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Elternbrief


E-Mail Newsletter 22-12-2006
 

 


Themen:
 

 

Liebe Eltern,

ist Ihr Kind auch schon so aufgeregt und kann Weihnachten gar nicht mehr erwarten? Obwohl Hanna und Martin natürlich jeder einen Adventskalender haben, habe ich in den letzten beiden Wochen abends an der Bettkante immer wieder die Frage gestellt bekommen: „Wie lange dauert es denn noch?“ Glücklicherweise hat das Warten nun bald ein Ende…

Da Martin und Hanna mich schon letztes Jahr mit bohrenden Fragen über das Christkind gelöchert haben, haben wir ihnen heuer gesagt, dass die Geschenke nicht vom Christkind, sondern von Mama und Papa kommen. Das Christkind gibt es allerdings trotzdem: das Jesuskind in der Krippe – nur bringt es eben keine Päckchen.

Weihnachten ist bei uns nun vielleicht etwas weniger geheimnisvoll, aber trotzdem freuen sich alle schon sehr darauf. Morgen werden wir bereits den Baum aufstellen und mit den Kindern schmücken, dann ist am Heiligen Abend weniger zu tun und wir können alles ruhiger angehen lassen. Nachmittags werden wir alle zusammen in die Kindermette gehen, weil Hanna im Kinderchor der Pfarrei singt und da wollen wir natürlich alle dabei sein, wenn sie einen Auftritt hat. Falls Ihr Kind auch schon ganz kribbelig ist, bis endlich das Christkind kommt, hilft ihm vielleicht der folgende Beschäftigungstipp...


 

Mit dieser Technik können schon Kinder ab zwei bis drei Jahren tolle Bilder zaubern – allerdings ist bei den Kleineren eine wasserfeste Unterlage für Boden und Tisch ein unbedingtes „Muss“. Auch eine Schürze oder ein Malkittel (z. B. altes Herrenhemd) ist zu empfehlen, denn Wasserfarbe geht – zumindest wenn sie getrocknet ist – beim Waschen kaum noch aus der Kleidung heraus.

Sie brauchen:
- 1 großes Blatt Papier
- Bleistift
- Wasserfarben
- einen oder mehrere Korken (von Weinflaschen)
- eventuell Tonpapierreste, glänzende Bastelfolie für Verzierungen oder ein Fellrest als Weihnachtsmann-Bart

So geht?s:
Zeichnen Sie mit Bleistift möglichst groß ein weihnachtliches Motiv auf das Papier, z. B. einen Tannenbaum oder einen Stern für die Kleineren (wichtig: einfaches Motiv, für das möglichst nur eine Farbe benötigt wird), einen Engel oder einen Weihnachtsmann für Vorschulkinder.

Geben Sie in das entsprechende Farbnäpfchen im Farbkasten ein wenig Wasser. Dann bekommt Ihr Kind den Korken in die Hand und kann ihn in die Farbe tunken. Damit kann es die vorgezeichnete(n) Fläche(n) mit lauter runden Korkenkreisen „vollstempeln“. So entsteht rasch ein schönes Bild, auf das die Kleinen zu Recht stolz sein werden.

Komplexere Motive wie ein Weihnachtsmann benötigen natürlich unterschiedliche Farben: z. B. Rot für das Gewand, Braun für den Sack, Schwarz für die Stiefel. Da ist es praktisch, wenn Sie mehrere Korken haben – für jede Farbe einen. Zum Schluss können Sie das fertige Bild noch verzieren: Ein Engel könnte Flügel aus goldener Folie bekommen, der Weihnachtsmann einen Fell-Bart oder der Tannenbaum Christbaumkugeln aus bunten Tonpapierresten. Viel Spaß beim Stempeln und Verzieren!



 

Sie werden sich vielleicht wundern: Jetzt, zwei Tage vor dem Fest, noch ein Plätzchenrezept? Ich habe dieses traditionelle „Rezept“ aus uralter Zeit, das unter keinem Weihnachtsbaum fehlen sollte, letztes Jahr vor Weihnachten im Internet aufgestöbert…

Man nehme:
4 Tassen Liebe
2 Tassen Freundlichkeit
3 Tassen Vergebung
4 Tassen Freundschaft
3 Tassen Verständnis
8 Esslöffel Zärtlichkeit
4 Esslöffel Glauben
100 kg Lachen

Herz auf 160 Grad vorheizen, Liebe und Freundschaft ausgiebig mischen und mit Vergebung und Glauben versetzen. Vorsichtig Freundschaft und Verständnis dazugeben. Mit Zärtlichkeit und Glauben würzen. Gib noch etwas mehr Liebe dazu und backe das Ganze mit Sonnenschein. Zum Schluss mit einem Zuckerguss aus Lachen verzieren.
Täglich in großen Portionen servieren!



 

(von Uta Reimann-Höhn)

Jeder Mensch hat eine mehr oder weniger stark ausgeprägte musikalische Begabung. Dieses individuelle Potenzial, Musik zu erleben, zu verstehen oder selber zu musizieren, sollten Sie bei Ihrem Kind nicht brachliegen lassen. Je reichhaltiger und anregender eine musikalische Umwelt ist, um so besser können sich seine Fähigkeiten entfalten. Dabei taucht immer wieder die Frage auf, ob und welches Instrument für Ihr Kind das Richtige sein könnte.

Die Instrumente werden in vier großen Gruppen zusammengefasst.

1. Tasteninstrumente (z.B. Klavier, elektronisches
Keyboard, Heimorgel, Akkordeon)

2. Saiteninstrumente (z.B. Gitarre, Geige, Bratsche,
Cello, Harfe, Bass)

3. Blasinstrumente (z.B. Trompete, Flöte, Oboe,
Klarinette, Saxofon)

4. Schlaginstrumente (z.B. Xylofon, Schlagzeug, Pauken, Vibrafon)

Wenn Ihr Kind seine Wahl getroffen hat, braucht es jetzt nur noch Instrumentalunterricht. Achtung: Wenn Ihr Kind sehr unruhig ist und sich schnell ablenken lässt, sollte es ein leicht zu erlernendes Instrument vorziehen. Je eher Erfolgserlebnisse eintreten, desto länger bleibt die Motivation erhalten. Hier bieten sich das Klavier oder Keyboard und das Schlagzeug an.

10 Tipps für den Musikunterricht
1. Informieren Sie sich über das lokale Angebot, denn lange Fahrzeiten mit unhandlichen Instrumentenkoffern verderben schnell den Spaß am Musizieren.
2. Nehmen Sie die Instrumentenwünsche Ihres Kindes wegen der Motivation sehr ernst. Bestehen Sie nicht
auf die Akustikgitarre, wenn Ihr Kind E-Gitarre lernen möchte.
3. Vereinbaren Sie unbedingt Probestunden.
4. Sprechen Sie danach mit dem Musiklehrer, ob Ihr Kind für dieses Instrument geeignet ist. Dabei können auch Faktoren wie Körpergröße und Kraft eine Rolle spielen.
5. Wenn Ihr Kind noch kein eigenes (oder ein ungeeignetes) Instrument hat, lassen Sie sich von Ihrem Musiklehrer beraten. Mit einem schlechten Instrument wird Ihr Kind nicht lange Spaß haben.
6. So wie der wöchentliche Unterricht gehört auch das tägliche Üben zum Lernen eines Instrumentes dazu. 10 bis 30 Minuten täglich sind besser als eine Stunde am Stück am Wochenende.
7. Kaufen Sie nicht unbesehen im Internet, denn Ihr Kind muss das Instrument unbedingt selber ausprobieren, um zu sehen, ob es damit gut spielen kann.
8. Manchmal ist auch das Design eines Instrumentes wichtig. Gerade bei Gitarren oder beim Schlagzeug sollte Ihr Kind dabei ein Mitspracherecht haben.
9. Halten Sie das Interesse Ihres Kindes an der Musik wach. Besuchen Sie gemeinsam Konzerte und lassen Sie sich zwanglos immer wieder etwas vorspielen. Auch die Teilnahme an öffentlichen Auftritten oder Wettbewerben motiviert.
10. Informieren Sie sich in der Schule ihres Kindes über
zusätzliche AG-Angebote wie zum Beispiel Bands oder Orchester. Erst wenn Ihr Kind sein Können anwenden kann, hat es mit seinem Instrument richtig Spaß.

Mein Tipp
Auf der Internetseite des deutschen Musikinformationszentrums (www.miz.org) finden Sie Antworten auf viele Fragen rund um die Musik. Hier sind auch die Informationen zu Wettbewerben wie „ Jugend musiziert“, „Jugend komponiert“ oder „ Jugend jazzt“ zusammengestellt oder spezielle Schulen für besonders musikalische Schüler aufgelistet.
Autor: Tilmann Höhn, Musiklehrer (www.tilmannhoehn.de)



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Wussten Sie, dass jedes Jahr 25 Millionen Weihnachtsbäume geschlagen werden? Ein Weihnachtsfest ohne Christbaum ist für die meisten Deutschen schlicht undenkbar. Damit der schön geschmückte Baum aber auch möglichst lange hält, gilt es ein paar Tipps zu beachten.

1) Der Baum muss beim Kauf möglichst frisch sein. Jetzt haben Sie Ihren Weihnachtsbaum sicher schon, aber für den im nächsten Jahr die wichtigsten „Frischemerkmale“: Die Schnitt- bzw. Sägestelle sollte möglichst hell sein. Je dunkler sie ist, umso länger ist es her, dass der Baum geschlagen wurde. Auch die Nadeln verraten viel über die Frische. Wenn Sie mit den Fingern entgegen der Wuchsrichtung über die Nadeln eines Zweiges streichen, sollten diese elastisch zurückfedern. Tun sie das nicht, sondern bleiben gebogen oder fallen gar aus, ist es mit der Frische des Baumes nicht mehr weit her.

2) Bis zum Fest sollte der Baum kühl stehen, also z. B. auf dem Balkon oder der Terrasse. Auch später im Weihnachtszimmer ist ein Standort direkt neben der Heizung oder dem Kachelofen ungünstig, weil der Baum dann zu viel Feuchtigkeit verliert.

3) Bevor Sie Ihren Baum aufstellen, sollten Sie ihn unten nochmals ansägen. Haben Sie Ihren Christbaum (wie heute meist üblich) in ein Netz verpackt nach Hause transportiert und auch gelagert, sollten Sie ihn heute oder aber spätestens morgen aus dem Netz befreien. Nur so können sich die Zweige wieder senken, sodass Sie den Baum gut schmücken können. Ideal ist es, den Baum schon einen Tag vor dem Schmücken im Zimmer aufzustellen.

4) Gönnen Sie Ihrem Christbaum einen Baumständer mit Wasserreservoir. Achten Sie darauf, dass immer genug Wasser vorhanden ist. Der Baum ist ziemlich „durstig“, wenn er nach der Lagerung ohne Wasser zu Weihnachten im Baumständer aufgestellt wird, sodass Sie anfangs bald nachfüllen müssen. Damit der Baum länger frisch bleibt, können Sie dem Wasser etwas Zucker beigeben oder aber ein Frischhaltemittel für Schnittblumen (Achtung: Nicht verwenden, wenn Sie Hund oder Katze haben! Das schadet den Tieren, die gerne mal Wasser aus dem Christbaumständer schlabbern.)



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Fördern Sie die Talente Ihres Kindes von Anfang an!
 

In der Zeit von der Geburt bis zum Alter von sechs Jahren wird der Grundstein für die gelungene Bildungskarriere Ihres Kindes gelegt. In den ersten sechs Lebensjahren lernt ein Kind mehr als jemals danach im Leben! Deswegen sollten Kinder von Anfang an richtig gefördert werden, damit wertvolles Potenzial nicht einfach verschwendet wird.
In meinem monatlichen Ratgeber „Gesundheit & Erziehung für mein Kind“ lesen Sie deshalb regelmäßig:
- Wie Sie schon Ihr Baby von Anfang an in seiner Bewegung fördern
- Wie Sie die Handgeschicklichkeit verbessern
- Beschäftigungstipps für Kinder, die über langweilige Stunden hinweghelfen
- Basteltipps, die die Kreativität anregen
- Tipps, wie Sie die Intelligenz und Logik spielerisch fördern
- Wie Sie schon die Kleinsten für Musik und Rhythmus begeistern können
- Wie Sie den besten Kindergarten für Ihr Kind finden (Waldorf, Montessori und Co.)
- Und viele weitere Fördertipps!

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Heute möchte ich noch einmal ein ganz zauberhaftes Weihnachtsbuch vorstellen: „Das Geheimnis der Weihnachtswichtel“ von Sven Nordqvist (Ellermann-Verlag 2006; 32 Seiten; 12 Euro) für Kinder ab drei bis vier Jahren.

Ich gestehe, ich bin – wie auch meine Kinder – absoluter „Pettersson-und-Findus“-Fan, deswegen gefällt mir auch dieses Buch so gut. Mich faszinieren die vielen liebevollen Details, die ganz nebenbei in den Bildern versteckt sind. Es wäre kein echter „Sven Nordqvist“, wenn da nicht allerlei seltsame Wesen herumwuseln würden: Mucklas, Mäuse und eine vielköpfige Wichtelfamilie. Sie werden bei jedem Vorlesen immer wieder etwas Neues entdecken, deswegen wird das Bilderbuch sicher auch beim hundertsten Mal noch nicht langweilig…

Auch Wichtel lieben Weihnachten! Besonders der Wichtelvater ist voller Vorfreude, denn jedes Jahr am Heiligabend stellen ihm die Menschen eine Schale mit leckerem Weihnachtsbrei hin. Damit wollen die Menschen sich bei den Wichteln bedanken für alles, was sie im Laufe des Jahres für sie getan haben. Aber diesmal werden die Menschen den Brei vergessen, das kann die Wichtelmutter voraussehen. Wie sollen die Wichtel dann Weihnachten feiern? Doch die Wichtelmutter hat schon einen Plan...



 

Auch kurz vor Weihnachten dürfen die Stilblüten natürlich nicht fehlen...

Das Christkind kommt nicht allein
Letzte Woche unterhielten wir uns mit Jerome (3,5 Jahre) über Weihnachten und dass am Heiligen Abend das Christkind kommt. Da interessierte es ihn doch brennend, ob dann auch der „Herrliche Geist“ kommt. (von Andrea Liedtke, Neunkirchen)

Kamel + Karawane = Karamele
Lukas (2,5 Jahre) hat mit seinem Zwillingsbruder Jonathan in der Kirche ein Musical von Kindern für Kinder angeschaut. Dabei ist auch eine Karawane mit drei Kamelen durch die Kirche gezogen. Am Tag darauf macht Lukas das Türchen am Adventskalender auf – und hervor kommt ein Bild mit zwei Kamelen. Darauf Lukas: „Guck mal Jonathan: Eine Karamele!“ (von Christoph Gremm)

Viel gesünder!
Neulich bei einem Weihnachtsmarkt sahen wir einem Feuerschlucker zu. Nach einiger Beobachtung sagte Philipp (5 Jahre): „Iss doch lieber Grünkohl!!“ (von Udo Beenken)

Begeisterter kleiner Gärtner
Jonathan (3,5 Jahre) hat – wie angedroht – vom Nikolaus eine Rute bekommen (ein Ast eines Gartenstrauches). Als er sie entdeckt, ruft er erfreut: „Schau mal, der Nikolaus hat mir eine Grünpflanze geschenkt!“ (von Michaela Beck)

Herrin über Tag und Nacht
Mein Sohn Tobias (2,5 Jahre) meinte, als abends dunkel wurde: „Mama hat dunkel Licht angemacht.“ (von Corrina Bosch)

Igitt, bloß keine Mäuse!
Ich brachte unseren Sohn Joschua (2,25 Jahre) ins Bett. Er fragte mich, wo denn unsere Katze Ramses sei. Als ich sagte: „Ramses ist draußen und fängt Mäuse.“, antwortete er sehr bestimmt: „Ne Papa, Katzen fressen Katzenfutter!“ (von Martin Herbst)

Vielen Dank an alle Einsender/innen!
Wenn Sie auch einen netten Spruch Ihres Kindes auf Lager haben, senden Sie ihn bitte an gesundheit.erziehung@onlinehome.de. Dann können wir freitags alle darüber schmunzeln!





 


Herzlichst

Ihre


Dr. med Andrea Schmelz

P.S. Hier können Sie eine Gratis-Testausgabe der monatlich erscheinenden Print-Ausgabe von Gesundheit & Erziehung für mein Kind bestellen: Gratis-Testausgabe

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Pisa war gestern - Ab jetzt blüht Ihr Kind in der Schule richtig auf!
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Nettes aus Kindermund :)

Erleuchtung: Als wir es uns vor Weihnachten jeweils abends gemütlich machten, das Licht löschten und nur noch die kleinen elektrischen Kerzchen brannten, war Zeit für eine Weihnachtsgeschichte. Ich montierte, damit ich den Text lesen konnte, meine Stirnlampe. So zirka nach 10 Minuten wurde meine kleine Tochter (2 ½-jährig) unruhig. Als ich zu ihr schaute, sagte sie zu mir: „Zünde mich nicht an, ich bin keine Kerze!“ Noch heute muss ich lachen, wenn ich daran zurückdenke.