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Elternbrief


E-Mail Newsletter 07-12-2007
 

 


Themen:
 

 

Liebe Eltern,

ist der Wunschzettel Ihres Kindes länger als Ihre Liste für den Wocheneinkauf oder wünscht es sich sehnlichst etwas, das Sie vom pädagogischen Standpunkt strikt ablehnen? Vor diesem Problem stehen Eltern von Kindergarten- oder Schulkindern gar nicht so selten.

Ich bin der Meinung, dass Kinder sich natürlich alles wünschen dürfen. Wir müssen ihnen aber klarmachen, dass bei einer ellenlangen Liste nur zwei oder drei der Wünsche erfüllt werden können. Manchmal sind aber auch täglich wechselnde Wünsche ein Problem.

Das ist auch bei meinen beiden so. Gerade vor Weihnachten lässt sich, sofern man Kindern das Fernsehen nicht strikt verbietet, die eine oder andere Spielzeugwerbung nicht vermeiden. Aber auch die wunderbar dekorierten Schaufenster von Spielwarengeschäften und die vielen ins Haus flatternden Prospekte sind eine echte Herausforderung! Hanna und Martin können sich natürlich für alles begeistern und ihr Lieblingssatz in der Zeit der „unbegrenzten Möglichkeiten“ vor Weihnachten ist gerade „Das will ich auch!“.

Ich habe das Problem so gelöst, dass ich meine beiden schon zum ersten Advent ihre Wunschzettel schreiben und malen ließ. Damit waren die Wünsche nun sozusagen „schwarz auf weiߓ festgehalten. Bei neuen Wünschen kann ich jetzt immer darauf hinweisen, dass das Christkind ja nur das bringen kann, was auf dem Wunschzettel steht...


 

1. Immaterielle Wünsche, etwa nach mehr Zeit zum Vorlesen oder Spielen oder einem gemeinsamen Ausflug (auch wenn dieser natürlich trotzdem ganz schön ins Geld gehen kann...).

2. Wünsche, hinter denen Sie als Eltern stehen können, weil sie für das Kind geeignet, altersentsprechend und/oder lehrreich sind, etwa Bücher, gute Spiele, Bastelmaterialien, Fahrrad oder Roller.

3. Sehnlichste Herzenswünsche, die sich das Kind schon lange wünscht, sollten nach meiner Ansicht sogar dann erfüllt werden, wenn wir als Eltern dabei über unseren eigenen Schatten springen müssen, weil wir das Gewünschte nicht unbedingt gutheißen. Ich denke hier z. B. an die sehnlichst gewünschten Barbiepuppen, die wir Eltern als schadstoffbelastete Plastikpüppchen mit klischeehaftem Weiblichkeitsideal am liebsten nicht über die Türschwelle lassen würden.

Doch gerade diese „Spielzeugideale“, die mit ihrem umfangreichen Zubehör auch geschickt die Sammelleidenschaft ansprechen, sind für viele Kinder wichtig, um dazuzugehören. Man sollte hier den Gruppendruck nicht unterschätzen! Und Sie können sicher sein, dass Ihr Kind weiß, wie sehr Sie sich eventuell überwinden müssen, so etwas zu kaufen. Bekommt es diesen Herzenswunsch (es muss ja nicht gleich mit viel und vor allem teurem Zubehör sein!) dann trotzdem erfüllt, ist die Freude bei Ihrem Kind meist besonders groß.

Können oder wollen Sie jedoch nicht gegen Ihre Überzeugung handeln und wollen deshalb das Gewünschte nicht schenken, muss das nicht unbedingt negativ sein. Wenn Sie beispielsweise zu Kriegsspielzeug, Waffen oder Plastikmonstern „Nein!“ sagen, drücken Sie damit Ihre innere Überzeugung aus und geben Ihrem Kind eine klare Orientierung vor. Bereiten Sie Ihr Kind in solchen Fällen am besten schon vor Weihnachten darauf vor, damit die Enttäuschung unterm Weihnachtsbaum nicht so groß ist. Vielleicht können Sie sich auf eine für beide Seiten akzeptable Alternative einigen.

Ich stand vor einem halben Jahr selbst vor diesem Problem. Martin hatte sich zum Geburtstag einen ferngesteuerten Panzer gewünscht – er fand und findet alles Militärische total „cool“. Da mein Mann und ich strikt gegen Kriegsspielzeug sind, erklärten wir ihm, dass wir ihm keinen Panzer schenken werden, weil dieser „im richtigen Leben“ den Zweck hat, Menschen zu töten. Das hat Martin, der ein sehr mitfühlendes Kind ist und jedem Regenwurm von der Straße rettet, damit er nicht überfahren wird, dann auch eingesehen, obwohl er darüber natürlich nicht begeistert war. Wir konnten uns glücklicherweise auf ein ferngesteuertes Rennauto als Ersatz einigen.

Beim Spielzeugkauf lauern jedoch noch andere Tücken, wie der nachfolgende Beitrag deutlich macht. Noch ein Grund mehr, Spielzeugwaffen im Kinderzimmer nicht zu dulden...



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In der Zeit von der Geburt bis zum Alter von sechs Jahren wird der Grundstein für die gelungene Bildungskarriere Ihres Kindes gelegt. In den ersten sechs Lebensjahren lernt ein Kind mehr als jemals danach im Leben! Deswegen sollten Kinder von Anfang an richtig gefördert werden, damit wertvolles Potenzial nicht einfach verschwendet wird. In meinem monatlichen Ratgeber "Gesundheit & Erziehung für mein Kind" lesen Sie deshalb regelmäßig:

- Wie Sie schon Ihr Baby von Anfang an in seiner Bewegung fördern
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Auch dieses Jahr wird wieder viel Kinderspielzeug auf dem Gabentisch landen, das großen Radau machen kann. Dass Spielzeugpistolen, Quietsche-Enten, Kindertelefone und Spieluhren Kinderohren irreparabel schädigen können, wird dabei leider oft nicht bedacht.

Manches Spielzeug macht mehr Lärm als ein Presslufthammer, Spielzeugpistolen sind oft sogar lauter als echte Waffen und Kinderohren sind meist ganz nah dran am Geschehen. Fachleute warnen: Nicht nur Disco und Kopfhörer sind für die zunehmende Zahl an Hörproblemen bei Jugendlichen verantwortlich. Eine Vielzahl bleibender Hörschäden ist zu lautem Spielzeug in der Kindheit geschuldet.

Zwei 6-Jährige spielen Cowboy und Indianer. Der eine drückt dem anderen seine Spielzeugpistole an den Kopf und drückt ab - PENG! Aus dem unschuldigen Spiel wird plötzlich ernst, als der „Abgeschossene“ wegen des nicht enden wollenden Pfeifens stationär behandelt werden muss. Trotz der raschen medizinischen Intervention trägt der kleine Cowboy einen bleibenden Hörschaden davon.

Das geschilderte Beispiel ist leider kein Einzelfall. Schwerhörigkeit nimmt bei Kindern und Jugendlichen immer mehr zu. Ursache der Hörschäden sind aber häufig nicht, wie bislang immer angenommen, Discobesuche oder MP3-Player. Vielmehr weist die Tatsache, dass der Hörverlust in der Mehrzahl der Fälle einseitig ist, auf einen lauten Knall als Ursache hin. Für Professor Eckhard Hoffmann, Leiter des Studiengangs Hörakustik an der Fachhochschule Aalen, ist klar: Der Gebrauch von Spielzeugpistolen im Kindergartenalter ist für das Gehör schädlicher als der regelmäßige Discobesuch von Teenagern.

Die Schallpegelmessungen der Universität Giessen an Spielzeugpistolen untermauern Hoffmanns Aussage: Eine Spielzeugpistole, die direkt ans Ohr gehalten wird, erreicht Schallspitzen von mehr als 180 dB. Dagegen erscheinen 10 Meter entfernte Polizeisirenen mit 110 dB oder ein Presslufthammer mit 100 dB geradezu paradiesisch leise. Sogar die Knallpegel der zum Vergleich getesteten echten Waffen lagen im Schnitt 20 dB niedriger.

Angesichts der Tatsache, dass die Schmerzschwelle bei 120 dB liegt und dass bei Dauerbeschallung ab 85 dB, bei einem einzelnen Schalldruck ab 135 dB, mit akuten Gehörschäden zu rechnen ist, scheinen die aktuellen Grenzwerte (EU-Norm) für Kinderspielzeug deutlich zu hoch: Erlaubt sind 125 dB im Freifeld und im Abstand von 50 Zentimetern. Nicht nur der erlaubte Höchstwert liegt dabei weit im gefährlichen Bereich, auch die Messbedingungen werden den wirklichen Verhältnissen in keinster Weise gerecht. Welches Kind hält Abstand zu seinem Spielzeug und welcher Kinderarm ist zudem 50 Zentimeter lang?

Hörschäden sollten nicht auf die leichte Schulter genommen werden. Zu spät erkannt, können Entwicklungsstörungen und ein Leistungsabfall in Schule und Ausbildung die Folge sein. Eltern sollten auch beim Kauf von Spielzeug auf die akustische Belastung achten, rät Professor Hoffmann. „Wenn es Ihnen schon unangenehm laut ist, eignet es sich garantiert nicht für Ihre Kinder.“
(nach Presseinformationen der Phonak Hearing Systems GmbH)



 

Ihr Baby schaut begehrlich auf den Plätzchenteller und würde sich mit Begeisterung auf die Makronen und Zimtsterne stürzen? Zur Weihnachtszeit stellen sich Eltern von Babys im Beikostalter häufig die Frage, ob ihr Kleines denn schon Weihnachtsplätzchen bekommen darf und wenn ja, welche. Deshalb werde ich immer wieder nach geeigneten Rezepten gefragt.

Auch wenn Ihr Kind nicht zu Allergien neigt, sollte es im ersten Lebensjahr noch keine Plätzchen oder Kekse mit Nüssen oder Mandeln, Gewürzen, Schokolade, Honig oder viel Zucker bekommen. Ohne Zucker schmecken Plätzchen aber leider nicht besonders, deshalb hier zwei Plätzchenrezepte mit etwas Zucker. Sie können eventuell die Zuckermenge reduzieren und wenn der Teig dann nicht fest genug ist, noch etwas Mehl dazugeben.

Zum gemütlichen Lutschen eignen sich am besten ganz einfache Butterkekse oder Ausstecherle.

Butterkekse (mit wenig Zucker)
Zutaten:
300 g Mehl
200 g Butter
100 g Zucker

Zubereitung:
Butter schmelzen. Erkaltete, aber noch weiche Butter mit Zucker schaumig schlagen, dann Mehl darunter arbeiten. Aus dem Teig drei Rollen formen, in Folie wickeln und über Nacht im Kühlschrank ruhen lassen.

Am nächsten Tag von den Rollen ca. 0,5 cm dicke Scheiben abschneiden. Auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen und im vorgeheizten Backofen bei 180°C (Umluft 150°C) in 10 bis 15 Minuten hellbraun backen.

Mein Tipp: Für Erwachsene werden es Zimtkekse, wenn Sie den Teig für zwei der drei Rollen mit einem gestrichenen Teelöffel Zimt vermischen.

Ausstecherle
Zutaten:
250 g Mehl
150 g kalte Butter
125 g Puderzucker
1 Ei
2 Eigelb

Zubereitung:
Butter, Zucker und das Ei schaumig schlagen. Mehl unterkneten. In Alufolie gewickelt mindestens 1 Stunde kalt stellen. Den Teig auf etwas Mehl 3 bis 4 mm dick ausrollen und mit beliebigen Plätzchenformen ausstechen. Eigelb verquirlen und die Plätzchen damit bestreichen. Bei 180 °C (vorgeheizt, Umluft 160°C) ca. 10 Minuten goldgelb backen.

Ich wünsche Ihnen beim Backen gutes Gelingen und Ihrem Kind fröhliches Naschen!



 

In Deutschland sind Impfungen freiwillig, daher stehen Sie als Eltern schon in den ersten Lebensmonaten Ihres Kindes vor der schwierigen Entscheidung, ob Sie Ihr Kind impfen lassen - und wenn ja, wogegen und zu welchem Zeitpunkt. Da viele der Krankheiten, gegen die geimpft wird, heute (dank der Impfungen!) kaum noch vorkommen, wiegen mögliche Nebenwirkungen, und treten sie auch noch so selten auf, doppelt so schwer.

Es ist für Sie als Eltern trotz (oder auch gerade wegen) der vielfältigen Informationen zum Thema Schutzimpfungen alles andere als leicht, die verschiedenen, oft gegensätzlichen Standpunkte gegeneinander abzuwägen. Wir haben die wichtigsten Studien berücksichtigt und die Fakten in einem neuen Spezialreport zum Thema Impfen für Sie übersichtlich aufbereitet.

Dieser 24-seitige Spezialreport

- geht auf die "homöopathische Impfung" ein,
- liefert konkrete Zahlen zu Schutzwirkung und Nebenwirkungen,
- gibt Auskunft zu Impfkomplikationen,
- verrät Ihnen, was Sie bei Allergien beachten müssen,
- enthält Ratschläge, wie Sie durch Schüßler-Salze das Immunsystem stabilisieren können,
- gibt Ihnen eine umfassende Übersicht über alle verfügbaren Mehrfachimpfstoffe,
- verrät Ihnen, was bei der Sechsfachimpfung zu beachten ist,
- listet alle Impfstoffzusätze auf und schafft Klarheit, wie gefährlich diese sind,
- bewertet kritisch die seit 2004 empfohlene Windpockenimpfung,
- verrät Ihnen, wie Sie Ihr Kind gegen Hirnhautentzündung schützen können,
- informiert über die jüngsten Impfempfehlungen gegen Meningokokken und Pneumokokken
- zeigt klipp und klar, wann Ihr Kind eine FSME-Impfung braucht,
- stellt die neue Schluckimpfung gegen Rotaviren vor,
- behandelt auch Impfungen, die nicht im Impfplan enthalten sind wie die Grippeimpfung und
- berücksichtigt alle erforderlichen Reiseimpfungen.

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Bitte vergessen Sie nicht, Ihre Adresse anzugeben!
Ich hoffe, ich kann Ihnen mit diesem besonders umfangreichen und ausführlichen Sonderheft die Impfentscheidung erleichtern!

Ihre
Andrea Schmelz

PS: Wenn bei Ihrem Kind demnächst Impfungen anstehen, finden Sie auf Seite 8 und 9 wichtige Ratschläge, wie Sie

- Ihrem Kind Schmerzen ersparen können,
- Impfkomplikationen wie Fieberkrämpfen vorbeugen und
- Impfreaktionen mit Schüßler-Salzen lindern können.



 

(von Uta Reimann - Höhn)

In der Schule wird von Ihren Kindern zurzeit so viel erwartet wie vielleicht noch nie zuvor. Der Druck, einen guten Schulabschluss zu bekommen, wirkt sich bereits in der Grundschule aus, und ab der 5. Klasse steigt das Arbeitstempo noch mal an. Ohne Schulerfolg kein gesicherter Arbeitsplatz, so befürchten viele Eltern – und sie liegen damit gar nicht mal so falsch. Um diesen Erwartungen gerecht werden zu können, brauchen die Kinder effektive Lernstrategien und ein gutes Gedächtnis. Lesen Sie hier, wie Sie Ihr Kind sinnvoll unterstützen können.

Ein gutes Gedächtnis sowie hohe Aufmerksamkeit und Merkfähigkeit helfen dabei, die umfangreichen Informationen der verschiedenen Unterrichtsfächer besser zu speichern. Doch wie können Sie Ihr Kind dabei unterstützen, sein Potenzial besser zu nutzen? Befolgen Sie einfach unsere bewährten Lerntipps – schon bald werden sich auch bei Ihrem Kind die ersten Erfolge zeigen.

Der chinesische Philosoph Konfuzius wusste, wie man richtig lernt
Beim Lernen nutzt Ihr Kind unterschiedliche Wahrnehmungskanäle! Es prägt sich Bilder ein, es merkt sich Töne und Geräusche, es spricht über Erfahrenes, wiederholt, probiert aus und verwandelt die aufgenommenen Informationen in seinem Gehirn zu sinnvollen Aussagen. Schon der weise Konfuzius wusste, dass Menschen für das Lernen alle ihre Sinne brauchen. Er prägte den Spruch: Sage es mir, und ich vergesse es. Zeige es mir, und ich erinnere mich. Lass es mich tun, und ich behalte es. Je mehr Wahrnehmungskanäle Ihr Kind benutzt, desto mehr Dinge kann es sich merken und desto leistungsstärker wird sein Gedächtnis.

Es gibt Tag für Tag Situationen, die sich für ein spielerisches Merk- und Wahrnehmungstraining anbieten. Anstatt lästige Wartezeiten mit gemeinsamer Langeweile (etwa beim Arzt im Wartezimmer) zu verbringen, kann das Beisammensein auch produktiv genutzt werden.

1. So schulen Sie die visuelle Wahrnehmung Ihres Kindes
Bitten Sie Ihr Kind, die Augen zu schließen, und fragen Sie es dann, wie viele Affen es gerade im Käfig gesehen hat (im Zoo), ob das Licht im Wartezimmer brennt (beim Arzt), welcher Bus gerade eben vorbeigefahren ist (an der Haltestelle) oder welche Farbe die Hose des Kellners hat (im Restaurant). Auch in der eigenen Wohnung bieten sich solche Fragen an. Wie viele Lampen gibt es im Wohnzimmer, welche Farbe hat die Küchentapete, welches Muster haben die Badezimmerfliesen oder welche besonderen Merkmale hat das Meerschweinchen. Anfangs werden die Antworten wahrscheinlich enttäuschend sein, aber schon nach kurzer Zeit merkt sich Ihr Kind automatisch mehr Eindrücke seiner Umgebung und nimmt die Umwelt differenzierter wahr. Es lernt, genauer hinzusehen.

2. So schulen Sie die auditive Wahrnehmung Ihres Kindes
Ebenso können Sie auch mit dem Gehör verfahren. Lassen Sie Ihr Kind in verschiedensten Situationen die Geräusche der Umwelt feststellen. Hört es einen Bus aus dem Verkehrsgewimmel heraus? Klingen die Vögel im Garten unterschiedlich? Kann es einer Stimme anhören, ob sie lustig, traurig, wütend oder enttäuscht klingt? Wie oft hat eigentlich eben das Telefon geklingelt, welche Musik lief gerade im Geschäft (beim Einkaufen) oder welche Geräusche macht der Wald (beim Spaziergang)? Kinder trainieren ihr Gehör auch über das Anhören von Kassetten, CDs oder Hörbüchern, denn dabei müssen sie sich stark konzentrieren, um nicht von eigenen Gedanken oder den Ereignissen in ihrer Umgebung abgelenkt zu werden.

3. So schulen Sie die körperliche Wahrnehmung
Hilfreich für die Erinnerungsfähigkeit ist auch das Körperempfinden. War der Stuhl hart oder weich, auf dem du gesessen hast (beim Friseur), wie viel Grad mögen es draußen und wie viel drinnen sein? Lassen Sie Ihr Kind mit verbundenen Augen unterschiedliche Oberflächen berühren und diese Wahrnehmung differenziert schildern (Cord, Samt, Gras, Steinchen, feuchtes Tuch …). Lenken Sie die Aufmerksamkeit Ihres Kindes auf seinen Körper und lassen Sie es beschreiben, wie es sich in verschiedenen Situationen fühlt (mit vollem Magen, ängstlich vor einer Prüfung, mutig, voller Freude auf ein Eis …). Auch der Umgang mit Gewichten und Mengen kann so verbessert werden. „Was meinst du, wiegt eine Hand voll Reis mehr als eine Hand voll Sand oder weniger?“ Natürlich muss das Experiment dann auch ausgeführt werden, um die Lösung zu demonstrieren.


Lesen Sie hier mehr von der Lerntrainerin Uta-Reimann-Höhn


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So kommt Ihr Kind gut in der Schule mit: Neue Tipps und Übungen!
 

Unser neuer Ratgeber "Lernen und Fördern mit Spaß!" bietet Ihnen ab sofort jeden Monat auf 12 Seiten wertvolle Eltern-Informationen, die Ihnen helfen werden, Ihr Kind sinnvoll zu fördern, beim Lernen zu motivieren und ihm mit Spaß zum Schulerfolg zu verhelfen! Das Besondere an unserem neuen Beratungsdienst ist, dass Sie sich mit Ihrem aktuellen Ausgaben-Passwort zusätzlich viele Übungsblätter mit Lösungen zu den wichtigsten Hauptfächern im Internet downloaden und ausdrucken können. Probieren Sie es doch einfach mal aus!

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Weil es heute im Newsletter um die großen Wünsche der Kleinen geht, habe ich ein zu diesem Thema passendes Bilderbuch für Kinder ab drei bis vier Jahren ausgesucht: „Ich will, ich will! Die kleine Elfe hat viele Wünsche“ von Jana Frey und Betina Gotzen-Beek (Loewe Verlag 2005; 32 Seiten; 9,90 Euro)

„Ich will ein Pony! Und ich will goldene Flügel, ein eigenes Schloss und ...“ Die kleine Elfe Emma hat ganz schön viele Wünsche. Aber am allerliebsten hätte sie einen eigenen Zauberstab, denn damit könnte sie sich dann ganz leicht alle weiteren Träume erfüllen! Emmas bester Freund Egon wundert sich. Wozu braucht Emma nur goldene Elfenflügel und ein gepunktetes Pony? Doch Emma will das alles, unbedingt – und als sie dann plötzlich im Gras einen alten Elfenzauberstab findet, fängt für die kleine Elfe das Wünschen erst richtig an... Ein zauberhaft illustriertes Bilderbuch über viel zu viele Wünsche und eine ganz große Freundschaft.



 

Wünschen Sie sich nachts nichts sehnlicher, als wieder einmal eine ganze Nacht am Stück durchzuschlafen? In meinem Spezialreport zum Thema "Kinder lernen schlafen" erfahren Sie, wie Sie endlich wieder ruhige Nächte haben! Ich stelle Ihnen die 12 wichtigsten Schlafregeln für Kinder vor und gebe Ihnen eine Checkliste an die Hand, wie Sie Anzeichen von Müdigkeit bei Ihrem Baby richtig erkennen. Ausserdem erfahren Sie, welches Schlaftraining für Ihr Kind am besten geeignet ist. Sie können dieses Heft (12 DIN A4 Seiten) für 8,50 € bei unserem Verlag bestellen (solange Vorrat reicht) unter der Faxnummer: 0228-36 96 001 oder per Telefon: 0228-9 55 04 20 oder Sie schicken eine E-mail an: KF@fid-verlag.de




 

Und zum Schluss noch eine kräftige Portion Humor aus Kindermund…

Lebhafte Fantasie
Julia (fast 4 Jahre) spielt mit ihrem Barbiehaus. Plötzlich fällt ihr ein, dass sie auch einen Barbiehund braucht. Ich sage zu ihr: „Wir können nächstes Mal Astrid (ihre Tante) fragen, ob sie dir einen borgt.“ Julia freut sich und läuft die Stiegen hinunter zu einem Hund namens Asra, der auf Besuch bei uns war, und fragt: „Asra, kannst du mir einen Barbiehund borgen?“ Erstaunt und schmunzelnd stand ich an der Treppe, als mir Julia wieder entgegenkam und zu mir sagte: „Sie hat ja gesagt“. (von Brigitte Streichsbier aus Klosterneuburg, Österreich)

Langweiliger Job
Unsere Tochter Dana (2,5 Jahre) kommt morgens immer ins Elternbett gekrabbelt, zu einem Zeitpunkt, an dem ihr Vater bereits auf dem Weg zur Arbeit ist. Neulich fragte sie also, den Papi vermissend: „Na, wo ist der Papi?“ Ich antworte: „Der ist arbeiten.“ „Und wann kommt der Papi wieder?“ „Heute Nachmittag“ „Wenn er ausgeschlafen ist?!“ Das will ich mal nicht hoffen, dachte ich nur schmunzelnd... (von Heike König)

Zärtliches Folterbrot
Mein Sohn Jonas (3 Jahre) „streichelt“ jeden Morgen sein „Folternbrot“ (Vollkornbrot) mit Butter und Honig. Neulich bekam er dafür sogar ein echtes „Segelmesser“ (gemeint war Sägemesser), da uns die Kindermesser ausgegangen waren. (von Britta Zimmermann aus Dublin)

Fachärzte und ihr Spezialgebiet
Juliane (3 Jahre) hält sich die Hände vor die Augen und „versteckt“ sich so vor ihrem Vater, der gerade ihr Zimmer betritt. Sie sagt: „Ich bin blind.“ Ihr Vater nutzt dies für einen kleinen Exkurs in die Medizin: „Wenn man blind ist, kann man nichts sehen.“ Darauf Juliane: „Dann muss man zum Augenarzt gehen!“ Anschließend erklärt er, was taub ist: „Da kann man nichts hören.“ Sie meint: „Dann muss man zum Ohrenarzt gehen!“ Schließlich folgt eine Definition, was stumm ist: „Da kann man nicht reden.“ Juliane: „Dann muss man zum Mundarzt gehen!“ (von Luise Dorff aus Wernigerode)

Genaue Angabe
Auf dem Spielplatz antwortet ein kleiner Junge, der mit meinem Sohn Luke gespielt hat, auf die Frage, wie alt er denn sei, mit: „Ich bin schon halb vier.“ Na, das ist mal `ne Aussage! (von Luke und Ilona aus Burscheid)

Vorweihnachtliches Legospiel
Ferdinand und sein Freund Caspar (beide damals 3,5 Jahre) bauen eine Legoburg. Besonders begehrt sind dabei die seltenen großen 10er Steine, da das Bauen mit Ihnen schneller geht. Als Ferdinand wieder einen entsprechenden Stein entdeckt, zeigt er ihn Caspar mit den Worten: „Hier habe ich eine frohe Botschaft!“ Caspar findet auch einen großen Stein und antwortet: „Ich habe auch eine frohe Botschaft!“ (von Ines Wehle aus Berlin)

Kinderlogik
Unser Stefan (damals knapp 3 Jahre alt) spielte mit seinem Duplo-Flugzeug. Er kommentierte: „Und nun will der Pilot landen. Dazu braucht er eine Landkarte.“ Logisch, oder? (von Christine R. Oechslein aus Bad Säckingen)

Vielen Dank an alle Einsender/innen!
Wenn Sie auch einen netten Spruch Ihres Kindes auf Lager haben, senden Sie ihn bitte an gesundheit.erziehung@onlinehome.de. Dann können wir freitags alle darüber schmunzeln!





 


Herzlichst

Ihre


Dr. med Andrea Schmelz

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Pisa war gestern - Ab jetzt blüht Ihr Kind in der Schule richtig auf!
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Nettes aus Kindermund :)

Erleuchtung: Als wir es uns vor Weihnachten jeweils abends gemütlich machten, das Licht löschten und nur noch die kleinen elektrischen Kerzchen brannten, war Zeit für eine Weihnachtsgeschichte. Ich montierte, damit ich den Text lesen konnte, meine Stirnlampe. So zirka nach 10 Minuten wurde meine kleine Tochter (2 ½-jährig) unruhig. Als ich zu ihr schaute, sagte sie zu mir: „Zünde mich nicht an, ich bin keine Kerze!“ Noch heute muss ich lachen, wenn ich daran zurückdenke.