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Elternbrief


E-Mail Newsletter 02-11-2007
 

 


Themen:
 

 

Liebe Eltern,

in vielen Familien gibt es zwischen den Kindern eine „Aufgabenteilung“: Eines ist der Streithansel, das andere das bemitleidenswerte Opfer. Und selbst wenn das bei Ihnen nicht so sein sollte, gestaltet sich die Erziehung von zwei oder mehr Kindern allein aufgrund deren Geschlecht und Alter unterschiedlich.

Durchlaufen alle Kinder in den ersten Lebensjahren bestimmte Entwicklungsphasen, so bilden sich ab etwa vier Jahren bestimmte Eigenschaften und Charaktermerkmale stärker heraus. Dann lässt es sich klarer erkennen, ob man es mit einem Draufgänger, einer kleinen Diva, einer Sportskanone oder einem Angsthasen zu tun hat. Damit Sie Ihr Kind nicht vorschnell auf eine bestimmte Rolle „festnageln“, sollten Sie meine heutigen Erziehungstipps beachten.


 

Eine gewisse Rollenverteilung unter Geschwistern ist nicht an und für sich schlecht, solange nicht eines der Kinder immer als das „böse“ dasteht. Jede Rolle vermittelt Orientierung für das eigene Verhalten und die Geschwister grenzen sich durch unterschiedliche Rollen voneinander ab. So ist es nicht verwunderlich, dass sich oft Rollenpaare bilden: der Angsthase und der Draufgänger, die Sportskanone und der Tollpatsch oder der Sündenbock und das Unschuldslamm. Dadurch vermindert sich der Konkurrenzdruck, weil beispielsweise der Tollpatsch sich als kleines Genie profiliert und den Sport seinem Bruder überlässt.

Welche Rolle ein Kind innerhalb der Familie übernimmt, hängt nicht nur von dessen Neigungen und Charaktereigenschaften ab. Auch Eltern und Geschwister tragen einen großen Teil dazu bei. Wurde ein Kind erst einmal auf eine Rolle festgelegt, wird es diese „Zwangsjacke“ nur schwer wieder los. Wer immer nur als Störenfried oder Raufbold angesehen wird, wird sich bald entsprechend verhalten.

Belastender als viele Eltern glauben ist auch die Rolle des „guten Kindes“, das sich oft wünscht, genauso unartig sein zu dürfen wie seine Geschwister. Doch es fühlt sich verpflichtet, den Erwartungen der Eltern zu entsprechen.



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Ein Beispiel: Lena (fünf Jahre) piesackt ständig den kleinen Birger (drei Jahre), ist aufmüpfig und aggressiv. Dabei ist Birger wirklich immer lieb und sanft zu Lena, sodass die Eltern ihn ständig vor der bösen Schwester in Schutz nehmen müssen. Lena wird immer wütender und aggressiver, da sie das Gefühl hat: „Niemand mag mich! Alle finden nur immer Birger lieb, aber nie mich!“

So wird Lena immer schlimmer und ihre Eltern sehen sie nur noch als das „böse“ Kind. Die negativen Erwartungen, die Lena von ihren Eltern hat und die ihre Eltern von ihr haben, werden immer wieder bestätigt. Dieser Teufelskreis setzt sich ohne aktive Bemühungen seitens der Eltern immer weiter fort. Und sogar der gepiesackte kleine Birger profitiert von Lenas Verhalten: Er ist Mamas Liebling und kann auf Kosten seiner Schwester glänzen.

So schaffen Sie den Ausstieg aus dem Teufelskreis:

- Wenden Sie sich Ihrem „schlimmen“ Kind vermehrt zu! Kuscheln Sie mit ihm, loben Sie es, beachten Sie es, sobald es sich auch nur einigermaßen gut benimmt.

- Steigen Sie aus der „Rollen-Zwangsjacke“ aus! Vermitteln Sie Ihrem Kind, dass es auch gute Seiten hat. Sie werden feststellen, dass nicht nur Sie, sondern oft auch die Geschwister oder gar das „schlimme“ Kind selbst an der bisherigen Rolle festhalten, weil alle nun mal dran gewöhnt sind.

In unserem Beispiel mit Lena und Birger könnten die Eltern z. B. folgendermaßen reagieren:

1. Statt „Lena, hast du Birger schon wieder den Teddy versteckt? Warum musst du auch immer so gemein zu ihm sein?“ sollten sie besser ganz neutral sagen: „Birger möchte seinen Teddy zurück haben.“

2. Wenn Birger weinend ankommt und klagt: „Lena ist gemein. Die hat mir schon wieder meinen Teddy weggenommen!“ können die Eltern ihn ermutigen: „Frag Lena einfach, ob sie dir bitte den Teddy wiedergibt. Du wirst staunen, wie lieb Lena sein kann.“

3. Und wenn Lena von sich selbst behauptet: „Ich weiß schon, dass ich böse bin.“ können sie entgegnen: „Du kannst aber auch richtig nett sein.“



 

1. Unterscheiden Sie zwischen Ihrem Kind und seinem Verhalten. Sagen Sie statt „Du bist heute aber wieder richtig eklig zu deinem Bruder!“ besser: „Wenn du ihm seinen Teddy versteckst, dann finde ich das richtig eklig von dir.“ oder, noch besser: „Ich finde es schade, dass du heute mit deinem Bruder gar nicht auskommst!“ Streichen Sie das Wort „böse“ aus Ihrem Wortschatz, wenn Sie über eines Ihrer Kinder oder sein Verhalten sprechen.

2. Auch wenn Sie das Gefühl haben, das ältere Kind kommandiere das jüngere herum: Mischen Sie sich nicht vorsorglich ein. Oft akzeptieren jüngere Kinder bereitwillig die vom älteren Kind aufgestellten Regeln und solange beide damit zufrieden sind, muss auch nichts geändert werden.

3. Jüngere Kinder geraten bei Spielen häufig ins Hintertreffen und kein Kind möchte immer der Verlierer sein. Nehmen Sie sich Zeit, mit Ihrem Jüngsten gelegentlich allein zu spielen, damit es auch mal gewinnen kann.

4. Stellen Sie ein begabtes oder besonders folgsames Kind nicht immer als leuchtendes Vorbild heraus. Schnell zieht es sich so den Neid der anderen Geschwister zu und hat dadurch einen schweren Stand. Die anderen Geschwister fühlen sich durch das „Wunderkind“ hingegen ständig entmutigt und unzulänglich.

5. Akzeptieren Sie jedes Ihrer Kinder, wie es ist. Gerade dann, wenn Sie z. B. immer schon von einem sportlichen Sohn geträumt haben, dieser nun aber eine völlig unsportliche Leseratte ist.



 

In Deutschland sind Impfungen freiwillig, daher stehen Sie als Eltern schon in den ersten Lebensmonaten Ihres Kindes vor der schwierigen Entscheidung, ob Sie Ihr Kind impfen lassen - und wenn ja, wogegen und zu welchem Zeitpunkt. Da viele der Krankheiten, gegen die geimpft wird, heute (dank der Impfungen!) kaum noch vorkommen, wiegen mögliche Nebenwirkungen, und treten sie auch noch so selten auf, doppelt so schwer.

Es ist für Sie als Eltern trotz (oder auch gerade wegen) der vielfältigen Informationen zum Thema Schutzimpfungen alles andere als leicht, die verschiedenen, oft gegensätzlichen Standpunkte gegeneinander abzuwägen. Wir haben die wichtigsten Studien berücksichtigt und die Fakten in einem neuen Spezialreport zum Thema Impfen für Sie übersichtlich aufbereitet.

Dieser 24-seitige Spezialreport

- geht auf die "homöopathische Impfung" ein,
- liefert konkrete Zahlen zu Schutzwirkung und Nebenwirkungen,
- gibt Auskunft zu Impfkomplikationen,
- verrät Ihnen, was Sie bei Allergien beachten müssen,
- enthält Ratschläge, wie Sie durch Schüßler-Salze das Immunsystem stabilisieren können,
- gibt Ihnen eine umfassende Übersicht über alle verfügbaren Mehrfachimpfstoffe,
- verrät Ihnen, was bei der Sechsfachimpfung zu beachten ist,
- listet alle Impfstoffzusätze auf und schafft Klarheit, wie gefährlich diese sind,
- bewertet kritisch die seit 2004 empfohlene Windpockenimpfung,
- verrät Ihnen, wie Sie Ihr Kind gegen Hirnhautentzündung schützen können,
- informiert über die jüngsten Impfempfehlungen gegen Meningokokken und Pneumokokken
- zeigt klipp und klar, wann Ihr Kind eine FSME-Impfung braucht,
- stellt die neue Schluckimpfung gegen Rotaviren vor,
- behandelt auch Impfungen, die nicht im Impfplan enthalten sind wie die Grippeimpfung und
- berücksichtigt alle erforderlichen Reiseimpfungen.

Sie können diesen 24-seitigen Spezialreport zum Preis von 19,90 Euro
unter der folgenden E-Mail-Adressse bestellen (Solange Vorrat reicht.):

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Bitte vergessen Sie nicht, Ihre Adresse anzugeben!
Ich hoffe, ich kann Ihnen mit diesem besonders umfangreichen und ausführlichen Sonderheft die Impfentscheidung erleichtern!

Ihre
Andrea Schmelz

PS: Wenn bei Ihrem Kind demnächst Impfungen anstehen, finden Sie auf Seite 8 und 9 wichtige Ratschläge, wie Sie

- Ihrem Kind Schmerzen ersparen können,
- Impfkomplikationen wie Fieberkrämpfen vorbeugen und
- Impfreaktionen mit Schüßler-Salzen lindern können.



 

(von Uta Reimann - Höhn)

Langwierige Diskussionen und Drohungen bis hin zum offenen Streit um die Hausaufgaben begleiten in vielen Familien den Nachmittag. Langeweile, Frust und Desinteresse, aber auch Überforderung und Unvermögen können die Ursachen für das "Drama" sein.

Aber Hausaufgaben müssen nun mal sein, denn sie dienen der Wiederholung und sind Bestandteil des Unterrichts. Allerdings dürfen sie nicht benotet werden, da sie nicht nachweisbar eine vom Schüler erbrachte Leistung darstellen. Es sei denn, Hausaufgaben werden in den Unterricht miteinbezogen und es entstehen daraus mündliche Leistungen. Lediglich vom Freitag auf den Montag darf der Lehrer keine Hausaufgaben aufgeben. Von Donnerstag auf Montag jedoch schon und auch von Freitag auf Dienstag. Nutzen Sie das Wochenende zur Entzerrung, wenn Ihr Kind viele Hausaufgaben aufhat.

Schiebt auch Ihr Kind momentan Hausaufgabenfrust sollten Sie feststellen, warum die Hausaufgaben für Ihr Kind solch ein Problem darstellen. Nehmen Sie Kontakt mit anderen Eltern auf und klären Sie, ob noch mehrere Schüler der Klasse ähnliche Schwierigkeiten haben. Ist das der Fall, sind die Ursachen für den Hausaufgabenstress nicht bei ihrem Kind, sondern vielmehr bei den Lehrkräften zu suchen. Vielleicht sind die Aufgaben zu umfangreich, oder der Lernstoff ergibt sich nicht aus dem täglichen Unterricht. Das Thema gehört dann sofort auf den nächsten Elternabend, da Sie alleine zu Hause mit Ihrem Kind nichts an den Ursachen verändern können. Stellt sich heraus, dass die Wurzel des Übels nicht in der Schule liegt, sollten Sie unbedingt unsere 12 Tipps für stressfreie Hausaufgaben ausprobieren:

1. Legen Sie gemeinsam mit Ihrem Kind eine regelmäßige Hausaufgabenzeit fest, deren Länge in etwa den Richtlinien (siehe Tabelle links) entspricht.

2. Halten Sie sich konsequent an die vereinbarten Zeiten, so ersparen Sie sich die täglichen Zeit und Nerven raubenden Diskussionen. Halten Sie diese Zeit auf jeden Fall auch ein, wenn die Aufgaben nicht vollständig erledigt werden. Eine Verlängerung der Hausaufgabenzeit wirkt wie eine Strafe und demotiviert Ihr Kind eher noch mehr.

3. Sorgen Sie dafür, dass Ihr Kind ein übersichtliches und ordentliches Hausaufgabenheft führt.

4. Schalten Sie während der Arbeitszeit mögliche Lärmquellen aus. Leise, ruhige Musik im Hintergrund ist in Ordnung, ein laufender Fernseher stört jedoch.

5. Hausaufgaben dürfen keine Strafe sein. Ein Hobby oder die tägliche Lieblingssendung sollten nicht wegen der Hausaufgaben ausfallen.

6. Alle 20 Minuten sollte ihr Kind sich kurz bewegen oder einen Schluck trinken, das genügt.

7. Erstellen Sie gemeinsam mit Ihrem Kind eine Übersicht über alle Aufgaben und fragen Sie nach, welche schwer und welche leicht sind.

8. Lassen Sie Ihr Kind mit einer leichten Hausaufgabe beginnen, denn so fängt es gleich mit einem Erfolgserlebnis an. Das motiviert zum Weitermachen.

9. Loben Sie Ihr Kind, wenn es zügig arbeitet und sich nicht ablenken lässt. Ob die Hausaufgaben korrekt erledigt werden, ist zweitrangig, wichtig ist die Anstrengungsbereitschaft.

10. Klappt es einmal nicht mit den Hausaufgaben, reagieren Sie nicht emotional oder gekränkt. Beenden Sie die Situation nach der vereinbarten Zeit und geben Sie Ihrem Kind am nächsten Tag eine neue Chance.

11. Kinder brauchen Anerkennung. Zeigen Sie Ihrem Kind, wie sehr Sie sich darüber freuen, dass es seine Hausaufgaben zuverlässig erledigt.

12. Führen Sie eine Belohnungsliste. Für jeden reibungslosen Verlauf eines Hausaufgabentages erhält Ihr Kind einen Punkt. Die gesammelten Punkte kann es dann gegen eine Belohnung eintauschen. Für wie viele Punkte es eine Belohnung gibt, richtet sich nach dem Alter des Kindes.

Lesen Sie hier mehr von der Lerntrainerin Uta-Reimann-Höhn


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Nach der Grundschule aufs Gymnasium So schafft Ihr Kind das auch!
 

Ab der fünften Schulklasse wird sich einiges im Leben Ihres Kindes ändern. Änderungen, die zumeist nicht immer spielend zu bewältigen sind. An vorderster Stelle steht die Wahl der richtigen Schulform. Höchste Priorität genießt natürlich die Versetzung aufs Gymnasium. Aber auch der Gang zur Real- oder Gesamtschule muss nicht immer das schlechteste Mittel sein. Wie Sie Ihr Kind auf die zu meisternden Aufgaben in Richtung "Fachhochschulreife" vorbereiten, dies zeigt Ihnen unsere Redaktion von "Lernen und Fördern mit Spaß!" anhand vieler nützlicher Tipps. Fordern Sie jetzt Ihr Probeexemplar an!

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Heute möchte ich Ihnen ein Computerspiel auf CD samt Begleitbuch vorstellen, das mir besonders am Herzen liegt, da wir selbst einen Hund als Haustier haben: „Der blaue Hund“. Dabei handelt es sich um ein länderübergreifendes Projekt, das Hundebissverletzungen bei Kindern zwischen drei und sechs Jahren vorbeugen helfen soll.

In einer interaktiven Computergeschichte mit dem Blauen Hund in der Hauptrolle lernen Kinder, wie man mit dem eigenen Hund gefahrlos umgeht. Das dazugehörige Begleitbuch erklärt den Eltern auf 50 Seiten die einzelnen Szenen, gibt wertvolle Tipps zum Verhalten gegenüber dem eigenen Hund und hält wissenschaftliches Hintergrundwissen bereit.

Buch und CD sind das Ergebnis von über fünf Jahren Entwicklungsarbeit von Tierärzten, Kinderärzten, Ethologen, Psychologen und Pädagogen. „Der blaue Hund“ (erschienen im Verlag der DVG = Deutsche Veterinärmedizinische Gesellschaft) ist ab sofort in deutscher Sprache erhältlich und kostet 8,00 Euro. Sie können Spiel und Buch bestellen über das Internet unter www.dvg.net, telefonisch unter 0049/(0)641/244 66 oder per Fax unter 0049/(0)641/253 75.

Noch ein Tipp für größere Kinder: Auf der Homepage des Verbandes für das deutsche Hundewesen (VDH) können Sie unter www.vdh.de/alles_fuer_hundehalter/12regeln.php die Broschüre „12 Regeln für den Umgang mit Hunden“ kostenlos als pdf-Datei herunterladen. Das 32-seitige Übungsheft im DIN-A-5-Format ist gedacht für Kinder ab 8 Jahren. Es vermittelt nicht nur Wissen, sondern regt die Kinder im Rahmen verschiedener Aufgaben an, das erworbene Wissen gleich umzusetzen. Die Aufgaben umfassen z. B. Beschreiben, Zeichnen, Verbinden, Ankreuzen und die Anleitung zu kleinen Rollenspielen mit einem Partner. Am Ende des Übungsheftes können die Kinder zur Selbstkontrolle das Erlernte in einem großen Hunde-Quiz testen.



 

Wünschen Sie sich nachts nichts sehnlicher, als wieder einmal eine ganze Nacht am Stück durchzuschlafen? In meinem Spezialreport zum Thema "Kinder lernen schlafen" erfahren Sie, wie Sie endlich wieder ruhige Nächte haben! Ich stelle Ihnen die 12 wichtigsten Schlafregeln für Kinder vor und gebe Ihnen eine Checkliste an die Hand, wie Sie Anzeichen von Müdigkeit bei Ihrem Baby richtig erkennen. Ausserdem erfahren Sie, welches Schlaftraining für Ihr Kind am besten geeignet ist. Sie können dieses Heft (12 DIN A4 Seiten) für 8,50 € bei unserem Verlag bestellen (solange Vorrat reicht) unter der Faxnummer: 0228-36 96 001 oder per Telefon: 0228-9 55 04 20 oder Sie schicken eine E-mail an: KF@fid-verlag.de




 

Und hier wieder eine Prise Kinderwitz zum Schluss…

Den ganzen Tag bloß spielen…
Ich frage meine Tochter Camilla (3,5 Jahre), ob sie in den letzten Tagen die Leiterin von ihrer Kita gesehen hat. „Nein“, meint sie, „sie ist nicht da. Ich denke, sie ist arbeiten!“ (von Giovanna Brugnatelli, Mörfelden-Walldorf)

Fußball für Anfänger
Neulich hatte mein Sohn Luca (10 Jahre) ein Fußballspiel. Meine Tochter Nina (11 Jahre) und mein Neffe Vincent (5 Jahre) waren auch dabei. Wir schauten von einer Art Zuschauer-Tribüne aus zu. Nina und Vincent, die zwischenzeitlich Hunger bekommen hatten, teilten sich eine Pizza. Wir Erwachsenen kommentierten nebenher das Spiel und feuerten die Mannschaft an. Leider bekam Luca durch einen Fehler des Trainers beim Auswechseln die gelbe Karte. Natürlich wurde das am Tisch auch so gesagt: „Luca hat eine gelbe Karte bekommen!“ Auf der Heimfahrt im Auto wurde natürlich auch nochmal über das Spiel gesprochen. Plötzlich sagte Vincent zu Luca: „Du Luca, du hast doch eine gelbe Karte bekommen, darf ich die mal sehen?“ Wir haben uns köstlich über diese Aussage amüsiert, haben Vincent aber aufgeklärt. (von Sylke Ziegler aus Aichtal-Neuenhaus, Deutschland)

Globaler Wetterbericht
Theresa (4 Jahre) „liest“ Zeitung. Sie schaut sich die Wetterkarte an. Auf meine Frage hin, wie denn das Wetter wird, antwortet sie: „In Griechenland regnet's und es zieht ein Gewitter ein. In Deutschland gibt's Wolken und die Sonne schaut raus. Und in Afrika scheint die Sonne – wie immer!“ (von Familie Uhlig)

Wie Sie schon an der geringen Anzahl der Stilblüten erkennen können, geht mir bald das Material für diese bei allen beliebte Rubrik aus. Deshalb meine dringende Bitte: Versorgen Sie mich fleißig mit neuen netten Stilblüten, damit es im „Kindermund“ wieder mehr zu Schmunzeln gibt!

Vielen Dank an alle Einsender/innen!
Wenn Sie auch einen netten Spruch Ihres Kindes auf Lager haben, senden Sie ihn bitte an gesundheit.erziehung@onlinehome.de. Dann können wir freitags alle darüber schmunzeln!





 


Herzlichst

Ihre


Dr. med Andrea Schmelz

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Nettes aus Kindermund :)

Erleuchtung: Als wir es uns vor Weihnachten jeweils abends gemütlich machten, das Licht löschten und nur noch die kleinen elektrischen Kerzchen brannten, war Zeit für eine Weihnachtsgeschichte. Ich montierte, damit ich den Text lesen konnte, meine Stirnlampe. So zirka nach 10 Minuten wurde meine kleine Tochter (2 ½-jährig) unruhig. Als ich zu ihr schaute, sagte sie zu mir: „Zünde mich nicht an, ich bin keine Kerze!“ Noch heute muss ich lachen, wenn ich daran zurückdenke.