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Elternbrief


E-Mail Newsletter 25-01-2008
 

 


Themen:
 

 

Liebe Eltern,

haben Sie oft Ihre liebe Not, Ihrem Kind Gemüse schmackhaft zu machen? Ich kenne das Problem, habe inzwischen aber zumindest für meine Kinder die ideale Lösung gefunden: Das Zauberwort heißt „rohes Gemüse“ und „Gemüse pur“.

Wenn ich mich hinstelle und das tollste Essen zaubere – das Gemüse bleibt meistens auf der Strecke. Da werden Nudeln oder Reis samt Soße und Fleisch oder Fisch herausgepickt und das ungeliebte Grünzeug bleibt einsam und verlassen auf dem Teller zurück. Na gut, die eine oder andere Karottenscheibe oder ein Brokkoliröschen findet vielleicht noch den Weg in Hannas Mund, aber der Rest bleibt liegen. Das einzige, was Martin gerne isst, so lange es nichts anderes dazu gibt (er ist „Purist“ und Gemischtes mag er überhaupt nicht!), ist Blumenkohl mit Käse überbacken oder aber mit in Butter gerösteten Semmelbröseln bestreut.

Ich koche mittags schon gar kein Gemüse mehr, sondern biete zum Essen nur noch Rohkost (Karotten, Paprikastreifen oder Datteltomaten) oder Salat an. Wenn Hanna und Martin nach der Schule zu mir in die Küche kommen um zu sehen, was es zu essen gibt, kommt aus tiefstem Herzen ein „Lecker, Gurkensalat!“ oder „Juhu, Salat mit Joghurtsoße – mein Lieblingssalat!“ Und den Salat essen sie wirklich mit Begeisterung – zwei oder drei Schüsseln voll.

Und abends „trickse“ ich nochmal mit großem Erfolg. Um 19.00 Uhr dürfen Hanna und Martin ein wenig fernsehen. Dann setze ich mich dazu und schäle – sozusagen „sie wünschen, ich schäle“. Ich hole einen ganzen Teller voll Obst und Gemüse aus dem Keller, wasche es und dann darf sich jeder was wünschen. Hanna will als erstes immer eine rote Paprikaschote, isst aber auch gerne Kohlrabi, Karotte und eventuell noch Apfel oder Banane. Martin mag rote Paprika auch sehr gerne, steht aber ansonsten mehr auf Apfel oder Birne, isst außerdem noch gerne Mandarinen (sofern nicht zu viel weiße Haut dran ist), Kiwis und Karotten. So sitze ich dann eine halbe Stunde lang da und schäle (allerdings nur Zitrusfrüchte, Bananen, Kohlrabis und Kiwis, ansonsten bleibt die Schale dran!), schnipple und entkerne...

Damit Sie jetzt nicht völlig vor Neid erblassen: Natürlich würden Martin und Hanna eine Tüte Erdnussflips oder Kartoffelchips zum Knabbern vorziehen, aber die gibt es bei uns nur ausnahmsweise zu Silvester, am Geburtstag, zu Ferienbeginn oder anderen besonderen Anlässen...

In folgenden Beitrag habe ich Ihnen einmal die wichtigsten Gesundheitsvorteile von Obst und Gemüse zusammengestellt, damit wir alle vor Augen haben, warum es sich lohnt, den „Gemüsekampf“ immer wieder aufzunehmen und nicht zur viel bequemeren Lösung in Form von Vitamintabletten zu greifen...

Außerdem darf ich Ihnen heute noch eine Neuerung ankündigen: Damit ich Sie in Zukunft noch aktueller informieren kann, wird der Elternbrief ab kommender Woche zweimal wöchentlich erscheinen. Neben dem gewohnten E-Mail-Newsletter am Freitag erhalten Sie ab sofort dienstags eine zusätzliche Ausgabe mit Informationen rund um die Gesundheit und Erziehung Ihres Kindes.


 

Damit meine ich die so genannten sekundären Pflanzenstoffe. Diese kommen zwar nur in geringer Menge vor, haben aber eine große gesundheitliche Bedeutung.

Hinter dem Oberbegriff sekundäre Pflanzenstoffe verbergen sich mehr als 30.000 verschiedene Substanzen, die ausschließlich von Pflanzen gebildet werden. Die Pflanzen bilden diese z. B. als Schutz- oder Abwehrstoffe gegen Schädlinge, als Farb-, Duft- oder Lockstoffe und als pflanzeneigene Hormone. Früher nahm man an, dass sekundäre Pflanzenstoffe für die menschliche Ernährung unbedeutend seien. Erst in letzter Zeit erkannte man die Bedeutung dieser Stoffe. Sekundäre Pflanzenstoffe üben im menschlichen Körper eine Vielzahl von Schutzfunktionen aus. So können sekundäre Pflanzenstoffe das Immunsystem stärken, den Körper vor freien Radikalen schützen, Krankheitserreger abtöten und vieles mehr.

Sekundäre Pflanzenstoffe haben einen nachgewiesenen positiven Effekt auf die Gesundheit. Viele Wirkungen sind allerdings noch unbekannt. Auch der exakte Bedarf der einzelnen Stoffe ist bisher nicht bekannt. Eine Ernährung, die reich an pflanzlichen Lebensmitteln ist und damit eine Vielzahl sekundärer Pflanzenstoffe enthält, leistet einen Beitrag zum Schutz vor Krebs und Herz-Kreislauf-Krankheiten. Sekundäre Pflanzenstoffe und ihre Wirkung werden gegenwärtig intensiv erforscht.

Von den folgenden sekundären Pflanzenstoffen profitiert Ihr Kind:
1. Carotinoide sind pflanzliche Farbstoffe, die hauptsächlich in roten, orangen und gelben Früchten und Gemüsesorten vorkommen. Auch einige grüne Gemüsesorten wie Brokkoli, Spinat oder Grünkohl enthalten Carotinoide. Carotinoide wirken antioxidativ und krebsvorbeugend. Darüber hinaus wird das Immunsystem gestärkt und die Gefahr eines Herzinfarktes reduziert.
2. Phytosterine kommen in pflanzlichen Lebensmitteln wie Sonnenblumenkernen, Sesam, Nüssen und Sojabohnen vor. Phytosterine schützen vor Dickdarmkrebs und senken den Cholesterinspiegel. Phytosterine sind chemisch dem Cholesterin ähnlich und konkurrieren deshalb mit dem Cholesterin um die Aufnahme in den Körper.
3. Saponine sind Geschmacksstoffe, die in Hülsenfrüchten und Spinat vorkommen. Saponine stärken die Immunabwehr, senken den Cholesterinspiegel und reduzieren das Risiko, an Darmkrebs zu erkranken.
4. Glucosinolate sind Geschmacksstoffe, die in allen Kohlsorten, Senf, Rettich und Kresse zu finden sind. Glucosinolate wie das Isothiocyanat im Kohl beugen Infektionen vor und hemmen die Krebsentwicklung.
5. Flavonoide sind Pflanzenfarbstoffe, die Pflanzen eine rote, violette oder blaue Färbung verleihen. Das Wirkungsspektrum der Flavonoide ist besonders groß. Flavonoide hemmen das Wachstum von Bakterien und Viren, schützen die Zellen vor freie Radikalen, schützen vor Krebs und Herzinfarkt, wirken entzündungshemmend und beeinflussen die Blutgerinnung.
6. Proteaseinhibitoren sind in eiweißreichen Pflanzen wie Hülsenfrüchten, Kartoffeln und Getreide zu finden und hemmen die Proteinzerlegung. Sie schützen vor Krebs und wirken blutzuckerregulierend.
7. Terpene sind pflanzliche Aromastoffe wie z. B. das Menthol in Pfefferminzöl oder die ätherischen Öle in Kräutern und Gewürzen. Terpene senken das Krebsrisiko.
8. Sulfide sind schwefelhaltige Verbindungen, die vor allem in Liliengewächsen wie Zwiebeln, Lauch, Spargel und Knoblauch vorkommen. Sulfide wie das Allicin im Knoblauch hemmen das Bakterienwachstum, senken den Cholesterinspiegel, schützen vor freien Radikalen und wirken krebsvorbeugend.
9. Phytinsäure ist in Getreide, Hülsenfrüchte und Leinsamen enthalten. Die Phytinsäure wurde lange Zeit als unerwünscht angesehen, weil sie im Dünndarm Spurenelemente wie Eisen und Zink bindet sowie verschiedene Verdauungsenzyme beeinträchtigt. Neuere Untersuchungen haben aber auf eine antioxidative Wirkung von Phytinsäure im Dickdarm hingewiesen.




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Auch wenn Fernsehen nur in Maßen zu empfehlen ist: Viele Kinder können gar nicht genug davon bekommen – meine beiden würden auch stundenlang vor der Glotze sitzen, wenn ich sie ließe. Neben der Fernsehdauer ist natürlich auch der Inhalt der Sendungen wichtig, die Ihr Kind sieht. Ich kann mich gut erinnern, dass meine Brüder und ich als Kinder Sendungen wie „Bugs Bunny“ oder „Der rosarote Panther“ sehen durften. Doch seit ich selbst Kinder habe, ist mir bewusst, dass das gar keine kindgerechten Sendungen sind. Zu oft bekommt hier jemand eins über den Schädel gezogen oder eine Ladung Schrot auf den Pelz geballert, als dass ich meine Kinder im Vorschulalter solche Sendungen hätte sehen lassen (zugegeben, inzwischen bin ich nicht mehr ganz so pingelig, aber Martin und Hanna sind nun ja auch schon 7 und 8 Jahre alt).

Von der „Sendung mit der Maus“ bin ich aber beispielsweise noch heute ein großer Fan und sehe sie gerne mit den Kindern zusammen. Ebenfalls schwer begeistert bin ich auch von anderen Wissenssendungen wie etwa „Wissen macht Ah!“ (läuft derzeit leider nicht) oder der neuen Sendung „pur+“. Diese beiden Formate sind jedoch erst für Kinder ab dem Grundschulalter interessant.

Wenn Sie eine Hilfe durch den „Fernsehdschungel“ suchen, sollten Sie sich auf der FLIMMO-Website www.flimmo.de umsehen. Hier finden Sie kritische Informationen zum Fernsehen und zu Sendungen, die Kinder interessieren.




 

Da der Fasching in diesem Jahr ziemlich kurz ist, stehen schon die ersten Kinderfaschingsbälle an und bald sind auch in den Kindergärten und Schulen wieder die kleinen Narren los. Weil zu vielen Verkleidungen nicht nur das passende Kostüm, sondern auch eine stilechte Gesichtsbemalung gehört, haben Sie bestimmt schon die Schminke griffbereit.

Kühl gelagerte Schminkstifte halten sich in der Regel problemlos, doch bei Schminke aus Tube oder Tiegel sollten Sie aufpassen: Nicht selten zersetzen sich die Produkte vom Vorjahr oder es nisten sich Bakterien und andere Krankheitserreger ein. Spätestens, wenn sich Wasser oder Öl absetzen oder wenn die Schminke körnig wird, sollten Sie sie wegwerfen!

Wenn Sie neue Karnevalsschminke kaufen wollen, können Sie das in den meisten Fällen ganz unbesorgt tun. Die Stiftung Warentest untersuchte die bunten Pasten auf Schwermetalle wie Blei, Kadmium und Quecksilber. Bis auf eine Ausnahme waren alle Produkte ok. Lediglich in der Aqua-Palette von Jofrika entdeckten die Tester vermeidbares Blei, wenn auch nur in geringer Menge.

Eine Gefahr für die Gesundheit Ihres Kindes besteht dadurch also nicht. Viel problematischer sind allergische Reaktionen auf die bunten Farben. Besonders empfindlich ist die Haut rund um die Augen und die feine Haut der Lider. Hier können Faschingsfarben schnell zu Reizungen und Rötungen führen. Am besten verzichten Sie hier auf Schminke. Das hat zudem den Vorteil, dass sich Ihr Kind die Schminke nicht aus Versehen ins Auge reiben kann, wodurch es zu Bindehautreizungen kommen kann.

Wenn Sie wissen, dass Ihr Kind auf Karnevalsschminke reagiert und Sie den betreffenden Auslöser (etwa nach Testung beim Arzt) kennen, können Sie die Inhaltsstoffe auf der Verpackung prüfen oder gegebenenfalls beim Hersteller nachfragen.

Vorbeugend können Sie selbst einen kleinen „Allergietest“ durchführen, um allergische Reaktionen im Gesicht zu vermeiden. Testen Sie die Schminke vor der Verwendung im Gesicht erst einmal an der Innenseite eines Oberarmes bei Ihrem Kind. Treten hier innerhalb von zwei Tagen Rötungen oder Juckreiz auf, sollten Sie das Produkt nicht verwenden.




 

In Deutschland sind Impfungen freiwillig, daher stehen Sie als Eltern schon in den ersten Lebensmonaten Ihres Kindes vor der schwierigen Entscheidung, ob Sie Ihr Kind impfen lassen - und wenn ja, wogegen und zu welchem Zeitpunkt. Da viele der Krankheiten, gegen die geimpft wird, heute (dank der Impfungen!) kaum noch vorkommen, wiegen mögliche Nebenwirkungen, und treten sie auch noch so selten auf, doppelt so schwer.

Es ist für Sie als Eltern trotz (oder auch gerade wegen) der vielfältigen Informationen zum Thema Schutzimpfungen alles andere als leicht, die verschiedenen, oft gegensätzlichen Standpunkte gegeneinander abzuwägen. Wir haben die wichtigsten Studien berücksichtigt und die Fakten in einem neuen Spezialreport zum Thema Impfen für Sie übersichtlich aufbereitet.

Dieser 24-seitige Spezialreport

- geht auf die "homöopathische Impfung" ein,
- liefert konkrete Zahlen zu Schutzwirkung und Nebenwirkungen,
- gibt Auskunft zu Impfkomplikationen,
- verrät Ihnen, was Sie bei Allergien beachten müssen,
- enthält Ratschläge, wie Sie durch Schüßler-Salze das Immunsystem stabilisieren können,
- gibt Ihnen eine umfassende Übersicht über alle verfügbaren Mehrfachimpfstoffe,
- verrät Ihnen, was bei der Sechsfachimpfung zu beachten ist,
- listet alle Impfstoffzusätze auf und schafft Klarheit, wie gefährlich diese sind,
- bewertet kritisch die seit 2004 empfohlene Windpockenimpfung,
- verrät Ihnen, wie Sie Ihr Kind gegen Hirnhautentzündung schützen können,
- informiert über die jüngsten Impfempfehlungen gegen Meningokokken und Pneumokokken
- zeigt klipp und klar, wann Ihr Kind eine FSME-Impfung braucht,
- stellt die neue Schluckimpfung gegen Rotaviren vor,
- behandelt auch Impfungen, die nicht im Impfplan enthalten sind wie die Grippeimpfung und
- berücksichtigt alle erforderlichen Reiseimpfungen.

Sie können diesen 24-seitigen Spezialreport zum Preis von 19,90 Euro
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Bitte vergessen Sie nicht, Ihre Adresse anzugeben!
Ich hoffe, ich kann Ihnen mit diesem besonders umfangreichen und ausführlichen Sonderheft die Impfentscheidung erleichtern!

Ihre
Andrea Schmelz

PS: Wenn bei Ihrem Kind demnächst Impfungen anstehen, finden Sie auf Seite 8 und 9 wichtige Ratschläge, wie Sie

- Ihrem Kind Schmerzen ersparen können,
- Impfkomplikationen wie Fieberkrämpfen vorbeugen und
- Impfreaktionen mit Schüßler-Salzen lindern können.




 

(von Uta Reimann-Höhn)

Sicher ist Ihr Kind nicht immer zufrieden mit seinen Bewertungen. Besonders wenn ein Test oder eine Klassenarbeit schlecht benotet wurde, wird die Schuld gerne auf den Lehrer und seine ungerechte Behandlung geschoben. Die Vorbereitungszeit war zu kurz, andere Kinder haben mit derselben Leistung eine bessere Note erhalten, oder es wurde ein anderes Thema angekündigt. Wie Sie auf schlechte Noten Ihres Kindes richtig reagieren erfahren Sie in diesem Beitrag.

Ziffernnoten oder verbale Beurteilungen sind ein fester Bestandteil des deutschen Schulsystems, mit dem alle Kinder früher oder später konfrontiert werden. Sie drücken den Leistungsstand Ihres Schulkindes aus und entscheiden über die weiterführenden Schulformen und seine berufliche Zukunft. Obwohl die Kultusministerkonferenz die Noten von „sehr gut“ bis „ungenügend“ für alle Bundesländer definiert hat, weiß doch jeder, wie unterschiedlich und subjektiv eine Beurteilung durch Noten sein kann. Jeder Lehrer, jede Schulklasse und jedes Bundesland setzt eigene Maßstäbe an, die zwar grundsätzlich sehr ähnlich, aber trotzdem nicht vergleichbar sind. Daher sind Noten, besonders natürlich schlechte, oft erklärungsbedürftig.

Das bedeuten unsere Schulnoten (lt. Kultusministerkonferenz)
- Sehr gut: Die Leistung entspricht den Anforderungen im besonderen Maße.
- Gut: Die Leistung entspricht den Anforderungen voll.
- Befriedigend: Die Leistung entspricht den Anforderungen im Allgemeinen.
- Ausreichend: Die Leistung weist Mängel auf, entspricht den Anforderungen aber im Ganzen.
- Mangelhaft: Die Leistung entspricht den Anforderungen nicht, es lässt sich jedoch erkennen, dass die notwendigen Grundkenntnisse vorhanden sind und die Mängel in absehbarer Zeit behoben werden können.
- Ungenügend: Die Leistung entspricht nicht den Anforderungen, und selbst die Grundkenntnisse sind so lückenhaft, dass die Mängel in absehbarer Zeit nicht behoben werden können.

Die Notenskala wird durch ergänzende Bestimmungen in den einzelnen Bundesländern erweitert. In manchen Bundesländern gibt es Kopfnoten, die über das Arbeitsverhalten der Schüler Auskunft geben. In den restlichen Bundesländern fließt das Arbeitsverhalten in die Fachnoten mit ein. Aber auch verbale Beurteilungen sind in manchen Schulformen nicht nur im ersten oder zweiten Schuljahr, sondern sehr viel länger Standard, zum Beispiel in den Gesamtschulen oder freien Schulen (Waldorfschule, Montessorischule etc.).

Viele Eltern sind enttäuscht, wenn ihr Kind einen Leistungsabfall hat, und wollen wissen, welche Gründe es dafür gibt. Doch Ihr Kind ist nicht immer der richtige Ansprechpartner für diese Frage. Zu leicht können Sie in Versuchung geraten, Ihr Kind fälschlich zu beschuldigen und ihm die Motivation zum Lernen zu nehmen.

So gehen Sie mit schlechten Noten richtig um
1. Schimpfen Sie nicht mit Ihrem Kind, denn durch die Note ist es schon genug bestraft.
2. Schlucken Sie Ihre Enttäuschung herunter, denn Ihr Kind sollte sie nicht bemerken. Sprechen Sie lieber mit Freunden oder Ihrem Lebenspartner darüber.
3. Lassen Sie sich die entsprechende Arbeit zeigen und bilden Sie sich eine eigene Meinung. Zeigt der Notenspiegel, dass die gesamte Arbeit schlecht ausgefallen ist, lohnt sich die Frage beim Fachlehrer nach Wiederholung. In strittigen Fällen entscheidet darüber die Schulleitung.
4. Klären Sie bei Klassenarbeiten, ob sie angekündigt worden sind und ob der Stoff hinreichend im Unterricht erarbeitet wurde. Achtung: Bei Tests besteht zu einer Ankündigung allerdings keine Verpflichtung.
5. Sprechen Sie mit Ihrem Kind darüber, was schief gelaufen ist. Vermeiden Sie unbedingt Schuldzuweisungen.
6. Heben Sie die Teilbereiche der Arbeit hervor, die Ihr Kind gut gelöst hat.
7. Geben Sie Ihrem Kind eine Perspektive, damit es seine Motivation nicht verliert: „Jetzt wissen wir ja, was nicht geklappt hat, und können uns für die nächste Arbeit besser vorbereiten.“
8. Fühlt sich Ihr Kind durch die Note ungerecht behandelt, sollten Sie sich die Gründe genau erklären lassen. Sind sie stimmig, ist ein Anruf bei dem Fachlehrer sinnvoll. Im gemeinsamen Gespräch lässt sich vieles klären.
9. Sprechen Sie mit anderen Eltern aus der Klasse Ihres Kindes. Bestehen dort möglicherweise ebenfalls Unzufriedenheiten? Dann gehört das Thema auf einen Elternabend.
10. Seien Sie nicht nachtragend, und schauen Sie nach vorne. Wenn Ihr Kind sich tagelang über die schlechte Note ärgert und durch Sie immer wieder daran erinnert wird, kann es sich schlecht auf die nächste Arbeit konzentrieren.

Lesen Sie hier mehr von der Lerntrainerin Uta-Reimann-Höhn


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Vielen Kindern fällt es nicht leicht dem heutigen Stress in unserer Gesellschaft standzuhalten. Bereits in frühen Jahren sind sie einem Erfolgsdruck ausgesetzt, der schnell zur Belastung für die ganze Familie werden kann. Nicht immer wird man mit so einer Situation fertig. Unser Ratgeber "Lernen und Fördern mit Spaß!" bietet Ihnen wichtige Hilfestellungen in allen Fragen rund um Ihre Kinder. Sie erhalten jeden Monat auf 12 Seiten wertvolle Eltern-Informationen, die Ihnen helfen werden, Ihr Kind sinnvoll zu fördern, beim Lernen zu motivieren und ihm mit Spaß zum Schulerfolg zu verhelfen! Überdies halten wir für Sie als Bonus eine große Anzahl Übungsblätter zu verschiedenen Fächern bereit, die Sie sich auf unserer Homepage downloaden können. Holen Sie sich Ihre Gratistestausgabe und machen Sie dem Lernfrust den Garaus...
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Heute möchte ich Ihnen unser neues Lieblingsspiel vorstellen, das uns vor kurzem Martins Patenonkel geschenkt hat: „Wer war’s?“ von Ravensburger (im Spielwarenhandel für etwa 35 Euro, übers Internet ab ca. 30 Euro erhältlich), ein elektronisches Brettspiel für zwei bis vier Mitspieler ab sechs Jahren. Da Martin gerade im „Detektivfieber“ ist, hat das Spiel natürlich wie eine Bombe eingeschlagen... Aber ganz im Vertrauen: Mir gefällt das Spiel ebenfalls und ich spiele richtig gerne mit (nicht wie bei vielen anderen Spielen, wo ich das nur den Kindern zuliebe mache...).

Hier eine kurze Information zur Geschichte: Große Aufregung im Königsschloss, denn der magische Ring ist verschwunden, der das Königreich vor dem bösen Zauberer beschützt. Die einzigen, die den Dieb kennen, sind die Tiere – und sie können sprechen. Möglich macht das die elektronische Einheit im Spiel, die in einer Truhe versteckt ist. Aus ihr klingen die Tierstimmen und geben Hinweise auf denjenigen Schlossbewohner, der den Ring gestohlen hat. Zehn Verdächtige könnten es gewesen sein: War es der Ritter, das Kindermädchen, der Schmied - oder gar das Burgfräulein?!

Die Mitspieler wandern mit ihren Spielfiguren von Raum zu Raum durch das Schloss, suchen Schlüssel (zum Öffnen von Türen oder Truhen) und Futter für die Tiere. Denn im Gegenzug für Futter verraten die Tiere ihre Geheimnisse: „Der Dieb ist eine Frau“, zischt beispielsweise die Schlange in der Kapelle. Im Rittersaal daneben verlangt z. B. der Hund: „Gib mir die Pilze“. Gibt man ihm die entsprechende Karte, lässt er sich einen weiteren Tipp entlocken: „Der Dieb trägt Kleidung mit langen Ärmeln.“ In bestimmten Räumen kann man außerdem zaubern, z. B. die Tür zum Verlies oder zum Turm öffnen oder die Uhr zurückstellen. Denn man muss sich beeilen, weil der Zauberer dem Schloss immer näher kommt und droht: „Um sechs Uhr wird das Königreich mir gehören!“

Es geht bei diesem Spiel auch richtig gespenstisch zu, denn der Schlossgeist wandert ebenfalls durch die Räume. Er jagt bei einem Zusammentreffen alle Spieler ins Kinderzimmer und von dort wird dann von Neuem losgezogen. Es gibt aber auch eine gute Fee, die den Kindern hilft und z. B. weitere Spielzüge gewährt.

Zum Schluss wird es nochmal ganz spannend, wenn man den Dieb zu kennen glaubt: Stimmt der Tipp, klingt es „Gut gemacht! Ihr habt den Dieb erkannt und den Ring gefunden. Das Königreich ist gerettet!“ Zur Belohnung darf man die sprechende Truhe öffnen und eines der Kinder kann sich stolz den echten Ring an den Finger stecken.

Das Spiel wird nie langweilig, denn durch die Elektronik mit ihren Zufallselementen ist kein Spielablauf wie der andere! Wenn die Ziege beim vorhergehenden Spiel ihre Geheimnisse für ein Stück Brot preisgegeben hat, möchte sie beim nächsten lieber die Kirschen – nichts ist vorhersehbar. Und auch der Dieb ist immer wieder ein anderer. Vieles im Spiel erklärt sich von selbst und die wenigern erforderlichen Regeln sind einfach zu behalten. Es gibt zudem drei Schwierigkeitsstufen, sodass in der einfachen Variante eventuell auch Fünfjährige schon mitspielen können, während größere Kinder in der schwierigsten Stufe noch eine besondere Herausforderung finden.

Spielspaß ist bei diesem Spiel garantiert. Nur eines ist wichtig: Sie benötigen für die sprechende Truhe drei 1,5V-Batterien (LR06), die nicht enthalten sind und ohne die das Spiel nicht funktioniert. Also unbedingt vorher die passenden Batterien besorgen, damit es keine enttäuschten Gesichter gibt!




 

Liebe Mutter, lieber Vater,

natürlich wollen Sie – wie alle Eltern – Ihr Kind vor Unfällen und Verletzungen möglichst bewahren. Doch Hand aufs Herz, wüssten Sie, was im Fall des Falles zu tun wäre? Denn gerade bei schweren Verletzungen können Minuten über das Leben eines verunglückten Kindes entscheiden!

Damit Sie Ihrem Kind im Notfall rasch und sicher helfen können, finden Sie in unserem neuen Spezialreport „Erste Hilfe bei Kindern“:
· ein doppelseitiges Flussdiagramm, das Sie Schritt für Schritt durch alle lebensrettenden Maßnahmen führt, wenn Ihr Kind bewusstlos ist – vom richtigen Timing für den Notruf über die Kontrolle von Atmung und Herztätigkeit bis hin zur Beatmung und Herzdruckmassage
· viele Schemazeichnungen und Schritt-für-Schritt-Anleitungen, z. B. für die stabile Seitenlage, das Anlegen eines Druckverbandes oder die korrekte Schocklagerung,
· genaue Anleitungen zur Ersten Hilfe bei Wunden, Blutungen, Verbrennungen, Unfällen und Vergiftungen samt den passenden homöopathischen Mitteln und bewährten Hausmitteln, soweit diese sinnvoll sind,
· die neuesten Richtlinien für die Herz-Lungen-Wiederbelebung sowie die seit September 2007 gültigen optimierten Behandlungsempfehlungen bei Verbrennungen und Vergiftungen
· eine Liste, was in Ihre Kinder-Notfall-Apotheke alles hineingehört, insbesondere alle wichtigen homöopathischen Erste-Hilfe-Mittel,
· alle Notrufnummern, auch für den Giftnotruf,
· eine Übersicht, was sich hinter den Symptomen Atemnot und Bauchschmerzen alles verbergen kann und wie Sie richtig helfen, z. B. bei einem eingeatmeten Fremdkörper,
· das kleine Einmaleins der Wundversorgung für jede Art von Wunden,
· eine Checkliste, wann Ihr Kind nach einem Sturz ins Krankenhaus muss,
· Informationen darüber, wie Sie ausgeschlagene Zähne retten können,
· einen Unfall-Check-up, der Ihnen hilft, keine Verletzung Ihres Kindes zu übersehen,
· das bewährte PECH-Schema zur Behandlung von Spiel- und Sportverletzungen,
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Ihre
Andrea Schmelz

PS: Ich wünsche Ihnen und Ihrem Kind, dass Sie diesen Spezialreport „Erste Hilfe“ niemals brauchen! Falls Ihrem Kind aber doch einmal etwas zustößt, können Sie ihm zumindest ohne Zeitverzögerung richtig helfen.



 

Und hier noch eine Runde Schmunzeln zum Wochenende...

Auf in den Süden!
„Mama, schau mal, da fliegen Aufzugvögel“, ruft Amelie (2 Jahre) und zeigt auf einen Vogelschwarm, der am Himmel Richtung Süden fliegt. (von Ruth Jansen)

Entblätterte Tanne
Unsere Tochter Nina (gerade 3 geworden) sang letztens so vor sich hin. Dabei fiel ihr auch das Lied „Oh Tannenbaum“ wieder ein, das sie im KiGa gehört hatte. Auf einmal protestierte sie lauthals: „Aber der Tannenbaum hat doch keine Blätter!“ (von Daniela Richter)

Bärenfinger?
Als ich gestern Abend die „großen“ Jungs Timm (5 Jahre) und Samuel (3 Jahre) ins Bett brachte, schaute Samuel ganz nachdenklich seine Finger an und stellte dann entsetzt fest: „Mami, guck doch, ich hab da braunes Fell!“ Er hatte ein Häutchen am Fingernagel, das wohl eingerissen war und geblutet hat. Das Blut ist getrocknet und das sah für ihn wie „braunes Fell“ aus. Ich musste doch sehr schmunzeln! (von Sabine Oecknick aus Dettingen)

Kein weibliches Privileg
Ich erzählte unseren Freunden kürzlich, dass Joshua (4,5 Jahre) in einem Krippenspiel (die Weihnachtsgeschichte „aus Sicht der Tiere“) mitmacht. Darauf sein Kommentar: „Ja, und ich bin eine Zicke!“ Er meinte damit natürlich die Ziege, die er darstellt. (von Marion Bayer)

Salzfass auf Rädern
Wir sind auf der Autobahn bei Schneefall unterwegs. Auf der Gegenfahrbahn nähert sich ein blinkendes Streuauto. Ich erkläre Josephine (4 Jahre), dass so ein Streuauto Salz auf die Fahrbahn streut, damit die Autos nicht rutschen. Einige Zeit später kommt uns wieder eines entgegen, da ruft Josephine: „Mama, da ist schon wieder so ein .... so ein Salzstreuer!“ (von Sybille Hildner-Lippolt aus Ispringen)

Kleiner Macho
Wir machen mit unserem Sohn Lasse (2,5 Jahre) an einem schönen sonnigen Herbstnachmittag einen Spaziergang im Wald. Uns kommt ein Pärchen entgegen und Lasse sagt laut: „Guckt mal, da ist eine Frau ... und ein Mensch!“ (von Tanja Pohlmann aus Lünen)

Kinderkriegen früher und heute
Die Cousins Jana (4 Jahre), Daniel (3 Jahre) und Matti (2 Jahre) sitzen am Esstisch und malen mit der Tante „Jesuskind im Stall“. Jana: „Gell, heute werden die Kinder nicht mehr im Stall gebohrt.“ Tante: „Nein.“ Dani: „Wo werden die Kinder gebohrt?“ Matti: „In der Ambulanz!“ Für alle Nicht-Schweizer: Da die Kinder Schweizerdeutsch reden, ist mit „Ambulanz“ der Krankenwagen gemeint... (von Martina Külling aus der Schweiz)

Mama hat das letzte Wort
Ein Freund war mit seinem Sohn Marvin (4 Jahre) zu Besuch. Der Vater rügte den Kleinen, der gern mal Geschichten erfindet, er solle nicht schwindeln. Daraufhin Marvin: „Mama sagt auch immer, ich lüge, aber dann sage ich, das stimmt gar nicht.“ Ich fragte, wer denn nun Recht habe. Marvin: „Mama!“ (von Daniela Yindi)

Vielen Dank an alle Einsender/innen!
Wenn Sie auch einen netten Spruch Ihres Kindes auf Lager haben, senden Sie ihn bitte an gesundheit.erziehung@onlinehome.de. Dann können wir freitags alle darüber schmunzeln!





 


Herzlichst

Ihre


Dr. med Andrea Schmelz

P.S. Hier können Sie eine Gratis-Testausgabe der monatlich erscheinenden Print-Ausgabe von Gesundheit & Erziehung für mein Kind bestellen: Gratisausgabe

Als Dankeschön für Ihr Interesse erhalten Sie als Geschenk die folgenden 4
wertvollen Broschüren:

1. Die homöopathische Hausapotheke für Kinder

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Pisa war gestern - Ab jetzt blüht Ihr Kind in der Schule richtig auf!
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Nettes aus Kindermund :)

Erleuchtung: Als wir es uns vor Weihnachten jeweils abends gemütlich machten, das Licht löschten und nur noch die kleinen elektrischen Kerzchen brannten, war Zeit für eine Weihnachtsgeschichte. Ich montierte, damit ich den Text lesen konnte, meine Stirnlampe. So zirka nach 10 Minuten wurde meine kleine Tochter (2 ½-jährig) unruhig. Als ich zu ihr schaute, sagte sie zu mir: „Zünde mich nicht an, ich bin keine Kerze!“ Noch heute muss ich lachen, wenn ich daran zurückdenke.