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Elternbrief


E-Mail Newsletter 16-02-2007
 

 


Themen:
 

 

Liebe Eltern,

ein närrisches Wochenende steht vor der Tür. Ich weiß nicht, wie es Ihnen mit der Narrenzeit geht. Sind Sie „Narren mit Leib und Seele“, für die es nichts Schöneres gibt, als sich richtig fantasievoll zu verkleiden und zu schminken? Oder geht es Ihnen eher so wie mir, einem „Faschingsmuffel“, der das Ganze nur den Kindern zuliebe mitmacht?

Für Kinder könnte eigentlich das ganze Jahr über Fasching sein, denn sich verkleiden finden sie zu jeder Jahreszeit toll. Und abgesehen von Kino- und Fernsehhelden, die jeweils gerade „in“ sind, sind die Lieblingsverkleidungen unserer Kleinen oft sehr „konservativ“. Das ist allerdings keineswegs verwunderlich: Die Kostüme sind für Kinder mehr als nur eine Verkleidung. Sie ermöglichen es ihnen, wenigstens für kurze Zeit in ihre Traumrolle zu schlüpfen!

Ich kenne kaum ein kleines Mädchen, das von einem rosa Rüschenkleidchen mit Tüllschleppe und passendem Krönchen nicht angetan wäre – die Prinzessin ist eben ein Dauerbrenner. Für Hanna kommt etwas anderes als ein rosarotes langes Kleid überhaupt nicht in Frage. Zwar ist sie die letzten Jahre wahlweise als Prinzessin oder Fee gegangen, doch hat sie sich heuer, als ein neues Faschingskostüm hermusste, weil das alte Kleid nun wirklich zu klein geworden ist, wieder für ein rosarotes Kleid entschieden, diesmal mit einem spitzen rosa Hut mit Schleier. Nun ist sie also Burgfräulein.

Für Jungs kommen hingegen nur „echte Kerle“ für ein Kostüm in Frage. An erster Stelle der Beliebtheitsskala rangiert seit Jahren der Cowboy, der draufgängerische Kämpfer, der schnell mal die Pistole zückt – auch wenn viele Eltern das Schießeisen in der Hand ihres Sohnes mit sehr gemischten Gefühlen betrachten. Weitere Favoriten – und, wie könnte es anders sein, ebenfalls mutige und tapfere Kämpfer – sind Ritter, Indianer und Piraten. Die wissen immer, was zu tun ist, haben niemals Angst und können sich in jeder Situation verteidigen. Kurz, sie sind genau so, wie kleine Jungen auch gerne wären...

Für Martin hat sich nun endlich sein Faschingstraum vom letzten Jahr erfüllt und er kann dieses Jahr als Ritter gehen. Letztes Jahr gab es das Kostüm in seiner Größe leider nicht mehr. Aber heuer ist er mit Brustschild, Schwert und Helm komplett ausgerüstet. Und das Ritterkostüm ist außerdem für mich praktisch, denn da stehen keine großartigen Bemalungen an...


 

Wenn Sie Ihren Kindern nicht nur im Fasching, sondern das ganze Jahr über eine Freude machen wollen, sollten Sie sich eine „Verkleidungskiste“ zulegen. Das kann ein Karton oder ein ausrangierter Koffer sein, in dem Sie einige ausgemusterte Kleidungsstücke, verschiedene Kopfbedeckungen, ein paar Schals und Tücher und möglichst auch etwas kindgerechten Schmuck (Ketten möglichst mit Gummiband!) aufbewahren. Ich bin immer wieder überrascht, wie fantasievoll Martin und Hanna sind und mit welch einfachen Requisiten die tollsten Verkleidungen entstehen.



 

Klassiker wie „Topfschlagen“ oder die „Reise nach Jerusalem“ sind bei den Kids immer noch der Renner. Hier noch einige nette Spielideen, die ein wenig Abwechslung bieten.

1) Pinguine auf der Eisscholle
(ab vier Jahren)

Sie brauchen:
einen großen Bogen Zeitungspapier für jedes Kind

So geht’s:
Jedes Kind stellt sich auf seinen auseinandergefalteten Zeitungsbogen. Alle Kinder sind Pinguine und die Zeitung ist die Eisscholle, auf der der Pinguin steht.
- Die Sonne scheint, deswegen „schmilzt“ die Scholle (Zeitung einmal in der Mitte falten und wieder darauf stellen).
- Es kommt ein Sturm und die Pinguine schwanken auf ihrer Scholle (Kinder schwanken hin und her).
- Die Pinguine haben Hunger und fangen sich einen Fisch (Kinder bücken sich und greifen mit den Händen auf den Boden).
- Es regnet und die Pinguine werden nass (Kinder schütteln sich auf ihrer „Scholle“).
- Ein Eisbär kommt und wird von den Pinguinen vertrieben (Kinder fauchen und brüllen).
- Die Pinguine dürfen bei diesen Aktivitäten nicht von der „Scholle“ fallen. Zwischendurch scheint immer wieder die Sonne und die Zeitung wird dabei immer kleiner. Wer neben die Zeitung tritt, scheidet aus.

2) Möhrenziehen
(ab drei bis vier Jahren)

Sie brauchen:
nur etwas freien Platz

So geht’s:
Alle Kinder bis auf eines sind die „Möhren“ und liegen bäuchlings im Kreis auf dem Boden und fassen sich an den Händen. Ein Kind ist der Bauer und versucht, die „Möhren“ zu „ziehen“, das heißt, er zieht an den Füßen der liegenden Kinder. Kann ein Kind sich nicht mehr mit seinen Händen an den anderen festhalten, so ist diese Möhre „gezogen“ Dann wird es auch ein Bauer und darf mitziehen. Die letzte „Möhre“ hat gewonnen.

3) Gummibärchen essen (entschärfte Variante des Schokoladenessens)
(ab vier Jahren)

Sie brauchen:
- einen Würfel
- eine Schüssel
- Gummibärchen oder anderen Gummitieren/-früchten (am einfachsten geht es mit möglichst großen Teilen)
- einen Schal
- eine Mütze
- für größere Kinder eventuell auch noch ein Paar Fingerhandschuhe
- ein Paar Essstäbchen (aus dem Chinarestaurant oder Haushaltswarengeschäft)

So geht’s:
Stellen Sie die Schüssel mit den Gummibärchen bereit. Die Kinder würfeln reihum und wer eine Sechs würfelt, darf sich bedienen. Zuvor muss er jedoch Schal, Mütze und eventuell Handschuhe anziehen. Dann darf er sich mit den Essstäbchen so lange aus der Schüssel bedienen, bis das nächste Kind eine Sechs würfelt und Gummibärchen essen darf. Das zuvor drangewesene Kind muss sich möglichst schnell ausziehen und alles dem nächsten übergeben, das wiederum so lange essen darf, bis erneut eine Sechs gewürfelt wird.

4) Schatzsuche (Alternative zum Topfschlagen)
(ab drei Jahren)

Sie brauchen:
- einen laut tickenden Wecker, z.B. aufgezogenen Eierwecker
- für jedes Kind einen kleinen Preis

So geht’s:
Jedes Kind wird reihum einmal vor die Türe geschickt. Mit den anderen verstecken Sie derweil den „Schatz“ (Preis) irgendwo im Raum. Daneben stellen Sie den Wecker. Nun holen Sie das Kind herein und lassen es suchen. Damit es das Ticken hören kann, müssen alle ganz leise sein.



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Fördern Sie die Talente Ihres Kindes von Anfang an!
 

In der Zeit von der Geburt bis zum Alter von sechs Jahren wird der Grundstein für die gelungene Bildungskarriere Ihres Kindes gelegt. In den ersten sechs Lebensjahren lernt ein Kind mehr als jemals danach im Leben! Deswegen sollten Kinder von Anfang an richtig gefördert werden, damit wertvolles Potenzial nicht einfach verschwendet wird.
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- Wie Sie schon Ihr Baby von Anfang an in seiner Bewegung fördern
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- Tipps, wie Sie die Intelligenz und Logik spielerisch fördern
- Wie Sie schon die Kleinsten für Musik und Rhythmus begeistern können
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Sie brauchen noch einen Kuchen für den Kinderfasching oder wollen Ihre Lieben mal mit einem besonders originellen Sonntagskuchen überraschen? Da habe ich einen Geheimtipp für Sie, der für wunderschöne Prinzessinnen ebenso gut passt wie für tapfere Ritter! Denn der folgende Kuchen ist nicht nur schnell gemacht (muss nicht einmal gebacken werden!), sondern kann außerdem je nach Wunsch als Prinzessinnenschloss oder Ritterburg dekoriert werden.

Zutaten:
6 kleine Kastenkuchen aus dem Supermarkt
4 Waffel-Eistüten
500 Gramm Schokoglasur und/oder bunte Zuckerglasur (aus 500 g Puderzucker plus 6 Esslöffel Zitronensaft, gefärbt mit Lebensmittelfarbe; zum Überziehen der „Dächer“ genügen auch 150 g Puderzucker mit 2 Esslöffeln Saft)
zur Verzierung: 4 kleine Fahnen aus Zahnstochern, Smarties, Schaumerdbeeren, Gummibärchen oder andere Formen – der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt!

Zubereitung:
Setzen Sie die Kuchen folgendermaßen zusammen: Stellen Sie vier Kuchen senkrecht auf ein Brett oder eine Glasplatte. Halbieren Sie die beiden anderen Kuchen und fügen Sie jeweils eine Hälfte zwischen den „Türmen“ ein. Kleben Sie die Kuchen mit Schokoglasur oder Zuckerguss zusammen und überziehen Sie das ganze „Schloss“. Nun bekommt jeder der Türme ein spitzes Dach aus einer Eistüte, das Sie ebenfalls mit Glasur festkleben und anschließend überziehen (besonders realistisch aus rot gefärbtem Zuckerguss). Zur Dekoration Fähnchen oben in die Eistüten stecken und restliche Dekoration anbringen.

Für das Prinzessinnenschloss eignen sich besonders Pastellfarben (rosa Zuckerguss!) für die Dächer und farblich passende Verzierungen. Kleine Mädchen sind begeistert, wenn als Deko noch kleine Feenfigürchen oder eine kleine Prinzessin im Schlosshof stehen (aus Marzipan oder aus Plastik, erhältlich im Spielwarenhandel).

Die Ritterburg sieht besonders echt aus, wenn Sie aus einer Oblate oder größeren Waffel sowie zwei entrollten Lakritzschnecken („Seile“) eine Zugbrücke anbauen. Zusätzlich können Sie aus Playmobil-Rittern noch eine Kampfszene im „Burghof“ aufstellen.



 

(von Uta Reimann-Höhn)

Es sieht so aus, als ob Jungen zurzeit die Sorgenkinder der Nation sind und zu den deutlichen Verlierern unseres Bildungssystems gehören. Sie lernen nicht so fleißig, brechen häufiger als Mädchen die Schule oder ihre Ausbildung ab und sind auch in den Sonderschulen überrepräsentiert. Jungen entwickeln wesentlich mehr Teilleistungsstörungen und sind vom Aufmerksamkeitsdefizitsyndrom (ADS) prozentual stärker betroffen. An der Intelligenz kann es nicht liegen, denn Jungen sind bei der Einschulung nachweislich genauso klug wie Mädchen. Was also macht den Unterschied aus, der seit den 1980er Jahren ständig größer wird? Hierzu gibt es verschiedene Theorien, die – zusammen betrachtet – deutlich zeigen, was für die Jungen falsch läuft.

Mädchen reifen eher
Bei der Einschulung wird kein Unterschied zwischen Jungen und Mädchen gemacht, obwohl Mädchen in der Regel im Alter von fünf und sechs Jahren schon deutlich reifer als Jungen sind. Sie können besser stillsitzen und sich länger konzentrieren, sind sprachgewandter, verfügen über mehr und intensivere soziale Kontakte und haben gegenüber der Schule eine positivere Haltung. Wenn die Kinder älter werden, wird deutlich, dass Mädchen früher in die Pubertät kommen. Bis die Jungen mit 14 oder 15 Jahren endlich ihren Wachstumsschub haben, sind ihnen die Mädchen oft nicht nur körperlich um Längen voraus.

Unterschiedliche motorische Entwicklung
Als Eltern von Jungen werden Sie wissen, wie schwer es ist, den männlichen Nachwuchs zu feinmotorischen Tätigkeiten zu bewegen. Gemütliche Bastelnachmittage bei trübem Wetter, das Einpacken von Geschenken, stundenlanges Puzzeln und Malen, Schälen von Obst und Gemüse oder die Schuhe zubinden – für Jungen sind diese Tätigkeiten nicht wirklich attraktiv. Viel lieber treffen sie sich zum Fußballspielen, Radfahren oder Inlineskaten mit Freunden.

So fördern Sie die Feinmotorik
Nutzen Sie jede Gelegenheit, um Ihr Kind feinmotorisch zu fördern. Dazu muss ein Junge nicht immer gleich in der Küche Plätzchen ausstechen oder Apfelsinen schälen. Auch mit Baukästen, in denen Kleinteile zusammengesetzt werden müssen, beim Flicken von Fahrradreifen oder beim Laubsägen und kleinen handwerklichen Reparaturen lernt Ihr Sohn den sicheren Umgang mit seinen Händen.

Faszination Fernsehen und Computer
Je länger Kinder ihre Zeit vor Bildschirmmedien verbringen, desto schlechter werden die Schulnoten. Das betrifft vor allem Jungen, weil sie zwei- bis dreimal so viel fernsehen und Video- oder Computerabenteuer spielen wie Mädchen und auch wesentlich brutalere Inhalte bevorzugen. Die faszinierenden und aufregenden Inhalte von Serien oder Computerspielen verdrängen und überlagern das Schulwissen, das somit nur flüchtig im Kurzzeitgedächtnis gespeichert wird.

Mein Tipp
In die Kinderzimmer von Grundschülerinnen und Grundschülern gehören kein Fernseher, kein Computer und keine Spielekonsole. Auch
für Schüler weiterführender Schulen ist nachgewiesen: Mit einer eigenen Konsole auf dem Zimmer liegen die Noten im Schnitt um eine Note tiefer als bei den Klassenkameraden ohne eigene Spielekonsole.

Geringer Sprachschatz
Jungen (und Männer) reden nicht so viel wie Mädchen (und Frauen). Doch ihr Problem ist nicht nur die Menge, sondern auch die Qualität des Sprachschatzes. So sind der Wortschatz und die Ausdrucksfähigkeit bei vielen Jungen deutlich geringer als bei gleichaltrigen Mädchen. Ihre Sätze sind grammatikalisch einfacher, und den Großteil ihrer Sprache bilden einfache Hauptsätze.

Mein Tipp
Motivieren Sie Ihr Kind dazu, sich täglich mit Ihnen eine viertel oder halbe Stunde über seine Erlebnisse zu unterhalten. Das gelingt zum Beispiel gut beim gemeinsamen Mittag- oder Abendessen. Auch wenn am Anfang keine langen Gespräche zu Stande kommen, im Laufe der Zeit lernen auch Jungen dazu. Akzeptieren Sie dabei nur grammatikalisch richtiges Deutsch.

Basiskompetenz Lesen
Ein ganz gravierendes Problem von Jungen ist oft ihre mangelnde Lesekompetenz. Viele Untersuchungen zeigen, dass Mädchen im Lesen deutlich bessere Leistungen als Jungen erbringen – und das nicht nur in Deutschland.

Mein Tipp
Comics, Gebrauchsanweisungen oder die Fußballergebnisse: Egal mit welchen Schriftstücken Sie Ihr Kind zum Lesen motivieren können, tun Sie es unbedingt! Wenn der Einfluss der Freunde größer wird und Ihr Sohn in die Pubertät kommt, ist es dafür wahrscheinlich zu spät.

Lieber sehen als hören
Jungen können sich nicht nur schlechter konzentrieren, sie sind auch für die Aufnahme von Informationen über das Ohr angeblich nicht so gut ausgestattet wie Mädchen. Schon als Babys geben sie weniger Laute von sich und nehmen ihre Umwelt eher optisch war, während Mädchen früh „brabbeln“ und dann schnell ziemlich viel sprechen. Jungen nehmen die Welt also eher mit den Augen wahr, Mädchen hingegen hören gerne zu und lieben den Kontakt über die Sprache.

Mein Tipp
Vermeiden Sie es, auf Ihren Sohn zu lange einzureden. Versuchen Sie lieber Ihr Anliegen zu visualisieren. Anstatt immer wieder zu betonen, dass Hausaufgaben wichtig sind und zwischen 15 und 16 Uhr erledigt werden müssen, malen Sie doch mal ein entsprechendes Schild und hängen es plakativ über den Schreibtisch.

Arbeitshaltung
Im Großen und Ganzen interessieren sich Jungen einfach weniger für die Schule und die Lerninhalte als Mädchen. Sie empfinden den Unterricht als lästige Pflicht und kümmern sich auch zu Hause weniger um die Vorbereitung. Die Fähigkeit selbstständig und zielstrebig zu lernen, ist schlechter ausgeprägt.

Mein Tipp
Geben Sie Ihrem Sohn eine klare Struktur und bleiben Sie konsequent. Tägliche Übungszeiten erleichtern ihm das Hineinfinden in eine Arbeitshaltung. Wenn Ihr Kind von Anfang an lernt, dass es ohne erledigte Hausaufgaben nicht fernsehen darf, wird es sich schnell darauf einstellen und die Forderung bald ohne lange Diskussionen ausführen.

Soziale Kompetenz
Jungen engagieren sich weniger bei der Übernahme von Pflichten oder Verantwortung im schulischen Bereich. So werden Aufgaben der Schulklasse wie z.B. Tafeldienst oder Blumengießen von Jungen nur ungerne, nachlässig oder auch gar nicht ausgeführt. Es wird nur noch das Notwendigste an Leistung erbracht, und wenige Jungen interessieren sich darüber hinaus für Sonderaufgaben, die der Klassen- oder Schulgemeinschaft dienen.

Mein Tipp
Loben Sie Ihren Sohn konsequent, wenn er soziales Engagement zu Hause zeigt. Motivieren Sie ihn, ab und zu einen Brief an die Oma oder den Onkel zu schreiben, der kleinen Schwester vorzulesen oder das kranke Meerschweinchen zum Tierarzt zu bringen.

Vorbilder fehlen
Im Kindergarten und in der Grundschule sind Jungen erfahrungsgemäß fast vollständig von weiblichen Bezugspersonen umgeben. Da es darüber hinaus auch immer mehr Kinder gibt, die in Trennungsfamilien leben und von ihren Müttern aufgezogen werden, steigt der Anteil der Jungen, die in ihren ersten zehn Lebensjahren nur sehr wenig mit Männern in Berührung kommen.

Mein Tipp
Sollte Ihr Sohn keinen regelmäßigen Kontakt
zu seinem Vater oder einem anderen Mann haben, findet sich vielleicht der Opa, Onkel oder ein guter Freund der Familie als männliche Ansprechperson für einen gelegentlichen „Männertreff“.

Das können Jungs besonders gut
• sich nonverbal ausdrücken
• rechnen
• navigieren
• räumlich wahrnehmen
• abstrakt denken

Hilfe, ich habe einen Sohn!
Für Eltern von Jungen ist es gar nicht so einfach, diese ganzen Nachteile auszugleichen. Achten Sie daher schon bei der Einschulungsuntersuchung genau darauf, ob Ihr Sohn wirklich schon für die Schule geeignet ist. Dabei ist nicht nur die geistige Reife ausschlaggebend, sondern auch die soziale und emotionale Entwicklung. Manche Jungen sind noch sehr verspielt und brauchen mehr Zeit, um den schulischen Anforderungen gewachsen zu sein. Rückstellungen können durchaus sinnvoll sein – müssen aber in vielen Bundesländern mit einem ärztlichen Attest begründet werden. Und befriedigen Sie den Bewegungsdrang Ihres Sohnes so gut wie möglich. Lassen Sie ihn in die Schule laufen und achten Sie auch bei den Hausaufgaben darauf, dass er nicht zu lange ruhig sitzt.

Mein Tipp
Überschüssige Energie und Bewegungsdrang von Jungen können gut über einen Boxsack abgeleitet werden, der auf den Balkon, im Garten oder an der Zimmerecke hängt. Auch eine Hängematte leistet gute Dienste, um aktive und energiereiche Jungen zu beruhigen, so dass sie sich wieder aufs Lernen konzentrieren können.


Lesen Sie hier mehr von der Lerntrainerin Uta-Reimann-Höhn


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Wie Sie Ihr Kind optimal beim Lernen fördern: Neue Insider-Tipps
 

Unser neuer Ratgeber "Lernen und Fördern mit Spaß!" bietet Ihnen ab sofort jeden Monat auf 12 Seiten wertvolle Eltern-Informationen, die Ihnen helfen werden, Ihr Kind sinnvoll zu fördern, beim Lernen zu motivieren und ihm mit Spaß zum Schulerfolg zu verhelfen! Das Besondere an unserem neuen Beratungsdienst ist, dass Sie sich mit Ihrem aktuellen Ausgaben-Passwort zusätzlich viele Übungsblätter mit Lösungen zu den wichtigsten Hauptfächern im Internet downloaden und ausdrucken können. Probieren Sie es doch einfach mal aus!

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Suchen Sie noch nach flotter Musik für die Faschingsparty, um die Kids so richtig in Bewegung zu bringen? Oder wollen Sie Ihre Kinder mit peppigem Sound auf die „Reise nach Jerusalem“ schicken? Viel Spaß ist garantiert mit Volker Rosins CD „Affenschrille Hitbananen“ (16 Titel; Karussell 2003; 8,95 Euro). Und wenn Ihre Kinder gar nicht genug davon bekommen können, gibt es noch die Folge-CD „Affenschrille Hitbananen 2“ (17 Titel; Karussell 2004; 13,95 Euro). Auf diesen zwei CDs sind die Lieblingshits der Kleinen (ab zwei bis drei Jahren) drauf.

Schon die Titel klingen nach Spaß und Rhythmus – hier einige Beispiele: „Tante Lucky aus Kentucky“, „Känguru Dance“, „Der Frosch im roten Cabrio“, „Das Kamel tanzt gerne Cha cha cha“, „Der Gorilla mit der Sonnenbrille“ oder „Oakie Doakie“. Diese Lieder sind aber nicht nur zu Fasching der Hit. Wir haben die CD „Affenschrille Hitbananen 2“ momentan morgens im Bad als „Muntermacher“ laufen und seither trödelt Hanna auch nicht mehr so mit dem Anziehen…



 

Und auch mit dem „Kindermund“ geht es lustig weiter!

Mama Muh
Teresa war 3 Jahre alt, als sie mich fragte, ob sie auch gestillt worden wäre. Nachdem ich die Frage bejahte, wollte sie wissen, welche Milch in meiner Brust gewesen wäre. Ich wusste nicht recht, was ich sagen sollte, und antwortete: „Ganz normale Milch.“ Sie schaute mich mit großen Augen an und rief: „KUHMILCH!?!“ (von Gabriele Herter)

Hoch hinaus
Frederik, 3 Jahre alt und ein wirklich strammer Bursche, macht immer noch in die Windel. Als ich ihn auf den Wickeltisch hebe, sage ich zu ihm: „Mensch Freddi, du musst endlich lernen, auf's Klöchen zu gehen. Ich kann dich ja kaum noch hochheben, so schwer bist du!“. Darauf entgegnet er mit einem Grinsen: „Mama, dann musst du halt eine Leiter kaufen.“ (von Sabine Schliebs, Ransbach-Baumbach)

Penis-Schnupfen
Eines Morgens rief unser Sohn Nanook (3 ? Jahre) beim Anziehen plötzlich: „Oh, mein Pullermatz (unsere Bezeichnung für seinen Penis) guckt raus!“ Ich sagte: „Ja, stimmt, der ist aus dem Schlüpfer gerutscht.“ Nanook daraufhin: „ Soll er nich, ne?“ (eine seiner Lieblingsfloskeln). Daraufhin antwortete ich: „Nein, es ist besser, wenn er im Schlüpfer drin bleibt.“, woraufhin Nanook fachkundig zu erläutern wusste: „Ja, sonst erkältet er sich!“ (von Nannok und Sandra, Hamburg)

Längst ausgestorben
Joshua (3 ? Jahre): „Mami, da ist eine Hexe im Fernsehen. Aber es gibt ja keine Hexen, gell? Die sind schon ausgestorben!“ (von Marion Bayer)

Auf einen Haps verschluckt
Mein Sohn ist vier Jahre alt. Vor kurzem habe ich ihm erzählt, dass er ein Geschwisterchen bekommt. Frage meines Sohnes: „Ja und wo ist das?“ Ich habe ihm zu erklären versucht, dass das Baby noch bei mir im Bauch ist und da noch wachsen muss. Er schaut mich ganz entgeistert an und meint: „Hast du das Baby gegessen? Dann spuck es bald wieder aus!“ Kinderlogik, sag ich da nur. (von Tina Aubinger)

Alles richtig gemacht – und trotzdem funktioniert?s nicht
Paul (3 Jahre) soll sich eincremen und versucht, die Creme aus der Dose zu bekommen. Da diese bereits relativ leer ist, versucht er durch Klopfen auf den Badewannenrand die Creme nach oben zu befördern. Ich sage zu ihm: „Paul, so geht das nicht, du musst sie auf den Kopf stellen!“ Daraufhin stellt er sich die Tube auf den Kopf und fragt: „So?“ (von Ulrike Kurtenbach, Köln)

Vielen Dank an alle Einsender/innen!
Wenn Sie auch einen netten Spruch Ihres Kindes auf Lager haben, senden Sie ihn bitte an gesundheit.erziehung@onlinehome.de. Dann können wir freitags alle darüber schmunzeln!





 

Ich wünsche Ihnen und Ihrer Famile viel Spaß an den „tollen Tagen“!

Herzlichst

Ihre


Dr. med Andrea Schmelz

P.S. Hier können Sie eine Gratis-Testausgabe der monatlich erscheinenden Print-Ausgabe von Gesundheit & Erziehung für mein Kind bestellen: Gratis-Testausgabe

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