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Elternbrief


E-Mail Newsletter 13-04-2007
 

 


Themen:
 

 

Liebe Eltern,

ich vermute, dass die meisten von Ihnen, die zwei oder mehr Kinder haben, die „lieben Kleinen“ manchmal am liebsten auf den Mond wünschen würden, wenn sie ständig streiten. Da schwirren dann Schimpfworte und Geschrei durch die Luft und alle naslang taucht eines der Kinder auf und beklagt sich: „Mama, der hat…“ oder „Mama, immer will sie…“ Da wäre doch ein Knopf zum Ausschalten der Streitigkeiten die rettende Lösung.

Der rettende „Aus-Knopf“ müsste erst noch entwickelt werden, doch kommen Sie fürs Erste sicher auch mit den folgenden Informationen und Strategien weiter.


 

Die Anlässe, worüber Geschwister streiten, sind oft nur Kleinigkeiten, eine herausgestreckte Zunge oder das Spielzeug, das plötzlich beide haben wollen. Der Beweggrund dahinter ist immer derselbe: das Tauziehen um die Liebe der Eltern. Jedes Kind hat Angst, nicht genug geliebt zu werden, gegenüber seinem Bruder oder seiner Schwester ins Hintertreffen zu geraten. Da hat das ältere Kind das Gefühl, immer vernünftig sein zu müssen und die meiste Arbeit im Haushalt aufgebrummt zu bekommen. Und das kann ja wohl nur bedeuten, dass die Eltern das jüngere Kind bevorzugen. Das jüngere Kind hingegen ist eifersüchtig auf das Große, da es gewisse Vorrechte wie länger aufbleiben hat, deshalb haben es die Eltern bestimmt lieber.
Kinder streiten um die Aufmerksamkeit ihrer Eltern, um Privilegien und Besitz. Sie wollen ihr eigenes Terrain abstecken, möglichst etwas vom anderen dazu erobern und Überlegenheit demonstrieren.

Streit ignorieren oder einschreiten?

Da Streit in den meisten Fällen darauf abzielt, die Aufmerksamkeit der Eltern zu erlangen, ist es am besten, die Streithähne bei kleineren Streitereien oder gar reinen „Schaukämpfen“ zu ignorieren.

Einschreiten sollten Sie hingegen in folgenden Situationen:

1. wenn ein Kind das andere körperlich oder mit Worten (z. B. schwere Beleidigung) misshandelt,

2. wenn das Problem, um das gestritten wird, weitere Familienmitglieder betrifft,

3. wenn das Problem trotz aller Versuche der Kinder, es zu lösen, immer wieder auftaucht,

4. wenn die Kinder sich über eine längere Zeit nicht einigen können und der Streit kein Ende nimmt,

5. wenn die Kinder jünger als drei Jahre sind, denn dann brauchen sie konstruktive Vorschläge zur Konfliktlösung von den Eltern.



 

Gar nicht so selten kommt es vor, dass Kinder ernsthaft miteinander streiten, die Eltern die Situation jedoch falsch einschätzen. Speziell unter Brüdern werden Rangeleien oft als normal betrachtet, obwohl der Schwächere darunter leiden kann, immer als „Sandsack“ für den Stärkeren herhalten zu müssen. Die Grenze zwischen einem Gerangel im Spiel und einem echten Kampf im Streit ist oft sehr schmal und für Eltern nicht immer klar erkennbar.

Sind Sie unsicher, fragen Sie Ihre Kinder: „Ist das Spiel oder ist das jetzt Ernst?“ Betrachten alle Kinder es einhellig als Spiel, können Sie den Schauplatz wieder verlassen. Sobald Sie jedoch hören, wie eines der Kinder zu weinen beginnt, sollten Sie zurückkommen und sagen: „Wie ich sehe, ist es nun doch Ernst geworden. Ich möchte nicht, dass ihr euch gegenseitig verletzt. Jetzt ist Schluss!“ Versuchen Sie jedoch nicht, zu ermitteln, wer denn nun angefangen hat oder „schuld“ ist.

Doch was tun, wenn ein Kind den Kampf als Spiel sieht, das andere jedoch sagt „Das ist Ernst. Er/Sie hat mir weh getan.“? Hier sollten Sie die Regel aufstellen, dass Kämpfe zum Spaß nur in beiderseitigem Einverständnis ausgetragen werden dürfen. Sobald eines der Kinder die Rangelei nicht mehr mag, muss sie beendet werden.



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Stellen Sie sich folgendes Beispiel vor: Martha (sechs Jahre) und Leon (vier Jahre) streiten erbittert um ein Spielzeug. Martha, die ihren jüngeren Bruder häufig drangsaliert und schlägt, schubst Leon so stark weg, dass er gegen ein Möbelstück fällt und sich einen blauen Fleck am Rücken holt. Natürlich kommt er weinend angelaufen und klagt: „Die Martha hat mich schon wieder geschubst und jetzt hab ich mich ganz schlimm angehauen!“

Möglichkeit 1: Sie schimpfen oder bestrafen den Angreifer, also Martha. Das ist das, was die Mehrzahl aller Eltern tun würde, obwohl sie dann natürlich auch den Verletzten trösten würden. Martha bekommt Vorwürfe zu hören wie „Was ist denn hier los? Warum hast du Leon schon wieder geschubst? Kannst du nicht mal vernünftig mit deinem Bruder spielen? Du kommst jetzt mit und setzt dich hier in der Küche ruhig neben mich, damit du nicht gleich wieder zu streiten anfängst.“ Martha kann sich der ungeteilten Aufmerksamkeit ihrer Mutter während deren „Predigt“ gewiss sein. Sie hat es mal wieder geschafft, ihre Mutter richtig auf die Palme zu bringen! Martha hat bereits das Etikett „Schlägerin“ aufgeklebt bekommen. Jede neue Rauferei verfestigt diese Rollenzuweisung noch. Es verwundert daher wenig, dass sie bereits nach kurzer Zeit erneut versucht, ihrer Rolle als „Schlägerin“ gerecht zu werden, um auf diese Weise die Aufmerksamkeit ihrer Mutter wieder zu beanspruchen.

Möglichkeit 2: Sie kümmern sich rührend um den Angegriffenen, also Leon, ohne Marthas Verhalten zu tadeln oder auch nur zu erwähnen. Leon kann z. B. von seiner Mutter in den Arm genommen und liebevoll zum Kühlschrank begleitet werden, wobei sie zu ihm sagt: „Oh, am Rücken bist du ja ganz rot. Das muss wirklich wehtun. Komm, wir legen kurz einen Kühlakku drauf, das nimmt den Schmerz. Martha muss lernen, dass sie um ein Spielzeug auch bitten kann, statt gleich drauflos zu schlagen.“ In diesem Fall bekommt Leon die ungeteilte Aufmerksamkeit seiner Mutter, während Marthas Verhalten nur kurz erwähnt wird. Für Martha haben sich der Streit und ihr rüpelhaftes Verhalten diesmal nicht gelohnt. Niemand beachtet sie und, schlimmer noch, ihr Bruder profitiert als Einziger von dem Streit. Weil sie mit ihrer bisherigen „Masche“ ihre Ziele nicht mehr erreichen kann, wird sie dieses Verhalten bald aufgeben.



 

(von Uta Reimann-Höhn)

Beim Entdecken und Erforschen der Umwelt oder beim Lernen und Arbeiten
für die Schule lassen kreative Kinder ihrem Denken gerne freien Lauf und wollen nicht in Schablonen gepresst werden. Wenn sie mit dieser Art, die Welt zu sehen, schon von früher Kindheit an auf Zustimmung gestoßen sind, haben kreative Schülerinnen und Schüler die besten Voraussetzungen, um selbstbewusst und optimistisch mit allen Anforderungen der Schule umzugehen. „Das kann ich nicht!“ gehört kaum in ihren Wortschatz. Probleme und Schwierigkeiten, Fehler und Misserfolge bremsen sie nicht, sondern spornen sie an, unkonventionelle Lösungen zu suchen und zu finden. Dabei wird altbekanntes Wissen mit neuen Informationen kombiniert, so dass sich ungewohnte Sichtweisen ergeben und motivierende Erkenntnisse entstehen. Z. B. beim Einkauf wurde vergessen, Farbe zu besorgen, um die Ostereier zu bemalen? War da nicht noch alter Lippenstift oder Nagellack von
der Mama…?

Tipps, wie Sie die Kreativität Ihres Kindes fördern

Motivieren Sie Ihr Kind stets dazu, auf Fragen selbst eine Antwort zu finden, bevor Sie ihm helfen.Erkennen Sie selbst gefundene Entdeckungen und Lösungen Ihres Kindes an, auch wenn sie nicht immer hilfreich sind.
Kinder müssen sich auch mal langweilen, denn in der eigenen Unzufriedenheit steckt kreative Energie. Lassen Sie auch Träumereien und Müßiggang zu, denn die besten Ideen entstehen oft in solchen scheinbar untätigen Situationen. Seien Sie selber kreativ und überraschen Sie Ihr Kind mit ungewohnten Einfällen und Vorschlägen. Bestehen Sie nicht auf hundertprozentiger Ordnung, im Chaos produzieren Kinder häufig neue Ideen.
Motivieren Sie Ihr Kind zum Lesen, denn anders als beim Fernsehen entsteht dabei eine eigene Vorstellungswelt. Zeigen Sie Ihrem Kind, dass Sie fest an seine Fantasie und Kreativität glauben. Motivieren Sie Ihr Kind zum Erstellen eigener „Kunstwerke“ aus vielfältigen Materialien.

Was bringt das kreative Denken Ihrem Kind?

Unsere Kinder müssen die Probleme der Zukunft lösen, und das geht nicht mit auswendig gelerntem Schulwissen, das lediglich reproduziert wird. Unterricht bedeutet oft noch immer, faktisches Wissen zu vermitteln und konforme Denkweisen zu fördern. Verbesserte, kreative und lösungsorientierte Denkweisen lassen Ihr Kind Probleme selbstbewusster anpacken und einfallsreicher lösen. Doch es braucht etwas Übung und Selbstbewusstsein, um eingefahrene und anerkannte Ideen in Frage zu stellen. Mit unseren Anregungen helfen Sie Ihrem Kind, gründlicher zu suchen und Entscheidungen kritischer zu fällen – das macht Spaß und fit für die Schule.

Kreativität kann anstrengend sein

Wenn ein Kind bei Problemen nicht immer gleich zu seinen Eltern läuft, sondern selbst nach einer Lösung sucht, ist der eigene Lerngewinn zwar groß, die Konsequenzen für die Familie jedoch nicht immer positiv. Beim Versuch, eine leere Füllerpatrone aus Kostengründen lieber selber mit günstiger Flüssigtinte aufzufüllen, kann schon mal der Teppich eine andere Färbung bekommen – und der Überraschungskuchen mit Gummibärchenkruste zum Geburtstag hat möglicherweise eine komplette Reinigung der Küche zur Folge. Aber mit jeder dieser achtenswerten Bemühungen eines Kindes, einer Frage auf den Grund zu gehen oder ein Problem zu lösen, macht es einen großen Schritt in Richtung kreative Lebensbewältigung.

Kreativspiele machen der ganzen Familie Spaß

Interessieren Sie Ihr Kind doch einmal für eine ganz andere Art von Gesellschaftsspielen: Kreativspiele. Dabei geht es nicht um Gewinnen und Verlieren, sondern mehr um spektakuläre Ideen und originelle Einfälle, die den Weg zur Lösung ebnen. Bei den folgenden Beschreibungen geht es darum herauszufinden, was passiert ist. Die Lösungen, zumindest eine mögliche Lösung, kennt nur der Spielleiter. Die anderen Mitspieler können der Reihe nach Fragen stellen und mögliche Szenarien aufbauen, die mit „ja“ oder „nein“ beantwortet werden. Je einfallsreicher und kreativer die Ideen der Spieler sind, desto lustiger und unterhaltsamer wird das Spiel.

Sinnlose Diskussionen führen

Bilden Sie zwei Gruppen aus Kindern und lassen sie diese über sinnlose Dinge diskutieren. Die einen sollen sich beispielsweise für quadratische Eier stark machen, die anderen für kegelförmige. Wer die meisten Argumente findet und seine Eiform am besten anpreisen kann, bekommt einen Überzeugungspreis.

Kreativität und Computer widersprechen sich nicht

Viel mehr als das Fernsehen ermöglichen Computer eine interaktive Unterhaltung, bei der Kinder nicht nur Konsumenten, sondern auch Akteure sein können. Einige Computerspiele lassen nicht zu, dass Kinder eigene Ideen entwickeln und Einfluss nehmen, zur Entwicklung der Kreativität sind sie daher ungeeignet. Es gibt aber auch eine ganze Reihe von Programmen, in denen Kinder forschend und kreativ vorgehen müssen.
Es gibt Malprogramme, am PC können Kinder komponieren, kleine Filme drehen oder Städte erkunden.
1. Tux Paint – Paint für Kinder 0.9.16 (www.soft-ware.net)
2. Print Artist Junior (www.amazon.de)
3. Plopp – Das coole 3D-Malprogramm (www.amazon.de)
4. FlexiMusic Kids Composer (www.mymusictools.com)
Positiv ist es auch, wenn die Geschichten ein offenes Ende haben und die Heldin oder der Held am Ende des Spiels dazu auffordert: „Und jetzt entwickelst du die Story selber weiter!“ Wenn die Kinder ihr eigenes Abenteuerspiel entwerfen können, fordert das mehr und macht auch mehr Spaß, als einen Roboter immer nur einen festgelegten Weg runtermarschieren zu lassen.

Mein Tipp
Erfinden Sie gemeinsam mit Ihrem Kind eine Fantasiefigur und überlegen Sie zusammen, wie diese Figur sich in bestimmten Situationen verhalten hätte. Sie ist zum Geburtstag bei einem Freund nicht eingeladen worden? Die Figur hätte sich nicht geärgert, sondern …

Im Gehirn fliegen Funken

Kreative Prozesse werden hauptsächlich von der rechten Gehirnhälfte gesteuert, in der das Verhalten, die Fantasie, die Intuition, der Spieltrieb, die Sinnlichkeit und die Kreativität sitzen. Spätestens mit Beginn der Schulzeit beginnen Kinder ihre linke Gehirnhälfte stärker zu benutzen, die für Sprache, Zahlen und Regeln zuständig ist. Je besser es
einem Menschen gelingt die Fähigkeiten beider Gehirnhälften miteinander zu kombinieren, desto mehr neue Ideen und Problemlösungen kann er entwickeln. Kreative Lern-Techniken nutzen diese Erkenntnis.
Zu den wichtigsten unter ihnen zählen:

1. Perspektiv- oder Rollenwechsel

Regen Sie Ihr Kind dazu an, sich eine Situation oder eine Fragestellung einmal aus einer anderen Perspektive als seiner eigenen anzusehen.

2. Selbstverständlichkeiten in Frage stellen

Vor Klassenarbeiten ist Ihr Kind unruhig und ängstlich, weil der Lehrer sein Wissen überprüfen will – muss das so sein? Regen Sie es an, seine selbstverständlichen Meinungen zu verändern. Vielleicht hat der Lehrer ja selber gar keine Lust, eine Stunde lang schweigend vor seiner Klasse zu sitzen.

3. Umkehr oder Vertauschen

Probleme können oft besser gelöst werden, wenn die
Fragestellung verändert wird. Das kann in Klassenarbeiten oder bei Tests eine große Hilfe sein! Lassen Sie Ihr Kind Fragen umformulieren.

4. Zufallstechnik

Ihr Kind soll einen Aufsatz über ein besonderes Erlebnis schreiben, aber ihm fällt nichts dazu ein. Mit der Zufalls- oder Reizworttechnik klappt es möglicherweise besser. Lassen Sie es eine Zeitung aufschlagen und wahllos mit dem Finger einen Begriff markieren. Mit dieser einfachen Technik wird die Kreativität Ihres Kindes aktiv herausgekitzelt und sein Gehirn beginnt, wie von selbst neue Ideen zu produzieren.

Lesen Sie hier mehr von der Lerntrainerin Uta-Reimann-Höhn


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Jedes fünfte Kind hat heutzutage mit negativem Stress zu kämpfen. Schon Grundschüler reagieren auf den Leistungsdruck und die hohen schulischen Anforderungen mit Stresssymptomen. Kopf- und Ohrenschmerzen, Nägelkauen, Hautausschlag, Ängste, Konzentrationsprobleme, Schlafstörungen oder depressive Verstimmungen und Verhaltensauffälligkeiten können Anzeichen für zu viel Stress sein. Manches Kind reagiert schon mit Schlafstörungen wegen einer nicht gemachten Hausaufgabe, ein anderes hält Termindruck nicht aus oder kriegt erst eine Krise, wenn seine Versetzung gefährdet ist. Ein gewisses Maß an Anspannung und Nervosität vor neuen Aufgaben ist allerdings gesund und mobilisiert die Kräfte Ihres Kindes. Im Körper wird dabei Adrenalin ausgeschüttet, das Ihrem Kind hilft, schnell zu reagieren. Anschließend produziert der Körper das Hormon Cortisol, mit dem er mehr Energie erhält und somit leistungsfähiger wird. Anschließend sollte das Cortisol aber wieder abgebaut werden, damit der Körper sich erholen kann. Geschieht das nicht, steigt die Cortisolkonzentration stetig an und wirkt sich ungünstig auf die Nervenzellen im Gehirn aus. Dieser Dauerstress und der fehlende Ausgleich bewirken dann Denkblockaden und negative Gefühle. Damit Ihr Kind nicht in der Stressfalle landet, braucht es Ihre Hilfe. Hier erfahren Sie, ob Ihr Kind stressanfällig ist.

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Ich möchte Ihnen heute ein Bilderbuch vorstellen, in dem es auch um das Thema Geschwisterstreit geht: „Die kleinen Streithammel oder "Wie man Streit vermeiden kann“ von Bärbel Spathelf und Susanne Szesny (Albarello 2002; 32 Seiten, mit kleinem Plüsch-Streithammel an jedem Buch; 13,70 Euro) ist geeignet für Kinder ab drei Jahren.

Philip und Katharina streiten sich. Doch plötzlich trauen die beiden ihren Augen nicht. Denn als sie so richtig wütend streiten, tauchen auf ihren Schultern zwei Streithammel auf, die versuchen den Streit noch anzufachen, indem sie den beiden Kindern gemeine Sachen ins Ohr vorsagen. Denn je größer der Streit ist, desto größer und mächtiger werden auch die Streithammel. Verträgt man sich allerdings, verlieren die Streithammel zunächst ihre spitzen Hörner und werden schließlich zu kleinen, friedlichen Lämmern. Aber wenn sie erst einmal da sind, wird man sie nur schwer wieder los...

Doch schließlich haben Katharina, Philip und ihre Mutter eine tolle Idee: Damit die Streithammel erst gar nicht auftauchen, stellen sie eine Liste von Regeln zusammen, die Streit vermeiden helfen, sodass die Streithammel erst gar keine Chance mehr bekommen aufzutauchen und die Kinder ohne Streit miteinander spielen können.



 

Wünschen Sie sich nachts nichts sehnlicher, als wieder einmal eine ganze Nacht am Stück durchzuschlafen? In meinem Spezialreport zum Thema "Kinder lernen schlafen" erfahren Sie, wie Sie endlich wieder ruhige Nächte haben! Ich stelle Ihnen die 12 wichtigsten Schlafregeln für Kinder vor und gebe Ihnen eine Checkliste an die Hand, wie Sie Anzeichen von Müdigkeit bei Ihrem Baby richtig erkennen. Ausserdem erfahren Sie, welches Schlaftraining für Ihr Kind am besten geeignet ist. Sie können dieses Heft (12 DIN A4 Seiten) für 8,50 € bei unserem Verlag bestellen (solange Vorrat reicht) unter der Faxnummer: 0228-36 96 001 oder per Telefon: 0228-9 55 04 20 oder Sie schicken eine E-mail an: KF@fid-verlag.de



 

Nun darf aber der vergnügliche Abschluss nicht fehlen!

Schneller Brüter?
Jetzt in der Frühlingssonne bekommen ja bekanntlich auch Tiere Frühlingsgefühle – so auch unsere Hühner. Als unser Hahn über unser Huhn so lautstark herüberhockte, drehte sich meine Tochter Adele (3 Jahre) erstaunt und etwas verunsichert um. Ich, die ich sie beruhigen wollte, erklärte ihr: „Das ist schon in Ordnung, so kriegen wir Küken.“, woraufhin Adele direkt zu den mittlerweile getrennten Liebenden lief, genaustens hinschaute und sich dann achselzuckend umdrehte und verkündete: „Nein Mama, noch keine Küken da“. (Linn Söderberg-Szymanski aus Varel)

Wenn Papa sich zum Affen macht
Mein Mann imitiert zum großen Vergnügen unseres Sohnes David (bald 2 Jahre) ab und zu einen Affen, weil er im Zoo solchen Spaß an den Affen hatte. Als er letztes Wochenende bei meinen Eltern zu Besuch war, spielten sie „Tiere raten“. Das geht etwa so: Großpapi bellt und fragt: „Was ist das?“ Und David antwortet: „Hund“. Als Großmami in der Stube rumturnte, um einen Affen zu mimen, und auf die Frage „Was ist das?“ ein begeistertes „Papi“ zu hören bekam, war das Gelächter natürlich gro߅ (von Claudia Bischof-Biotti aus Winterthur, Schweiz)

Ja, wo sind sie denn?
Mein Enkelkind Jessica (3 Jahre) hat einen Teller mit Eintopf hingestellt bekommen. Sie fragt: „Wo sind denn da die Kartoffeln?“ Darauf ihr Vater: „Vor deiner Nase“. Da greift sich Jessica an ihre Nasenspitze und meint: „Da sind sie aber nicht“.

Dann lieber `ne andere!
Felix (4 Jahre) denkt über Familiengründung nach. „Ich will sechs Kinder haben! Oder neun!“, verkündet er zu Hause. „Dafür wirst Du dir aber eine besonders gute Frau suchen müssen“, erklären ihm die Eltern. Er überlegt: „Vielleicht die Lisa???“ „Dann musst du dir aber künftig ordentlich die Nase putzen. Lisa hat mir nämlich gesagt, sie mag es überhaupt nicht, wenn du dir deine Nase immer am Ärmel abwischt“, entgegnet ihm die Mutter. Felix? Reaktion: „Dann nehme ich die Elisa!“ (von Claudia Schulte)

Männlein oder Weiblein?
Vor zwei Wochen wanderten wir mit Freunden um den Laacher See. Es begeneten uns zwei Ordensbrüder der Abtei Maria Laach. Unsere und die Kinder unserer Freunde diskutierten heftig. Felix (11 Jahre alt) wollte den anderen glaubhaft machen: „Wisst ihr, es gibt auch männliche Nonnen!“ Da mussten wir alle lachen. (von Gertrud Knieps)

Vorgealtert
Auf die Frage einer anderen Mutter im Kindergarten, wie alt er denn sei, antwortet Marius (3,5 Jahre): „Ich bin drei, aber mein Kopf ist vier.“ (von Caroline Brand aus Bonn)

Vielen Dank an alle Einsender/innen!
Wenn Sie auch einen netten Spruch Ihres Kindes auf Lager haben, senden Sie ihn bitte an gesundheit.erziehung@onlinehome.de. Dann können wir freitags alle darüber schmunzeln!





 


Herzlichst

Ihre


Dr. med Andrea Schmelz

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Erleuchtung: Als wir es uns vor Weihnachten jeweils abends gemütlich machten, das Licht löschten und nur noch die kleinen elektrischen Kerzchen brannten, war Zeit für eine Weihnachtsgeschichte. Ich montierte, damit ich den Text lesen konnte, meine Stirnlampe. So zirka nach 10 Minuten wurde meine kleine Tochter (2 ½-jährig) unruhig. Als ich zu ihr schaute, sagte sie zu mir: „Zünde mich nicht an, ich bin keine Kerze!“ Noch heute muss ich lachen, wenn ich daran zurückdenke.