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Elternbrief


E-Mail Newsletter 01-06-2007
 

 


Themen:
 

 

Liebe Eltern,

bringt Ihr Kind Sie auch manchmal zur Weißglut, weil es dauert und dauert, bis es endlich angezogen ist oder bis es etwas erledigt hat?

Bei uns gab es Zeiten, da hatte ich schon gar keine Lust mehr, mit den Kindern irgendwohin zu gehen, weil sie einfach nicht in die Klamotten gekommen sind. Allerdings lag es nicht daran, dass eines oder beide Kinder so langsam gewesen wären. Das „Problem“ war, dass Hanna und Martin zu zweit waren und sich immer bestens verstanden haben. Einfach Schuhe anziehen? Unmöglich! Martin zog z. B. seine Schuhe erst mal verkehrt herum an und watschelte auf „Entenfüßen“ durch den Vorplatz. Na, da konnte Hanna ja nicht einfach nur zusehen!

Flugs hatte sie es ihm nachgemacht. Wenn Sie jetzt denken, damit hätte es sich gehabt – weit gefehlt. Hanna kam dann beispielsweise auf die Idee, zwei verschiedene Schuhe anzuziehen und damit herumzustolzieren. Das musste wiederum Martin nachmachen… Die Jacke wurde erst mal über den Kopf gezogen und Geist gespielt, bei den Mützen wurde getauscht und Hanna setzte Martins Mütze auf und er dafür ihre. Dann konnte man sich die Mütze auch noch über den Kopf ziehen und spielen, man wäre blind… Dabei kicherten und gackerten Hanna und Martin in einer Tour und wenn die beiden „Blinden“ dann zusammenstießen, war das ein besonderer Heiterkeitserfolg.

Im Winter war das Spielchen besonders ergiebig: Den Schal konnte man wie eine Schleife um den Kopf binden, sodass dieser aussah wie ein Osterei, und bei den Handschuhen wurden auch erst mal zwei verschiedene anprobiert, bevor man sich noch ein wenig damit vergnügen konnte, die Finger unter großem Gelächter absichtlich verkehrt „einzusortieren“…

Diese ganzen Spielereien, die beide Kinder zum Brüllen komisch fanden, sind im Grunde harmlos. Doch da sich dieses Spielchen bei jedem Anziehen wiederholte und das über mehr als eineinhalb Jahre, können Sie mir sicher nachfühlen, dass ich irgendwann „mega-genervt“ war. Besser wurde es erst, als ich mich selbst flott anzog und die Kinder (damals etwa vier und fünf Jahre alt) einfach zu Hause ließ, wenn sie nicht fertig angezogen waren. In Abständen von fünf Minuten kam ich zurück, sperrte die Haustür auf und sah nach, ob Hanna und Martin nun endlich angezogen waren. Wenn nicht, machte ich die Tür wieder zu und kam kurze Zeit später wieder.

Zuvor hatte ich es – allerdings völlig erfolglos – damit probiert, vor dem Haus zu warten. Doch sobald die Kinder sicher waren, dass ich draußen stehe und geduldig warte, machte keines auch nur die geringsten Anstalten sich anzuziehen…

Wenn auch Sie ein Trödel-Problem haben, finden Sie bei den „Anti-Trödel-Tipps“ hoffentlich eine Lösung, die zu Ihnen und Ihrem Kind passt!


 

Was Erwachsenen als Trödelei erscheint, ist für Kinder die normalste Sache der Welt: sich mit aller Hingabe so lange mit einer Sache zu beschäftigen, bis das Spiel fertig oder die Bastelei beendet ist. Und dies ist auch wichtig, da sie hierbei lernen, sich zu konzentrieren.

Kinder haben alle Zeit der Welt für ihr Spiel, Termine und Uhren existieren in den ersten Lebensjahren für sie nicht. Auch können sie mit abstrakten Zeitbegriffen wie „in einer Stunde“ oder „in zehn Minuten“ überhaupt nichts anfangen. Sie lernen dies erst im Schulalter, wenn sie die Uhr lesen können. Wenn Sie diese Tatsachen bedenken, fällt es Ihnen vermutlich leichter, gelassen mit Ihrem ins Spiel versunkenen Kind umzugehen – selbst wenn Sie wieder mal in Eile sind.

Manche Kinder setzen ihr Getrödel allerdings auch ganz gezielt dazu ein, um mehr Aufmerksamkeit zu bekommen oder etwas Unangenehmem zu entgehen. Ist die Trödelei ein Hilferuf, sollten Sie etwas mehr Zeit und Zuwendung für Ihr Kind einplanen – Zeit, die Sie ausschließlich für dieses Kind und nicht etwa auch für die Geschwister reservieren.

Will Ihr Kind mit der Trödelei allerdings immer und überall im Mittelpunkt stehen und/oder austesten, wann Mutter oder Vater endgültig aus der Haut fahren, hilft meist nur Konsequenz. Ist es nie zur rechten Zeit angezogen, kann es nicht mitkommen zum Einkaufen. Dauert der abendliche „Kampf“ im Bad immer ewig, muss die Gute-Nacht-Geschichte ausfallen.




 

1. Das Wichtigste vorweg: Versuchen Sie nicht, Ihr Kind durch ständige Ermahnungen zur Eile anzutreiben. Manche Kinder fühlen sich dann überfordert und werden in der Eile noch langsamer. Andere wiederum schalten auf stur und trödeln extra noch mehr, um ihren Widerstand zu demonstrieren.

2. Selbst ruhig bleiben: Stress und Hektik übertragen sich auf Ihr Kind und verschärfen die Situation noch. Sensible Kinder fühlen sich eventuell stark unter Druck gesetzt und verheddern sich vor Aufregung z. B. beim Anziehen erst recht.

3. Mehr Zeit einplanen: Das ist das beste Mittel gegen Trödelstress. Wer früher aufsteht und schon fünfzehn Minuten vor dem eigentlichen Aufbruch mit dem Anziehen beginnt, kann leichter gelassen bleiben, wenn der Sprössling sich von jedem Kuscheltier einzeln verabschiedet.

4. Rituale einführen: Feste Abläufe sparen vor allem morgens und vor dem Schlafengehen (beides beliebte Trödelzeiten) Zeit, weil Sie besser abschätzen können, wie lange es dauert, und Ihr Kind gar nicht erst Neues ausprobieren muss.

5. Vorfreude wecken: „Ködern“ Sie Ihr Kind beim Spaziergang z. B. mit „Schau mal, da vorne im Schaufenster ist ein Teddy!“ oder geben Sie ihm eine wichtige Aufgabe, etwa, in den nächsten Briefkasten einen Brief einzuwerfen.

6. Ablenkung hilft: Gehen langweilige Alltagsdinge wie Anziehen oder Zähneputzen nur zäh voran, erzählen oder singen Sie dabei, dann macht Ihr Kind besser mit.

7. Wettkampf veranstalten: Spornen Sie Ihr Kind an, indem Sie z. B. sagen „Mal sehen, wer von uns beiden zuerst seine Schuhe an hat!“

8. Aufgaben in überschaubare „Häppchen“ aufteilen: Da Ihr Kind mit Aufforderungen wie „Jetzt mach dich endlich fertig – wir müssen gleich los!“ überfordert ist, sollten Sie alle erforderlichen Schritte einzeln nennen und erst dann die nächste Aufgabe stellen, wenn die vorherige erledigt ist. Etwa, Schlafanzug ausziehen, dann erst Zähne putzen und wenn das erledigt ist, herausgelegte Kleidung anziehen.

9. Vorbild sein: Ziehen Sie sich ruhig und ohne viele Ermahnungen an. Kann Ihr Kind sich selbst anziehen, sagen Sie „Ich warte draußen auf dich!“ und verlassen dann das Haus. Das beschleunigt kleine Trödler oft ungemein.

10. Alternativmethode anwenden: Ist Ihr Kind mit allem Möglichen, nur nicht mit dem, was es tun sollte, beschäftigt, helfen Fragen wie „Möchtest du die Jacke selbst anziehen oder soll ich dir in die Ärmel helfen?“, die zwei Antworten in Ihrem Sinne zulassen.

11. Konsequenz der Trödelei spüren lassen: Wer trödelt, kann einiges verpassen. Kommen Sie z. B. morgens nie pünktlich aus dem Haus, ist es vielleicht heilsam, wenn Ihr Kind vor der verschlossenen Tür des Kindergartens steht und nicht mehr hineinkommt. Müssen Sie selbst zur Arbeit, können Sie Ihr Kind im Schlafanzug mitnehmen und samt einer Tasche mit Kleidern im Kindergarten abgeben (am besten vorher mit der Erzieherin absprechen).

12. Lob spornt an: Loben Sie Ihr Kind, wenn es ohne Trödeln mitmacht. Als kleine Belohnung ist etwas Extrazeit zum Vorlesen oder Spielen sinnvoll. Geht das nicht direkt, können Sie einem Kindergartenkind auch Schnelligkeitspunkte vergeben, die es bei einer bestimmten Punktzahl für eine Fahrradtour, ein Picknick oder Ähnliches einlösen kann.



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Grenzen setzen, aber richtig!
 

Hätten Sie auch manchmal gern eine „Bedienungsanleitung“ für Ihr Kind? Nehmen Sie sich viel Zeit für Ihr Kind, pflegen einen demokratischen Erziehungsstil, aber trotzdem will Ihr Sprössling häufig nicht so recht wie Sie es wollen?
Dann sind Sie mit Ihrem Problem nicht allein!
Ich habe exklusiv für meine Leserinnen und Leser einen Ratgeber verfasst, der Eltern fundierte und praxiserprobte Antworten auf die folgenden Fragen gibt:
- Wie verbannen Sie das Chaos aus dem Kinderzimmer?
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- Wie stellen Sie Jammern und Quengeln ab?
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- Was hält Geschwister vom Streiten ab?


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Verbraucherschützer schlagen Alarm: Teddys, denen die Knopfaugen abgehen, wacklige Tretroller, giftige Quietscheentchen – immer öfter taucht gefährliches Billig-Spielzeug aus Fernost in deutschen Kinderzimmern auf. Im Jahr 2006 wurden 144 Produkte wegen Gesundheits- und Sicherheitsrisiken aus dem Verkehr gezogen – und damit 30 Prozent mehr als noch im Vorjahr. Auf der Liste der gefährlichen Produkte (herausgegeben vom Europäischen Verbraucherzentrum) rangiert Spielzeug damit erstmals auf Platz eins noch vor den Elektrogeräten.

Worauf sollten Sie achten, um sich nicht Sondermüll ins Kinderzimmer zu holen? Wenn Spielzeug abfärbt, nach Chemie riecht, kein Prüfzeichen trägt (z. B. das GS-Zeichen) oder darauf die Herstelleradresse fehlt, sollten Sie es lieber im Regal liegen lassen. Mehr Infos zum Spielzeugkauf gibt es auf der Website des Europäischen Verbraucherzentrums www.ezv.de, wo Sie unter der Rubrik „Produkte & Kennzeichnung“, „Spielzeug“ die Broschüre „Grenzenloser Spielspaߓ als pdf-Datei herunterladen können.



 

(von Uta Reimann-Höhn)

Schon mit sechs Monaten können Kinder Mengen bis drei erkennen, und bereits im Alter von vier Jahren gelingt es ihnen, erste einfache Rechenaufgaben zu lösen. Das Gehirn ist nun so weit gereift, dass die Mathematik Einzug halten kann. Schon lange vor der ersten Klasse, erst recht aber im Grundschulalter, sollten Sie Ihrem Kind den Umgang mit Ziffern, Zahlen, Mengen, Gewichten, Maßeinheiten und Geld schmackhaft machen. Die Lebenswelt Ihres Kindes ist voll von spannenden Anwendungsmöglichkeiten – in der Küche, im Kinderzimmer, im Supermarkt oder im Garten warten zahllose Rechenaufgaben nur darauf, entdeckt zu
werden.

Raum-Lage-Wahrnehmung und Reihenbildung
Unterstützen Sie die mathematische Wahrnehmungsfähigkeit Ihres Kindes, indem Sie die folgenden Spiele zur Raum-Lage-Wahrnehmung einsetzen. Für den Prozess des Rechnens ist die sichere Identifikation von rechts und links sowie oben und unten absolut notwendig.

Spiel 1: Wo ist der Ball versteckt?
Fertigen Sie gemeinsam mit Ihrem Kind eine Karte an, auf der die gesamte Wohnung aufgezeichnet ist. Nehmen Sie ein großes Blatt Papier, damit auch Details möglichst gut erkennbar eingezeichnet werden können. Besprechen Sie mit Ihrem Kind, was genau auf der Zeichnung zu sehen ist. Je älter Ihr Kind ist, desto detaillierter kann die Zeichnung sein und umso anspruchsvoller sollte das Versteck sein. Nun verstecken Sie an einem bestimmten Ort in der Wohnung eine Münze. Diesen geheimen Ort markieren Sie nun auf der Zeichnung mit einem Symbol, zum Beispiel einer Büroklammer. So wird das Bild nicht durch eine Markierung unbrauchbar. Ihr Kind soll jetzt nur anhand der Zeichnung das Versteck finden.

Spiel 2: Reihenfolgen erkennen und erweitern
Die Spielleiterin/Der Spielleiter sitzt mit den Kindern in einer Reihe (bitte nicht im Kreis, da die Wahrnehmung sonst unterschiedlich ist), und alle Bauklötze liegen auf einem Häufchen vor den Kindern. Nun wird eine beliebige Sequenz aus vier oder mehr Bauklötzen vorgelegt.

Zum Beispiel:
rotes Quadrat, blaue Kugel, rotes Quadrat, gelbes Rechteck.

Zahlen und Ziffern – ein wichtiger Unterschied
Zahlen und Ziffern begegnen Ihrem Kind wie selbstverständlich jeden Tag. Was sie bedeuten, muss es nach und nach lernen. Dazu gehört: Ziffern werden zur Ordnung und Orientierung genutzt. Sie machen keine Aussage über eine Menge. Die Hausnummer 36 definiert lediglich eine Ordnung, nicht eine Menge. Ziffern, die in unserem Dezimalsystem von 0 bis 9 gehen, werden dazu benötigt, alle Arten von Zahlen auszudrücken. Dazu werden sie in unterschiedlichsten Kombinationen zusammengestellt. Die Zahl 14 besteht also aus den Ziffern 1 und 4. Eine Zahl hingegen definiert immer eine Menge. Dabei sind der Inhalt und das Aussehen dieser Menge nicht wichtig, denn in einer Menge 36 können sich 36 Fußballspieler verbergen, 36 Autos oder etwas ganz anderes. Ihr Kind muss verstehen, dass eine Zahl immer für eine Menge steht – spielerisch, leicht und durch praktische Alltagserfahrungen.

Mengen bestimmen die Mathematik
Wichtige Voraussetzung für die Rechenfähigkeit ist die
altersgemäße Mengensicherheit. Schon vor der Einschulung sollten Mengen bis 6 von Kindern erkannt und der entsprechenden Zahl zugeordnet werden. In der Grundschule erweitert sich die Mengensicherheit sukzessive. Nur wer sicher weiß, dass 20 mehr ist als 5 kann rechnen.

Spiel 3: Würfel basteln
Besorgen Sie sich im Spielwarenhandel einen großen Würfel ohne Augen. Lassen Sie nun Ihr Kind den Würfel selber gestalten, z.B. mit Glitzerpunkten, Filzstiften oder anderen Aufklebern. Natürlich muss der Würfel dann auch zum Spielen eingesetzt werden.

Spiel 4: Mengen schätzen
Der Knüller auf Kindergeburtstagen und Familienfeiern: Stellen Sie ein Glas mit Münzen, Linsen, Murmeln, Perlen, Gummibärchen oder anderes auf und lassen Sie alle einen Tipp abgeben, wie viele der Gegenstände sich darin befinden. Eine Jury, zu der natürlich Ihr Kind gehört, zählt die Gegenstände und ermittelt den oder die Sieger. Bereiten Sie eine attraktive Siegerprämie vor, dann macht das Raten doppelt Spaß.

Unverzichtbares Wissen – die Grundrechenarten
Besonders wichtig für die Rechenfähigkeit und den Erfolg in Mathematik ist für Ihr Kind der sichere Umgang mit den Grundrechenarten und den Einheiten. Es kann daher nie schaden, wenn Sie auch nachmittags oder in den Ferien immer wieder mal diese Grundfähigkeiten Ihres Kindes trainieren. Der Alltag bietet viele Gelegenheiten zum Rechnen. Inzwischen hat man festgestellt, dass Kopfrechnen auch für Erwachsene eine gute Möglichkeit ist, geistig fit zu bleiben. Sie tun damit also nicht nur Ihrem Kind, sondern auch sich selbst etwas Gutes.

Rechnen mit der Multiplikation
Viele Schüler haben Schwierigkeiten zu verstehen, dass
die Multiplikation im Prinzip nichts anderes ist als die verkürzte Form
der Addition gleicher Mengen. Zum Einüben und Automatisieren eignet sich das Karten-Würfelspiel 1x1 Bingo (Ravensburger, ca. 15,00 €).

Lass den Drachen spucken!
Auch das Einmaleins-Rennen, ein selbst gefertigter
Zahlendrache mit jeweils 100 kreisförmigen und viereckigen Zahlenfeldern, ist für dieses Rechenthema ein gutes Aktionsfeld. Würfelt ein Spieler eine 2 und eine 3, bedeutet dies 2 x 3 = 6, und der Spieler geht sechs Felder weiter. Die beiden gewürfelten Zahlen werden also jeweils multipliziert, und das ergibt die Anzahl der Züge. Steigern Sie die Attraktivität des Spieles, indem Sie sich interessante Preise für den Sieger ausdenken.

Vorschlag: Der Sieger darf dem Verlierer eine Aufgabe stellen, zum Beispiel sich mit dem großen Zeh hinter dem Ohr zu kratzen. Sie werden sehen: Schon bald beherrscht Ihr Kind das Einmaleins viel besser als vorher.

Rechnen mit der Division
Diese Grundrechenart beinhaltet die gleichmäßige Verteilung einer Menge. Nutzen Sie dafür Dinge aus Ihrem Haushalt, die Sie in größerer Menge besitzen. Lassen Sie Ihr Kind Bonbons, Nüsse, Perlen oder Sammelkarten gleichmäßig an Geschwister oder Großeltern verteilen. Begleiten Sie diesen Vorgang mit Worten, und motivieren Sie auch Ihr Kind, seine Tätigkeit zu kommentieren. Durch dieses aktive Umgehen mit der Verteilung von Gütern intensiviert und automatisiert Ihr Kind die Division.

Gut eignet sich dafür auch das Spiel Euro-Taschengeldspiel (Schmidt-Spiele, ca. 13,00 €), das unter der Verwendung von Euro-Spielscheinen die Division und die Multiplikation im zwei- und dreistelligen Zahlenbereich verlangt.

Mein Tipp
Auch gute Spiele werden leider von den Verlagen oft recht schnell vom Markt genommen, aber bei www.ebay.de findet sich mit etwas Geduld meistens noch ein Exemplar. In den nächsten Ausgaben von Lernen und Fördern mit Spaß! stellen wir Ihnen weitere Spiele für zu Hause vor, damit Ihr Kind sicherer rechnet. Dann beschäftigen wir uns mit Einheiten wie Zeit, Geld, Gewicht, Länge und Maß.

Die Spielvorschläge stammen von Maya Lottermann (Diplom-Sozialpädagogin, Dyskalkulie-Therapeutin).

Lesen Sie hier mehr von der Lerntrainerin Uta-Reimann-Höhn


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So wird auch Ihr Kind zum Champion!
 

Gute Noten sind nicht nur Ausdruck vorhandener Intelligenz, sondern sie basieren vielmehr auf einem fundierten Wissen. Dieses Wissen sollte ein Kind so früh wie möglich erlangen. Unser Ratgeber "Lernen und Fördern mit Spaß!" bietet Ihnen jeden Monat auf 12 Seiten wertvolle Eltern Informationen, die Ihnen helfen werden, Ihr Kind sinnvoll zu fördern, beim Lernen zu motivieren und ihm mit Spaß zum Schulerfolg zu verhelfen! Das Besondere an unserem neuen Beratungsdienst ist, dass Sie sich mit Ihrem aktuellen Ausgaben-Passwort zusätzlich viele Übungsblätter mit Lösungen zu den wichtigsten Hauptfächern im Internet downloaden und ausdrucken können. Probieren Sie es doch einfach mal aus!

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Ohne Bedenken können Sie Spiele und Spielzeug namhafter deutscher bzw. europäischer Hersteller kaufen, so z. B. Playmobil, Lego, Haba oder Ravensburger. Von Ravensburger gibt es seit kurzem ein neues Lernspiel, mit dem Sie die Sprachentwicklung Ihres Kindes auf geradezu „magische“ Weise fördern können

„Die freche Sprech-Hexe“ für 2 bis 4 Spieler im Alter von 4 bis 8 Jahren (im Fachhandel um 10 Euro) schult das genaue Hinhören und Sprechen, Sprachgefühl und Wahrnehmung. Das Lernspiel ist eine gelungene Mischung aus Wahrnehmungs-, Sprech- und Reimspielen.

Die kleinen Mitspieler haben die Aufgabe, einen Zaubertrank zu brauen. Wer die Zutaten auf den Bildkarten deutlich ausspricht und gut hinhört, findet die gesuchten Wortpaare und darf sie in den Kessel rühren. Alle Mitspieler sitzen um den Zauberkessel. Geheimnisvolle Zutaten in Form von Bildkärtchen liegen darum verstreut. Welche passen mit ihren Wortlauten zusammen? Bei der „Reimwort-Hexerei“ etwa die Kröte – und die Flöte.

Eine andere Rezeptur verlangt die „Minimalpaar-Hexerei“. Genaues Hinhören ist hier gefragt, denn die gesuchten Zauber-Zutaten klingen ganz ähnlich wie zum Beispiel Tasche und Tasse oder Mond und Mund. Sprachgewandtere Kinder finden ihre Herausforderung etwa mit der „Schnellen Hexerei“ und suchen Wortpaare um die Wette.



 

Wünschen Sie sich nachts nichts sehnlicher, als wieder einmal eine ganze Nacht am Stück durchzuschlafen? In meinem Spezialreport zum Thema "Kinder lernen schlafen" erfahren Sie, wie Sie endlich wieder ruhige Nächte haben! Ich stelle Ihnen die 12 wichtigsten Schlafregeln für Kinder vor und gebe Ihnen eine Checkliste an die Hand, wie Sie Anzeichen von Müdigkeit bei Ihrem Baby richtig erkennen. Ausserdem erfahren Sie, welches Schlaftraining für Ihr Kind am besten geeignet ist. Sie können dieses Heft (12 DIN A4 Seiten) für 8,50 € bei unserem Verlag bestellen (solange Vorrat reicht) unter der Faxnummer: 0228-36 96 001 oder per Telefon: 0228-9 55 04 20 oder Sie schicken eine E-mail an: KF@fid-verlag.de



 

Ebenfalls ganz zauberhaft sind die heutigen Beiträge für den „Kindermund“…

Frührentner
Letztens ging es um Geburtstage und wer als nächstes Geburtstag hat in unserer Familie. Ich sagte, dass ich in wenigen Tagen Geburtstag habe, und Jule (3,5 Jahre) fragte mich, wie alt ich dann werde. Ich sagte ihr, dass ich 28 Jahre alt werde und bekam zur Antwort: „Da bist du ja fast so alt wie die Oma und auch bald Rentner und kannst mich immer schon als Mittagskind aus dem Kindergarten holen.“ (von T. Weber)

Zu Fuß im Internet unterwegs
Wir sitzen vor dem Laptop, um im Internet eine Eisenbahn für Philipp (knapp 3 Jahre) zu bestellen. Auf seine Frage, wozu das Kabel (Internetanschluss) sei, sage ich, dass man dies bräuchte, um ins Internet zu gehen. Darauf er: „Darf ich mit gehen?“ (von Sandra Queister)

Farbiger Joghurt
Ich war gestern mit meinen Mädels (3 und 7 Jahre) in der Metro und fragte: „Sollen wir noch Actimel mitnehmen?“ Darauf die Antwort: „Auja, Actimel color.“ Ich habe kurz gestutzt und musste dann herzlich lachen. (von Dorrit Klapdor)

Luftnudeln
Dennis (5 Jahre) isst bunte Nudeln mit Tomatensoße. Er macht sich, während er isst, Gedanken über die Farbgebung der Nudeln. „Mama“, sagt er, „In den roten Nudeln sind Tomaten, in den grünen Nudeln ist Gras und in den weißen?“ Ich zucke mit den Schultern. Er darauf: „Na Luft, Mama!“ Klare Sache, dass ich da nicht selbst drauf gekommen bin! ( von Carola Schmid )

Mängelexemplar
Meine Tochter, damals ca. 1,5 Jahre alt, sah in der Zeitung ein Cabrio und meinte zu mir: „Mama Auto paputt!“, weil ja das Dach fehlte. Tolle Logik! (von Ilka)

Erst mal auftauen lassen
Neulich war ich mit meinem Sohn Henry (2 Jahre) zu Besuch bei seiner Oma, wo schon seine beiden Cousins (4 und 6 Jahre) auf ihn warteten. Er sah die beiden an diesem Tag zum ersten Mal. Die beiden sind recht lebhaft, stürmten sofort auf Henry zu und wollten ihn begrüßen. Da mein Kleiner sehr schüchtern ist, verkroch er sich gleich auf meinem Arm. Mit so viel Begeisterung hatte er wohl nicht gerechnet. Ich sagte, dass wir wohl noch einen Moment warten müssten: „Er muss erst ein bisschen warm werden.“ Da meinte Dominik (6 Jahre): „Wieso, wie kalt ist er denn noch?“

Ganz schön gerissen
Meine Tochter Antonia (2,2 Jahre) hat beim Abendessen die letzten zwei Scheiben Käse auf ihrem Teller gehortet. Mein Mann bat sie, ihm eine zu geben. „Nein.“ „Bitte, du hast zwei, gib mir doch eine davon ab, ich will ein Käsebrot essen“, sagte er und hatte bereits die Butter auf sein Brot geschmiert. „Nein, ich will nicht, der Papa soll Butterbrot essen.“ Als ich darauf zu lachen anfing und sagte: „Du bist ja ganz schön schlau.“, meinte sie: „Ja, ich bin ganz schlau, aber der Papa nicht.“ (von Daniela Pospischil)

Vielen Dank an alle Einsender/innen!
Wenn Sie auch einen netten Spruch Ihres Kindes auf Lager haben, senden Sie ihn bitte an gesundheit.erziehung@onlinehome.de. Dann können wir freitags alle darüber schmunzeln!





 


Herzlichst

Ihre


Dr. med Andrea Schmelz

P.S. Hier können Sie eine Gratis-Testausgabe der monatlich erscheinenden Print-Ausgabe von Gesundheit & Erziehung für mein Kind bestellen: Gratis-Testausgabe

Als Dankeschön für Ihr Interesse erhalten Sie als Geschenk die folgenden 4
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2. Die kleine Erziehungs-Notfall-Fibel

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Nettes aus Kindermund :)

Erleuchtung: Als wir es uns vor Weihnachten jeweils abends gemütlich machten, das Licht löschten und nur noch die kleinen elektrischen Kerzchen brannten, war Zeit für eine Weihnachtsgeschichte. Ich montierte, damit ich den Text lesen konnte, meine Stirnlampe. So zirka nach 10 Minuten wurde meine kleine Tochter (2 ½-jährig) unruhig. Als ich zu ihr schaute, sagte sie zu mir: „Zünde mich nicht an, ich bin keine Kerze!“ Noch heute muss ich lachen, wenn ich daran zurückdenke.