eigene Zimmer schicken bzw. auf andere Art räumlich trennen).</td></tr><tr><td><strong>8. Ihr Kind möchte zur Essenszeit nicht essen</strong>, hat aber prompt nach einer halben Stunde Hunger.</td><td>Will Ihr Kind nicht zur normalen Essenszeit mitessen bzw. spielt es und kommt gar nicht an den Tisch, können Sie davon ausgehen, dass es nicht hungrig ist. Räumen Sie seinen Teller ruhig, aber bestimmt ab. Sind alle Familienmitglieder mit der Mahlzeit fertig, wird abgeräumt, auch wenn Ihr Kind jetzt plötzlich nach seinem Teller schreit. Gibt es etwas, das Ihr Kind absolut nicht mag, können Sie ihm als Ersatz ein Stück trockenes Brot anbieten. Nachmittags gibt es keine Zwischenmahlzeit, insbesondere keine Süßigkeiten. Wem das zu hart erscheint, der kann die nächste Mahlzeit etwas vorziehen oder dem Kind etwas Obst oder Gemüse anbieten.</td></tr><tr><td><strong>9. Ihr Kind matscht mit dem Essen.</strong></td><td>In den ersten zwei Lebensjahren geht Essen kaum ohne Matschen ab. Einem größeren Kind sollten Sie mit der Bemerkung „Ich sehe, du bist gar nicht mehr hungrig!“ ruhig den Teller wegnehmen, wenn es das Essen neben dem Teller verteilt oder gar die Erbsen durch die Luft fliegen.</td></tr><tr><td><strong>10. Ihr Kind räumt nicht auf.</strong></td><td>Da Kinder bei großer Unordnung überfordert sind, sollten Sie zusammen mit Ihrem Kind aufräumen und genaue Anweisungen geben (etwa: Räum bitte alle Bücher ins Regal!). Will es dabei nicht helfen, kommt alles, was auf dem Boden liegt, in eine große Kiste, die erst nach einigen Tagen wieder geleert wird. Auch angenehme Dinge wie etwa Fernsehen können nicht stattfinden, wenn die Arbeit, in diesem Fall das Aufräumen, nicht erledigt ist.</td></tr></tbody></table><div class="challenge-box"><a href="challenge-kg.html?bu=elternwissen-rss%2Frss.xml" title="internal-link" target="_self" >Warum Regeln und Grenzen den jeweiligen Erfordernissen angepasst werden sollten und weitere Erziehungs-Tipps gegen Konflikte, sehen Sie an dieser Stelle exklusiv als Abonnent von „Gesundheit und Erziehung für mein Kind“.</a></div>]]></content:encoded>
<category>Kleinkind</category>
<category>Baby</category>
<category>Schulkind</category>
<category>Erziehungstipps</category>
<pubDate>Thu, 28 Aug 2008 06:01:00 +0200</pubDate>
</item>
<item>
<title>So helfen Sie Ihrem Kind selbstbewusst und selbstständig zu werden</title>
<link>http://www.elternwissen.com/erziehung-entwicklung/kind-stark-selbstbewusst/art/tipp/so-helfen-sie-ihrem-kind-selbstbewusst-und-selbststaendig-zu-werden.html</link>
<description>Selbstvertrauen fördern</description>
<content:encoded><![CDATA[Alle Eltern wollen, dass ihr Kind mutig, selbstbewusst und seelisch stabil wird. Doch Selbstbewusstsein&nbsp;entsteht nicht, indem man Kinder zu waghalsigen Aktionen anstiftet oder ihnen pausenlos gut zuredet. Viel wichtiger, um das Selbstvertrauen zu fördern, ist, dass seine emotionalen und sozialen Bedürfnisse befriedigt werden, damit es Vertrauen in sich und die Welt sowie ein Gefühl von Sicherheit entwickeln kann: Mut, Experimentierfreude und Lebensfreude kommen dann mit&nbsp;zunehmender Selbstständigkeit von ganz allein! Auch wenn Sie es im Grunde schon wissen: Machen Sie sich immer wieder klar, was Kinder für die Entwicklung eines guten&nbsp;Selbstvertrauens brauchen:
<h2>Selbstbewusstsein fördern: Kinder brauchen Bindung und Nähe </h2>
Alle Kinder haben ein großes Bedürfnis nach Bindung und Nähe, um selbstbewusst zu werden. Ohne Körperkontakt, zärtliche Zuwendung und regelmäßige Ansprache für ihr Selbstvertrauen&nbsp;sind Menschen nicht überlebensfähig. Säuglinge sind in besonderer Weise auf diese Zuwendung angewiesen, um Selbstvertrauen zu bekommen, doch auch ältere Kinder brauchen das Gefühl, gebunden und sicher aufgehoben zu sein – besonders in Umbruchphasen wie der Einschulung, bei einem Umzug oder bei der Geburt eines Geschwisterchens.<span class="ads_center"><script type="text/javascript"><!--
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<h2>Kinder brauchen Verlässlichkeit und emotionale Sicherheit für das Selbstvertrauen</h2>
Es liegt an den Eltern, ihren Kindern Verlässlichkeit und emotionale Sicherheit zu bieten, um deren Selbstständigkeit zu fördern.&nbsp;Selbstvertrauen fördern können&nbsp;Eltern gezielt durch die Zuneigung, die Sie Ihrem Kind entgegenbringen, aber besonders auch durch altersgemäße, liebevoll gestaltete Rituale im Alltagsleben. Wenn es sich auf bestimmte regelmäßige Abläufe am Tag freuen kann, etwa auf das gemeinsame Frühstück oder das Vorlese-Stündchen am Abend, entwickelt es Vertrauen: das beruhigende Gefühl, sich auf seine Umwelt verlassen zu können. Daraus resultiert automatisch ein gesundes Selbstvertrauen
<h2>Selbstbewusste Kinder brauchen Zeit und Aufmerksamkeit</h2>
Auch wenn es uns in unserem stressigen Alltag manchmal schwer fällt: Kinder brauchen täglich ein gewisses Maß unserer Zeit und ungeteilten Aufmerksamkeit für Ihr Selbstbewusstsein, wobei die Qualität der gemeinsamen Stunden wichtiger ist als deren Anzahl. Miteinander kuscheln, spielen, lesen oder plaudern verbindet, stärkt und fördert das Selbstvertrauen Ihres Kindes!
<h2>Selbstständigkeit fördern&nbsp;durch Regeln und Werte </h2>
Kindgerechte Regeln und vorgelebte Werte geben Kindern Richtlinien an die Hand, an denen sie sich orientieren können. Sind sie angemessen angesetzt und ist die Beziehung zwischen Eltern und Kind grundsätzlich von Vertrauen geprägt, folgt ein Kind dem elterlichen Weg gerne und wird selbstständig.
<h2>Kinder brauchen Respekt, Anerkennung und Wertschätzung für Ihr Selbstvertrauen</h2>
Für ihr Selbstbewusstsein brauchen Kinder das Gefühl, grundsätzlich in ihrer Persönlichkeit akzeptiert und wertgeschätzt zu werden. Sie fühlen sich dann angenommen und&nbsp;ihr Selbstvertrauen kann&nbsp;in Ruhe wachsen und gedeihen. Eltern sollten ihr Kind in seiner Einzigartigkeit wahrnehmen und es so schätzen lernen, wie es ist: mit allen (vermeintlichen) Schwächen und Stärken. Dies fördert das Selbstbewusstsein ungemein. Auch dann, wenn das Kind sich anders entwickelt, als man sich das vorgestellt hat, z.B. wenn es Schwierigkeiten in der Schule hat. Fragen Sie sich immer wieder, besonders in schwierigen Zeiten: Was mag ich an meinem Kind gerne?
<div class="challenge-box"><a href="challenge-luf.html?bu=elternwissen-rss%2Frss.xml" title="internal-link" target="_self" >5 goldene Erziehungsregeln, die 10 &quot;No-Gos&quot; der Erziehung und vieles mehr sehen Sie an dieser Stelle exklusiv als Abonnent von &quot;Lernen und Fördern mit Spaß&quot;.</a></div>]]></content:encoded>
	<category>Schulkind</category>
	<category>Teenager</category>
	<category>So machen Sie Ihr Kind stark und selbstbewusst</category>
	<pubDate>Wed, 27 Aug 2008 00:00:00 +0200</pubDate>
	</item>
	<item>
	<title>Akupressur gegen Schnupfen</title>
	<link>http://www.elternwissen.com/gesundheit/akupressur/art/tipp/akupressur-gegen-schnupfen.html</link>
	<description>Akupressur für Kinder</description>
	<content:encoded><![CDATA[Bei einem einfachen Schnupfen müssen nicht immer sofort Chemiekeulen aufgefahren werden um diesen zu behandeln. Mit ein paar einfachen alternativen Methoden und einigen Massagen der angegebenen Druckpunkte können Sie die Beschwerden Ihres Kindes lindern und ihm das Durchatmen erleichtern.
	<h2>Akupressur für Kinder: Schnupfen vorbeugen und behandeln</h2>
	Machen Sie die folgende Akupressur-Übung (geeignet ab 2. Lebensjahr) einmal täglich zur Vorbeugung in der kalten Jahreszeit bzw. mehrmals täglich, wenn Ihr Kind schon Schnupfen hat.<ul><li>Drücken Sie mit den Zeigefingern 10      Sekunden fest den in Abb. 1 gezeigten Akupressurpunkt an der Nase Ihres      Kindes und reiben Sie anschließend diese Punkte noch kurz in kreisenden      Bewegungen.</li><li>Stimulieren Sie auf die gleiche Weise      die in Abb. 2 und 3 gezeigten Punkte.</li><li>Wiederholen Sie den gesamten Ablauf      mit Drücken und Reiben dreimal hintereinander, wobei Sie immer mit dem      untersten Akupressurpunkt (siehe Abb. 1) beginnen.</li><li>Reiben Sie zum Abschluss dreimal in      gleichmäßigen Bewegungen vom unteren über den mittleren und oberen Punkt      bis zur Stirnmitte.</li></ul><img src="fileadmin/content/magazin/gesundheit/akupressur/Abb._1_Akupressur.jpg" height="174" width="174" alt="" /><img src="fileadmin/content/magazin/gesundheit/akupressur/Abb._2_Akupressur.jpg" height="174" width="174" alt="" /><img src="fileadmin/content/magazin/gesundheit/akupressur/Abb._3_Akupressur.jpg" height="174" width="174" alt="" />
	Akupressur für Kinder: Druckpunkte für die Akupressur der Nase zur Vorbeugung oder Behandlung von Schnupfen<span class="ads_center"><script type="text/javascript"><!--
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	<h2>Akupressur für Kinder: Ein Fingerdruck lässt Ihr Baby bei Schnupfen wieder durchatmen<strong></strong></h2><table class="contenttable"><tbody><tr><td><p class="bodytext">&nbsp;</p>
	<p class="bodytext">&nbsp;</p>
	<p class="bodytext"><img src="fileadmin/content/magazin/gesundheit/akupressur/Abb._5_Akupressur.jpg" height="170" width="170" alt="" /></p>
	<p class="bodytext">Abb. 4: Akupressurpunkt Di 4</p></td></tr><tr></tr></tbody></table>Direkt neben dem Außenrand des Nasenflügels, seitlich neben dem Nasenloch, befindet sich in einem Grübchen der <strong>Akupressurpunkt Dickdarm 20 </strong>(Di 20, siehe Abbildung 1), der Ihr Baby wieder freier durchatmen lässt. <br />Der zweite Akupressurpunkt <strong>Dickdarm 4 </strong>(Di 4, siehe Abbildung 4), den Sie bei der Behandlung von Schnupfen masieren können, befindet sich an der Hand. So finden Sie ihn am leichtesten: Legen Sie die Hand Ihres Kindes auf eine ebene Unterlage (z. B. Tisch), fassen Sie seinen Daumen und legen Sie ihn an den Zeigefinger an. Der Punkt befindet sich genau auf dem Hautwulst, der sich zwischen Daumen und Zeigefinger bildet. Zur Behandlung wird der Daumen dann wieder leicht abgespreizt. <strong>Massieren Sie diese Punkte sanft </strong>(speziell Di 4 ist recht empfindlich!) <strong>mit der Spitze des kleinen Fingers </strong>in einer kreisenden Bewegung im Uhrzeigersinn. Stimulieren Sie beide Punkte sowohl auf der rechten als auch auf der linken Seite jeweils etwa 30 Sekunden lang (bei größeren Kindern bis zu 60 Sekunden).
	<div class="challenge-box">&nbsp;</div>]]></content:encoded>
		<category>Kleinkind</category>
		<category>Schulkind</category>
		<category>Akupressur</category>
		<pubDate>Tue, 26 Aug 2008 07:27:00 +0200</pubDate>
		</item>
		<item>
		<title>Kleine Experimente für Kinder</title>
		<link>http://www.elternwissen.com/foerdern-mit-spass/foerderspiele/art/tipp/kleine-experimente-fuer-kinder.html</link>
		<description>Experimente für kleine Forscher</description>
		<content:encoded><![CDATA[Im Grundschulalter sind Kinder wissenschaftlichen Experimenten und Alltagsphänomenen gegenüber sehr aufgeschlossen. Sie gehen gerne in naturwissenschaftliche Ausstellungen, in den Zoo und interessieren sich dafür, wie die Dinge funktionieren. Experimente finden sie spannend. Genau der richtige Zeitpunkt, den Grundstein für das naturwissenschaftliche Interesse durch Experimente für Kinder&nbsp;zu legen. Aber Achtung: Eine erwachsene Aufsichtsperson sollte bei&nbsp;Experimenten immer anwesend sein!
		<h2>1. Experiment: Warum fliegen Flugzeuge? </h2>
		<strong>Benötigtes Material für das Experiment: 2 Schnüre, 2 Luftballons</strong>
		Blase die beiden Ballons auf und binde sie an Schnüre. Halte sie nun an den beiden Schnüren, sodass sie dicht nebeneinander hängen. Blase mit deinem Mund etwas Luft zwischen den beiden Ballons hindurch. Während du die Luft durch die Ballons hindurchbläst, bewegen sich die beiden Ballons aufeinander zu. Das Gleiche geschieht, wenn du ein gewölbtes Blatt nimmst und an der Wölbung entlang bläst. Das Blatt bewegt sich in Richtung der Wölbung, also nach oben.
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		</script></span>Was passiert bei diesem Experiment?</strong>
		Bei diesem Experiment entsteht an der engen Stelle zwischen den beiden Luftballons (beziehungsweise auf der Oberseite des Blattes)&nbsp;ein Engpass. Damit die Luft dort hindurchpasst, muss sie genau da schneller sein als davor oder dahinter. Dabei entsteht ein Unterdruck, der die beiden Gegenstände aneinander zieht.&nbsp; Das Experiment zeigt, wie es sich auch bei den Flugzeug-Tragflächen verhält, die nach oben gewölbt sind. Auf der Oberseite entsteht ein Unterdruck und auf der Unterseite ein Überdruck. Dadurch wird das Flugzeug nach oben gesaugt und fliegt.
		<strong>Wissenswertes über dieses Experiment</strong>
		Dieses Experiment zeigt: Unterdruck kann durch Luft, Wasser oder ein anderes Medium erzeugt werden. Er entsteht, wenn der Druck eines ein geschlossenes Gefäß umschließenden Mediums größer ist als der Druck innerhalb des Gefäßes. Das geschieht zum Beispiel im Staubsauger, der einen Unterdruck im Inneren der Maschine erzeugt, sodass die Luft am Ende des Schlauches eingezogen wird.
		<h2>2. Experiment: Warum klebt der Reis am Ballon?</h2>
		<strong>Benötigtes Material für das Experiment: 1 Luftballon, 1 Pullover aus Wolle, Reiskörner</strong>
		Blase bei diesem Experiment&nbsp;einen Luftballon auf und fülle ihn mit einer Hand voll Reiskörner. Lege ein paar Reiskörner auf den Tisch und reibe den aufgeblasenen Luftballon kräftig an dem Wollpullover. Wenn du nun den Luftballon vorsichtig an die Reiskörner auf dem Tisch heranführst, werden diese bei diesem Experiment magisch angezogen und bleiben mit einer Spitze an der Luftballonhaut hängen.
		<strong>Was passiert bei diesem Experiment?</strong>
		Das Experiment zeigt: Durch die Reibung des Luftballons am Pullover wird dieser elektrisch negativ aufgeladen. Er bildet ein elektrisches Feld um sich, das so stark ist, dass es kleine (elektrisch positiv geladene) Gegenstände anziehen und hochheben kann. Jeder Gegenstand hat von Natur aus elektrisch positive und negative Ladungen in sich. Auch die Reiskörner, die sich nun mit ihrem positiven Ende an die Luftballonhaut kleben. Die Reiskörner im Inneren das Ballons bewegen sich nicht, da sich das elektrische Feld dort aufhebt.
		Das Experiment zeigt&nbsp;Parallelen zu einem&nbsp;Gewitter, wenn sich die Warm- und die Kaltfront aneinander reiben. Da sich die Atmosphäre ständig elektrisch auflädt, ist das Feld zwischen den Wolken (positive Ladung) und der Erdoberfläche (negative Ladung) so, dass es eine Reaktion gibt, die wir als Blitz erleben. Ihr Kind wird dieses Phänomen durch das Experiment besser verstehen.
		<strong>Wissenswertes über dieses Experiment</strong>
		Das Experiment lässt sich so erklären: Man kennt zwei einander entgegengesetzte elektrische Ladungen, die als positive oder negative Ladung bezeichnet werden. Die Träger der positiven Ladung nennt man Protonen, die Träger negativer Ladungen Elektronen. Dabei ziehen sich ungleiche Ladungen an (positiv und negativ) und gleiche Ladungen stoßen sich ab (negativ und negativ/positiv und positiv). Dieses physikalische Verhalten wird Ihrem Kind durch das Experiment näher gebracht.
		<div class="challenge-box"><a href="challenge-luf.html?bu=elternwissen-rss%2Frss.xml" title="internal-link" target="_self" >Mehr Experimente für Kinder und Internetadressen mit lustigen Experimenten sehen Sie an dieser Stelle exklusiv als Abonnent von &quot;Lernen und Fördern mit Spaß&quot;.</a></div>]]></content:encoded>
			<category>Schulkind</category>
			<category>Teenager</category>
			<category>Lernspiele</category>
			<pubDate>Mon, 25 Aug 2008 00:00:00 +0200</pubDate>
			</item>
			<item>
			<title>Ritalin® – Fluch oder Segen?</title>
			<link>http://www.elternwissen.com/konzentration/adhs/art/tipp/ritalin-fluch-oder-segen.html</link>
			<description>ADHS behandeln</description>
			<content:encoded><![CDATA[Ritalin®, das den Wirkstoff Methylphenidat enthält, ist ein so genanntes Psychostimulans, also ein Medikament, das über eine direkte Beeinflussung des Gehirns die Aufmerksamkeit steigert und aufputschend wirkt. Bei Kindern mit ADHS führt es jedoch zu einer <strong>Abnahme der Unruhe, verbessert Ausdauer, Konzentration und Impulskontrolle</strong>. Etwa 80 Prozent der Kinder mit ADHS sprechen auf eine Behandlung mit Ritalin® an. Da Ritalin® als Aufputschmittel süchtig machen kann, unterliegt es dem Betäubungsmittelgesetz (Verschreibung auf Betäubungsmittel-Rezept).<br />Der Wirkstoff Methylphenidat greift in den <strong>Dopaminstoffwechsel </strong>des Gehirns ein und blockiert die Transporteiweiße, wodurch der bestehende Dopaminmangel behoben und damit die <strong>Reizweiterleitung normalisiert </strong>wird. Somit kann die Gehirnfunktion während der Wirkdauer des Medikamentes (Wirkungseintritt nach etwa 20 Minuten, Wirkdauer etwa 2 bis 4 Stunden) normalisiert werden. Methylphenidat ist als Ritalin®, Medikinet® und Equasym® in unterschiedlichen Wirkstärken erhältlich sowie als Retardtablette (Concerta®), die aufgrund einer verzögerten Wirkstofffreigabe nur einmal täglich morgens genommen werden muss. Die <strong>Behandlung von Kindern unter sechs Jahren wird nicht empfohlen</strong>, da hier keine Studien zu Wirksamkeit und Nebenwirkungen vorliegen. Mangels anderer medikamentöser Alternativen kann es bei schweren Formen einer ADHS nach Versagen anderer Behandlungsmethoden im Rahmen eines „individuellen Heilversuches“ auch Kindern unter sechs Jahren verschrieben werden.<br />Seit März 2005 ist &nbsp;der in den USA bereits seit längerem zugelassene Wirkstoff <strong>Atomoxetin (Strattera) </strong>auch in Deutschland verfügbar. Dabei handelt es sich erstmals um ein Medikament, das <strong>kein Aufputschmittel </strong>ist. Die Wirksamkeit dürfte nach den bisher vorliegenden Studien in etwa der von Methylphenidat entsprechen.
			<h2>Wird Ritalin® Kindern mit ADHS zu schnell verschrieben?</h2>
			Nach den Angaben der Arbeitsgemeinschaft ADHS der Kinder- und Jugendärzte sind in Deutschland etwa vier Prozent der Kinder zwischen sechs und 16 Jahren von ADHS betroffen. Das sind rund 400.000 Kinder. Anhand der im Jahr 2001 verordneten Menge Ritalin® konnten damit ca. 67.000 Kinder (und Erwachsene!) behandelt werden. Auf einen Missbrauch von Ritalin® lässt dies sicher nicht schließen.
			<h2>Unverantwortbare Nebenwirkungen von Ritalin®?</h2>
			Die häufigste Nebenwirkung ist ein <strong>Appetitmangel</strong>, der dazu führt, dass die meist ohnehin schlanken Kinder mit ADHS weniger essen und an Gewicht verlieren. Durch eine gezielte Umstellung der Ernährung (Hauptmahlzeit Frühstück, danach erst Einnahme des Medikamentes; weitere Ernährungstipps unter <em><a href="http://www.adhs.ch/add/pizza.htm" target="_blank" >www.adhs.ch/add/pizza.htm</a>) </em>kann der Gewichtsverlust aber vermieden oder zumindest in Grenzen gehalten werden.
			<strong>Weitere Nebenwirkungen </strong>sind Nervosität und Schlafstörungen (besonders anfangs und bei Gabe am späten Nachmittag oder Abend), Müdigkeit, Bauchschmerzen, Übelkeit, Kopfschmerzen, Schwindel, Weinerlichkeit, auch depressive Verstimmung oder Ängstlichkeit. Eine Erhöhung von Puls und Blutdruck ist bei Kindern weniger häufig. Lässt die Wirkung nach, tritt die Hyperaktivität bei manchen Kindern vorübergehend besonders ausgeprägt in Erscheinung.<table class="contenttable"><tbody><tr><th>Wichtig</th></tr><tr><td class="inhalt">Viele der Nebenwirkungen bessern sich bei längerer Einnahme oder lassen sich durch eine verminderte Dosierung beherrschen</td></tr></tbody></table><span class="ads_right"><script type="text/javascript"><!--
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			</script></span>Große Verunsicherung rief eine Meldung hervor, die auch durch die Laienpresse ging: <strong>„Warnung vor Spätfolgen von Ritalin®“</strong>. Darin wurde – ausgehend von einer Studie an fünf(!) jungen Ratten – befürchtet, die Hemmung der Transporteiweiße für Dopamin könne als Langzeitfolge zu einem <strong>Parkinson-Syndrom </strong>(Schüttellähmung, bei der es in den Basalganglien zu einem Untergang Dopamin produzierender Zellen kommt) führen. Methylphenidat wird seit über 45 Jahren verordnet, und bislang ließ sich weltweit in keiner einzigen wissenschaftlichen Arbeit eine Zunahme der Parkinson-Häufigkeit nachweisen! Weitere Forschungen zu den Langzeitfolgen von Methylphenidat und den Auswirkungen auf das sich entwickelnde kindliche Gehirn sind jedoch vonnöten. Immer wieder wird befürchtet, dass von Methylphenidat eine erhebliche <strong>Suchtgefahr </strong>für die damit behandelten Kinder ausgeht. Diese ließ sich jedoch bisher nicht belegen. Im Gegenteil, eine Studie von Dr. Michael Huss (Kinderpsychiatrie Charité Berlin) weist nach, dass medikamentös behandelte Kinder mit ADHS weniger suchtgefährdet sind als unbehandelte. Dies erklärt sich vielleicht dadurch, dass Dopamin als „Belohnung“ nach angenehmen Erfahrungen, aber auch nach der Einnahme von Alkohol und Drogen ausgeschüttet wird und zu einem Wohlgefühl führt. Somit stellt die Zufuhr von Suchtmitteln wie Alkohol und Drogen möglicherweise einen „Selbstbehandlungsversuch“ dar, um den niedrigen Dopaminspiegel im Gehirn anzuheben.
			<h2>Ritalin® allein genügt nicht zur Behandlung von ADHS</h2>
			Von allen Seiten wird gefordert, die medikamentöse Behandlung nur im Rahmen eines <strong>multimodalen Therapiekonzeptes </strong>einzusetzen. Das bedeutet, gleichzeitig auch die Eltern über die Störung ADHS zu informieren und im Umgang mit ihrem doch sehr schwierigen Kind zu unterstützen, beispielsweise durch ein spezielles Elterntraining. Ggf. ist auch eine Psychotherapie für das betroffene Kind und/oder die ganze Familie erforderlich. Zusätzlich können bestehende Schwächen in der Motorik oder eine Lese-Rechtschreib-Schwäche gezielt behandelt werden. Die Gabe von Methylphenidat wird von der Arzneimittelkommission der deutschen Ärzteschaft bei entsprechender Schwere des ADHS als Behandlungsmethode der ersten Wahl angesehen. Es gibt inzwischen sogar Studien, die zeigen, dass eine zusätzliche psychotherapeutische Behandlung nicht besser wirkt als die alleinige Gabe von Ritalin®. Von großer Wichtigkeit ist allerdings der richtige und besonnene Umgang mit einem Kind mit ADHS.
			<div class="challenge-box"><a href="challenge-kg.html?bu=elternwissen-rss%2Frss.xml" title="internal-link" target="_self" >Informationen zur Trainingsmethode „EEG-Neurofeedback“ zur Behandlung von Kindern mit ADHS sehen Sie an dieser Stelle exklusiv als Abonnent von „Gesundheit und Erziehung für mein Kind“.</a></div>]]></content:encoded>
				<category>Baby</category>
				<category>Kleinkind</category>
				<category>Schulkind</category>
				<category>ADHS</category>
				<pubDate>Sun, 24 Aug 2008 06:18:00 +0200</pubDate>
				</item>
				<item>
				<title>Erste Liebe: Wie Eltern damit richtig umgehen</title>
				<link>http://www.elternwissen.com/erziehung-entwicklung/erziehung-tipps/art/tipp/erste-liebe-wie-eltern-damit-richtig-umgehen.html</link>
				<description>Zum ersten mal verliebt</description>
				<content:encoded><![CDATA[Wenn Ihr Kind sich das erste Mal verliebt, ist es mit einer Vielzahl unterschiedlichster Gefühle konfrontiert. Mit unbekannter Intensität richtet sich sein ganzes Interesse bei der ersten Liebe&nbsp;auf den Jungen oder das Mädchen seiner Wahl. Alles andere wird von der ersten Liebe in den Hintergrund gedrängt. Freunde, Schule und Hobbys stehen plötzlich nicht mehr an erster Stelle. Dieser Zustand gleicht einer Sucht, die um jeden Preis befriedigt werden muss. Seien Sie froh, wenn diese Liebe erwidert wird und Ihr Kind keinen Liebeskummer hat, sondern seine ersten positiven Liebeserfahrungen machen kann.
				<h2>Erste Liebe: Wann geht es los?</h2>
				Schon Grundschulkinder können eine so große Zuneigung zu einem Freund oder einer Freundin entwickeln, dass man hier durchaus von erster Liebe sprechen kann. Dabei dreht es sich jedoch in den seltensten Fällen schon um den Wunsch nach Sexualität. Vielmehr ist bei der ersten Liebe die Nähe des anderen wichtig, gleiche Interessen zu teilen und sich miteinander wohl zu fühlen.
				Das absolute Gefühlschaos beginnt erst mit der Pubertät, wenn der Körper die entsprechenden Hormone produziert und Ihr Kind sich verliebt. Doch das geschieht immer früher. Wissenschaftler prognostizieren, dass im Jahr 2010 Mädchen ihre erste Periode mit circa 10 Jahren bekommen werden und Jungen ihren ersten Samenerguss mit 12 Jahren – bei vielen ist das heute schon so. Nur gut, dass heute durch den Sexualkundeunterricht und die Medien schon fast alle 13-jährigen wissen, wie das mit der körperlichen Liebe funktioniert. Interessant: Statistisch gesehen hatte jeder zweite 14-jährige schon Geschlechtsverkehr.
				<h2>Ist Ihr Kind verliebt?</h2>
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				</script></span>Sich zu verlieben ist auch ein Zeichen von zunehmender Selbstständigkeit und Abnabelung von den Eltern. Dazu gehört es,&nbsp;die erste Liebe nicht&nbsp;gleich mitzuteilen, auch wenn das Verhältnis zu den Eltern aufgeklärt, offen und positiv ist. Ihr Kind möchte seine eigenen Erfahrungen mit der ersten Liebe&nbsp;machen, wenn es verliebt&nbsp;ist&nbsp;– das ist ganz legitim. An den folgenden Zeichen können Sie trotzdem erkennen, ob es möglicherweise verliebt ist:<ul><li>Hängt Ihr Kind stundenlang am Telefon?</li><li>Benutzt Ihr Kind plötzlich Parfüm oder deodoriert es sich übermäßig?</li><li>Steht es stundenlang vor dem Spiegel und weiß nicht, was es anziehen soll?</li><li>Trägt Ihre Tochter plötzlich Make-up auf?</li><li>Fragt Ihr Kind Sie plötzlich, was es für ein Geburtstagsgeschenk für den Freund/die Freundin kaufen könnte?</li><li>Geht Ihr Kind am Wochenende häufiger weg als vorher?</li><li>Reicht das Taschengeld hinten und vorne nicht?</li><li>Rasiert sich Ihr Sohn plötzlich?</li><li>Sitzt Ihr Kind lange vor dem Computer und chattet dort?</li><li>Kommt auf dem Handy eine SMS nach der anderen an?</li><li>Wird Ihr Kind rot, wenn das Thema Liebe angesprochen wird?</li></ul><h2>Verliebt: So reagieren Jungen auf Mädchen</h2>
				Jungen orientieren sich sehr stark an männlichen Vorbildern. Sie wollen so cool sein wie der Rapper Eminem, mögen den „männlichen“ Gang und die unkonventionellen Klamotten von P. Diddy oder anderen beliebten Gangsterrappern und Hiphoppern. Es ist ihnen sehr wichtig, dass die coole Fassade erhalten bleibt; mit ihren Freunden reden sie selten über die erste Liebe und Gefühle, und auch den Eltern wird sie gerne verschwiegen. Stark sein und alles im Griff haben ist unheimlich wichtig, wenn Jungen verliebt sind. Dabei sind Jungen unsicherer als Mädchen, was die erste Liebe angeht.
				<div class="challenge-box"><a href="challenge-luf.html?bu=elternwissen-rss%2Frss.xml" title="internal-link" target="_self" >Wie Sie auf die erste Liebe Ihres Kindes richtig reagieren und welche Fehler sie vermeiden sollten, sehen Sie an dieser Stelle exklusiv als Abonnent von &quot;Lernen und Fördern mit Spaß&quot;.</a></div>]]></content:encoded>
					<category>Schulkind</category>
					<category>Teenager</category>
					<category>Erziehungstipps</category>
					<pubDate>Sat, 23 Aug 2008 00:00:00 +0200</pubDate>
					</item>
					<item>
					<title>Welche Sportarten passen zu Ihrem Kind?</title>
					<link>http://www.elternwissen.com/urlaub-und-freizeit/reisen-mit-kindern/art/tipp/welche-sportarten-passen-zu-ihrem-kind.html</link>
					<description>Sport für Kinder</description>
					<content:encoded><![CDATA[Wenn Ihr Kind in einen Sportverein geht – und das können schon die Kleinsten beim Eltern-Kind-Turnen –, verbessert das nicht nur seine <strong>körperliche Leistungsfähigkeit</strong>. Ganz nebenbei stärkt der Sport dabei auch die <strong>soziale Kompetenz </strong>Ihres Kindes. In der Gruppe lernt es, soziale Kontakte zu knüpfen sowie Regeln einzuhalten, und es übt sich im Umgang mit Anders- und Gleichaltrigen. Bei Mannschaftssportarten werden <strong>Teamgeist und Fairness </strong>groß geschrieben, und auch das Verlieren kann Ihr Kind hier lernen. Allgemein stärkt Sport das <strong>Selbstbewusstsein </strong>Ihres Kindes – insbesondere bei den Sportarten wie Judo und Karate oder beim Reiten und Voltigieren.
					<h2>Sport für Kinder: Anfangs muss ein Elternteil mit<strong></strong></h2>
					Schon Kleinkinder haben großen Spaß beim Turnen, wenn Mama oder Papa mit von der Partie sind. Beim <strong>Eltern-Kind-Turnen </strong>können <strong>Kinder ab zwei Jahren </strong>wichtige Bewegungserfahrungen machen und ihr Körpergefühl trainieren. Achten Sie unbedingt darauf, dass die <strong>Turnstunden kindgemäß gestaltet </strong>sind, sonst findet Ihr Kind sie womöglich schnell langweilig. Die Kleinen lieben z. B. Singspiele und kleine Geschichten, in die die Übungen eingebaut sind. Am besten, Sie erkundigen sich schon im Vorfeld bei anderen Eltern, wie die Stunden ablaufen. Eltern-Kind-Turnen wird von Sportvereinen oder auch über Volkshochschulen angeboten und kostet ab 30 € pro Jahr.
					<h2>Unterschiedliche Sportarten sind besser als eine frühe Spezialisierung<strong> </strong></h2>
					Waren Sie bisher auch der Meinung, dass kleine Boris Beckers oder Steffi Grafs so früh wie möglich mit dem Tennis anfangen sollten, damit sie es später zu etwas bringen? Eine an der Universität von Indianapolis/USA durchgeführte Studie kommt zu einem ganz anderen – und etwas überraschenden – Ergebnis: <strong>Eine frühzeitige Spezialisierung in einer Sportart schadet eher. </strong>Zwar dauert es rund zehn Jahre, bis Kinder eine Sportart exzellent beherrschen. Doch erreichen kleine Sportler, die im Alter zwischen sechs und 13 Jahren in mehreren Sportarten aktiv sind, später bessere sportliche Ergebnisse als ihre Altersgenossen, die schon in früheren Jahren bei nur einer Sportart geblieben sind. Sportwissenschaftler führen dies darauf zurück, dass Kinder mehrere athletische Fähigkeiten entwickeln können, wenn sie mehrere Sportarten betreiben. Außerdem drohen bei frühzeitiger Spezialisierung mehr Verletzungen und ein mentaler Burnout.<br />Beim Thema Sport für Kinder ist es also wichtig,<strong> Kinder zu ermutigen, unterschiedliche Sportarten auszuprobieren (bis zum Alter von zehn Jahren)</strong>. So kann es selbst herausfinden, was ihm am meisten Spaß macht und wo es eventuell auch Talent hat. Und dadurch, dass die Sportart ab und zu gewechselt wird, belastet Ihr Kind Knochen, Muskeln und Sehnen nicht einseitig. Erst ab einem Alter von 12 bis 13 Jahren sollten sich Kinder auf einen bestimmten Sport konzentrieren. Ab welchem Alter welche Sportarten geeignet sind, finden Sie in Tabelle 1.<table class="contenttable"><caption>Sport für Kinder: Wie alt sollte Ihr Kind sein, damit es nicht überfordert ist?</caption><thead><tr><th>Sportart</th><th>geeignet ab welchem Alter</th></tr></thead><tbody><tr><td>Eltern-Kind-Turnen</td><td>ab 2 bis 3 Jahren</td></tr><tr><td>Skifahren</td><td>ab 3 Jahren</td></tr><tr><td>Joggen (kurze Strecken, langsames Tempo)</td><td>ab 3 bis 4 Jahren</td></tr><tr><td>Turnen (ohne Eltern)</td><td>ab 4 Jahren</td></tr><tr><td>Voltigieren</td><td>ab 4 Jahren</td></tr><tr><td>Eislaufen</td><td>ab 4 bis 5 Jahren</td></tr><tr><td>Schwimmen</td><td>ab 4 bis 5 Jahren</td></tr><tr><td>Tanzen (ballett, Jazzdance, Aerobic)</td><td>ab 4 bis 5 Jahren</td></tr><tr><td>Radfahren</td><td>möglichst erst ab 5 Jahren, dafür gleich ohne Stützräder</td></tr><tr><td>Karate</td><td>ab 5 Jahren</td></tr><tr><td>Leichtathletik</td><td>ab 5 bis 6 Jahren</td></tr><tr><td>Tennis</td><td>ab 5 bis 6 Jahren</td></tr><tr><td>Reiten</td><td>frühestens ab 5 bis 6 Jahren, besser erst ab 8 Jahren</td></tr><tr><td>Fußball</td><td>ab 6 Jahren</td></tr><tr><td>Judo</td><td>ab 6 Jahren</td></tr><tr><td>Basketball</td><td>ab 7 bis 8 Jahren</td></tr><tr><td>Handball</td><td>ab 7 bis 8 Jahren</td></tr><tr><td>Tischtennis</td><td>ab 7 bis 8 Jahren</td></tr></tbody></table><h2>Sport für Kinder als gezieltes Training zur Förderung?<strong> </strong></h2>
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					</script></span>Wenn ein Kind etwas tollpatschig ist, stehen Eltern vor der Frage, welche Sportart denn die beste ist, um diese Defizite aufzuholen. So ist man versucht, es zu einer Sportart zu „überreden“, bei der es gerade diejenigen Bewegungen üben kann, die ihm noch Schwierigkeiten bereiten. Doch Vorsicht: Vielleicht macht Ihrem Kind gerade dieser Sport wenig Spaß, weil es sich darin schwerer tut als die anderen Kinder. <br /><strong>Stellen Sie nicht den Förderaspekt in den Vordergrund, sondern achten Sie vor allem darauf, dass Ihr Kind Spaß an der Bewegung und am Sport hat! </strong>Wenn es in der Gruppe immer Letzter ist, wird es schnell die Lust verlieren, denn Erfolgserlebnisse sind wichtig. Hat Ihr Kind beispielsweise eine schlaffe Körperhaltung, wird der Kinderarzt zur Verbesserung der Haltung vielleicht zum Schwimmen raten. Wenn Ihr Kind aber Angst im Wasser hat, ist ihm mit Turnen oder anderen Sportarten besser gedient.<br />Bewegung in jeder Form wird sich positiv auswirken, wenngleich manche Sportarten zur Verbesserung einer bestimmten Fähigkeit geeigneter sind als andere (siehe Tabelle 2).<table class="contenttable"><caption>Sport für Kinder: Was kann Ihr Kind bei welchen Sportarten üben?</caption><thead><tr><th>Fertigkeit bzw. Trainingsziel</th><th>geeignete Sportarten</th></tr></thead><tbody><tr><td>Ausdauer</td><td>Basket-, Fuß-, Handball, Joggen, Leichtathletik, Radfahren, Tanzen, Tennis, Turnen, Schwimmen</td></tr><tr><td>Gelenkigkeit</td><td>Tanzen, Turnen, Voltigieren</td></tr><tr><td>Gleichgewicht</td><td>Eislaufen, Fußball, Radfahren, Reiten, Skifahren, Turnen, Voltigieren</td></tr><tr><td>Konzentration</td><td>Judo, Karate, Skifahren, Tanzen, Tennis, Tischtennis</td></tr><tr><td>Körperkoordination</td><td>Turnen, Skifahren, Eislaufen, Schwimmen, Tanzen, Voltigieren, Leichtathletik, Tennis, Judo, Karate, Tischtennis, Fuß-, Hand-, Basketball</td></tr><tr><td>Kraft und Muskelaufbau</td><td><p class="bodytext">Leichtathletik, Schwimmen, Turnen</p><ul><li>speziell Beinmuskulatur: Eislaufen, Fußball, Joggen, Rad-, Skifahren, Tennis</li><li>speziell Rückenmuskulatur: Reiten, Tennis</li></ul></td></tr><tr><td>Schnelligkeit</td><td>Basket-, Fuß-, Handball, Leichtathletik</td></tr></tbody></table><h2>Beim Sport für Kinder ist viel Ehrgeiz schädlich<strong></strong></h2>
					Auch wenn Sie vielleicht enttäuscht sind, dass Ihr Sohn so gar nicht fußballbegeistert ist oder Ihre Tochter nicht Ihre Liebe zum Ballett teilt: <strong>Entscheiden Sie nicht über den Kopf Ihres Kindes hinweg und berücksichtigen Sie bei der Wahl der Sportarten immer den Wunsch Ihres Kindes! </strong>Hüten Sie sich auch vor zu viel sportlichem Ehrgeiz. <strong>Vergleichen Sie die sportlichen Leistungen Ihres Kindes nicht mit denen anderer Kinder, sondern messen Sie seine Fortschritte immer nur an seinen eigenen Leistungen! </strong>Wenn Eltern mit dem Erreichten nicht zufrieden sind und ihr Kind zu Höchstleistungen anstacheln wollen, geht der Spaß am Sport verloren, und so manches Kind mag gar nicht mehr in den Sportverein gehen. Ohne Unterstützung der Eltern klappt es mit dem Sport bei den Kleinen zwar noch nicht, doch sollten Sie sich hüten, zu engagiert zu sein. Sie sollten nicht zum Co-Trainer werden und Ihrem Kind beispielsweise vor einem Fußballspiel noch taktische Anweisungen geben. Sie können Ihr Kind besser unterstützen, wenn Sie es bei aufkommender „Heut-hab-ich-aber-keine-Lust-Stimmung“ oder nach einem verlorenen Spiel wieder motivieren und ihm helfen, sein Selbstvertrauen wiederzufinden.
					<div class="challenge-box"><a href="challenge-kg.html?bu=elternwissen-rss%2Frss.xml" title="internal-link" target="_self" >Unsere Tipps, wie Sie der „Unlust“ Ihres Kindes entgegenwirken und es zum Sport ermutigen sowie unsere Checkliste, mit der Sie einen guten Sportverein finden, sehen Sie an dieser Stelle exklusiv als Abonnent von „Gesundheit und Erziehung für mein Kind“.</a></div>]]></content:encoded>
						<category>Kleinkind</category>
						<category>Schulkind</category>
						<category>Sport für Kinder</category>
						<pubDate>Fri, 22 Aug 2008 07:55:00 +0200</pubDate>
						</item>
						<item>
						<title>Internat - eine Alternative für Ihr Kind?</title>
						<link>http://www.elternwissen.com/schule-und-eltern/welche-grundschule/art/tipp/internat-eine-alternative-fuer-ihr-kind.html</link>
						<description>Internat - wirklich sinnvoll?</description>
						<content:encoded><![CDATA[Die Entscheidung für ein Internat kann in jeder Familie ganz unterschiedliche Gründe haben. Ob aus Tradition, Prestige, Überzeugung, familiären Zwängen oder wegen fehlender Bildungsangebote in der näheren Umgebung: Internate haben nach wie vor einen großen Zulauf. In Deutschland, der Schweiz und Österreich gibt es über 300 Internate, die mit den unterschiedlichsten Konzepten um Schülerinnen und Schüler werben.
						<h2>Die meisten Internate sind öffentlich oder in den folgenden Verbänden organisiert:&nbsp; </h2>
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						</script></span><strong>evangelische Internate</strong>
						<a href="http://www.evangelische-internate.de/" target="_blank" >http://www.evangelische-internate.de</a>
						<strong>katholische Internate</strong>
						<a href="http://www.katholische-internate.de/" target="_blank" >http://www.katholische-internate.de</a>
						<strong>Verein der Landerziehungsheime</strong>
						<a href="http://www.leh-internate.de/" target="_blank" >http://www.leh-internate.de</a>
						<strong>Waldorfinternate </strong>
						<a href="http://www.waldorfschule.de/" target="_blank" >http://www.waldorfschule.de</a>
						<strong>private Internate</strong>
						<a href="http://www.internate-vdp.de/" target="_blank" >http://www.internate-vdp.de</a>
						<strong>Sport-Eliteschulen, Deutscher Sportbund, Geschäftsbereich Leistungssport</strong>
						Otto-Fleck-Schneise 12,
						60528 Frankfurt am Main
						Tel.: 0 69 / 6 70 03 05
						<strong>Christliches Jugenddorfwerk Deutschland (CJD)</strong>
						<a href="http://www.cjd.de/" target="_blank" >http://www.cjd.de</a>
						<h2>Pro und contra Internat</h2>
						Der Besuch eines Internats kann für Kinder und Jugendliche positiv, aber manchmal auch negativ sein. Oft weiß man im Voraus nicht, was mit einem Internat auf die ganze Familie zukommt. Gegner und Befürworter sprechen bei Internaten&nbsp;oft aus eigener Erfahrung. An den unterschiedlichen Einschätzungen sieht man, dass das Erziehungskonzept in einem Internat für Kinder zu dem Wesen des Kindes und dem Erziehungsstil der Eltern passen muss. In Deutschland besucht nur ein sehr geringer Prozentsatz der Schüler ein Internat. Ganz anders sieht es in den angelsächsischen Ländern aus. Dort ist der&nbsp;Besuch eines Internats&nbsp;eine häufig gewählte Alternative zur Regelschule.&nbsp;
						<h2>Für ein Internat spricht</h2>
						Je nach Konzept gibt es in einem Internat&nbsp;besondere Förderung für individuelle Besonderheiten, zum Beispiel bei Teilleistungsstörungen. Ihr Kind lernt im Internat&nbsp;frühzeitig, soziale Kontakte einzuüben.&nbsp;Ihr Kind erhält vielfältige Freizeitangebote im Internat&nbsp;und wird zu künstlerischer, handwerklicher, sportlicher oder musikalischer Betätigung motiviert.&nbsp;Im Internat wird besonders in der Pubertät das Verhältnis zwischen Jugendlichen und Eltern entspannt. Der Ablösungsprozess gelingt durch ein Internat meist besser. In Internaten werden Freundschaften fürs Leben geschlossen.&nbsp;Eine Internatsgemeinschaft fördert die Belastbarkeit, stärkt das Selbstvertrauen und das Selbstbewusstsein. Berufstätige Eltern können ihren Kindern durch ein Internat eine qualifizierte Ausbildung ermöglichen, ohne ständig in Konflikt mit ihrer Arbeit zu stehen.
						<div class="challenge-box"><a href="challenge-luf.html?bu=elternwissen-rss%2Frss.xml" title="internal-link" target="_self" >Was für ein Internat spricht und u.a. eine Checkliste, mit der Sie herausfinden, ob Ihr Kind für ein Internat geeignet ist, sehen Sie an dieser Stelle exklusiv als Abonnent von &quot;Lernen und Fördern mit Spaß&quot;.</a></div>]]></content:encoded>
							<category>Schulkind</category>
							<category>Teenager</category>
							<category>Grundschule: Waldorf oder Montessori</category>
							<pubDate>Thu, 21 Aug 2008 00:00:00 +0200</pubDate>
							</item>
							<item>
							<title>Informationen über das Elterngeld</title>
							<link>http://www.elternwissen.com/familienfinanzen/staatliche-hilfen-fuer-familien/art/tipp/informationen-ueber-das-elterngeld.html</link>
							<description>Staatliche Hilfen für Familien</description>
							<content:encoded><![CDATA[Das Bundesfamilienministerium hat berechnet, dass durch das neue Elterngeld 365.000 Familien finanziell besser dastehen als mit dem bisherigen Erziehungsgeld. Doch leider können Sie sich nicht aussuchen, welche Leistung Sie in Anspruch nehmen wollen. Denn wenn Ihr Baby am 1.1.2007 oder später zur Welt gekommen ist, bekommen Sie Elterngeld. Wurde Ihr Kind am 31.12.2006 oder früher geboren, erhalten Sie Erziehungsgeld.
							<h2>Wann und wo müssen Sie Elterngeld beantragen?<strong></strong></h2>
							Stellen Sie den Antrag auf Elterngeld <strong>bald nach der Geburt</strong>, denn das Elterngeld wird rückwirkend nur für drei Monate gezahlt. Bereits im Antrag müssen Sie angeben, welcher Elternteil für welchen Zeitraum das Elterngeld ausgezahlt erhalten soll. Anträge auf Elterngeld werden von den bisherigen <strong>Erziehungsgeldstellen </strong>bearbeitet, die jetzt auch für das Elterngeld zuständig sind. Eine nach Bundesländern geordnete Auflistung finden Sie im Internet unter <em><a href="http://www.lernen-und-foerdern.com/" target="_blank" >www.lernen-und-foerdern.com</a></em>.
							<h2>Wer bekommt überhaupt Elterngeld?<strong></strong></h2>
							Elterngeld bekommen grundsätzlich <strong>alle Eltern, die in Deutschland wohnen </strong>(bzw. arbeiten – das Arbeitsverhältnis muss hier während des Bezuges von Elterngeld weiter bestehen), <strong>ihr Kind selbst betreuen und nicht mehr als 30 Stunden pro Woche arbeiten</strong>. Ob Sie anspruchsberechtigt sind, können Sie über die Anspruchsprüfung unter <em><a href="http://www.elterngeld.net/elterngeld-anspruch.html" target="_blank" >www.elterngeld.net/elterngeld-anspruch.html</a> </em>herausfinden.<br />Das Elterngeld ist <strong>nicht </strong>an ein bestehendes Arbeitsverhältnis gebunden oder <strong>abhängig von irgendwelchen Einkommensgrenzen</strong>. Beansprucht eine Ehefrau Elterngeld, muss z. B. der Verdienst ihres Ehemannes nicht nachgewiesen werden. <strong>Elterngeld steht Erwerbstätigen, Beamten, Selbstständigen, erwerbslosen Elternteilen </strong>(Hausfrau/-mann, Empfänger von Arbeitslosengeld oder Sozialhilfe), <strong>Studierenden und Auszubildenden zu</strong>.<br />Elterngeld gibt es auch für adoptierte Kinder. Auch ist es unerheblich, ob die Eltern verheiratet sind oder nicht. Ein Vater, der nicht mit der Kindsmutter verheiratet ist, hat also Anspruch auf Elterngeld.<br />Da das Elterngeld den Lohnausfall während der Zeit der Kinderbetreuung ersetzen soll, erhalten Mütter erst dann Elterngeld, wenn kein Anspruch auf Mutterschaftsgeld (mehr) besteht. Standen Sie während der Schwangerschaft in einem Arbeitsverhältnis, erhalten Sie in den ersten acht Wochen nach der Geburt <strong>Mutterschaftsgeld</strong>. Dieses <strong>wird auf das Elterngeld angerechnet</strong>. Das heißt: So lange Sie diese Lohnersatzleistung Ihres Arbeitgebers erhalten, können Sie kein Elterngeld beanspruchen. Selbstständige, Studenten (ohne Nebenjob), Hausfrauen oder Arbeitslose erhalten hingegen das Elterngeld ab Geburt, da sie kein Mutterschaftsgeld bekommen.
							<h2>Wie lange wird Ihnen das Elterngeld gezahlt?<span class="ads_right"><script type="text/javascript"><!--
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							</script></span><strong></strong></h2>
							Elterngeld gibt es ab der Geburt Ihres Kindes <strong>für 12 oder 14 Monate </strong>(inklusive der acht Wochen Lohnfortzahlung während der Mutterschutzfrist). 12 Monate Elterngeld sind die Regel, wenn sich nur die Mutter (oder der Vater) um die Betreuung des Kindes kümmert. Die zusätzlichen zwei Monate gibt es nur dann, wenn auch der andere Elternteil (meist der Vater) pausiert oder seine Arbeitszeit reduziert. Ausnahme: <strong>Alleinerziehende erhalten </strong>auch ohne die beiden „Partnermonate“ <strong>14 Monate lang Elterngeld</strong>, wenn das alleinige Sorgerecht oder das Aufenthaltsbestimmungsrecht für das Kind bei ihnen liegt, sie nicht mit einem Lebensgefährten zusammenleben und sie im Jahr vor der Geburt erwerbstätig waren. Waren sie jedoch arbeitslos oder ging der Job kurz vor der Geburt verloren, gibt es nur für 12 Monate Elterngeld.<table class="contenttable"><tbody><tr><th>Wichtig</th></tr><tr><td class="inhalt">Auch wenn das <strong>Elterngeld </strong>in der Regel nur für <strong>12 oder 14 Monate </strong>gezahlt wird, steht Ihnen weiterhin die <strong>Elternzeit </strong>von <strong>drei Jahren </strong>zu! </td></tr></tbody></table>Das <strong>Elterngeld kann auch „gestreckt“ werden</strong>. Es ist möglich, doppelt so lange Elterngeld zu beziehen, dann jedoch nur den halben Monatsbetrag. An der Gesamtsumme ändert sich somit also nichts. Wollen Sie zwei Jahre der Elternzeit in Anspruch nehmen und bei Ihrem Kind zu Hause bleiben, können Sie z. B. 24 Monate lang das halbe Elterngeld beziehen.
							<strong>Paare dürfen die 14 Monate Elternzeit nach Belieben untereinander aufteilen</strong>. Für jeden Monat gibt es einen Monatsbetrag, insgesamt also maximal 14. Daraus ergeben sich die <strong>folgenden möglichen Varianten</strong>: <ul><li>Ein Elternteil bezieht die vollen 12 Monatsbeträge, dann übernimmt der andere die zwei Partnermonate. </li><li>Beide Eltern können zusammen zu Hause bleiben und sich das Elterngeld gleichzeitig auszahlen lassen. Dann sind die verfügbaren 14 Monatsbeträge jedoch schon früher aufgebraucht. Wenn z. B. beide Eltern in den ersten sieben Monaten gleichzeitig Elterngeld beziehen, gibt es für jeden Elternteil die Hälfte: Der Vater bekommt sieben Monate lang 67 Prozent seines Einkommens, die Mutter erhält ebenfalls sieben Monate lang 67 Prozent des ihren. </li><li>Ein Elternteil kann für 24 Monate das halbe Elterngeld beziehen, und auch die zwei Partnermonate können auf diese Weise „gestreckt“ werden, sodass ein Paar auf maximal 28 halbe Monatsbeträge kommen kann.</li></ul><table class="contenttable"><tbody><tr><th>Gut zu wissen:</th></tr><tr><td class="inhalt">Wenn Sie als Mutter oder Vater Elterngeld beantragen, weil Sie Ihr Kind betreuen, genießen Sie <strong>Kündigungsschutz! </strong>Die Elternzeit muss beim Arbeitgeber sieben Wochen vor Antritt beantragt werden. Kündigungsschutz besteht rückwirkend bereits acht Wochen vor Beginn (wichtig für Väter, da Mütter zur Geburt ja ohnehin Mutterschutz genießen) und weiterhin während des Bezuges von Elterngeld bzw. der Inanspruchnahme der Elternzeit.</td></tr></tbody></table><h2>Wie viel Elterngeld steht Ihnen zu?<strong></strong></h2>
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							</script></span>Dem betreuenden Elternteil werden <strong>67 Prozent des entfallenden Nettolohnes ersetzt, mindestens 300 </strong><strong>€ </strong><strong>und höchstens 1.800 </strong><strong>€ </strong><strong>monatlich</strong>. Den Maximalbetrag von 1.800 € erhalten Mütter oder Väter, die netto 2.700 € oder mehr verdient haben und ihren Job für die Betreuung ihres Kindes zeitweise aufgeben. Zur Berechnung des Elterngeldes wird das <strong>durchschnittliche Nettogehalt der vergangenen 12 Kalendermonate vor Geburt des Kindes </strong>herangezogen. Pausiert die Mutter, ist ihr ehemaliges Nettogehalt ausschlaggebend, macht der Vater „Babypause“, wird sein Nettogehalt zur Berechnung herangezogen.
							<strong>Beispiel: </strong>Sie haben bis zum Einsetzen des Mutterschutzes monatlich 1.800 € netto verdient und pausieren nach der Geburt Ihres Kindes. Dann bekommen Sie 1.206 € Elterngeld (= 67 Prozent von 1.800 €).Wie viel Elterngeld in Ihrem Fall gezahlt wird, können Sie unter <em><a href="http://www.bmfsfj.de/Elterngeldrechner/" target="_blank" >www.bmfsfj.de/Elterngeldrechner/</a> </em>berechnen.
							Bei <strong>Selbstständigen </strong>wird der wegen Betreuung des Kindes wegfallende Gewinn nach Abzug der darauf entfallenden Steuern zu 67 Prozent ersetzt. Der Gewinn wird nach steuerrechtlichen Grundsätzen ermittelt.
							<strong>Mütter oder Väter, die nicht erwerbstätig sind </strong>(z. B. Arbeitslose, Hausfrauen, Studierende), erhaltenen 12 Monate den <strong>Sockelbetrag von 300 </strong><strong>€ </strong>monatlich.
							<h2>Gekürztes Elterngeld bei Teilzeitarbeit<strong></strong></h2>
							Eltern dürfen während des Bezuges von Elterngeld <strong>bis zu 30 Stunden wöchentlich arbeiten</strong>. In diesem Fall <strong>werden </strong>ihnen <strong>67 Prozent des Lohnausfalls ersetzt</strong>.
							<strong>Beispiel:</strong> Vor der Elternzeit haben Sie 1.800 € netto pro Monat verdient. Nach der Geburt Ihres Kindes reduzieren Sie Ihre Arbeitszeit und verdienen nur noch 900 €. Ihren Lohnausfall kompensieren 603 € Elterngeld (67 Prozent von den 900 €, die Sie nun weniger verdienen). Insgesamt erhalten Sie monatlich 900 € Lohn plus 603 € Elterngeld, also 1.503 €.
							<h2>Minijobber und Geringverdiener bekommen einen „Geringverdienerbonus“<strong></strong></h2>
							Wenn Eltern vor der Geburt ihres Kindes <strong>weniger als 1.000 </strong><strong>€ </strong><strong>netto monatlich </strong>verdient haben, bessert ein „Geringverdienerbonus“ das Elterngeld auf. Dann werden <strong>mehr als 67 Prozent des ausgefallenen Lohns </strong>ersetzt.
							Die Berechnungsformel lautet:
							67 + (1.000 – Netto-Einkommen): 20 = Prozentsatz für die Elterngeld-Berechnung.
							Das heißt, pro 20 €, die das Netto-Einkommen vor der Geburt unter 1.000 € lag, steigt das Elterngeld um einen zusätzlichen Prozentpunkt an.<ul><li><strong>Beispiel 1: </strong>Sie arbeiten in Teilzeit und erhalten netto monatlich 700 €. Wenn Sie nach der Geburt Ihres Kindes pausieren, bekommen Sie Elterngeld in Höhe von 82 Prozent Ihres bisherigen Lohnes (Berechnung: 67 + (1.000 – 700) : 20 = 82 Prozent). Das sind 574 € monatlich.</li><li><strong>Beispiel 2: </strong>Sie arbeiten vor der Geburt Ihres Kindes in einem Minijob (= 400-Euro-Job). Wenn Sie nach der Entbindung pausieren, bekommen Sie Elterngeld in Höhe von 97 Prozent Ihres bisherigen Lohnes (Berechnung: 67 + (1.000 – 400) : 20 = 97 Prozent). Somit wird Ihnen fast Ihr ganzes entfallendes Nettoeinkommen ersetzt, denn Sie erhalten monatlich 388 € Elterngeld.</li></ul><table class="contenttable"><tbody><tr><th>Wichtig</th></tr><tr><td class="inhalt">Falls Sie Ihren Minijob nach der Geburt weiter ausüben, bekommen Sie zusätzlich 300 € Elterngeld!</td></tr></tbody></table><h2>Ist das erste Kind bei der Geburt des zweiten noch keine drei Jahre alt, gibt es einen „Geschwisterbonus“ beim Elterngeld<strong></strong></h2>
							Der so genannte „Geschwisterbonus“ in Form eines erhöhten Elterngeldes wird gezahlt, <strong>wenn das zweite Kind auf die Welt kommt, bevor das erste drei Jahre </strong>(= 36 Monate) <strong>alt ist</strong>. Bei zwei Kindern fällt der Geschwisterbonus für das zweite Kind weg, sobald das ältere Kind seinen dritten Geburtstag feiert. Das heißt, ab dem auf den Geburtstag folgenden Lebensmonat gibt es nur noch das reguläre Elterngeld für das zweite Kind. Der Geschwisterbonus wird auch gezahlt, wenn Eltern außer dem Baby noch zwei weitere Kinder unter sechs Jahren haben.
							<strong>Beispiel: </strong>Ist Ihr erstes Kind 30 Monate alt, wenn das zweite geboren wird, bekommen Sie für das zweite Kind sechs Monate lang den Geschwisterbonus. Wenn Sie den vollen Geschwisterbonus für 12 Monate ausschöpfen wollen, muss das zweite Kind zur Welt kommen, bevor das ältere Kind 24 Monate alt ist.
							Der <strong>Geschwisterbonus beträgt 10 Prozent des dem Elternteil regulär zustehenden Elterngeldes, mindestens jedoch 75 </strong><strong>€</strong><strong>. </strong>Bei der Ermittlung des Einkommens, aus dem das Elterngeld für das zweite Kind berechnet wird, werden Monate, in denen für ein älteres Kind Elterngeld bezogen und deshalb nicht oder weniger verdient worden ist, nicht mitgezählt.<ul><li><strong>Beispiel 1: </strong>Ihr erstes Kind wurde am 10.04.2005 geboren, Ihr zweites kommt am 10.06.2007 zur Welt. Da Sie ab Geburt des ersten Kindes in Elternzeit sind und kein eigenes Einkommen haben, bekommen Sie für das zweite Kind den Sockelbetrag von 300 €. Zusätzlich erhalten Sie 10 Monate lang den Geschwisterbonus in Höhe von 75 €. </li><li><strong>Beispiel 2: </strong>Ihr erstes Kind wurde am 19.01.2007 geboren, Ihr zweites kommt am 11.01.2008 zur Welt. Vor der Geburt des ersten Kindes waren Sie erwerbstätig und verdienten 1.500 € netto, nach der Geburt arbeiten Sie jedoch nicht mehr. Sie bekommen für das erste Kind Elterngeld in Höhe von 1.005 €. Ihr zweites Kind kommt innerhalb von 12 Monaten nach Geburt des ersten auf die Welt, sodass Sie noch Elterngeld beziehen. Daher müssen der Berechnung für das Elterngeld 2008 die Monate vor der Geburt des ersten Kindes zugrunde gelegt werden. Deswegen steht Ihnen für das zweite Kind Elterngeld in Höhe von 1.005 € zu plus 10 Prozent Geschwisterbonus, sodass Sie Elterngeld in Höhe von 1.105,50 € bekommen – und das volle 12 Monate lang.</li></ul><h2>Mehr &nbsp;Elterngeld auch für Zwillinge<strong></strong></h2>
							<strong>Bei Mehrlingsgeburten erhöht sich das Elterngeld um je 300 </strong><strong>€ </strong><strong>für das zweite und jedes weitere Kind</strong>. Bei einer Zwillingsgeburt bedeutet das, dass zusätzlich zum Elterngeld in Höhe von mindestens 67 Prozent des wegfallenden Erwerbseinkommens oder zum Mindestbetrag von 300 € weitere 300 € für das zweite Kind gezahlt werden. Für Drillinge gäbe es entsprechend zusätzliche 600 € Elterngeld pro Monat.
							Weitere Informationen rund um das Elterngeld gibt es z. B. unter <a href="http://www.elterngeld.net/" target="_blank" >www.elterngeld.net</a> oder <a href="http://www.bmfsfj.de/Politikbereiche/Familie/leistungen-und-foerderung.html" target="_blank" >www.bmfsfj.de/Politikbereiche/Familie/leistungen-und-foerderung.html</a>.
							<div class="challenge-box"><a href="challenge-kg.html?bu=elternwissen-rss%2Frss.xml" title="internal-link" target="_self" >Warum die richtige Steuerklasse mehr Elterngeld bringt, sehen Sie an dieser Stelle exklusiv als Abonnent von „Gesundheit und Erziehung für mein Kind“.</a></div>]]></content:encoded>
								<category>Baby</category>
								<category>Kleinkind</category>
								<category>Schulkind</category>
								<category>Teenager</category>
								<category>Staatliche Hilfen für Familien</category>
								<pubDate>Wed, 20 Aug 2008 06:01:00 +0200</pubDate>
								</item>
								<item>
								<title>10 wichtige Tipps fürs Lehrergespräch</title>
								<link>http://www.elternwissen.com/schule-und-eltern/elternabend/art/tipp/10-wichtige-tipps-fuers-lehrergespraech.html</link>
								<description>Ein Lehrergespräch sinnvoll angehen</description>
								<content:encoded><![CDATA[Lehrergespräche&nbsp;finden in den meisten Schulen nicht allzu oft statt. Neben den geregelten Elternsprechtagen oder dem Elternabend bleibt wenig Zeit, sich in kurzen Abständen über die Entwicklung einzelner Schüler auszutauschen.&nbsp;Wenn Eltern doch häufiger in die Schule gebeten werden, sind die Inhalte solcher&nbsp;Lehrergespräche meistens nicht erfreulich. Erst wenn Konflikte aufbrechen, ein schlechtes Zeugnis ansteht oder das Fehlverhalten eines Kindes angesprochen werden muss, kommen Eltern und Lehrkräfte außerplanmäßig zusammen. Regelmäßige (positive) Rückmeldungen durch ein&nbsp;Lehrergespräch&nbsp;im Abstand von ein bis zwei Monaten sind aber besonders in der Grundschule und nach dem Wechsel auf die weiter führende Schule sehr hilfreich. Im Stundenplan der meisten Schulen ist das jedoch nicht vorgesehen, sodass es beim Lehrergespräch häufig um Konfliktsituationen geht.
								Zeit ist knapp – und das gilt auch in deutschen Klassenzimmern. Meist sind weder Eltern noch Lehrer auf ein solches Lehrergespräch ausreichend vorbereitet, so dass grundlegende Gesprächsregeln nicht eingehalten werden und sich beide Parteien mit einem unguten Gefühl voneinander trennen. Beherzigen Sie deshalb meine Tipps fürs Lehrergespräch.
								<h2>Diese drei&nbsp;Fallen beim Lehrergespräch&nbsp;sollten Sie unbedingt vermeiden:</h2>
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								</script></span>1. Falle: Schuldzuweisungen und Vorwürfe machen</strong>
								„Sie können mein Kind sowieso nicht leiden.“
								„Bei Ihrem eintönigen Unterricht ist es ja kein Wunder, dass sich mein Kind langweilt.“
								„Immer bekommt mein Kind den Ärger, dabei sind die anderen ebenso schuld.“
								„Bei dem Lärm in der Klasse kann mein Kind sich ja nicht konzentrieren.“
								„Zu Hause ist mein Kind nicht so, das muss also&nbsp; an ihrem Unterricht liegen.“
								„Die Klasse ist viel zu groß, da kann niemand richtig lernen.“
								„Ich hab ja gleich gesagt, dass mein Kind in der ersten Reihe sitzen soll.“
								Natürlich sind es nicht nur die Eltern, die ein&nbsp;Lehrergespräch mit Schuldzuweisungen und Vorwürfen bestreiten. Auch Lehrer suchen gerne die Schuld bei anderen, denn das ist ein durchaus menschliches Verhalten. Doch durch Schuldzuweisungen und Vorwürfe verändert sich nichts an der angesprochenen Konfliktsituation. <table class="contenttable"><tbody><tr><th>Mein Tipp</th></tr><tr><td class="inhalt">Zeigen Sie Ihre Emotionen und Gefühle wie Schock, Enttäuschung oder Sorge ruhig gegenüber der Lehrkraft und verschanzen Sie sich nicht hinter Vorwürfen. Nur so kann ein ehrlicher Austausch im Interesse Ihres Kindes gelingen.</td></tr></tbody></table><strong>2. Falle: Falsche, unhaltbare Versprechen machen</strong>
								„Die nächste Klassenarbeit wird bestimmt wieder besser.“
								„Ab morgen arbeitet mein Kind wieder konzentriert mit.“
								„Ab sofort wird mein Kind wieder alle Hausaufgaben haben.“
								„Ich verspreche Ihnen, dass mein Kind im Unterricht nicht mehr stören wird.“
								„Ich werde jetzt jeden Tag die Hausaufgaben sorgfältig kontrollieren und mit meinem Kind üben, damit es wieder besser wird.“
								Solche oft unhaltbaren Versprechungen im Lehrergespräch setzen Sie enorm unter Druck, was die Gesamtsituation überhaupt nicht verbessert. Diesen Druck, dass sich sofort etwas verändern muss, übertragen Eltern nämlich umgehend auf ihr Kind, das sein Verhalten mit Sicherheit nicht von einem Tag auf den andern ändern kann. <table class="contenttable"><tbody><tr><th>Mein Tipp</th></tr><tr><td class="inhalt"><p class="bodytext">Vereinbaren Sie realisierbare Kurzziele, die im nächsten Gespräch überprüft werden können. Zum Beispiel: Ab sofort achte ich darauf, dass mein Kind seine Hausaufgaben direkt nach dem Mittagessen macht. So kann ich leicht feststellen, ob es sich besser konzentrieren kann.</p></td></tr></tbody></table><div class="challenge-box"><a href="challenge-luf.html?bu=elternwissen-rss%2Frss.xml" title="internal-link" target="_self" >Die 10 Tipps für Lehrergespräche und wichtige Hinweise zum Thema &quot;Konfliktgespräche&quot; und &quot;Konflikttyp&quot; sehen Sie an dieser Stelle exklusiv als Abonnent von &quot;Lernen und Fördern mit Spaß&quot;.</a></div>]]></content:encoded>
								<category>Schulkind</category>
								<category>Teenager</category>
								<category>Elternabend und Lehrergespräche</category>
								<pubDate>Tue, 19 Aug 2008 00:00:00 +0200</pubDate>
								</item>
								<item>
								<title>Babyentwicklung durch gezielte Griffe fördern</title>
								<link>http://www.elternwissen.com/erziehung-entwicklung/baby-entwicklung/art/tipp/babyentwicklung-durch-gezielte-griffe-foerdern.html</link>
								<description>Baby richtig halten mit dem Konzept nach Bobath</description>
								<content:encoded><![CDATA[Der Neurologe Dr. Karel Bobath und seine Frau Berta Bobath, eine hervorragende Krankengymnastin, entwickelten in den 40er Jahren eine <strong>ganzheitliche krankengymnastische Therapiemethode </strong>zur Behandlung von Schlaganfall-Patienten. Schon bald jedoch wurde das Konzept nach <strong>Bobath </strong>mit großem Erfolg auf Säuglinge und Kleinkinder mit angeborenen Bewegungsstörungen übertragen.<br />Die Fähigkeiten des Kindes werden dabei spielerisch eingesetzt, um es in der Entwicklung neuer Fertigkeiten zu unterstützen. Durch die gezielte Nutzung von angeborenen <strong>Gleichgewichts-, Stell- und Stützreaktionen </strong>und die Anwendung bestimmter Schlüsselpunkte
								<h2>Baby richtig halten: Unterstützung der Babyentwicklung durch die richtigen Griffe<strong></strong></h2>
								Ein wichtiger Bestandteil des Konzeptes nach Bobath ist das „Handling“. Damit ist die <strong>tägliche „Handhabung“ des Kindes </strong>gemeint, z. B. wie trage ich mein Kind am besten, wie und in welcher Position füttere ich mein Kind, wie soll ich mein Baby richtig halten. Dabei werden die Eltern aktiv eingebunden und lernen, ihr Kind so hochzuheben und zu tragen, dass sie seine Haltung und Bewegungen optimal unterstützen, ihm Sicherheit vermitteln und damit die Babyentwicklung fördern. Mit der entsprechenden Anleitung und etwas Übung können Eltern ihr Kind beim Wickeln, An- und Ausziehen, Tragen, Heben, Spielen und Füttern mehrmals jeden Tag „be-handeln“. Ein Handling nach Bobath empfiehlt sich <strong>bei folgenden Auffälligkeiten</strong>:<ul><li>auffällige Bewegungsmuster (z. B.      Bewegungsarmut, stereotype Bewegungen, Bevorzugung einer Körperseite) </li><li>auffällige Haltung (z. B.      asymmetrische Körperhaltung, andere Fehlhaltungen wie wiederkehrende      Überstreckung des Rumpfes und des Nackens) </li><li>Entwicklungsverzögerungen </li><li>zu hohe oder zu niedrige      Muskelspannung (Hypertonus oder Spastik bzw. Hypotonus oder Lähmung) </li><li>orthopädische Krankheitsbilder wie      Fußfehlstellungen, Wirbelsäulenverkrümmung, Schiefhals (auch KISS-Syndrom)      </li><li>Probleme der      Wahrnehmungsverarbeitung, Gleichgewichtsund Koordinationsstörungen</li><li>vermehrte Erregbarkeit, Störungen des      Schlaf-Wach-Rhythmus oder Ess- und Trinkstörungen im Säuglingsalter </li><li>bei Frühgeborenen</li></ul><h2>Richtiges Handling unterstützt auch gesunde Babys in der Babyentwicklung<strong></strong></h2>
								Während meiner Ausbildung in der Kinderheilkunde hatte ich einen Chefarzt, der uns Assistenten genau beibrachte, wie wir die Säuglinge bei der Untersuchung halten und umdrehen sollten, damit sie <strong>gut unterstützt </strong>wurden und sich <strong>sicher </strong>fühlten.
								Inzwischen weiß ich, dass diese hilfreichen Handgriffe alle an das Konzept von Bobath angelehnt waren. Sie sind für gesunde Babys genauso gut geeignet wie für bewegungsauffällige Kinder.
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								</script></span>Bitte beachten Sie folgende <strong>Grundregeln für das Handling nach Bobath</strong>:<ul><li>Verzichten Sie auf Schmuck an den      Händen (Ringe, Armreifen).</li><li>Sprechen oder singen Sie nebenbei mit      Ihrem Kind. Erzählen Sie ihm etwa, was Sie gerade machen. Geben Sie Ihrem      Baby z. B. beim Wickeln zusätzlich ein Spielzeug.</li><li>Machen Sie keine hastigen Bewegungen      und geben Sie Ihrem Baby genügend Zeit, sich auf Lageveränderungen      einzustellen.</li><li>Bewegen Sie Ihr Kind möglichst      fließend und niemals ruckartig. Ziehen Sie nicht an den Gelenken (z. B. Zug      an den Füßen, um den Po beim Wickeln hochzuheben).</li><li>Achten Sie darauf, dass der Kopf      Ihres Kindes nicht nach hinten in den Nacken fällt.</li><li>Halten Sie Ihr Baby immer so nah wie      möglich am Körper.</li><li>Achten Sie darauf, beide Körperseiten      Ihres Kindes gleichermaßen zu fördern (z. B. Hochnehmen über die linke wie      die rechte Seite). Hat Ihr Kind eine „Lieblingsseite“, ist es natürlich      sinnvoll, gerade die „unbeliebte“ Körperseite stärker zu fördern.</li><li>Es ist völlig normal, dass Ihnen die      Bewegungsabläufe anfangs eher umständlich erscheinen. Wenn Sie die      Bewegungen jedoch ein paar Mal ausgeführt haben, werden Sie Ihnen schnell      zur Gewohnheit werden.</li></ul><h2>Baby richtig halten: Aufheben des Babys aus der Rückenlage unterstützt die Babyentwicklung<strong></strong></h2><table class="contenttable"><tbody><tr><td><p class="bodytext">&nbsp;</p>
								<p class="bodytext"><img src="fileadmin/content/magazin/erziehung/Babys-Entwicklung/Abbildung_1_aufheben_aus_R%C3%BCckenlage.jpg" height="124" width="124" alt="" /></p>
								<p class="bodytext">Abbildung 1</p></td></tr><tr><td></td></tr></tbody></table>ab siebter Lebenswoche
								Legen Sie Ihre Hände links und rechts unter die Schulterblätter Ihres auf dem Rücken liegenden Babys, wobei Sie mit den Daumen unter dem Arm des Babys hindurch auf die Brust fassen. <br />Drehen Sie Ihr Baby dann auf die Seite. Wenn die linke Körperseite des Babys nach unten kommt, legen Sie sein rechtes Bein über Ihren rechten Unterarm (siehe Abbildung 1).<br />Wenn Sie Ihr Kind auf die rechte Seite drehen, kommt entsprechend Babys linkes Bein auf Ihren linken Unterarm. <br />Legen Sie die Hand, die an der oberen Babyschulter liegt, nun samt Daumen von außen auf die Schulter, damit Sie sich nicht selbst verrenken. Erst wenn Ihr Kind sich in der Seitlage ausgerichtet hat (besonders wichtig: aktive Kopfhaltung Ihres Babys), heben Sie es auf. Beugen Sie sich zu Ihrem Kind hinunter und halten Sie es beim Aufheben nah am Körper.
								<h2>Baby richtig halten: Tragen im Ein-Bein-Griff<strong></strong></h2>
								<strong>Variante 1: </strong><table class="contenttable"><tbody><tr><td><p class="bodytext">&nbsp;</p>
								<p class="bodytext"><img src="fileadmin/content/magazin/erziehung/Babys-Entwicklung/Abbildung_2_tragen_im_ein_bein_griff.jpg" height="121" width="121" alt="" /></p>
								<p class="bodytext">Tragen im Ein-Bein-Griff</p></td></tr><tr><td></td></tr></tbody></table>ab neunter Woche  Wenn Sie Ihr Baby wie oben beschrieben aus der Rückenlage aufgehoben haben, brauchen Sie es nur noch mit seinem Rücken an Ihren Körper zu führen, damit es sicher und gut gestützt getragen werden kann (siehe Abbildung 2). So kann es seine Umgebung beobachten. Die an der Schulter außen liegende Hand brauchen Sie zur Stabilisierung des Kindes nun nicht mehr, sodass Sie eine Hand frei haben.
								<strong>Variante 2: </strong>
								ab zwölfter Woche
								Bei dieser Variante wird der Körper des Babys etwas weniger gestützt als bei Variante 1. Halten Sie Ihr Baby ebenfalls mit seinem Rücken an Ihre Brust.<br />Greifen Sie mit Ihrer linken Hand schräg über den Bauch Ihres Babys zu seinem rechten Oberschenkel. <br />Halten und stützen Sie Ihr Kind, indem Sie das rechte Bein an den Bauch ziehen, es also im Hüft- und Kniegelenk beugen (siehe Abbildung 3).Halten Sie Ihr Kind mit der rechten Hand, ergreifen Sie entsprechend seinen linken Oberschenkel. Wechseln Sie immer wieder die Hand!
								<h2>Baby richtig halten: Tragen in Bauch- und Seitlage<strong></strong></h2><table class="contenttable"><tbody><tr><td><p class="bodytext">&nbsp;</p>
								<p class="bodytext"><img src="fileadmin/content/magazin/erziehung/Babys-Entwicklung/Abbildung_3_tragen_im_ein_bein_griff.jpg" height="123" width="123" alt="" /></p>
								<p class="bodytext">Tragen im Ein-Bein-Griff&nbsp;</p></td></tr><tr><td></td></tr></tbody></table>ab zwölfter Lebenswoche
								Ihr Kind befindet sich in der Bauchlage. Fahren Sie mit einer Hand unter seiner Brust hindurch und umgreifen Sie seinen körperfernen Oberarm.<br />Soll Ihr Kind wie auf Abbildung 4 den Kopf auf Ihrer linken Körperseite haben, umgreifen Sie also mit Ihrer linken Hand den rechten Oberarm. Der freie (in diesem Fall der linke) Arm des Babys liegt vor Ihrem Unterarm. <br />Fahren Sie mit der anderen Hand zwischen den Beinen des Babys hindurch und unterstützen Sie seinen Körper im Bereich von Becken und Bauch. In der Bauchlage hat Ihr Baby jedoch keine Rundumsicht. <br />Wenn Sie es jetzt noch mit dem Rücken zu Ihrem Körper drehen, befindet es sich in Seitlage (siehe Abbildung 5) und kann seine Umwelt gut beobachten.
								<img src="fileadmin/content/magazin/erziehung/Babys-Entwicklung/Abbildung_4_tragen_in_Bauch_und_Seitenlage.jpg" height="130" width="130" alt="" /><img src="fileadmin/content/magazin/erziehung/Babys-Entwicklung/Abbildung_5_tragen_in_Bauch_und_Seitenlage.jpg" height="130" width="130" alt="" /><table class="contenttable"><tbody><tr><th>Wichtig:</th></tr><tr><td class="inhalt">Die hier gegebenen Hinweise zum Handling sind nicht zur Selbstbehandlung bei Haltungs- und Bewegungsstörungen gedacht, sondern dafür die gesunde Babyentwicklung zu fördern. Bitte lassen Sie Ihr Baby bei Auffälligkeiten immer vom Kinderarzt untersuchen, der ggf. eine krankengymnastische Behandlung verordnet. Der/Die Krankengymnast/ in wird Sie speziell anhand der Bedürfnisse Ihres Kindes anleiten.</td></tr></tbody></table><strong><em>Bobath-Therapeuten </em></strong><em>in Ihrer Nähe finden Sie unter www.bobath-vereinigung.de/mitglied.htm.</em>
								<div class="challenge-box"><a href="challenge-kg.html?bu=elternwissen-rss%2Frss.xml" title="internal-link" target="_self" >Wie Sie die Babyentwicklung mit einigen Griffen nach Bobath auch beim Wickeln optimal fördern können, sehen Sie an dieser Stelle exklusiv als Abonnent von „Gesundheit und Erziehung für mein Kind“.</a></div>]]></content:encoded>
									<category>Baby</category>
									<category>Baby Entwicklung</category>
									<pubDate>Mon, 18 Aug 2008 08:30:00 +0200</pubDate>
									</item>
									<item>
									<title>Legasthenie: Antworten auf 10 wichtige Fragen</title>
									<link>http://www.elternwissen.com/lerntipps/lerntipps-lese-rechtschreibschwa/art/tipp/legasthenie-antwort-auf-die-10-wichtgsten-fragen.html</link>
									<description>Was sie über Legasthenie wissen sollten</description>
									<content:encoded><![CDATA[Lesen und Schreiben nimmt in unserer Informationsgesellschaft einen immer größeren Stellenwert ein. Gerade im Internet und bei der Computernutzung sind diejenigen im Vorteil, die die Informationsflut schnell und effizient erfassen können. Deshalb ist es besonders wichtig, von Legasthenie bzw. Lese-Rechtschreibschwäche&nbsp;betroffene Schülerinnen und Schüler so früh wie möglich zu erkennen und individuell zu fördern. Doch für pädagogisch unerfahrene Eltern ist der Umgang mit Legasthenie&nbsp;gar nicht so einfach. Sie vertrauen in den meisten Fällen auf das Urteil der Lehrerinnen und Lehrer, doch nicht jede Legasthenie wird früh erkannt. Daher ist es sinnvoll, wenn Eltern selber gut über Legasthenie&nbsp;informiert sind.
									<h2>Legasthenie: Warum Sie sich bei der Diagnose nicht auf die Schule verlassen sollten </h2>
									Immer wieder kommt es vor, dass eine Lese-Rechtschreibschwäche von den Grundschullehrern zu spät oder gar nicht erkannt wird. Doch nur wenn eine Teilleistungsstörung diagnostiziert wird und die Förderung bei Legasthenie frühzeitig einsetzt, kann ein der allgemeinen Begabung des Kindes entsprechender Schulabschluss erreicht werden. Nicht immer sind Lehrkräfte bei Legasthenie&nbsp;erfahren oder aufmerksam genug, um die Schwierigkeiten eines lese-rechtschreibschwachen Kindes zu erkennen. So kommt es immer mal wieder vor, dass Kinder mit Legasthenie die Grundschule ohne zusätzliche Förderung verlassen. Das führt meistens zu einem katastrophalen Start in der fünften Klasse, in der grundlegende Kenntnisse im Lesen und Schreiben vorausgesetzt werden.<span class="ads_center"><script type="text/javascript"><!--
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									<h2>Auch bei Legasthenie&nbsp;haben Jungen die schlechteren Karten</h2>
									Eine neue Untersuchung zeigt, dass 27 Prozent eines Grundschuljahrgangs inzwischen als Risikokinder gelten, circa 5 bis 7% davon als von Legasthenie betroffen. Der frühere Leiter des Lehrerfortbildungsinstitut Help, Dr. Michael Imhof, bestätigt, dass viele dieser Risikokinder für Legasthenie große Probleme haben, lesen und schreiben zu erlernen. Zwei Drittel der Risikogruppe sind seinen Angaben zufolge männlich. Alle diese Kinder bedürfen der besonderen Aufmerksamkeit von Eltern und Lehrkräften, damit eine optimale Unterstützung gewährleistet ist. Es ist also wichtig, dass Sie als Eltern die schulische Entwicklung Ihres Kindes ebenfalls aufmerksam verfolgen.
									<div class="challenge-box"><a href="challenge-luf.html?bu=elternwissen-rss%2Frss.xml" title="internal-link" target="_self" >Die 10 wichtigsten Fragen inklusive einer Checkliste mit Symptomen, die für eine Legasthenie sprechen, sehen Sie an dieser Stelle exklusiv als Abonnent von &quot;Lernen und Fördern mit Spaß&quot;.</a></div>]]></content:encoded>
										<category>Schulkind</category>
										<category>Teenager</category>
										<category>Lerntipps bei Lese-Rechtschreibschwäche und Dyskalkulie</category>
										<pubDate>Sun, 17 Aug 2008 00:00:00 +0200</pubDate>
										</item>
										<item>
										<title>Kinder durch Impfung vor Hirnhautentzündung schützen</title>
										<link>http://www.elternwissen.com/gesundheit/kinder-impfen/art/tipp/kinder-durch-impfung-vor-hirnhautentzuendung-schuetzen.html</link>
										<description>Kinder impfen</description>
										<content:encoded><![CDATA[Von einer Hirnhautentzündung (Meningitis) sind überwiegend <strong>Kinder unter fünf Jahren </strong>betroffen, wobei Säuglinge in den ersten Lebensmonaten am stärksten gefährdet sind. Als Erreger kommen sowohl Viren als auch Bakterien in Frage.
										<h2>Virale Hirnhautentzündung verläuft eher gutartig<strong></strong></h2>
										Eine virale Hirnhautentzündung kann durch unterschiedliche Viren hervorgerufen werden, z. B. <strong>Erreger von Erkältungskrankheiten oder Magen-Darm-Infekten</strong>, aber auch <strong>Masern- oder Mumpsviren </strong>sowie das <strong>FSME-Virus</strong>. Mumps kann z. B. etwa bei bis zu 40 Prozent der Erkrankten eine virale Meningitis verursachen! Eine durch Viren bedingte Hirnhautentzündung ist aber in den meisten Fällen gutartig: Folgeschäden oder Todesfälle treten nur selten auf.
										<h2>Eine bakterielle Hirnhautentzündung ist lebensgefährlich!<strong></strong></h2>
										Wesentlich gefährlicher hingegen sind die bakteriell bedingten Formen der Hirnhautentzündung. Selbst bei antibiotischer Behandlung <strong>stirbt </strong>noch immer <strong>jedes zehnte erkrankte Kind! </strong>Doch auch diejenigen Kinder, die wieder gesund werden, müssen in 5 bis 15 Prozent der Fälle mit <strong>Folgeschäden </strong>wie Krampfanfällen, Entwicklungsstörungen, Taubheit oder Lähmungen leben. Kommt es als Komplikation zusätzlich zu einer <strong>Blutvergiftung </strong>(insbesondere bei Meningokokken), können durch Haut- und Gewebezerstörungen Vernarbungen an Händen und Füßen entstehen. Schlimmstenfalls sind sogar Amputationen erforderlich.<span class="ads_center"><script type="text/javascript"><!--
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										<h2>Kinder impfen: Impfung gegen Meningokokken C ist wichtiger als gegen FSME<strong></strong></h2>
										Allenthalben hört man im Frühjahr und Sommer, wie wichtig die Impfung gegen FSME sei. Die viel gefährlichere Hirnhautentzündung durch Meningokokken ist hingegen weniger präsent. Die Bedeutung der Impfung gegen Meningokokken wird deswegen oft unterschätzt. Dabei kommt die <strong>Hirnhautentzündung durch Meningokokken der Gruppe C im Kindesalter viel häufiger vor als FSME</strong> und ist zudem <strong>wesentlich gefährlicher</strong>. Todesfälle nach FSME sind bei Kindern noch nie aufgetreten, auch Spätfolgen gibt es so gut wie keine. Der einzige belegte Fall ist das Auftreten einer Epilepsie nach FSME bei einem 12-jährigen Jungen. Daneben werden als FSME-Folgen noch Konzentrationsstörungen gemutmaßt. An einer <strong>Hirnhautentzündung durch Meningokokken sterben jedes Jahr etwa 20 Kinder</strong>. Da die <strong>Impfung gegen Meningokokken Gruppe C 2006 in den Impfplan aufgenommen </strong>wurde, sind inzwischen aber immer mehr Kinder gegen diese Erkrankung geschützt.<table class="contenttable"><tbody><tr><th><strong>Mein Tipp zum Thema Kinder impfen:</strong></th></tr><tr><td class="inhalt">Viele weitere Informationen zum Thema Kinder impfen und unsere Übersichtstabelle mit den häufigsten Erregern und Sterblichkeiten finden Sie in unserem Spezialreport <a href="shop/gesundheit-erziehung/spezialreport-impf-wissen.html" title="Opens internal link in current window" class="internal-link" >„Impfwissen für Eltern“</a>, den Sie unter <a href="shop/gesundheit-erziehung/spezialreport-impf-wissen.html" >http://www.elternwissen.com/shop/gesundheit-erziehung/spezialreport-impf-wissen.html</a> bestellen können.</td></tr></tbody></table><div class="challenge-box">&nbsp;</div>]]></content:encoded>
										<category>Baby</category>
										<category>Impfen bei Kindern</category>
										<pubDate>Sat, 16 Aug 2008 07:15:00 +0200</pubDate>
										</item>
										<item>
										<title>So helfen Wortfamilien Ihrem Kind richtig zu schreiben</title>
										<link>http://www.elternwissen.com/lerntipps/lerntipps-deutsch/art/tipp/so-helfen-wortfamilien-ihrem-kind-richtig-zu-schreiben.html</link>
										<description>Deutsch üben mit Wortfamilien</description>
										<content:encoded><![CDATA[Unter Wortfamilien versteht man Wortgruppen, die alle von einem Stammwort abgeleitet sind. Im Wörterbuch der Wortfamilien der deutschen Gegenwartssprache von Gerhard Aust finden sich 8.415 Wortfamilien – eine unüberschaubar große Anzahl für einen Grundschüler. Beschränkt sich das Lernen jedoch auf die am häufigsten verwendeten Wortfamilien, reduziert sich die Anzahl auf 42. Eine gute Basis, um einen Großteil der deutschen Wörter richtig zu schreiben.
										<h2>So profitiert Ihr Kind von Wortfamilien</h2>
										Ein schönes Beispiel ist die Wortfamilie „sehen“. Für viele Grundschüler stellt sich in Deutsch immer aufs Neue die Frage, ob „sehen“ mit einem Dehnungs-h, einem Doppel-e oder einem einfachen-e geschrieben wird. Natürlich können sie dieses Wort einfach auswendig lernen und im Langzeitgedächtnis abspeichern. Künftig werden sie es mit großer Wahrscheinlichkeit richtig schreiben. Aber was passiert, wenn sie gesehen, der Seher, ansehen oder aussehen schreiben sollen? Ohne das Wissen über die Wortfamilie müssen die Kinder wiederum jedes Wort einzeln auswendig lernen. Das ergäbe eine schier unübersehbare Anzahl von Schreibweisen mit einem großen Fehlerpotenzial! Gelingt ihnen aber der Transfer zu der entsprechenden Wortfamilie, erschließt sich ihnen in Deutsch&nbsp;leichter die richtige Schreibweise. Üben Sie also mit Wortfamilien!<span class="ads_center"><script type="text/javascript"><!--
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										<h2>Wortfamilien helfen: Das Kreuz mit dem -e-</h2>
										Besonders der Buchstabe -e- gibt eine große Vielfalt von Schreibweisen her, die lautlich nicht zu unterscheiden sind. So wird das -e- in dem Wort See ebenso lang gesprochen wie das -e- in lesen oder das -e- in Lehrer. Nur durch Anhören kann ein Kind die unterschiedliche Schreibweise in Wortfamilien&nbsp;nicht erkennen. Es muss die Wörter auswendig lernen oder aber anhand von Wortfamilien erkennen. Der Lehrer lehrt mit Lehrbüchern (überall Dehnungs-h), der Leser hat das Buch durchgelesen (einfaches -e-) und Nessie wohnt im See (Ausnahmewort, das heißt, ohne Wortfamilien/ohne weitere Wörter desselben Stammes, muss auswendig gelernt werden) Loch Ness.
										<div class="challenge-box"><a href="challenge-luf.html?bu=elternwissen-rss%2Frss.xml" title="internal-link" target="_self" >Die häufigsten Wortfamilien und ein Beispiel für eine Wörtersammlung sehen Sie an dieser Stelle exklusiv als Abonnent von &quot;Lernen und Fördern mit Spaß&quot;.</a></div>]]></content:encoded>
											<category>Schulkind</category>
											<category>Teenager</category>
											<category>Lerntipps Deutsch</category>
											<pubDate>Fri, 15 Aug 2008 00:00:00 +0200</pubDate>
											</item>
											<item>
											<title>Reisetipps für Reisen mit Kindern</title>
											<link>http://www.elternwissen.com/urlaub-und-freizeit/reisen-mit-kindern/art/tipp/reisetipps-fuer-reisen-mit-kindern.html</link>
											<description>Planungstipps für den Familienurlaub</description>
											<content:encoded><![CDATA[Wenn der Familienurlaub vor der Tür steht und Eltern das Fernweh packt, fragen sie sich natürlich, inwieweit es möglich und sinnvoll ist, im Familienurlaub in die Ferne zu reisen. Aus ärztlicher Sicht müssen dabei besonders die erforderlichen Reiseimpfungen und die Notwendigkeit einer Malariaprophylaxe berücksichtigt werden. Daher sind Tropenreisen für Kinder unter fünf Jahren wenig empfehlenswert.
											<h2>Unsere Reisetipps für den Familienurlaub</h2>
											Bei Reisen mit Kindern sollten Sie folgendes bedenken:<ol><li> <strong>Wägen Sie sorgsam ab, ob eine Fernreise notwendig ist.</strong> Sinnvoll ist sie in aller Regel nicht, denn sie ist in jedem Fall mit einem erhöhten Gesundheitsrisiko verbunden. In den ersten beiden Lebensjahren können viele erforderliche Reiseimpfungen noch nicht gegeben werden (siehe unten) und auch eine eventuell erforderliche Malariavorbeugung ist häufig mit Schwierigkeiten verbunden, weil es keine geeigneten Zubereitungsformen und Dosierungen gibt.</li><li>Ein Familienurlaub als <strong>Kurzreise</strong> mit langen Flugzeiten, verändertem Tagesablauf, raschem Wechsel der Lebensbedingungen und nur kurzen Erholungszeiten ist<strong> für Kinder noch strapaziöser als für Erwachsene</strong>.</li><li><strong>Abenteuer- und Trekkingreisen</strong> unter einfachen Bedingungen sind in jedem Fall <strong>tabu</strong>.</li><li><strong>Informieren Sie sich genau über</strong> Reiseziel, Reiseart, Reisedauer, Klima, Verpflegungssituation, <strong>hygienische und medizinische Standards vor Ort</strong>. Von Reisen mit Kindern in Länder, deren medizinische Versorgung merklich unter dem europäischen Niveau liegt, ist dringend abzuraten, insbesondere, wenn Ihr Kind jünger als 12&nbsp;Monate ist. Wichtig ist auch der hygienische Standard, da Babys und Kleinkinder meist auf dem Boden spielen und vieles in den Mund stecken.</li><li>Bedenken Sie, dass Kinder einen <strong>starken Bewegungsdrang</strong> haben, und <strong>berücksichtigen</strong> Sie diesen bei der Reiseplanung. Lange Flüge, Busfahrten oder Rundreisen sind daher im Familienurlaub ungeeignet.</li><li><strong>Babys und Kleinkinder sind stärker</strong> gefährdet als Erwachsene, <strong>an Infektionskrankheiten zu erkranken</strong>. Schon eine einfache Infektion wie z.&nbsp;B. eine Durchfallerkrankung kann rasch zu einem bedrohlichen Krankheitsbild ausarten.</li><li><strong>Ihr Kind sollte zu Reisebeginn gesund sein.</strong> Sonst können z.&nbsp;B. ein Tubenkatarrh (Paukenerguss) oder eine Mittelohrentzündung schon den Flug zu Qual werden lassen, da der notwendige Druckausgleich in der Kabine mit Unterdruck nicht funktioniert.</li></ol><h2>Reisen mit Kindern: Sinnvolle Reiseziele für jedes Alter</h2>
											<strong>Geeignete Reiseziele für Babys und Kleinkinder</strong> unter drei Jahren sind demnach <strong>Länder im</strong> <strong>westeuropäischen Raum</strong> (unter anderem Spanien, Frankreich, Italien) sowie <strong>Griechenland</strong>. So können lange Flugzeiten und eine zu starke Hitzebelastung vermieden werden. Auch die medizinische Versorgung dort ist gut. Reisen in die Türkei sind speziell für Babys nicht zu empfehlen, da hier relativ häufig Reisedurchfälle auftreten.<br />Ist Ihr Kind älter als 12&nbsp;Monate, kommen für den Familienurlaub weitere Reiseziele in Betracht. Speziell empfehlenswert sind dann <strong>Cluburlaube in touristisch gut erschlossenen Gebieten</strong> wie z.&nbsp;B. in der Türkei. Möglich wären auch ein Cluburlaub auf einer der Badeinseln Thailands oder in der Dominikanischen Republik, jedoch ist hier wieder die sehr lange Flugzeit ungünstig. <strong>Tropenreisen sind für Kinder unter fünf Jahren grundsätzlich nicht zu empfehlen.<br />Kinder ab drei Jahren</strong> sind aus reisemedizinischer Sicht wesentlich problemloser. Reiseimpfungen und eventuell Malariaprophylaxe sind dann meist ohne Einschränkungen möglich. Ideal sind Urlaube in <strong>Ferienressorts</strong>, die in der Regel einen guten hygienischen Standard und für einen an europäisches Essen gewöhnten Magen verträgliche Speisen und Getränke bieten. Auch Badeurlaub außerhalb von Ferienanlagen ist inzwischen möglich. Achten Sie jedoch weiterhin darauf, dass das Ferienziel nicht allzu weit entfernt ist, denn Flugreisen von mehr als acht Stunden und eine erhebliche Zeitverschiebung können die Kleinen ganz schön mitnehmen. Verzichten Sie auf Abenteuer- und Trekkingreisen sowie Rundreisen, denn diese sind für Kindergartenkinder noch zu anstrengend.<table class="contenttable"><tbody><tr><th>Meine Reisetipps für Reisen mit Kindern:</th></tr><tr><td class="inhalt"><p class="bodytext">Achten Sie auf einen kindgerechten Tagesablauf. Ihr Kind sollte z.&nbsp;B. die Möglichkeit haben, ungestört einen Mittagsschlaf zu machen. Auch wenn es zu Hause nicht mehr schläft, braucht es die Ruhepause unter veränderten Klimabedingungen vielleicht wieder!</p></td></tr></tbody></table><h2>Familienurlaub planen: Rechtzeitig an die Reiseimpfungen denken!</h2>
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											</script></span>Lassen Sie sich <strong>sechs Wochen vor Antritt der Reise ärztlich beraten</strong>. Ihr Arzt wird Sie dabei über alle <a href="gesundheit/kinder-impfen.html" title="Opens internal link in current window" class="internal-link" ><strong>Reiseimpfungen</strong></a>, die für Ihr Urlaubsziel erforderlich sind, und auch über eine eventuell nötige <strong>Malariaprophylaxe</strong> aufklären. Wenn Sie sich vorab selbst schon einmal informieren wollen, können Sie dies auf folgenden <strong>reisemedizinischen Seiten im Internet</strong> tun:<ul><li><a href="http://www.travelmed.de/" target="_blank" >www.travelmed.de</a></li><li><a href="http://www.fit-for-travel.de/" target="_blank" >www.fit-for-travel.de</a></li></ul>Die Tabelle gibt Ihnen einen Überblick, ab welchem Lebensalter die üblichen <strong>Reiseimpfungen</strong> möglich sind. Sie entsprechen grundsätzlich den für Erwachsene empfohlenen. Ihr Kind sollte <strong>außerdem alle von der STIKO</strong> (Impfkommission) <strong>empfohlenen Impfungen</strong> (z.&nbsp;B. gegen Wundstarrkrampf, Diphtherie usw.) vollständig erhalten haben. Diese müssen ordnungsgemäß im Impfpass dokumentiert sein.<table class="contenttable"><caption>Mindestalter für Reiseimpfungen</caption><thead><tr><th>Impfung gegen</th><th>Verabreichung, Dosierung</th><th>sinnvoll bzw. erforderlich für Reisen nach (Beispiele)</th><th>Mindestalter</th></tr></thead><tbody><tr><td>Cholera 1)</td><td>Schluckimpfung <br>3x im Abstand von 1 bis 6 Wochen</td><td>Afrika, Mittel- und Südamerika, Asien</td><td>2 Jahre</td></tr><tr><td>FSME (Frühsommer-Meningoenzephalitis)</td><td>3 Injektionen innerhalb 3 Wochen</td><td>Bayern, Schwarzwald, Bodensee, Österreich, Masuren, Baltikum, Skandinavien, Russland</td><td>1 Jahr</td></tr><tr><td>Gelbfieber 2)</td><td>1 Injektion</td><td>Afrika, Mittel- und Südamerika</td><td>6 Monate</td></tr><tr><td>Hepatitis A</td><td>1 Injektion, Auffrischung nach 6 bis 12 Monaten</td><td>Südeuropa, Naher und Mittlerer Osten, Westafrika, Mexiko, Algerien, Indien, Nepal und Südamerika</td><td>1 Jahr</td></tr><tr><td>Japanische Enzephalitis 3)</td><td>3 Injektionen innerhalb mehrerer Tage</td><td>China, Indien, Kampuchea, Laos, Myanmar (Burma), Nepal, Philippinen, Sri Lanka, Thailand und Vietnam</td><td>1 Jahr</td></tr><tr><td>Meningokokken-Meningitis (Serotypen ACWY)</td><td>1 Injektion</td><td>Afrika, Saudi-Arabien, Nordindien, Nepal, Mongolei, Mittel- und Südamerika</td><td>18 Monate</td></tr><tr><td>Meningokokken-Meningitis (Serotyp C)</td><td>1 Injektion für Kinder ab 2 Jahren, jüngere Kinder benötigen 3 Injketionen im Abstand von je 1 Monat</td><td>Afrika, Asien, Mittel- und Südamerika</td><td>6 Wochen</td></tr><tr><td>Tollwut</td><td>mindestens 3 Injektionen innerhalb von 4 Wochen</td><td>fast weltweit verbreitet, Impfung sinnvoll bei Reisen nach Indien, Nepal, Thailand, Mexiko, China, Osteuropa</td><td>ab Geburt möglich</td></tr><tr><td>Typhus</td><td>1 Injektion</td><td>Asien, Nordafrika</td><td>2 Jahre</td></tr><tr><td>Typhus</td><td>Schluckimpfung 3x innerhalb von 5 Tagen</td><td>Asien, Nordafrika</td><td>1 Jahr</td></tr></tbody></table>1) Hygienemaßnahmen müssen trotzdem strikt beachtet werden!
											2) Impfung nur durch spezielle Impfstellen möglich
											3) Impfstoff muss importiert werden
											Die gleichzeitige Verabreichung mehrerer Impfstoffe an verschiedenen Körperstellen ist meist möglich und manchmal aus Zeitgründen unumgänglich. Allerdings können sich dadurch die für die einzelnen Impfstoffe üblichen lokalen oder allgemeinen Impfreaktionen summieren. Je nach Impfung besteht frühestens 10 Tage nach der Verabreichung ein vollständiger Impfschutz.
											<h2>Wichtige Verhaltensregeln und Reisetipps für Reisen mit Kindern</h2>
											Hier in Kürze die wichtigsten <strong>Verhaltensregeln gegen typische Gefahren im Familienurlaub</strong>:<ul><li><strong>Probleme im Flugzeug:</strong> Druck auf den Ohren beim Starten und Landen des Flugzeugs wird durch Schlucken, Trinken, Kaugummikauen oder Lutschen eines Bonbon beseitigt. Geben Sie Ihrem Kind pro Stunde Flug zwischen 100 bis 150 Milliliter Wasser oder Tee zu trinken, um einem Flüssigkeitsverlust in der trockenen Kabinenluft vorzubeugen.</li><li><strong>Durchfall:</strong> Um „Montezumas Rache“ zu entkommen, darf Ihr Kind nur abgekochtes oder fabrikversiegeltes Wasser trinken. Auf Leitungswasser (auch in guten Hotels!), Eiswürfel, unverpacktes Speiseeis oder Getränke, die nicht aus der Originalflasche kommen, verzichten Sie besser. Bei Obst und Gemüse gilt: selbst geschält, gekocht – oder gar nicht! Auch bei aufgeschnittenem Obst oder Salaten vom Hotelbüffet sowie offen gereichten Milchprodukten sollten Sie verzichten. Fisch und Fleisch darf nur gut durchgebraten („well done“) gegessen werden. Muscheln und Schalentiere meiden, auch auf Eier (insbesondere weiche oder Spiegeleier) lieber verzichten.</li><li><strong>Parasiten und Würmer:</strong> Lassen Sie Ihr Kind nur im Meer oder in gechlorten Schwimmbecken baden. Meiden Sie Seen und Flüsse, da diese in tropischen Gebieten Saugwürmer beherbergen können, die sich durch die intakte Haut bohren und zu einer Wurminfektion, der Bilharziose, führen. Lassen Sie Ihr Kind nicht barfuß laufen oder am Boden krabbeln. Auch am Meer sollte Ihr Kind immer Badeschuhe tragen. Das schützt vor Verletzungen, Wurminfektionen, Sandflöhen, Spinnen und Skorpionen.</li><li><strong>Tollwut:</strong> Ermahnen Sie Ihr Kind, keine unbekannten Tiere zu füttern, zu berühren oder zu necken. Die meisten Bisse bei Kindern verursachen Haustiere, die provoziert worden sind. Nähern Sie sich keinem wilden Tier und versuchen Sie nicht, es zu berühren (zusätzlich Gefahr von Pilzerkrankungen!), besonders, wenn es krank oder besonders zutraulich zu sein scheint. Halten Sie sich insbesondere von Hunden und Fledermäusen fern. Achtung: Ein Besuch von Höhlen mit vielen Fledermäusen kann zu Tollwut sogar ohne Biss führen!</li><li><strong>Schlangenbisse:</strong> In Schlangengegenden sollten Sie vor dem Einsteigen in ein Auto einen Blick unter die Sitze werfen und abends vor dem Zubettgehen unter die Decke sowie unter das Bett. Lassen Sie Ihr Kind in der Dunkelheit niemals alleine nach draußen. Begleiten Sie es notfalls mit einer Taschenlampe.</li></ul><table class="contenttable"><tbody><tr><th><strong>Meine Reisetipps für Reisen mit Kindern:</strong> </th></tr><tr><td class="inhalt">Eine Auslandskrankenversicherung ist empfehlenswert, sogar im europäischen Ausland, in dem die Europäische Krankenversicherungskarte gilt. Denn die Auslandskrankenversicherung deckt z.&nbsp;B. Rückreisekosten ab. Die Police kostet für ein Jahr zwischen 15 und 30&nbsp;€, zum Teil sind Kinder kostenlos bei den Eltern mitversichert. Preise und Leistungen schwanken, deshalb lohnt es sich, genau zu vergleichen!</td></tr></tbody></table><div class="challenge-box"><a href="challenge-kg.html?bu=elternwissen-rss%2Frss.xml" title="internal-link" target="_self" >Welche Vorsichtsmaßnahmen bei Reisen mit Kindern bezüglich Mücken und der Sonne ergriffen werden sollten, sehen Sie an dieser Stelle exklusiv als Abonnent von „Gesundheit und Erziehung für mein Kind“.</a></div>]]></content:encoded>
											<category>Baby</category>
											<category>Kleinkind</category>
											<category>Reisen mit Kindern</category>
											<pubDate>Thu, 14 Aug 2008 06:28:00 +0200</pubDate>
											</item>
											<item>
											<title>Die besten Lerntipps gegen Stress bei den Hausaufgaben in der Grundschule</title>
											<link>http://www.elternwissen.com/lerntipps/hausaufgaben/art/tipp/die-besten-strategien-gegen-stress-bei-den-hausaufgaben.html</link>
											<description>Probleme bei den Hausaufgaben vermeiden</description>
											<content:encoded><![CDATA[Hausaufgaben sind Bestandteil des schulischen Lernens, denn durch die aktive Wiederholung des vormittäglichen Schulstoffes bleibt&nbsp;mit den Hausaufgaben&nbsp;das erarbeitete Wissen viel besser haften. Bis zu einer Stunde sollen Grundschulkinder daher pro Tag darauf verwenden, im Unterricht gelernte Inhalte durch&nbsp;Hausaufgaben zu festigen, sich auf ein neues Thema vorzubereiten oder Vokabeln zu lernen. Das ist eine sinnvolle Regelung, wenn keine Probleme bei den Hausaufgaben auftreten, d.h. wenn die Schülerinnen und Schüler nicht überfordert werden und ihre Hausaufgaben selbstständig erledigen können. Die Realität bei Hausaufgaben sieht oft anders aus: Für viele Eltern sind die Hausaufgaben am Nachmittag ein Nervenkrieg, weil sie sich für den Schulerfolg ihrer Kinder verantwortlich fühlen.
											<h2>Bei den Hausaufgaben kann vieles schiefgehen:</h2><ul><li>Das Kind weiß nicht, welche Hausaufgaben es machen muss.</li><li>Das Kind ist müde und erschöpft und hat keine Lust auf Hausaufgaben.</li><li>Das Kind ist unkonzentriert und unterbricht seine Hausaufgaben ständig.</li><li>Das Kind versteht die Hausaufgaben nicht.</li><li>Das Kind wird bei den Hausaufgaben ständig unterbrochen.</li><li>Das Kind braucht Unterstützung bei den Hausaufgaben, will aber die Hilfe seiner Eltern nicht annehmen, so dass es ständig zu Machtkämpfen kommt.</li><li>Das Kind unterschlägt Hausaufgaben.</li></ul><h2>Probleme bei den Hausaufgaben: Klare Regeln helfen den Eltern</h2>
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											</script></span>Grundsätzlich gehört das Thema Hausaufgaben bei Schwierigkeiten erst mal ins Lehrergespräch oder auf den Elternabend. Dort sollte für jede Klasse geklärt werden, wie viel Zeit die Schülerinnen und Schüler maximal an den&nbsp;Hausaufgeben sitzen dürfen. Außerdem muss klar vereinbart werden, welche Möglichkeiten Eltern haben, wenn das Kind die Hausaufgaben nicht in der vereinbarten Zeit bewältigen kann.<ul><li>Soll das Kind dann länger an den Hausaufgaben sitzen?</li><li>Soll es nach der festgelegten Zeit&nbsp;mit den Hausaufgaben&nbsp;aufhören?</li><li>Können nicht gemachte Hausaufgaben am Wochenende nachgeholt werden?</li><li>Gibt es eine Kontrolle darüber, ob die Kinder möglicherweise zu viele Hausaufgaben aufhaben?</li></ul>Auf der Grundlage solcher Vereinbarungen können Sie&nbsp;mit Ihrem Kind viel besser an den Hausaufgaben&nbsp;arbeiten. Die schulischen Rahmenbedingungen sind klar, nun gilt es nur noch feste Regeln für den Nachmittag zu finden. Je konsequenter und regelmäßiger Ihr Kind seine Hausaufgaben erledigt, desto stärker werden sie ganz normaler Bestandteil des Alltags. Die Frage, ob Hausaufgaben gemacht werden müssen oder nicht, tritt dann gar nicht mehr auf. Eine tägliche Arbeitszeit für Hausaufgaben&nbsp;in der Grundschule von einer halben bis zu einer Stunde wird so für Ihr Kind selbstverständlich. Abweichungen von dieser Regel sind natürlich möglich, sollten aber die Ausnahme bleiben.
											<div class="challenge-box"><a href="challenge-luf.html?bu=elternwissen-rss%2Frss.xml" title="internal-link" target="_self" >7 Tipps für stressfreie Hausaufgaben und was zu tun ist, wenn die schlechte Arbeitsatmosphäre nicht verschwindet, sehen Sie an dieser Stelle exklusiv als Abonnent von &quot;Lernen und Fördern mit Spaß&quot;.</a></div>]]></content:encoded>
												<category>Schulkind</category>
												<category>Teenager</category>
												<category>Hausaufgaben</category>
												<pubDate>Wed, 13 Aug 2008 00:00:00 +0200</pubDate>
												</item>
												<item>
												<title>Schadstoffe in Lebensmitteln: Warum Biokost die bessere Baby-Ernährung ist</title>
												<link>http://www.elternwissen.com/ernaehrung/baby-ernaehrung/art/tipp/schadstoffe-in-lebensmitteln-warum-biokost-die-bessere-baby-ernaehrung-ist.html</link>
												<description>Gesunde Baby-Ernährung mit  Biokost</description>
												<content:encoded><![CDATA[<h2>Schadstoffe in Lebensmitteln: Obst- und Gemüsesorten mit starker Belastung<strong></strong></h2>
												Bei konventionell produziertem Obst und Gemüse wird nur <strong>selten der strenge Grenzwert von 0,01 Milligramm Pestizid pro Kilogramm Nahrung eingehalten</strong>, der laut Diät-Verordnung für fertige Kleinkindnahrung gilt. Die geltenden Grenzwerte für Obst und Gemüse orientieren sich eher an der für Erwachsene akzeptablen Aufnahme. Wie sich ein <strong>Schadstoffmix aus mehreren verschiedenen Spritzmitteln</strong>, von denen jedes einzelne den zulässigen Grenzwert einhält, &nbsp;<strong>in der Baby-Ernährung </strong>auf die Gesundheit auswirkt, ist bisher überhaupt nicht untersucht worden.<br />Nach stichprobenartigen Untersuchungen von Greenpeace sind z. B. nur sechs Prozent der Äpfel und 33 Prozent der Birnen aus konventionellem Anbau pestizidfrei und somit nicht geeignet für die gesunde Baby-Ernährung (weitere Ergebnisse siehe Tabelle). Für Säuglinge und Kleinkinder kann daher auf Dauer nur eine Ernährung mit <strong>Produkten aus biologischem Anbau </strong>empfohlen werden, da hier alle Stichproben pestizidfrei waren.
												<h2>Schadstoffe in Lebensmitteln:</h2>
												Pestizidbelastung verschiedener Obst- und Gemüsesorten aus Supermarktketten (Quelle: Pestiziduntersuchungen 2003, durchgeführt vom EinkaufsNetz Greenpeace)<table class="contenttable"><thead><tr><th>Obst / Gemüse</th><th>Anzahl der untersuchten Proben (aus konventionellem und Bio-Anbau)</th><th>Proben mit Pestizidrückständen</th><th class="align-left">davon über dem zulässigen Grenzwert (bezogen auf Anzahl der Proben)</th></tr></thead><tbody><tr><td>Äpfel</td><td>23</td><td>15 (= 65%)</td><td>2 (= 9%)</td></tr><tr><td>Beeren (Himbeeren, Stachelbeeren, Johannisbeeren)</td><td>14</td><td>7 (= 50%)</td><td>0</td></tr><tr><td>Birnen</td><td>13</td><td>6 (= 46%)</td><td>0</td></tr><tr><td>Erdbeeren</td><td>8</td><td>7 (= 88%)</td><td>2 (= 25 %)</td></tr><tr><td>Karotte</td><td>16</td><td>0 </td><td>0</td></tr><tr><td>Mango</td><td>2</td><td>2 (= 100%)</td><td>0</td></tr><tr><td>Paprika</td><td>71</td><td>30 (= 42%)</td><td>15 (= 21%)</td></tr><tr><td>Salat</td><td>2</td><td>2 (= 100%)</td><td>1 (= 50%)</td></tr><tr><td>Weintraube</td><td>70</td><td>66 (= 94%)</td><td>16 (= 23%)</td></tr><tr><td>Zucchini</td><td>2</td><td>1 (= 50%)</td><td>1 (= 50%)</td></tr></tbody></table><h2>Biokost für eine gesunde Baby-Ernährung<strong></strong></h2>
												Die vorbeugende Anwendung von <strong>Antibiotika als Masthilfsmittel </strong>ist für biologisch gehaltene Tiere <strong>tabu</strong>. Daher ist Fleisch aus Öko-Produktion meist rückstandsfrei. Antibiotika-Rückstände verursachen zwar keine akuten gesundheitlichen Probleme, tragen jedoch wesentlich dazu bei, dass mehr und mehr Bakterien gegen Antibiotika resistent werden, im Ernstfall bei einer schweren Infektion also nicht mehr auf Antibiotika ansprechen. Bio-Fleisch ist jedoch noch aus einem ganz anderen Grund gesünder: Das Fleisch von Weidetieren aus biologischer Haltung (z. B. Rindern, Schafen) liefert <strong>mehr lebensnotwendige mehrfach ungesättigte Fettsäuren </strong>als solches von Tieren aus Stallhaltung, die konventionell mit Getreidefutter und Mais gefüttert werden. Dies gilt im Übrigen auch für die Milch! Durch den Verzicht auf tierische Eiweißprodukte im Futter besteht der <strong>größtmögliche Schutz vor BSE</strong>. Diese Erkrankung steht zwar längst nicht mehr in den Schlagzeilen, doch wurden beispielsweise im zweiten Halbjahr 2002 in Deutschland aufgrund des gesetzlich vorgeschriebenen BSE-Tests monatlich zwischen vier und 14 BSE-Fälle bei Schlachtrindern gemeldet.<table class="contenttable"><tbody><tr><th><strong>Mein Tipp für eine gesunde Baby-Ernährung:</strong></th></tr><tr><td class="inhalt">Möchten Sie Babynahrung selbst zubereiten, sollten Sie ausschließlich Bio-Produkte verwenden. Wenn Sie jedoch zu fertigen Babymenüs im Gläschen greifen, müssen diese nicht unbedingt „bio“ sein, da alle Babygläschen die strengen Grenzwerte für Kleinkindnahrung einhalten.</td></tr></tbody></table><h2>Schadstoffe in Lebensmitteln: Vorsicht bei der Biokost Rohmilch!<strong></strong></h2>
												Gewarnt werden muss vor der Verwendung von <strong>Rohmilch</strong>, die oft direkt ab Hof verkauft wird, und <strong>Rohmilchkäse</strong>, vor allem vor frischen Weichkäsesorten wie z. B. französischem Ziegenkäse. Diese können z. B. <strong>EHEC-Bakterien </strong>enthalten, welche insbesondere bei Säuglingen und Kleinkindern schwere Durchfälle hervorrufen, seltener auch ein hämolytisch-urämisches Syndrom, bei dem es zum Zerfall von Blutkörperchen kommt und das bis zum akuten Nierenversagen führen kann.<br />Seit längerem wird auch über einen Zusammenhang zwischen der <strong>Paratuberkulose des Rindes </strong>und dem <strong>Morbus Crohn </strong>(chronisch-entzündliche Darmerkrankung mit Durchfällen) diskutiert. Der Erreger, ein Mykobakterium, kann mit der Milch auf den Menschen übertragen werden und wurde überdurchschnittlich häufig in Gewebeproben von Crohn-Kranken gefunden. Es bedarf allerdings einer zusätzlichen genetischen Veranlagung zu Morbus Crohn: Der alleinige Verzehr von Rohmilch führt nicht zum Ausbrechen der Erkrankung!<table class="contenttable"><tbody><tr><th><strong>Mein Tipp für eine gesunde Baby-Ernährung:</strong></th></tr><tr><td class="inhalt">Sofern Sie Rohmilch verwenden, sollte diese 10 Minuten abgekocht werden, bevor Ihr Kind sie zu trinken erhält. Allerdings können Sie dann genauso gut erhitzte Milch kaufen. Am sichersten ist H-Milch, während pasteurisierte Milch eventuell noch wenige anzüchtbare Erreger enthalten kann.</td></tr></tbody></table><h2>Schadstoffe in Lebensmitteln vermeiden: Einkaufstipps von A bis Z</h2>
												<strong>Äpfel </strong>enthalten Vitamin C und gesunde Ballaststoffe. Sie sind das ganze Jahr über verfügbar. Der beliebte „Granny Smith“ wird z. B. fast zwei Drittel des Jahres aus Südafrika oder Südamerika importiert. Doch werden Äpfel für den Transport oft mit Wachs behandelt. Öko-Äpfel sind unbehandelt und enthalten 20 Prozent mehr zellschützende Flavonoide.<br /><strong>Empfehlung: </strong>Kaufen Sie von September bis November heimische Äpfel und bevorzugen Sie den Rest des Jahres Bio-Ware.
												<strong>Brot </strong>aus normalen Backstuben präsentiert sich häufig „vollwertig“, doch stammt die gesunde dunkle Farbe oft vom zugesetzten Malzextrakt.<br /><strong>Empfehlung: </strong>Kaufen Sie nur echtes Vollkornbrot, entweder beim Vollwert-Bäcker oder auch im Supermarkt (unbedingt Zutatenliste der verpackten Brote studieren!). Nur volles Korn enthält noch alle Ballast- und Mineralstoffe wie Eisen oder Magnesium!
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												</script></span><strong>Butter </strong>wird – gemäß der Butterverordnung – streng kontrolliert. Sowohl Stiftung Warentest als auch ÖKO-TEST konnten in konventionell erzeugter Butter kaum höhere Schadstoffwerte nachweisen als in Bio-Butter. Allerdings enthält Bio-Butter mehr gesunde Inhaltsstoffe wie z. B. „konjugierte Linolsäure“, die krebshemmend wirkt und das Immunsystem stärkt. Auch von den wertvollen Omega-3-Fettsäuren ist dreimal so viel enthalten.<br /><strong>Empfehlung: </strong>„Deutsche Markenbutter“ können Sie, wenn es nur um die Vermeidung von Schadstoffen geht, guten Gewissens auch im Supermarkt kaufen. Bio-Butter ist aber trotzdem die bessere Wahl für eine gesunde Baby-Ernährung.
												<strong>Eier </strong>von glücklichen Hühnern, die draußen herumlaufen dürfen, schmecken einfach besser. Außerdem sind Bio-Eier weniger mit Salmonellen belastet und enthalten mehr Vitamin A, Carotinoide und gesunde Fettsäuren.<br /><strong>Empfehlung: </strong>Greifen Sie zu Bio-Eiern, die Sie auf dem Wochenmarkt oder inzwischen auch schon beim Discounter kaufen können.
												<strong>Fisch </strong>ist eingefroren in der Regel frischer als an der Fischtheke, da die Fische auf dem Fangschiff ausgenommen und sofort tiefgefroren werden. „Frischer“ Fisch wurde oft einfach nur wieder aufgetaut. Fettfische wie Tunfisch reichern Schadstoffe an, enthalten aber mehr von den gesunden Omega-Fettsäuren. Studien zufolge überwiegen beim Fischverzehr die Gesundheitsaspekte, sodass auch bei Kindern keine negativen Effekte durch die Schadstoffbelastung nachgewiesen werden konnten. Trotzdem sollten Sie Babys und Kleinkindern Fettfische – wenn überhaupt – nur gelegentlich geben!<br /><strong>Empfehlung: </strong>Kaufen Sie Fisch ruhig tiefgefroren im Supermarkt.
												<strong>Fleisch </strong>ist nur dann wirklich gesund, wenn es nicht aus Massentierhaltung stammt. Konventionell gehaltene Tiere werden immer noch mit Wachstumsbeschleunigern, Hormonen und Antibiotika behandelt und bekommen eventuell genmanipuliertes Futter. Wie käme es sonst, dass ein Kilo Schweinefleisch manchmal weniger kostet als die gleiche Menge Katzenfutter! <br /><strong>Empfehlung: </strong>Greifen Sie hier auf Biokost zurück. Diese ist annähernd rückstandsfrei, beinhaltet ein geringeres BSE-Risiko und schrumpelt beim Braten nicht zusammen.
												<div class="challenge-box"><a href="challenge-kg.html?bu=elternwissen-rss%2Frss.xml" title="internal-link" target="_self" >Die Fortsetzung unserer Einkaufsliste und unsere Empfehlungen, wie Sie Schadstoffe in Lebensmitteln vermeiden und für eine gesunde Baby-Ernährung sorgen, sehen Sie an dieser Stelle exklusiv als Abonnent von „Gesundheit und Erziehung für mein Kind&quot;.</a></div>]]></content:encoded>
													<category>Baby</category>
													<category>Kleinkind</category>
													<category>Gesunde Baby-Ernährung</category>
													<pubDate>Tue, 12 Aug 2008 07:28:00 +0200</pubDate>
													</item>
													<item>
													<title>Wie Sie Zeugnisberichte besser verstehen</title>
													<link>http://www.elternwissen.com/schule-und-eltern/zeugnis/art/tipp/wie-sie-zeugnisberichte-besser-verstehen.html</link>
													<description>Zeugnis Grundschule: Mehr Durchblick</description>
													<content:encoded><![CDATA[<h2>Inhalte von Zeugnisberichten: Was wollen die Eltern? </h2>
													Einer Untersuchung des Bayerischen Elternverbandes zufolge wünschen Grundschuleltern sich <strong>Zeugnisse, </strong>die den <strong>Leistungsstand </strong>der Kinder, ihre <strong>Sozialkompetenz </strong>und ihr <strong>Arbeitsverhalten </strong>verständlich beschreiben. Sie freuen sich außerdem über <strong>konkrete Tipps, wie sie ihrem Kind zu Hause helfen können. </strong>Allerdings entsprechen viele Zeugnisse mit ihren schwer verständlichen Formulierungen nicht diesen Erwartungen. Damit Sie in Zukunft nicht mehr rätseln müssen, was eigentlich als Benotung gemeint ist, erhalten Sie im Abonnenten-Teil wertvolle Übersetzungshilfen für die Zeugnisse Ihres Kindes.
													<h2>Schulzeugnis schreiben: Wie machen Lehrer das? </h2>
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													</script></span>Als Grundschullehrerin verbringe ich in den letzten Schulwochen pro Schüler mehrere Stunden damit, einen zutreffenden persönlichen Schulbericht zu schreiben, der exakte Aussagen über die&nbsp;Leistung des Kindes macht. Hier nehme ich meine <strong>Schülerbeobachtungen </strong>zu Hilfe. Das sind zum einen <strong>Gelegenheitsbeobachtungen, </strong>die ich regelmäßig nach oder während des Unterrichts aufschreibe. Zum anderen sind es <strong>geplante Beobachtungen. </strong>Hierzu verwende ich <strong>Beobachtungsraster, </strong>in denen gezielt einzelne Kompetenzen überprüft werden. Außerdem lese ich die <strong>Protokolle von Elterngesprächen und Elternsprechtagen </strong>durch.
													Diese enthalten wichtige Informationen über Stärken oder Schwächen der Kinder, die ich während des Schuljahres mit deren Eltern besprochen habe. Nicht zu vergessen sind natürlich sämtliche <strong>Arbeitsproben </strong>der Kinder, ihre Tests, abgelieferte Wochenpläne, erstellte Referate, freiwillig gemachte Zusatzaufgaben, aber auch die Schulhefte und Ordner. Aus diesen gesammelten Beobachtungen wird nun ein zusammenhängender&nbsp;Text für das Schulzeugnis. Dieser wird an vielen Schulen mit Hilfe eines <strong>Zeugnisprogramms </strong>erstellt. Darin finden&nbsp;Lehrer Formulierungshilfen zu den jeweiligen Lernbereichen&nbsp;in den einzelnen Klassenstufen ausgehend vom gültigen&nbsp;Lehrplan.
													An meiner Schule arbeiten wir für das Schulzeugnis mit dem Programm &nbsp;<em>„1PLUS“ </em>vom Süddeutschen Pädagogischen Verlag. Außerdem stellt zum Beispiel das Staatsinstitut für Schulqualität und&nbsp; Bildungsforschung München <strong>Bausteine für Zeugnisformulierungen&nbsp;</strong>zur Verfügung. In Niedersachsen gibt es sogar fest vorgeschriebene Zeugnisformulierungen für den Zeugnisbericht. Viele Kollegien setzen&nbsp; für ihre Schulen geltende Standards für Stil (z. B. Du- oder Er-Form), Länge und Inhalt der Zeugnisse in der Grundschule &nbsp;fest. An einigen&nbsp;Schulen gibt es sogar Listen mit gängigen Zeugnisformulierungen, damit die Zeugnisse unabhängig vom jeweiligen Lehrer&nbsp;vergleichbarer werden. Aber natürlich steckt trotz alledem in jedem Zeugnis auch der <strong>persönliche Schreibstil des jeweiligen&nbsp;Lehrers.&nbsp; </strong>
													<h2>Zeugnissprache: Wie kann ich&nbsp;das Schulzeugnis&nbsp;übersetzen?&nbsp; </h2>
													Stellen Sie sich folgende Situation vor: Es ist der letzte Schultag, und Sie haben gespannt die Heimkehr Ihres Kindes erwartet. Nun sitzen Sie zusammen im Wohnzimmer und lesen den Zeugnisbericht. Bestimmt bereitet ihnen dieser aufgrund&nbsp;der verwendeten <strong>Fachsprache </strong>an einigen Stellen Verständnisprobleme. Nutzen Sie deshalb meine Tipps und die Checklisten im Abonnenten-Teil&nbsp;als „Übersetzungshilfe“ für den Zeugnisbericht Ihres Kindes. Ich gebe Ihnen dabei auch eine ungefähre Tendenz&nbsp;für&nbsp;eine Benotung&nbsp;an.&nbsp;
													<h2>Ein Zeugnisbericht&nbsp;ist kein Arbeitgeberzeugnis&nbsp; </h2>
													In mancherlei Hinsicht ähneln sich die Sprache der Schule im Zeugnisbericht&nbsp;und die Arbeitgeberzeugnisse. In beiden Fällen wird mit vorgegebenen Formulierungen gearbeitet, die dem Eingeweihten Aufschluss über die dahinter liegende Bewertung geben. Einen großen Unterschied gibt es aber: In Arbeitgeberzeugnissen&nbsp;darf nichts Negatives stehen, da es dem beruflichen&nbsp;Werdegang des Arbeitnehmers im Wege stehen könnte.&nbsp;Sie richten sich an zukünftige Vorgesetzte. Schulzeugnisse dagegen sollen die Leistungen und Verhaltensweisen Ihres Kindes <strong>beurteilen, </strong>Sie als Eltern darüber <strong>informieren </strong>und Ihnen <strong>beratende Tipps </strong>zum Weiterlernen geben. Sie müssen rechtlich gesehen <strong>der Wahrheit entsprechen und auf Tatsachen&nbsp; beruhen. </strong>Das heißt, der Lehrer teilt Ihnen im Unterricht&nbsp; beobachtete Verhaltensweisen Ihres Kindes mit und&nbsp;stellt im Schulzeugnis&nbsp;seinen Lernstand dar.&nbsp;
													<h2>Zeugnisberichte orientieren sich an den&nbsp; Lehrplanvorgaben und behandelten Methoden&nbsp; </h2>
													Lehrer arbeiten nach Lehrplänen, die für jede Klassenstufe&nbsp;<strong>Lernziele bzw. Bildungsstandards </strong>für die einzelnen Leistungsbereiche vorgeben. Ausgehend von diesen Vorgaben, erstellen sie die Zeugnisse. Auf dem <strong>ersten Elternabend </strong>werden&nbsp; das Lernpensum des Schuljahres (z. B. der zu beherrschende&nbsp; Zahlenraum) sowie die Lernmethoden vorgestellt (z. B. Rechenplättchen&nbsp;als Hilfsmittel, Diktatformen). Achten Sie hierbei&nbsp;genau auf die angesprochenen Fähigkeiten und Fertigkeiten. Falls Ihnen etwas unklar ist, sprechen Sie den Lehrer&nbsp;Ihres Kindes ausdrücklich auf den Lehrplan an und <strong>bitten&nbsp; Sie ihn um eine Lernzielliste. </strong>Wenn Sie gut über die Lerninhalte und die gängigen Methoden informiert sind, können Sie die beschriebenen Leistungen im Schulzeugnis Ihres Kindes besser einordnen.&nbsp;Im&nbsp;Abonnenten-Teil&nbsp;zeige ich Ihnen an einigen Beispielen, wie Sie – ausgehend von den Lehrplanvorgaben – bestimmte&nbsp;Formulierungen im Zeugnisbericht richtig verstehen, und gebe Ihnen eine&nbsp;<strong>Benotung als ungefähren Richtwert </strong>an.&nbsp;
													<h2>Der Inhalt von Zeugnisberichten steckt im Detail: Schlüsselwörter und Vergleiche</h2>
													Wenn Sie den Zeugnisbericht Ihres Kindes lesen, sollten Sie auf bestimmte Schlüsselwörter achten, um die Leistungen Ihres Kindes realistisch einschätzen zu können. Ich habe hierzu aus meiner Erfahrung als Grundschullehrerin im Abonnenten-Teil für Sie gängige Zeugnisformulierungen aufgelistet. Meine Erfahrung zeigt, dass sie für Eltern oft nicht eindeutig zu verstehen sind. Auße