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Elternbrief


E-Mail Newsletter 16-03-2007
 

 


Themen:
 

 

Liebe Eltern,

letzten Samstag, als das Wetter bei uns so richtig scheußlich war (kalt und strömender Regen), machten wir mal wieder einen richtig gemütlichen Spielenachmittag. Als ich mich da durch die verschiedenen Spieleschachteln gewühlt habe, fiel mir wieder auf, was für tolle Spiele es heutzutage gibt.

Doch manchmal ist – tolles Spiel hin, bekannte Figur her – das Ganze oft schon zu aufwendig. Bei manchen Spielen muss man alles Mögliche aufbauen (z. B. für „Ramba Zamba Affengeil“, dann aber ein sehr actionreiches Spiel) oder aber man braucht ständig die Spielanleitung daneben, weil man sich auch nach dreimaligem Spielen noch immer nicht genau merken kann, was zu tun ist, wenn das Spiel diese oder jene Wendung nimmt (so geht es mir mit dem Spiel „Das Sams“, obwohl wir alle erklärte Sams-Fans sind – wir haben es einen Nachmittag lang versucht und seitdem nie wieder).

Und eines kann ich Ihnen noch verraten: Obwohl wir viele verschiedene schöne und neue Spiele zu Hause haben: Meine Kinder spielen immer wieder gerne Domino, Memory, Lotto und Hanna mag am allerliebsten das gute alte „Leiterspiel“, das in keiner Spielesammlung fehlt. Naja, kein Wunder, sie gewinnt auch meistens – Martin und ich sind immer wieder verwundert, was für ein Glück sie oft hat!

Nachfolgend möchte ich Ihnen gleich noch einige weitere schöne Kinder- und Familienspiele vorstellen – ohne lange Aufbauten oder komplizierte Regeln! Außerdem sind es keine Spiele, die „ewig“ dauern, sodass den kleinen Mitspielern nicht zwischendurch die Lust am Spiel verloren geht.


 

1) Ein Spiel für die Kleinsten ist „Mein erstes Mitmach-Spiel“ von Ravensburger (für 2 bis 4 Spieler ab 2,5 Jahren; im Fachhandel für ca. 20 Euro):
Wer hilft Mäuschen Pia dabei, ein buntes Zelt zu bauen? Mit dem Farbwürfel bewegen die Spieler das Plüsch-Mäuschen über den Spielplan. Farbige Kärtchen geben lustige Aufgaben vor und sorgen für Abwechslung: Tiere nachahmen, im Kreis tanzen, lustige Gesichter machen? Als Belohnung winkt ein neues Teil für das Zelt. Alle spielen gemeinsam, bis zum Schluss das Zelt aufgestellt werden kann! Neben unterschiedlichsten Lerninhalten werden auch soziale Kompetenzen und die Einhaltung von Regeln gefördert.

2) Jetzt vor Ostern ist das Spiel „Lotti Karotti“ von Ravensburger wieder der Renner (für 2 bis 4 Spieler ab 3 bis 4 Jahren; im Fachhandel für ca. 20 Euro):
Start frei zum total verdrehten Hasenrennen! Ziel ist die saftige Karotte oben auf dem Hügel. Aber der Weg dorthin ist voller Überraschungen. Unterwegs öffnen sich plötzlich Löcher – und plumps fällt der eine oder andere kleine Hase hinein ... und ist verschwunden. Nach oben laufen – Karotte drehen – ein toller Spaß für viele Spielrunden! Da man immer nur maximal drei Felder vorrücken darf, genügt es, wenn Ihr Kind bis drei zählen kann.

3) Mein persönliches Lieblingsspiel ist „Das kleine Gespenst“ von Kosmos (für 2 bis 4 Spieler ab 5 Jahren; im Fachhandel für ca. 25 Euro):
Huuuu, mit dem kleinen Gespenst unterwegs in der Geisterstunde! Das kleine Gespenst möchte möglichst viele seiner Freunde besuchen, bevor die Uhr die Geisterstunde wieder beendet – wer öffnet ihm mit dem magischen Schlüsselbund die richtigen Türen? Die Geisterstunden-Uhr zeigt an, welche Freunde besucht werden sollen. Hier ist ein gutes Gedächtnis gefragt, um dem Gespenst wie von Geisterhand – schwupps – die richtigen Türen zu öffnen! Aber auch mit Geschicklichkeit kommt man dem Ziel näher. Das kleine Gespenst rumpelt ja liebend gern mit den Kanonenkugeln im Rittersaal. Wer ihm dabei hilft, kann Punkte sammeln. Doch die Geisterstunde dauert nicht ewig ... Wer schafft es als Erster, die Aufgaben zu erfüllen? Ich finde bei diesem Spiel die Mischung aus Memory, netter Geschichte und Geschicklichkeit beim „Einlochen“ der Kanonenkugeln so bestechend.

4) Ein stürmisches Geschicklichkeitsspiel ist „Der schwarze Pirat“ von Haba (für 2 bis 4 Spieler ab 5 Jahren; im Fachhandel für ca. 30 Euro):
Von Insel zu Insel segeln die Seefahrer über das Meer. Immer wieder nimmt der schwarze Pirat Kurs auf ihre mit Schätzen beladenen Schiffe. Nur wer sein Schiff geschickt mit dem Blasebalg steuert, kann dem schwarzen Piraten entkommen und die meisten Goldmünzen gewinnen. Bei diesem Spiel entscheiden Geschicklichkeit, Taktik und Würfelglück. Es schult das vorausschauende Denken und die Hand-Auge-Koordination.

5) Gerade jetzt zur Osterzeit ideal ist der beliebte Spieleklassiker „Zicke Zacke Hühnerkacke“ von Zoch (für 2 bis 4 Spieler ab 4 Jahren; im Fachhandel für ca. 30 Euro), das ich mit meinem Sohn Martin in der Ergotherapie kennengelernt habe:
Die rasante Hühnergedächtnisrallye findet auf 24 eiförmigen Wegplättchen statt, die kreisförmig um die 12 verdeckten Hühnerhofplättchen gelegt werden Die dickbauchigen Hühner starten, mit je einer hölzernen Feder ausgestattet, auf unterschiedlichen Wegplättchen. Ziel des Spiels ist es, sich mit den Federn der anderen Hühner zu schmücken. Es beginnt ein rasantes Spiel, bei dem es vor allem auf ein gutes Gedächtnis ankommt: Man bewegt sich auf dem Hühnerhof vorwärts, indem man das richtige Motiv in der Mitte aufdeckt. Gelingt das, darf man auf das nächste Plättchen springen und ist gleich wieder am Zug. Holt ein Huhn ein anderes Huhn ein und findet wieder das richtige Motiv, darf es dieses überspringen, ihm alle Federn ausrupfen und sich selbst anstecken. Gewinner ist der Spieler, dessen Huhn alle Federn im Bürzel stecken hat.



 

Energiesparen ist bei den derzeitigen Ölpreisen in aller Munde und so mancher Hausbesitzer will seinem Eigenheim jetzt eine Wärmeisolierung gönnen. Hätten Sie gedacht, dass man damit nicht nur etwas für die Umwelt – und seinen Geldbeutel – tun kann, sondern auch noch für seine Gesundheit?

Doch genau das ist der Fall: Mit wärmeisolierten Häusern spart man nicht nur Energiekosten, sondern man bekommt auch seltener Atemwegserkrankungen. Das haben Forscher aus Neuseeland in einer ungewöhnlichen Studie herausgefunden, an der sich 1350 Haushalte mit insgesamt 4400 Personen beteiligten.

Bei allen waren die Häuser bisher schlecht isoliert. Die Hälfte der Häuser wurde für die Bewohner kostenlos wärmeisoliert. In den isolierten Häusern war anschließend das Raumklima wärmer und trockener als zuvor, und die Zahl der Schnupfen-Episoden sank im folgenden Winter um ein Drittel.

In den nicht isolierten Häusern kam es ähnlich häufig zu Erkältungen und Schnupfen wie zuvor. Insgesamt traten in dieser Kontrollgruppe 46 Prozent mehr Erkältungen auf als bei den Haushalten mit Isolierung (Quelle: BMJ online).



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(von Uta Reimann-Höhn)

Unerfahrenheit und Leichtgläubigkeit von Kindern werden von der Werbeindustrie immer stärker ausgenutzt, denn mit einer Kaufkraft von jährlich rund 20 Milliarden EURO sind die ca. 11 Millionen Jungen und Mädchen in Deutschland im Alter zwischen sechs und 19 Jahren eine lukrative Zielgruppe. In erster Linie wird nicht etwa Kinderspielzeug beworben, sondern vielmehr überzuckerte Lebensmittel (Schokoriegel, Kinderjogurt, Süßigkeiten), Mobiltelefone mit ihren kostenpflichtigen Extra-Diensten oder Softdrinks, CDs, DVDs und Markenkleidung. Die Werbung nimmt dabei immer jüngere Kinder ins Visier und manipuliert sie mit speziell auf diese Altersgruppe konzipierten Bildern und Slogans.

Werbung oder Kindersendung?
Bereits mit drei Jahren erkennen Kinder Markenlogos und reagieren auf Symbole wie das McDonald’s-Logo oder das Posthorn, aber erst im schulpflichtigen Alter können sie zwischen Werbung und Kinderprogramm wirklich unterscheiden. Vor der Einschulung und im Grundschulalter schützen Sie Ihr Kind also nur nachhaltig vor Fernsehwerbung, wenn Sie jede Sendung gezielt auswählen, den Werbeblock ausblenden oder konsequent aufklären. Natürlich können Sie auch die entsprechenden Kindersendungen vorher aufnehmen und die Werbung dann herausschneiden. Einfacher ist es, wenn Ihr Kind nur ausgewählte Videos oder DVDs ansieht, die grundsätzlich frei von Werbung sind.

8 Tipps für den richtigen Umgang mit Werbung im Fernsehen bei Grundschulkindern
1. Informieren Sie sich immer darüber, welche Sendungen Ihr Kind anschaut, lassen Sie es nicht wahllos konsumieren.
2. Sprechen Sie mit Ihrem Kind über die Inhalte der Sendungen, damit es lernt, das eigentliche Programm und die Werbung auseinander zu halten.
3. Informieren Sie sich darüber, welche Produkte in den Lieblingssendungen Ihres Kindes beworben werden.
4. Besprechen Sie beim gemeinsamen Einkauf, ob die Wünsche des Kindes eventuell etwas mit der Werbung im Fernsehen zu tun haben.
5. Diskutieren Sie mit Ihrem Kind über die Werbung? Fragen Sie nach, warum Werbung gemacht wird und wem sie nützt.
6. Bieten Sie Ihrem Kind Alternativprodukte an. So lernt es, dass beispielsweise andere Lebensmittel gleich gut und unter Umständen günstiger sind.
7. Helfen Sie Ihrem Kind dabei, zwischen seinen eigenen Wünschen und den von der Werbung suggerierten zu unterscheiden („Warum möchtest du dieses Produkt haben?“).
8. Vermitteln Sie Ihrem Kind den Umfang der Werbekosten, die letztlich auf das Produkt wieder aufgeschlagen werden müssen.

Werbung wird immer raffinierter
Je älter Ihr Kind wird, desto weniger können Sie überprüfen, in welchen Bereichen und in welchem Umfang es der Werbung ausgesetzt ist. So offensichtlich erkennbar wie früher, wo die meisten Werbeblöcke durch ein eigenes Jingle angekündigt wurden, ist Werbung schon längst nicht mehr. Werbebotschaften sind mittlerweile oft integriert und fügen sich wie kleine Filme oder Cartoons nahtlos in das eigentliche Fernsehprogramm ein. Durch einfache Melodien und eingängige Slogans zum Mitsingen wird darüber hinaus der Wiedererkennungswert für Kinder enorm gesteigert, Jugendliche hingegen reagieren positiv auf aktuelle Musiktitel.

Mein Schutz-Tipp
Weisen Sie Ihr Kind auf solche Werbeformen hin, damit es lernt, sie zu erkennen. Fragen Sie nach, um welches Produkt es geht, damit Ihr Kind nach und nach begreift, dass es zum Kauf animiert werden soll.

Musik verkauft sich gut
Aber auch für ältere Kinder und Jugendliche wird es immer schwieriger, Werbesendungen zu erkennen. So handelt es sich beispielsweise bei Sendungen wie „Popstars“ oder „Deutschland sucht den Superstar“ um eine ganz gezielte Verkaufsstrategie, die besonders Kinder zwischen ca. acht und 14 anspricht. Unbekannte Künstler werden mediengerecht der Öffentlichkeit präsentiert und letztlich als neue Superband verkauft. Neben den veröffentlichten CDs der Sieger-Künstler gibt es natürlich jede Menge anderer Produkte zu kaufen, wobei auch das Internet und Printmedien miteinbezogen werden. Auch die nahezu Dauerberieselung von Jingles und Klingeltönen zum Downloaden auf Handys, die auf den verschiedenen Musiksendern als ewig langer Werbeblock laufen, hat schon viele Kinder und Jugendliche zu ungewollten und kostspieligen Abos verleitet. Eine gefährliche Schuldenfalle tut sich hier auf.

Mein Schutz-Tipp
Gestatten Sie Ihrem Kind erst den Besitz eines eigenen Handys, wenn es damit verantwortungsvoll umgehen kann und über die Kostenfallen aufgeklärt ist. Dabei genügt durchaus auch ein einfaches Modell mit begrenztem Funktionsumfang. Prepaidkarten stellen sicher, dass ein bestimmter Kostenrahmen nicht überschritten wird.

Werbung im Internet
So wie in jedem dritten Kinderzimmer eines Grundschülers inzwischen ein Fernseher steht, haben auch immer mehr Kinder und Jugendliche schon frühzeitig Zugriff auf das Internet. Noch mehr als im Fernsehen vermischt sich hier die Grenze zwischen redaktionellem Inhalt und Werbung. Schnell werden persönliche Daten abgefragt, die Kinder ahnungslos in die entsprechenden Suchmasken eingeben. In der Folge erhalten Sie elektronische oder echte Werbepost und werden zum Kauf verschiedenster Produkte aufgefordert. Aufspringende Pop-Up-Fenster sind zum Teil so geschickt gestaltet, dass es schon einem Erwachsenen schwer fällt, nicht darauf zu reagieren – um so schwieriger ist das für ein Kind. Kontrollieren Sie daher das Internetverhalten Ihrer Kinder. Ausgesuchte Kinderseiten finden Sie z.B. im Überblick unter www.seitenstark.de.

Mein Schutz-Tipp
Pop-Up-Blocker und verschiedene Sicherheitseinstellungen im Internetbrowser filtern die meiste Werbung heraus. Lassen Sie Ihr Grundschulkind nicht alleine im Netz surfen, und werfen Sie auch bei älteren Kids noch einen Blick auf die aufgerufenen Programme.

Gewinnspiele in Zeitschriften
Es ist toll, wenn Kinder lesen und sogar eine eigene Zeitschrift abonniert haben. Leider werden sie auch hier ständig über neue Produkte informiert, die sie erwerben sollen. Besonders ärgerlich, dass die vielen Gewinnspiele und Preisausschreiben in erster Linie der Sammlung von neuen Adressen dienen. Meistens findet sich schon wenige Wochen später aktuelle Werbepost in Ihrem Briefkasten, die an Ihr Kind adressiert ist und neue Wünsche weckt.

Mein Schutz-Tipp
Preisausschreiben und Gewinnspiele machen Spaß und fördern die Lust am Lesen und Schreiben. Nehmen Sie daher die Werbung in Kauf, sortieren Sie die Post Ihres Kindes und schmeißen Sie unerwünschte Sendungen einfach weg. Überprüfen Sie doch anhand der folgenden Checkliste einmal, wie hoch der Einfluss von Werbung auch im persönlichen Umfeld Ihres Kindes schon ist.

Checkliste: Wie stark ist Ihr Kind von
Werbung beeinflusst? ja nein
Trägt Ihr Kind Kleidung oder Schuhe mit Markenlogos?
Kaufen Sie Ihrem Kind regelmäßig bestimmte Süßigkeiten, weil es sie aus der Werbung kennt?
Trägt Ihr Kind einen Markenranzen, den es aus dem Fernsehen kennt?
Bekommt Ihr Kind regelmäßig eigene Werbepost, zum Beispiel von Zeitschriften?
Wählt Ihr Kind beim Einkaufen mit Vorliebe Produkte, die es aus dem Fernsehen kennt?
Im Restaurant: Ist die spezielle Kinderkarte mit Werbung bedruckt?
Weiß Ihr Kind schon genau, bei welcher Bank es sein erstes eigenes Konto haben möchte? Dann wurde es sicherlich durch eine attraktive Aktion geworben.
Singt Ihr Kind manchmal Melodien aus der
Werbung nach?
Nutzt Ihr Kind Werbegutscheine oder Codes, um bei einem bestimmten Anbieter zu bestellen?
Haben Sie für Ihr Kind schon mal eine Zeitschrift abonniert, nur damit es die Werbeprämie bekommt?
Weiß Ihr Kind auf Grund von Werbesendungen schon genau, welches Auto die Familie fahren sollte?


Nehmen Sie sich Zeit
Um Ihr Kind vor Werbung zu schützen, müssen Sie weder den Fernseher und den PC in den Keller stellen noch das Zeitunglesen verbieten. Viel wichtiger ist es, dass Sie mit Ihrem Kind immer wieder über Werbung sprechen und deren Ziele und Absichten verdeutlichen. Kontrollieren Sie auch Ihr eigenes Verhalten und informieren Sie sich gemeinsam mit Ihrem Kind vor dem Kauf von teureren Produkten über deren Qualität.

Die Freunde geben den Ton an
Mit Beginn der Pubertät lässt der Einfluss von Eltern auf ihr Kind nach. Seine Clique rückt in den Vordergrund. Dort gelten oft harte Regeln, die über Anerkennung und Akzeptanz des Jugendlichen bei seinen Freunden entscheiden. Der richtige MP3-Player oder ein angesagtes Handy sind für eine Weile wichtiger als eine qualitätsbewusste Kaufentscheidung – das weiß auch die Werbebranche und stellt ein bestimmtes Lebensgefühl in den Mittelpunkt ihrer Verkaufsbotschaften. Wenn Ihr Kind jedoch prinzipiell über die Wirkung und Hintergründe von Werbung Bescheid weiß, wird es diese Phase weitgehend unbeschadet überstehen.

Mein Tipp
Spielen Sie Warentester! Suchen Sie sich aus der Werbung sechs kinderspezifische Lebensmittel aus und kaufen Sie dann auch gleiche Produkte anderer Firmen. Lassen Sie Ihr Kind nun mit verbundenen Augen testen, welches wirklich besser schmeckt. So beweisen Sie, dass es zwischen den Werbebotschaften und dem realen Produkt oft große Unterschiede gibt.

Lesen Sie hier mehr von der Lerntrainerin Uta-Reimann-Höhn


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Eine spannende Erlebnisschau zur Gesundheitsförderung für Kinder zeigt die Deutsche Arbeitsschutzausstellung (DASA) seit 4. März in Dortmund. Nach dem Motto „Unterwegs nach Tutmirgut“ gibt es hier attraktive Spiel- und Mitmachangebote für Kinder im Alter von fünf bis zehn Jahren. An 13 Spielstationen können sich die jungen Besucher mit Themen wie Entspannung, Lärm, Ernährung und Erste Hilfe auseinandersetzen.

Die bis zum 1. Juli dauernde Ausstellung ist von der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung entwickelt worden. Geöffnet ist die Schau dienstags bis samstags von 9.00 bis 17.00 Uhr und sonntags von 10.00 bis 17.00 Uhr. Der Eintritt kostet drei Euro pro Person. Kinder unter fünf Jahren haben freien Eintritt. Bringen Sie für Ihr Kind Hausschuhe oder rutschfeste Socken mit!

Im Internet finden Sie weitere Informationen sowie eine Wegbeschreibung unter www.tutmirgut.net.



 

Sie suchen ein originelles Buch zum Osterfest, das schon für die Kleinsten geeignet ist? Dann wird Ihnen „Mama Huhn sucht ihr Ei“ von Hans-Christian Schmidt und Andreas Német (Oetinger 2006; 26 Pappseiten; 7,90 Euro) sicher gefallen. Diese gereimte Suchgeschichte mit Gucklöchern und vielen Überraschungen gefällt Kindern ab zwei Jahren.

Wo ist nur Mama Huhns Ei geblieben? Sie macht sich auf die Suche, doch aus dem ersten Ei, das sie findet, schlüpft ein kleiner Reiher. Aus einem anderen ein Pinguin, und aus einem dritten sogar ein Krokodil! Bis Mama Huhn ihr Ei findet, gibt es einige Überraschungen – bei denen Ihr Kind sogar mitmachen kann. Denn jedes Mal, wenn es eine Seite umblättert, schlüpft ein neues Tierkind aus dem Ei!



 

Wünschen Sie sich nachts nichts sehnlicher, als wieder einmal eine ganze Nacht am Stück durchzuschlafen? In meinem Spezialreport zum Thema "Kinder lernen schlafen" erfahren Sie, wie Sie endlich wieder ruhige Nächte haben! Ich stelle Ihnen die 12 wichtigsten Schlafregeln für Kinder vor und gebe Ihnen eine Checkliste an die Hand, wie Sie Anzeichen von Müdigkeit bei Ihrem Baby richtig erkennen. Ausserdem erfahren Sie, welches Schlaftraining für Ihr Kind am besten geeignet ist. Sie können dieses Heft (12 DIN A4 Seiten) für 8,50 € bei unserem Verlag bestellen (solange Vorrat reicht) unter der Faxnummer: 0228-36 96 001 oder per Telefon: 0228-9 55 04 20 oder Sie schicken eine E-mail an: KF@fid-verlag.de



 

Und jetzt wieder ein vergnüglicher Abschluss…

Selbsterkenntnis
Neulich saß ich mit Jule (4 Jahre) und ihrem Bruder Paul (2 Jahre) am Tisch und erklärte aus gegebenen Anlass, dass es Menschen gäbe, die nicht sprechen könnten: „… Dazu sagt man ‚stumm’, und außerdem gibt es auch Leute, die nichts sehen können. Das sind Blinde.“ Auf meine Frage, wie man denn die Menschen nennen würde, die nicht hören könnten, antwortete meine Tochter Jule ohne langes Überlegen: „Jule und Paul!“ (von M. Reinhard mit Jule)

Bohneneintopf ohne Bohnen
Unser Sohn Niels (4 Jahre) hilft mir leidenschaftlich gern in der Küche. Kürzlich haben wir zum ersten Mal zusammen Bohneneintopf gekocht. Beim anschließenden Essen sortierte er die Bohnen sorgfältig an den Rand. Kommentar: „Mama, dein Bohneneintopf schmeckt mir wirklich gut – nur die Bohnen mag ich nicht“. (von Evelyne Hamacher-Barth, Stockholm, Schweden)

Kleiner Herzspezialist
Linus (3,5 Jahre) spielt begeistert bei seiner Kita-Freundin Marlene (4 Jahre) und zum belustigten Entsetzen von beiden Müttern erstmalig hinter verschlossener Kinderzimmertür - Arzt und Untersuchen und so weiter! Nach einiger Zeit steckt Linus den Kopf aus der Tür und braucht ein wichtiges Utensil. Auf unsere Frage hin, wer denn eigentlich krank sei: „Marlene!“. „Und? – Was hat sie denn?“ - „Herz gebrochen!“ (O-Ton „Herz gebrecht!“) (von Stefanie Schramm, Fürth)

Hund mit Halsweh
Wir haben gemeinsam Urlaub mit den Großeltern gemacht und Valentin (damals 3 Jahre alt) beobachtet am Morgen die Oma, wie sie gurgelt, weil sie Halsweh hat. Am Nachmittag mache ich mit ihm einen Spaziergang und uns kommt ein Hund entgegen, der plötzlich zu knurren anfängt. Meint Valentin ängstlich: „Mama, der Hund gurgelt!“ (von Claudia)

Zahnersatz
Jedesmal, wenn wir – mein Sohn Louis und ich – vom Spielplatz nach Hause fahren, bekommt er ein „Kinderbonbon“ (seine Bezeichnung für seine Bonbons). Als ich bemerkte, dass er das Bonbon nicht lutschte, sondern darauf rumbiss, sagte ich: „Louis, nicht auf das Bonbon beißen. Du musst es lutschen, sonst gehen deine Zähne kaputt.“ Darauf meinte er: „Net schlimm, Mama neue kauft.“ (von Kerstin Tornau)

Retoure
Als mein Sohn ca. drei Jahre alt war, hat seine kleine Schwester (frisch geschlüpft) ziemlich geweint, da hat er gemeint: „Anika, wenn du jetzt nicht gleich aufhörst zu schreien, dann kommst du gleich wieder in den Bauch hinein!“ (von Mag. Astrid Zeitlberger)

Dufte Duschbad
Karoline (3,5 Jahre), als ich sie nach dem Duschen eincremen will: „Nein Mama, brauch' ich nicht, ich bin schon geriecht...“ (von Sabine Schliebs)

Vielen Dank an alle Einsender/innen!
Wenn Sie auch einen netten Spruch Ihres Kindes auf Lager haben, senden Sie ihn bitte an gesundheit.erziehung@onlinehome.de. Dann können wir freitags alle darüber schmunzeln!





 


Herzlichst

Ihre


Dr. med Andrea Schmelz

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Nettes aus Kindermund :)

Erleuchtung: Als wir es uns vor Weihnachten jeweils abends gemütlich machten, das Licht löschten und nur noch die kleinen elektrischen Kerzchen brannten, war Zeit für eine Weihnachtsgeschichte. Ich montierte, damit ich den Text lesen konnte, meine Stirnlampe. So zirka nach 10 Minuten wurde meine kleine Tochter (2 ½-jährig) unruhig. Als ich zu ihr schaute, sagte sie zu mir: „Zünde mich nicht an, ich bin keine Kerze!“ Noch heute muss ich lachen, wenn ich daran zurückdenke.