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Elternbrief


E-Mail Newsletter 09-03-2007
 

 


Themen:
 

 

Liebe Eltern,

erst gestern habe ich wieder mit meiner Schwägerin telefoniert, die sozusagen schon „auf dem Zahnfleisch“ daherkommt, weil ihr Baby von Anfang an äußerst wenig und immer nur kurz (nachts selten länger als zwei bis drei Stunden am Stück) geschlafen hat. Allerdings hat meine kleine Nichte, die inzwischen bald acht Monate alt ist, einen angeborenen Herzfehler, sodass ich meiner Schwägerin jetzt geraten habe, die Kleine doch mit erhöhtem Oberkörper schlafen zu legen, da sie dann vermutlich besser Luft bekommt. Vielleicht können Mutter und Kind dann ein wenig ruhiger schlafen – ich wünsche es den beiden jedenfalls!

Schlafstörungen bei Babys sind sehr, sehr häufig – ich sehe das auch immer an den Leserbriefen – und nur in den seltensten Fällen steckt ein körperliches Problem dahinter. Anfangs ist es der unreife Schlafrhythmus, der zu Problemen führt. Und später sind es nicht selten „schlechte Angewohnheiten“, die den Kleinen nachts das Durchschlafen erschweren. Kinder, die es beispielsweise gewohnt sind, abends auf Mamis Arm einzuschlafen, brauchen meist auch nachts diese „Einschlafhilfe“, wenn sie aufwachen (davon später mehr).

Hätten Sie aber gedacht, dass auch Eltern von größeren Kindern noch häufig unter deren Schlafproblemen leiden? Verschiedene Studien haben erbracht, dass bei etwa 20 bis 30 Prozent aller Kinder im Vorschul- und Schulalter Schlafstörungen vorliegen. Eine amerikanische Untersuchung der National Sleep Foundation ergab, dass etwa die Hälfte aller US-Eltern mindestens einmal pro Woche nachts durch ihre Kinder aufgeweckt wird.

Weil der ständige Schlafentzug vor allem uns Müttern stark zusetzt – schließlich sollen wir trotzdem „funktionieren“ und uns möglichst liebevoll um das Kleine und eventuell auch um größere Geschwister kümmern –, möchte ich Ihnen heute einige wichtige Informationen rund ums Schlafen geben.


 

Ein beruhigendes Abendritual für Ihr Kind könnte z. B. so aussehen: Nach dem gemeinsamen Abendessen geht Ihr Kind – je nach Alter alleine oder mit Ihnen zusammen – ins Badezimmer, zieht den Schlafanzug an und putzt die Zähne.

Dann setzen Sie sich im Kinderzimmer zu ihm auf die Bettkante (oder verlegen das Kuscheln ins Elternbett, dann ist genug Platz für beide Eltern!) und sprechen noch einmal über den vergangenen Tag, erzählen eine Geschichte oder sehen zusammen ein Bilderbuch an. Vielleicht wollen Sie mit Ihrem Kind aber auch noch eine kurze Weile aus dem Fenster sehen, wie es draußen Nacht wird, oder seine Plüschtiere und Puppen ins Bett bringen.

Direkt vor dem Einschlafen können Sie noch ein Gebet sprechen, ein Schlaflied singen oder eine Spieluhr aufziehen. Mit seinem Kuscheltier im Arm liegt Ihr Kind dann gut zugedeckt im Bett, Mama und Papa geben ihm noch einen Gute-Nacht-Kuss, löschen das Licht und verlassen mit einem „Schlaf gut!“ oder "Träum was Schönes!“ das Kinderzimmer.



 

Wünschen Sie sich nachts nichts sehnlicher, als wieder einmal eine ganze Nacht am Stück durchzuschlafen? In meinem Spezialreport zum Thema "Kinder lernen schlafen" erfahren Sie, wie Sie endlich wieder ruhige Nächte haben! Ich stelle Ihnen die 12 wichtigsten Schlafregeln für Kinder vor und gebe Ihnen eine Checkliste an die Hand, wie Sie Anzeichen von Müdigkeit bei Ihrem Baby richtig erkennen. Ausserdem erfahren Sie, welches Schlaftraining für Ihr Kind am besten geeignet ist. Sie können dieses Heft (12 DIN A4 Seiten) für 8,50 € bei unserem Verlag bestellen (solange Vorrat reicht) unter der Faxnummer: 0228-36 96 001 oder per Telefon: 0228-9 55 04 20 oder Sie schicken eine E-mail an: KF@fid-verlag.de



 

Neugeborene sind etwa alle eineinhalb Stunden müde und wollen schlafen. Auch ältere Kinder haben ihre ganz bestimmten Zeiten (fachsprachlich Schlaffenster genannt), zu denen sie müde sind und einschlafen können. Ist der Zeitpunkt überschritten, werden sie wieder munterer, um nach 50 bis 60 Minuten erneut „bettreif“ zu sein. Die Müdigkeit kehrt also wieder, ist dann aber noch stärker.

Da Kinder bei zunehmender Übermüdung regelrecht überdreht werden, ist es wichtig, sie bei auftretender Müdigkeit rechtzeitig schlafen zu legen. Manche Kinder sind allerdings erst in der zweiten Müdigkeitsphase wirklich müde genug, um problemlos einschlafen zu können. Beobachten Sie Ihr Kind einmal über mehrere Tage, um festzustellen, wann der geeignete Zeitpunkt ist.

Daran erkennen Sie, dass Ihr Baby müde ist:
1. veränderter Gesichtsausdruck, starrer Blick, Stirn-Runzeln oder Grimassieren
2. Gähnen, Augen-/Ohrenreiben, Schreien/Weinen oder Quengeln
3. ruckartige Bewegungen, Ballen der Fäustchen, Steif-Machen
4. reduzierte Aktivität, weniger Bewegungen, Gesicht-Abwenden
5. Saugen, Schnullern oder Daumenlutschen



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Welche Beschwerden deuten auf welche Kinderkrankheiten hin?
 

In den ersten 6 Lebensjahren kann Ihr Kind eine Vielzahl von Krankheiten bekommen. Viele Kinder werden oft ausgerechnet abends oder am Wochenende krank. Für Sie als Eltern ist es da wichtig, sich an einigen Anhaltspunkten zu orientieren, ob etwas Ernstes hinter dem plötzlichen Fieber oder den Bauschschmerzen steckt. In meinem monatlichen Elternberatungsdienst „Gesundheit & Erziehung für mein Kind" erfahren Sie regelmäßig, wie Sie die typischen Anzeichen der wichtigsten Kinderkrankheiten erkennen können. Damit Sie Ihrem Kind im Falle des Falles schnell helfen können!
Wenn Sie jetzt eine Gratisausgabe von „Gesundheit & Erziehung für mein Kind“ testen, erhalten Sie als Geschenk zusätzlich meinen Ratgeber: „Schnelldiagnose bei Kinderbeschwerden“. Sie finden dort alle typischen Kinderkrankheits-Anzeichen beschrieben, außerdem Diagramme und Tabellen zu häufig auftretenden Beschwerden wie Fieber, Husten, Bauchschmerzen, Erbrechen und Durchfall. Fordern Sie hier Ihre Gratistest-Ausgabe an:

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(von Uta Reimann-Höhn)

Obwohl die Intelligenzforschung sich seit den ersten Tests des französischen Psychologen Alfred Binet 1905 stetig weiterentwickelt hat, werden Intelligenztests nur im Ausnahmefall zur Erfassung kindlicher Fähigkeiten und Begabungen angewandt. In Deutschland hat es sich bisher nicht durchgesetzt, solche Tests flächendeckend bei der Einschulung oder bei der entscheidenden Wahl der weiterführenden Schule bzw. einer Berufsausbildung einzusetzen.

Was misst ein IQ-Test eigentlich?
Es gibt zwei unterschiedliche Auffassungen von dem, was Intelligenz eigentlich ist. Die Vertreter der einen Richtung verstehen darunter die globale Fähigkeit des Menschen zu verstehen, zu abstrahieren und Probleme zu lösen. Die anderen, zum Beispiel Thurstone und Gardner, differenzieren die einzelnen Fähigkeiten (sprachliche, logische, räumliche, soziale, emotionale etc.), die zusammengenommen als Intelligenz gelten.

Wer führt die IQ-Tests durch?
Auf vielen Internetseiten finden sich kostenfreie und kostenpflichtige Angebote, die jedoch kaum ein wissenschaftlich anerkanntes Ergebnis bieten können. Ähnlich wie bestimmte Verfahren der medizinischen Diagnostik nur von Ärzten angewendet werden dürfen, legt eine entsprechende Norm fest, dass Anwendung und Interpretation von Intelligenztests ausschließlich dafür besonders qualifizierten Personen, insbesondere Psychologinnen und Psychologen, überlassen werden sollten. Solche qualifizierten Fachleute finden Sie:
- in Erziehungsberatungsstellen
- im Staatlichen Schulamt bzw. bei den Schulpsychologinnen und Schulpsychologen
- in Sozialpädiatrischen Zentren
- bei Psychologinnen und Psychologen in freier Praxis
- bei Psychiaterinnen und Psychiatern
- bei besonders qualifizierten Pädagoginnen und Pädagogen

Bedenken Sie die eventuellen Folgen eines IQ-Tests
Wann ist der Zeitpunkt gekommen, an dem ein Intelligenztest eine sinnvolle Entscheidung ist? Und wie „verkaufen“ Sie Ihrem Kind diese Überprüfung seiner Fähigkeiten? Schließlich müssen Sie einkalkulieren, dass das Ergebnis nicht unbedingt Ihren Erwartungen entspricht. Vielleicht stellt sich heraus, dass Ihr Kind von der aktuellen Schulsituation überfordert ist und es die geforderten Leistungen nicht erbringen kann. Als Folge kann ein Schulwechsel anstehen, mit allen damit verbundenen Problemen, wie Verlust von Freunden, weiterer Schulweg oder problematische Integration in die neue Klasse. Dann kommt zu der aktuellen Überforderungssituation möglicherweise auch noch das Gefühl der Wertlosigkeit – eine brisante Mischung, die schnell zu Motivationsverlust oder einer Leistungsverweigerung führen kann.
Natürlich kann sich ebenso herausstellen, dass Ihr Kind unterfordert ist und eine Klasse überspringen sollte. Auch diese Entscheidung ist nicht einfach und bedeutet Veränderung in vielen Lebensbereichen. Lassen Sie sich also Zeit für die Entscheidung, ob ein IQ-Test und seine Konsequenzen für Ihr Kind eine sinnvolle Vorgehensweise sind.

Mein Tipp
Ein IQ-Test ist nicht die Lösung aller Probleme, aber er kann über das Leistungspotenzial Ihres Kindes Aufschluss geben. Um diese Leistungen auch erbringen zu können, ist jedoch mehr als Intelligenz notwendig. Ohne Motivation, Durchhaltevermögen und Leistungsbereitschaft wird auch ein hoher IQ nicht zu schulischem oder beruflichem Erfolg führen.

Bekannte IQ-Tests für Kinder
Der Hawik-III wird seit 2000 als Einzeltest bei Kindern und Jugendlichen im Alter von 6 bis fast 17 Jahren angewendet. Er dient der Untersuchung des allgemeinen kognitiven Entwicklungsstandes sowie der Abklärung von Leistungsstörungen. Erfasst werden über verschiedene Untertests (Bildergänzen, Allgemeines Wissen, Zahlen-Symbol-Test, Gemeinsamkeiten finden, Bilder ordnen, Rechnerisches Denken, Mosaik-Test, Wortschatz-Test, Figuren legen, Allgemeines Verständnis, Symbol-Test, Zahlen nachsprechen und Labyrinth-Test) die praktische, die verbale und die allgemeine Intelligenz. Die Bearbeitungsdauer beträgt etwa 90 bis 120 Minuten.
Der CFT-20 ist ein Grundintelligenztest, der das allgemeine intellektuelle Niveau misst. Es geht um die Fähigkeit, figurale Beziehungen und formal-logische Denkprobleme
mit unterschiedlichem Komplexitätsgrad zu erkennen sowie innerhalb einer bestimmten Zeit zu verarbeiten. Da dies durch sprachfreie und anschauliche Testaufgaben geschieht, werden Personen mit schlechten Kenntnissen der deutschen Sprache und mangelhaften Kulturtechniken nicht benachteiligt. Durchführungsdauer: ca. 30 Minuten, Anwendungsalter: von knapp 9 bis 18 Jahren.

Das kann die Ergebnisse eines Tests verfälschen

- Ihr Kind hat Angst und kann sich auf die Testsituation nicht einlassen.
- Ihr Kind ist krank und kann sich nicht gut konzentrieren.
- Die Testsituation ist nicht störungsfrei (Telefon, Unterbrechungen).
- Die Testperson ist unaufmerksam.
- Die Testperson ist unerfahren und unsicher.
- Auswertungsfehler.
- Ihr Kind hat eine Antipathie gegenüber der Testperson.

Wenn Sie unsicher sind, ob die Testergebnisse richtig sind, sprechen Sie unbedingt mit der zuständigen Fachkraft und überprüfen Sie zuerst die Auswertung. Gelegentlich treten hier Auswertungsfehler auf, die das Ergebnis verfälschen.
Haben Sie immer noch Zweifel, kann es durchaus sinnvoll sein, einen zweiten (anderen) IQ-Test anzuschließen. Die Ergebnisse sollten kaum voneinander abweichen. Bei zwei ähnlichen Testwerten können Sie verhältnismäßig sicher sein, dass der ermittelte IQ stimmt.

Sind Jungen klüger als Mädchen?
Eine Studie der Psychologen Paul Irwing und Richard Lynn kommt indirekt zu dem Schluss, dass statistisch gesehen Männer im Schnitt 5 Prozentpunkte mehr als Frauen erreichen. In den höchsten Stufen um einen IQ von 155 spreizt sich die Intelligenzverteilung sogar noch weiter auf. Hier kommt auf 5,5 Männer nur eine Frau. Bei Untersuchungen mit HAWIK oder HAWIE, beides Verfahren mit verbalem Anteil, sind dagegen keine Unterschiede zwischen männlicher und weiblicher Geistesleistung festzustellen.

Mein Tipp
Lesen Sie hierzu auch unsere Empfehlungen in der Ausgabe 9/2006 unter der Rubrik Erziehung & Entwicklung › „Ist Ihr Kind hochbegabt?“
nach. Sie erfahren dort, welche Möglichkeiten der Förderung es für hochbegabte Kinder gibt.

Lesen Sie hier mehr von der Lerntrainerin Uta-Reimann-Höhn


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Kinder, die an eine Einschlafhilfe wie Brust/Flasche oder Herumtragen gewöhnt sind, brauchen diese in der Regel auch zum Wieder-Einschlafen, wenn sie nachts wach werden. Dass Kinder nachts kurz aufwachen, ist völlig normal und passiert mehrmals pro Nacht. Zum Problem werden diese kurzen Aufwachphasen erst dann, wenn Ihr Kind nicht selbst wieder in den Schlaf findet, sondern dazu Ihre Hilfe braucht.

Füttern als Schlafmittel: Eine Londoner Studie an 600 Babys zeigte, dass Kinder, die nach der ersten Lebenswoche noch häufiger als elfmal pro 24 Stunden gefüttert wurden, im Alter von 12 Wochen ihre Eltern nachts um ein Viertel häufiger weckten als Babys, die weniger häufig tranken. Die „Vieltrinker“ hatten offensichtlich gelernt, dass Aufwachen, Trinken und Einschlafen zusammen gehören.
Füttern Sie Ihr Kind etwa 30 Minuten vor dem Schlafen legen, damit es nicht mit der Flasche oder an der Brust einschläft. Wacht es nachts auf, versuchen Sie es zunächst mit Streicheln, leisem Reden oder Singen zu beruhigen. Wichtig ist, dass Ihr Kind nicht lernt „Aufwachen = Füttern“. Natürlich dürfen Sie Ihrem Baby bei Hunger Brust oder Flasche nicht vorenthalten!

Herumtragen und -fahren: Mit zunehmendem Alter und Gewicht Ihres Kindes wird es für Sie immer beschwerlicher, es bis zum Einschlafen zu tragen und zu wiegen. Natürlich lernt es so auch nicht, nachts im „bewegungslosen“ Bett selbst wieder einzuschlafen. Und leider wachen nicht wenige Babys wieder auf, wenn Vater oder Mutter sie nach langem Tragen endlich friedlich schlummernd ins Bettchen legen... Versuchen Sie deshalb so früh wie möglich, Ihr Baby wach ins Bett zu legen und es durch Singen oder Streicheln zu beruhigen, wenn es weint. Nehmen Sie es möglichst nur heraus, wenn es sich im Bettchen gar nicht beruhigen kann.

Komplizierte Einschlafrituale: Einschlafen nach einem Schlaflied und dem Gute-Nacht-Kuss, mit dem Kuscheltier im Arm, ist ein Ablauf, der Ihrem Kind Sicherheit vermittelt. Ist jedoch Ihre Anwesenheit erforderlich, etwa, weil Sie sich dazulegen müssen, bis Ihr Kind eingeschlafen ist, ist dies auf Dauer für Sie belastend und verhindert wiederum, dass Ihr Kind lernt, alleine einzuschlafen.



 

Auch wenn es Ihrem Kind noch so viel Spaß macht: Das Spiel „Engelchen flieg!“, bei dem die Kleinen an den Händen gehalten und im Kreis herumgeschleudert oder zwischen den Eltern in die Luft geschleudert werden, kann unangenehme Folgen haben:
Bei Kindern kann das Ellenbogengelenk leicht auskugeln, wenn man an Händen oder Unterarmen zieht. Bis zum fünften Lebensjahr kann sich außerdem die Verbindung zwischen Unter- und Oberarm lockern.

Verzichten Sie daher auf „Engelchen flieg!“-Spiele und nehmen Sie Ihr Kleinkind hoch, indem Sie mit Ihren Armen um seine Brust greifen.



 

Passend zum Thema Schlafen möchte ich Ihnen heute ein Buch mit Einschlafgeschichten für die Kleinsten (ab ein bis zwei Jahren) vorstellen: „Meine ersten Gutenacht-Geschichten“ von Marlies Scharff-Kniemeyer und Rosemarie Künzler-Behncke (Ravensburger 1997; 36 stabile Pappseiten; 9,95 Euro).
Weil die Geschichten ganz kurz sind (eine Doppelseite) und alle Seiten liebevoll und bunt illustriert sind, können auch die Zweijährigen, deren Aufmerksamkeit schnell erlahmt, bei der Sache – sprich Geschichte – bleiben. Dieses Buch war damals für meine Kinder im Alter von ein bis zwei Jahren „das“ Vorlesebuch für die Gute-Nacht-Geschichte – was anderes wurde gar nicht aus dem Regal geholt



 

Zum Schluss wieder die nettesten Aussprüche unserer Kleinen…

Sehr reife Dame
Joshua (fast 4 Jahre): „Mami, als die Dinosaurier gelebt haben, war da die Omi schon da?“ (von Marion und Joshua Bayer)

Persönliches Schiff
Marius (3,5 Jahre) sitzt auf der Toilette – seit 15 Minuten. Als ich ihn frage, ob er fertig ist und ich ihm helfen soll, kommt die Antwort: „Nein, geh weg! Das ist meine Intimfähre!“ (von Caroline Brand, Bonn)

Ja, wo isses denn?
Meine Schwester erwartete ihr erstes Kind. Der Nachbarsjunge Martin (2 Jahre) hatte von seiner Mama erfahren, dass das Baby im Bauch ist. Martin guckt meiner Schwester unter den Rock und fragt: „Wo ist denn das Baby?“ (von Andrea Jurczek)

Ganz schön aufgeklärt
Auf die Frage, ob sich meine Tochter Sara (3 Jahre) noch ein Geschwisterchen wünscht, versuchte sie mir auf den Bauch zu steigen. Ich fragte sie, warum sie das tut. Sie antwortete, dass sie versuchen möchte, noch einmal in den Bauch zu kommen. Als ich ihr gesagt habe, dass das nicht geht, weil sie ja schon drinnen war, sagte sie mir: „Ach sooo, der Papa muß mich ja erst machen.“

Messerscharf gefolgert
Victoria sitzt im Autositz und meint zu ihrem Papa: „Papa, du hast aber viele weiße Haare!“ Papa: „Weißt du, wenn Mama mich ärgert, bekomme ich graue Haare!“ Victoria überlegt: „Dann hat Opa Oma Uschi sehr oft geärgert!“ Oma Uschi hat komplett weißes Haar. (von Irena Dahl)

Frisur verrutscht
Mein Sohn Ben (3 Jahre) sah beim Kaffeetrinken meinen Schwager, dessen Haare auf dem Kopf bereits etwas weniger werden, an. Er fing an zu lachen und fragte: „Klaus, warum sind denn deine Haare nach hinten gerutscht?“ (von Michaela Schröder)

Schwein auf dem Teller
Unsere Tochter (4 Jahre) ist sehr wissbegierig und fragt ihren Papa, woraus Speck gemacht wird. Mein Mann erklärt ihr in Kurzform die Entstehung des Specks, angefangen beim Schwein. Daraufhin nimmt sie sich ein Stückchen Speck, dreht sich um und sagt: „Danke Papa für das Schwein.“ (von Familie Beckmann)

Vielen Dank an alle Einsender/innen!
Wenn Sie auch einen netten Spruch Ihres Kindes auf Lager haben, senden Sie ihn bitte an gesundheit.erziehung@onlinehome.de. Dann können wir freitags alle darüber schmunzeln!





 


Herzlichst

Ihre


Dr. med Andrea Schmelz

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Nettes aus Kindermund :)

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