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Elternbrief


E-Mail Newsletter 29-12-2006
 

 


Themen:
 

 

Liebe Eltern,

in zwei Tagen ist das Jahr schon wieder rum und wir feiern Silvester. Martin und Hanna halten es jetzt schon bis 22.00 oder 22.30 Uhr aus, aber die Knallerei um Mitternacht verschlafen sie – bis dahin fallen ihnen einfach die Augen zu…

Martin ist leider von allem, was mit Feuerwerk zu tun hat, absolut fasziniert und liegt uns immerzu in den Ohren, dass er auch böllern möchte. Ich habe zwar Verständnis für seinen Wunsch, bin aber trotzdem strikt dagegen. Das beruht auf einem früheren Erlebnis:

Vor Jahren, als mein Mann und ich, noch kinderlos, bei Freunden Silvester feierten, musste ich einmal bei einem glücklicherweise glimpflich abgegangenen Unfall mit einem Feuerwerkskörper helfen. Der damals achtjährige Sohn unserer Freunde wollte auch einmal einen Feuerwerkskörper anzünden. Sein Vater suchte eine relativ ungefährliche Variante heraus, die man anzünden und dann nur fortwerfen musste. Doch der Junge war von dem Funken sprühenden Ding in seiner Hand so fasziniert, dass er es gebannt betrachtete, statt es fortzuwerfen. Die Ermahnungen seines Vaters, es endlich zu werfen, hörte er gar nicht. Und schließlich war es zu spät und der kleine Feuerwerkskörper explodierte in seiner Hand.

Glücklicherweise hatte sich das Kind nur die Handfläche verbrannt, Gesicht und Augen waren verschont geblieben. Ich schleppte es sofort zum nächsten Waschbecken und ließ kaltes Wasser über die Hand laufen. Später fuhr ich nach Hause und brachte noch etwas Johanniskrautöl zum Einreiben der Handfläche (Das Rezept, nach dem Sie selbst Johanniskrautöl herstellen können, verrate ich Ihnen übrigens im Newsletter am 12.01.2007!). Schon bald war der Schmerz wieder vergessen und die Handfläche abgeheilt, ohne dass sich Blasen gebildet hätten.

Auch wenn damals nichts Schlimmes passiert ist, ist mir Feuerwerk mit Kindern einfach zu gefährlich.


 

Das neue Jahr fängt für über 200 Kinder in Deutschland alles andere als gut an: Sie landen mit Verletzungen in der Notaufnahme eines Krankenhauses, so die Bundesarbeitsgemeinschaft Mehr Sicherheit für Kinder e.V.

Der unvorsichtige Gebrauch von Böllern und Feuerwerksraketen führt nicht selten zu schweren Verbrennungen, Augenverletzungen und Hörschäden. Die häufigste Verletzung ist die Verbrennung der Hände, weil Kinder die Kracher zu lange in der Hand halten. Knallfrösche beispielsweise dürfen nicht in Hosentaschen getragen werden, weil sie sich durch die Reibung selbst entzünden können und so schwerste Verbrennungen an den Genitalien sowie im Lendenbereich verursachen können. Kinder von acht bis 15 Jahren sind besonders gefährdet, denn sie probieren oft schon vor Silvester Leuchtkugeln und Knallkörper aus.

Hier die wichtigsten Tipps der Bundesarbeitsgemeinschaft Mehr Sicherheit für Kinder e.V.:
1. Kleine Kinder nie alleine in die Nähe von Feuerwerkskörpern lassen und immer auf einen großen Sicherheitsabstand beim Abschießen achten.
2. Beim Feuerwerk mit Kindern sollten nur für Kinder geeignete Feuerwerke wie beispielsweise kleine Knallfrösche unter Aufsicht verwendet werden.
3. Grundsätzlich sollten die Eltern nur pyrotechnische Artikel mit behördlicher Zulassung (Aufdruck BAM-P I+II) kaufen. Die Gefahrenklasse II ist nicht für Kinder und Jugendliche geeignet. Diese Knallkörper dürfen nur Erwachsene im Freien zünden.
4. Die Raketen müssen kippsicher aufgestellt sein und dürfen niemals nachgezündet werden. Vorher sollte sichergestellt sein, dass sich oberhalb des Abschussorts kein Baum und kein Balkon befinden.
5. Niemals mit Raketen auf Menschen zielen.
6. Besonders sind kleine Kinder in Gefahr, wenn sich Feuerwerkskörper in den Kapuzen verfangen.

Während der Knallerei sollten Fenster und Dachluken geschlossen bleiben. Nach dem Feuerwerk müssen Eltern am Neujahrstag dafür sorgen, dass die Reste der Knaller und Blindgänger sicher entsorgt werden. Auf keinen Fall dürfen Kinder an den Feuerwerkskörpern „herumbasteln“. Deshalb unbedingt darauf achten, dass Kinder keine Blindgänger aufheben, um diese erneut anzuzünden oder neue Knaller daraus zu basteln.

Sollte es während der Silvesterknallerei doch zu einem Unfall kommen, muss schnell gehandelt werden: 112 ist die Nummer des Rettungsdienstes. Verbrennungen sind sofort unter fließendem kaltem Wasser (20 Grad) mindestens 10 Minuten lang zu kühlen. Vorsicht ist bei kleineren Kindern geboten, da sie schnell auskühlen. Wenn der Verdacht auf eine Hör- oder Augenverletzung besteht, sollte sofort ein Facharzt oder eine Krankenhausambulanz aufgesucht werden.



 

(von Uta Reimann-Höhn)

Mit der romantisch-verklärten Abenteuerserie „Hanni und Nanni“ haben Internate wenig gemeinsam, doch was steckt wirklich hinter den verschiedenen Modellen schulischer Rundumversorgung?
Ob aus Tradition, Prestige, Überzeugung, familiären Zwängen oder wegen fehlender Bildungsangebote in der näheren Umgebung: Internate haben nach wie vor einen großen Zulauf. Die meisten Internate sind öffentlich oder in den folgenden Verbänden organisiert:

1. evangelische Internate
www.evangelische-internate.de
2. katholische Internate
www.katholische-internate.de
3. Verein der Landerziehungsheime
www.leh-internate.de
4. Waldorfinternate
www.waldorfschule.de
5. private Internate
www.internate-vdp.de
6. Sport-Eliteschulen, Deutscher Sportbund,
Geschäftsbereich Leistungssport,
Otto-Fleck-Schneise 12,
60528 Frankfurt am Main
Tel.: 0 69/6 70 03 05
7. Christliches Jugenddorfwerk Deutschland (CJD) www.cjd.de

Für ein Internat spricht
Je nach Konzept gibt es besondere Förderung für individuelle Besonderheiten, zum Beispiel bei Teilleistungsstörungen.
Ihr Kind lernt frühzeitig, soziale Kontakte einzuüben.
Ihr Kind erhält vielfältige Freizeitangebote und wird zu künstlerischer, handwerklicher, sportlicher oder musikalischer Betätigung motiviert.
Besonders in der Pubertät wird das Verhältnis zwischen Jugendlichen und Eltern entspannt. Der Ablösungsprozess gelingt meist besser.
In Internaten werden Freundschaften fürs Leben geschlossen.
Eine Internatsgemeinschaft fördert die Belastbarkeit, stärkt das Selbstvertrauen und das Selbstbewusstsein.
Berufstätige Eltern können ihren Kindern eine qualifizierte Ausbildung ermöglichen, ohne ständig in Konflikt mit ihrer Arbeit zu stehen.

Gegen ein Internat spricht
Internatsaufenthalte werden manchmal als Strafmittel in der Erziehung eingesetzt. Die Kinder fühlen sich abgeschoben. Manche Kinder und Jugendliche leiden stark unter Heimweh, da sie den Zusammenhalt und die Nähe der Familie stärker brauchen als andere. Die emotionale Bindung zwischen Kindern und ihren Eltern wird schwächer. Die feste Heimordnung und der strukturierte Alltag werden nicht allen Kindern gerecht.

Checkliste:
Ist Ihr Kind für ein Internat geeignet? ja nein
Fühlt sich Ihr Kind an seiner aktuellen Schule nicht wohl?
Haben Sie das Gefühl, den schulischen Anforderungen Ihres Kindes zu Hause nicht gerecht werden zu können?
Ist Ihr Kind viel allein, weil Sie den ganzen Tag arbeiten müssen?
Hat Ihr Kind besondere Begabungen? Das kann eine allgemeine Hochbegabung sein, den Sport oder den musischen Bereich betreffen.
Ist Ihr Kind verhaltensauffällig, und bedarf eseiner besonderen Förderung?
Hat Ihr Kind eine Teilleistungsstörung,
und bedarf es einer besonderen Förderung?
Hat Ihr Kind Lust auf ein Internat, hat es eine realistische Vorstellung davon?
Kann Ihr Kind eine dauerhafte Trennung von der Familie verkraften?
Ist Ihr Kind bereit und in der Lage, sich ein- und unterzuordnen?
Ist Ihr Kind selbstbewusst genug, sich in einer fremden Gruppe zurechtfinden zu können?
Ist Ihr Kind neugierig, interessiert und
motiviert genug, ein Internat zu besuchen?
Haben Sie selbst gute Erfahrungen mit einem
Internat gemacht und können diese Ihrem Kind vermitteln?

Mein Tipp
In unserer ersten Ausgabe von Lernen und Fördern mit Spaß! vom März 2006 können Sie die pädagogischen Konzepte der Waldorf- und Montessorischulen nachlesen. Sie finden die Ausgabe als Download auf unserer Internetseite www.lernen-und-foerdern.com



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Wetten, dass Ihr Kind von dieser Bowle überrascht sein wird?!

Sie brauchen:
- eine Packung Mini-Luftballons
- 400 Gramm Früchte aus der Dose (geeignet z. B. Ananasstückchen, Aprikosen, Pfirsiche, Birnen, entsteinte Sauerkirschen oder Fruchtcocktail)
- roten Fruchtsaft (entweder abgetropfte Flüssigkeit der Sauerkirschen, Kirschsaft oder roter Traubensaft)
- 1 Trichter
- 0,5 Liter weißen Traubensaft
- 0,5 Liter Apfelsaft
- Saft einer Zitrone
- nach Geschmack zusätzlich 1 bis 3 Esslöffel Zucker
- 1 Flasche (0,7 Liter) sprudelndes Mineralwasser
- 1 Kiwi

So geht?s:
Nehmen Sie einige der Mini-Luftballons und waschen Sie sie unter fließendem heißem Wasser gut aus. Befüllen Sie die kleinen Luftballons mithilfe des Trichters mit rotem Saft. Dann binden Sie die nicht zu prall gefüllten Luftballons (sie sollen zwar rund sein, doch das Gummi sollte noch nicht ausgedehnt sein!) zu und legen sie für einige Stunden ins Gefrierfach.
Für die Bowle die mundgerecht geschnittenen Früchte in eine große Glasschüssel geben und mit dem Saft aufgießen. Geben Sie den Zitronensaft und eventuell etwas Zucker zu und lassen Sie alles ein bis zwei Stunden an einem kühlen Ort durchziehen.
Vor dem Servieren gießen Sie die Bowle mit Mineralwasser auf. Nehmen Sie die gefrorenen Luftballons aus dem Gefrierfach und schneiden Sie die Ballons auf. Setzen Sie die gefrorenen Saft-Luftballons in die Bowle. Nun schwimmen rote Luftballons in der Bowlenschüssel! Servieren Sie die Bowle ganz stilvoll mit einem Löffel und einem Strohhalm und – als Extra-Deko – mit einem Scheibchen Kiwi am Rand des Glases.



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Grenzen setzen, aber richtig!
 

Hätten Sie auch manchmal gern eine „Bedienungsanleitung“ für Ihr Kind? Nehmen Sie sich viel Zeit für Ihr Kind, pflegen einen demokratischen Erziehungsstil, aber trotzdem will Ihr Sprössling häufig nicht so recht wie Sie es wollen?
Dann sind Sie mit Ihrem Problem nicht allein!
Ich habe exklusiv für meine Leserinnen und Leser einen Ratgeber verfasst, der Eltern fundierte und praxiserprobte Antworten auf die folgenden Fragen gibt:
- Wie verbannen Sie das Chaos aus dem Kinderzimmer?
- Wie schaffen Sie es, dass Ihr Kind ohne Theater einschläft?
- Was tun, wenn Ihr Kleinkind im Kaufhaus einen Trotzanfall bekommt?
- Wie stellen Sie Jammern und Quengeln ab?
- Wie helfen Sie Ihrem Kind, wenn es sich vor dem „Monster unter dem Bett“ fürchtet?
- Was hält Geschwister vom Streiten ab?

Sie erhalten diesen Ratgeber: Die kleine Erziehungsnotfall-Fibel exklusiv bei „Gesundheit & Erziehung für mein Kind“ als Geschenk, wenn Sie jetzt eine Gratisausgabe meines monatlichen Eltern-Beratungsdienstes testen.
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Wenn Sie noch weitere Anregungen für Ihre Silvesterparty suchen, finden Sie unter www.heike-boden.de/Feste/Silvester/silvester.html Spiele, Basteleien, Geschichten und Rezepte.



 

Das heutige Buch der Woche ist etwas für die Jüngsten ab zwei Jahren, die hier in dieser Rubrik oftmals etwas zu kurz kommen. „Der neugierige kleine Pinguin“ von Marc Limoni und Eleni Zabini (Kerle bei Herder 2006; 10 Pappseiten; 8,95 Euro).

Fridolin, der kleine Kaiserpinguin, ist sehr neugierig. In der eisigen Kälte der Antarktis sollte er nah am warmen Bauchfell seines Vaters bleiben. Doch Fridolin will etwas erleben und mit Adelina, einem Pinguinmädchen, Verstecken spielen. Da geraten die beiden in ein kleines Abenteuer, das zum Glück gut ausgeht.
Bei diesem Bilderbuch können kleine Leser auf dem Cover fühlen, wie weich sich der kleine Pinguin anfasst, denn Fridolin ist mit Samt zum Streicheln beklebt.



 

Und hier ein Feuerwerk der etwas anderen Art: die neuesten Stilblüten!

Wenn Männer Kinder kriegen
Mein 3-jähriger Sohn Domenic und ich waren auf dem Weg zum Kinderarzt. Als wir unten am Fahrstuhl warten mussten, kam kurze Zeit später ein kleiner, dicklicher Mann. Domenic sah ihn mit großen Kinderaugen an und meinte sofort: „Mama, da ist ein Baby drin!“ Der Bauch des Mannes sah tatsächlich wie ein Schwangerschaftsbauch aus. (von Diana Wege, Leipzig)

Der Mamagei
Die Oma zeigte meinem Sohn (19 Monate alt) einen Papagei: „Guck mal, Nico, ein Pa-pa-gei.“ Nico denkt kurz nach: „Mamagei. Nein, Nico, Papagei. Nico – Kokogei!“ (von Doina)

Stille Reserve
Als mein Sohn (4 Jahre alt) beim Spielen aus Versehen in die Hose gemacht hatte und zusätzlich einen Trotzanfall bekam, bestand die Oma darauf, dass er ihr auf dem Klo bewies, dass die Blase leer sei. Es kam natürlich noch was heraus und der Kommentar meines Sohnes lautete: „Das ist aus meiner zweiten Blase!“ (von Claudia aus Gummersbach)


Scharfe Tante
Mein Sohn (26 Monate) war bei meiner Tante auf dem Arm und spielte mit der Pfeffermühle. Ein paar gemahlene Pfefferkörner fielen ihr in den Ausschnitt. Da sagt doch der Knirps: „Tante Ruth ist scharf!“ Na, das soll er mal in 15 Jahren machen! (von Nicole Iwen, Sankt Augustin)

Ob man so wirklich Babys bekommt?
Ich erklärte meiner Tochter (damals 3 Jahre, heute 4), dass wir ein Baby bekommen, wenn Mama und Papa ganz heftig kuscheln. Gestern kuschelten meine Tochter und ich recht heftig, dass mir schier die Luft weg blieb. Wir drückten und küssten uns und sie meinte: „Mehr Mama, viel mehr kuscheln.“ Nach einer Weile ließ sie locker und sagte: „Gell Mama, jetzt bekommen wir ein Baby!“ (von S. Hellstern, Bachhagel)

Hochstapler
Vor kurzem kam ich mit meinen beiden Jungs (2 und 3 Jahre) an einer Baustelle vorbei und der Große erklärte dem Kleinen ganz stolz: „Guck mal, Fabi(an), da ist ein Hochstapler.“ Gemeint war ein Gabelstapler! Bei solchen Versprechern will ich ihn manchmal gar nicht berichtigen, weil sie einfach zu schön sind. (von Dominique Spahl-Söndgen, Aachen)

Vielen Dank an alle Einsender/innen!
Wenn Sie auch einen netten Spruch Ihres Kindes auf Lager haben, senden Sie ihn bitte an gesundheit.erziehung@onlinehome.de. Dann können wir freitags alle darüber schmunzeln!





 


Herzlichst

Ihre


Dr. med Andrea Schmelz

P.S. Hier können Sie eine Gratis-Testausgabe der monatlich erscheinenden Print-Ausgabe von Gesundheit & Erziehung für mein Kind bestellen: Gratis-Testausgabe

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wertvollen Broschüren:

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