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Elternbrief


E-Mail Newsletter 19-10-2007
 

 


Themen:
 

 

Liebe Eltern,

vor kurzem hat mich eine Mutter gefragt, ob es denn tatsächlich sein könne, dass ihre zweijährige Tochter alle Anzeichen eines Schwipses zeigt, wenn sie ihr die vom HNO-Arzt verordneten Tropfen in der vorgegebenen Dosierung gibt. Ich musste ein wenig rechnen, doch bei zwei homöopathischen Präparaten, jedes mit einem Alkoholgehalt über 50 Prozent, in einer Dosierung von je dreimal täglich 15 Tropfen kommen etwa 2,5 Gramm Alkohol pro Tag zusammen.

Das kann schon ausreichen, um bei einem Kleinkind Gleichgewichtsstörungen und Schwindel hervorzurufen. Solche Symptome treten ab einer Dosierung von 0,2 Gramm Alkohol pro Kilo Körpergewicht auf. Kinder sind durch Alkohol besonders gefährdet, da ihr Gehirn besonders empfindlich darauf reagiert. Aber auch der Alkoholabbau in der Leber funktioniert noch nicht so richtig. Deshalb kann ein Gramm Alkohol pro Kilo Körpergewicht bereits tödlich sein. Das entspricht bei einem zehn Kilo schweren Kleinkind etwa einem Glas Wein!

Natürlich würden Sie Ihrem Kind kein Bier oer keinen Wein anbieten, denn dass Alkohol Kindern schadet, ist inzwischen hinlänglich bekannt. Manchmal versteckt sich der Alkohol aber so trickreich in Lebensmitteln, dass es Ihnen gar nicht auffällt. Und jetzt, wo sich in den Regalen schon die Weihnachtsleckereien stapeln, ist besondere Vorsicht geboten. So können etwa in Marzipan oder Baumkuchenkonfekt „Prozente“ lauern.


 

Hätten Sie gedacht, dass in Fruchtsaft oder Brot Alkohol steckt? Er wird diesen Nahrungsmitteln nicht zugesetzt, sondern entsteht durch Gärung im Verlauf des Reife- bzw. Herstellungsprozesses. Die enthaltenen Mengen sind meist gering und daher für Ihr Kind unbedenklich.

Hier eine Übersicht über den natürlichen Alkoholgehalt von Lebensmitteln (1 Prozent entspricht 1 g Alkohol auf 100 ml bzw. 100 g Nahrungsmittel):

- Weinsauerkraut: bis 2 Prozent (!)
- Malzbier: 0,3 bis 1 Prozent
- reife Bananen (10 Tage nach dem Kauf): 0,6 Prozent
- Sauerkraut: 0,5 Prozent
- Kefir: 0,5 Prozent
- Traubensaft: 0,4 Prozent
- Rogenbrot: 0,3 Prozent
- Apfelsaft: 0,2 Prozent
- Weißbrot: 0,1 bis 0,2 Prozent



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Was tun, wenn Erbsen zum Wurfgeschoss werden oder eifrige kleine Baumeister den Teller Kartoffelbrei mit Soße in etwas verwandeln, das wie die Bewässerungsanlage eines Reisfeldes aussieht?
Wenn jedes Gemüsewürfelchen aus der neuen Auflaufkreation sorgsam aussortiert und am Tellerrand aufgetürmt wird?
Sicher haben Sie sich die ein oder andere Frage schon einmal gestellt. Antworten darauf und auf viele andere Fragen speziell zum Thema gesunde Ernährung für fitte Kinder bis zu 6 Jahren gebe ich Ihnen in meinem Ratgeber: So isst Ihr Kind richtig. Sie finden dort Informationen und Tipps zu den Ernährungsbedürfnissen der verschiedenen Kinder-Altersgruppen sowie alltagstaugliche (!) Sofort-Tipps zu Problemen wie Essensverweigerung, heikle Esser oder inakzeptable Tischmanieren.
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Natürlich gibt es auch eine ganze Reihe von (Fertig)-Produkten, die Alkohol enthalten können. Hierzu gehören z. B.

- Schwarzwälder Kirschtorte und Dresdner Stollen,
- Süßigkeiten (siehe unten),
- Tiramisu,
- Cocktailsoßen,
- manche Eissorten (z. B. Malaga) und Konfitüren sowie
- Fertigprodukte wie Suppen oder Soßen in der Dose oder im Glas, die mit Alkohol (etwa Wein, Sherry, Rum, Kirschwasser) verfeinert wurden.

Wichtig: Alkohol in Lebensmitteln wird nur dann in der Zutatenliste aufgeführt, wenn er als Zutat eingesetzt wird oder der Konservierung dient. Wird er jedoch als Lösungsmittel für Aromen und Fruchtauszüge verwendet, muss er nicht deklariert werden.

Der Alkoholgehalt muss nicht ausgewiesen werden

- bei Schokoladenprodukten,
- bei losen Lebensmitteln (etwa beim Bäcker oder in der Eisdiele) sowie bei Gerichten im Restaurant oder
- wenn er in den Lebensmitteln entsteht (etwa im Fruchtsaft, Kefir, Weinessig oder Sauerkraut).

In Getränken muss der Alkoholgehalt erst ab 1,2 Prozent angegeben werden. Selbst als „alkoholfrei“ bezeichnete Getränke dürfen 0,5 Prozent Alkohol enthalten!

Hinter diesen Bezeichnungen verbirgt sich Alkohol auf der Zutatenliste:

- Ethylalkohol oder Äthylalkohol
- Ethanol oder Äthanol
- Weingeist
- C2H5OH (das ist die chemische Formel für Alkohol)
- Bezeichnungen, die auf „-anol“ enden.



 

Besonders problematisch ist der Alkoholgehalt in Süßigkeiten. Dieser ist zwar meist gering, aber hier kann man die „Prozente“ (ab 0,2 bis 0,5 Prozent Alkoholgehalt) riechen und schmecken! Und Süßigkeiten werden bekanntlich besonders gerne von Kindern gegessen. Da besteht durchaus die Gefahr, dass sich Ihr Kind an den Alkohol gewöhnt, da es ihn mit etwas Süßem und Angenehmem verbindet.

1) Entwarnung, hier steckt kein Alkohol drin!

Kinder Happy Hippo Snack (Ferrero), Twix Knusperkeks, Hanuta Haselnuss-Schnitte, KitKat (Nestlé), Knoppers Milch-Haselnuss-Schnitte, Nesquick-Snack (Nestlé), Bärensnack (Nestlé), Milchschnitte (Ferrero), Kinder Pingui (Ferrero), Kinder Maxi King (Ferrero), Kindersüßigkeiten und Fruchtschnitten aus dem Reformhaus (z. B. von Allos oder Lubs)

2) Vorsicht, hier kann eventuell Alkohol enthalten sein!

Cremeschnitten, Marzipan, Trüffel, Pralinen, gefüllte Schokoladenartikel (Ostereier, Weihnachtsartikel), Traubenschokolade, Weingummi

3) Achtung, hier ist Alkohol drin!

Rum-Trauben-Nuss-Schokolade (0,36 Prozent), Rumkugeln, Weinbrandbohnen, Likörpralinen, YES Törtchen (Nestlé, 0,25 Prozent), Milka Tender (je nach Sorte 0,27 bis 0,48 Prozent), Baumkuchenkonfekt


Einkaufen: Immer der Nase nach!

Wenn Sie vermeiden wollen, dass Ihr Kind unwissentlich „Hochprozentiges“ verspeist, sollten Sie Folgendes beachten:

1. Studieren Sie die Zutatenliste ganz genau.

2. Vor allem saftige Schnitten, Rouladen und kuchenähnliche Snacks enthalten Alkohol. Sie können sich aber auf Ihre Nase verlassen, denn die entdeckt den Alkohol auch dann, wenn er nicht auf dem Etikett steht.

Tipp: Zugesetzter Alkohol riecht gleich nach dem Öffnen der Packung am intensivsten.

3. In aller Regel „promillefrei“ sind trockene, knusprige Kekse, Schnitten und Riegel, die beim Hineinbeißen bröseln. Auch Anbieter im Naturwarenhandel verzichten bei Kindersüßigkeiten auf Prozente.

4. Schokolade ist immer alkoholfrei (Ausnahme: Trauben-Nuss-Schokolade, denn die Rosinen sind meist in Rum getränkt). Alkoholisch sind jedoch häufig die Schokoladenfüllungen. Auch Rumkugeln und Trüffel sind nichts für Ihr Kind.

5. Wenn Sie ganz sicher gehen wollen, dass Alkohol nicht einmal in Spuren enthalten ist, sollten Sie auf Süßes mit Aromastoffen und Fruchtzubereitungen verzichten und auf naturbelassene Zutaten achten.



 

In Deutschland sind Impfungen freiwillig, daher stehen Sie als Eltern schon in den ersten Lebensmonaten Ihres Kindes vor der schwierigen Entscheidung, ob Sie Ihr Kind impfen lassen - und wenn ja, wogegen und zu welchem Zeitpunkt. Da viele der Krankheiten, gegen die geimpft wird, heute (dank der Impfungen!) kaum noch vorkommen, wiegen mögliche Nebenwirkungen, und treten sie auch noch so selten auf, doppelt so schwer.

Es ist für Sie als Eltern trotz (oder auch gerade wegen) der vielfältigen Informationen zum Thema Schutzimpfungen alles andere als leicht, die verschiedenen, oft gegensätzlichen Standpunkte gegeneinander abzuwägen. Wir haben die wichtigsten Studien berücksichtigt und die Fakten in einem neuen Spezialreport zum Thema Impfen für Sie übersichtlich aufbereitet.

Dieser 24-seitige Spezialreport

- geht auf die "homöopathische Impfung" ein,
- liefert konkrete Zahlen zu Schutzwirkung und Nebenwirkungen,
- gibt Auskunft zu Impfkomplikationen,
- verrät Ihnen, was Sie bei Allergien beachten müssen,
- enthält Ratschläge, wie Sie durch Schüßler-Salze das Immunsystem stabilisieren können,
- gibt Ihnen eine umfassende Übersicht über alle verfügbaren Mehrfachimpfstoffe,
- verrät Ihnen, was bei der Sechsfachimpfung zu beachten ist,
- listet alle Impfstoffzusätze auf und schafft Klarheit, wie gefährlich diese sind,
- bewertet kritisch die seit 2004 empfohlene Windpockenimpfung,
- verrät Ihnen, wie Sie Ihr Kind gegen Hirnhautentzündung schützen können,
- informiert über die jüngsten Impfempfehlungen gegen Meningokokken und Pneumokokken
- zeigt klipp und klar, wann Ihr Kind eine FSME-Impfung braucht,
- stellt die neue Schluckimpfung gegen Rotaviren vor,
- behandelt auch Impfungen, die nicht im Impfplan enthalten sind wie die Grippeimpfung und
- berücksichtigt alle erforderlichen Reiseimpfungen.

Sie können diesen 24-seitigen Spezialreport zum Preis von 19,90 Euro
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Bitte vergessen Sie nicht, Ihre Adresse anzugeben!
Ich hoffe, ich kann Ihnen mit diesem besonders umfangreichen und ausführlichen Sonderheft die Impfentscheidung erleichtern!

Ihre
Andrea Schmelz

PS: Wenn bei Ihrem Kind demnächst Impfungen anstehen, finden Sie auf Seite 8 und 9 wichtige Ratschläge, wie Sie

- Ihrem Kind Schmerzen ersparen können,
- Impfkomplikationen wie Fieberkrämpfen vorbeugen und
- Impfreaktionen mit Schüßler-Salzen lindern können.



 

(von Uta Reimann - Höhn)

Die Fähigkeit zum Spracherwerb muss nicht erst mühsam erworben werden, sondern ist angeboren und steht allen gesunden Kindern dieser Welt zur Verfügung.

Folgende Strategien wenden Kinder zum Spracherwerb an:

1. Sie verwenden Wörter zuerst ganz allgemein und bezeichnen zum Beispiel alle Tiere als Katze. Nach einiger Zeit sind sie in der Lage, Unterschiede zwischen den Tieren zu erkennen und diese auch zu benennen.

2. Kinder bilden mit Vorliebe neue Wörter, mit denen sie ihre grammatikalischen Fähigkeiten beweisen. Eine Gärtnerei kann da beispielsweise „Blumung“ genannt werden, weil dort Blumen wachsen.

3. Alle Kinder wiederholen häufig Wörter und Sätze, weil ihnen der Klang oder die Reaktion ihrer Umgebung gut gefällt.

4. Auch die Fragephase ist bei allen Kindern gleich. Sie drücken damit ihre Neugierde auf die Welt und ihren Lernwillen aus. Die dadurch geforderte Aufmerksamkeit und Zuwendung zeigt ihr Bedürfnis nach Kommunikation. Es ist daher nicht erstaunlich, dass der Beginn des Spracherwerbs in allen Sprachen dieser Welt sehr ähnlich verläuft. Erst wenn ein Kind sich der Sprache seiner Umgebung immer mehr bewusst wird, lernt es die Regeln und den Gebrauch seiner Muttersprache. Dieses automatische Lernen funktioniert durch die Interaktion mit anderen.

- Das Kind imitiert das, was es hört: „Mama“.
- Das Kind lernt, seine Mutter anders anzusprechen als den Bruder, den Freund oder die Tagesmutter.
- Das Kind lernt unterschiedliche Wörter und Redewendungen – je nachdem,
wo es ist: zu Hause, im Kindergarten, in der Schule, bei den Großeltern, bei Freunden.

Wer eingeschult wird, hat den schwierigsten Prozess der Sprachentwicklung längst hinter sich gebracht. Mit fünf, sechs oder sieben Jahren haben Kinder gelernt, die Sprache als Mittel der Kommunikation und des Denkens zu benutzen. Doch der Vergleich von Grundschülern miteinander zeigt immer wieder, wie unterschiedlich diese Entwicklung verlaufen kann. Es ist ein faszinierender Vorgang mitzuerleben, wie ein Kind in seinen ersten Lebensjahren das Geheimnis der Sprache entschlüsselt. Vom Schreien und Schmatzen bis hin zu einer vollständigen Unterhaltung in ganzen Sätzen durchläuft es unterschiedliche Entwicklungsschritte, an deren Ende die Sprache als zentrales Mittel der Kommunikation steht. Die Gespräche mit seinen vertrauten Bezugspersonen, also den Eltern, Geschwistern, Schulfreunden und Großeltern, bilden die wichtigste Rahmenbedingung für diesen Prozess, der nach dieser Zeit noch lange nicht abgeschlossen ist.


So entwickelt sich die Sprache eines Vorschulkindes

mit ca. 4 Jahren

- das Gesprochene ist meistens gut verständlich,
- das Kind spricht deutlich.
- Großer Wortschatz,
- auch Farben und Pronomen werden richtig angewendet,
- schwierige und fremde Wörter werden noch falsch ausgesprochen.
- das Kind beherrscht seine Muttersprache, Schwierigkeiten noch bei Zischlauten (s, z, sch) und komplizierten Konsonantenverbindungen (kl, gl, dr …).

mit ca. 5 Jahren

- kurze Sätze sind grammatikalisch korrekt,
- der Satzbau stimmt.

mit ca. 6 Jahren

- alle muttersprachlichen Laute werden beherrscht.
- Großer Wortschatz,
- differenziertes Ausdrücken möglich,
- Grammatik ist auch in längeren Sätzen gut,
- Kind kann seine Gedankengänge beschreiben, den Plural benutzen
und Zeitformen relativ sicher anwenden.

In der Schule, im Kontakt mit Freundinnen und Freunden und natürlich im Unterricht werden differenzierte sprachliche Fähigkeiten erwartet, die Kinder in der Regel ganz spielerisch, wie nebenbei, erlernen. Sie orientieren sich dabei an ihrer Umwelt und erweitern ihre Sprachkompetenz durch eine genaue Beobachtungsgabe, durch das Kopieren von Gehörtem und durch Eigenkreationen, die dem Prinzip von Versuch und Irrtum unterliegen. Doch so einfach, wie es klingt, scheint es nicht zu sein, denn leider wird bei den Einschulungsuntersuchungen in letzter Zeit immer häufiger festgestellt, dass viele Schülerinnen und Schüler sprachliche Defizite aufweisen. Dabei werden Sprach- (gedankliche Erzeugung von Sprache) und Sprechfehler (motorische Erzeugung von Sprache) unterschieden.

Zu den häufigsten Auffälligkeiten gehören:

- ein geringer Wortschatz,
- das Fehlen einfacher Begriffe,
- keine Kenntnis von Reimen, Gedichten oder Kinderversen,
- ein schlechtes Gedächtnis für Gehörtes,
- es werden keine korrekten Sätze gebildet,
- selbst einfache Geschichten können nicht nacherzählt werden,
- Zusammenhänge können nicht klar mit eigenen Worten formuliert werden,
- lautes und deutliches Sprechen ist schwer möglich,
- unbehandelte Sprachstörungen wie Stottern, Poltern, Lispeln oder Stammeln,
- Sprechverweigerung (Mutismus).

Kinder mit solchen Auffälligkeiten haben schlechte Karten, denn Schülerinnen und Schüler, die über ein gutes sprachliches Rüstzeug verfügen, werden nicht nur bessere Leser und Schreiber, sondern sie haben in allen Unterrichtsfächern nachweisbar größere Erfolgschancen. Auch im Beruf und im Kontakt mit anderen Menschen ist es wichtig, sich verbal behaupten zu können. Die differenzierte Nutzung von Sprache ermöglicht Ihrem Kind u. a.:

- seine Gefühle klar auszudrücken,
- seine Gedanken zu formulieren,
- Vorgänge zu strukturieren,
- Auseinandersetzungen sprachlich führen zu können.

Doch ebenso wie beim Erlernen einer Fremdsprache sind die ersten acht bis zehn Jahre im Leben eines Kindes für das Beherrschen der Muttersprache zentral. Danach fällt es merklich schwerer, Besonderheiten einer Sprache intuitiv zu erfassen und sie genauso perfekt wie ein Muttersprachler zu beherrschen.

Mein Tipp
Von lustigen Reimen und Gedichten sowie beim gemeinsamen Vorlesen oder Singen lernen Kinder Sprachgefühl und erweitern spielerisch ihren Wortschatz. Bauen Sie die Beschäftigung mit Sprache als Ritual in Ihren Erziehungsrhythmus ein, zum Beispiel durch das abendliche Vorlesen oder gemeinsames Geschichtenerzählen beim Abendessen.


Lesen Sie hier mehr von der Lerntrainerin Uta-Reimann-Höhn


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Ich kenne kaum einen Jungen im Vorschulalter, der nicht von der Feuerwehr begeistert wäre. Deshalb bin ich mir sicher, dass das neue Spiel „Mein großes Feuerwehrspiel“ aus der Serie „Wieso? Weshalb? Warum?“ von Ravensburger (kostet im Fachhandel ca. 25 Euro) die Augen aller kleinen Feuerwehrbegeisterten zwischen vier und sieben Jahren zum Leuchten bringen wird.

Bei diesem detailreich ausgestatteten Wissens- und Aktionsspiel (Spieldauer etwa 20 Minuten) schlüpfen die zwei bis vier Mitspieler in die Rolle mutiger Feuerwehrleute. Eine Drehscheibe entscheidet was zu tun ist:

- Müssen sie schnell die richtigen Geräte für einen Einsatz auswählen?
- Sollen sie bei Löscharbeiten Treffsicherheit beweisen?
- Oder sind Geschick und Konzentration gefragt, wenn es um das Aufrollen des Schlauches geht?

Der Monitor der Feuerwehrzentrale zeigt laufend die neuesten Notfälle an – ein Kätzchen traut sich nicht mehr vom Baum, ein LKW ist umgekippt und ein Waldbrand muss gelöscht werden. Um die Wette suchen die Nachwuchsbrandschützer Karten mit der richtigen Ausrüstung zum Helfen. Oh weh, Feuer in einem Wohnhaus! Rote Schläuche aus weichem Textil geben ausgerollt den Abstand zum dreidimensionalen Modell des Gebäudes vor. Mit der Feuerwehrspritze peilen die Spieler Fenster oder Tür an. Mit einem Federmechanismus schleudern sie einen Gummipfeil als Wasserstrahl ins Ziel – alles wieder gelöscht. Die Schläuche rollt das Team anschließend um die Wette auf.

„Mein großes Feuerwehrspiel“ zeigt liebevoll illustriert den Alltag in einer Brandwache, das Arbeitsgerät der Feuerwehr und verschiedene Situationen, in denen die Einsatzteams helfen. Und beim Schläuche-Aufrollen wird nebenbei noch die Auge-Hand-Koordination geschult und die Handgeschicklichkeit gefördert.



 

Wünschen Sie sich nachts nichts sehnlicher, als wieder einmal eine ganze Nacht am Stück durchzuschlafen? In meinem Spezialreport zum Thema "Kinder lernen schlafen" erfahren Sie, wie Sie endlich wieder ruhige Nächte haben! Ich stelle Ihnen die 12 wichtigsten Schlafregeln für Kinder vor und gebe Ihnen eine Checkliste an die Hand, wie Sie Anzeichen von Müdigkeit bei Ihrem Baby richtig erkennen. Ausserdem erfahren Sie, welches Schlaftraining für Ihr Kind am besten geeignet ist. Sie können dieses Heft (12 DIN A4 Seiten) für 8,50 € bei unserem Verlag bestellen (solange Vorrat reicht) unter der Faxnummer: 0228-36 96 001 oder per Telefon: 0228-9 55 04 20 oder Sie schicken eine E-mail an: KF@fid-verlag.de




 

Und jetzt noch eine Portion Humor unserer Kleinen...

Mädchen-Seife
Mein Sohn (5 Jahre) unterhält sich beim Händewaschen mit seiner Oma.
Er spricht darüber, dass „der Seife gut riecht“, woraufhin ihn die Oma korrigiert: „Schatz, es heißt d i e Seife!“ Mein Sohn antwortet verwundert: „Oma, ist die Seife dann ein Mädchen?“ (von Astrid Heugel)

Kakao-Kühe
Als wir auf dem Weg in den Urlaub im Kleinwalsertal waren, sah Julia zum ersten Mal in ihrem Leben braune Kühe. Bis dahin kannte sie nur schwarz-weiße Kühe. Ganz fasziniert schaute sie aus dem Autofenster und sagte: „Nicht wahr Mutti, die machen die Kakao-Milch!“ (von Sabine Philipp)

Auch mal lecker
Mara (damals 4 Jahre) bekam am Sonntag ein weichgekochtes Ei. Ihr Papa sagte, das sei ein besonders gesundes Bio-Ei. Mara: „Klasse, da kann ich ja die Schale mitessen!“ (von K. Gebru)

Langhaarige Sonne
Dieser Tage malte meine Tochter Ira (3 Jahre) eine Sonne und erklärte die Sonnenstrahlen: „Das sind die Haare von der Sonne.“ (von Janina Hesse aus Langen)

Unstetes Leben
Wir sind gerade von Frankreich nach Deutschland gezogen. Für unsere Jungs natürlich ein großer Umzug. Die Kinder des neuen Kindergartens sollten sich kurze Zeit später beim Festumzug des örtlichen Sportvereins beteiligen, woraufhin unser jüngerer Sohn (4 Jahre) fragte: „Mama, wo ziehen wir denn jetzt schon wieder hin!!?“ (von Bettina Haupter)

Vielen Dank an alle Einsender/innen!
Wenn Sie auch einen netten Spruch Ihres Kindes auf Lager haben, senden Sie ihn bitte an gesundheit.erziehung@onlinehome.de. Dann können wir freitags alle darüber schmunzeln!





 


Herzlichst

Ihre


Dr. med Andrea Schmelz

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Nettes aus Kindermund :)

Erleuchtung: Als wir es uns vor Weihnachten jeweils abends gemütlich machten, das Licht löschten und nur noch die kleinen elektrischen Kerzchen brannten, war Zeit für eine Weihnachtsgeschichte. Ich montierte, damit ich den Text lesen konnte, meine Stirnlampe. So zirka nach 10 Minuten wurde meine kleine Tochter (2 ½-jährig) unruhig. Als ich zu ihr schaute, sagte sie zu mir: „Zünde mich nicht an, ich bin keine Kerze!“ Noch heute muss ich lachen, wenn ich daran zurückdenke.