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Elternbrief


E-Mail Newsletter 11-03-2008
 

 


Themen:
 

 

Liebe Eltern,

fühlen Sie sich derzeit fit oder macht sich bei Ihnen eher die Frühjahrsmüdigkeit breit? Seit wir unseren Hund haben, ist das kein Thema mehr für mich, denn ich bin jeden Tag mindestens eine Stunde an der frischen Luft und gehe spazieren oder fahre Rad. Regelmäßige Bewegung, am besten um die Mittagszeit, wenn es draußen schön hell ist, hilft gegen körperliche und seelische „Durchhänger“.

Wichtig ist natürlich auch die richtige Ernährung mit viel Obst und Gemüse – aber das sollten wir ja das ganze Jahr über und nicht nur im Frühling... Unterstützend kann ich Ihnen noch eine kleine „Frühjahrskur“ mit Schüßler-Salzen empfehlen:

1. Vor dem Frühstück: Natrium sulfuricum D6 (Nr. 10), das biochemische Ausleitungsmittel
2. Vor dem Mittagessen: Kalium phosphoricum D6 (Nr. 5), das Salz für Nerven und Psyche
3. Vor dem Abendessen: Natrium phosphoricum D6 (Nr. 9), das Stoffwechsel-Salz

Dosierung: Nehmen Sie diese drei Mittel zur angegebenenTageszeit (eine halbe Stunde vor den Mahlzeiten). Geben Sie jeweils 5 Tabletten in ein Glas heißes Wasser, rühren Sie mit einem Plastiklöffel um, bis sich die Tabletten aufgelöst haben, und trinken Sie schluckweise. Kurdauer: zwei bis drei Wochen.


 

Der Frühling naht in großen Schritten – höchste Zeit, sich um die Füße Ihres Kindes zu kümmern. Die dicken Winterstiefel haben bald ausgedient und müssen gegen Halbschuhe ausgetauscht werden. Damit die auch optimal passen und die kleinen Füße nicht einklemmen, gibt es hier wichtige Tipps für Sie:

Passende Kinderschuhe sind mindestens 12 mm (durchschnittliche Breite der Kleinfingerspitze eines Erwachsenen) und maximal 17 mm (durchschnittliche Breite der Daumenspitze eines Erwachsenen) länger als die Füße. In den meisten Schuhgeschäften wird bislang nur die Länge der Kinderfüße gemessen. Da die Schuhgrößen aber selten korrekt sind, genügt das nicht. Bestehen Sie deshalb darauf, dass die Füße und die Innenlänge der Schuhe gemessen werden!

Zwei Do-it-yourself-Methoden für passende Schuhe:
1. Papp-Schablone: Fußumriss auf einen Karton zeichnen und an der längsten Zehe mindestens 12 mm (für neue Schuhe 17 mm – dann passen die Schuhe ca. 5 Monate) hinzufügen. Schablone ausschneiden (2-Finger breiten Streifen). Passt der Streifen in den Schuh, dann ist der Schuh lang genug. Wie das genau funktioniert, können Sie sich auf www.kinderfuesse.com unter „FAQ“ in der Rubrik „Passform Kinderschuhe“ ansehen.
2. Einlagesohle: Falls die Einlagesohle des Kinderschuhes herausnehmbar ist: Kind draufstellen und bei der längsten Zehe einen Strich mit Kuli machen. Von der Markierung bis zur Spitze der Einlagesohle muss mindestens ein Spielraum von 12 mm sein. Achtung: Untersuchungen zeigten, dass Einlagesohlen häufig nicht dieselbe Länge wie die Schuhe haben. Überprüfen Sie deshalb, bevor Sie die Einlagesohle aus dem Schuh nehmen, ob sie sich hin und her schieben lässt (Einlagesohle zu kurz) oder ob sie sich in der Schuhspitze aufrollt (Einlagesohle zu lang).

Wie wichtige die Kontrolle von Kinderfuß und -schuh ist, haben zwei österreichische Forschungsprojekte gezeigt:
1. Kinder stecken in zu kurzen Schuhen: Mehr als die Hälfte der untersuchten Kinder (Altersgruppe 3-10 Jahre, Anzahl: 1724) trägt zu kurze Straßen- und Hausschuhe.
2. Wissenschaftlicher Nachweis: Zu kurze Schuhe schädigen Kinderfüße! In der statistischen Berechnung fällt auf, dass sich vor allem zu kurze Hausschuhe negativ auswirken. Vermutlich deshalb, weil sie besonders lange getragen werden.
3. Eltern: Werden zu wenig informiert und wissen daher auch zu wenig. Ein Großteil der befragten Eltern weiß nicht, dass passende Schuhe 12 bis 17 mm länger als die Füße sein sollten (Anzahl der befragten Eltern: 1005). Die meisten Eltern kennen zwar Methoden um die Passform von Kinderschuhen zu überprüfen – die Analyse zeigt aber, dass kaum eine dieser Methoden korrekt angewendet wird.
4. Mogelpackung Kinderschuh: Auf die Größenangaben von Kinderschuhen ist kein Verlass: Mehr als 90 Prozent sind kürzer als sie sein sollten. Wo also z. B. Größe 30 draufsteht, ist nur 28 drin (durchschnittliche Abweichung 12,6 mm kürzer; das entspricht knapp 2 Schuhgrößen). (Quelle: kinderfuesse.com)



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Frage: Liebe Frau Dr. Schmelz,
immer wieder heißt es, es sei schlecht für die Füße, wenn ein Kind in gebrauchten Schuhen laufen muss. Dennoch wollte ich fragen, ob gut erhaltene, getragene Kinderschuhe für jüngere Geschwister geeignet sind. Ich habe zwei Töchter im Alter von drei Jahren bzw. 16 Monaten
und möchte gerne wissen, ob die Kleine die Schuhe von der Großen tragen darf.
Vielen Dank für Ihre Antwort und viele Grüße
Kerstin Mähler, per E-Mail

Antwort: Liebe Frau Mähler,
ob Schuhe „vererbt“ werden dürfen, wird selbst unter Experten kontrovers diskutiert. Einigkeit besteht darin, dass gebrauchte Sportschuhe wie Eislauf- oder Fußballschuhe sowie Roller-Skates nicht empfehlenswert sind. Kaufen Sie Sportschuhe also für jedes Kind neu. Flexible Schuhe wie etwa Badeschuhe oder Gummistiefel, die nicht am Fuß anliegen, kann Ihre Kleine hingegen problemlos von der großen Schwester übernehmen. Bei Haus- und Straßenschuhen gibt es selbst unter Kinderärzten unterschiedliche Meinungen. Natürlich müssen Länge und Breite des „vererbten“ Schuhs dem Fuß Ihrer jüngeren Tochter entsprechen. Erfüllt der Schuh zusätzlich folgende Kriterien, sind Schäden für die Füße der Kleinen äußerst unwahrscheinlich:
- neuwertiger Zustand, also keinesfalls „ausgelatscht“!
- keine asymmetrischen Gebrauchsspuren wie eine einseitig abgelaufene Sohle
- günstig: eine herausnehmbare Innensohle, sodass für das zweite Kind eine neue Einlegsohle gekauft werden kann.
Ganz auf Nummer sicher gehen Sie natürlich, wenn Sie für Ihre Kleine immer neue Schuhe kaufen, was ich persönlich allerdings – gerade in Anbetracht dessen, was gute Kinderschuhe kosten! – für nicht erforderlich halte.
Alles Gute für Sie und Ihre beiden Mädchen!
Herzlichst
Ihre
Andrea Schmelz



 

Liebe Mutter, lieber Vater,

natürlich wollen Sie - wie alle Eltern - Ihr Kind vor Unfällen und Verletzungen möglichst bewahren. Doch Hand aufs Herz, wüssten Sie, was im Fall des Falles zu tun wäre? Denn gerade bei schweren Verletzungen können Minuten über das Leben eines verunglückten Kindes entscheiden!

Damit Sie Ihrem Kind im Notfall rasch und sicher helfen können, finden Sie in unserem aktuellen Spezialreport "Erste Hilfe bei Kindern":
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- viele Schemazeichnungen und Schritt-für-Schritt-Anleitungen, z. B. für die stabile Seitenlage, das Anlegen eines Druckverbandes oder die korrekte Schocklagerung,
- genaue Anleitungen zur Ersten Hilfe bei Wunden, Blutungen, Verbrennungen, Unfällen und Vergiftungen samt den passenden homöopathischen Mitteln und bewährten Hausmitteln, soweit diese sinnvoll sind,
- die neuesten Richtlinien für die Herz-Lungen-Wiederbelebung sowie die seit September 2007 gültigen optimierten Behandlungsempfehlungen bei Verbrennungen und Vergiftungen
- eine Liste, was in Ihre Kinder-Notfall-Apotheke alles hineingehört, insbesondere alle wichtigen homöopathischen Erste-Hilfe-Mittel,
- alle Notrufnummern, auch für den Giftnotruf,
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- das kleine Einmaleins der Wundversorgung für jede Art von Wunden,
- eine Checkliste, wann Ihr Kind nach einem Sturz ins Krankenhaus muss,
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Mit diesem besonders umfangreichen und ausführlichen Sonderheft haben Sie alle wichtigen Informationen griffbereit, die im Notfall das Leben Ihres Kindes retten können.

Ihre
Andrea Schmelz

PS: Ich wünsche Ihnen und Ihrem Kind, dass Sie diesen Spezialreport "Erste Hilfe" niemals brauchen! Falls Ihrem Kind aber doch einmal etwas zustößt, können Sie ihm zumindest ohne Zeitverzögerung richtig helfen.



 

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Ostern naht mit Riesenschritten. Wenn Sie für Ihr Baby ab sechs Monaten ein nettes Spielzeug fürs Osternest suchen, liegen Sie mit „Rennhase Rudi“ von HABA (im Spielwarenhandel für ca. 20 Euro) bestimmt goldrichtig. Der putzige Hase sitzt in einem kleinen, weichen Stoffauto, dessen Räder sich richtig drehen können (sind mit Gummibändern befestigt). Das Auto zieht den Anhänger für Häschens Möhre (lässt sich magnetisch mit dem Auto verbinden).



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Und hier noch ein paar nette Stilblüten...

Aua, armes Ei!
Mein Sohn (damals 3 Jahre) sagte einmal, als es Spiegeleier gab: „Das esse ich nicht. Das Ei blutet“. Dabei war das Eigelb noch weich und es lief beim Hineinstechen mit der Gabel heraus. (von Roswitha Rudolph)

Kreative Wortneuschöpfung
Andrina (2,5 Jahre) verdreht oft die Silben der einzelnen Wörter. So sagt sie, wenn sie rülpsen muss (in der Schweiz „Görpse“ genannt) „Brötli“ für „Görpsli“. Es hat lange gedauert, bis ich den Zusammenhang verstanden habe, aber ich finde, das ist eine nette Version für diese Tönchen. (von L. Schudel Pfeiffer aus der Schweiz)

Gehörntes Frühstück
Johanna (2 Jahre) beim Frühstück: „Mama, ich hab mir ein Horn geschmiert!“ Gemeint war ein Hörnchen. (von Britta Sahr)

Neuzüchtung?
Ich hatte meine erste Arbeitsstelle vor 23 Jahren in einem Kinderkrankenhaus und spielte mit den asthma- und ekzemkranken Kindern Pantomime. Ein kleines Mädchen, ca. 5 Jahre alt, machte allerhand vor, aber keiner kam auf ihr Wort. Ich bat sie schließlich, es mir ins Ohr zu flüstern, damit ich ihr helfen kann. Sie sagte: „Es ist eine Blume und die heißt ‚Großmütterchen’.“ (statt Stiefmütterchen). Ich werde diese Situation nie vergessen. Habe selten so gelacht wie damals. (von Sabine Konzmann)

Vielen Dank an alle Einsender/innen!
Wenn Sie auch einen netten Spruch Ihres Kindes auf Lager haben, senden Sie ihn bitte an gesundheit.erziehung@onlinehome.de. Dann können wir im Newsletter alle darüber schmunzeln!





 


Herzlichst

Ihre


Dr. med Andrea Schmelz

P.S. Hier können Sie eine Gratis-Testausgabe der monatlich erscheinenden Print-Ausgabe von Gesundheit & Erziehung für mein Kind bestellen: Gratisausgabe

Als Dankeschön für Ihr Interesse erhalten Sie als Geschenk die folgenden 4
wertvollen Broschüren:

1. Die homöopathische Hausapotheke für Kinder

2. Die kleine Erziehungs-Notfall-Fibel

3. Schnelldiagnosen bei Kinderbeschwerden

4. So isst Ihr Kind richtig

 


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Kinderarzt Checkliste: So erkennen Sie einen guten Kinderarzt


Der Lehrercheck: Wie gut sind die Lehrer/innen Ihres Kindes wirklich?


Linktipp: So kommt Ihr Kind glücklich und erfolgreich durch die Schule: Lernen und Fördern mit Spaß!



 

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Erleuchtung: Als wir es uns vor Weihnachten jeweils abends gemütlich machten, das Licht löschten und nur noch die kleinen elektrischen Kerzchen brannten, war Zeit für eine Weihnachtsgeschichte. Ich montierte, damit ich den Text lesen konnte, meine Stirnlampe. So zirka nach 10 Minuten wurde meine kleine Tochter (2 ½-jährig) unruhig. Als ich zu ihr schaute, sagte sie zu mir: „Zünde mich nicht an, ich bin keine Kerze!“ Noch heute muss ich lachen, wenn ich daran zurückdenke.