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Elternbrief


E-Mail Newsletter 19-01-2007
 

 


Themen:
 

 

Liebe Eltern,

letztens habe ich mich gefühlt, als hätte ich gerade die „höheren Weihen“ als Mutter erhalten. Und das kam so: Mein Sohn Martin (7 Jahre alt) hatte sich auf dem Heimweg von der Schule mit einem Jungen aus einer der ersten Klassen verabredet, bei dem er bisher noch nie zum Spielen gewesen war. Da ich Martin mit Schnuffi entgegengegangen war (so kommt der Hund raus und ich habe auch gleich Bewegung…), konnte ich Martins neuen Freund gleich kennenlernen und mir zeigen lassen, wo er wohnt.

Vor seiner Haustür warnte dieser meinen Sohn: „Aber sag nicht, was wir machen wollen!“ Da meinte Martin: „Das kann ich meiner Mama ruhig erzählen, die ist ganz in Ordnung!“ Glauben Sie mir, dass ich da gleich ein paar Zentimeter größer geworden bin?

Natürlich habe ich nachgefragt, was die beiden denn vorhätten. Der Junge (er hat einige ältere Geschwister) hatte Martin erzählt, dass sie zu Hause eine X-Box hätten, und ihn eingeladen, zusammen zu spielen. Klar, da wir so was nicht besitzen, war das für meinen Sohn hochinteressant! Ich bin zwar prinzipiell nicht begeistert davon, wollte sein großes Vertrauen in
mich aber auf keinen Fall enttäuschen. Und so bekam er meine Erlaubnis, zwei Stunden dort hinzugehen. Schließlich gibt es Spiele wie Autorennen oder Ähnliches, die auch für Kinder geeignet sind.

Als ich Martin nach der vereinbarten Zeit wieder abholte, musste ich allerdings ziemlich entgeistert feststellen, dass die beiden Jungs offenbar irgendein Ballerspiel gespielt hatten. Martin erzählte auf dem Heimweg voll Begeisterung, sie hätten sich mit Autos eine Verfolgungsjagd geliefert und Gegner abgeschossen. Den ganzen restlichen Nachmittag war er ziemlich aufgedreht und baute sich aus Stöcken diverse Waffen…

Der Junge, bei dem Martin zum Spielen gewesen war, hatte offenbar ganz genau gewusst, dass dieses Computerspiel nichts für Kinder ist und dass ich sicherlich etwas dagegen gehabt hätte! Die Kinder waren aber nicht mal allein zu Hause gewesen, denn ich hatte beim Bringen und Abholen auch mit der Mutter gesprochen. Vermutlich hatte diese gar nicht nachgesehen, was die beiden spielen, oder sie fand es vielleicht sogar in Ordnung.

Wieder um eine Erfahrung reicher. Ich werde Martin den Kontakt zu diesem Jungen, der – soweit ich gesehen habe – ein ganz netter Kerl ist, nicht verbieten, aber in Zukunft dafür sorgen, dass die beiden bei uns spielen. Dann weiß ich wenigstens sicher, dass kindgerecht gespielt wird!

Tja, so haben wir Eltern immer wieder mit irgendwelchen Problemen zu kämpfen – sei es in der Erziehung oder auch, wenn die Kinder krank sind. Auch wenn es zu ihrem Besten ist, wollen die lieben Kleinen dann oft weder Fieber gemessen bekommen noch den Heilpflanzentee trinken, der ihre Beschwerden lindert. Okay, die Tees schmecken nicht immer „berauschend“, doch mit ein paar Tricks, die ich Ihnen gleich verraten werde, wird Ihr Kind den Tee sicherlich doch trinken...


 

Ihr Kind verzieht das Gesicht, wenn es seinen Tee trinken soll? Versuchen Sie es mit einem der folgenden Tricks:

Verbessern Sie den Geschmack. Durch Zumischen von Fencheltee schmeckt der Heiltee süßlicher, durch Zugabe von Pfefferminze wird er frischer. Auch ein Spritzer Zitronensaft oder etwas Orangensaft machen den Tee erfrischender. Kleinkinder trinken den Tee lieber, wenn er mit Apfelsaft gemischt ist.

Süßen Sie den Tee. Geben Sie für Kinder ab dem ersten Geburtstag Honig zu. Sie können aber auch mit Kandiszucker süßen.

Servieren Sie den Tee märchenhaft oder stilvoll. Das dampfende Gebräu, das Sie Ihrem Kind vorsetzen, ist doch kein Heiltee – nein, das ist ein waschechter Hexentrank oder ein Zaubertrunk oder ein Drachentöter-Elexier. Damit Ihrem Kind das auch einleuchtet, können Sie getrocknete Blüten oder gar einen oder zwei „Edelsteine“ auf den Unterteller legen. Besonders stilvoll sieht der Tee aus, wenn Sie eine Zitronen- oder Orangenscheibe einschneiden und an den Tassenrand klemmen. Manchmal hilft auch ein witziger Strohhalm.



 

Aus Heilkräutern lassen sich nicht nur Tees zubereiten. Hier zwei weitere Klassiker der Pflanzenheilkunde:

Johanniskrautöl
Eine helle, weithalsige Glasflasche locker mit Johanniskrautblüten füllen und kalt gepresstes Olivenöl darüber gießen. Luftdicht verschließen und an einem sonnigen Ort vier Wochen stehen lassen. Flasche täglich einmal schwenken. Dann Öl abseihen und in eine dunkle Glasflasche füllen. Kühl und dunkel gelagert hält es sich etwa ein Jahr. Johanniskrautöl hilft bei Zerrungen, Muskelkater, Wundsein, Sonnenbrand und leichten Verbrennungen. Dazu mehrmals täglich auf die betroffenen Stellen auftragen und eventuell leicht einmassieren.

Ringelblumensalbe
Schweineschmalz in einer Pfanne schmelzen. Das obere Drittel frischer Ringelblumen (auch Blätter und Stängel) zerzupfen und so viele Blumen ins Schmalz geben, wie dieses aufnehmen kann. Alles eine Stunde leise köcheln lassen – das Schmalz darf nicht prasseln. Mit einem Holzlöffel ständig umrühren. Noch heiß durch ein Baumwolltuch (z. B. Mullwindel) abseihen und in Salbentöpfchen (aus der Apotheke) oder kleinere Marmeladengläser abfüllen. Kühl und dunkel gelagert hält sich die Salbe etwa ein Jahr. Sie eignet sich zur Hautpflege, aber auch bei Wundsein.

Übrigens: Ein hautpflegendes Ringelblumenöl lässt sich nach dem Rezept für Johanniskrautöl herstellen. Nur werden in diesem Fall lediglich die abgezupften Blütenblätter der Ringelblume angesetzt.



 

(von Uta Reimann-Höhn)

Gewalt in der Schule kann viele Gesichter haben, aber alle sind hässlich und schüren Angst. Vor Bedrohungen, Beleidigungen, Respektlosigkeit, Erpressung und körperlichen Angriffen ist kein Schüler wirklich sicher. Lesen Sie hier, wie Sie Ihr Kind am besten vor Gewalt in der Schule schützen und welche Handlungsmöglichkeiten Sie haben.

Was kann Ihrem Kind passieren
Aktive Gewalt in der Schule kann sich ganz unterschiedlich ausdrücken, immer aber geht sie damit einher, Dinge zu zerstören, oder sogar mit körperlichen Übergriffen. Leider lassen sich gerade auch jüngere Kinder von den Tätern leicht so stark einschüchtern, dass sie sich nicht mehr trauen, ihren Eltern oder den Lehrern von den Vorfällen zu berichten. Manche Quälereien ziehen sich somit über ein ganzes Schuljahr hin und fallen erst auf, wenn sich die Kinder vor lauter Angst letztlich weigern, überhaupt noch in die Schule zu gehen.

Wer ist Opfer?
Als Opfer werden am liebsten Schülerinnen und Schüler ausgewählt, die sich nicht wehren, wenig Selbstbewusstsein und keinen stabilen Freundeskreis in der Schule haben, der sie schützen könnte. Auch Andersartigkeit in jeder Form, zum Beispiel übergewichtige Kinder, Ausländer ohne eigene Clique, Behinderte oder „sonderbare“ Einzelgänger, lenken die Aufmerksamkeit der Täter auf sich. Wenn die Täter erst einmal das Gefühl haben, mit ihren Gewalttaten weder bei dem Kind noch bei Eltern oder Lehrern auf Widerstand zu stoßen, ist die Gefahr groß, dass sie die Taten wiederholen und sogar ausweiten.

Wie wird die passive Gewalt ausgeübt?
Gewalt in der Schule ist bei weitem nicht immer nur mit körperlichen Angriffen gleichzusetzen. Versteckte Aggressionen und Quälereien können viel gemeiner sein, denn Eltern, Lehrer und Mitschüler bekommen davon häufig nur wenig mit. Für das Opfer ist es schwieriger, Beweise für die Angriffe zu liefern. Dadurch ist es zweifacher Strafe ausgesetzt: einmal den Angriffen überhaupt und zum anderen dem Unglauben seiner Umwelt.

So lernt Ihr Kind, sich zu wehren
Grundsätzlich braucht jedes Kind für sein Bestehen in der Schule ein starkes Selbstbewusstsein und den Schutz der Klassengemeinschaft sowie der Lehrer. Freunde sind besonders wichtig, damit es sich akzeptiert und angenommen fühlt. Helfen Sie also mit, dass Ihr Kind Freundschaften schließen kann, indem Sie ihm häufig erlauben, andere einzuladen oder zu besuchen.

Schalten Sie andere ein
Bleiben Sie auf keinen Fall tatenlos, wenn Ihr Kind bedroht wird. Zuallererst sollten Sie den Klassenlehrer einweihen und auf einer Klärung der Situation bestehen. Auch die Eltern des anderen Kindes müssen informiert werden. Bei einem gemeinsamen Gespräch mit allen Beteiligten lassen sich die Probleme manchmal schnell beseitigen.

Wer sind die Täter?
Aggressive und gewalttätige Schülerinnen und Schüler kommen häufig aus Familien ohne Wärme und ohne klare Erziehungsregeln. Oft sind sie sozial wenig kompetent, können sich sprachlich nicht gut ausdrücken, sind impulsiv und haben Leistungsprobleme. Oft ist Unsicherheit die tiefere Wurzel für Aggressivität und Gewalttätigkeit. Einen Unterschied zwischen deutschen und ausländischen Jugendlichen gibt es dabei kaum.

Programme gegen Gewalt
Die zunehmende Gewalt an deutschen Schulen hat eine Reihe von Programmen hervorgebracht, die sich erfolgreich mit dem Thema beschäftigen. Ab der fünften Klasse zeigt das Projekt „Streitschlichter“ erste Erfolge. Schüler ab der neunten Klasse werden über mehrere Monate ausgebildet, Konflikte bei jüngeren Mitschülern anzusprechen und Lösungsvorschläge zu machen. Dabei lernen sie, aktiv zuzuhören, Ich- Botschaften zu senden, die Körpersprache zu deuten und
Lösungsvorschläge zu sammeln. Auf den folgenden Internetseiten finden Sie bewährte Projekte gegen Gewalt an Schulen. Sprechen Sie den Klassenlehrer Ihres Kindes an, ob ein solches Projekt im Rahmen des Unterrichts umsetzbar ist.
Nützliche Internetseiten hierzu sind: www.vaust.org, www.sicher-stark.de, www.gewalt-in-der-schule.info

Mein Tipp
Selbstverteidigungskurse für Jungen und Mädchen gibt es in jeder größeren Stadt. Sie werden unter anderem von den Volkshochschulen, der Caritas, der Diakonie, der Arbeiterwohlfahrt oder von Kampfsporteinrichtungen angeboten. Sprechen Sie mit dem Kursleiter, ob dieser Kurs für Ihr Kind das Richtige ist.

Lesen Sie hier mehr von der Lerntrainerin Uta-Reimann-Höhn


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Sicher erinnern Sie sich noch an den Newsletter vor 14 Tagen, in dem es um die richtige Kinderkleidung für kaltes Wetter ging. Auch wenn wir bisher noch gar keinen knackig kalten Winter gehabt haben, haben mir einige Leserinnen ihre guten Erfahrungen mit wollener Unterwäsche und anderen wärmenden Kleidungsstücken geschrieben. Eine Zuschrift mit interessanten Zusatzinformationen von Frau Renate Zeuner aus Hamburg möchte ich stellvertretend heute veröffentlichen.

Liebe Frau Dr. Schmelz,
vielen Dank auf diesem Wege für Ihre jederzeit interessanten und hilfreichen Informationen – auch im Heft „Gesundheit und Erziehung für mein Kind“. Ich hätte nur ein paar Anmerkungen zu Ihrem Artikel „Das Zwiebelschalenprinzip“, in dem es um warme Kinderkleidung geht.

1. Unterwäsche aus Wolle (oder besser Wolle/Seide) kratzt heute gar nicht mehr, ist schön kuschelig warm und ganz weich – das sagt sogar meine 4-Jährige. Wir haben Wollunterwäsche, die man bei 40 Grad waschen und sogar in den Trockner (1 Größe Verlust) schmeißen kann (der Hersteller heißt JOHA).

2. Für unseren Sohn, der eine leichte Form von Neurodermitis hat, haben wir Unterwäsche gekauft, die innen aus Baumwolle und außen aus Wolle ist. Supertoll und genauso waschbar wie die oben genannte Wollunterwäsche. Es hat sich einiges getan in dem Sektor... (Hersteller ebenfalls JOHA, langes Unterhemd kostete ca. 15 Euro).

3. Baumwollmützen: Also, wenn es knackig kalt ist, würde ich nicht auf Baumwollmützen vertrauen. Und noch weniger auf Polyester-Fleece-Mützen (oder sonstige Polyester-Fleece-Klamotten). Unsere Kinder (4 Jahre und fast 2 Jahre) haben dieses Jahr tolle Mützen bekommen, die innen mit Baumwolle gefüttert sind und außen aus Schurwoll-Fleece sind. Die sind windfest, halten toll warm und schwitzen tun sie darin auch nicht. Unser Sohn hat auch eine super Schurwoll-Fleece-Jacke (Hess-Natur) und die ist die tollste, die wir jemals hatten. Kein Schwitzen, kein Frieren!

4. Ich finde, die Leser müssen mal darauf hingewiesen werden, dass es wunderbare Fleece-Sachen für Kinder gibt (natürlich auch für Erwachsene), die nicht aus 100 Prozent Polyester bestehen. Das ist wirklich ein Unterschied wie Tag und Nacht. Wer einmal 100%-Schurwoll-Fleece-Handschuhe an den Händen getragen hat, wird nie wieder Polyester-Fleece an seine Haut kommen lassen.

5. Die Stiefel aus Goretex oder Sympathex halten meist nicht, was sie versprechen... Das Fleece-Futter ist nach einigen Wochen runtergetreten und wärmt dann nicht mehr ausreichend. Außerdem sind die Stiefel für Schnee/Schneematsch überhaupt nicht geeignet, von wegen wasserdicht/-abweisend. Übrigens darf man in solche Stiefel keine Wollsocken anziehen, weil die Wolle angeblich die Feuchtigkeit aufsaugt, da gibt es dann natürlich extra Thermo-100%-Kunstfaser-Socken… Viel besser für eisiges Wetter und vor allem für Matschwetter sind Kamik-Boots oder vergleichbare Stiefel. Die haben einen Filz-Innenschuh, halten bis mindestens –20 Grad warm und sind wasserdicht.

6. Der Haken: All diese wunderbar warmen Sachen, mit denen Kinder wirklich warm durch den Winter kommen, sind so sündhaft teuer.

Fazit: Es hat sich einiges getan auf dem Markt. Ich freue mich immer wieder, wenn die Kinder tolle warme und natürliche Sachen bekommen und das Geld ist es mir wert. Da hat man immer ein gutes Gefühl, wenn man (wegen des Hundes) stundenlang draußen ist und die Kinder auch mal auf dem Schlitten/Kinderwagen einschlafen. Ach ja, Schnee?!! Wo bleibt der Schnee?

Viele Liebe Grüße aus dem verregneten warmen Hamburg,
Renate Zeuner



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Heute möchte ich Ihnen statt eines Buches wieder einmal ein Spiel vorstellen: Mit „Rund um den Kalender“ (von Ravensburger aus der Lernspielreihe „Spielend Neues Lernen“, ca. 10 Euro) lernen Kinder im Alter von vier bis sieben Jahren spielerisch Wochentage, Monate und den Jahreslauf kennen. Gleichzeitig trainiert das Spiel die Reaktionsfähigkeit der zwei bis vier Mitspieler.

Auf dem großen, runden Spielplan dreht sich alles um die Sonnen-Drehscheibe: die sieben Wochentage, die zwölf Monate und die Jahreszeiten. Außen liegen 48 Kärtchen mit typischen Motiven aus Frühling, Sommer, Herbst und Winter verstreut. Nach einem kräftigen Dreh am Sonnenzeiger bleibt er auf einem Wochentag stehen und zeigt mit Würfelaugen an, bis zu welchem Monat die Spieler ziehen dürfen. Dabei sammeln die Kinder reihum Bildkärtchen, die ihnen die Besonderheiten der Natur und des Alltags zeigen: Im Frühjahr steht der Apfelbaum in voller Blüte, im Sommer schmeckt das Eis besonders gut, im Herbst findet man Pilze im Wald und im Winter heißt es: warm anziehen und einen Schneemann bauen.

Spannend wird es, wenn die Sonne aufs Wochenende zeigt, denn jetzt ist gutes Reaktionsvermögen gefragt. Beim Schnapp-Spiel hält ein Kind den Stab mit Bildern aus vier Jahreszeiten hoch und lässt ihn fallen – der Nachbar greift blitzschnell zu und darf das geschnappte Motiv kassieren. Sieger ist, wer mit seinen Bildkärtchen zuerst alle Jahreszeiten gesammelt hat.



 

Und hier wieder ein wahres Feuerwerk an netten Stilblüten, die teilweise noch von Weihnachten inspiriert sind.

Für die Besteckschublade
Mein Sohn Vincent (2,5 Jahre) sang zu Nikolaus: „Heute kommt der Weihnachtsmann, bringt uns seine Gabel – und Löffel und Messer auch!“ Das war wirklich sehr zum Lachen. (von Dagmar Preis)

Lustiger Baum
Unsere großen Jungs (Simon, 6 Jahre, und Immanuel, 8 Jahre) hatten mit Begeisterung den Tannenbaum geschmückt. Dabei lief Weihnachtsmusik, auch das umgedichtete „O Tannenbaum“ von den Schlümpfen. Da heißt es „O Tannenbaum, o Tannenbaum, du bist noch schöner als im Traum“. Simon sang nach getaner Arbeit: „O Tannenbaum, o Tannenbaum, du bist noch schöner als ein Clown.“ (von Familie Thomas, Görlitz)

Schinkenstadt
Ein befreundetes Ehepaar hat zwei Jungs, Viktor (3 Jahre) und Simon (5 Jahre). Die beiden Jungs unterhielten sich über Hauptstädte. „Die Hauptstadt von Deutschland ist Berlin“, meinte Simon. Viktor sagte: „Ich kenne nur eine Hauptstadt, irgendwas mit Schinken.“ Und Simon sagte: „Aha, Washington!“ Da mussten wir alle lachen. (von L. Wolf, Bratislava)

Schöne Grüße zurück
Meine Frau und ich sind seit 4 Jahren geschieden, haben aber eine vernünftige Regelung zum Umgang mit unserer Tochter Jacqueline (5 Jahre). Wenn ich mit meiner Tochter telefoniere, lässt sie von der Mama „schöne Grüße“ ausrichten. Daraufhin sage ich unserer Tochter am Telefon „schöne Grüße zurück“. Letzte Woche, als meine Tochter bei mir zu Besuch war, schaute sie mich ziemlich nachdenklich und enttäuscht an. Als ich sie fragte, was denn sei, antwortete sie: „Magst du die schönen Grüße von der Mama nicht?“ Ich sagte: „Doch, ich gebe ihr ja auch schöne Grüße zurück.“ Da antwortete sie ziemlich empört „Ja eben, behalte sie doch!!“ (von Alfred aus Köln)

Nackter Fisch
Seit der Opa meinen Sohn Lukian (2,3 Jahre) einen Nackefrosch nannte, als er nackt durch die Wohnung sauste, benutzt er das Wort immer, wenn er nackt ist oder sich jemand auszieht. Doch letztens beim Mittagessen, als ich den Fisch zerlegte und den Kopf mit den Gräten herausnahm, meinte Lukian: „Kuck mal Mama, ein Nackefrosch.“ (von Simone Hasler, Patras, Griechenland)

Zu schüchtern
Dominik (5 Jahre) hatte nach einer gerade erst überstandenen Magen-Darm-Grippe keinen großen Appetit beim Mittagessen. Sein Papa forderte ihn mehrmals zum Essen auf, da erklärte Dominik ihm: „Papa, weißt du, warum ich noch nicht so viel essen kann? Mein Magen ist noch ein bisschen schüchtern!“ (von Meri Butz)

Vielen Dank an alle Einsender/innen!
Wenn Sie auch einen netten Spruch Ihres Kindes auf Lager haben, senden Sie ihn bitte an gesundheit.erziehung@onlinehome.de. Dann können wir freitags alle darüber schmunzeln!





 


Herzlichst

Ihre


Dr. med Andrea Schmelz

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Nettes aus Kindermund :)

Erleuchtung: Als wir es uns vor Weihnachten jeweils abends gemütlich machten, das Licht löschten und nur noch die kleinen elektrischen Kerzchen brannten, war Zeit für eine Weihnachtsgeschichte. Ich montierte, damit ich den Text lesen konnte, meine Stirnlampe. So zirka nach 10 Minuten wurde meine kleine Tochter (2 ½-jährig) unruhig. Als ich zu ihr schaute, sagte sie zu mir: „Zünde mich nicht an, ich bin keine Kerze!“ Noch heute muss ich lachen, wenn ich daran zurückdenke.