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Elternbrief


E-Mail Newsletter 20-07-2007
 

 


Themen:
 

 

Liebe Eltern,

heute möchte ich Ihnen wieder einige Leserfragen vorstellen. Gleichzeitig habe ich eine Bitte an Sie: Nutzen Sie insbesondere bei Fragen zu Schlafproblemen und Essstörungen Ihres Kindes bitte die telefonische Elternsprechstunde, da ich im Rahmen eines persönlichen Gespräches die jeweilige Problematik besser erkennen kann und Ihnen so ganz individuell auf Ihr Kind und Ihre Familiensituation zugeschnittene Ratschläge geben kann.

Telefonnummer und Termine der Elternsprechstunde finden Sie jeweils in der aktuellen Heftausgabe auf Seite 11 unten rechts. Dort wird auch das aktuelle Passwort veröffentlicht, das Sie mir bitte bei jeder Leseranfrage nennen.


 

Frage: Liebe Frau Dr. Schmelz,
ich war mit unserer Tochter Julia (2 Jahre) bei der Vorsorgeuntersuchung U7. Der Kinderarzt hat nur in die Ohren und in den Mund geschaut, hat ihren Bauch abgetastet und den Genitalbereich angeschaut. Nachdem ich seine Fragen nach selbstständigem Treppenlaufen und nach den 2-Wort-Sätzen mit Ja beantworten konnte, war für ihn der Fall erledigt.

Es kann doch nicht sein, daß eine U-Untersuchung nicht länger als 10 Minuten dauert, inclusive MMR-Impfung! Auf meine Fragen ist er nur sehr kurz eingegangen und hat sie meiner Meinung nach nur so abgetan, kurz, er hat mich und meine Tochter nicht ernst genommen. Wir waren bei diesem Arzt zum 1. Mal, weil wir bisher auch einen eher oberflächlichen Kinderarzt hatten.

Erwarte ich einfach zu viel? Wie finde ich einen wirklich guten Kinderarzt, ohne daß ich immer neue ausprobieren muss? Mein Hausarzt nimmt sich für meine Tochter, auch wenn sie nur mal Schnupfen hat, mehr Zeit als der Kinderarzt bei einer U-Untersuchung, das kann doch nicht sein.

Gibt es auch eine Möglichkeit, mich selbst zu informieren, welche Tests und Untersuchungen bei U-Untersuchungen gemacht werden müssen? Kann ich evtl. nochmal eine U7 machen lassen, oder wie kann ich herausfinden, ob meine Tochter für ihr Alter fit genug ist? Ich meine, sie ist schon so weit wie ihre gleichaltrigen Freunde, aber ich hätte gerne Gewissheit.

Vielen lieben Dank für Ihre Antwort
Herta Sch.

Antwort: Liebe Frau Sch.,
mir scheint auch, dass die U7 bei Ihrer Tochter recht „knapp“ (um es mal diplomatisch auszudrücken) abgelaufen ist. Was gemacht werden sollte, können Sie selbst im gelben Untersuchungsheft sehen – und zwar links neben der Seite, auf der U7 steht. Bestimmt Befunde (unter A) erfragt der Kinderarzt nur bei Ihnen, andere muss er selbst erheben (siehe unter B). Dazu muss Ihre Tochter gemessen und gewogen werden, dann sollte der Arzt ihr in den Mund und in die Ohren sehen, den Bauch abtasten, das Genitale ansehen, Herz und Lunge abhören, sie gehen lassen, um den Gang und die Haltung zu beurteilen, einen schnellen Hörtest machen (wendet Kind den Kopf zur entsprechenden Seite, wenn der Arzt seitlich hinter ihm mit einer Rassel klappert?), beurteilen, ob sich Ihre Tochter frei bücken und wieder aufstehen kann und testen, ob sie den Pinzettengriff mit Daumen und Zeigefinger beherrscht (dazu genüft ihm aber z. B. schon die Beobachtung, wie das Kind die „Belohnungs-Gummibärchen“ ergreift).

Bei der körperlichen Untersuchung hat Ihr Kinderarzt vielleicht sogar alles gemacht, was im Heft vorgesehen ist, denn ein routinierter Arzt kann sozusagen nebenbei Haltung, Hautzustand, Schielen abchecken, ohne dass Ihnen das direkt auffällt. Allerdings den Hörtest oder das freie Gehen müssten Sie schon mitkriegen.

Eine Wiederholung der U7 können Sie – zumindest auf Kassenkosten – nicht bei einem anderen Arzt durchführen lassen. Aber wenn die U7 so knapp abgelaufen ist, würde ich einfach mit dem Untersuchungsheft nochmal zu dem Arzt hingehen und nachfragen (lassen Sie sich noch einen Termin dazu geben). Sie kennen es von Ihrem bisherigen Kinderarzt eben so (da können Sie ja ein wenig schummeln…), dass dieser das alles gemacht hat, was da drin steht, und Ihnen sei aufgefallen, dass das jetzt nicht der Fall war. Sie dürfen ruhig auch ansprechen, dass Sie noch einige Fragen hätten, die Ihrer Meinung nach nicht zu Ihrer Zufriedenheit beantwortet worden wären.

Es kann schon sein, dass Sie dann in dieser Praxis als „besserwisserische, pingelige Mutter“ laufen, aber das kann Ihnen ja egal sein, denn vermutlich wird sich der Kinderarzt bei den nächsten Malen etwas mehr Zeit für Sie und Ihre Tochter nehmen.

Was den richtigen Kinderarzt angeht, so gibt es wirklich nur eine Methode: Hören Sie sich um bei anderen Eltern, was die über den betreffenden Arzt sagen, und gehen Sie, wenn Ihnen das Gehörte zusagt, einfach selbst hin und sehen Sie sich an, wie der Arzt arbeitet, wie er mit Ihrem Kind umgeht, wie er auf Ihre Fragen eingeht. Wichtig ist auch: Macht er Hausbesuche? Wie schnell kommen Sie im Notfall dran? Es kann durchaus sein, dass andere Mütter von einem Kinderarzt begeistert sind, Sie mit ihm aber nicht so recht „warm“ werden oder kein Vertrauen zu ihm haben. Dann ist es besser, sich einen anderen Arzt zu suchen.

Übrigens: Wenn Sie mit Ihrem Hausarzt gut zurecht kommen, können Sie bei Erkrankungen Ihrer Tochter auch zu ihm gehen. Die Us würde ich allerdings trotzdem bei einem Kinderarzt machen lassen (sofern er es gründlich macht!), denn Kinderärzte haben doch einen besseren Blick für Auffälligkeiten, weil sie es ja extra gelernt haben. Ich habe meine Kinder immer selbst behandelt, bin allerdings zu den Us immer zu einem Kollegen am Ort gegangen, denn als Mutter ist man manchmal auch „betriebsblind“ und übersieht vielleicht etwas.

Herzliche Grüße
Ihre
Andrea Schmelz



 

Frage: Liebe Frau Dr. Schmelz,
im Bekanntenkreis wurde bei einem Kind (3. Klasse) Dyskalkulie festgestellt. Nach der Diagnose hat sich das Kind extrem verändert. Es klammert total. Die Mutter kann noch nicht mal mehr in den Keller gehen, um Wäsche aufzuhängen. Und das in dem Alter! Demnächst fahren sie für 6 Wochen zu einer Therapie.

Haben Sie ein paar Tipps und Hinweise, die ich weiterleiten kann? Ich freue mich auf Ihre Antwort.

Herzliche Grüße,
Ihre
Monika Sch.

Antwort: Liebe Frau Sch.,
ehrlich gesagt kann ich mir gar nicht so recht vorstellen, wie die bloße Diagnosestellung „Dyskalkulie“ zu einer derart deutlichen Verhaltensänderung geführt haben kann. Die Rechenschwierigkeiten des Kindes sind ja deswegen nicht größer geworden, nur hat das Problem jetzt einen Namen. Häufig stellt die Diagnose einer Dyskalkulie (oder auch Legasthenie) sogar eher eine Erleichterung dar, da ja nun anerkannt ist, dass das Kind nicht einfach bloß „dumm“ oder „faul“ ist, sondern dass eine Störung vorliegt, für die es gar nichts kann.

Ich weiß natürlich nicht, wie man dem Kind die Diagnose beigebracht hat und wer das gemacht hat. Ich kann mir höchstens vorstellen, dass das Kind glaubt, Dyskalkulie sei eine Art „schwere Erkrankung“ und deswegen an der Mutter klammert. Es könnte auch sein, dass es durch die Diagnose derart verunsichert und in seinem Selbstwertgefühl beeinträchtigt ist, dass es der Mama nicht mehr von der Seite weicht. Wenn das Klammern so ausgeprägt ist, muss das evtl. kinderpsychologisch angegangen werden. Da aber sowieso eine 6-wöchige Therapie ansteht, sollte man erst mal abwarten, was die bringt.

Ansonsten sollte die Mutter das Kind in seinem Selbstwertgefühl stärken (viel loben – vor allem, wenn es wirklich mal kurz allein bleibt!, wenig schimpfen). Außerdem wäre es fürs Erste sinnvoll, wenn die Mutter das Kind dabei sein lässt und ihm eine Aufgabe zuweist. Es kann ihr z.B. beim Wäscheaufhängen im Keller helfen. Sie kann das Kind gezielt bitten mitzukommen (dann muss es sich nicht weinerlich den Kontakt „erquengeln“) und im Keller einbeziehen: „Bitte gib mit drei Wäscheklammern. Bitte suche mir die Socken paarweise aus dem Wäschekorb. Bitte gib mir für jedes Geschirrtuch zwei Wäscheklammern.“ – so kann sie gleich noch Zahlen mit dem Kind üben.

Erstens stärkt es das Selbstbewusstsein des Kindes, wenn es der Mutter helfen kann und „nützlich“ ist. Zweitens hat es vielleicht bald auch keine Lust mehr, in den Keller mitzugehen, wenn es immer eingespannt wird und es als Alternative dafür, dass es in der Wohnung bleibt, eine Kassette anhören oder auch mal fernsehen darf.

Vielleicht ist ein Tipp dabei, der dem verunsicherten Kind etwas nützt!

Herzliche Grüße
Ihre
Andrea Schmelz



 

Frage: Hallo Frau Dr. Schmelz,
mein Sohn Tomi wird im August 4 Jahre alt. Deswegen möchte ich zu seinem Geburtstag ein Tomi-Sommerfest organisieren. Haben Sie Tipps für Spiele und für ein Kids-Buffet?

Antwort: Liebe Frau G.,
wenn Sie gute Tipps und Ideen für Spiele, Rezepte und Dekorationen suchen, dann werden Sie auf folgenden Websites fündig:
www.kidnet.de/detail.php?grid=43&m=1
www.kindergeburtstag-spiele.de/
www.kinderpartyfun.de/Rezepte/rezepte.html
www.kinderrezepte.de/ (runterscrollen auf der Seite – dort gibt es spezielle Rezepte für Kinderpartys mit ganz tollen Tortenideen!)

Falls Sie mit der Kindergruppe draußen unterwegs sind (etwa, weil Sie eine Schnitzeljagd veranstalten), kann ich Ihnen bei so kleinen „Mäusen“ nur dringend empfehlen, pro 5 Kinder einen Erwachsenen dabeizuhaben, damit nichts passiert, keiner verlorengeht und alle gut beaufsichtigt und betreut sind.

Was das Buffet angeht, so ist meine Erfahrung, dass das Essen für die Kleinen eher Nebensache ist. Und bei den Kuchen wird lieber ein trockener Schokokuchen gegessen als ein Obstkuchen oder eine Cremetorte – ist zwar erstaunlich, aber diese Erfahrung haben mir schon viele Mütter bestätigt. Fürs Buffet eignet sich am besten Fingerfood und das dürfen ruhig nett belegte Brötchen sein oder auch mundgerecht geschnittenes Obst.

Ich wünsche Ihnen einen gelungenen Geburtstag und Tomi viel Spaß!

Herzliche Grüße
Ihre
Andrea Schmelz



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In Deutschland sind Impfungen freiwillig, daher stehen Sie als Eltern schon in den ersten Lebensmonaten Ihres Kindes vor der schwierigen Entscheidung, ob Sie Ihr Kind impfen lassen - und wenn ja, wogegen und zu welchem Zeitpunkt. Da viele der Krankheiten, gegen die geimpft wird, heute (dank der Impfungen!) kaum noch vorkommen, wiegen mögliche Nebenwirkungen, und treten sie auch noch so selten auf, doppelt so schwer.

Es ist für Sie als Eltern trotz (oder auch gerade wegen) der vielfältigen Informationen zum Thema Schutzimpfungen alles andere als leicht, die verschiedenen, oft gegensätzlichen Standpunkte gegeneinander abzuwägen. Wir haben die wichtigsten Studien berücksichtigt und die Fakten in einem neuen Spezialreport zum Thema Impfen für Sie übersichtlich aufbereitet.

Dieser 24-seitige Spezialreport

- geht auf die "homöopathische Impfung" ein,
- liefert konkrete Zahlen zu Schutzwirkung und Nebenwirkungen,
- gibt Auskunft zu Impfkomplikationen,
- verrät Ihnen, was Sie bei Allergien beachten müssen,
- enthält Ratschläge, wie Sie durch Schüßler-Salze das Immunsystem stabilisieren können,
- gibt Ihnen eine umfassende Übersicht über alle verfügbaren Mehrfachimpfstoffe,
- verrät Ihnen, was bei der Sechsfachimpfung zu beachten ist,
- listet alle Impfstoffzusätze auf und schafft Klarheit, wie gefährlich diese sind,
- bewertet kritisch die seit 2004 empfohlene Windpockenimpfung,
- verrät Ihnen, wie Sie Ihr Kind gegen Hirnhautentzündung schützen können,
- informiert über die jüngsten Impfempfehlungen gegen Meningokokken und Pneumokokken
- zeigt klipp und klar, wann Ihr Kind eine FSME-Impfung braucht,
- stellt die neue Schluckimpfung gegen Rotaviren vor,
- behandelt auch Impfungen, die nicht im Impfplan enthalten sind wie die Grippeimpfung und
- berücksichtigt alle erforderlichen Reiseimpfungen.

Sie können diesen 24-seitigen Spezialreport zum Preis von 15 Euro unter der folgenden
E-Mail-Adressse bestellen (Solange Vorrat reicht.):

kf@fid-verlag.de

Bitte vergessen Sie nicht, Ihre Adresse anzugeben!
Ich hoffe, ich kann Ihnen mit diesem besonders umfangreichen und ausführlichen Sonderheft die Impfentscheidung erleichtern!

Ihre
Andrea Schmelz

PS: Wenn bei Ihrem Kind demnächst Impfungen anstehen, finden Sie auf Seite 8 und 9 wichtige Ratschläge, wie Sie

- Ihrem Kind Schmerzen ersparen können,
- Impfkomplikationen wie Fieberkrämpfen vorbeugen und
- Impfreaktionen mit Schüßler-Salzen lindern können.



 

(von Uta Reimann-Höhn)

Mit zwei Jahren beherrschen Kinder in der Regel 200 verschiedene Wörter, im Alter von 16 Jahren sollte der aktive Wortschatz sich stark vergrößert haben und je nach Definition bei 8.000 bis 10.000 Wörtern liegen. Je größer der Wortschatz Ihres Kindes ist, desto differenzierter kann es sich in Freizeit, Schule und Ausbildung ausdrücken. Unterstützen Sie Ihr Kind durch spielerische Förderung auch zu Hause, damit es sich präzise und wortgewandt ausdrücken lernt.

Die wissenschaftliche Forschung hat inzwischen bewiesen, dass Kleinkinder sich neue Wörter aus dem Alltag bereits nach der dritten Wiederholung merken. Regelmäßiges Trainieren und Üben ist also durchaus sinnvoll und führt zu einem großen Wortschatz sowie differenziertem Sprachgebrauch. Doch wie immer beim Lernen spielt auch hier die Motivation eine große Rolle. Mit den folgenden Spielen hat Ihr Kind Spaß und erweitert quasi nebenbei seinen Wortschatz. Die Spiele sind für Grundschüler von der ersten bis zur vierten Klasse geeignet.

Der Buchstabe bestimmt das Wort (ab 1. Klasse)
Beginnen Sie die Spiele damit, dass Ihr Kind stumm das ABC aufsagt. Sagen Sie dann Stopp. Mit dem Buchstaben, den Ihr Kind gerade benannt hat, wird gespielt. Jüngere Kinder, die das ABC noch nicht auswendig kennen, können mit geschlossenen Augen auf eine Buchstabentafel zeigen oder auch einfach auf eine Stelle in einem groß geschriebenen Text tippen.

Suche Städtenamen mit dem ausgewählten Anfangsbuchstaben, z.B. Wiesbaden, Worms, Wittenberg …
Suche Ländernamen mit dem ausgewählten Anfangsbuchstaben, z. B. Algerien, Angola, Argentinien …
Bilde Tier-Sätze, in denen jedes Wort mit dem ausgewählten Anfangsbuchstaben beginnt, z.B. Bodo Bär brummt bis Belgien.
Suche Vornamen mit dem ausgewählten Anfangsbuchstaben, z.B. Rita, René, Richard …

Bei Erst- und Zweitklässlern sollten Sie einfach nur Wörter ohne Bedeutungseinschränkung mit dem ausgewählten Buchstaben finden lassen. Die komplexeren Aufgaben sind in diesem Alter für viele Kinder noch zu schwierig. Sammeln Sie die Wörter und gestalten Sie daraus mit Ihrem Kind zusammen ein buntes Plakat für das Kinderzimmer, vielleicht als Blickfang über dem Schreibtisch. Das motiviert Ihr Kind und erinnert an das Spiel und den Spaß dabei.

Wenn das W wackelt (ab 3. Klasse)
Wählen Sie wieder einen Buchstaben aus und lassen Sie Ihr Kind über diesen Buchstaben eine Geschichte schreiben, in dem so viele Wörter wie möglich mit dem Buchstaben vorkommen. Geben Sie eine bestimmte Zeit vor. Ist die Zeit abgelaufen, soll Ihr Kind seine Geschichte vorlesen. Je lustiger und länger sie ist, desto besser. Legen Sie den Schwerpunkt auf den Spaß am Schreiben und Ideenfinden – und nicht auf die korrekte Schreibweise.

Montagsmaler
Vielleicht kennen Sie noch die beliebte Familiensendung, bei der der Mitspieler einer Mannschaft einen Begriff gezeichnet hat, den seine Gruppe erraten musste. Je größer die Gruppe der Mitspielenden ist, desto mehr Wörter werden
benutzt. Ein Schiedsrichter oder Spielleiter schreibt die verschiedenen Begriffe auf Kärtchen. Sobald der Zeichnende den Begriff gelesen hat, können die anderen Mitspieler wild drauflos raten. Wird der Begriff innerhalb einer festgelegten Zeit, zum Beispiel drei Minuten, erraten, gibt es Punkte. Dann sind die Gegner an der Reihe. Die Mannschaft mit den meisten Punkten gewinnt. Bei jüngeren Kindern sollten Sie leicht zu zeichnende Begriffe nehmen, bei älteren können diese schon komplizierter sein (leicht: Mensch, Tier, Haus, Uhr, Stift, Ball …, aber schwerer: Opa, Hamster, Garage, Stoppuhr, Füller, Tennisball …).

Sätze beenden
Bereiten Sie circa 20 Karten vor, auf denen die unterschiedlichsten Satzanfänge stehen. Die Karten werden verdeckt auf den Tisch gelegt, jeder Mitspieler zieht eine Karte und muss dann den Satzanfang fantasievoll und stimmig beenden. Diese Aufgabe kann mündlich oder auch schriftlich bewältigt werden. Die anderen Mitspieler entscheiden, ob der Satz akzeptiert wird. Es können beispielsweise die folgenden Satzanfänge sein:

1. Ich spiele am …
2. Jonas und Lara haben …
3. Sonntags gehe ich am liebsten …
4. Mama sagt …
5. Fasching verkleide ich …
6. Rechnen oder lesen …
7. In der Badehose …
8. Eine Gitarre und ein Schuh …
9. Eine Katze hat …
10. Fußball und Reiten …

Das gleiche Spiel, nur um einiges schwieriger, können Sie auch mit Satzenden vorbereiten. Natürlich können auch beide Spiele gemischt werden. Die Karten dafür haben wir Ihnen auf unserer Internetseite zusammengestellt.

1. … gegen die Wand.
2. … finden Sandra und Peter auch.
3. … hat Mama gesagt.
4. … stehen Timmi gut.
5. … oder mit Honig.
6. … bestimmst nicht du.
7. … rieche ich am liebsten.
8. … schmecken richtig gut.
9. … steht in dem Brief.
10. … die Katze miaut.


Lesen Sie hier mehr von der Lerntrainerin Uta-Reimann-Höhn


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Kinder-Schreibübungen: So reicht die Konzentration auch für einen ganzen Aufsatz
 

Bestimmt kennen Sie das, statt an einem Stück die Hausaufgaben zu machen, lässt sich Ihr Kind zwischendrin immer wieder von anderen Dingen ablenken. In „Lernen und Fördern mit Spaߓ erfahren Sie, mit welchen Tricks Sie erreichen, dass sich Ihr Kind längere Zeit auf eine Aufgabe wie das Schreiben konzentriert. Nutzen Sie die Downloadhilfen und zeigen Sie Ihrem Kind anhand vieler Übungsaufgaben, dass Geschichten schreiben Spaß macht. Bestellen Sie deshalb noch heute Ihr Gratis-Angebot von „Lernen und Fördern mit Spaߓ. Weil die spannendsten Geschichten, schließlich doch immer die Eigenen sind.

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Immer wieder werde ich gefragt, welche Bilderbücher zum Thema Sauberkeitserziehung geeignet sind. Vor kurzem bin ich auf ein ganz tolles Bilderbuch für die Kleinen (ab 18 Monaten) gestoßen, das ich nur wärmstens empfehlen kann: „Moritz Moppelpo braucht keine Windel mehr“ von Hermien Stellmacher (Ars Edition 2003; 12 Pappseiten mit vielen Klappen zum Dahintergucken; 6,90 Euro).

Moritz Moppelpo möchte eigentlich wahnsinnig gerne seine Windel behalten – ist doch viel praktischer. So kann man gleichzeitig spielen und Pipi machen. Das Dumme ist nur, dass Moritz mit der Windel beim Fangen spielen immer der langsamste ist… Denn seine Freunde, der Fuchs, der Maulwurf, die Igelkinder, gehen alle aufs Töpfchen und sind ohne Windel einfach schneller.

Die einfach strukturierte Geschichte kommt ohne erhobenen Zeigefinger aus und erklärt so einleuchtend die Vorteile des Töpfchens, dass viele kleine Leser das doch gleich auch mal selber ausprobieren wollen...



 

Wünschen Sie sich nachts nichts sehnlicher, als wieder einmal eine ganze Nacht am Stück durchzuschlafen? In meinem Spezialreport zum Thema "Kinder lernen schlafen" erfahren Sie, wie Sie endlich wieder ruhige Nächte haben! Ich stelle Ihnen die 12 wichtigsten Schlafregeln für Kinder vor und gebe Ihnen eine Checkliste an die Hand, wie Sie Anzeichen von Müdigkeit bei Ihrem Baby richtig erkennen. Ausserdem erfahren Sie, welches Schlaftraining für Ihr Kind am besten geeignet ist. Sie können dieses Heft (12 DIN A4 Seiten) für 8,50 € bei unserem Verlag bestellen (solange Vorrat reicht) unter der Faxnummer: 0228-36 96 001 oder per Telefon: 0228-9 55 04 20 oder Sie schicken eine E-mail an: KF@fid-verlag.de



 

Und zu guter Letzt wieder die Sprüche meiner jüngsten „Mitarbeiter“.

Musikalisches Gesicht
Eben strich mir unser Sohn Joshua (4 Jahre) durchs Gesicht und meinte: „Das sind die Augenbrauen und das sind die Wimpern – und wie heißt das?“ Ich: „Das ist das Augenlid.“ Joshua: „Das Augenlid? – Sing's mal!“ (von Joshua und Marion Bayer)

Glückswetter
Dominik (5 Jahre) wollte sagen: „Das Wetter wird sonnig und heiter.“ Aber er sagte: „Das Wetter wird sonnig und fröhlich.“ (von Angelika Hunger-Schlesier)

Kinder-Arzt in Aktion
Simon (2 Jahre) setzt sich seine Sonnenbrille so auf, dass die Bügel in den Ohren stecken und die Gläser nach unten hängen. Er kommentiert diese Konstruktion mit „Lungenhörer“. Warum er allerdings mit seinem „Stethoskop“ nur die Lungen und nicht das Herz abhorchen will, bleibt sein Geheimnis... (von Dagmar Reiche)

Leckeres T-Shirt
Hier noch ein Ausspruch meiner Tochter Hanna (6 Jahre), die momentan am liebsten ein rotes Waffelpique-Shirt mit Bärchenaufdruck anzieht: „Kann ich morgen den Kekspulli nochmal anziehen, Mama?“

Vielen Dank an alle Einsender/innen!
Wenn Sie auch einen netten Spruch Ihres Kindes auf Lager haben, senden Sie ihn bitte an gesundheit.erziehung@onlinehome.de. Dann können wir freitags alle darüber schmunzeln!





 


Herzlichst

Ihre


Dr. med Andrea Schmelz

P.S. Hier können Sie eine Gratis-Testausgabe der monatlich erscheinenden Print-Ausgabe von Gesundheit & Erziehung für mein Kind bestellen: Gratis-Testausgabe

Als Dankeschön für Ihr Interesse erhalten Sie als Geschenk die folgenden 4
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