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Elternbrief


E-Mail Newsletter 09-02-2007
 

 


Themen:
 

 

Liebe Eltern,

heute möchte ich Ihnen zwei aktuelle Leserbriefe vorstellen, in denen es um Gesundheitsfragen geht.

Gleichzeitig habe ich eine Bitte an Sie: Nutzen Sie insbesondere bei Fragen zu Schlafproblemen und Essstörungen Ihres Kindes bitte die telefonische Elternsprechstunde, da ich im Rahmen eines persönlichen Gespräches die jeweilige Problematik besser erkennen kann und Ihnen so ganz individuell auf Ihr Kind und Ihre Familiensituation zugeschnittene Ratschläge geben kann.

Telefonnummer und Termine der Elternsprechstunde finden Sie jeweils in der aktuellen Heftausgabe auf Seite 11 unten rechts. Dort wird auch das aktuelle Passwort veröffentlicht, das Sie mir bitte bei jeder Leseranfrage nennen.

Manchmal ist es jedoch so, dass nicht Sie etwas von mir wissen wollen, sondern selbst einen guten Tipp beisteuern können, so wie den folgenden...


 

Liebe Frau Dr. Schmelz,
gerne lese ich mit Neugier Ihre tollen Tipps für alle Lebenslagen. Hier heute mal ein Tipp von uns zur Fastnachtsschminke.

Unsere Tochter hat eine sehr empfindliche Haut, sodass sie immer wieder Probleme hatte, wenn sie zum Faschingsball, Geburtstagen o.Ä. eingeladen war und dort geschminkt wurde.

Dann versuchte ich es einfach mit den Buntstiften von GONIS. Sie heißen genau: Gonis Aqua XXL. OK, sie sind etwas teuer, aber die eignen sich super zum Schminken: Einfach die Spitze ins Wasser tauchen und das Gesicht wird ganz sanft bemalt – es kitzelt, sagt Lara-Sophie. Trocknet rasch, ist super haltbar und ist am Ende mit einem Waschlappen und warmen Wasser mit einem Wisch ohne Rückstände toll zu entfernen.

Das Beste: Es gibt keine gereizte Haut mehr, nichts juckt anschließend, kein Ausschlag usw., denn solche Symptome hatte unsere Maus immer mal wieder.

Liebe Grüße und eine schöne Fastnacht für Sie und Ihre Familie
sendet Familie Kaiser mit Lara-Sophie

Anmerkung von mir: Gonis ist nur im Direktvertrieb erhältlich. Auch die XXL-Aquarell-Buntstifte von CreaDirect (ebenfalls Direktvertrieb) sind dermatologisch getestet und zum Schminken geeignet.



 

Frage: Sehr geehrte Frau Schmelz,
Meine Tochter (6 Jahre) hat seit heute morgen Halsschmerzen. In der Schule habe ich dann erfahren, dass ihre Banknachbarin mit Angina zu Hause ist. Nun denke ich, dass bei meinem Kind auch eine Art Halsentzündung im Anflug ist. Nun meine Frage: Kann ich mit einem homöopathischen Mittel dem entgegen wirken oder noch vorbeugen?
Vielen Dank
Antje Bergmann

Antwort: Liebe Frau Bergmann,
hier ganz schnell meine Antwort, denn damit das homöopathische Mittel noch etwas verhindern kann, müssen Sie sofort damit anfangen. Wenn Sie das Flussdiagramm „Homöopathie bei Halsschmerzen“ zu Hause haben, können Sie sich dort das passende Mittel heraussuchen. Wenn Sie nicht fündig werden oder das Diagramm nicht haben, holen Sie sich in der Apotheke Meditonsin Tropfen (rezeptfrei, 35 ml 9,60 Euro) und geben Ihrer Tochter diese wie in der Packungsbeilage „bei akuten Zuständen“ angegeben.
Gute Besserung und herzliche Grüße
Ihre
Andrea Schmelz



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Frage: Sehr geehrte Frau Dr. Schmelz,
meine Tochter ist 3 Jahre alt und kein besonders guter Esser. Wir legen sehr viel Wert auf gesunde Ernährung. Zurzeit bin ich auf der Suche nach einem Rezept für ein gesundes und leckeres Müsli, welches ich selbst herstellen kann. Vielleicht haben Sie diesbezüglich Vorschläge für mich.
Vielen Dank!
Mit freundlichen Grüßen
N. Teichmann

Antwort: Liebe Frau Teichmann,
von den Kleinen gerne gegessen wird z. B. das folgende Knuspermüsli:

Zutaten für 10 Portionen
50 bis 150 Gramm (g) ungeschwefelte Rosinen (je nach Wunsch, kann man auch weglassen oder durch 50 g Bananenchips ersetzen)
200 g Vollkornflocken, z. B. Haferflocken oder auch eine Flockenmischung
50 g Weizenkeime
50 g Sonnenblumenkerne
50 g Kokosflocken
50 g grob geriebene Haselnüsse oder Mandeln
je 2 Messerspitzen Ceylon-Zimt (wenn Herkunft nicht sicher bestimmbar, Zimt besser weglassen!) und gemahlene Vanille
3 Esslöffel Öl
2 bis 3 Esslöffel Honig

Zubereitung:
Rosinen waschen, restliche Zutaten außer Honig und Öl gut mischen. In einer großen Pfanne Öl und Honig erhitzen und darin die Flockenmischung unter ständigem Rühren 5 Minuten rösten. Rosinen zugeben und weitere 5 Minuten mitrösten. Müslimischung abkühlen lassen, in ein gut schließendes Glas füllen und kühl stellen. So hält sich das Knuspermüsli etwa eine Woche frisch.

Servieren Sie das Müsli mit frischem, klein geschnittenem Obst (für Süßschnäbel zerdrückte Banane nehmen), Milch oder Joghurt. Tipp: Wenn Sie statt Milch Orangensaft zufügen, fördert das darin enthaltene Vitamin C die Eisenaufnahme aus den Vollkornflocken.

Für Kinder geeignete Müslirezepte finden Sie unter anderem auch hier: www.kinderrezepte.de (Rubrik „Süßes“, „Müsli“)
www.naturkost.de (Rezepte unter M wie Müsli und K wie Kinder-Müsli)

Da Ihre Tochter vermutlich eher wählerisch ist beim Essen, könnte auch der folgende Tipp gut funktionieren:
Stellen Sie verschiedene Müslizutaten (einzeln in Tupperdosen oder Schraubgläsern, z. B. von Marmeladen) zum Selbermischen auf den Tisch, z. B. Haferflocken, Rosinen, Pops (Dinkel, Amaranth), Leinsamen, Sonnenblumenkerne, Nüsse usw.. Bieten Sie dazu klein geschnittenes Obst, Milch und/oder Orangensaft an. Wenn Ihre Tochter sich selbst nehmen darf, was und wie viel sie mag, schmeckt ihr das Müsli bestimmt nochmal so gut!

Guten Appetit und herzliche Grüße!
Ihre
Andrea Schmelz



 

(von Uta Reimann-Höhn)

Wenn kleine Kinder flunkern und offensichtliche Lügen erzählen, nimmt ihnen das niemand übel. Bei Schulkindern sieht das schon anders aus. Auf Aussagen wie „Ich habe keine Aufgaben auf“ oder „Die Klassenarbeit haben wir noch nicht zurück“ sollten sich Eltern eigentlich verlassen können. Doch das ist nicht immer so. Lesen Sie, warum Kinder lügen und wie Sie darauf richtig reagieren.

Kinder wollen ehrlich sein
Die Wahrheit ist Kindern wichtig, trotzdem kommen sie immer wieder in Situationen, wo ihnen die Lüge näher liegt und leichter von den Lippen geht. Grund dafür ist, dass sie meistens über die Folgen der Flunkerei nicht nachdenken und nur die direkte Reaktion sehen: Wenn ich die schlechte Note verheimliche, bekomme ich keinen Ärger. Langfristig ist dieses Verhalten keine Lösung des Problems. Doch das Verständnis von Ehrlichkeit und den Umgang mit der Wahrheit müssen Kinder erst einmal lernen.

So lernt Ihr Kind, ehrlich zu sein
Je öfter Kinder positive Reaktionen auf ihre eigene Ehrlichkeit und Offenheit erleben, desto eher hören sie mit dem Lügen auf. Tatsache ist: Ältere Kinder fühlen sich in der Regel sehr unwohl beim Lügen. Sie haben schnell ein schlechtes Gewissen und möchten lieber ehrlich sein. Voraussetzung ist eine Atmosphäre des Vertrauens in der Familie. Kinder brauchen das Gefühl, ohne Vorbehalt geliebt zu werden – besonders wenn ihnen etwas misslungen ist oder sie etwas ausgefressen haben.

5 gute Gründe für das Lügen

• 1. Lügen aus Angst vor Strafe
Obwohl es in den meisten Familien heutzutage für kleine Vergehen wie einen zerbrochenen Teller, verschwiegene Hausaufgaben oder unerlaubtes Fernsehen kaum noch Strafen gibt, trauen sich trotzdem viele Kinder nicht, ihre Tat zuzugeben. Diese Furcht, Verantwortung für ihr Tun zu übernehmen, haben sie nicht nur zu Hause, sondern auch bei Freunden und Bekannten.
Das können Sie tun:
Helfen Sie Ihrem Kind, die Wahrheit zuzugeben, in dem Sie Verständnis zeigen und es nicht gleich bestrafen. Reagieren Sie anders, als Ihr Kind erwartet, und nehmen Sie ihm vor künftigen Fehlern die Angst.
Geht es nicht ohne Strafe, so sind logische Konsequenzen für Kinder am besten nachzuvollziehen. Lassen Sie sich das Hausaufgabenheft täglich zeigen, reduzieren Sie für eine Weile die Fernsehzeit oder behalten Sie für den zerbrochenen Teller ein wenig Taschengeld ein.

• 2. Lügen aus Angeberei und dem Wunsch nach Anerkennung
Ein wenig Fantasie ist ganz in Ordnung, aber wenn Kinder ständig übertreiben und die wildesten Märchen erzählen, sollten sie aufhorchen. Häufig ist ein schwaches Selbstbewusstsein der Grund für die erfundenen Geschichten. Diese Hirngespinste werden jedoch schnell durchschaut, und das Kind gibt sich umso mehr der Lächerlichkeit preis.
Das können Sie tun:
Heben Sie die Stärken und Talente Ihres Kindes häufiger hervor und verhelfen Sie ihm zu Erfolgserlebnissen. Das gelingt gut durch ein Hobby, in dem Ihr Kind seine Fähigkeiten zeigen kann und Erfolgserlebnisse hat. Fühlt ein Kind sich stark und selbstbewusst, braucht es auch keine Lügengeschichten mehr zu erfinden.

• 3. Lügen aus Überforderung
Für einige Kinder sind die Anforderungen des Alltags und der Schule zu hoch, sodass sie sich in Traumwelten und Ausreden flüchten. Sie behaupten dann, ihre Aufgaben bereits erledigt zu haben, das Zimmer schon aufgeräumt und die Katze schon gefüttert zu haben, obwohl nichts davon stimmt.
Häufig benutzen sie auch Lügen, um Konflikten oder Streitereien aus dem Weg zu gehen. Solche Kinder lügen nicht bewusst oder aus böser Absicht, sondern wählen aus Überforderung den leichteren Weg.
Das können Sie tun:
Fragen Sie sensibel und verständnisvoll nach, warum Ihr Kind bestimmte Aufgaben nicht erledigt und lieber zu einer Lüge greift. Braucht es Ihre Hilfe oder einfach mehr Zeit für sich? Geben Sie Ihrem Kind mehr Freiraum und beschränken Sie die Anforderungen auf das Nötigste. Es braucht längere Ruhephasen als andere und mehr Zeit für seine Entwicklung zur Selbstständigkeit – dann sollte das Lügen aufhören.

• 4. Lügen aus Höflichkeit und Rücksichtnahme (Notlügen)
Notlügen wenden alle Menschen nahezu täglich an, und Kinder bekommen das natürlich mit. Umso wichtiger ist es, dass sie begreifen, wann eine Unwahrheit aus Höflichkeit angebracht ist und wann nicht. Signalisiert Ihr Sohn also Freude über das Geschenk seines Großvaters, obwohl er Eisenbahnen überhaupt nicht interessant findet, sollten Sie mit ihm über seine Notlüge sprechen. Zeigen Sie ihm, dass die Lüge durchschaut und akzeptiert ist.
Das können Sie tun:
Lassen Sie Ihr Kind bei Notlügen gewähren, denn in seinem späteren Leben braucht es diese auch. Da ist es gut, wenn es früh damit umzugehen lernt.

• 5. Lügen aus Scham
Schamlügen sind fast schon Heldenlügen, denn ihnen liegt die Absicht zu Grunde, den Belogenen nicht enttäuschen zu wollen. Ihr eigenes Versagen, zum Beispiel in der Schule, ist für sie so eine große Belastung, dass sie ihren Eltern diese Scham nicht antun wollen und lieber schwindeln. Das passiert bei schlechten Noten in Klassenarbeiten, einer misslungenen Bastelhausaufgabe, bei der Mama geholfen hat, oder auch wenn Elternabende verschwiegen werden, weil es um ihr Fehlverhalten in der Klasse gehen könnte.
Das können Sie tun:
Vermitteln Sie Ihrem Kind, dass Fehler normal sind und bei allen Menschen vorkommen. Suchen Sie anschauliche Beispiele: Papa hat früher immer verschwiegen, dass sein Vater auf der Mülldeponie beschäftigt war, weil er sich geschämt hat. Später stellte sich heraus, dass die Klasse die Arbeit so interessant fand, dass ein Klassenausflug dorthin organisiert wurde.

10 Tipps für den richtigen Umgang mit Lügen

1. Eltern haben Vorbildfunktion. Überlegen Sie, wie Ihr
eigenes Verhalten in Bezug auf das Lügen aussieht. Bemühen Sie sich um Ehrlichkeit und Offenheit und lügen Sie Ihr Kind nicht an. Das gilt auch bei peinlichen Fragen und schmerzhaften Wahrheiten.

2. Helfen Sie Ihrem Kind, Alternativen zur Lüge zu finden. Wie kann es in einer ähnlichen Situation ohne Lüge bestehen?

3. Bestrafen Sie Lügen nicht zu hart. Zieht das Verhalten Ihres Kindes Konsequenzen nach sich, begründen Sie diese.

4. Beschämen Sie Ihr Kind nicht durch das strikte Einfordern von Schuldgeständnissen. Geben Sie ihm die Möglichkeit, sein Gesicht zu wahren.

5. Leugnet Ihr Kind einen offensichtlichen Punkt hartnäckig, lassen Sie sich erzählen, vor was Ihr Kind sich fürchtet, wenn die Sache ans Licht käme. Diese Angst können Sie ihm dann durch entsprechende Unterstützung nehmen.

6. Behandeln Sie Ihr Kind gerecht und stellen Sie ihm keine Falle. Es ist immer geschickter, das Thema direkt anzusprechen.

7. Ist die Situation für Ihr Kind völlig verfahren, schaffen
Sie die Sache gemeinsam aus der Welt. Ihr Kind lernt so Lösungswege kennen und dass es mit der Wahrheit weiter kommt als mit einer Lüge.

8. Blamieren Sie Ihr Kind nicht vor anderen, indem Sie seine Lüge bloßstellen. Klären Sie die Situation unter vier Augen.

9. Belohnen und loben Sie Ihr Kind häufiger, wenn es mutig die Wahrheit sagt.

10. Haben Sie selbst einmal geschwindelt, müssen Sie Ihrem Kind erklären, warum. Es soll verstehen, dass Lügen vorkommen können, aber nicht in Ordnung sind.

Dauerlügen
Lügt Ihr Kind immer wieder, versuchen Sie der Sache mit Hilfe von Freunden oder auch Fachleuten auf den Grund zu gehen. Wiederholtes Lügen in erheblichem Umfang offenbart ein tiefes Misstrauen des Kindes in seine Umwelt. Manche Kinder lügen, um sich vor Schmerzen zu schützen (bei Gewalt) oder um das Vertrauen der Belogenen zu testen. Wird die „schlimme“ Lüge geglaubt, dann traut sich das Kind, auch die Wahrheit zu erzählen.

Mein Tipp
Lügen sollten Sie nicht dramatisieren, denn in gewissem Umfang ist Schummeln normal, weil alle es hin und wieder tun. Tun Sie deshalb Ihrem Kind gegenüber nicht, als wäre es das Schlimmste auf der Welt. So erreichen Sie mit der Zeit, dass Ihr Kind Ihnen vertraut und auch in schwierigen Situationen mit der Wahrheit herausrückt. Dieser Lernprozess kann bis in die Pubertät hinein anhalten.

Lesen Sie hier mehr von der Lerntrainerin Uta-Reimann-Höhn


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Liebe Eltern, momentan denke ich ernsthaft darüber nach, ob ich die Rubrik „Buch der Woche“ nicht besser umbenennen sollte. Denn neben Büchern entdecke ich sehr häufig auch schöne Kinder-CDs oder Spiele, die ich Ihnen gerne an dieser Stelle vorstellen möchte. Dann gäbe es neben dem „Buch der Woche“ zwischendurch in loser Folge auch immer wieder das „Spiel der Woche“, die „CD der Woche“ und vielleicht sogar ein „Spielzeug der Woche“. Was halten Sie davon? Sie können mir Ihre Anregungen gerne an gesundheit.erziehung@onlinehome.de mailen.

Liegt Ihr Kind gerade mit einer schlimmen Erkältung flach? Dann könnte ihm die CD „Werd’ schnell gesund!“ das Im-Bett-liegen leichter machen und ihm beim Gesundwerden helfen. Die CD wird vom Verein „Mehr Zeit für Kinder e.V.“ in Kooperation mit dem Apothekerverband herausgegeben und ist für Kinder ab etwa fünf Jahren gedacht. Sie ist für ca. 13 Euro in Apotheken erhältlich.

Die Nase läuft, der Hals brennt und der Kopf schmerzt. Besonders Kinder sind anfällig für Infektionskrankheiten, weil ihr Immunsystem noch nicht ausgereift ist. Erwachsene wissen, dass Ruhe und Entspannung gut tun. Kinder verstehen dagegen nicht, warum sie ruhig im Bett liegen sollen. Sie wollen lieber spielen, toben und die Welt entdecken.

So geht es auch Nina, der Hauptfigur der CD. Sie fühlt sich schlapp und möchte gerne wissen, was mit ihr los ist. Mit einer Mischung aus Liedern und Geschichten begleitet die CD kranke Kinder beim Gesundwerden. Frech und anschaulich berichtet Nina von ihrem Besuch bei Doktor Müller. Lukas, der Körperpolizist kennt sich bestens aus, wie die weißen Blutkörperchen gegen die Eindringlinge Virus und Bakterie vorgehen. Leicht verständlich erklärt er, was z. B. bei Fieber im Körper passiert. Bei den insgesamt elf Titeln fehlen auch Omas Hausmittel nicht.



 

Und hier ist wieder der Schmunzel-Nachschub aus Kindermund…

Herzzerreißender Durst
Als unser Sohn (4,5 Jahre) abends den Schlaf nicht fand, tappte er wieder aus dem Bett, um sich etwas zu trinken zu holen. Ich fragte: „Was machst du denn noch hier draußen?“ Darauf er: „Ich habe solchen Durst. Mein Herz ist schon ganz trocken. Es hört fast schon auf zu schlagen.“ (von Uta Schulz, Mannheim)

Baby-Aufschnitt
Mein Sohn Julian (3,5 Jahre) sieht eine schwangere Frau: „Mama, da müssen die Ärzte das Baby noch ‚rausmontieren’!“ „Nein, das kann auch auf natürlichen Weg auf die Welt kommen.“ „Ja, Mama, aber du hast ja leider einen ‚Aufschnitt’ gehabt!“ (von Regina Seidel, Wien)

Konkurenz für Fischers Fritz
Oskar (3 Jahre) schaute seinem Vater zu, wie er im Herbst die Blätter zusammenpustete und kommentierte es mit folgendem Originalzitat: „Wenn der Laubsaugermann mit dem Laubsauger Laub saugt und der Laubsauger nicht laut ist, braucht er keinen Helm mit Ohrenschützern. Aber der ist laut, also braucht er einen Helm, oder?“ So entstehen wohl Zungenbrecher. (von Nicole)

O du Peinliche
Beim Adventssingen im Kindergarten hat Marius (3,5 Jahre) den Text eines Liedes leicht verändert. Im Orginal lautet er: „Dicke rote Kerzen, Tannenzweigeduft und ein Hauch von Heimlichkeiten liegt jetzt in der Luft.“ Marius Version lautet: „…und ein Haufen Peinlichkeiten liegt jetzt in der Luft.“

Gut aufgeräumt
Meine Tochter Nadja (damals 4 Jahre) sollte sich anziehen, weil wir nach draußen gehen wollten. Da unser Flur sehr klein ist und wir nicht wollten, dass sie mit Straßenschuhen nochmal in die Wohnung läuft, setzte sie mein Mann auf den Schuhschrank mit den Worten: „So, da bist du jedenfalls aufgeräumt!“ Nadja daraufhin: „Aber Papa, ich bin doch kein Spielzeug!“ (von Simone Bieler)

Runder Abschied
Mein Sohn Manuel (10 Monate) kann seit kurzem Ball sagen. Jetzt sagt er, wenn jemand geht, nicht mehr „baba“, sondern „baball“. (von Manuela)

Filmreif
Nachdem ich meinen Sohn Lucas (4 Jahre) bereits zum 4. Mal gebeten hatte, seine Hose auszuziehen, setzt er sich aufs Bett und meint: „Sag mir nicht, was ich tun soll, Mädchen!“ Da soll mal einer behaupten, aus Heidi-Filmen könne man nichts lernen! (von Kerstin Ross)

Vielen Dank an alle Einsender/innen!
Wenn Sie auch einen netten Spruch Ihres Kindes auf Lager haben, senden Sie ihn bitte an gesundheit.erziehung@onlinehome.de. Dann können wir freitags alle darüber schmunzeln!





 


Herzlichst

Ihre


Dr. med Andrea Schmelz

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