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Elternbrief


E-Mail Newsletter 29-09-2006
 

 


Themen:
 

 

Liebe Eltern,

heute geht es einmal ganz um die Erziehung. Deshalb habe ich als Erstes ein wenig Fleißarbeit geleistet, um zusammenzutragen, was – meist – bekannte und berühmte Menschen im Lauf der Zeit über Kinder und Kindererziehung zu sagen hatten. Es ist erstaunlich, was ich dabei alles zutage gefördert habe. Doch lesen Sie selbst...


 

„Die Kinder von heute sind Tyrannen. Sie widersprechen ihren Eltern, kleckern mit dem Essen und ärgern ihre Lehrer.“ (Sokrates, griechischer Philosoph, um 470 bis 399 v. Chr.)

„Willst du für ein Jahr planen, säe Reis. Planst du für ein Jahrzehnt, pflanze Bäume. Planst du für ein Leben, erziehe einen Menschen.“ (aus China)

„Das Gras wächst nicht schneller, wenn man daran zieht.“ (aus Afrika)

„Man kann seine Kinder noch so gut erziehen, sie machen einem doch alles nach.“ (unbekannt)

„Drei Dinge sind uns aus dem Paradies geblieben: die Sterne der Nacht, die Blumen des Tages und die Augen der Kinder.“ (Dante Alighieri, italienischer Dichter, 1265 bis 1321)

„Bevor ich heiratete, hatte ich sechs Theorien über Kindererziehung. Jetzt habe ich sechs Kinder und keine Theorie.“ (John Wilmot, Earl of Rochester, 1647 bis 1680)

„Kindererziehung ist ein Beruf, wo man verstehen muss, Zeit zu verlieren, um Zeit zu gewinnen.“ (Jean-Jacques Rousseau, schweizerisch-französischer Schriftsteller und Philosoph, 1712 bis 1778)

„Ich fürchte, unsere allzu sorgfältige Erziehung liefert uns Zwergobst.“ (Georg Christoph Lichtenberg, deutscher Aphoristiker und Physiker, 1742 bis 1799)

„Denn wir können die Kinder nach unserem Sinne nicht formen: So wie Gott sie uns gab, so muss man sie haben und lieben, sie erziehen aufs beste und jeglichen lassen gewähren.“ (Johann Wolfgang von Goethe, deutscher Dichter, 1749 bis 1832)

„Beispiel und Liebe, sonst nichts.“ (Friedrich Fröbel, deutscher Pädagoge, Gründer des ersten Kindergartens, 1782 bis 1852)

„Erziehung ist organisierte Verteidigung der Erwachsenen gegen die Jugend.“ (Mark Twain, US-Schriftsteller, 1835 bis 1910)

„Die Aufgabe der Umgebung ist nicht, das Kind zu formen, sondern ihm zu erlauben, sich zu offenbaren.“ (Maria Montessori, italienische Ärztin und Pädagogin, 1870 bis 1952)

„Die Hälfte des Lebens verbringt der Mensch damit, die falschen Vorstellungen seiner Vorfahren loszuwerden; die andere damit, seinen Kindern falsche Ansichten beizubringen.“ (Winston Spencer Churchill, britischer Staatsmann und Premierminister; 1874 bis 1965)

„Es gibt keine andere vernünftige Erziehung, als Vorbild sein. Und wenn es nicht anders geht, ein abschreckendes Vorbild.“ (Albert Einstein, deutscher Physiker und Nobelpreisträger, 1879 bis 1955)

„Im Leben lernt der Mensch zuerst gehen und sprechen. Später lernt er dann, still zu sitzen und den Mund zu halten.“ (Marcel Pagnol, französischer Schriftsteller, 1895 bis 1974)

„Dass wir wieder werden wie die Kinder, ist eine unerfüllbare Forderung. Aber wir können zu verhüten suchen, dass die Kinder werden wie wir.“ (Erich Kästner, deutscher Schriftsteller, 1899 bis 1974)

„Kinder sind ein Trost im Alter und ein Mittel, es rascher zu erreichen.“ (Rudolf Fernau, deutscher Schauspieler, 1898 bis 1985)

„Liebe kann man lernen. Und niemand lernt besser als Kinder. Wenn Kinder ohne Liebe aufwachsen, darf man sich nicht wundern, wenn sie selber lieblos werden.“ (Astrid Lindgren, schwedische Kinderbuchautorin, 1907 bis 2002)

„Eines wissen alle Eltern auf der Welt: wie die Kinder anderer Leute erzogen werden sollten.“ (Alice Miller, Schweizer Psychoanalytikerin und Schriftstellerin, geboren 1923)

„Kinder haben heißt, gute Nerven zu benötigen. Versuchen Sie, sich psychisch zu härten. Besuchen Sie Dia-Abende! (...) Fahren Sie in Stoßzeiten mit U- und S-Bahn! Stellen Sie sich in den Fanblock des FC Bayern und schwenken Sie die schwarz-gelbe Fahne der Dortmunder Borussen!“ (Axel Hacke, deutscher Journalist, geboren 1956)



 

Frage: Liebe Frau Dr. Schmelz,
unser Sohn ist gerade 5 Jahre alt geworden. Die letzten Wochen, in denen ich ihn vom Kindergarten abgeholt hatte, kam nun öfters die Erzieherin auf mich zu und hat mir gesagt, dass Sören im Stuhlkreis jedes Mal auffallen würde, indem er einfach nur herumkaspert. Inzwischen ist es nun soweit, dass er jedes Mal aus dem Raum verwiesen wird. Die Gruppe macht immer eine Schweige-Konzentrationszeit von etwa 1 bis 2 Minuten, in der geübt wird, einfach nur still zu sein.

Es gibt ein paar Ausnahmetage, da klappt es prima, aber die meiste Zeit wird er aus dem Stuhlkreis verbannt. Heute war ich nun mit im Kindergarten dabei und es hat gut geklappt.

Auf die Frage, warum er das macht, antwortet Sören mir meistens, dass er das nicht möchte. Ich weiß aber, dass er es kann. Wir haben schon eine Punkte-Belohnungstabelle gemacht, bei der es auch Punkte für den geschafften Stuhlkreis gibt. Leider ist das wohl auch kein richtiger Ansporn.

Die Erzieherin meint auch, dass er zeitweise extrem aufgedreht ist. Dazu muss ich sagen, dass die Gruppe kaum etwas mit den Kindern unternimmt und sie die meiste Zeit im Zimmer verbringen – egal ,bei welchem Wetter. In zwei Jahren wurden nur 2 Ausflüge gemacht.

Ich kenne Sören, wie er mir in der Gruppe beschrieben wird, nicht. Ich bemerke nur, dass er momentan in der Gruppe sehr schnell zu weinen anfängt, wenn er z. B. geärgert wird, oder er nicht mitbestimmen kann, oder wenn etwas nicht funktioniert.

Private Treffen mit Kindern funktionieren prima, keine Probleme. Was soll ich denn jetzt machen? Woran kann sein Verhalten liegen? Wir reden viel zusammen, ich lobe ihn auch immer wieder und halte ihm nicht dauernd vor, was er nicht machen soll. Aber an die Regeln im Kindergarten sollte er sich nun doch auch mal halten können. Vielen Dank im Voraus für Ihre Antwort.
Herzliche Grüße
Yvonne Rittershofer

Antwort: Liebe Frau Rittershofer,
einerseits ist es ja gut, wenn im Kindergarten darauf geachtet wird, dass die Kinder Fähigkeiten (wie das Stillsitzen und Konzentrieren) einüben, die sie später in der Schule brauchen. Andrerseits brauchen Kinder in diesem Alter auch sehr viel „Auslauf“ und müssen sich immer wieder zwischendurch bewegen. Dass bisher nur 2 Ausflüge gemacht wurden, würde mich weniger stören als der fast ständige Aufenthalt im Gruppenraum. So lange die Kinder nicht täglich die Gelegenheit haben, sich im Freien oder beim Turnen oder Tanzen auszutoben, sind manche von ihnen wohl nicht in der Lage, sich wirklich stillzuhalten vor lauter gestautem Bewegungsdrang.

Sörens Verhalten im Kindergarten (blockt im Stuhlkreis ab, weint schnell) zeigt, dass er sich dort momentan nicht besonders wohl fühlt. Möglicherweise wird er wegen seines Verhaltens häufig getadelt und hat nun schon gar keine rechte Lust mehr, hinzugehen, weil es doch jeden Tag wieder neue Frustrationserlebnisse gibt und er Dinge tun soll, die er nicht will oder kann. Dass er aus dem Stuhlkreis verbannt wird, weil er sich nicht ruhig hält, halte ich für ausgesprochen ungünstig. Denn dann erreicht er genau das, was er will: Er will nicht still im Stuhlkreis sitzen und das muss er ja auch nicht – er braucht nur herumzukaspern und wird dann jedes Mal rausgeschickt.

Ich würde das Stillsitzen immer wieder mal zu Hause üben (dort wird es wahrscheinlich klappen). Ansonsten wäre es besser, wenn die Erzieherinnen ihn nicht aus dem Stuhlkreis verbannen würden, sondern ihn direkt neben sich setzen würden – dann ist er schon etwas besser unter Kontrolle. Oft werden Kinder auch deutlich ruhiger, wenn ihnen die Erzieherin eine Hand auf die Schulter legt und Kontakt hält. Vielleicht könnte Sören irgendeine „Extraaufgabe“ im Stuhlkreis bekommen, damit er sich wichtig vorkommt, nicht mehr abblockt und von sich aus wieder mitmachen will.

Geht es rein um einen Machtkampf („ich will nicht in den Stuhlkreis und deshalb hample ich so lange herum, bis ich rausgehen darf“), sollte Sören besser jedes Mal eine „Extra-Übungseinheit“ bekommen. Hat er im Stuhlkreis gekaspert, muss er eben „nachsitzen“. Alle Kinder, die sich im Stuhlkreis ruhig verhalten haben, dürfen danach aufstehen, denn die können es ja. Weil ihm das Stillsitzen aber besonders schwer fällt, bleibt er danach noch mit einer Erzieherin alleine im Stuhlkreis zurück und die beiden üben so lange, bis auch Sören 2 Minuten still sitzen kann. Wenn das ein paar Mal praktiziert wurde, wird Sören sich sehr schnell im Stuhlkreis ruhig verhalten, weil ihm Kaspern und Hampeln keinen Vorteil mehr bringt, sondern nur noch Nachteile. Ich muss Sie allerdings warnen: Je nach Sörens Hartnäckigkeit kann die erste „Nachhilfestunde“ auch eine ganze Stunde lang dauern – darauf müsste sich die Erzieherin einlassen. Aber anders wird sie das Problem nicht in den Griff bekommen.

Alles Gute und herzliche Grüße
Ihre
Andrea Schmelz



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Frage: Sehr geehrte Frau Dr. Schmelz,
Unser Sohn Moritz (6 Jahre) ist gerade in die erste Klasse gekommen und er geht jeden Tag gern dorthin. Gestern wurde in der Schule ein Probealarm durchgeführt, der ihn sehr verängstigt hat. Er hatte sich als Kleinkind zweimal verbrannt (Herdplatte und heißer Grill), jedoch mit offenem Feuer keine schlechten Erfahrungen gemacht. Im Gegenteil, er liebt Lagerfeuer.

Vor einem Jahr war dann im Radio zu hören, dass das Deutsche Eisenbahnmuseum in Nürnberg abgebrannt war (unser Sohn ist ein riesengroßer Dampflokfan) und seit der Zeit darf ich in seinem Beisein keine Kerzen in der Wohnung anzünden. Er hat Angst davor, dass das Haus abbrennt. Vermutlich hat der gestrige Feueralarm ihm das wieder in Erinnerung gerufen und das Durcheinander und alles Drumherum haben ihn stark verängstigt.

Ich habe mit ihm über Probealarme gesprochen, wofür diese notwendig sind und dass das in jeder Schule und in jedem Betrieb immer wieder geübt werden muss, damit es im Ernstfall auch klappt. So richtig hat er sich nicht beruhigen können und ist unter Protest und Tränen in die Schule gegangen und ich mit schlechtem Gewissen auf Arbeit.

Haben Sie einen Rat oder vielleicht ein Kinderbuch, wie ich unserem Sohn helfen kann, dieses Thema zu verarbeiten und eine positive Einstellung zum Thema Probealarm zu bekommen? Ich danke Ihnen schon jetzt für Ihre Bemühungen und verbleibe
mit freundlichen Grüssen
C. Zweig

Antwort: Liebe Familie Zweig,
als Erstmaßnahme bei allen akuten Ängsten empfehle ich Bach-Blüten-Notfalltropfen (Rescue Remedy), 1 bis 2 Tropfen in den Mund oder auf die Lippe, die Ihr Sohn dann ablecken kann (ggf. Wiederholung nach 10 bis 15 Minuten). Die Notfalltropfen gibt es rezeptfrei in der Apotheke, 5 ml ab ca. 7 Euro. Bei erschreckenden Erlebnissen oder auch bei Angst, in die Schule zu gehen, können Sie die Tropfen einsetzen.

Bücher, die das Thema Probealarm thematisieren, kenne ich leider keine. Aber vielleicht würde auch ein Buch über die Feuerwehr die Ängste lindern, weil dort doch zu sehen ist, was gegen das Feuer getan werden kann. Auch ein Tag der offenen Tür bei der Feuerwehr wäre in diesem Zusammenhang sehr nützlich.

Erklären Sie Ihrem Sohn, wie er sich im Brandfall selbst richtig verhält (siehe z. B. www.feuerwehr-kalbe.de/Seiten/Kinder/Brandschutz/florian_verhalten.htm oder für Erwachsene www.feuerwehr-kelkheim-mitte.de/brandschutz/verhalten/verhalten.htm), denn vor Dingen, mit denen man umzugehen weiß, hat man automatisch weniger Angst.

Wenn Moritz starke Angst vor Feuer weiterhin anhält und seinen Alltag beeinträchtigt, sollten Sie Ihren Kinderarzt darauf ansprechen, denn dann ist vermutlich zusätzlich kinderpsychologische Hilfe sinnvoll.

Alles Gute für Moritz und herzliche Grüße
Ihre
Andrea Schmelz



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(von Uta Reimann-Höhn)

Ende der 90er Jahre wurde Englischunterricht in der Grundschule probeweise in einigen Bundesländern eingeführt. Mit Erfolg: Mittlerweile lernen deutsche Dritt- und Viertklässler nahezu flächendeckend Englisch. Der frühe Fremdsprachenunterricht unterscheidet sich jedoch von dem der weiterführenden Schulen: Ganzheitliches Lernen steht hier im Vordergrund – und der unbefangene Umgang mit der neuen Sprache. Lesen Sie, wie Sie Ihr Kind beim Lernen unterstützen können.

Der Englischunterricht ab der Grundschule basiert auf der neurophysiologischen Erkenntnis, dass das kindliche Gehirn besonders sprachlernfähig ist und ein Zweitsprachenerwerb ab etwa zehn Jahren deutlich beschwerlicher wird. Sinnvoll ist dieser frühe Fremdsprachenunterricht aber nur, wenn er dem Entwicklungsstand der Kinder angepasst ist und sich an ihrer Erlebniswelt orientiert. So haben Grammatik- und Rechtschreibübungen in der Grundschule nichts verloren, auch Lesen und Schreiben der neuen Sprache stehen als Lernziele im Hintergrund. Englischunterricht ist hier vielmehr an den natürlichen Spracherwerb angelehnt: So wie ein Kind seine Muttersprache erlernt, kann es auch an eine fremde Sprache herangeführt werden. Schüler der dritten und vierten Klasse sollen hauptsächlich kommunikative Fähigkeiten entwickeln – und zwar mit möglichst viel Spaß und Experimentierfreude.
Grundschüler sollen bis Ende der 4. Klasse lernen:

- einfache Fragen, Aufforderungen und Anweisungen zu verstehen,
- kurze Texte und Szenen zu vertrauten Themen zu verstehen,
- die fremdsprachlichen Laute möglichst fehlerfrei wiederzugeben,
- einen Reim oder ein Lied selbstständig aufzusagen,
- sich selbst vorzustellen,
- einfache Fragen zu stellen,
- einfache Fragen zu beantworten,
- englische Begriffe aus ihrer Alltagswelt zu lesen,
- Wörter, die sie vom Hören kennen, im Schriftbild wiederzuerkennen und sie den passenden Bildern zuzuordnen.



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Hallo! Hello! Hola! Salut!
 

Fremdsprachen sind heute mehr denn je gefragt. Kein Wunder! In einem vereinten EUROPA ist gerade Englisch Hauptverständigungsmittel Nummer 1. So verwundert es kaum, dass schon die Kleinsten kräftig „speaken“. Bereits in der Grundschule werden die Grundlagen
dazu vermittelt, auch wenn es sich oft eher nach „denglisch“ anhört und erst mit viel Phantasie ein Schuh draus wird. Wir von „Lernen und Fördern mit Spaß!“ wollen Ihnen die besten Hilfestellungen geben, damit Ihr Kind von Anfang an sicher in Fremdsprachen wird. Fordern Sie noch heute Ihre Gratis-Testausgabe an. You`re welcome!

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Heute gibt es ausnahmsweise nicht nur eine Buchempfehlung, sondern gleich eine ganze Liste. Unter der Schirmherrschaft von Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt startete im April 2006 der Kinderbuchwettbewerb „Fit von klein auf“. Aus den über 460 Einsendungen wählte eine Expertenjury unter der Leitung des Autors und Malers Janosch die sechs besten Bücher für Kinder zwischen drei und neun Jahren aus, um gesund zu werden oder gesund zu bleiben.

Hier sind die sechs Siegerbücher:
1. „Alles wieder gut! Wie der kleine Rabe zu seinem Namen kommt“ von Nele Moost und Annet Rudolph (Esslinger Verlag J. F. Schreiber 2003; 32 Seiten; 7,90 Euro), ab 3 Jahren
2. „Heute gehe ich ins Krankenhaus. Kleine Sachgeschichten zum Vorlesen“ von Henriette Wich und Daniel Napp (Ellermann Verlag 2004; 36 Seiten; 8,50 Euro), ab 3 Jahren
3. „Mama Muh braucht ein Pflaster“ von Jujja Wieslander und Sven Nordqvist (Oetinger Verlag 2006; 32 Seiten; 12 Euro), ab 4 Jahren
4. „Nein! Tomaten eß ich nicht!“ von Lauren Child (Carlsen Verlag 2002; 32 Seiten; 15 Euro), ab 4 Jahren
5. „3x täglich pusten. Geschichten zum Gesund werden“ von Erwin Grosche und Heike Herold (Gabriel Verlag 2006; 128 Seiten; 8,90 Euro), ab 6 Jahren
6. „Doktor Deter“ von Toon Tellegen und Gerda Dendooven (NP-Buchverlag 2003; 94 Seiten; 14,90 Euro), ab 9 Jahren

Auch wenn es nicht auf der Liste steht, gehört für mich hier unbedingt noch das Janosch-Buch „Ich mach dich gesund, sagte der Bär“ (Beltz-Verlag 2006; 46 Seiten; 5,50 Euro; ab 3 bis 4 Jahren) dazu.



 

Und hier sind wieder die besten Sprüche unserer Kleinen…

Müllplanung
Mein Sohn Simon (damals ca. 4 Jahre) fragte mich, als die Müllabfuhr in der Stadt an uns vorbeifuhr: „Wann müllen die denn bei uns?“ (Ursula Klein, Mörlenbach)

Mama als Spülautomat
Unser schmutziges Geschirr räumen wir immer in die Spülmamaschine ein. Das wusste mein Sohn Lucas bereits mit seinen 2,5 Jahren. (von Martina Berz)

Störende Mattscheibe
Mein Sohn Tomi (3 Jahre) sitzt mit Papa vor dem Fernseher und sie schauen gemeinsam die Fußball-Bundesliga an. Sagt Tomislav: „Papa, wenn ich groß bin, spiele ich auch so Fußball im Fernsehen.“ Papa ganz stolz: „Ja, Schatz, dann werde ich dir so beim Spielen zusehen.“ Tomi ganz nachdenklich: „Ja, aber wie komme ich denn da durch in den Fernseher?“ (von Silvija Grbavac)

Weiter gedacht
Die Cousine meines Mannes hat zwei Söhne. Der jüngere, Jason (6 Jahre), rief meine Schwiegermutter an, um ihr zum Geburtstag zu gratulieren. Er fragte: „Tante Vreni, wie alt bist Du jetzt?“ 76, war die Antwort. „Tante Vreni, machst du denn auch mal eine Beerdigung?“ war die spontane nächste Frage. Meine Schwiegermutter konnte zum Glück darüber herzhaft lachen. (von Lisa Strassmann, Wigoltingen, Schweiz)

Schneller Jäger
Alexandra (4,5 Jahre) und Lukas (3 Jahre) hüpfen vom Bett in einen Sitzsack. Alexandra sagt: „Lukas springt so schnell wie ein Jägerdüser.“ Sie meinte einen Düsenjäger. (von Monika Schwaiger)

Baumwoll-Kind?
Meine Tochter Janna (3 Jahre) bat mich, das Schild ihrer Schlafanzughose vorzulesen. Darauf ich: „100 % Baumwolle.“ Empört reagiert sie: „Ich bin aber nicht 100 % Baumwolle!“ (von Anja Helbig)

Vielen Dank an alle Einsender/innen!
Wenn Sie auch einen netten Spruch Ihres Kindes auf Lager haben, senden Sie ihn bitte an gesundheit.erziehung@onlinehome.de. Dann können wir freitags alle darüber schmunzeln!





 


Herzlichst

Ihre


Dr. med Andrea Schmelz

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Als Dankeschön für Ihr Interesse erhalten Sie als Geschenk die folgenden 4
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2. Die kleine Erziehungs-Notfall-Fibel

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Nettes aus Kindermund :)

Erleuchtung: Als wir es uns vor Weihnachten jeweils abends gemütlich machten, das Licht löschten und nur noch die kleinen elektrischen Kerzchen brannten, war Zeit für eine Weihnachtsgeschichte. Ich montierte, damit ich den Text lesen konnte, meine Stirnlampe. So zirka nach 10 Minuten wurde meine kleine Tochter (2 ½-jährig) unruhig. Als ich zu ihr schaute, sagte sie zu mir: „Zünde mich nicht an, ich bin keine Kerze!“ Noch heute muss ich lachen, wenn ich daran zurückdenke.