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Elternbrief


E-Mail Newsletter 09-11-2007
 

 


Themen:
 

 

Liebe Eltern,

heute möchte ich Ihnen zwei Leserfragen zu Themen vorstellen, die sicherlich für viele Eltern interessant sind. Gleichzeitig habe ich eine Bitte an Sie: Nutzen Sie insbesondere bei Fragen zu Schlafproblemen und Essstörungen Ihres Kindes bitte die telefonische Elternsprechstunde, da ich im Rahmen eines persönlichen Gespräches die jeweilige Problematik besser erkennen kann und Ihnen so ganz individuell auf Ihr Kind und Ihre Familiensituation zugeschnittene Ratschläge geben kann.

Telefonnummer und Termine der Elternsprechstunde finden Sie jeweils in der aktuellen Heftausgabe von „Gesundheit & Erziehung für mein Kind“ auf Seite 11 unten rechts bzw. – falls Sie Fragen an meine Kollegin Frau Reimann-Höhn haben – in jeder Heftausgabe von „Lernen und Fördern mit Spaß!“ auf Seite 12 unten rechts. Mit den Terminen wird auch jeweils das aktuelle Passwort veröffentlicht, das Sie bitte bei Leseranfragen nennen.


 

Frage: Liebe Frau Dr. Schmelz,
ich schreibe Ihnen heute, da ich manchmal den Eindruck habe, unsere Tochter Antonia (20 Monate) sieht nicht gut. Woran kann ich denn erkennen, ob tatsächlich ein Sehfehler vorliegt? Gibt es da ein paar Tricks, um das zu testen, oder kann das nur der Augenarzt feststellen?

Besten Dank schon mal vorab für Ihre Antwort!
Ihre immer noch und immer wieder begeisterte Leserin
Sonja Sch.

Antwort: Liebe Frau Sch.,
wenn Sie selbst das Gefühl haben, Ihre Tochter sieht schlecht, sollten Sie gleich zum Augenarzt gehen. Natürlich gibt es Anhaltspunkte, die Eltern darauf hinweisen, dass das Sehvermögen ihres Kindes nicht in Ordnung sein könnte, z. B. Ihr Kind greift vorbei, hält alles sehr dicht vors Gesicht, nimmt beim Laufen Türrahmen und Möbel „mit“, schielt oder hat irgendwelche erkennbaren Veränderungen an einem oder beiden Augen. Trotzdem brauchen Sie einen Fachmann, der feststellt, welcher Sehfehler vorliegt, und ggf. eine Brille verordnet.

Lassen Sie sich am besten von Ihrem Kinderarzt beraten, welcher Augenarzt in Ihrer Nähe viel Erfahrung mit der Untersuchung von Kindern hat, denn die Bestimmung der Sehschärfe bei so kleinen Kindern läuft ganz anders ab als bei Erwachsenen oder größeren KIndern. Da werden die Pupillen erweitert und der Augenarzt stellt mit einem Gerät, durch das er durchschaut, den Augenhintergrund Ihres Kindes scharf ein. Die Einstellung, die erforderlich ist, um scharf zu sehen, gibt Hinweise auf die Sehschärfe Ihres Kindes.

Übrigens: Kleinkinder sind normalerweise leicht weitsichtig, weil ihr Augapfel noch wächst und die Brechkraft ihrer Augenlinse momentan noch etwas zu stark für das kleine Auge ist.

Ich wünsche Ihnen und Ihrer Tochter Antonia alles Gute!
Herzliche Grüße
Ihre
Andrea Schmelz



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Essen ohne Stress: Wie Ihr Kind mit Spaß und ganz von selbst richtig essen lernt
 

Was tun, wenn Erbsen zum Wurfgeschoss werden oder eifrige kleine Baumeister den Teller Kartoffelbrei mit Soße in etwas verwandeln, das wie die Bewässerungsanlage eines Reisfeldes aussieht?
Wenn jedes Gemüsewürfelchen aus der neuen Auflaufkreation sorgsam aussortiert und am Tellerrand aufgetürmt wird?
Sicher haben Sie sich die ein oder andere Frage schon einmal gestellt. Antworten darauf und auf viele andere Fragen speziell zum Thema gesunde Ernährung für fitte Kinder bis zu 6 Jahren gebe ich Ihnen in meinem Ratgeber: So isst Ihr Kind richtig. Sie finden dort Informationen und Tipps zu den Ernährungsbedürfnissen der verschiedenen Kinder-Altersgruppen sowie alltagstaugliche (!) Sofort-Tipps zu Problemen wie Essensverweigerung, heikle Esser oder inakzeptable Tischmanieren.
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Frage: Liebe Frau Dr. Schmelz,
unser Sohn Samuel ist 18 Monate alt und meiner Meinung nach schon voll in der Trotzphase. Manchmal denke ich, er provoziert mich absichtlich.

Wie verhalte ich mich richtig, wenn er zum wiederholten Male seinen Tee mutwillig auf unserem Parkettboden ausleert oder die Apfelstückchen, anstatt sie zu schlucken, einfach ausspuckt? Meine Reaktion ist seit 3 Wochen dieselbe: Ich erkläre ihm, dass er das nicht darf, anfangs in normalem Ton, später lauter und stelle ihn in den Laufstall. Nach 10 Minuten (spätestens wenn er sich beruhigt hat) hole ich ihn wieder raus. Dann kann es jedoch sein, dass er sich den Tee wieder holt und ihn wieder auf den Boden leert. Was tun? Wieder in den Laufstall? Habe ich bisher so gemacht, aber das geht nun schon so lange so und es wird irgendwie nicht besser...

Außerdem haben wir noch das Problem, dass er überall hochklettert und in keinster Weise hören will, dass er das nicht darf oder dass es gefährlich ist. Auch da ist die Konsequenz Laufstall. Aber es scheint einfach nicht zu fruchten. Er probiert es immer wieder mit einem Grinsen auf dem Gesicht.

Abschließend möchte ich noch sagen, dass Samuel ein sehr aufgewecktes (manchmal auch sehr unruhiges) und freundliches Kind ist. Egal, wo wir sind, er hört auf?s Wort und ich bin grundsätzlich mit meinem Mann auch einer Meinung und wir sind beide konsequent. Doch trotz allem bin ich momentan so am Ende, dass ich nicht mehr weiß, was richtig ist, um ihn im Zaum zu halten. Ich habe einfach Angst, das Falsche zu tun.

Vielen Dank für Ihre freundlichen Bemühungen,
Daniela E.

PS: Ihr Ratgeber „Gesundheit & Erziehung für mein Kind“ ist einfach prima – er hat mir in vielen Situationen schon sehr geholfen.

Antwort: Liebe Frau E.,
Ihr Sohn steckt mit Sicherheit schon in der Trotzphase und testet gerade intensiv seine und Ihre Grenzen aus. Prinzipiell finden Sie in unserem Sonderheft „Ratgeber Kleinkinder“ einen Beitrag zum Thema Trotzphase.

Hier aber noch meine Strategien auf die speziellen Probleme in Ihrer Familie:

1) Tee oder Äpfel auf dem Boden

Ich würde gar nicht so viel schimpfen – das spornt die Kleinen oft noch an, um Mami mal wieder so richtig auf die Palme zu bringen! –, sondern beim ersten Verschütten oder Auf-den-Boden-werfen Samuel einmal ermahnen, das nicht zu tun. Macht er mit einem Grinsen im Gesicht weiter, nehmen Sie ihm so ruhig wie möglich den Tee oder die Äpfel weg, stellen sie unerreichbar für ihn hoch und sagen dazu: „Ich sehe, du bist momentan nicht durstig bzw. hungrig.“ Schon macht das schöne Spiel keinen Spaß mehr, weil Mami sich nicht mehr ärgert und weitermachen kann er auch nicht, weil ja sein Getränk oder sein Essen verschwinden. So wird er lernen, dass er nichts absichtlich auf dem Boden verteilen darf, wenn er essen oder trinken möchte. Sollte er daraufhin auf Sie losgehen, können Sie ihn entweder in den Laufstall stellen oder – noch wirksamer – einfach für ein paar Minuten zur Toilette gehen und dort die Türe absperren, damit er Sie nicht belästigen kann. Denn kaum ist Mama weg, brauchen die Kleinen sie meist sofort ganz dringend…

2) Hochklettern/Selbstgefährdung

Sie sollten die Wohnung so kindersicher wie möglich machen. Bringen Sie, wenn nötig, Treppengitter oder aber ein Gitter in der Kinderzimmertüre an, sodass Samuel nicht hoch kann bzw. sein ganzes Kinderzimmer als „großen Laufstall“ hat. Ansonsten bleibt Ihnen wirklich nichts anderes übrig, als Ihren Sohn jedes Mal konsequent von der Gefahrenstelle zu entfernen und in den Laufstall zu setzen. Verlängern Sie die Zeit im Laufstall jedes Mal ein bisschen, sodass er für wiederholte Versuche immer länger (2 Minuten länger als vorher) drin bleiben muss – dafür stellen Sie sich am besten einen Eierwecker. Bleiben Sie möglichst „cool“ und sagen Sie nur: „Nein, Samuel, das darfst du nicht!“ Warum er etwas nicht darf, erklären Sie ihm am besten in einem „guten“ Moment, denn im Machtkampf oder Trotzanfall erreichen ihn Ihre Erklärungen gar nicht.

Ich weiß, dass auch meine Vorschläge Ihnen Geduld abverlangen, dafür bin ich sicher, dass sie sich allemal lohnen, weil Sie damit das Problemverhalten in den Griff kriegen. Alles Gute!
Herzliche Grüße
Ihre
Andrea Schmelz



 

Bis Weihnachten ist es nicht mehr weit und spätestens ab dem Kindergartenalter steht Spielzeug ganz oben auf der Wunschliste. Obwohl man annehmen möchte, dass Spielzeug kindgerecht und sicher sein sollte, weil es ja speziell für Kinder gemacht wird, ist dieses leider trotzdem nicht immer der Fall. Und es ist ist nicht immer nur Billigspielzeug betroffen – auch wenn dieses besonders häufig ungesunde „Zutaten“ enthält! –, wie die Rückrufaktionen des Spielzeug-Giganten Mattel im August und September dieses Jahres gezeigt haben.

Erst waren es bunte Spielinstrumente aus der Serie „FISHER-PRICE Sesamstraße Kleine Musikinstrumente“, die wegen eines zu hohen Bleigehaltes in den Farben zurückgerufen werden mussten. Nur 14 Tage später die nächste Rückrufaktion: Betroffen war das Spielzeugauto Typ „Sarge“ – bei den in China hergestellten Autos war wiederum der Bleigehalt zu hoch. Gleichzeitig wurden verschiedene Spielzeuge wegen herauslösbarer kleiner, aber starker Magnete, die verschluckt werden können, aus dem Handel gezogen. Dabei handelte es sich um bestimmte Puppen, Spielesets und Zubehör von „Barbie“, „Polly Pocket“ und „Doggie Day Care“.

Doch das war noch nicht alles! Anfang September wurden verschiedene Kleinteile von Zubehörprodukten der Marken Barbie und Geotrax (darunter Barbie-Möbel und die Lokomotive eines Geotrax-Güterzuges) zurückgerufen, weil firmeninterne Kontrollen erneut zu hohe Bleigehalte ergeben hatten. Falls Sie selbst noch eines der genannten Spielzeuge zu Hause haben: Informationen zu den Rückrufen gibt es weiterhin auf der Internetseite des Herstellers unter www.mattel.de unter der Rubrik „Service“.

Woran können Sie hochwertiges, sicheres und gesundheitlich unbedenkliches Spielzeug erkennen? Auf die diversen Label ist hier nicht unbedingt Verlass. Hilfreiche Tipps für den Spielzeugkauf finden Sie jetzt in der aktuellen Dezemberausgabe von „Gesundheit & Erziehung für mein Kind“. Wir verraten Ihnen hier beispielsweise, wie Sie Produkte aus PVC (das übrigens nicht deklariert werden muss!) erkennen können oder welche Hersteller aussschließlich in Deutschland und in der EU fertigen lassen, sodass deren Produkte in der Regel besonders hohen Standards entsprechen.



 

In Deutschland sind Impfungen freiwillig, daher stehen Sie als Eltern schon in den ersten Lebensmonaten Ihres Kindes vor der schwierigen Entscheidung, ob Sie Ihr Kind impfen lassen - und wenn ja, wogegen und zu welchem Zeitpunkt. Da viele der Krankheiten, gegen die geimpft wird, heute (dank der Impfungen!) kaum noch vorkommen, wiegen mögliche Nebenwirkungen, und treten sie auch noch so selten auf, doppelt so schwer.

Es ist für Sie als Eltern trotz (oder auch gerade wegen) der vielfältigen Informationen zum Thema Schutzimpfungen alles andere als leicht, die verschiedenen, oft gegensätzlichen Standpunkte gegeneinander abzuwägen. Wir haben die wichtigsten Studien berücksichtigt und die Fakten in einem neuen Spezialreport zum Thema Impfen für Sie übersichtlich aufbereitet.

Dieser 24-seitige Spezialreport

- geht auf die "homöopathische Impfung" ein,
- liefert konkrete Zahlen zu Schutzwirkung und Nebenwirkungen,
- gibt Auskunft zu Impfkomplikationen,
- verrät Ihnen, was Sie bei Allergien beachten müssen,
- enthält Ratschläge, wie Sie durch Schüßler-Salze das Immunsystem stabilisieren können,
- gibt Ihnen eine umfassende Übersicht über alle verfügbaren Mehrfachimpfstoffe,
- verrät Ihnen, was bei der Sechsfachimpfung zu beachten ist,
- listet alle Impfstoffzusätze auf und schafft Klarheit, wie gefährlich diese sind,
- bewertet kritisch die seit 2004 empfohlene Windpockenimpfung,
- verrät Ihnen, wie Sie Ihr Kind gegen Hirnhautentzündung schützen können,
- informiert über die jüngsten Impfempfehlungen gegen Meningokokken und Pneumokokken
- zeigt klipp und klar, wann Ihr Kind eine FSME-Impfung braucht,
- stellt die neue Schluckimpfung gegen Rotaviren vor,
- behandelt auch Impfungen, die nicht im Impfplan enthalten sind wie die Grippeimpfung und
- berücksichtigt alle erforderlichen Reiseimpfungen.

Sie können diesen 24-seitigen Spezialreport zum Preis von 19,90 Euro
unter der folgenden E-Mail-Adressse bestellen (Solange Vorrat reicht.):

kf@fid-verlag.de

Bitte vergessen Sie nicht, Ihre Adresse anzugeben!
Ich hoffe, ich kann Ihnen mit diesem besonders umfangreichen und ausführlichen Sonderheft die Impfentscheidung erleichtern!

Ihre
Andrea Schmelz

PS: Wenn bei Ihrem Kind demnächst Impfungen anstehen, finden Sie auf Seite 8 und 9 wichtige Ratschläge, wie Sie

- Ihrem Kind Schmerzen ersparen können,
- Impfkomplikationen wie Fieberkrämpfen vorbeugen und
- Impfreaktionen mit Schüßler-Salzen lindern können.



 

(von Uta Reimann - Höhn)

Wenn kleine Kinder flunkern und offensichtliche Lügen erzählen, nimmt ihnen das niemand übel. Bei Schulkindern sieht das schon anders aus. Auf Aussagen wie „Ich habe keine Aufgaben auf“ oder „Die Klassenarbeit haben wir noch nicht zurück“ sollten sich Eltern eigentlich verlassen können. Doch das ist nicht immer so. Lesen Sie, warum Kinder lügen und wie Sie damit richtig umgehen.

Kinder wollen ehrlich sein
Die Wahrheit ist Kindern wichtig, trotzdem kommen sie immer wieder in Situationen, wo ihnen die Lüge näher liegt und leichter von den Lippen geht. Grund dafür ist, dass sie meistens über die Folgen der Flunkerei nicht nachdenken und nur die direkte Reaktion sehen: Wenn ich die schlechte Note verheimliche, bekomme ich keinen Ärger. Langfristig ist dieses Verhalten keine Lösung des Problems. Doch das Verständnis von Ehrlichkeit und den Umgang mit der Wahrheit müssen Kinder erst einmal lernen.

Wenn Kinder lügen, haben Sie oft gute Gründe dafür

- Lügen aus Angst vor Strafe (z.B. „Ich hab den Teller nicht zerbrochen“)

- Lügen aus Angeberei und dem Wunsch nach Anerkennung (z.B. „Mein Papa fährt Rolls Royce“)

- Lügen aus Überforderung (z.B. „Ich hab mein Zimmer schon aufgeräumt“)

- Lügen aus Höflichkeit und Rücksichtnahme (Notlügen) (z.B. „Danke für das schöne Geschenk. Es gefällt mir sehr“)

- Lügen aus Scham (z.B. bei einer schlechten Note): „Die Klassenarbeit haben wir noch nicht zurück bekommen“)

So lernt Ihr Kind, ehrlich zu sein
Je öfter Kinder positive Reaktionen auf ihre eigene Ehrlichkeit und Offenheit erleben, desto eher hören sie mit dem Lügen auf. Tatsache ist: Ältere Kinder fühlen sich in der Regel sehr unwohl beim Lügen. Sie haben schnell ein schlechtes Gewissen und möchten lieber ehrlich sein. Voraussetzung ist eine Atmosphäre des Vertrauens in der Familie. Kinder brauchen das Gefühl, ohne Vorbehalt geliebt zu werden – besonders wenn ihnen etwas misslungen ist oder sie etwas ausgefressen haben.

10 Tipps für den richtigen Umgang mit Lügen

1. Eltern haben Vorbildfunktion. Überlegen Sie, wie Ihr
eigenes Verhalten in Bezug auf das Lügen aussieht. Bemühen Sie sich um Ehrlichkeit und Offenheit und lügen Sie Ihr Kind nicht an. Das gilt auch bei peinlichen Fragen und schmerzhaften Wahrheiten.

2. Helfen Sie Ihrem Kind, Alternativen zur Lüge zu finden. Wie kann es in einer ähnlichen Situation ohne Lüge bestehen?

3. Bestrafen Sie Lügen nicht zu hart. Zieht das Verhalten Ihres Kindes Konsequenzen nach sich, begründen Sie diese.

4. Beschämen Sie Ihr Kind nicht durch das strikte Einfordern von Schuldgeständnissen. Geben Sie ihm die Möglichkeit, sein Gesicht zu wahren.

5. Leugnet Ihr Kind einen offensichtlichen Punkt hartnäckig, lassen Sie sich erzählen, vor was Ihr Kind sich fürchtet, wenn die Sache ans Licht käme. Diese Angst können Sie ihm dann durch entsprechende Unterstützung nehmen.

6. Behandeln Sie Ihr Kind gerecht und stellen Sie ihm keine Falle. Es ist immer geschickter, das Thema direkt anzusprechen.

7. Ist die Situation für Ihr Kind völlig verfahren, schaffen
Sie die Sache gemeinsam aus der Welt. Ihr Kind lernt so Lösungswege kennen und dass es mit der Wahrheit weiter kommt als mit einer Lüge.

8. Blamieren Sie Ihr Kind nicht vor anderen, indem Sie seine Lüge bloßstellen. Klären Sie die Situation unter vier Augen.

9. Belohnen und loben Sie Ihr Kind häufiger, wenn es mutig die Wahrheit sagt.

10. Haben Sie selbst einmal geschwindelt, müssen Sie Ihrem Kind erklären, warum. Es soll verstehen, dass Lügen vorkommen können, aber nicht in Ordnung sind.

Dauerlügen
Lügt Ihr Kind immer wieder, versuchen Sie der Sache mit Hilfe von Freunden oder auch Fachleuten auf den Grund zu gehen. Wiederholtes Lügen in erheblichem Umfang offenbart ein tiefes Misstrauen des Kindes in seine Umwelt. Manche Kinder lügen, um sich vor Schmerzen zu schützen (bei Gewalt) oder um das Vertrauen der Belogenen zu testen. Wird die „schlimme“ Lüge geglaubt, dann traut sich das Kind, auch die Wahrheit zu erzählen.

Mein Tipp
Lügen sollten Sie nicht dramatisieren, denn in gewissem Umfang ist Schummeln normal, weil alle es hin und wieder tun. Tun Sie deshalb Ihrem Kind gegenüber nicht, als wäre es das Schlimmste auf der Welt. So erreichen Sie mit der Zeit, dass Ihr Kind Ihnen vertraut und auch in schwierigen Situationen mit der Wahrheit herausrückt. Dieser Lernprozess kann bis in die Pubertät hinein anhalten.


Lesen Sie hier mehr von der Lerntrainerin Uta-Reimann-Höhn


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Das heutige Buch der Woche ist ein fantasievolles, üppig illustriertes Bilderbuch mit dem Titel „Flunkerfisch“ von Julia Donaldson und Axel Scheffler (Beltz 2007; 32 Seiten; 12,90 Euro), dem Dreamteam der Bilderbuchszene, deren Bilderbuch „Grüffelo“ weltweit millionenfach verkauft wurde. „Flunkerfisch“ entführt kleine Leser ab 4 Jahren in seine Fantasiewelt.

Flori Flunkerfisch, so sein Name, kommt immer und jeden Tag zu spät zur Schule. Von großen Dingen weiß er zu berichten, die ihm unterwegs passiert sind – dass er auf einem Seepferdchen ritt, mit Delfinen tauchte oder in einer Schatztruhe gefangen war. Jeden Tag tischt er eine neue Geschichte auf… Und beinahe ist es um ihn geschehen, als er vor lauter Träumerei das Fischernetz nicht bemerkt. Doch dann sind es ausgerechnet die eigenen Geschichten, die Flori Flunkerfisch retten und wieder nach Hause bringen. Wie gut diese Geschichten sind, hat sein Freund Peter Peterfisch natürlich schon immer gewusst!



 

Wünschen Sie sich nachts nichts sehnlicher, als wieder einmal eine ganze Nacht am Stück durchzuschlafen? In meinem Spezialreport zum Thema "Kinder lernen schlafen" erfahren Sie, wie Sie endlich wieder ruhige Nächte haben! Ich stelle Ihnen die 12 wichtigsten Schlafregeln für Kinder vor und gebe Ihnen eine Checkliste an die Hand, wie Sie Anzeichen von Müdigkeit bei Ihrem Baby richtig erkennen. Ausserdem erfahren Sie, welches Schlaftraining für Ihr Kind am besten geeignet ist. Sie können dieses Heft (12 DIN A4 Seiten) für 8,50 € bei unserem Verlag bestellen (solange Vorrat reicht) unter der Faxnummer: 0228-36 96 001 oder per Telefon: 0228-9 55 04 20 oder Sie schicken eine E-mail an: KF@fid-verlag.de




 

Dank Ihrer fleißigen Mithilfe gibt es heute wieder mehr zu schmunzeln.
Ich freue mich aber über weitere köstliche Aussprüche!

Heißes Spiel
Vor kurzem ging ich mit meinem Sohn Maurice (4 Jahre) zu einem Fußballspiel. Eine meiner Kolleginnen, die uns begleitete, fragt ihn, ob er denn heute die Spieler „feste anfeuern“ würde. Daraufhin antwortete er sehr überzeugt: „Aber wir grillen doch heut gar nicht!“ (von J. Wenzel)

Miniaturausgabe
Unsere Tochter (wird 3 Jahre) sitzt beim gemeinsamen Abendessen und schaut sich die Pferde gegenüber auf der Wiese an. Sagt sie: „Ich möchte unbedingt auch mal ein Pferd haben!“ Ich sagte dann zu ihr, dass es nicht ginge, weil sie sehr groß sind und so viel fressen und dass es sehr teuer wäre. Sie überlegt einen kurzen Moment, schaut zu den Pferden und sagt dann: „Na gut, dann nehm ich nur ein kleines Pferd!“ (von Michaela Gehlen)

Tückischer Boden
Neulich war ich mit meinem 2,5-jährigen Neffen Hendrik und meinen vier Jungs draußen unterwegs. Hendrik stolperte, fiel hin und weinte. Als ich ihn tröstete, meinte er ganz entrüstet: „Boden - weg!“ Der Boden war ihm im Weg! (von Sabine Oecknick aus Dettingen)

Riesenobst
David (3 Jahre) sieht in der Obstschale eine Honigmelone liegen und sagt: „Oh, Mama, du hast aber heute eine große Zitrone eingekauft!“ (von Anja Vogler-Matauschek aus Sauerlach)

Gähnende Leere
Meine Tochter (5 Jahre) spielte am Donnerstag mit Lego in der Küche. Plötzlich sprang sie auf, ging zum Kühlschrank, öffnete ihn und sagte erstaunt: „Mama, der sieht ja aus wie ausgeraubt!“ (von Grit Handrick)

Konsequente Schullaufbahn
Meine Enkelin (3 Jahre alt) geht seit einem Monat in den Waldkindergarten bei uns im Ort. Sie erzählte ganz wichtig: „Du, Oma, ich gehe jetzt in den Waldkindergarten und wenn ich größer bin, komme ich in die Baumschule.“

Vielen Dank an alle Einsender/innen!
Wenn Sie auch einen netten Spruch Ihres Kindes auf Lager haben, senden Sie ihn bitte an gesundheit.erziehung@onlinehome.de. Dann können wir freitags alle darüber schmunzeln!





 


Herzlichst

Ihre


Dr. med Andrea Schmelz

P.S. Hier können Sie eine Gratis-Testausgabe der monatlich erscheinenden Print-Ausgabe von Gesundheit & Erziehung für mein Kind bestellen: Gratis-Testausgabe

Als Dankeschön für Ihr Interesse erhalten Sie als Geschenk die folgenden 4
wertvollen Broschüren:

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Nettes aus Kindermund :)

Erleuchtung: Als wir es uns vor Weihnachten jeweils abends gemütlich machten, das Licht löschten und nur noch die kleinen elektrischen Kerzchen brannten, war Zeit für eine Weihnachtsgeschichte. Ich montierte, damit ich den Text lesen konnte, meine Stirnlampe. So zirka nach 10 Minuten wurde meine kleine Tochter (2 ½-jährig) unruhig. Als ich zu ihr schaute, sagte sie zu mir: „Zünde mich nicht an, ich bin keine Kerze!“ Noch heute muss ich lachen, wenn ich daran zurückdenke.