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Elternbrief


E-Mail Newsletter 08-04-2008
 

 


Themen:
 

 

Liebe Eltern,

seit 2003 schreibe ich für Sie nun schon den Elternbrief, der immer freitags und seit kurzem auch zusätzlich dienstags per E-Mail zu Ihnen nach Hause kommt. Vielleicht haben Sie sich schon einmal gefragt, wie meine Familie eigentlich aussieht, z. B. meine Kinder Martin und Hanna, von denen ich hier ja immer wieder berichte.

Für alle, die ein wenig neugierig sind: Auf unserem neuen Elternportal www.elternwissen.com gibt es unter "Unser Team" ein Foto von mir und meiner Familie, auf dem sogar unser Hund Schnuffi mit drauf ist (allerdings im Hintergrund, da er das Blitzlicht nicht so toll fand).

Außderdem finden Sie hier viele Informationen rund um die aus dem Elternbrief bekannten Themen Gesundheit, Erziehung und Ernährung.
Für alle Eltern mit Grundschulkindern gibt Dipl. Pädagogin Uta Reimann-Höhn wertvolle Tipps zu den Themen Lernen und Schule.


 

Auch heute noch halten manche Eltern Milchzähne für nicht so wichtig. Natürlich stimmt es, dass sie nach einigen Jahren ausfallen, um den bleibenden Zähnen Platz zu machen. Doch bis dahin erfüllen sie wichtige Funktionen: Ihr Kind braucht sie, um korrekt kauen und sprechen zu können und sie dienen als Platzhalter für die bleibenden Zähne. Muss ein Milchzahn gezogen werden, verschiebt sich das gesamte Gebiss!

Außerdem kann Karies an Milchzähnen später auch zu Schäden an den bleibenden Zähnen führen. Denn die Karies verursachenden Bakterien (hauptsächlich Streptokokkus mutans) breiten sich schnell im Mund aus und können dabei auch durchbrechende bleibende Zähne angreifen.

Weil Karies durch Bakterien ausgelöst wird, sollten Sie weder den Schnuller Ihres Kindes in den Mund nehmen (etwa, um ihn "sauber" zu machen, weil er herunter gefallen ist) noch Babys Breilöffel zum Probieren oder Überprüfen der Breitemperatur ablecken.

Dabei könnten Sie nämlich Kariesbakterien an Ihr Kind weitergeben. Die Bakterien befinden sich bei Babys nicht im Mund - sie werden meist durch den Speichel von den Eltern ans Kind weitergegeben. Beim Probieren vom Brei sollten Sie deshalb unbedingt einen eigenen Löffel benutzen. Für den Schnuller gilt: Am besten einen sauberen Zweitschnuller in einer kleinen Plastikdose, in der er hygienisch aufgehoben ist, mitnehmen.



 

Manche Eltern sind verzweifelt, weil sie meinen, dass ihr Kind zu wenig isst und befürchten Mangelzustände. Zur Beruhigung: Ein gesundes Kind wird nicht freiwillig verhungern! Außerdem kann der Appetit von Kindern phasenweise sehr unterschiedlich sein.
Im Säuglingsalter sind Essprobleme eher die Ausnahme, da die Kleinen bis zum ersten Geburtstag im Verhältnis zum Körpergewicht einen relativ hohen Nahrungsbedarf haben, weil sie so schnell wachsen. Danach verlangsamt sich das Wachstum etwas und der Energiebedarf sinkt.

Lesen Sie hier weiter:

www.Elternwissen.com


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Essen ohne Stress: Wie Ihr Kind mit Spaß und ganz von selbst richtig essen lernt
 

Was tun, wenn Erbsen zum Wurfgeschoss werden oder eifrige kleine Baumeister den Teller Kartoffelbrei mit Soße in etwas verwandeln, das wie die Bewässerungsanlage eines Reisfeldes aussieht?
Wenn jedes Gemüsewürfelchen aus der neuen Auflaufkreation sorgsam aussortiert und am Tellerrand aufgetürmt wird?
Sicher haben Sie sich die ein oder andere Frage schon einmal gestellt. Antworten darauf und auf viele andere Fragen speziell zum Thema gesunde Ernährung für fitte Kinder bis zu 6 Jahren gebe ich Ihnen in meinem Ratgeber: So isst Ihr Kind richtig. Sie finden dort Informationen und Tipps zu den Ernährungsbedürfnissen der verschiedenen Kinder-Altersgruppen sowie alltagstaugliche (!) Sofort-Tipps zu Problemen wie Essensverweigerung, heikle Esser oder inakzeptable Tischmanieren.
Sie erhalten diesen Ratgeber exklusiv bei Gesundheit & Erziehung für mein Kind als Geschenk, wenn Sie jetzt eine Gratisausgabe meines monatlichen Eltern-Beratungsdienstes testen.

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Liebe Eltern,

unsere Tochter (2,5 Jahre) klagt ab und zu über Bauchschmerzen. Sie isst jedoch ganz normal. Da wir uns derzeit mitten in der Trotzphase befinden, haben wir öfters auch einige Konflikte. Sie merkt natürlich, dass sie von uns mehr Aufmerksamkeit bekommt, wenn ihr etwas wehtut oder sie traurig ist.
Mein Problem ist jetzt, dass ich nicht weiß, ob sie tatsächlich Bauchschmerzen hat oder nur unsere Aufmerksamkeit möchte.
Die Bauchschmerzen treten auch nicht immer in derselben Situation auf wie z. B. nach dem Essen, sondern einfach zwischendurch und sie dauern anscheinend auch nicht lange.Wenn man sie z. B. nach fünf Minuten fragt, ob es besser geht, ist die Antwort meistens "ja", oder sie verlangt nach einem Tee, und dann geht es besser. Gibt es irgendwelche Merkmale, an denen ich erkennen kann, welches Problem sie hat? Wer von euch kennt ähnlich Situationen und kann mir einen Rat geben, wie ich mich verhalten soll? Ich wäre wirklich dankbar!

Antwort von Frau Schmelz


 

Liebe Mutter, lieber Vater,

natürlich wollen Sie - wie alle Eltern - Ihr Kind vor Unfällen und Verletzungen möglichst bewahren. Doch Hand aufs Herz, wüssten Sie, was im Fall des Falles zu tun wäre? Denn gerade bei schweren Verletzungen können Minuten über das Leben eines verunglückten Kindes entscheiden!

Damit Sie Ihrem Kind im Notfall rasch und sicher helfen können, finden Sie in unserem aktuellen Spezialreport "Erste Hilfe bei Kindern":
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- die neuesten Richtlinien für die Herz-Lungen-Wiederbelebung sowie die seit September 2007 gültigen optimierten Behandlungsempfehlungen bei Verbrennungen und Vergiftungen
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- alle Notrufnummern, auch für den Giftnotruf,
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Mit diesem besonders umfangreichen und ausführlichen Sonderheft haben Sie alle wichtigen Informationen griffbereit, die im Notfall das Leben Ihres Kindes retten können.

Ihre
Andrea Schmelz

PS: Ich wünsche Ihnen und Ihrem Kind, dass Sie diesen Spezialreport "Erste Hilfe" niemals brauchen! Falls Ihrem Kind aber doch einmal etwas zustößt, können Sie ihm zumindest ohne Zeitverzögerung richtig helfen.



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Heute habe ich ein ganz "anrüchiges" Thema ausgegraben, das ich Ihnen vorstellen möchte: "Vom kleinen Maulwurf, der wissen wollte, wer ihm auf den Kopf gemacht hat" von Werner Holzwarth und Wolf Erlbruch (Hammer Verlag 2001, 24 Seiten, je nach Ausgabe ab 9,00 Euro; 2008 ist sogar eine Pop-up-Ausgabe für 16,90 Euro erschienen).

Das Bilderbuch begeistert kleine Leser ab drei Jahren, kommt es doch in der "Pipi-Kaka-Aa-Phase", die alle Kindergartenkinder mehr oder weniger ausgeprägt ausleben, den Vorlieben der Kleinen sehr entgegen. Meine Kinder hatten dieses Buch vor einigen Jahren von der Oma geschenkt bekommen und ich musste es eine ganze Weile lang jeden Abend als Gute-Nacht-Bilderbuch vorlesen. Inzwischen musste es neuem Lesestoff weichen und so fiel es mir wieder in die Hände...

Die Geschichte ist überschaubar und geradlinig, dabei einfach nur amüsant, aber nicht "pädagogisch wertvoll". Trotzdem wurde sie schon in 20 Sprachen übersetzt und ist damit ein echter Klassiker! Sie beginnt folgendermaßen: "Als der kleine Maulwurf eines Tages seinen Kopf aus der Erde streckte, um zu sehen, ob die Sonne schon aufgegangen war, passierte es: (Es war rund und braun, sah ein bisschen aus wie eine Wurst - und das Schlimmste: es landete direkt auf seinem Kopf.)"

Wer war nur der Übeltäter, der ihm einen Haufen auf den Kopf gemacht hat? Auf der Suche trifft er auf verschiedene Tiere, die zeigen, wie ihr "Geschäft" aussieht und damit beweisen können, dass sie es nicht waren. Er fragt unter anderem ein Pferd, eine Ziege, eine Kuh (als er den Kuhfladen sah, war er sehr froh, dass sie es nicht war, die ihm auf den Kopf gemacht hatte!), ein Schwein. Bis eine dicke Fliege schließlich den Fall lösen kann: Hans-Heinerich, der Metzgershund, war es! Sogleich macht sich der kleine Maulwurf auf den Weg, um sich zu rächen...

Ein einfach nur nettes Bilderbuch, das auch bei längeren "Topf-Sitzungen" einen hohen Vergnügungsfaktor garantiert.



 

Und vergnüglich geht es gleich weiter mit den Stilblüten...

Armes Kind!
Björn (4 Jahre) wacht morgens "erst" um 7.15 Uhr auf und sagt: "Ach Mama, ihr Erwachsenen dürft morgens immer so früh aufstehen, wir Kinder müssen viel länger schlafen!" (von Silke Armbruster)

Schnell gealtert
Vincent (3 Jahre) spielt mit Oma. Da hört er das Garagentor: "Mein alter Opa, mein alter Opa kommt!!!" Oma: "Na sooo alt ist Opa doch noch gar nicht." Vincent darauf: "Doooch, schon mindestens 50 km/h." (von Jana Höhne)

Aber nur fast!
Als wir nach dem Wochenende die Kinder von Oma und Opa vom Campingplatz abholen wollten und Mia, unsere Große (3 Jahre), uns gesehen hat, rief sie erfreut: "Maaaaaamaaaaaa, Paaaaaaapaaaaaa! Wir haben euch fast vermisst." (von Sascha)

Ganz ungeniert
Mit unseren Kindern waren wir im Urlaub einmal im Zoo. Am Affenkäfig beobachteten viele Menschen die Kletterkünste der Affenfamilie. Plötzlich sagte unser Sohn Daniel (etwa 4 Jahre): "Papa, schau mal, der große Affe hat genauso einen Buller wie du." Das Gelächter ringsrum kann man sich ja gut vorstellen und den roten Kopf des Vaters auch. Aber wir lachten alle mit. (von Roswitha Rudolph)

Und wieder falsch!
Unsere Tochter Lara (4 Jahre) hat im Kindergarten eine Freundin namens Laura. Diese kam eines Morgens beim Bringen ganz aufgeregt bei uns an und sagte: "Heute morgen standen meine Haare ganz hoch, ich war total magnetisch aufgeladen!" Daraufhin unsere Tochter etwas schnippisch: "Das heißt nicht magnetisch, das heißt allergisch..." (von Felicitas Pejic)

Vielen Dank an alle Einsender/innen!
Wenn Sie auch einen netten Spruch Ihres Kindes auf Lager haben, senden Sie ihn bitte an gesundheit.erziehung@onlinehome.de. Dann können wir im Newsletter alle darüber schmunzeln!





 


Herzlichst

Ihre


Dr. med Andrea Schmelz

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Als Dankeschön für Ihr Interesse erhalten Sie als Geschenk die folgenden 4
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Nettes aus Kindermund :)

Erleuchtung: Als wir es uns vor Weihnachten jeweils abends gemütlich machten, das Licht löschten und nur noch die kleinen elektrischen Kerzchen brannten, war Zeit für eine Weihnachtsgeschichte. Ich montierte, damit ich den Text lesen konnte, meine Stirnlampe. So zirka nach 10 Minuten wurde meine kleine Tochter (2 ½-jährig) unruhig. Als ich zu ihr schaute, sagte sie zu mir: „Zünde mich nicht an, ich bin keine Kerze!“ Noch heute muss ich lachen, wenn ich daran zurückdenke.