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Elternbrief


E-Mail Newsletter 30-03-2007
 

 


Themen:
 

 

Liebe Eltern,

auch wenn der Frühling noch nicht so ganz Einzug gehalten hat, gab es in den vergangenen Wochen doch viel warme und frühlingshafte Tage. Das freut nicht nur uns Menschen, sondern auch die Zecken. Diese unliebsamen Blutsauger werden bereits ab einer Temperatur von acht bis zehn Grad aktiv – Temperaturen also, wie wir sie dieses Jahr schon mehrfach erreicht haben.

In der Presse wird immer wieder vor einer wahren Zeckenplage aufgrund des viel zu milden Winters gewarnt. Deshalb haben schon viele Eltern bei mir angefragt, ob sie ihr Kind gegen FSME (Frühsommer-Meningoenzephalitis), eine virusbedingte Form der Hirn- oder Hirnhautentzündung, impfen lassen sollten. Weil sich wohl die meisten Eltern momentan mit diesem Problem befassen, will ich Ihnen heute einige Informationen dazu geben.


 

1) Der letzte Winter war extrem mild. So kam es, dass in verschiedenen Teilen Deutschlands zwischen November und Januar – zu einer Zeit, in der Zecken normalerweise eine Ruhephase einlegen – aktive wirtssuchende Tiere zu beobachten waren. Das deutet darauf hin, dass es dieses Jahr besonders viele Zecken geben wird.

2) Immer mehr Zeckenarten werden in Deutschland heimisch. Dank des Klimawandels fühlt sich nicht nur der schon immer in Deutschland lebende Holzbock pudelwohl. Auch die Auwaldzecke, die bisher nur in Südeuropa vorkam, hat sich inzwischen in Deutschland eingenistet. Besonders fatal ist, dass die Auwaldzecke sich viel schneller entwickelt als ihre hiesigen Artgenossen. Und das bedeutet, dass sie in einer warmen Saison durchaus auch zwei Generationen hervorbringen kann. Mit dieser raschen Vermehrung wächst auch die Gefahr von FSME-Infektionen.

3) FSME-übertragende Zecken breiten sich immer weiter nach Norden aus. Waren früher nur die klassischen Risikogebiete in Bayern und Baden-Württemberg betroffen, gab es 2006 auch FSME-Fälle in Hessen, Niedersachsen, Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern.

4) Es werden von Jahr zu Jahr mehr FSME-Fälle registriert. Waren es 2004 noch 274 Fälle, wurden 2005 bereits 431 Fälle gemeldet und 2006 waren es schon 541 Fälle. Zum Vergleich: In den 80er Jahren wurden etwa 30 bis 50 FSME-Fälle pro Jahr gemeldet.

5) Zecken gibt es nicht nur im Wald. Die unliebsamen Spinnetierchen fühlen sich auch in Parks, an Seen oder im Garten wohl. Auch Spielplätze, Kindergärten oder andere Orte, an denen es Wiesen und Gebüsche gibt, beherbergen Zecken.

6) Im Freien spielende Kinder, die sich gerne im Gebüsch verstecken oder auf dem Boden spielen, sind stärker gefährdet als Erwachsene, sich eine Zecke „einzufangen“.

7) Es ist zwar richtig, dass bei Kindern unter sechs Jahren keine Todesfälle oder bleibende Schäden durch FSME berichtet werden, doch ist die FSME als Hirnhaut- oder Gehirnentzündung in jedem Fall eine schwerwiegende Erkrankung. Betroffene Kinder können intensivpflichtig sein und müssen eventuell beatmet werden, müssen eventuell ins „künstliche Koma“ gelegt werden, leiden vielleicht unter epileptischen Anfällen oder sind bewusstlos und können im akuten Stadium auch neurologische Ausfälle haben, z.B. Lähmungen. Es kann Wochen bis Monate dauern, bis diese sich wieder vollständig zurückgebildet haben.



 

Wenn Sie in einem FSME-Risikogebiet wohnen oder Urlaub machen, sollten Sie sich und Ihr Kind impfen lassen. Die aktuelle Karte mit den FSME-Risikogebieten sowie weitere Informationen rund um das Thema Zecken finden Sie z. B. unter www.zecken.de (siehe FSME-Verbreitung). Die FSME-Impfung wird in der Regel von den Kassen bezahlt, nicht jedoch, wenn Sie ins Ausland fahren und es sich somit um eine Reiseimpfung handelt.

Es gibt zwei Impfstoffe, die für Kinder ab 12 Monaten zugelassen sind. Besteht ein sehr hohes Infektionsrisiko, können sogar Säuglinge ab sechs Monaten geimpft werden, wie dies zum Teil in Österreich praktiziert wird. FSME-IMMUN Junior (eine Impfdosis 31,58 Euro) oder Encepur® Kinder (eine Impfdosis 35,03 Euro) haben beide eine hervorragende Schutzwirkung von 99 Prozent.

Für eine vollständige Grundimmunisierung sind drei Impfungen erforderlich, die am Tag 0, nach 1 bis 3 sowie nach 9 bis 12 Monaten verabreicht werden. Vor Reisen kann nach dem Kurzzeitimpfschema am Tag 0, 7 und 21 geimpft werden. Wichtig: Frühestens 14 Tage nach der 2. Impfung sind ausreichende Mengen schützender Antikörper zu erwarten. Eine einmalige Impfdosis kann noch nicht gegen FSME schützen!

Die erste Auffrischimpfung ist beim Kurzzeitschema nach 12 bis 18 Monaten erforderlich, ansonsten nach drei Jahren. Danach genügen Auffrischungen alle fünf Jahre. Die Impfabstände lassen sich vergrößern, wenn vor der Impfung eine Titerbestimmung (muss selbst bezahlt werden!) durchgeführt wird, da der Impfschutz etwa fünf bis zehn Jahre anhält.

Als Nebenwirkungen treten nach der ersten Impfung bei etwa 13 Prozent der Kinder über drei Jahren Fieber und grippeähnliche Beschwerden auf. Kinder unter drei Jahren reagieren jedoch in etwa 23 Prozent mit (teilweise auch höherem) Fieber auf die erste Impfdosis.

Bitte beachten Sie, dass die Impfung nur gegen die durch Viren ausgelöste Hirnhautentzündung FSME wirkt. Gegen alle anderen durch Zecken übertragenen Erkrankungen wie Borreliose ist Ihr Kind trotzdem nicht geschützt. Daher sollten Sie es jeden Abend gründlich nach Zecken absuchen!

Auch wenn es mir vorwiegend um die Gesundheit Ihres Kindes geht, möchte ich Sie heute dringend darauf hinweisen, dass Erwachsene und insbesondere ältere Menschen über 50 Jahren im Falle einer FSME-Erkrankung besonders schwer erkranken – oft mit bleibenden Schäden, in zwei Prozent der Fälle sogar mit Todesfolge. Für Eltern und vor allem Großeltern ist die FSME-Impfung noch viel wichtiger als für Kinder!



 

Auf meinen letzten E-Mail-Newsletter, der sich mit der Allergievorbeugung befasste, hat mir eine betroffene Mutter einen Erfahrungsbericht geschickt, den ich hier als Ergänzung veröffentliche.

Sehr geehrte Frau Dr. Schmelz,
im E-Mail-Newsletter von letzter Woche schreiben Sie über Ernährungsmöglichkeiten für Babys die allergiegefährdet sind oder bereits Allergien haben. Meine Tochter Jana, inzwischen fast 4 Jahre, hat Neurodermitis.

Bei ihr ist die Krankheit ausgebrochen, als sie 4 Monate alt war. Damals ist auch eine Umstellung auf HA-Nahrung erfolgt – hat aber leider gar keinen Erfolg gezeigt. Nach 4 Wochen sind wir von unserer damaligen Kinderärztin in eine Fachklinik überwiesen worden. Dort hat man die Neurodermitis festgestellt, u. a. Nahrungsmittelallergien auf Weizen, Kuhmilch, Ei und Nüsse. Die Ernährung wurde komplett auf Sojanahrung umgestellt und die Haut hat sich wirklich gebessert. Nach 4 Wochen durften wir wieder nach Hause und nach 2 Wochen wurde die Haut wieder richtig schlimm.

Dann haben wir in der Nähe einen Arzt gefunden, der eine Soja-Allergie festgestellt hat und uns Ziegenmilch empfohlen hat. Ziegenmilch kann man als Pulver zum Anrühren bei der Fa. Blauer Planet in Hedemünden bestellen oder auch in einigen Reformhäusern kaufen. Nach der erneuten Umstellung ging es unserer Tochter wieder besser.

Wir waren immer sehr vorsichtig mit dem Ausprobieren neuer Nahrungsmittel und haben Jana, bis sie 2,5 Jahre war, ausschließlich gluten-, ei- und kuhmilchfrei ernährt. Alle Nahrungsmittel kamen entweder aus dem Biomarkt oder Reformhaus (z. B. Produkte von 3pauly und Werz). Ich habe Brot und Wurst selbst gemacht und viel eingefroren. Mittlerweile kann Jana bis auf das Hühnerei alles wieder essen und ist dabei beschwerdefrei!!

Ich kann nur allen Eltern empfehlen: Suchen Sie sich einen kompetenten Kinderarzt und lassen Sie sich nicht mit Experimenten abspeisen. Kortisonsalbe ist keine Lösung, wird aber von vielen Kinder- und Hautärzten verschrieben.
Viele Grüße
Ines Krailing

Es sei mir gestattet, hier noch einen Kommentar anzuhängen, damit Fehler, die bei der kleinen Jana gemacht wurden, nicht auch bei Ihrem Kind passieren:

1) HA-Nahrung ist nur zur Allergievorbeugung geeigent, nicht zur Ernährung bei nachgewiesener Kuhmilchallergie. Diese Nahrung ist nicht weit genug aufgespalten und wirkt daher noch allergen.

2) Soja ist ein häufiges Allergen im Kindesalter. Wenn bereits Nahrungsmittelallergien bestehen, sollte bei einer Kuhmilchallergie möglichst nicht auf Sojanahrung umgestellt werden, weil sich in diesen Fällen bei jedem 4. Kind auch eine Sojaallergie entwickelt.

3) Ziegenmilch ist nicht für alle Kinder mit Kuhmilchallergie verträglich. Das hängt davon ab, gegen welche Eiweißfraktion der Milch die Allergie gerichtet ist. Ein Kind, das auf Kasein reagiert, wird in den meisten Fällen auch Milch anderer Tierarten (Ziege, Schaf, Pferd) nicht vertragen, weil das Kasein überall ziemlich ählich aufgebaut ist. Geben Sie Ihrem Kind Ziegenmilch nur nach Rücksprache mit Ihrem Arzt.

Die eleganteste Lösung bei Kuhmilchallergie sind therapeutische Hydrolysate, bei denen das Milcheiweiß so klein aufgespalten ist, dass es nicht mehr allergieauslösend wirkt. Allerdings schmecken diese Nahrungen gewöhnungsbedürftig und werden deshalb von den Babys anfangs oft abgelehnt. Außerdem sind sie so teuer, dass sich die meisten Eltern diese Nahrung nicht leisten können, weil die Krankenkassen die Kosten dafür in der Regel nicht übernehmen.
Deswegen kann Ziegenmilch bei manchen Kindern eine Alternative sein. Wichtig: Geben Sie Ihrem Baby niemals pure Ziegenmilch, sondern nur spezielles Milchpulver für Säuglingsnahrung (z. B. Bambinchen), das an die Bedürfnisse von Babys angepasst ist und bedarfsdeckend mit Vitaminen und Mineralstoffen angereichert ist.

4) Kortisonsalbe ist keine Lösung, doch kann sie Ihrem Kind – kurzfristig angewendet als „Notbremse“ – bei schlimmen Schüben schnell Linderung verschaffen. Dann sollte aber unbedingt abgeklärt werden, welche Faktoren bei Ihrem Kind zur Hautverschlechterung führen, sodass Sie diese so gut wie möglich meiden können.



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(von Uta Reimann-Höhn)

Die einen verteufeln ihn, und die anderen loben ihn über den grünen Klee – den Einsatz von Computerprogrammen in der Schule und beim Lernen zu Hause. Wie immer liegt die Wahrheit irgendwo dazwischen, denn neben der Qualität der eingesetzten Software ist der Lernerfolg immer auch vom jeweiligen Schüler und seinem Umfeld abhängig. Lesen Sie hier, worauf Sie unbedingt achten sollten..

Der Gebrauch digitaler Medien birgt auch schon für Grundschüler Chancen, denn gerade in diesem Alter werden die
Basisfähigkeiten zum Gebrauch von Computern gelegt. Generell können die kleinen Arbeitnehmer von morgen auf dieses Wissen kaum noch verzichten. Textverarbeitung und Bildbearbeitung, die Nutzung des Internets mit seinen Suchmaschinen oder der Gebrauch ausgewählter Lernsoftware helfen Schülerinnen und Schülern, vielfältige Informationen zu entdecken und diese in unterschiedlichster Form zu verarbeiten. Schon Grundschüler sollten daher gezielt angeleitet werden, mit Softwareprogrammen umzugehen und verschiedene Lernprodukte herzustellen. Sie können beispielsweise mit der entsprechenden Unterstützung eines Erwachsenen

- selbst eine Geschichte am Computer schreiben,
- diese mit Grafiken versehen,
- im Internet nach Informationen zu einem bestimmten Thema suchen,
- ein Plakat erstellen,
- ein Foto bearbeiten,
- eine E-Mail schreiben,
- in ausgesuchten Chatrooms mit Freunden kommunizieren.

Gute Noten durch Computer
Wenn Ihr Kind sich schon früh daran gewöhnt, dass ein Computer hauptsächlich zum Lernen und nicht nur zum Spielen genutzt wird, steigen seine Chancen auf gute Noten in der Schule. Wer jedoch nur spielt und den Computer als reines Freizeitvergnügen betrachtet, der profitiert nicht von den digitalen Medien. Die PISA-Studie hat u. a. gezeigt, dass die Leistungsunterschiede von Schülerinnen und Schülern stark differieren, je nachdem, wie häufig sie einen Computer zum Lernen nutzen. Gerade im Fach Mathematik sind dabei Leistungsunterschiede von ein bis zwei Schuljahren festgestellt worden. Allerdings gibt es gravierende Unterschiede zwischen Jungen und Mädchen. Besonders komplexe Aufgaben wie das Programmieren oder das Erstellen von Präsentationen liegen Mädchen anscheinend nicht besonders. Dieses Phänomen ist weltweit erkennbar, aber in Deutschland ist der Geschlechtsunterschied besonders ausgeprägt, was möglicherweise auch immer noch an der „geschlechtstypischen“ Erziehung liegen kann.

So arbeitet Ihr Kind richtig
Beachten Sie die folgenden drei Faktoren, um Ihrem Kind schon in der Grundschule eine solide Basis für den Umgang mit Computern beizubringen.
Die Lernsituation: Ebenso wie bei der Arbeit mit Heft und Buch muss auch der Computerarbeitsplatz ruhig und störungsfrei sein (ein heller, gut belüfteter Raum, in dem der PC seinen festen Platz auf einem dafür vorgesehenen Tisch hat). Da sich Haltungsschäden bei längerer Arbeit am Bildschirm auch schon bei Kindern einstellen, sollten Sie unbedingt auf einen guten Schreibtischstuhl und die richtige, gerade Körperhaltung achten. Lassen Sie Ihr (Grundschul-) Kind nicht länger als 30 bis 45 Minuten am Monitor arbeiten, da es seine Augen nicht überanstrengen soll.

Mein Tipp
Der Augenabstand ihres Kindes zu einem 15-Zoll-Monitor sollte wenigstens 50 cm betragen. Je größer der Monitor, um so größer muss der Abstand sein. Um die Tastatur bedienen zu können, sollte Ihr Kind seine Arme nicht zu weit nach vorne ausstrecken müssen. Je näher die Ellenbogengelenke beim Schreiben am Körper sind, um so
weniger Muskelarbeit muss der Schultergürtel leisten. Ein höhenverstellbarer Schreibtischstuhl zum Mitwachsen sollte selbstverständlich sein.

Die Lernkultur: Binden Sie die Nutzung des Computers zum Lernen und zur Informationsbeschaffung regelmäßig in Ihren Alltag ein. So sieht Ihr Kind schon früh, welchen Nutzen ein PC haben kann und erlebt ihn nicht nur als Spielmedium. Gestalten Sie gemeinsam mit Ihrem Kind Einladungen für seinen Geburtstag, lassen Sie sich das aktuelle Kinoprogramm anzeigen oder suchen Sie Informationen über das nächste Urlaubsziel. Nutzen Sie den Computer als Informationsmedium, dann wird auch Ihr Kind ihn nicht für ein Spielzeug halten. Ganz besonders motivierend ist es übrigens für Ihr Kind, wenn es seinen Eltern am Computer etwas beibringen kann. Und der IT-Bereich eignet sich besonders dafür, um das Verhältnis zwischen den allwissenden Eltern und den lernbedürftigen Kindern gründlich umzukehren!

Mein Tipp
Greifen Sie ab und zu ein aktuelles Schulthema auf und recherchieren Sie gemeinsam mit Ihrem Kind im Internet. Es fällt vielen Kindern leichter, komplizierte Sachverhalte zu verstehen, wenn sie bildlich dargestellt werden. www.blinde-Kuh.de ist eine gute Suchmaschine speziell für Kinder.


Lesen Sie hier mehr von der Lerntrainerin Uta-Reimann-Höhn


 

Eltern sind keine ausgebildeten Pädagogen. Sie sehen ihr Kind und seine Fähigkeiten daher selbstverständlich sehr subjektiv. Sie möchten ihm für die Zukunft alle Wege offen halten und es gleichzeitig durch die Wahl der passenden Schulform nicht überfordern. Doch wie machen Sie es richtig? Welche Schulform soll Ihr Kind in Zukunft besuchen? Der Notenspiegel des Kindes und die Schulempfehlung sind dabei richtungsweisend, aber nicht verpflichtend. Mit dem Abitur stehen die Chancen für die Zukunft gut - doch was muss Ihr Kind können, damit es auf dem Gymnasium nicht scheitert? Dieser Test möchte Ihnen helfen, die richtige Entscheidung in puncto Schulwahl für Ihr Kind zu treffen.
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Auch wenn es heute im Newsletter nur um medizinische Themen geht, habe ich nicht vergessen, dass bald Ostern ist. Erst vor kurzem fragte mich eine Mutter, ob ich ihr nicht ein schönes Bilderbuch empfehlen könne, in dem die Ostergeschichte für Kindergartenkinder verständlich erzählt wird. Da kann ich Ihnen vor allem „Mein Osterbuch“ von Claudia Wührl und Ines Rarisch (Herder 2001; 32 Pappseiten; 7,90 Euro) ans Herz legen.

In diesem Buch wird mit einfachen Worten und kindgerechten Bildern die Geschichte Jesu, angefangen bei seiner Geburt über den Einzug in Jerusalem (Bezug zu Palmsonntag) bis zur Auferstehung erzählt, ohne die Kleinen zu überfordern. Das Besondere an diesem Buch ist ein vierjähriger Junge namens Simeon, aus dessen Blickwinkel das Geschehen erzählt wird. Er begleitet Jesus und dient den Kindern als Identifikationsfigur.



 

Wünschen Sie sich nachts nichts sehnlicher, als wieder einmal eine ganze Nacht am Stück durchzuschlafen? In meinem Spezialreport zum Thema "Kinder lernen schlafen" erfahren Sie, wie Sie endlich wieder ruhige Nächte haben! Ich stelle Ihnen die 12 wichtigsten Schlafregeln für Kinder vor und gebe Ihnen eine Checkliste an die Hand, wie Sie Anzeichen von Müdigkeit bei Ihrem Baby richtig erkennen. Ausserdem erfahren Sie, welches Schlaftraining für Ihr Kind am besten geeignet ist. Sie können dieses Heft (12 DIN A4 Seiten) für 8,50 € bei unserem Verlag bestellen (solange Vorrat reicht) unter der Faxnummer: 0228-36 96 001 oder per Telefon: 0228-9 55 04 20 oder Sie schicken eine E-mail an: KF@fid-verlag.de



 

So, und nun ist wieder Schmunzelzeit…

Wie wahr, wie wahr
Victoria sitzt auf der Toilette. Nachdem dem Papa aufgefallen war, dass kein Toilettenpapier mehr vorhanden ist, bittet er sie sitzen zu bleiben, bis er welches geholt hat. Leider muss mein Mann feststellen, dass Victoria von der Toilette aufgestanden war, und er meint: „Mäuschen, ich hatte dich gebeten sitzen zu bleiben, bis ich wiederkomme. Warum stehst du trotzdem auf?“ Victoria: „So ist das eben, wenn man Kinder hat!“ (von Irena Dahl, Herzogsweiler)

Doppelt gemoppelt
Mein Neffe Filip (3 Jahre) schaut ganz interessiert beim Wickeln meiner kleinen Tochter Sara (1,5 Jahre) zu. Da er selbst nur einen älteren Bruder hat, hatte er noch nie die Gelegenheit gehabt zu sehen, wie das denn so bei den Mädchen aussieht. Etwas später zu Hause, anscheinend noch immer sehr beeindruckt von der Wickelszene, sagt er ganz erstaunt zu seiner Mutter: „Mama, du, die Sara hat vorne und hinten einen Popo.“

Durcheinander gepurzelt
Simon (6 Jahre) hatte die Sendung mit der Maus gesehen und den anschliessenden Hinweis, dass am nächsten Sonntag die Maus aufgrund der Skiweltmeisterschaften früher gesendet würde. Ganz aufgeregt sagte er, dann wolle er nächste Woche lieber die „Skimeisterweltschaften“ sehen als die Maus. (von Janina Hesse, Langen)

Abwarten und Tee trinken
Emilia (fast 3 Jahre) zeigt auf Mamis Dekollté und fragt: „Mami, was ist das?“ - „Mein Dekolleté.“ - Die nächste Frage: „Was kommt da für Tee raus?“ (von G. Riemenschneider)

Tüchtiger Sprechstundenhelfer
Mein Sohn (18 Monate) kam immer beim Frauenarzt mit in die Toilette, wo ich (schwanger im 8. Monat) meine Urinprobe abgegeben habe. Am Nachmittag zu Hause folgt er mir (wie immer) auch mal wieder ins Bad. Als ich mich auf die Toilette setze, rennt er weg und kommt mit einen Becher wieder und versucht ihn mir „unterzuschieben“. (von Fanny Weisskopf)

Bloß nicht so flüssig!
Als wir neulich bei der Oma zum Abendessen waren, bestand unsere Tochter Jana (4 Jahre) darauf, Selters zu trinken. Oma hatte nur noch einen Rest in der Flasche, der schon etwas abgestanden war, und sagte zu ihr: „Du musst probieren, ob es noch schmeckt, es ist schon seit gestern auf.“ Jana nahm einen Schluck und erwiderte: „Nee Oma, das schmeckt nicht mehr – das ist schon zu flüssig.“ (von Ines Krailing)

Märchenhafte Gräten
Als wir kürzlich zum Essen frischen Fisch hatten, machte Luzie (4 Jahre) plötzlich ein ganz entsetztes Gesicht, weil sie ein unangenehmes Gefühl im Hals spürte. Ich sagte, dass sie besimmt eine Gräte verschluckt habe. Nachdem wir das mit dem Essen von etwas Kartoffel behoben hatten, fragte Luzie. „Habe ich auch einen Hänsel verschluckt?“ (von Stefanie Voigt)

Vielen Dank an alle Einsender/innen!
Wenn Sie auch einen netten Spruch Ihres Kindes auf Lager haben, senden Sie ihn bitte an gesundheit.erziehung@onlinehome.de. Dann können wir freitags alle darüber schmunzeln!





 


Herzlichst

Ihre


Dr. med Andrea Schmelz

P.S. Hier können Sie eine Gratis-Testausgabe der monatlich erscheinenden Print-Ausgabe von Gesundheit & Erziehung für mein Kind bestellen: Gratis-Testausgabe

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