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Elternbrief


E-Mail Newsletter 05-01-2007
 

 


Themen:
 

 

Liebe Eltern,

im Januar und Februar ist immer die kälteste Zeit des Jahres. Doch auch dann müssen Kinder raus an die frische Luft. Schließlich ist das gut fürs Immunsystem und beugt häufigen Erkältungen vor.

Bei sehr kaltem Wetter kommt es vor allem auf die richtige Winterkleidung an, denn Babys und Kleinkinder kühlen schneller aus: Bei ihnen ist die Körperoberfläche im Verhältnis zu Größe und Gewicht deutlich größer als bei Erwachsenen. Und sie bewegen sich im Kinderwagen oder auf dem Schlitten kaum, sodass sie nur wenig eigene Wärme erzeugen.

Deshalb habe ich für Sie heute alles Wichtige rund um die richtige Winterkleidung für Kinder zusammengestellt.


 

Ziehen Sie Ihrem Kind lieber mehrere dünne Kleidungsstücke übereinander an als nur ein dickes. Durch die dazwischen liegenden Luftschichten wärmen diese besonders gut. Außerdem kann die Kleidung der Raum- bzw. Außentemperatur besser angepasst werden. So vermeiden Sie, dass Ihr Kind friert oder schwitzt.

Unterwäsche und andere Kleidung, die direkt auf der Haut getragen wird, sollte aus Baumwolle bestehen. Bekleidung aus Wolle ist zwar sehr wärmend und kann viel Feuchtigkeit aufnehmen, kratzt aber oft auf der Haut und eignet sich deshalb mehr für darüber.

Hier noch einige wichtige Sicherheitstipps:
1. Reißfeste Kordeln an der Bekleidung können für Ihr Kind zur Gefahr werden, da es sich damit verfangen könnte. Entfernen Sie Kordeln und Bänder im Bereich von Hals, Taille und Bund und ziehen Sie ggf. einen Gummi ein. Alternativ: Kürzen Sie Kordeln und Bänder, sodass sie maximal acht Zentimeter lang sind. Sie können sie auch auseinander schneiden und locker mit einigen Stichen zusammennähen (als Sollbruchstelle). Entfernen Sie klobige Feststeller (Plastikstopper) aus Plastik. Praktisch und sicher sind Jacken mit Klettverschlüssen an den Armen und im Halsbereich.

2. Verzichten Sie auf lange Schals. Ihr Kind sollte den Schal grundsätzlich unter der Jacke tragen. Besonders praktisch sind Schlupfschals, die wie ein kleiner Schlauch aussehen, durch den Ihr Kind dann den Kopf steckt.

3. Damit Ihr Kind bei schlechten Sichtverhältnissen eher gesehen wird, empfehlen sich Kleidung, Kindergarten- bzw. Schultaschen oder Schuhe mit Reflektorstreifen.



 

Säuglinge verlieren viel Wärme über ihren großen Kopf und sollten bei kaltem Wetter immer eine Mütze aufhaben – ein Stirnband wärmt nicht ausreichend. Praktisch sind Mützen mit speziellen Ohrenklappen oder Modelle für Kleinkinder, die auch noch den Hals bedecken.
Kleine Mützenmuffel ab dem zweiten Lebensjahr, die sich die Mütze immer wieder vom Kopf reißen, können ersatzweise Ohrenschützer tragen. Ideal sind auch Stirnbänder mit integrierten Ohrenklappen. Stirnbänder sind besonders für Kinder ab dem Schulalter sinnvoll, da ab diesem Alter die kälteempfindlichen Stirnhöhlen angelegt sind. Manche Kinder, die eine Mütze nicht auflassen wollen, weil der Kopf warm wird und zu jucken beginnt, kommen auch gut mit der Anorakkapuze zurecht, die meist nicht ganz so eng am Kopf anliegt und durch den glatten Stoff nicht kratzt.

Bei Temperaturen unter 5 Grad müssen die Ohren unbedingt vor Kälte und insbesondere kaltem Wind geschützt werden, damit es nicht zu Ohrenschmerzen kommt. Selbst die wuscheligste Haarpracht wärmt nicht ausreichend!

Mützen aus Baumwolle oder mit Baumwollfutter sind am angenehmsten zu tragen, da der Kopf darunter nicht so schnell schwitzt und juckt. Temperatur ausgleichend sind auch Wollmützen, während Fleece-Stoffe besonders warm sind und kalten Wind gut abhalten.



 

(von Uta Reimann-Höhn)

In stickigen Räumen lernt es sich nicht gut – und das liegt nicht immer allein nur am Sauerstoffmangel. Schlechte Gerüche lenken ab, frische Düfte hingegen regen die Gehirnzellen unserer Kinder an. In einem Pilotprojekt zeigt ein Münchner Professor, dass bestimmte Düfte die Konzentration und Leistungsfähigkeit von Schülern steigern. Lesen Sie, welche Düfte Ihr Kind besonders inspirieren!

Konzentriert und wach
Frische Düfte wie Grapefruit, Zitrone, Orange, Limette oder Mandarine wirken stimulierend auf das Gehirn. Morgenmuffeln und Langschläfern fällt es bei dieser Beduftung viel leichter, sich wach und aktiv mit den Unterrichtsinhalten auseinander zu setzen. Die Kommunikationsfähigkeit wächst, die Schülerinnen und Schüler werden aktiver und aufgeschlossener und der gesamte Unterricht wird lebendiger. Untersuchungen aus Amerika zeigen, dass Zitronenduft die Fehlerquote in der Rechtschreibung senkt – wahrscheinlich weil der frische Geruch die Konzentrationsfähigkeit steigert.

Weniger aggressiv
Auffallend ist auch, dass bestimmte Geruchsnoten die
Aggressivität senken. Mischungen aus frischen Düften mit Lavendel und Zedernholz wirken anregend und gleichzeitig beruhigend – behaupten zumindest die Lehrer in den Schulklassen, die an dem Pilotprojekt des Chemikers teilnehmen. Einmal pro Stunde wird eine besondere Duftmischung aus reinen, ätherischen Ölen über eine Duftsäule in den Klassenraum geblasen. So hält sich der Geruch über den ganzen Vormittag, ohne zu intensiv und aufdringlich zu werden. Die Schüler sind begeistert und ihre Lehrer bestätigen die positiven Auswirkungen des Geruchsexperiments.

So wirken Düfte
Ätherische Öle sind Kostbarkeiten der Natur. Rund 300 von ihnen sind zurzeit erhältlich, aber nur knapp 100 haben nachgewiesenermaßen eine therapeutische Wirkung. Je reiner ein Öl ist und je weniger Pestizide oder Schadstoffe darin enthalten sind, desto direkter wirkt es. Obwohl jeder unterschiedliche Geruchsvorlieben hat, wirken die ätherischen Öle bei den meisten Menschen gleich.
Lavendel: beruhigend
Zitrone: erfrischend, belebend, konzentrationsfördernd
Bergamotte: aufmunternd, ausgleichend
Citronella: aktivierend, belebend, ausgleichend
Jasmin: entspannend, euphorisierend
Rosmarin: bewusstseinsstärkend, gehirnwirksam, nervenstärkend
Ylang Ylang: beruhigend, stimmt friedlich

Benutzen Sie gute ätherische Öle
Beim Einsetzen von Gerüchen sollten Sie immer auf gute Qualität achten. Gerade in der Vorweihnachtszeit findet man kleine Fläschchen mit verschiedensten Duftrichtungen in jedem Geschäft. Doch mit den synthetisch erzeugten, billigen Mischungen tun Sie sich und Ihrem Kind nichts Gutes an. Im besten Fall erzielt das Duftwasser keine Wirkung, schlimmstenfalls reizt es die Atemwege und fördert den Hustenreiz.

Reine ätherische Öle kommen aus trockenen, heißen Gebieten und werden aus Pflanzen gewonnen, die bestimmte Duftstoffe enthalten. Sie werden auch trockene Öle genannt, da sie leicht verdampfen und wenig oder kein Fett enthalten.

Mein Tipp
Experimentieren Sie mit verschiedenen Duftrichtungen. Ätherische Öle lassen sich leicht mischen, zum Beispiel in der Wasserschale einer Duftlampe. In der Vorweihnachtszeit sind schwere Düfte wie Vanille, Zimt oder Kokos sehr beliebt. Sie beruhigen und stimmen auf die dunkle, nachdenkliche Jahreszeit ein. Kombiniert mit leckerem Lieblingstee und schöner Musik, lässt sich leicht das Vokabellernen verschönern.



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Cremen Sie vor dem Aufenthalt im Freien das Gesicht Ihres Kindes mit einem möglichst fetten Pflegeprodukt ein (z. B. Bübchen Calendula Hautbalsam). Braucht Ihr Kind einen Schnuller, sollten Sie die Mundpartie mit etwas Wundschutzcreme (enthält abdeckendes Zinkoxid) vor Speichel schützen, der ansonsten die Haut austrocknet oder sogar festfrieren kann.



 

Sind die Füße kalt, wird reflektorisch die Durchblutung der Nasenschleimhaut gedrosselt und Schnupfenviren haben leichtes Spiel. Prüfen Sie gelegentlich, ob Ihr Kind in seinen Winterschuhen wirklich warme Füße hat. Kinder bemerken oft erst spät oder sogar überhaupt nicht, dass sie kalte Füße haben.

Ideal sind Schuhe aus atmungsaktiven Materialien wie Sympatex oder Goretex. Die lassen die Feuchtigkeit raus, Nässe und Wind von draußen aber nicht so leicht herein – so hat Ihr Kind trockene, warme Füße und trotzdem keine „Stinkfüße“. Sind die Schuhe mit Lammfell gefüttert und ausreichend groß (etwa einen Zentimeter länger als der Fuß!), fühlen sich Kinderfüße so richtig wohl. Zu kurze oder enge Schuhe behindern die Durchblutung und führen schnell zu kalten Füßen!

Winterstiefel dürfen ruhig eine Nummer größer sein, damit Ihr Kind auch mit dicken Wollsocken noch bequem darin Platz hat. Für sehr nassen Schnee sind Moonboots besser geeignet als Gummistiefel, weil Kinder in letzteren trotz wärmender Socken ganz schnell kalte Füße haben.



 

Neben einer warmen Kopfbedeckung und guten Stiefeln empfiehlt sich für Kleinkinder ein Schneeanzug. Da kann Ihr Kind auch mit einer weniger warmen Hose hinein steigen, hat draußen trotzdem warme Beine und ist in geheizten Räumen wieder passend angezogen, ohne schwitzen zu müssen.

Im ersten Lebensjahr eignen sich Fäustlinge ohne Daumen, danach bis etwa zum Schulalter Fäustlinge mit Daumen. Bis dahin tun sich Kinder schwer damit, Fingerhandschuhe richtig anzuziehen. Falls die Handschuhe aus Wolle sind, sollten Sie sicherheitshalber immer ein zweites Paar zum Wechseln dabeihaben. Außerdem einen Schal oder ein Dreiecktuch für den Hals nicht vergessen.

Damit Ihr Kind im Kinderwagen nicht friert, sollte es in einen Lammfell-Sack eingepackt werden. In den ersten Lebensmonaten können Sie ein Lammfell unter das Laken im Kinderwagen legen. Der Boden des Kinderwagens lässt sich zusätzlich durch ein passend zurecht geschnittenes Stück Isomatte oder eine dicke Zeitung (z. B. Wochenendausgabe) isolieren.



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Wie Naturheilkunde auch Ihrem Kind helfen kann
 

Möchten Sie wissen, was Kinderärzte ihren eigenen Kindern geben, wenn sie krank sind – und wann Antibiotika wirklich notwendig sind?
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Kennen Sie Mama Muh? Das ist eine sehr ungewöhnliche Kuhdame, die mit ihrer etwas wunderlichen Freundin Krähe allerhand Dinge treibt, die normale Kühe normalerweise nie machen: Mama Muh rutscht, schaukelt oder baut ein Baumhaus. Aber ob Mama Muh auch Schlitten fahren kann? Schließlich ist sie eine Kuh und Kühe stehen im Winter gewöhnlich im Stall. Doch ein bisschen Spaß muss sein, und außerdem: Was soll schon schief gehen? Wenn da nicht die blöden Slalomstöcke im Weg gestanden hätten, wäre vermutlich tatsächlich nichts schief gegangen...

„Mama Muh fährt Schlitten“ von Jujja und Tomas Wieslander mit Illustrationen von Sven Nordqvist (Oetinger 1994; 11. Auflage; 32 Seiten; 12 Euro) gefällt Kindern ab drei Jahren – und ich gestehe, ich bin auch ein Fan von Mama Muh.



 

Recht lustig geht es heute auch wieder in der Rubrik „Kindermund“ zu…

Das Wandern ist des Hähnchens Lust
Josephine (3 Jahre) wird wiederholt zum Essen gerufen und kommt nicht. Ich versuche daraufhin, ihr Appetit zu machen mit der Ansage: „Komm, mein Schatz, es gibt leckeres Hähnchen!“ Daraufhin Josephine: „Au ja, da komme ich! Ich kenne ja auch sogar ein Lied vom Hähnchen!“ Ich staune und frage, welches es denn sei. Sie trällert daraufhin: „Hähnchen klein, ging allein, in die weite Welt hinein!“ (von Judith Reusch)

Alles einsteigen bitte
Ich unterhalte mich mit dem großen Bruder (20 Jahre) von Laura (4 Jahre) über unseren Unfall, der vor vielen Jahren passiert war. Ein Reh lief uns am frühen Morgen ins Auto und verursachte dabei einen Totalschaden an meinem PKW. Laura hört interessiert zu und fragt dann: „Wie ist das Reh denn ins Auto gekommen, die Autotüren waren doch zu?“ (von Gisela Kugel)

Die große Liebe zwischen Alfa und Romeo
André (4 Jahre), ein ausgesprochener Auto-Fan, kommt aus dem Kindergarten und erzählt begeistert, dass er dort eine spannende Geschichte gehört habe, „Julia und Romeo“. Im Laufe seiner Erzählung sage ich ihm, dass mir die Geschichte auch bekannt sei, sie hieße allerdings anders herum: „Romeo und Julia“. Als mein Mann nach Hause kommt, fragte er ihn sofort: „Papa, kennst du auch die Geschichte von Alfa und Romeo?“ (von Anna West)

Papas tierische Fremdsprachenkenntnisse
Emilia (2,5 Jahre) wächst zweisprachig auf (Mutter Deutsche und Papa Franzose). Die Mama möchte wissen, was Katze auf Französisch heißt: „Mama sagt ‚Katze’ und Papa sagt...?“ Darauf Emilia: „Miau!“ (von Gritta Riemenschneider, Weiskirchen)

Ganz schön aufgeklärt
Unsere große Tochter Christine, damals 19, fand es an der Zeit, dass ich ihre jüngeren Geschwister Anna-Maria (8 Jahre) und Paul Matthias (7 Jahre) aufklären solle. Ich erklärte ihnen nun, wo die Kinder herkommen, aber um der späteren Frage nach weiteren Geschwistern vorzubeugen, erwähnte ich auch, dass ich mich durch Abbinden der Eileiter hatte sterilisieren lassen. Einige Wochen später belauschte ich ein Gespräch der beiden Kleinen. Anna-Maria wollte wohl noch eine Schwester haben. Darauf antwortete ihr Bruder sehr resolut: „Anna-Maria, das kannst du vergessen, die Mama ist unten zugebunden, da kommt kein Kind mehr raus!“ (von Gertrud Knieps)

So ein Feigling
Neulich erzählte mir ein Kind (6 Jahre) voller Stolz, dass es jetzt auch ein eigenes Zimmer hätte und dieses nicht mehr mit seinem Bruder teilen müsste. Erstaunt fügte es hinzu: „Nur Mama und Papa haben immer noch ein gemeinsames Zimmer. Bestimmt hat der Papa Angst, alleine zu schlafen.“ (von Claudia Hoyer)

Vielen Dank an alle Einsender/innen!
Wenn Sie auch einen netten Spruch Ihres Kindes auf Lager haben, senden Sie ihn bitte an gesundheit.erziehung@onlinehome.de. Dann können wir freitags alle darüber schmunzeln!





 


Herzlichst

Ihre


Dr. med Andrea Schmelz

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Erleuchtung: Als wir es uns vor Weihnachten jeweils abends gemütlich machten, das Licht löschten und nur noch die kleinen elektrischen Kerzchen brannten, war Zeit für eine Weihnachtsgeschichte. Ich montierte, damit ich den Text lesen konnte, meine Stirnlampe. So zirka nach 10 Minuten wurde meine kleine Tochter (2 ½-jährig) unruhig. Als ich zu ihr schaute, sagte sie zu mir: „Zünde mich nicht an, ich bin keine Kerze!“ Noch heute muss ich lachen, wenn ich daran zurückdenke.