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Elternbrief


E-Mail Newsletter 18-03-2008
 

 


Themen:
 

 

Liebe Eltern,

bunte Ostereier gehören zum Osterfest in der Familie einfach dazu – schließlich wollen die Kleinen ja auch ganz eifrig Eier suchen. Deswegen habe ich heute für Sie einen „Ostereier-Spezial-Newsletter“ mit vielen praktischen Tipps zusammengestellt.
Wussten Sie eigentlich, warum es gerade zu Ostern Eier gibt? Früher durften Christen in der Fastenzeit keine Eier essen. Die angesammelten Eier (die Hühner legten ja trotzdem) wurden deshalb hartgekocht und mussten nach dem Ende der Fastenzeit möglichst schnell verzehrt werden.
Außerdem gilt das Ei in vielen Kulturen als Symbol für Fruchtbarkeit. Im Christentum wird das Ei als Zeichen für die Auferstehung gedeutet: Wenn die harte Schale gesprengt wird, bricht neues Leben hervor. So soll das Alte Testament der harten Schale des Eies entsprechen, aus der das Neue Testament mit Christus als Leben hervor bricht.


 

Tipps zum Eierkauf:
1. Wenn Sie Ostereier kochen und färben wollen, sollten Sie immer frische Eier nehmen. Das Legedatum eines Eis können Sie anhand des auf der Verpackung aufgedruckten Mindesthaltbarkeitsdatum ermitteln. Sie brauchen einfach nur 28 Tage zurückzurechnen.
2. Was die Kennzeichnungen auf dem Ei bedeuten: Zahlen von 0 bis 3 kennzeichnen die Art der Hühnerhaltung. Die 0 steht für ökologische Erzeugung, die 1 für Freilandhaltung, die 2 für Bodenhaltung und die 3 für Käfighaltung. Die zwei Buchstaben stehen für das Herkunftsland. DE steht z. B. für Deutschland und NL für die Niederlande.
3. Kaufen Sie nur Eier mit glatter und unbeschädigter Oberfläche. Das Ei darf keine Dellen und Risse haben. Kleinere Eier haben meist eine dickere Schale. Eine besonders feste Schale haben die mittleren, braunen Eier.

Tipps zum Kochen und zur Aufbewahrung:
1. Bis zum Färben und auch danach werden die Eier am besten im Kühlschrank aufbewahrt.
2. Kochen Sie Ostereier 10 Minuten lang hart.
3. Wenn Sie die Eier nach dem Färben mit einer Speckschwarte einreiben, bekommen diese nicht nur einen schönen Glanz, sondern sind auch länger haltbar, weil das Fett die Poren verschließt.

Informationen zum Eierfärben:
Die im Handel erhältlichen Färbetabletten für Eier bestehen aus Lebensmittelfarbe und sind gesundheitlich an und für sich unbedenklich. Leider aber nicht immer für Allergiker!
Die chemischen Azofarbstoffe wie Azorubin (rot, E 122), Tartrazin (Gelb, E 102), Brillantschwarz (E 151) und Chinolingelb (E 104) können Hautrötungen, Juckreiz oder im schlimmsten Fall sogar einen Neurodermitis-Schub oder einen Asthma-Anfall auslösen. Die Farbstoffe dringen durch winzige Risse und Sprünge in der Eierschale ins Innere des Eis und werden so, wenn auch nur in geringen Mengen, mitgegessen.
Nicht einmal bei den im Handel erhältlichen natürlichen Farbstoffen ist ein Allergierisiko ausgeschlossen. So können die natürlichen Farbstoffe Conechillin oder Kurkumin für manche Allergiker problematisch sein.

Die ungefährliche Alternative: Selbst gefärbte Eier mit Naturfarben
Naturfarben für Ostereier färben im Allgemeinen nicht so grell wie künstliche Farben und verblassen bei längerem Liegen oder ändern die Farbe. Dafür passen alle Farben harmonisch zueinander. Es empfiehlt sich, eine kleine Menge Alaun oder Pottasche vorrätig zu halten. Manche Eier nehmen die Farbe mit diesem Hilfsmittel besser an.

Wenn Sie die Eier 10 Minuten lang jeweils in folgendem Sud aus einem halben Liter Wasser garen, erhalten Sie unterschiedliche Farbtöne:
1. Birkenblätter (30 Gramm), gepulverte Curcumawurzel (10 Gramm) oder sechs Esslöffel Johanniskraut tönen hellgelb (eventuell einen halben Teelöffel Alaun oder Pottasche zugeben)
2. Rooibos-Tee färbt, je nach Dauer, die Eier von erdigem Gelb bis zu kräftigem Orange
3. Gelbwurz (20 Gramm) färbt sonnengelb
4. grüner Matetee (30 Gramm) tönt lindgrün, ebenso Spinat
5. mit roten Früchtetees können Sie helle Lilatöne zaubern
6. getrocknete Heidelbeeren (20 Gramm), aber auch Rote-Beete-Saft oder Blaubeersaft ergeben einen violetten Farbton
7. Holundersaft gibt ein schönes Blau
8. pulverisierte Walnussschalen (20 Gramm) machen die Eierschalen braun, Zwiebelschalen sowie schwarzer Tee schattieren sie gelbbraun

Für das Färben sollten Sie möglichst einen alten Emaille-Topf nehmen, da die Farbreste nicht immer hundertprozentig zu entfernen sind. Auch alte gläserne Kaffeekannen sind geeignet. In Metalltöpfen ändern sich die Farben manchmal.



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Was tun, wenn Erbsen zum Wurfgeschoss werden oder eifrige kleine Baumeister den Teller Kartoffelbrei mit Soße in etwas verwandeln, das wie die Bewässerungsanlage eines Reisfeldes aussieht?
Wenn jedes Gemüsewürfelchen aus der neuen Auflaufkreation sorgsam aussortiert und am Tellerrand aufgetürmt wird?
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Zu Ostern werden Eier natürlich nicht nur hart gekocht und gegessen, sondern gerne auch ausgepustet und verziert. Doch beim Auspusten der rohen Eier ist Vorsicht geboten, denn auf der Schale (und natürlich auch im Inneren!) können sich Salmonellen und andere Keime befinden.

Wie Sie ohne Infektionsgefahr Eier ausblasen, verrät das Bundesinstitut für Risikobewertung: Mit einem dünnen Strohhalm, einer Einwegspritze mit Kanüle oder einem speziellem Blasebalg lassen sich die Eier gefahrlos ausblasen und spülen. Wenn Sie außerdem die folgenden Tipps beachten, können Sie eine Magen-Darm-Infektion durch Salmonellen ziemlich sicher vermeiden:
1. Nur saubere, frische Eier ausblasen und bemalen
2. Eier vorsichtig anbohren und die verwendeten Werkzeuge gründlich reinigen
3. Die ausgeblasenen Eier vor dem Verzieren außen und innen mit lauwarmem Wasser und wenig Spülmittel gründlich reinigen und mit Küchenpapier sorgfältig trocken tupfen
4. Verspritztes Eiweiß oder Eigelb mit Küchenpapier entfernen und Arbeitsflächen gründlich reinigen
5. Hände nach dem Auspusten und Verzieren von rohen Eiern gründlich mit warmem Wasser und Seife waschen und gut abtrocknen

Wer auf Nummer sicher gehen will, kann hart gekochte Eier oder solche aus Holz, Styropor, oder Kunststoff bemalen.
Hier noch ein paar Vorschläge, wie Sie mit Ihrem Kind die Eier anschließend verzieren können:
1. Bemalen: Kleineren Kindern gelingt das am leichtesten mit Filzstiften (bitte darauf achten, dass diese nicht in den Mund genommen werden!). Sollen die Eier einfach nur farbig werden, eignen sich auch Wasserfarben.
2. Bekleben: Schneiden Sie schöne österliche Motive aus Servietten aus und kleben Sie diese mit Kleister auf das Ei. Die Kleinsten können auch einfach nur bunte Papierschnipsel aufkleben (z. B. aus Transparentpapier gerissen)
3. Umwickeln: Das Ei mit Kleister einstreichen und mit bunten Wollfäden umwickeln.



 

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Liebe Mutter, lieber Vater,

natürlich wollen Sie - wie alle Eltern - Ihr Kind vor Unfällen und Verletzungen möglichst bewahren. Doch Hand aufs Herz, wüssten Sie, was im Fall des Falles zu tun wäre? Denn gerade bei schweren Verletzungen können Minuten über das Leben eines verunglückten Kindes entscheiden!

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Ihre
Andrea Schmelz

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Trotz aller „Eiereien“ dürfen natürlich auch heute die Aussprüche aus Kindermund nicht fehlen!

Altes Gemüse
Tebbe (3,5 Jahre) sitzt am Küchentisch und macht sich ein Brot. Dazu verlangt er dann nach „verrosteten Zwiebeln“ - er meinte geröstete Zwiebeln, die es kürzlich zum Hot Dog gab. (von Silke de Beer)

Gut beobachtet
Als vor kurzem meine Enkelin Sophia (2 Jahre und 8 Monate) bei mir zu Besuch war, wurde gerade in einer Fernsehsendung aus dem Nürnberger Zoo gezeigt, wie eine Tierpflegerin mit Mundschutz und Gummihandschuhen dem Eisbärbaby „Flocke“ die Flasche gab. Ganz erstaunt rief Sophia: „Oma, schau mal, die Frau trägt einen Helm auf dem Mund.“ Bis ich ihr erklärt hatte, dass das zum Schutz des kleinen Bären ist, wurde nochmals die Frau mit dem friedlich schlafendem Bärenbaby eingeblendet, diesmal waren die Gummihandschuhe an einer Stelle etwas eingerissen. Sophia merkte dies sofort und kommentierte: „Der Handschuh hat ein Aua.“ (von Gabriele Appel aus Wilhelmsthal)

Fürsorgliche Kinder
Meine Tochter Emma Pauline spielte den ganzen Nachmittag ausgiebig mit ihrer besten Freundin Muriel (beide 4 Jahre). Dabei haben sie ordentlich für Unordnung gesorgt. Als Muriel abgeholt worden war, fragte ich sie: „Und, ist oben auch alles verwüstet?“ Antwort: „Nein, es geht. Wir haben dir einen Weg frei gelassen!“ (von Heike Ebmeier aus Glückstadt)

Tolle Kreuzung
Unser Sohn Peter (2 Jahre) geht liebend gerne in den Tiergarten und kann auch schon sehr viele Tiere benennen bzw. weiß, welches Tier im nächsten Käfig „lauert“. Auf die Frage seines Papas, was denn das für ein Tier sei, musste er jedoch beim Nashorn kurz zögern. Mein Mann und ich können uns noch gut daran erinnern, dass wir als Kinder recht lange glaubten, Nashorn und Nilpferd müssten irgendwie verwandt sein und so brachte es uns sehr zum Lachen, als Peter das Tier mit „Nilhorn“ betitelte! (von Familie Pruzsinszky)

Vielen Dank an alle Einsender/innen!
Wenn Sie auch einen netten Spruch Ihres Kindes auf Lager haben, senden Sie ihn bitte an gesundheit.erziehung@onlinehome.de. Dann können wir im Newsletter alle darüber schmunzeln!





 


Herzlichst

Ihre


Dr. med Andrea Schmelz

P.S. Hier können Sie eine Gratis-Testausgabe der monatlich erscheinenden Print-Ausgabe von Gesundheit & Erziehung für mein Kind bestellen: Gratisausgabe

Als Dankeschön für Ihr Interesse erhalten Sie als Geschenk die folgenden 4
wertvollen Broschüren:

1. Die homöopathische Hausapotheke für Kinder

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