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Elternbrief


E-Mail Newsletter 20-04-2007
 

 


Themen:
 

 

Liebe Eltern,

das traumhafte Frühlingswetter in den vergangenen Wochen hat selbst die letzten Bewegungsmuffel vom Sofa gelockt. Wir waren fast jeden Tag mit dem Fahrrad unterwegs, manchmal sind die Kinder auch mit den neuen Inline-Skates gefahren. Glücklicherweise sind meine beiden schon so groß, dass sie selbst fahren und ich sie nicht mehr mit meinem Fahrrad transportieren muss…

Falls Ihr Kind noch kleiner ist, wird Sie das Ergebnis des Fahrradkindersitz-Testes der Stiftung Warentest sicher interessieren.


 

Von 15 Fahrradkindersitzen haben im Test der Stiftung Warentest nur zwei „gut“ abgeschnitten. Die besten Plätze bieten die Jockeys „Comfort“ und „Relax“ von Römer für rund hundert Euro, so die Zeitschrift test in ihrer aktuellen Ausgabe. Weitere fünf Sitze verpassten die Gesamtnote „Gut“ knapp.

Im Test waren Sitze zur Montage vor beziehungsweise hinter dem Fahrer. Sitze für vorne sind nur für Kinder bis 15 Kilogramm geeignet. Kinder, die mehr als 15 Kilo wiegen, müssen nach hinten umziehen. Besonders bei der Position hinten können jedoch schnell unerwünschte Pendelbewegungen entstehen. Das erfordert Übung und Konzentration vom Fahrer.

Als Problem stellte sich in vielen Fällen die Montage der Sitze bei modernen Rädern heraus. Eine Rahmengeometrie in Y-Form, gefederte Hinterräder oder dicke, nicht runde Alurohre erschweren die Montage erheblich. In einigen Fällen hilft eine Spezialhalterung der Hersteller, gelegentlich ist die Montage aber dennoch nicht möglich.

Daher gilt: Nehmen Sie immer Ihr eigenes Fahrrad zum Kauf eines Kindersitzes mit. So kann der Händler vor Ort prüfen, ob das gewünschte Sitzmodell sich an Ihrem Rad befestigen lässt. Auch Ihr Kind sollte beim Sitzkauf immer mit von der Partie sein, damit es probesitzen kann. So können Sie feststellen, ob die Sitzschale bequem ist und ob die Fußrasten in ausreichendem Maße verstellbar sind.

(Quelle: Stiftung Warentest)



 

Auch wenn ich genaugenommen nur Gesundheitsratschläge für Kinder gebe, kommt es schon mal vor, dass ich auch zu vorbeugenden Maßnahmen in der Schwangerschaft gefragt werde. Erst letztens wollte eine Mutter von mir wissen, ab wann sie denn mit der Einnahme eines Folsäurepräparates beginnen müsse, um einem „offenen Rücken“ (Spina bifida = Spaltbildung der Wirbelsäule, oft mit neurologischen Ausfällen verbunden) vorzubeugen. Seit den 80er Jahren ist bekannt, dass sich durch die Einnahme von Folsäure, ein B-Vitamin, bis zu 70 Prozent der Fälle eines offenen Rückens vermeiden lassen. Dafür ist es allerdings nötig, das Vitamin in einem sehr frühen Stadium der Schwangerschaft zu nehmen, in dem viele werdende Mütter noch gar nicht wissen, dass sie schwanger sind. Das Neuralrohr, aus dem sich das Rückenmark und die Wirbelsäule entwickeln, schließt sich 22 bis 28 Tage, nachdem das Kind gezeugt wurde. Die Folsäureprophylaxe darf also nicht zu spät begonnen werden, wenn sie etwas nützen soll!

Die Einnahme von Folsäure hat, wie jetzt bekannt wurde, einen weiteren Nutzen: Sie verringert einer norwegischen Studie zufolge die Wahrscheinlichkeit, dass das Baby eine Lippenspalte oder Gaumenspalte entwickelt, um etwa ein Drittel.

Dafür ist die Einnahme von 400 µg (= 0,4 mg) Folsäure pro Tag erforderlich (diverse rezeptfreie Präparate in der Apotheke erhältlich) – und zwar vier Wochen vor der Befruchtung bis drei Monate danach. Das bedeutet im Klartext, dass jede Frau, die sich ein Kind wünscht und schwanger werden möchte, sofort mit der Einnahme von Folsäure beginnen sollte! Außerdem wird Schwangeren empfohlen, mehr folsäurereiche Nahrungsmittel wie etwa Brokkoli, Weizenkeime und Tomaten zu essen.

Ich will allerdings nicht verschweigen, dass die Einnahme von Folsäure auch „Nebenwirkungen“ hat: Es kommen darunter häufiger Zwillinge zur Welt. Eine schwedische Studie ergab, dass es bei 30.000 Schwangeren mit Folsäureprophylaxe zu 225 zusätzlichen Zwillingspärchen gekommen ist.

Sind Sie und Ihr Baby nun hoffentlich glücklich und gesund durch die Schwangerschaft gekommen, gibt es auch nach der Geburt etwas Wichtiges zu beachten: Ihr Neugeborenes sollte keinesfalls sofort, sondern frühestens nach zwei Minuten abgenabelt werden!

Wird die Nabelschnur nicht sofort, sondern frühestens nach zwei Minuten durchtrennt, profitieren die Kinder über einen Zeitraum bis zu einem halben Jahr davon. Die Babys haben dann bessere Eisenwerte sowie einen stärker gefüllten Eisenspeicher. Das verringert das Risiko einer Blutarmut im Alter von drei Monaten fast um die Hälfte – und eine ausreichende Eisenversorgung ist wichtig für die optimale intellektuelle Entwicklung der Kleinen!



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Was tun, wenn Erbsen zum Wurfgeschoss werden oder eifrige kleine Baumeister den Teller Kartoffelbrei mit Soße in etwas verwandeln, das wie die Bewässerungsanlage eines Reisfeldes aussieht?
Wenn jedes Gemüsewürfelchen aus der neuen Auflaufkreation sorgsam aussortiert und am Tellerrand aufgetürmt wird?
Sicher haben Sie sich die ein oder andere Frage schon einmal gestellt. Antworten darauf und auf viele andere Fragen speziell zum Thema gesunde Ernährung für fitte Kinder bis zu 6 Jahren gebe ich Ihnen in meinem Ratgeber: So isst Ihr Kind richtig. Sie finden dort Informationen und Tipps zu den Ernährungsbedürfnissen der verschiedenen Kinder-Altersgruppen sowie alltagstaugliche (!) Sofort-Tipps zu Problemen wie Essensverweigerung, heikle Esser oder inakzeptable Tischmanieren.
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Praktisch ist er ja schon, so ein „Knopf im Ohr“, mit dem man nach Belieben überall Musik hören kann, ohne damit gleichzeitig seine Mitmenschen zu beschallen.
Ich gestehe, ich bin kein Freund der Ohrstöpsel, weil ich weiß, wie schädlich diese für das Gehör sein können. Aber ich bin in den Augen vieler Jugendlicher, die sich ein Leben ohne MP3-Player und Walkman gar nicht mehr vorstellen können, natürlich auch schon „uralt“ und gelte sicherlich als hoffnungslos „altmodisch“…

Doch die so beliebten Kopfhörer führen zunehmend zu lärmbedingten Hörschäden bei Kindern und Jugendlichen. Die Zeitung „Medical Tribune“ titelt deshalb „Knopf im Ohr ist lauter als ein Düsenjet?“. Hier der entsprechende Bericht dazu, der sehr informativ ist:

Nach zehn Jahren Musikbeschallung mit den zurzeit üblichen Hörgewohnheiten von Jugendlichen muss man mit einer Quote von zehn bis 20 Prozent junger Menschen rechnen, die einen irreversiblen Hörschaden haben werden, stellte das „Aktionsprogramm Umwelt und Gesundheit“ im Auftrag des Bundesgesundheitsministeriums fest. „Wenn nicht gegengesteuert wird, braucht in einigen Jahren jeder zehnte Jugendliche ein Hörgerät“, bringt es Helmut Heckenstaller von der Techniker Krankenkasse Bayern im Rahmen einer bayerischen Kampagne zur Senkung des Lärmpegels in Diskotheken auf den Punkt.

Viele Menschen denken irrtümlicherweise, dass nur unangenehm empfundener Lärm gesundheitsgefährdend ist. Für das Hörorgan ist es aber unerheblich, ob es den Geräuschpegel eines Presslufthammers oder den des Lieblingsmusikstückes verarbeiten muss.

Erstaunlicherweise setzt sich dieser Irrtum in der Gesetzgebung fort. In den Lärmschutzbestimmungen und Schallschutzrichtlinien des Arbeitsschutzes dürfen 90 dB nicht überschritten werden, während eine EU-Richtlinie für Walkman und ähnliche Geräte eine Höchstgrenze von 100 dB festlegt. Die Bundesärztekammer fordert deswegen schon seit Langem, dass diese Höchstgrenzen dem Arbeitsschutz angepasst werden. Gefährlich wirkt sich dabei übrigens auch der Trend zum Ohrstöpsel aus. Lag der Kopfhörer noch auf der Ohrmuschel, wird die Lautsprecherbox beim Ohrstöpsel nur noch wenige Zentimeter vor dem Trommelfell platziert.

Im Innenohr hat der Mensch etwa 20.000 Hörzellen. Werden diese geschädigt, ist der erlittene Hörverlust irreversibel. Lärmschwerhörigkeit ist ein schleichender Prozess, die Hörminderung erfolgt in kleinen Schritten. Merkt man selbst, dass man nicht mehr so gut hört, ist der Verlust an Hörzellen meist schon beachtlich.

Aber nicht nur der Geräuschpegel ist entscheidend, sondern vor allem auch die Dauer der Lärmbelastung. Gerade die enorme Speicherfähigkeit und handliche Transportfähigkeit der neuen MP3-Player sorgen dafür, dass Kinder und Jugendliche mehr denn je Musik ohne Pause hören können. Lärmpausen sind aber enorm wichtig für das menschliche Ohr, betonen Gesundheitsexperten. Ein Arbeiter darf deswegen nach den Bestimmungen des Arbeitsschutzes einen Presslufthammer nie länger als 15 Minuten ohne Unterbrechung bedienen – Kinder und Jugendliche tragen die Ohrstöpsel meist über viele Stunden.

Vermindertes Hörvermögen, Tinitus (Ohrgeräusche) und Hochtonschwerhörigkeit können große Auswirkungen auf die Entwicklung von Kindern und Jugendlichen haben – Hören ist für die Kommunikation genauso wichtig wie Sprechen. Und viele qualifizierte Berufe setzen Kommunikation und gute Wahrnehmungsfähigkeiten voraus.

Damit hochgesteckte Berufsziele (etwa Pilot) trotz guter Schulleistungen nicht am Hörtest scheitern, hier die wichtigsten Punkte zur Vermeidung von Schäden:

1. Ihr Kind sollte nicht länger als eine Stunde am Tag Musik über ein tragbares Musikabspielgerät hören.

2. Ein Kopfhörer ist immer noch besser als Ohrstöpsel!

3. Achten Sie darauf, dass es auch im Kinderzimmer Ruhezeiten gibt, in denen keine Musikanlagen, Fernseher und Spielkonsolen laufen. Auch Ruhe kann mal „cool“ sein.

4. Kaufen Sie keine Geräte außerhalb der EU, beispielsweise übers Internet. Da es in den meisten Ländern keine Schutzrichtlinien gibt, sind in den Geräten oft keine Lautreglersperren eingebaut.

5. Der Lautstärkepegel sollte die 85 dB nicht überschreiten. Ein Gespräch muss trotz Musik im Ohr immer noch wahrnehmbar sein.

(Quelle: Medical Tribune)



 

(von Uta Reimann-Höhn)

Unsere Kinder wachsen in einer Dienstleistungs- und Informationsgesellschaft auf, die nach selbstständig denkenden, selbstbewussten und kreativen Menschen verlangt. Lebenslanges Lernen, individuelle Förderung und eine ganzheitliche Ausbildung sind der beste Grundstein, um diese Anforderungen erfüllen zu können. Daher geht es bei der familiären und schulischen Bildung nur in geringem Maße um die Vermittlung konkreten Wissens. Viel wichtiger ist es, den Kindern aufzuzeigen, wie sie sich Informationen beschaffen und damit arbeiten können. Das Entwickeln von selbstständigen Problemlösungsstrategien ist eine wichtige Fähigkeit, um im Berufsleben bestehen zu können. Doch Ihr Kind braucht noch mehr.

1. Die eigene Persönlichkeit entwickeln

Kinder haben ein unterschiedliches Entwicklungstempo, das im Alter von sieben Jahren um mindestens plus/minus eineinhalb Jahre differiert. Je älter die Schülerinnen und Schüler werden, desto mehr vergrößert sich dieser Abstand. Wenn Sie mehr als ein Kind haben, werden Sie diese unterschiedlichen Entwicklungsverläufe sicherlich bereits festgestellt haben. Darüber hinaus haben Sie vielleicht auch erfahren, wie unterschiedlich die Fähigkeiten und Interessen verschiedener Kinder sein können. Diese Vielfalt kindlicher Eigenschaften gilt es zu pflegen und zu fördern, damit aus jedem Schulkind eine kraftvolle, selbstbewusste und eigenständige Persönlichkeit wird.

Mein Tipp
Begleiten Sie die Persönlichkeitsentwicklung Ihres Kindes sorgfältig und versuchen Sie seine Interessen und Vorlieben positiv zu bestärken. Je mehr Anerkennung es für eigene Leistungen erhält, zum Beispiel für das erste selbst komponierte Lied oder eine kleine selbst erfundene Geschichte, desto mehr wird es Gefallen an der Ausgestaltung seiner Fähigkeiten finden.

2. Unverzichtbar: Der sichere Umgang mit neuen Medien

Schon die Elterngeneration kommt heute kaum noch an Computern oder dem Internet vorbei, für ihre Kinder sind die neuen Medien mit Sicherheit aus dem Alltag nicht mehr wegzudenken. Das zuverlässige und schnelle Schreiben mithilfe eines PCs, der sichere Umgang mit dem Internet oder die Verwendung von unterschiedlichster Software sollte Ihr Kind im Laufe seiner Schulzeit unbedingt erlernen. Auch hier geht es nicht um die detaillierte Kenntnis bestimmter Programme, sondern um Grundsätzliches. Schülerinnen und Schüler weiterführender Schulen sollten dazu in der Lage sein, sich in verschiedenste Computerprogramme schnell hineinzudenken und die ihnen zu Grunde liegenden Strukturen zu erkennen.

Mein Tipp
Bringen Sie Ihrem Kind schon früh spielerisch den sinnvollen Umgang mit dem Computer bei, indem es Textverarbeitung und E-Mail-Programme zum Schreiben kleiner Briefe nutzt. Vielleicht lässt sich auch eine E-Mail- oder Chat-Freundschaft ins Leben rufen?

3. Kulturtechniken beherrschen

Trotz Computer und individueller Förderung müssen unsere Kinder weiterhin die Kulturtechniken Lesen, Schreiben und Rechnen sicher beherrschen. Dieses Wissen zu vermitteln ist in erster Linie Aufgabe der Grundschule, aber ohne Unterstützung durch das Elternhaus erreichen Kinder dieses Ziel oft nicht. Gerade das schnelle und sinnerfassende Lesen wird benötigt, um Informationen aus Zeitungen, Büchern oder dem Internet zu filtern. Wer weiß, wo und wie er sich schnell, aktuell und sicher informieren kann, der wird den anderen immer einen Schritt voraus sein. Die korrekte Rechtschreibung, ein großer Wortschatz und das Beherrschen der Grundrechenarten, der Prozentrechnung, des Dreisatzes und der Geometrie sowie der Umgang mit Maßen, Mengen und Gewichten sind das Fundament einer flexiblen Ausbildung. Ebenso ist es unverzichtbar, im Englischen in Wort und Schrift sicher zu sein.

Mein Tipp
Kommunizieren Sie viel mit Ihrem Kind, bauen Sie mathematisches Grundwissen in den Alltag ein und loben Sie kontinuierlich seine Lernfortschritte. Aber berücksichtigen Sie unbedingt auch die Grundbedürfnisse Ihres Kindes nach Bewegung, Kontakt mit Gleichaltrigen sowie Zeit zum Spielen und Erkunden seiner Lebenswelt. Nur durch die Erprobung im Alltag gelingt der Transfer von der Theorie zur Praxis. Und: lesen, lesen, lesen...!

4. Andere verstehen und teamfähig sein

Neben den Kulturtechniken ist der Besitz sozialer Kompetenzen in unserer Wirtschaft, die zu 70 % aus Dienstleistungen besteht, ein entscheidender Faktor. Ihr Kind muss soziale Phänomene sowie die regulierenden Normen,
Regeln und Gesetze verstehen und anwenden können. Es sollte Gemeinschaftsgefühl und Teamfähigkeit entwickeln sowie die sozialen Gesetzmäßigkeiten (fair/unfair, gemein, vertrauenswürdig usw.) erleben und verstehen. Das gelingt nur im Kontakt mit anderen, in der Schule oder im Freizeitbereich. Hier wird auch die emotionale Kompetenz entwickelt, indem Ihr Kind immer wieder mit den Gefühlen und Reaktionen anderer „spielt“. Auch wenn dabei ab und zu Grenzen überschritten werden, entwickelt Ihr Kind dadurch mit der Zeit zentrale Fähigkeiten wie beispielsweise Mitgefühl, Gerechtigkeitsempfinden, Rücksichtnahme oder das Gefühl für moralische Werte.

Mein Tipp
Ab circa neun Jahren gelingt es einem Kind, emotional und sozial die Perspektive eines anderen einzunehmen. Spätestens ab diesem Alter (besser aber schon wesentlich früher) sollte es sich immer wieder in kleinen Gruppen bewegen, entweder mit Freunden beim Spielen oder zum Beispiel im Sportverein, um durch die dort entstehenden Konflikte und Auseinandersetzungen seine sozialen Kompetenzen zu entwickeln. Als Eltern sollten Sie hier nur im Notfall eingreifen, denn je häufiger Kinder Konflikte unter sich lösen, desto sicherer werden sie im Umgang mit anderen.

5. Die Welt ist groß – zeigen Sie das Ihrem Kind

Ermöglichen Sie Ihrem Kind immer wieder mal, über sein begrenztes Lebensumfeld hinauszuschauen. Die Konfrontation mit anderen Kulturen, zum Beispiel im Urlaub oder durch einen Schüleraustausch, der frühe Kontakt mit Fremdsprachen, Klassenfahrten sowie der Besuch von Ausstellungen, Museen, Konzerten und Theateraufführungen erweitern seinen Blickwinkel und machen es offen und neugierig für die Vielfältigkeit der ganzen Welt. Auslandsaufenthalte und das Beherrschen mehrerer Sprachen werden immer wichtiger, um sich auf die Anforderungen des Berufslebens vorzubereiten.

Kaum ein Gymnasiast traut sich noch, auf einen Auslandsaufenthalt zu verzichten, um wenigstens eine Fremdsprache weitgehend perfekt zu beherrschen und konkurrenzfähig zu sein. Und viele Oberstufengymnasien haben inzwischen unterschiedlichste Modelle entwickelt, um auf diese veränderten Ausbildungsbedingungen einzugehen sowie die rückkehrenden Schülerinnen und Schüler problemlos in den laufenden Schulalltag zu integrieren. Letztlich profitiert Ihr Kind jedoch am meisten von Ihrer Unterstützung und Ihrem Vertrauen in seine Fähigkeiten.


Lesen Sie hier mehr von der Lerntrainerin Uta-Reimann-Höhn


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Neueste Untersuchungen zeigen, dass inzwischen 5 bis 8 % aller Grundschulkinder Bewegungsmängel beziehungsweise eine eingeschränkte Motorik haben. Sie können schlecht rückwärts laufen, haben Probleme, einen Ball zu fangen, fallen beim Balancieren leicht um oder sind unsicher und wacklig auf dem Fahrrad. Das ist fatal, denn die Steuerung der Bewegungen übernimmt die Großhirnrinde, die ebenfalls maßgeblich für das Denken und Lernen zuständig ist. Defizite in der Beweglichkeit ziehen Defizite im Lernen nach sich. Oder, um es umgekehrt zu formulieren: Je mehr Bewegungsanregungen ein Kind bekommt, desto besser kann es lernen. Dabei sind die ersten 10 Lebensjahre am wichtigsten.

Neben der hohen Zahl von Kindern mit Bewegungsdefiziten steht eine andere erschreckende Zahl: Bis zu 10 % aller Grundschüler haben Lern- und Leistungsstörungen oder sind verhaltensauffällig. Dass da ein Zusammenhang bestehen könnte, ist offensichtlich. Nur wer sich sicher im Raum bewegen kann, wer oben und unten, rechts und links, vorne und hinten automatisch unterscheidet, wird die Welt der Zahlen und Buchstaben begreifen können. Doch immer mehr Kinder verbringen ihre Freizeit schon in frühen Jahren bewegungslos vor verschiedensten Bildschirmen. Anstatt ihrem natürlichen Bewegungsdrang zu folgen und aktiv Erfahrungen zu machen, wird ihr Gehirn mit Reizen gefüttert, die zur Bewegungslosigkeit führen.
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Vielleicht stutzen Sie jetzt ein wenig, dass ich mich heute dazu hinreißen lasse, ein Computerspiel vorzustellen. Aber es handelt sich um ein ganz besonders Spiel – nämlich um das erste Computer-Lernspiel für hyperaktive Kinder!

Das Spiel mit dem Namen TAIL (Training von Aufmerksamkeit und Impulskontrolle als Lernspiel) wurde von dem Kinderarzt und Kinderpsychiater Dr. med. Helmut Bonney entwickelt. Es ist als abenteuerliche Suche nach einem alten Piratenschatz konzipiert. Der Spielerfolg verlangt die kontinuierliche Übung der Leistungen des Stirnhirns, das für die Verfügbarkeit von Aufmerksamkeit, Impulskontrolle und Handlungsplanung verantwortlich ist. Während die Kinder bei den meisten PC-Spielen zu schnellen Aktionen aufgefordert werden, geht es bei TAIL darum, möglichst viel Geduld aufzubringen. Es gewinnt nur derjenige, der im entscheidenden Augenblick lange genug abwartet, bevor er handelt.

TAIL wurde für Kinder ab sechs Jahren entwickelt und trainiert mit steigendem Schwierigkeitsgrad auf acht Ebenen Aufmerksamkeit, Impulskontrolle und Handlungsplanung. Der Lernfortschritt wird während des Spiels kontinuierlich gemessen und kann grafisch dargestellt und ausgewertet werden. Das Computer-Lernspiel TAIL können Sie über den Buchhandel beziehen (ISBN 3-00-017905-4 zum Preis von 89,00 Euro) oder im Internet unter www.stop-adhs.de.



 

Wünschen Sie sich nachts nichts sehnlicher, als wieder einmal eine ganze Nacht am Stück durchzuschlafen? In meinem Spezialreport zum Thema "Kinder lernen schlafen" erfahren Sie, wie Sie endlich wieder ruhige Nächte haben! Ich stelle Ihnen die 12 wichtigsten Schlafregeln für Kinder vor und gebe Ihnen eine Checkliste an die Hand, wie Sie Anzeichen von Müdigkeit bei Ihrem Baby richtig erkennen. Ausserdem erfahren Sie, welches Schlaftraining für Ihr Kind am besten geeignet ist. Sie können dieses Heft (12 DIN A4 Seiten) für 8,50 € bei unserem Verlag bestellen (solange Vorrat reicht) unter der Faxnummer: 0228-36 96 001 oder per Telefon: 0228-9 55 04 20 oder Sie schicken eine E-mail an: KF@fid-verlag.de



 

Damit die netten Aussprüche aus Kindermund nicht immer weniger werden, heute mein ganz dringender Aufruf an alle Eltern und Großeltern: Schicken Sie mir bitte recht fleißig neue Stilblüten und komische Begebenheiten von und mit Ihren Kindern bzw. Enkeln an gesundheit.erziehung@onlinehome.de!

Akku leer
Eine Glühbirne war kaputt. Michelle (5 Jahre) meinte: „Mama, da musst du ja nur die Batterie neu reingeben.“ (von Petra)

Lieber einen Hund
Beim Einkaufen mussten wir noch Futter für unsere Katzen kaufen und als wir in der Abteilung für Tiernahrung waren, sagte Shania (4 Jahre): „Gell Mami, wenn wir Cheryl (Baby 6 Monate) nicht mehr haben, möchte ich einen Hund.“ (von Karin Schläpfer)

Bloß nicht!
Robin (3,5 Jahre) und ich haben „Bobby-Car-Rennen“ gespielt. Flugzeug und Motorrad standen vor der Zielgeraden, das Bobby-Car war schon im Ziel. Robin wollte die beiden auch noch ins Ziel bringen. Dafür mussten wir das entsprechende Fahrzeug und die Farbe gelb würfeln. Ich sagte zu ihm: „Da können wir würfeln, bis wir schwarz werden.“ Er fing an zu weinen und meinte, er wolle nicht schwarz werden. (von Petra Lüth)

Wahre Tierliebe
Hier noch eine Anekdote meiner beiden Kinder Hanna und Martin (damals 4 und 5 Jahre alt). Die beiden spielten im Bad mit den Badewannen-Tieren Restaurant und es mussten nun die Fische und Enten gekocht werden. Hanna ganz fachmännisch: „So, jetzt kriegen erst mal alle Tiere eine Spritze, damit sie beim Kochen nicht ‚Aua!’ schreien.“

Vielen Dank an alle Einsender/innen!
Wenn Sie auch einen netten Spruch Ihres Kindes auf Lager haben, senden Sie ihn bitte an gesundheit.erziehung@onlinehome.de. Dann können wir freitags alle darüber schmunzeln!





 


Herzlichst

Ihre


Dr. med Andrea Schmelz

P.S. Hier können Sie eine Gratis-Testausgabe der monatlich erscheinenden Print-Ausgabe von Gesundheit & Erziehung für mein Kind bestellen: Gratis-Testausgabe

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Nettes aus Kindermund :)

Erleuchtung: Als wir es uns vor Weihnachten jeweils abends gemütlich machten, das Licht löschten und nur noch die kleinen elektrischen Kerzchen brannten, war Zeit für eine Weihnachtsgeschichte. Ich montierte, damit ich den Text lesen konnte, meine Stirnlampe. So zirka nach 10 Minuten wurde meine kleine Tochter (2 ½-jährig) unruhig. Als ich zu ihr schaute, sagte sie zu mir: „Zünde mich nicht an, ich bin keine Kerze!“ Noch heute muss ich lachen, wenn ich daran zurückdenke.