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Elternbrief


E-Mail Newsletter 04-05-2007
 

 


Themen:
 

 

Liebe Eltern,

in den letzten Wochen ist mir abends und an den Wochenenden aus so manchem Garten schon der verlockende Duft von Gegrilltem in die Nase gestiegen. Ich esse ab und zu gerne etwas vom Grill und inzwischen sind Martin und Hanna auch schon so groß, dass ich nicht ständig aufpassen muss, dass mir keiner zu nahe an den Grill kommt.

Als die beiden noch im Kleinkind- und Kindergartenalter waren, haben wir aus Sicherheitsgründen eher selten den Grill angeworfen, zumal unser Garten auch nicht besonders groß ist. Am liebsten war es mir, wenn Oma und Opa dabei waren und sich mit um die beiden gekümmert haben. So war die Gefahr nicht so groß, dass die Kinder – vom Feuer und der Glut fasziniert – zu nahe rangegangen sind.

Besonders gefährlich ist die von vielen Männern favorisierte Methode, die Grillkohle mit Spiritus zu übergießen, damit sie schneller brennt. Wie schnell kann es da zu einer Stichflamme kommen! Deswegen heute eine eindringliche Warnung davor.


 

Mit dem ersten warmen Frühlings-Wochenende hat in Deutschland in diesem Jahr die Grillsaison früh begonnen. Dass das Vergnügen schnell in einer Katastrophe enden kann, zeigt der schwere Grillunfall mit Spiritus am Wochenende nach Ostern in Schloss Holte-Stukenbrock, bei dem ein dreijähriges Mädchen lebensgefährlich verletzt wurde.

In Deutschland kommt es jährlich zu etwa 4000 Grillunfällen durch die Verwendung von Brandbeschleunigern. Mehr als 400 dieser Unfälle enden mit schwersten Verbrennungen. Zu den Verletzten zählen oft Kinder, die in der Nähe des Grills spielen. Die Gefahr von Brandbeschleunigern wird häufig unterschätzt: Wer jedoch Spiritus oder andere Brandbeschleuniger auf die Grillkohle gießt, löst gefährliche Verpuffungen und Rückzündungen aus. Eine riesige Feuerwand kann entstehen und die Flammen können sich bis zu 10 Meter verbreiten - mit verhängnisvollen Folgen für alle, die sich in der Nähe befinden.

„Kaum ist das Wetter schön, werden schon die ersten Grillunfälle gemeldet. Das erleben wir als Unfallexperten jedes Jahr“, sagt Martina Abel, Geschäftsführerin der Bundesarbeitsgemeinschaft (BAG) Mehr Sicherheit für Kinder e.V. in Bonn. „Grillen mit Spiritus ist nicht nur leichtsinnig, sondern auch grob fahrlässig. Dieser Unfall ist zu hundert Prozent vermeidbar!“ Ihr Rat: „Kinder sollten sich nicht in der Nähe des Grills aufhalten. Sorgen Sie dafür, dass Kinder beim Grillen durch andere interessante Spielangebote in sicherer Entfernung zum Grill beschäftigt werden.“

Paulinchen e.V., die Initiative für brandverletzte Kinder, warnt bereits seit zwei Jahren mit der Kampagne „Sicher grillen ohne Spiritus“ vor dieser Gefahr. Informationen über die Kampagne sind unter www.paulinchen.de abrufbar. „Jeden Sommer erleiden Kinder durch die Verwendung von Brandbeschleunigern zum Grillen schwerste Brandverletzungen“, bedauert Adelheid Gottwald, Vorsitzende von Paulinchen - Initiative für brandverletzte Kinder e.V. „Eine Brandverletzung ist die schmerzhafteste Verletzung, die es gibt. Diese Kinder haben jahrelange Therapien vor sich und es bleiben lebenslange Narben.“ Trotz der hohen Gefährlichkeit wird leider in vielen Geschäften und Tankstellen Brennspiritus direkt neben der Grillkohle platziert. „Wir fordern, dass nirgends Spiritus neben Grillgut verkauft wird. Das verleitet Erwachsene, zu Brandbeschleunigern zu greifen“, konstatiert Adelheid Gottwald von Paulinchen e.V. „Verwenden Sie feste Grillanzünder oder Eierkartons.“

Tipps zum sicheren Grillen mit Kindern:

1. Grillgeräte kippsicher im Windschatten und in sicherer Entfernung von anderen brennbaren Materialien aufstellen.

2. Nur feste Grillanzünder aus dem Fachhandel verwenden.

3. Niemals mit Spiritus oder anderen Brandbeschleunigern anzünden oder damit nachschütten, um das Feuer schneller zu entfachen.

4. Den Grill nicht unbeaufsichtigt lassen.

5. Auf keinen Fall Kinder den Grill bedienen oder anzünden lassen.

6. Kinder dürfen nicht in Reichweite des Grills spielen; deshalb einen Sicherheitsabstand von mindestens 2 bis 3 Metern einhalten.

7. Das Feuer und die Glut nach dem Grillen löschen und vollständig auskühlen lassen – behalten Sie den Grill auch währenddessen immer im Auge!

8. Einen Kübel mit Sand, Feuerlöscher oder Löschdecke zum Löschen des Grills bereithalten.

9. Brennendes Fett nicht mit Wasser, sondern durch Abdecken löschen.

Wichtigste Erste-Hilfe-Maßnahme bei Verbrennungen: Die verbrannten Stellen sofort für 10 Minuten mit Wasser (nicht kälter als 15°C) kühlen und gleich den Notarzt rufen beziehungsweise den Arzt aufsuchen.
(Quelle: www.kindersicherheit.de)



 

Sicher kennen Sie diese Ultraschallgeräte, die lästige Stechmücken abschrecken sollen. Gesünder als Verdampfer für die Steckdose, die Insektizide vernebeln, sind sie allemal. Leider enttäuschen sie aber in der Wirkung.

Zehn Feldstudien, die in den vergangenen dreißig Jahren durchgeführt wurden, zeigen, dass sich damit Mückenstiche nicht verhindern lassen. Die ausgesendeten Töne im Ultraschallbereich lassen Mücken nämlich völlig kalt. Nicht nur wegen ihrer Unwirksamkeit sind die elektronischen Insektenvertreiber im Kinderzimmer absolut ungeeignet: Wir Erwachsene hören diese hohen Töne kaum, doch Kindern mit ihrem feinen Gehör kann der hohe Pfeifton durchaus zusetzen.

Mein Fazit:

1. Sortieren Sie Ihren Ultraschall-Mückenvertreiber aus bzw. kaufen Sie sich erst gar keinen.

2. Verlassen Sie sich auf Tropenreisen keinesfalls auf ein derartiges Gerät! Speziell dann nicht, wenn Sie in Malariagebiete reisen.

3. Am sichersten ist immer noch ein Insektengitter vor dem Schlafzimmer- und dem Kinderzimmerfenster oder aber ein Moskitonetz über dem Bett.

4. Leider wirken auch ätherische Öle (etwa Lavendel oder zitronige Düfte), die eine gewisse abschreckende Wirkung auf Insekten haben, nicht 100prozentig.



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Eine deutsche Forschergruppe wollte es jetzt wissen: Wie viel steuern Cornflakes, Smacks und Schokoringe zur Vitaminversorgung von Kindern bei? Die Frage ist berechtigt, schließlich ist die Mehrzahl der Frühstückscerealien heute mit Vitaminen und Mineralstoffen angereichert. Manchen sind sogar bis zu elf Vitamine zugesetzt.

Mit 30 Gramm Cerealien nehmen sieben- bis zwölfjährige Kinder oft mehr als die Hälfte (bis zu 65 Prozent) der empfohlenen Vitamin-Tagesdosis zu sich. Manchmal schießt die Anreicherung sogar übers Ziel hinaus. So wird bei Biotin teilweise sogar mehr als der doppelte Tagesbedarf gedeckt. Für jüngere Kinder dürfte die Versorgung durch die zugesetzten Vitamine sogar noch stärker „überdimensioniert“ sein.

Knusper-, Früchte- und Schokomüslis sind weniger stark angereichert. Sie bedienen nur maximal die Hälfte des Vitamin-Tagesbedarfs der Kinder sowie 17 Prozent des Mineralstoffbedarfs – gegenüber 23 Prozent bei den Frühstückscerealien. Die Vitaminanreicherung vermag zwar die Vitaminversorgung von Kindern zu verbessern. Studien, die untersuchen, wie die zugesetzten Nährstoffe auf Kinder wirken und ob sie wirklich einen Nutzen bringen, stehen bislang jedoch noch aus.



 

(von Uta Reimann-Höhn)

Offensichtlich sind die meisten Menschen Rechtshänder, und deshalb rechnen viele Erwachsene erst gar nicht damit, dass ihr Kind eher zum Gebrauch der linken Hand neigt. Ganz selbstverständlich drücken sie ihm zum Essen oder Malen den Löffel oder den Filzstift in die rechte Hand. In unserer Welt der Rechtshänder ist eben alles auf den Gebrauch der rechten Hand abgestimmt, doch das kann fatale Auswirkungen haben. Neben Konzentrationsstörungen, Lese-Rechtschreibschwierigkeiten und Sprachstörungen kann auch die Persönlichkeitsentwicklung leiden, wenn Kinder wider ihrer Natur zum Gebrauch der falschen Hand erzogen werden. Es ist daher ganz wichtig, dass Eltern schon früh darauf achten, welche Hand Ihr Kind bevorzugt.

Rechts- oder Linkshänder?
Linkshändigkeit kann vererbt werden oder sich auch spontan entwickeln. Auch Kinder von rechtshändigen Eltern können durchaus Linkshänder sein. Die Festlegung auf eine Hand findet in der Regel zwischen dem 2. und 6. Lebensjahr statt. Nicht immer ist die Händigkeit jedoch offensichtlich, denn gerade kleine Kinder kopieren ihre Eltern und Freunde bei vielen Dingen, zum Beispiel auch beim Halten eines Stiftes oder anderen angelernten Kulturtechniken. Kommt dann das Lob der Eltern über die tolle Leistung des Kindes hinzu, verfestigt sich schnell eine Stifthaltung, die eigentlich nicht der kindlichen Natur entspricht. Daher ist es wichtig, schon früh ganz genau hinzusehen.

Wenn beide Hände gleich stark sind
Die Gewichtung der Händigkeit fällt von Mensch zu Mensch sehr unterschiedlich aus. Sie reicht von extremer Linkshändigkeit über Beidhändigkeit bis hin zu extremer Rechtshändigkeit. Dazwischen existieren ganz unterschiedliche Abstufungen. Bei unklarer Händigkeit ist es wichtig, dass Sie sich an erfahrene Fachleute wenden, die die Ausprägung bei Ihrem Kind intensiver untersuchen, bevor Ihr Kind sich festlegt. Qualifizierte Ansprechpartner finden Sie unter den Schulpsychologen, in
Erziehungsberatungsstellen oder auch bei der ersten deutschen Beratungsstelle für Linkshänder (www.lefthander-consulting.org) in München. Dort erhalten Sie auch bundesweite Adressen für Beratung und Testung.

So lernt und arbeitet der Linkshänder optimal
Wenn Sie als Rechtshänder schon einmal versucht haben mit einer Linkshänderschere etwas zu schneiden, können Sie leicht nachvollziehen, welche Probleme auf Ihr Kind zukommen können. Achten Sie daher darauf, Ihrem Kind seine Linkshändigkeit zu erleichtern. Viele Haushaltsgegenstände und Lernmaterialien gibt es sowohl für Rechts- als auch für Linkshänder.

In speziellen Linkshändergeschäften, oft aber auch schon beim Schulbedarf in ganz normalen Schreibwarenläden, finden linkshändige Menschen Dinge des alltäglichen Gebrauchs.
Adressen: LAFLI – Laden für Linkshänder, zum Beispiel in München und Hamburg (Online-Shop www.lafueliki.de oder www.linkshaender.de).

Hilfestellungen fürs Lernen
Am besten ist es, wenn Sie schon vor der Einschulung sicher sind, welche Hand Ihr Kind bevorzugt. Teilen Sie das der Lehrkraft mit, damit diese sofort darauf Rücksicht nehmen kann. Eine Sonderbehandlung von linkshändigen Schülerinnen und Schülern ist Unsinn, trotzdem gibt es einige wissenswerte Informationen, die sowohl Ihnen als auch Ihrem Kind Mühe und Ärger ersparen können.

Richtige Stifthaltung
Ihr Kind sollte den Stift an seinem unteren Ende so zwischen Daumen, Zeigefinger und Mittelfinger anfassen, dass die linke Kante seiner Hand auf dem Papier aufliegt. Achten Sie darauf, dass das Heft des Kindes mit der rechten, unteren Seite zu seinem Körper hin zeigt. Lassen Sie Ihr Kind Lockerungsübungen machen, wenn es sich beim Schreiben verkrampft.

Lichteinfall
Wie jedes andere Kind auch braucht der Linkshänder eine vernünftige Lichtquelle, die er nicht mit seinem Körper verdecken sollte. Achten Sie beim Anbringen einer Lampe am Schreibtisch daher darauf, dass Ihr Kind nicht im Lichteinfallsstrahl sitzt und sich selber Schatten macht.

Nachbarn
In der Schule sitzt der Linkshänder am besten an einem Zweiertisch auf der linken Seite, damit es seinen Nachbarn nicht behindert und auch nicht durch einen nachbarlichen rechten Schreibarm gestört wird. Optimal ist es, wenn zwei Linkshänder nebeneinander sitzen. Der Lehrer oder die Tafel sollte durch eine Rechtsdrehung des Körpers ins Blickfeld rücken, um ohne Verrenkungen des Kopfes nach vorne sehen zu können.

Gleichbehandlung
Linkshändigkeit ist vollkommen normal und sollte im Unterricht kein Problem sein. Gibt es trotzdem Sticheleien von Mitschülerinnen und Mitschülern, muss die Lehrkraft das Thema aufgreifen. In einem Klassengespräch können die Kinder informiert werden und ihre Fragen loswerden.

Schreibgerät
Linkshänder ziehen den Stift nicht, sondern stoßen ihn eher in die Schreibrichtung. Der Schulfüller oder die Schreibfeder sind für sie daher nicht geeignet, da sie schnell klecksen oder sogar Löcher ins Papier drücken. Besser gelingt das Schreiben mit einem weichen Bleistift oder einem Tintenroller.

Mögliche Schwierigkeiten beim Schreibenlernen
Besonders am Anfang des Lernprozesses brauchen Linkshänder individuelle Unterstützung. Die richtige Schreibhaltung und die Beibehaltung der Schreibhand müssen den Kindern erklärt und gezeigt werden, damit sich keine falschen Verhaltensweisen einschleichen. Werden hier Kinder nicht intensiv begleitet, kann es passieren, dass sie die Schreibhand öfter wechseln, vielleicht um die anderen Kinder zu kopieren. Das ist schlecht, denn dadurch werden im Gehirnbereich die grafomotorischen Muster verzögert und möglicherweise gestört aufgebaut. Eine motivierende, liebevolle und sensible Begleitung in den ersten Monaten reicht in der Regel aus, um diese Schwierigkeiten zu verhindern.

Unsere Tipps zum Umgang mit linkshändigen Kindern:

- Zwingen Sie Ihr Kind niemals dazu, etwas mit rechts zu tun, was es lieber mit links machen möchte.

- Helfen Sie Ihrem Kind mit den geeigneten Materialien, seine Linkshändigkeit ohne Schwierigkeiten umsetzen zu können.

- Legen Sie besonderen Wert auf den Schreiblernprozess, damit Ihr Kind sich nicht verkrampft oder Haltungsschäden bekommt.

- Sprechen Sie mit den Lehrerinnen und Lehrern Ihres Kindes, damit diese die Linkshändigkeit in das Unterrichtsgeschehen einbeziehen können.

- Heben Sie die Linkshändigkeit Ihres Kindes nicht besonders hervor, sondern behandeln Sie sie als eine ganz normale Verhaltensweise.

- Schulen Sie Ihr Kind niemals um, da Sie damit schwere Schäden hervorrufen können.

Mein Tipp
Wenn Ihr Kind seine Linkshändigkeit problematisiert, können Sie ihm erzählen, welche berühmten Linkshänder es gab und gibt: Leonardo da Vinci, Michelangelo, Goethe, Beethoven, Heinrich Heine, Bill Clinton, Charlie Chaplin, Paul McCartney und viele, viele mehr....


Lesen Sie hier mehr von der Lerntrainerin Uta-Reimann-Höhn


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Heute gibt es ausnahmsweise einmal keine Buch- oder Spielempfehlung. Vor ein paar Tagen bin ich nämlich auf einen ganz cleveren Gürtel gestoßen, den ich mir, als mein Sohn Martin noch im Kleinkind- und Kindergartenalter war, sehnlichst gewünscht hätte – den es damals aber leider noch nicht gab. Ich bin so begeistert von dem Gürtel, dass ich ihn Ihnen unbedingt vorstellen möchte. Ich denke, er ist die Lösung für viele Mütter!

Martin war schon immer ein sehr schlankes Kind – jede Hose rutschte! Doch weder Hosenträger noch Gürtel waren eine brauchbare Lösung für uns, denn wenn er merkte, dass er zur Toilette musste, dann musste es wirklich auf der Stelle sein. Herumnesteln an den Hosenträgern oder der Kampf mit einer Gürtelschnalle haben unweigerlich zu einer nassen Hose geführt.

Inzwischen gibt es für solche Fälle mit Clip.Ho, dem Gürtel ohne Schalle, die ideale Lösung. Dieser elastische Gürtel wird einfach mit Druckknöpfen an den Gürtelschlaufen der Hose befestigt. Die Hose sitzt, aber der Bauchbereich bleibt frei. Sie können sich den Clip.Ho unter www.clipho.de ansehen und finden dort auch Bezugsquellen. Es gibt ihn für 9,95 Euro z.B. bei Baby-Walz (www.baby-walz.com).



 

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Damit der Spaß nicht zu kurz kommt, hier wieder die schönsten Stilblüten…

Eingesperrt
Frederik (3,5 Jahre) zieht sich die Kapuze seiner Jacke über und macht den Reißverschluss der Jacke bis oben hin zu. Zu seiner Schwester meint er dann: „Schau mal, Karoline, jetzt bin ich ganz eingeschlossen.“ (von Sabine Schliebs aus Ransbach-Baumbach)

Defekter Schmetterling
Meine Tochter Milena (2 Jahre) schaute ein Buch an. Da saß auf einem Blatt ein Schmetterling und auf einem anderen eine Raupe. Da sagte sie: „Guck mal, Mama! Ein Schmetterling.“ Dann zeigte sie auf die Raupe: „Schmetterling kaputt.“ (von Claudia Spranger)

Gar nicht dabei
Laura (Einzelkind) geht mit ihrer Mutter auf der Straße an der Frauenklinik vorbei. Nun weiß sie ja, dass dort die Kinder geboren werden. Sie schaut hinauf und sagt zur Mutter: „Stimmts Mama, als du zur Geburt im Krankenhaus warst, da war ich mit dem Papa ganz allein zu Hause.“ (von Sabine Philipp)

Gefährliche Schale
Mein Mann wollte unseren Sohn Jonas (3,5 Jahre) davon überzeugen, dass er den Apfel mit Schale essen soll. Es ist einfach gesünder. Aber Jonas bestand darauf, dass er geschält werden soll. Da brach der Papa den Apfel in 2 Hälften und sagt: „Denk mal an Schneewittchen, die hat auch einen so schönen roten Apfel bekommen und mit Schale gegessen.“ Nach kurzer Denkpause kam die Antwort: „Ja Papa, und dann fiel sie um.“ (von Heike Bauer aus Döbeln)

Sehenswürdige Toilette?
Christian in Italien, als wir an alten Burgen vorbeifahren: „Oh, Papa, Papa, lass uns doch einmal zu so einer URINE (Ruine) fahren.“ (von Ina Schneegans)

Neues Sternzeichen
Mein Mann und ich erklärten unseren Kindern Jana (6 Jahre), Max (4 Jahre) und Tom (2 Jahre), wer wann Geburtstag hat und welches Sternzeichen der jeweilige hat: „Jana ist Jungfrau, Tom und Max, ihr seid Krebse, Mama ist Skorpion und was ist Papa?“ Da sagt Max auf einmal: „Der Papa, der ist der Chef.“ (von Familie Rech)

Evolution rückwärts
Meine Tochter Julia (10 Jahre) und mein Sohn Manuel (8 Jahre) saßen Samstagabend vor dem Fernseher und durften „SMS aus der Urzeit“, sehen, eine Sendung über die Erde und die verschiedenen Zeitalter etc. Ich kochte in der Küche, wollte aber mal schauen, welches Thema heute in der Sendung besprochen wird. Ich fragte also meine Kinder, und Julia antwortete: „Wie aus dem Menschen Affen wurden.“ Sie stutzte kurz und meinte: „Nein, natürlich wie aus Affen Menschen wurden“. Wir mussten aber alle sehr lachen. (von A. Sehringer aus Köln)

Vielen Dank an alle Einsender/innen!
Wenn Sie auch einen netten Spruch Ihres Kindes auf Lager haben, senden Sie ihn bitte an gesundheit.erziehung@onlinehome.de. Dann können wir freitags alle darüber schmunzeln!





 


Herzlichst

Ihre


Dr. med Andrea Schmelz

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