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Elternbrief


E-Mail Newsletter 22-06-2007
 

 


Themen:
 

 

Liebe Eltern,

auch wenn meine Kinder inzwischen beide schon in die Schule gehen, kann ich mich noch gut erinnern, dass ich mit Martin manchmal am Ende meines Lateins und buchstäblich mit den Nerven fertig war. Schon in den ersten Lebenswochen war er ein ziemlich anspruchsvolles Baby.

Er wollte immerzu herumgetragen und beschäftigt werden. Ich konnte es oft kaum glauben, wenn mir Freundinnen von ihren Babys erzählten, die ihnen interessiert aus der Babywippe heraus 20 Minuten bei der Hausarbeit zusahen. Bei Martin war ich froh, wenn er es wenigstens so lange in der Babywippe aushielt, dass ich Zähne putzen und mich anziehen konnte…

Naja, und das Schlafen war auch so eine Sache. Wenn ich ihn nicht in den Kinderwagen legte und flotten Schrittes ununterbrochen marschierte (etwa, weil es in Strömen regnete), dann schlief er tagsüber genau 2 mal 20 bis 25 Minuten. Und dafür musste ich ihn vorher etwa 20 Minuten im Stubenwagen hin- und herrollen.

Am schlimmsten aber war es abends. Eigentlich war es ganz einfach, ihn zufrieden zu stellen. Man musste ihn sich nur über die Schulter legen und fleißig in der Wohnung herummarschieren, dann war er ruhig und guckte interessiert umher. Bloß schlief er dabei nicht ein – auch nach zwei Stunden Fußmarsch durch die Wohnung fielen ihm die Augen nicht zu – dann schon eher mir oder meinem Mann…

Irgendwann musste ich ihn dann in die Waagerechte bringen – und da ging es los. Er schrie und schrie, bis er nach 20 bis 30 Minuten vor Erschöpfung einschlief. Dabei war es völlig egal, ob er im Bett, im Stubenwagen oder in meinen Armen lag, ob ich sang, erzählte, ruhig war oder die Spieluhr aufzog. Er wollte senkrecht sein und nicht liegen. Das Problem, dass er sich nicht hinlegen wollte, blieb uns fast bis zum zweiten Geburtstag erhalten – zu meinem großen Leidwesen.

Zum Glück sind nicht alle Babys so schwierig, wenngleich abendliche Schreistunden bei den Kleinen in den ersten Lebensmonaten sehr häufig sind. Manchmal haben die Kleinen wirklich Blähungen – dann ist der Begriff Dreimonatskoliken tatsächlich korrekt –, viel häufiger sind Babys aber in den Nachmittags- und Abendstunden eher überreizt und finden dann nicht mehr in den Schlaf.

Als Ergänzung zu einem Leserbrief in der Juniausgabe von „Gesundheit & Erziehung für mein Kind“, bei dem es auch um Ratschläge gegen das Schreien ging, hat mir eine Leserin ihre Erfahrungen geschrieben. Ich denke, dass Ihnen diese Tipps eine wertvolle Hilfe sein können, wenn Ihr Kleines auch viel schreit.


 

Hallo Frau Dr. Schmelz,
ich hätte noch eine Anmerkung zu dem Leserbrief bzgl. der abendlichen Schreistunden. Unsere Kleine hatte dies auch einige Tage und ich wusste mir auch keinen Rat, bis ich im Internet auf 2 Tipps gestoßen bin, die das Schreien bei unserer Kleinen sofort beendet haben. Ob dies nun Zufall war oder nicht, ich war froh darüber und kann es jedem nur empfehlen, es einfach zu versuchen.

Tipp Nr. 1 ist das Trinken der Mutter von mindestens 1 Liter Rooibuschtee pro Tag. Über das Stillen bekommt das Baby mit der Muttermilch die Teewirkstoffe.

Tipp Nr. 2 ist die Verwendung von gestrickten Schurwollunterhosen (Öko-Versandhandel). Diese einfach über den Windelpopo ziehen, sodass der Bauch auch schön warm ist.

Ich habe beides angewendet und ab dem nächsten Abend gab es keine Schreiattacken mehr. Klingt nach Zauberei, aber ich denke, einen Versuch ist es allemal wert.

Vielen Dank für Ihre immer wieder guten Tipps und Hilfen
Viele Grüße
Birgit Lebeda

Anmerkung: Wenn Sie nicht stillen, können Sie Ihrem Baby den Rooibuschtee (= Rotbuschtee) auch aus dem Fläschchen füttern, bei Bedarf 50 (bis 100) Milliliter.



 

Jetzt noch eine Meldung, die für alle Urlauber interessant ist: Immer mehr gesetzliche Krankenkassen erstatten von diesem Sommer an die Kosten für Reiseimpfungen.

So übernimmt die Techniker Krankenkasse sämtliche Reiseimpfungen für ihre Mitglieder. Zusätzlich zu den drei Impfungen gegen Tetanus, Diphtherie und Kinderlähmung, die ja auch Reisekrankheiten sind, werden jetzt auch die Kosten für den Schutz vor der Zecken-Hirnhautentzündung FSME, vor Hepatitis und auch gegen Gelbfieber übernommen.

Auch die Kaufmännische Krankenkasse in Hannover (KKH) hat angekündigt, zahlreiche Schutzimpfungen für den Auslandsurlaub in ihren Leistungskatalog aufzunehmen. Da die Erstattungspraxis der Krankenkassen sich kurzfristig ändern kann, sollten Sie sich vor Reiseantritt bei Ihrer eigenen Kasse erkundigen, ob sie die Kosten übernimmt!



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Welche Beschwerden deuten auf welche Kinderkrankheiten hin?
 

In den ersten 6 Lebensjahren kann Ihr Kind eine Vielzahl von Krankheiten bekommen. Viele Kinder werden oft ausgerechnet abends oder am Wochenende krank. Für Sie als Eltern ist es da wichtig, sich an einigen Anhaltspunkten zu orientieren, ob etwas Ernstes hinter dem plötzlichen Fieber oder den Bauschschmerzen steckt. In meinem monatlichen Elternberatungsdienst "Gesundheit & Erziehung für mein Kind" erfahren Sie regelmäßig, wie Sie die typischen Anzeichen der wichtigsten Kinderkrankheiten erkennen können. Damit Sie Ihrem Kind im Falle des Falles schnell helfen können!
Wenn Sie jetzt eine Gratisausgabe von "Gesundheit & Erziehung für mein Kind" testen, erhalten Sie als Geschenk zusätzlich meinen Ratgeber: "Schnelldiagnose bei Kinderbeschwerden". Sie finden dort alle typischen Kinderkrankheits-Anzeichen beschrieben, außerdem Diagramme und Tabellen zu häufig auftretenden Beschwerden wie Fieber, Husten, Bauchschmerzen, Erbrechen und Durchfall. Fordern Sie hier Ihre Gratistest-Ausgabe an:

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Die Zeitschrift „Öko-Test“ hat für ihre Juni-Ausgabe mal wieder Plastikbilderbücher für Babys getestet, denn schon bei früheren Untersuchungen waren diese durch hohe Schadstoffkonzentrationen aufgefallen. Auch diesmal war das Ergebnis nicht berauschend: Nur zwei von 18 Testprodukten konnten die Prüfer von der Zeitschrift „Öko-Test“ nicht beanstanden. Die restlichen wasserfesten Kinderbücher enthielten zuviel Chemie und zum Teil bedenkliche Weichmacher. Bedenkliche Weichmacher aus der Gruppe der so genannten Phtalate wiesen die Prüflabore demnach zwar nur noch in zwei Fällen nach und die Werte lagen jeweils unter der Toleranzgrenze. Dafür werde bei der Herstellung der beliebten Bilderbücher aber anderweitig kräftig in den Chemietopf gegriffen, kritisierten die Verbraucherexperten.

Zwei Bilderbücher – Mein Badebuch „Ich kann spritzen“ (Oetinger) und Reer fürs Baby „Baby-Buch Babyschule 1“ – wurden mit „sehr gut“ bewertet. Sieben Mal vergaben die Tester ein „befriedigend oder „ausreichend“, die Hälfte schnitt allerdings mit „mangelhaft“ oder „ungenügend“ ab. So steckten laut „Öko-Test“ in fast allen Produkten giftige zinnorganische Verbindungen. In einem Buch fanden die Tester außerdem den alternativen Weichmacher DINCH. Bisherige Studien des Herstellers BASF ließen zwar auf eine geringe Giftigkeit schließen, der Stoff könne nach Meinung des „Öko-Test“-Experten aufgrund der bisher zugänglichen Daten aber nicht abschließend beurteilt werden.

Im Vergleich zum letzten Test im Jahr 1999 haben sich die Hersteller allerdings verbessert: Damals konnte das Verbrauchermagazin in deutlich mehr Bilderbüchern hohe Mengen an Weichmachern nachweisen.



 

(von Uta Reimann-Höhn)

Wahrnehmungsstörungen entstehen meistens dann, wenn einzelne Sinne nicht gut entwickelt sind oder gar ganz ausfallen und wenn die verschiedenen Sinne nicht miteinander harmonieren. Die Aufnahme von Informationen findet immer mehrgleisig statt, und auch ein Kind nimmt seine Umwelt über verschiedene Zugangswege wahr.

An einem Sommertag

- spürt es die Wärme auf der Haut,
- riecht es den frischen Blütenduft,
- sieht es die strahlende Sonne,
- läuft es sicher und zielstrebig über die Wiese,
- schmeckt es frisches Obst,
- hört es das Zwitschern der Vögel und
- erspürt es mit seinem Körper das frische Gras unter den Fußsohlen.

Alle diese Eindrücke zusammen ergeben die Wahrnehmung: Es ist Sommer! Würde nun beispielsweise das Wärmeempfinden nicht funktionieren, wäre es schon sehr viel schwieriger einzuschätzen, ob es sich nicht vielleicht um einen Frühlings- oder Herbsttag handelt. Genauso verhält es sich in der Schule. Ein mathematischer Zusammenhang beispielsweise wird nur verstanden, wenn die Raumwahrnehmung eines Kindes funktioniert. Seine Körperwahrnehmung muss trainiert und funktionsfähig sein, um es dazu zu befähigen, sich koordiniert zu bewegen. Mehr und weniger, höher und tiefer, oben und unten, rechts und links sind wichtige Koordinaten, die für das Erkennen mathematischer Zusammenhänge benötigt werden.

Diese Sinne braucht Ihr Kind
Die sieben Sinne eines Menschen bestehen zum einen aus den fünf Sinnen, die durch äußerlich sichtbare Organe die Verbindung zur Umwelt herstellen, und zum anderen aus den zwei Sinnen, die für die Eigen- und Körperwahrnehmung zuständig sind.

5 Sinne mit Verbindung zur Umwelt

- Augen (Sehsinn)
- Ohren (Hörsinn)
- Nase (Geruchssinn)
- Mund (Geschmackssinn)
- Haut (Tastsinn)

2 Sinne mit Verbindung zum eigenen Körper und den Gefühlen

- Gleichgewichtssinn
- Muskel- oder Stellungssinn

Durch diese sieben Sinne werden alle Reize aufgenommen, ins Gehirn weitergeleitet und dort verarbeitet. Anschließend werden die gewonnenen Informationen an die verschiedenen Organe zurückgeschickt und sorgen dort für entsprechende Reaktionen. Diese Informationen bestimmen, wie sich ein Mensch bewegt, wie er handelt, was er sagt und fühlt. Werden Reize nicht oder nur teilweise verarbeitet, fehlen also auch die entsprechenden Informationen. So entstehen Verhaltensweisen, die nicht den gängigen Erwartungen entsprechen und der betroffenen Person durchaus auch Schaden zufügen können. Ein Kind mit einem gestörten taktilen Sinn (Tastsinn) hat beispielsweise Schwierigkeiten, Kälte und Wärme richtig einzuschätzen. Dieses Kind rennt unter Umständen auch im Winter mit dem T-Shirt auf die Straße oder zieht im Sommer einen dicken Wollpulli an. Für seine Gesundheit ist das nicht förderlich.

Wichtig: die sensorische Integration
Jeder Sinn für sich allein leistet Großartiges und ermöglicht es Ihrem Kind, vielfältige Informationen aufzunehmen und zu verarbeiten. Im Laufe seiner Entwicklung differenzieren sich die sieben Sinne immer weiter aus und versuchen zunehmend miteinander zu kooperieren. Ab einem Alter von circa drei Monaten werden die Informationen verschiedener Sinnessysteme miteinander verbunden, und mit acht Monaten beginnt das Kind, diese Informationen in eine zeitlich geordnete Reihenfolge zu bringen. Es nimmt nun erst den Schnuller und öffnet dann den Mund, um ihn hineinzustecken. Jetzt sind bei Ihrem Kind alle Grundlagen ausgeprägt, um auch komplexe Tätigkeiten auszuführen und komplizierte Fähigkeiten zu erlernen.

Wahrnehmung gut – Schule gut?
Eine gut ausgeprägte Wahrnehmung braucht Ihr Kind von Anfang an, um immer mehr Fähigkeiten sicher zu beherrschen. In seiner Familie und bei Freunden hat es noch einen Schonraum, der es ihm erlaubt, sich vor bestimmten Tätigkeiten konsequent zu „drücken“. In der Schule geht das nicht mehr! Beim Erlernen der Kulturtechniken Lesen, Schreiben und Rechnen müssen die Sinne Ihres Kindes gut ausgeprägt und miteinander verbunden sein, sonst wird es beim Lernen Schwierigkeiten bekommen.

So geht es beispielsweise bei der Rechtschreibung darum, bestimmte Laute genau hören und von anderen unterscheiden zu können. Diese Laute müssen nun aber auch einem Buchstabenbild zugeordnet werden, damit es sie in die Schriftform umwandeln kann. Dazu wiederum gehört eine gute taktile Wahrnehmung, die es Ihrem Kind ermöglicht, mit einem Stift zielgenau auf die Linien seines Heftes zu schreiben. Und um den Druck beim Aufsetzen des Stiftes richtig zu dosieren, damit keine Löcher ins Papier gedrückt werden, muss es seine Kraft dosieren können.

Mein Tipp:
Viele Eltern führen Tagebuch über die Entwicklung ihres Kleinkindes und dokumentieren die Fortschritte meist noch ausführlich durch Fotos oder Videofilme. Schauen Sie sich diese Bilder doch noch einmal unter dem Aspekt der sieben Sinne an. Können Sie erkennen, wo die Stärken und Schwächen Ihres Vorschulkindes gelegen haben? Das ist sehr aufschlussreich für sein heutiges Verhalten beim Lernen.


Lesen Sie hier mehr von der Lerntrainerin Uta-Reimann-Höhn


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Nach der Grundschule aufs Gymnasium So schafft Ihr Kind das auch!
 

Ab der fünften Schulklasse wird sich einiges im Leben Ihres Kindes ändern. Änderungen, die zumeist nicht immer spielend zu bewältigen sind. An vorderster Stelle steht die Wahl der richtigen Schulform. Höchste Priorität genießt natürlich die Versetzung aufs Gymnasium. Aber auch der Gang zur Real- oder Gesamtschule muss nicht immer das schlechteste Mittel sein. Wie Sie Ihr Kind auf die zu meisternden Aufgaben in Richtung "Fachhochschulreife" vorbereiten, dies zeigt Ihnen unsere Redaktion von "Lernen und Fördern mit Spaß!" anhand vieler nützlicher Tipps. Fordern Sie jetzt Ihr Probeexemplar an!

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Heute möchte ich Ihnen ein „Gesundheitsbuch“ für Kinder ab vier Jahren vorstellen: „So ein dicker Hund!“ von Doris Rübel und Ursel Scheffler (Ravensburger 2007; 32 Seiten; 12,95 Euro). In dem liebevoll illustrierten Bilderbuch geht es um Übergewicht und wie man es wieder loswird. Immer mehr Vorschulkinder sind bereits zu schwer, da kommt ein Buch, das zu gesunder Ernährung und zu mehr Bewegung ermutigt, gerade recht.

Linus ist traurig. Die anderen Kinder hänseln ihn, weil er dicker ist als sie. Gegen den Frust helfen nur noch mehr Süßigkeiten. Als Linus endlich den heiß ersehnten Hund namens Pizza zum Geburtstag bekommt, ist er überglücklich. Im Winter verblasst die erste Begeisterung: Statt spazieren zu gehen, lassen es sich Hund und Herrchen lieber schmecken. Bis Pizza krank wird…

Als Pizza eines Tages fiebrig in seinem Korb liegt, bekommt Linus richtig Angst. Die Diagnose des Tierarztes lautet: Pizza ist zu dick. Er stellt einige Regeln auf, an die sich Linus halten soll: mindestens eine Stunde am Tag mit Pizza raus gehen, nur einmal am Tag füttern usw.

Doch wie soll Linus das nur schaffen?! Als seine Schwester ihn dazu überredet, gemeinsam einen Drachen steigen zu lassen, stellt er fest, dass Bewegung auch Spaß machen kann. Und Pizza ist genauso begeistert. Für Linus ist klar: „Das machen wir jetzt öfter!“ Und siehe da: Nach ein paar Wochen ist der Tierarzt nicht nur über Pizzas Fitness erstaunt, sondern erkennt auch sein Herrchen kaum wieder. Was wohl die anderen Kinder zu dem ‚neuen’ Linus sagen werden?



 

Wünschen Sie sich nachts nichts sehnlicher, als wieder einmal eine ganze Nacht am Stück durchzuschlafen? In meinem Spezialreport zum Thema "Kinder lernen schlafen" erfahren Sie, wie Sie endlich wieder ruhige Nächte haben! Ich stelle Ihnen die 12 wichtigsten Schlafregeln für Kinder vor und gebe Ihnen eine Checkliste an die Hand, wie Sie Anzeichen von Müdigkeit bei Ihrem Baby richtig erkennen. Ausserdem erfahren Sie, welches Schlaftraining für Ihr Kind am besten geeignet ist. Sie können dieses Heft (12 DIN A4 Seiten) für 8,50 € bei unserem Verlag bestellen (solange Vorrat reicht) unter der Faxnummer: 0228-36 96 001 oder per Telefon: 0228-9 55 04 20 oder Sie schicken eine E-mail an: KF@fid-verlag.de



 

Und jetzt wieder „Gymnastik für die Mundwinkel“, damit Sie richtig gute Laune bekommen!

Mini-Macho
Ein Beitrag von Marius (3,5 Jahre) zum Thema „klassische Rollenverteilung. Auf die Frage, wer auf die Kinder aufpasst, kommt folgende Antwort: „Frauen“ Wer verdient Geld? „Männer“ Wer kocht das Essen? „Frauen“ Wer macht das Haus sauber? „Putzfrauen!“ (von Caroline Brand aus Bonn)

Zu perfekt
Ilija (3,5 Jahre) bittet mich, auf seinem Zeichenbrett einen Mond zu malen. Gesagt – getan. Daraufhin sagt Ilija: „Ich will aber einen kaputten Mond.“ Er meinte damit einen Halbmond.

„Erotisches“ Frühstücksei
Sonntagmorgens beim Frühstück. Alle sitzen gemütlich am Tisch. Annika (3 Jahre) „kämpft“ mit ihrem Frühstücksei. Da sie alles allein machen will, lässt sie sich nicht beim Schälen helfen. Als sie nun einen Teil der Eierschale entfernt hatte, meint sie stolz: „Guck mal, ich mach mein Ei nackig!“ Dass das einen Lacherfolg mit sich brachte, ist ja wohl klar, oder? (von M. Eichhöfer aus Rodenbach)

Ach, der Mund...
Mein Sohn Elijah (knapp 4 Jahre) bringt viele Ausdrücke aus der Montessori mit. Die nicht so feinen gibt er dann – zu unserem Leidwesen – weiter, wie z. B. „Du bist blöd, dumme Kuh“ etc. Wenn ich dann sage, dass das aber gar nicht lieb ist, meint er: „Entschuldigung, aber ich will das nicht sagen. Mein Mund macht, was er will...!“ (von Nicole)

Partylöwe
Meine Tochter Alicia (4 Jahre) fragte am Morgen des Pfingstmontag, ob wir jetzt zum Kindergarten gehen. Ich sagte: „Nein, heute ist Feiertag.“ Darauf kam sofort ein freudiges: „Oh toll, kann ich mitfeiern??“ (von Anette Hilbig)

Stilsicher
Meinen Enkel Torben (6 Jahre) kann ich mit Kinder-CDs für klassische Musik begeistern. Als er kürzlich im Kindergarten gefragt wurde, für welche Pop-Gruppe er schwärmen würde, kam wie aus der Pistole geschossen: „Vivaldi, Mozart und Bach.“ (von Uta Schmidt-Baumann aus Buchholz)

Vielen Dank an alle Einsender/innen!
Wenn Sie auch einen netten Spruch Ihres Kindes auf Lager haben, senden Sie ihn bitte an gesundheit.erziehung@onlinehome.de. Dann können wir freitags alle darüber schmunzeln!





 


Herzlichst

Ihre


Dr. med Andrea Schmelz

P.S. Hier können Sie eine Gratis-Testausgabe der monatlich erscheinenden Print-Ausgabe von Gesundheit & Erziehung für mein Kind bestellen: Gratis-Testausgabe

Als Dankeschön für Ihr Interesse erhalten Sie als Geschenk die folgenden 4
wertvollen Broschüren:

1. Die homöopathische Hausapotheke für Kinder

2. Die kleine Erziehungs-Notfall-Fibel

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Erleuchtung: Als wir es uns vor Weihnachten jeweils abends gemütlich machten, das Licht löschten und nur noch die kleinen elektrischen Kerzchen brannten, war Zeit für eine Weihnachtsgeschichte. Ich montierte, damit ich den Text lesen konnte, meine Stirnlampe. So zirka nach 10 Minuten wurde meine kleine Tochter (2 ½-jährig) unruhig. Als ich zu ihr schaute, sagte sie zu mir: „Zünde mich nicht an, ich bin keine Kerze!“ Noch heute muss ich lachen, wenn ich daran zurückdenke.