t
t

Elternbrief


E-Mail Newsletter 02-02-2007
 

 


Themen:
 

 

Liebe Eltern,

meine bayrische Herkunft lässt sich in diesem Newsletter nicht verleugnen: Bei uns heißt es Fasching und nicht etwa Karneval – und wir sind schon mittendrin, auch wenn es bis zum „Endspurt“ noch zwei Wochen dauert. Doch egal, ob Fasching, Fastnacht oder Karneval, das bunte Treiben und das Verkleiden sind für die Kleinen das Größte!

Wenn Sie talentiert sind – ich bin es leider nicht und bekomme höchstens eine Indianerbemalung so einigermaßen hin –, können Sie Ihrem Kind die tollsten Gesichter schminken. Glücklicherweise ist der Großteil der angebotenen Karnevalsschminke ungefährlich, zumindest, was Schwermetalle wie Blei, Kadmium und Quecksilber angeht.


 

Die Stiftung Warentest nahm (allerdings schon 2005, aber neuere Tests gibt es nicht) 19 Karnevalsschminken unter die Lupe und befand bis auf ein Produkt alle für unbedenklich. Lediglich in der Aqua-Palette von Jofrika entdeckten die Tester vermeidbares Blei – allerdings auch hier nur in geringen Mengen.

Trotzdem kommen Unverträglichkeitsreaktionen auf die Farben immer wieder vor. Wenn Sie wissen, worauf Ihr Kind reagiert, können Sie die Inhaltsstoffe auf der Verpackung prüfen oder gegebenenfalls beim Hersteller nachfragen.

Wollen Sie auf Nummer sicher gehen, können Sie selbst einen Hauttest durchführen: Testen Sie die Schminke vor der Anwendung im Gesicht erst mal für einige Tage auf der Innenseite des Oberarms oder in der Ellenbeuge Ihres Kindes. Wenn nach zwei Tagen weder Rötungen noch Juckreiz aufgetreten sind, können Sie beruhigt die „Kriegsbemalung“ auflegen.



 

Leider bleiben Kinder im bunten Faschingstreiben nicht immer von Unfällen verschont. Deshalb hat die Bundesarbeitsgemeinschaft „Mehr Sicherheit für Kinder“ (BAG) in Bonn Sicherheitstipps für die tollen Tage zusammengestellt: Ob Cowboy, Prinzessin oder Indianer, beim Karneval, Fasching oder bei der Fastnacht ist die Freude der Kleinen ganz groß. Wenn dann noch Bonbons und Schokolade von den Umzugswagen herunter prasseln, dann ist oft schnell jede Vorsicht vergessen. Damit Spaß für die Kinder im Karneval mit Sicherheit einhergeht, können Eltern einige Vorsichtsmaßnahmen ergreifen. Darauf weist die Bundesarbeitgemeinschaft „Mehr Sicherheit für Kinder“ (BAG) in Bonn hin. „Eltern können durch die Auswahl des Kostüms und durch ein waches Auge beim Wagenumzug so manchen Unfall verhindern“, sagt Martina Abel, BAG-Geschäftsführerin.

Die Verkleidung sollte laut BAG so ausgewählt sein, dass Kinder nicht stolpern oder mitgerissen werden können. „Grundsätzlich gilt, dass die Kinder keine herunterhängenden Kordeln tragen sollten. Sie könnten mit der Kordel hängen bleiben, z. B. wenn diese in Ritzen eingeklemmt wird“, sagt Abel. Bei Ketten oder Schnüren besteht immer auch Strangulationsgefahr. Am besten sind einteilige Anzüge wie zum Beispiel Teddy-Bärchen, die darüber hinaus noch warm halten.

Auch spitze Gegenstände sind für Kinder ungeeignet. „So empfiehlt sich eher ein Sheriffstern aus Plastik oder zum Annähen“, schlägt die BAG-Geschäftsführerin vor. Auch das Krönchen der Prinzessin sollte keine Spitzen aufweisen und fest am Kopf sitzen. Möchte der Sprössling unbedingt eine Spielzeugpistole oder Indianerwaffe haben, sollten Eltern in jedem Fall auf stumpfe Gummi-Attrappen achten.

Damit sich die Kleinen nicht an der Spielzeugmunition verbrennen können, gehören die Knaller auf keinen Fall in die Hosentasche des Kindes. Dort könnten sie sich entzünden. „Seien Sie auch beim Material des Kostüms sicherheitsbewusst: Kleidung aus Kunstfasern ist schneller entflammbar als zum Beispiel Baumwolle“, sagt Abel.

Beim Wagenumzug gilt für die Aufsichtspersonen vor allem: Achtung vor den vorbeifahrenden Wagen! Bei den Umzügen sollte die Begleitperson die großen Wagen immer im Blick haben und die Kinder vom Straßenrand fernhalten. Kleine Kinder nehmen Mutter oder Vater am besten an die Hand. Ältere Kinder können schon auf die Gefahr aufmerksam gemacht werden, brauchen aber dennoch die Achtsamkeit von Eltern. Die Devise „Augen auf“ gilt auch für Wurfmaterial mit scharfen Kanten wie Schokoladentafeln. Durch derartige „Geschosse“ sind schon viele Karnevalsnarren zu Schaden gekommen.

Bei Veranstaltungen mit viel Gedränge ist besondere Vorsicht geboten. „Versuchen Sie sich in die Lage des Kindes zu versetzen. Da ist eine Ansammlung von viel größeren Menschen schnell beängstigend und lässt Kinder unvorhersehbar reagieren“, sagt Abel. „Bleiben Sie in unmittelbarer Nähe Ihres Kindes.“ Sollten die Menschenmassen jedoch zu dicht sein, sind kleine Kinder auf dem Arm am besten aufgehoben.



Anzeige
Fördern Sie die Talente Ihres Kindes von Anfang an!
 

In der Zeit von der Geburt bis zum Alter von sechs Jahren wird der Grundstein für die gelungene Bildungskarriere Ihres Kindes gelegt. In den ersten sechs Lebensjahren lernt ein Kind mehr als jemals danach im Leben! Deswegen sollten Kinder von Anfang an richtig gefördert werden, damit wertvolles Potenzial nicht einfach verschwendet wird.
In meinem monatlichen Ratgeber „Gesundheit & Erziehung für mein Kind“ lesen Sie deshalb regelmäßig:
- Wie Sie schon Ihr Baby von Anfang an in seiner Bewegung fördern
- Wie Sie die Handgeschicklichkeit verbessern
- Beschäftigungstipps für Kinder, die über langweilige Stunden hinweghelfen
- Basteltipps, die die Kreativität anregen
- Tipps, wie Sie die Intelligenz und Logik spielerisch fördern
- Wie Sie schon die Kleinsten für Musik und Rhythmus begeistern können
- Wie Sie den besten Kindergarten für Ihr Kind finden (Waldorf, Montessori und Co.)
- Und viele weitere Fördertipps!

Fordern Sie hier Ihre Gratistest-Ausgabe von „Gesundheit & Erziehung für mein Kind“ an:

Gratis-Testausgabe


 

Sie wollen wissen, wie der Fasching anderswo gefeiert wird? Sie brauchen Schminktipps, nette Dekoideen, Rezepte oder Spielanleitungen für den Kinderfasching? Vielleicht muss auf die Schnelle noch das Kostüm vervollständigt werden und Sie suchen verzweifelt eine Bastelanleitung für einen Indianerkopfschmuck oder eine Ritterrüstung? Hier werden Sie fündig:
http://www.kidsweb.de/schule/kidsweb_spezial/fasching_spezial/fasching_spezial.html



 

(von Uta Reimann-Höhn)

In den 1960er und 1970er Jahren machte eine neue Therapieform Furore, die das Wiedererlangen der körperlichen, energetischen und geistigen Beweglichkeit fördern sollte: die Kinesiologie. Zu ihren Methoden gehört auch die Edu-Kinestetik (auch Brain-Gym genannt), bei der es um die Verbesserungen des Lernens und eine Erweiterung des Leistungspotenzials geht. Mit einer Reihe kindgerechter Übungen hat der Pädagoge Dr. Paul Dennison in den 1980er Jahren eine ganzheitliche Methode für Schülerinnen und Schüler entwickelt, die ihnen helfen soll, Lernschwierigkeiten oder Lernblockaden zu überwinden.

Wie funktioniert das?
In der Edu-Kinestetik wird davon ausgegangen, dass Bewegung die Grundlage allen Lernens ist. Durch eine Vielzahl von spielerischen, gymnastischen Übungen sollen daher unbewusste Spannungen und Stress bei Kindern aufgelöst werden. Blockaden zwischen den beiden Gehirnhälften werden durch die Aktivierung der Körperhälften und die Überkreuzung der Körpermitte gelockert, sodass der Lernende einen besseren Zugriff auf seine Kompetenzen erhält.

Dafür ist die rechte Gehirnhälfte zuständig:
- Denken in Bildern, Visualisieren, Fantasie
- Rhythmus, Musik, Gesang
- Formen und Muster
- Farberkennung und -unterscheidung
- Kreativität
- Bewegung und physische Aktivitäten
- Tanz, Zeichnen und Malen
- Raumwahrnehmung
- Gefühle
- kontrolliert die linke Körperhälfte

Dafür ist die linke Gehirnhälfte zuständig:
- Sprache, Grammatik und Wortstellung
- Handschrift
- Lesen
- Zahl, Logik, Folge, Analyse
- Gedächtniszentrum für Wörter und Zahlen
- Beurteilungen, Kritiken, Analysen
- Zuhören
- kontrolliert die rechte Körperhälfte

Übungsarten
Überkreuzbewegungen, die ein Mensch unbewusst ständig durchführt, aktivieren gleichzeitig die rechte und linke Gehirnhälfte, wodurch das Sehen mit beiden Augen oder das Hören mit beiden Ohren überhaupt erst möglich wird. Die bewussten, spielerischen Überkreuzübungen der Edu-Kinestetik intensivieren diesen Prozess. Atemübungen beruhigen, verbessern die Sauerstoffversorgung des Gehirns und führen so zu einer angeregten geistigen Tätigkeit. Durch muskelentspannende Übungen für Augen, Hals, Nacken und Schultern werden die Reizleitungen zum Gehirn ebenfalls entspannt und können so Informationen besser aufnehmen und transportieren.

In diesen Situationen können Übungen aus der Kinesiologie Ihrem Kind helfen?
- vor den Hausaufgaben (Energiekugel)
- vor einer Klassenarbeit (Gehirnknöpfe)
- zur Beruhigung (Stilleübung)
- vor dem Schlafengehen (Stilleübung)
- vor dem Unterricht (Denkmütze)
- vor dem Lesen (Augenachten)
- vor dem Auswendiglernen (Gehirnknöpfe)
- zum Wachwerden (Denkmütze)

Wer bietet Edu-Kinestetik an?
Die Kinesiologie wird primär von Heilpraktikern und Esoterikern erlernt und ausgeübt, aber auch von Ärzten angewendet. Die Kosten für die diagnostischen Methoden und die Behandlungsansätze, insbesondere auch bei Lernproblemen und Teilleistungsschwächen, werden von den Krankenkassen in der Regel nicht übernommen, da es sich nicht um eine medizinisch anerkannte Methode handelt. Auf der Internetseite der Deutschen Gesellschaft für angewandte Kinesiologie www.dgak.de finden Sie mehr Informationen und eine aktuelle Liste der anerkannten Therapeuten.

Mein Tipp
Die Preise für eine Behandlung sind sehr unterschiedlich und oft nur auf persönliche Nachfrage zu erfahren. Vergleichen Sie verschiedene Therapeuten miteinander und vereinbaren Sie ein Erstgespräch, um Ihre Erwartungen zu klären.

Lesen Sie hier mehr von der Lerntrainerin Uta-Reimann-Höhn


Anzeige
Eltern aufgepasst: So blüht Ihr Kind jetzt in der Schule richtig auf!
 

Unser neuer Ratgeber "Lernen und Fördern mit Spaß!" bietet Ihnen ab sofort jeden Monat auf 12 Seiten wertvolle Eltern-Informationen, die Ihnen helfen werden, Ihr Kind sinnvoll zu fördern, beim Lernen zu motivieren und ihm mit Spaß zum Schulerfolg zu verhelfen! Das Besondere an unserem neuen Beratungsdienst ist, dass Sie sich mit Ihrem aktuellen Ausgaben-Passwort zusätzlich viele Übungsblätter mit Lösungen zu den wichtigsten Hauptfächern im Internet downloaden und ausdrucken können. Probieren Sie es doch einfach mal aus!

Gratis-Testausgabe


 

Sicher können Sie sich noch daran erinnern, dass ich vor zwei Wochen darüber geschrieben habe, dass mein Sohn bei einem Freund ein „Ballerspiel“ gespielt hat. Daher bin ich für das Thema „gewalttätige Computerspiele“ zurzeit besonders sensibilisiert. Und prompt bin ich im Internet über den folgenden Artikel gestolpert, den ich Ihnen nicht vorenthalten will. Das betreffende Spiel ist zwar nicht für die Kleinen gedacht, ist jedoch für Kinder ab zwölf Jahren freigegeben!

Gewaltspiel mit Suchtcharakter
„World of Warcraft: The Burning Crusade“
Dieses Spiel löst heftige Diskussionen aus – EU-Minister beraten über schärfere Regeln für Gewalt-Games.

Während die EU-Justizminister über schärfere Regeln für Gewalt verherrlichende Computerspiele diskutierten, feiern mehr als acht Millionen Menschen weltweit die neu auf den Markt kommende neue Version „ihres“ Spiels: „World of Warcraft“ (WOW).

Witwenmacher
Die Einschätzung von „Killerspielen“ am Computer reicht von „harmloses Vergnügen“ bis „Trainingslager für Amokläufer“. Weitgehend unbestritten ist das Suchtpotenzial von Online-Rollenspielen wie „World of Warcraft“ (auf Deutsch: „Welt der Kriegskunst“).

Student Hans S. (Name geändert) aus Wels war im Krieg. Jede Nacht. Ein halbes Jahr lang: „Ich bin aufgestanden und habe begonnen, World of Warcraft zu spielen“, erinnert er sich. „Pausiert habe ich nur, um zu essen. Gegessen habe ich nur, was sich schnell in der Mikrowelle wärmen ließ. Gespielt habe ich in der Nacht, weil untertags überwiegend Einsteiger online sind. Am Tag habe ich geschlafen.“

Hans, mittlerweile geläutert, hat erkannt, dass „ein hoher Anteil der Warcraft-Spieler Suchtverhalten zeigt“. Damit geht er konform mit dem Direktor des Kriminologischen Forschungsinstituts Niedersachsens (Deutschland), Christian Pfeiffer. Er berichtet von Untersuchungen, wonach 61 Prozent der Spieler von World of Warcraft (WoW) angeben, mehr als vier Stunden täglich damit zuzubringen. „Ein Drittel bis 40 Prozent von ihnen sind süchtig“, sagt Pfeiffer. Was das gewaltverherrlichende Moment von WoW, Counter-Strike & Co. betrifft, meint Pfeiffer: „Eine Gesellschaft, die solche Spiele zulässt, ist krank!“

Amokläufer, wie jene bewaffneten Schüler in Erfurt (2002: 16 Tote) und zuletzt in Emsdetten (2006: 5 Verletzte), verleiten Psychologen und Computerexperten immer wieder zu Ferndiagnosen, die einen Zusammenhang zwischen Tat und Gewalt-Computerspielen konstruieren. Auf der anderen Seite „gibt es genug wissenschaftliche Aussagen, die belegen, dass es keinen direkten kausalen Zusammenhang zwischen Computerspielen und aggressiven Handlungen gibWiener Kinderfreunde.

Rat- und tatlose Politik
Die Politik agiert im Feld der Extreme mit Rat- und Tatlosigkeit. Konservative deutsche Abgeordnete, die ein Verbot von Gewaltspielen forderten, setzten sich mit ihrer Sicht diese Woche bei Beratungen der EU-Justizminister nicht durch. Ein EU-weites Verbot von „Killerspielen“ werde es nicht geben. „Das bleibt Sache der Mitgliedsstaaten“, sagte EU-Justizkommissar Franco Frattini am Dienstag. Er setzt auf freiwillige Selbstkontrolle der Spiele-Industrie.

Kein Verbot
Für Kriminologe Pfeiffer „ein Fehler“. Denn die seit dem Amoklauf in Erfurt bestehende „freiwillige Selbstkontrolle für Unterhaltungs-Software“ (USK) in Deutschland „bedient sich Testern, die gleichzeitig Berater der Spiele-Industrie sind“. Laut USK ist WoW für Jugendliche ab zwölf Jahren empfohlen, das Spiel „Der Pate“, wo zwischen Tötung oder Verstümmelung eines Opfers gewählt wird, ist nicht verboten.

Und in Österreich? Augenschein in einem Spielwarengeschäft in Linz. Im Regal stehen Pakete mit WoW-Figuren: moderne Zinnsoldaten. Auf den Packungen blutrünstige Beschreibungen über deren „Charaktere“: Da geht es um zerfetzte Leiber und hervorquellende Gedärme. Auf die Frage, ab welchem Alter man Kindern die „Einstiegsdroge“ gönnen dürfe, antwortet eine blauäugige Verkäuferin: „So ab acht Jahren.“

„Die Frage der Abhängigkeit kann man nur in Kombination mit dem User bestimmen“, sagt Christoph Lagemann vom Institut für Suchtprävention von pro mente Oberösterreich. „Wenn der Spieler ein gewisses Defizit hat und das Spiel das optimal bedient, wird das zusammenpassen. Aber nicht jeder Jugendliche ist süchtig, weil er viel Zeit vor dem Computer verbringt. Das kann auch eine Form des Abkapselns sein. Zum Problem wird es, wenn sich Jugendliche isolieren, wenn Freundschaften abgebrochen werden.“

„Ich habe meine Freundin an WoW verloren“, beklagt etwa ein Mann auf der Web-Seite Bronsky.net. Hier treffen sich immer mehr WoW-Witwer und -Witwen, um Gegendruck aufzubauen.

Virtueller Gruppendruck
Lagemanns Kollege, Wolf Dorner, sieht das Suchtpotenzial solcher Spiele „als eindeutig vorhanden“. Der Leiter der sozialpsychologischen Beratungsdienste in Wels berichtet vom Fall eines ursprünglich guten Schülers, der durch exzessives, nächtliches Spielen zuerst Lernprobleme bekam, dann die Schule abbrach, eine Lehrstelle annahm und verlor. „Durch den Gruppendruck dürfte das Spiel beim Einzelnen eine Art Verpflichtung auslösen, weiterzuspielen“, sagt Dorner.

Spieler Hans S. ist weg von dem Zeug: „Aufgehört habe ich, weil es mir keinen Spaß mehr gemacht hat. Ich erkannte, dass Spieler nur deshalb besser sind als ich, weil sie noch länger spielen als ich. Das Spiel artete in Arbeit aus. Das hat keinen Sinn.“

S. ging wieder hinaus ins reale Leben. Neuerdings hat er eine Freundin.

Spiel: World of Warcraft – Wie es funktioniert
World of Warcraft (WoW) ist ein Massen-Multiplayer-Online-Rollenspiel, das zehntausende Spieler gleichzeitig zusammen über das Internet spielen. Es wurde 2004 von der Firma Blizzard Entertainment veröffentlicht. Weltweit wurden mehr als 8 Millionen Exemplare des Spiels verkauft. Es ist damit das am weitesten verbreitete Spiel seiner Art.

Wie bei vielen Online-Multiplayer-Spielen verlangt auch WoW von den Spielern eine monatliche Gebühr, rund 13 Euro.

Das Spiel findet auf den virtuellen Kontinenten „Kalimdor“ und „Östliche Königreiche“ statt, in allerlei Landschaften und Städten. Spieler müssen Missionen erfüllen („Quests“), um virtuelles Geld, Ausrüstungsgegenstände oder Erfahrungspunkte zu erhalten. Das Spiel hält 7000 Quests bereit. Die Spieler steigen in der Hierarchie, wenn sie Schlachten gegen die feindliche „Allianz“ bzw. „Horde“ gewinnen.

Das Ziel ist unerreichbar – Was süchtig macht
Wie viele Computer-Rollenspiele basiert World of Warcraft darauf, dass Spieler virtuell umso stärker werden, je länger sie spielen. Einige der stärkenden Gegenstände sind so selten, dass man monatelang hinter ihnen her sein könnte. Daraus folgt: Man kann nie alles erreichen. Zumal mit der aktuellen Erweiterung des Spiels („Burning Crusade“) die Spielstufen von den Spielserver-Programmierern von 60 auf 70 erweitert wurden.

Dazu kommt, dass der Spielerfolg damit verknüpft ist, in „Instanzen“ zu kämpfen. Spielergruppen von bis zu 40 Teilnehmern führen Schlachtzüge. Das bedingt, dass sich die Spieler über Chatkanäle organisieren und zeitlich abstimmen müssen. Es entsteht ein Gruppenzwang, da ein vorzeitiges Aufhören eines Spielers die laufende Mission gefährden würde.

Um das Suchtpotenzial zu begrenzen, hat die Volksrepublik China die Spielzeit von WoW gesetzlich auf drei Stunden täglich begrenzt. Für Eltern ist es möglich, die Spielzeit der Kinder einzugrenzen.

WoW-Screenshots: Prächtige Farben und illustre Figuren verführen zum Eintauchen in eine künstliche Kriegswirklichkeit.
(gefunden auf www.nachrichten.at, Artikel erschien in den Oberösterreichischen Nachrichten am 20.01.2007)



 

Im „Buch der Woche“ geht es heute – passend zur Faschingszeit – im wahrsten Sinne des Wortes bunt zu: „Kinder fantasievoll schminken“ von Rene Reiche und Bettina Willberg (Christophorus 2007; 64 Seiten; 7,90 Euro).

Mit Schminkfarben und etwas Glimmer verwandeln sich Kinder ganz schnell in eine süße Katze, ein Hundebaby oder eine zauberhafte Elfe. Oder soll es ein kleiner Roboter, ein Indianer oder gar ein Monster sein? Alle Masken sind mit den ausführlichen Anleitungen und den vielen Schritt-für-Schritt-Fotos leicht nachzuarbeiten. Diese Buch-Neuerscheinung kommt gerade rechtzeitig zum Fasching heraus, ist aber auch prima für Kinderfeste oder zu Halloween geeignet.



 

Die jüngsten „Mitarbeiter“ an diesem Newsletter haben sich diese Woche wieder richtig für Sie ins Zeug gelegt!

Neue Kollektion fällig
Unsere Tochter Theresa (3,5 Jahre) hilft mir beim Sortieren der Wäsche. Sie hält meine Unterwäsche hoch und fragt erstaunt: „Mama, passt dir der Schlüpfer?“ Auf mein Bejahen hin sagt sie entsetzt: „Oa, was für'n großer Pops!“ (von Familie Uhlig)

Von vorne statt von hinten
Teresa war mit der Gruppe ihres Kindergartens zu Besuch auf einer Krankenstation im Krankenhaus. Dort hörte sie natürlich viele Begriffe aus dem Alltag eines Krankenhauses. Als ich sie nachmittags abholte und sie fragte, was es mittags zu essen gegeben hätte, sagte sie: „Es gab einen total leckeren Einlauf“ – statt Auflauf. (von Gabriele Herter)

Der Hosenmäher
Unsere Tochter Lisa (24 Monate) hat seit dem letzten Sommer Angst vor dem Rasenmäher. Wenn sie ein Geräusch hört, das so ähnlich klingt wie das des Rasenmähers, ist sie immer ganz aufgeregt. Gestern turnte sie wieder mal auf dem Fußboden herum, und als sie die Beine weit von sich wegstreckte, entwich ihr ein lauter „Pups“. Lisa blickte entsetzt auf ihre Strumpfhose und schrie: „Mama, Hilfe! Der Rasenmäher will raus!!“ (von Claudia Ludvik)

Ganz schön schlagfertig
In der Kinderkrippe ist Aufräumen angesagt. Die meisten Kinder fangen damit an, nur unsere Juliane (2,5 Jahre) lässt sich nicht aus dem Spiel bringen. Nach der Aufforderung, sie solle doch bitte aufräumen helfen, antwortet sie keck: „Nein, das machen doch die Kinder!“ (von Familie Buhl)

Neuzüchtung
Ich habe Franziska (5 Jahre) ein Trachtenhemd angezogen. Auf der Knopfleiste waren Blumen aufgestickt. Sie fragt mich, welche. Ich erkläre ihr: „Das blaue ist ein Enzian und das weiße ein Edelweiß.“ Franziska daraufhin: „Das ‚Enziweiߒ kenn ich schon, hat die Omi im Garten!“ (von Gaby Gusenbauer)

Modernes Märchen
Mein Sohn André (4 Jahre) kommt quietschvergnügt und kichernd aus dem Kindergarten: „Mami, heute haben wir eine total komische Geschichte gehört. Die hieß ‚Hänsel und Gretel’“. Etwas verdutzt, weil ich mich an besonders komische Stellen in diesem Märchen nicht erinnern kann, frage ich: „Aha, und was war daran so komisch?“ Darauf er: „Die Hexe hat gefragt: ‚Wer knuspert an meinem Häuschen?’ Und die Kinder haben gesagt: ‚Der Wind, der Wind, das schimmliche Kind.’“ (von Anna West, Havixbeck)

Multifunktions-Puppe
Zu Weihnachten gab es für Karoline (3 Jahre) endlich das ersehnte „Baby Annabelle“. Die Puppe nuckelt unter anderem geräuschvoll am Schnuller und bewegt das Mündchen. Als ich ihr die Funktionen erkläre, sagt Karoline begeistert: „Mama, schau mal, die Puppe fährt wieder.“ (von Sabine Schliebs, Ransbach-Baumbach)

Vielen Dank an alle Einsender/innen!
Wenn Sie auch einen netten Spruch Ihres Kindes auf Lager haben, senden Sie ihn bitte an gesundheit.erziehung@onlinehome.de. Dann können wir freitags alle darüber schmunzeln!





 


Herzlichst

Ihre


Dr. med Andrea Schmelz

P.S. Hier können Sie eine Gratis-Testausgabe der monatlich erscheinenden Print-Ausgabe von Gesundheit & Erziehung für mein Kind bestellen: Gratis-Testausgabe

Als Dankeschön für Ihr Interesse erhalten Sie als Geschenk die folgenden 4
wertvollen Broschüren:

1. Die homöopathische Hausapotheke für Kinder

2. Die kleine Erziehungs-Notfall-Fibel

3. Schnelldiagnosen bei Kinderbeschwerden

4. So isst Ihr Kind richtig

 


Wir empfehlen Ihnen diese Woche
 

Die besten Alternativen zu Fieberzäpfchen, Antibiotika & Co: - Was Sie immer griffbereit im Haus haben sollten


Lernen mit Lust, statt Pauken mit Frust - so macht Lernen sogar Spaß!



 

Empfehlen Sie diesen E-mail-Newsletter anderen Eltern weiter Mit einer Empfehlung von Gesundheit & Erziehung für mein Kind können Sie guten Freunden, Bekannten und Kollegen jede Woche gratis die aktuellsten Infos zu Kindergesundheit und Kindererziehung per E-Mail zukommen lassen. Ein Formular für die Weiterleitung des aktuellen Newslettersfinden Sie unter folgendem Link: Weiterempfehlung


Abbestellen
 

Falls Ihnen unser Angebot nicht zusagt und Sie sich wieder abmelden möchten oder Sie unwissentlich von einem Dritten angemeldet worden sind, klicken Sie einfach den nachfolgenden Link an und Sie werden automatisch abgemeldet: Abmelden


Impressum
 

Dieser Newsletter wird herausgegeben von:

FID Verlag GmbH
Koblenzer Straße 99
53177 Bonn

Telefon: 02 28 / 9 55 03 33
Fax: 02 28 / 82 05 57 48

Internet:
www.fid-verlag.de
www.lernen-und-foerdern.com
E-Mail: info@fid-verlag.de

Haftungsausschluss: Sämtliche Beiträge und Inhalte des Newsletters sind sorgfältig recherchiert. Dennoch ist eine Haftung ausgeschlossen. Alle Rechte der deutschsprachigen Ausgabe liegen bei der FID Verlag GmbH. Nachdruck und Veröffentlichung, auch auszugsweise, sind nicht gestattet.

Copyright © 2007 FID Verlag GmbH

Anmeldung zum Newsletter

E-Mail:
Wünschen Sie weitere Informationen zum Thema?
Ja, halten Sie mich über Angebote Ihres Verlages und Ihrer Partner per E-Mail auf dem Laufenden (jederzeit widerrufbar).

DatenschutzENL-0005-GEN

Amicella Network
t
t

Anzeige

t
t

Erziehungstipps per E-Mai

Über welche Themen möchten Sie von uns regelmäßig und gratis informiert werden?
Datenschutz-Hinweis
An diese E-Mail-Adresse senden wir Ihren Newsletter.
Wir geben Ihre E-Mail-Adresse niemals an Dritte weiter.
Sie können sich jederzeit über einen Link abmelden.

Elternwissen.kompakt

Ihr medizinisch-pädagogisch kompetenter Ratgeber zu Gesundheits- und Erziehungsthemen!


Elternwissen.Lerntipps

Pisa war gestern - Ab jetzt blüht Ihr Kind in der Schule richtig auf!
t
t

Nettes aus Kindermund :)

Erleuchtung: Als wir es uns vor Weihnachten jeweils abends gemütlich machten, das Licht löschten und nur noch die kleinen elektrischen Kerzchen brannten, war Zeit für eine Weihnachtsgeschichte. Ich montierte, damit ich den Text lesen konnte, meine Stirnlampe. So zirka nach 10 Minuten wurde meine kleine Tochter (2 ½-jährig) unruhig. Als ich zu ihr schaute, sagte sie zu mir: „Zünde mich nicht an, ich bin keine Kerze!“ Noch heute muss ich lachen, wenn ich daran zurückdenke.