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Elternbrief


E-Mail Newsletter 23-05-2008
 

 


Themen:
 

 

Liebe Eltern,

haben Sie schon einige meiner „Zaubertipps“ aus dem letzten E-Mail-Newsletter ausprobiert und waren erfolgreich? Wissen Sie auch, warum Sie spielerisch mit einem lustigen Einfall bei Ihrem Kind viel weiter kommen als mit ernstem Schimpfen?

Lachforscher haben herausgefunden, dass Kinder bis zu 400-mal am Tag lachen. Doch mit zunehmendem Alter vergeht uns offenbar das Lachen. Erwachsene lachen durchschnittlich nur noch 15-mal am Tag. So verwundert es nicht, dass wir dazu neigen, das Leben nur durch die ernste Brille zu betrachten. Auf diese Weise machen wir vieles komplizierter, als es ohnehin schon ist. Statt zu schimpfen und zu drohen, sollten Sie Ihrem Kind mit witzigen Einfällen und einem Lächeln entgegenkommen. Sie können sicher sein, dass es diese „Sprache“ versteht!


 

Wenn Ihr Kind nicht folgt, sollten Sie mal so richtig Theater machen – und damit meine ich nicht, dass Sie sich aufführen, schimpfen und schreien sollten! Lassen Sie Gegenstände sprechen oder legen Sie Ihre Worte dem Kuscheltier oder der Lieblingspuppe in den Mund.

Ihr Kind hat keine Lust, sich zu waschen oder mag sich nicht die Zähne putzen? Veranstalten Sie ein „Bad-Theater“. So können sich Frau Seife und Herr Waschlappen darüber unterhalten, wer denn wohl der Wichtigere von den beiden ist. Frau Seife sorgt dafür, dass die Hände so richtig blitzeblank aussehen und außerdem auch noch prima riechen. Da plustert sich dann Herr Waschlappen auf und meint, Frau Seife käme ohne ihn ja nicht mal an die wichtigsten Stellen dran, so z. B. hinter den Ohren usw.

Auch Berta Bürste und Paule Pasta können sich prima unterhalten – und zwar übers Zähneputzen. Wie sähen bloß die Zähne aus ohne sie! Und das Kind dürfte ja noch nicht mal mehr Schokolade essen, wenn es sie nicht gäbe, denn dann würde der Zucker ja an den Zähnen kleben bleiben... Oft hilft es auch, wenn Altbekanntes und Alltägliches wieder einen geheimnisvollen Touch bekommt. Warum also sollten Sie nicht versuchen, aus dem Zähneputzen ein geheimnisvolles afrikanisches Beschwörungsritual zu machen?

Machen Sie sich das Kuscheltier Ihres Kindes zum Verbündeten. So kann der Teddy beispielsweise immer während des Wickelns auf dem Töpfchen sitzen, um zu zeigen, wo das „Geschäft“ später mal hineingehört. Vielleicht mag Ihr Kind seiner Lieblingspuppe erklären, wie das mit dem Zähneputzen geht? Ein Puppengesicht aus Plastik verträgt problemlos die eine oder andere Demonstration mit Zahnpasta und -bürste.

Lassen Sie das Aufräumen doch mal „märchenhaft“ angehen. Erzählen Sie Ihrem Kind das Märchen von Frau Holle – oder lesen Sie es vor. Ihr Kind wird hören, wie da die Brote aus dem Ofen herausgezogen werden wollen oder die Äpfel vom Baum geschüttelt werden wollen. Warum also sollten bei Ihnen nicht die Bauklötze rufen: „Räum mich auf, räum mich auf. Wir Bauklötze fürchten uns draußen und wollen wieder in die Kiste!“



 

Im Erziehungsalltag gibt es immer wieder „Knackpunkte“, die wollen und wollen einfach nicht funktionieren, obwohl Sie sich den Mund fusslig reden. Ein lustiger Spruch wird dann nicht nur die Laune Ihres Kindes (und damit die Erfolgsaussichten!) verbessern, sondern auch Ihre eigene Laune heben. Hier sind 6 bewährte Tipps, die bei uns schon oft geholfen haben:

1. Verpacken Sie Ermahnungen doch mal „filmreif oder „bilderbuchmäßig“. Statt einem: „Jetzt trödel doch nicht so.“ können Sie mit Pi Pa Po, dem Oberbonzen von Mandala aus der Serie „Jim Knopf“, sagen: „Pi Pa Po sagt bloß: Na los, na los, na los!“ Ihr Kind hat sich mal wieder angekleckert oder etwas drübergeschüttet? Reichen Sie ihm ein Tuch mit den Worten: „Hast du Suppe auf der Hose, wasch doch selbst die ganze Chose.“ – einem unvergleichlichen Reim des kleinen Kobolds Pumuckl. Und wenn es schlechte Laune hat und finster dreinguckt, bringt es vielleicht der Vergleich: „Du bist ja saurer als ein saurer Hering!“ von Findus, Petterssons Kater, zum Lachen. Wichtig für die durchschlagende Wirkung ist nur, dass Ihr Kind den Ausspruch aus dem Buch oder Film schon kennt oder zumindest allgemein mit der entsprechenden Geschichte vertraut ist.

2. Übertreiben Sie schamlos! Ihr Kind will sich vor dem Essen nicht die Hände waschen? Vielleicht kann es ein „Iiieeh, da seh? ich ja schon, wie die Bakterien rumhüpfen!“ doch noch ans Waschbecken bringen.

3. Lenken Sie mit Reimen und Wortspielchen ab! Ihr Kind hat beim Spaziergang keine Lust mehr? Das Gehen macht wieder Spaß, wenn Sie zum Reim „Ein Hut, ein Stock, ein Regenschirm und vorwärts, rückwärts, seitwärts, an!“ mit den entsprechenden Extraschritten marschieren. Ihr Kind sitzt vor seiner Kleidung und kommt morgens einfach nicht in die Klamotten? Machen Sie ein Anzieh-Gedicht: „Jetzt hast du schon das Hemdchen an, drum kommt jetzt gleich die Hose dran! Dann geh ich in die Hocke und schnappe mir `ne Socke!“

4. Blödeln Sie zusammen rum! Das An- und Ausziehen sorgt häufig für Stress zwischen Ihnen und Ihrem Kind? Morgens will es nicht rein und abends nicht raus aus seinen Kleidern? Zweckentfremden Sie verschiedene Kleidungsstücke doch einfach! Ziehen Sie Ihrem Sprössling morgens zum Spaß z. B. den Slip über den Kopf, sodass er durch die Beinlöcher rausgucken kann. Zeigen Sie sich zusätzlich verwirrt: „Upps, da hab ich mich wohl vertan!“ Oder versuchen Sie sich beim Wickeln für die Nacht am Modell „Witwe Bolte“: Setzen Sie ihm die Windel als weißes „Häubchen“ auf. Ganz wichtig: Ihr Kind braucht unbedingt einen Spiegel, damit es die Neukreation auch gebührend bewundern kann!

5. Huch, wie niedlich! Die Laune wird sicherlich gleich um einiges besser, wenn Sie Ihr brummiges Kind mit Nettigkeiten überschütten: „Möchte mein herzallerliebstes Schnuckelmuckelbärchen jetzt nicht sein superkuscheliges Schlafanzüglein anziehen, damit es gleich traumhaft schlafen kann?“ Meist huscht dann ein Lächeln über das Gesicht des kleinen Brummbären.

6. Singen Sie?s! Wenn die Aufforderung, doch nun endlich aufzuräumen, wieder mal ungehört verhallt, können Sie nach Opersängerinnen-Manier losschmettern und Ihre Anordnung in den höchsten Tönen vorbringen – auf ein paar gesangliche „Ausrutscher“ kommt es dabei nicht an.



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Was tun, wenn Erbsen zum Wurfgeschoss werden oder eifrige kleine Baumeister den Teller Kartoffelbrei mit Soße in etwas verwandeln, das wie die Bewässerungsanlage eines Reisfeldes aussieht?
Wenn jedes Gemüsewürfelchen aus der neuen Auflaufkreation sorgsam aussortiert und am Tellerrand aufgetürmt wird?
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Spätestens im Karneval wird es ganz deutlich: Kleine Mädchen verwandeln sich in rosarote Prinzessinnen und Feen, kleine Jungs in mutige Sheriffs und Piraten mit Pistole oder Säbel. Der „kleine Unterschied“ ist auch auf anderen Gebieten unübersehbar. Sollten Eltern Jungen und Mädchen unterschiedlich erziehen?

Auch wenn Jungen und Mädchen gleich erzogen werden, zeigen sie unterschiedliche Verhaltensweisen und haben unterschiedliche Stärken und Schwächen, deshalb macht es Sinn, Jungen wie Mädchen geschlechtsspezifisch zu unterstützen und zu erziehen. Trotzdem gibt es einige Erziehungsgrundsätze, die beiden Geschlechtern gut tun. Lesen Sie hier einige Erziehungs-Tipps für Kinder, mit denen diese zu starken Persönlichkeiten werden.

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In Deutschland sind Impfungen freiwillig, daher stehen Sie als Eltern schon in den ersten Lebensmonaten Ihres Kindes vor der schwierigen Entscheidung, ob Sie Ihr Kind impfen lassen - und wenn ja, wogegen und zu welchem Zeitpunkt. Da viele der Krankheiten, gegen die geimpft wird, heute (dank der Impfungen!) kaum noch vorkommen, wiegen mögliche Nebenwirkungen, und treten sie auch noch so selten auf, doppelt so schwer.

Es ist für Sie als Eltern trotz (oder auch gerade wegen) der vielfältigen Informationen zum Thema Schutzimpfungen alles andere als leicht, die verschiedenen, oft gegensätzlichen Standpunkte gegeneinander abzuwägen. Wir haben die wichtigsten Studien berücksichtigt und die Fakten in einem aktuellen Spezialreport zum Thema Impfen für Sie übersichtlich aufbereitet.

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Ihre
Andrea Schmelz

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Spezialreport "Impfen"


 

Liebe Eltern,

wenn Ihr Kind gerade die 3 oder 4. Klasse besucht, steht auch ihm bald der Übertritt in die weiterführende Schule bevor. Viele Eltern wünschen sich dann, dass es ihr Kind aufs Gymnasium schafft.

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10 Hörspiele: Wir entdecken "Wale & Delphine/Bäume" aus der Reihe WAS IST WAS TV vom Tessloff-Verlag

Bitte nehmen Sie sich ein paar Minuten Zeit und nehmen Sie online an unserer Umfrage teil. Ihre Daten werden von uns vertraulich behandelt und nur zur Auswertung der Umfrage genutzt. Teilnahmeschluss ist der 26. Mai! Ich freue mich auf Ihre Meinung!

Ihre Uta Reimann-Höhn,
Chefredakteurin von "Lernen und Frödern mit Spaß!"

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Mein Sohn (knapp sieben Monate alt) bekommt seit drei Wochen Beikost. Er hat von Beginn an mit Wonne seinen Brei (am Anfang Karotte, dann Karotte mit Kartoffel und jetzt auch mal Spinat oder Zucchini) „verspeist“. Im Anschluss habe ich ihn immer noch gestillt.
Seit ca. einer Woche habe ich den Eindruck, dass er irgendwie mehr Hunger hat (er wächst momentan auch sehr). Oft braucht er eine zusätzliche Zwischenmahlzeit. Letztens war er beim Brei essen auch richtig gierig.
Tags drauf begann er nach fünf Löffeln Brei furchtbar zu weinen und ließ sich kaum beruhigen. Er wollte dann keinen Brei mehr und drehte ständig seinen Kopf in Richtung meiner Brust. Ich stillte ihn also und konnte ihn dann erst weiterfüttern. Ich habe schon alle bisherigen Gemüsesorten durch und es ist jedes Mal das Gleiche: Nach ein paar Löffeln weint er furchtbar und will nicht weiteressen. Das geht erst wieder, wenn ich ihn gestillt habe.
Hat er durch das Wachstum so viel Hunger und sättigt der Brei nicht so schnell wie Muttermilch, dass er trotz Essens kaum Sättigung verspürt und deswegen weint? Will er wieder lieber Milch? Ab wann kann ich zur Mittagsmahlzeit auf das Stillen verzichten?

Antwort von Frau Schmelz


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Endlich wieder durchschlafen? Mein Lese-Tipp für ruhige Nächte...
 

Wünschen Sie sich nachts nichts sehnlicher, als wieder einmal eine ganze Nacht am Stück durchzuschlafen? In meinem Spezialreport zum Thema "Kinder lernen schlafen" erfahren Sie, wie Sie endlich wieder ruhige Nächte haben! Ich stelle Ihnen die 12 wichtigsten Schlafregeln für Kinder vor und gebe Ihnen eine Checkliste an die Hand, wie Sie Anzeichen von Müdigkeit bei Ihrem Baby richtig erkennen. Außerdem erfahren Sie, welches Schlaftraining für Ihr Kind am besten geeignet ist. Sie können dieses Heft (12 DIN A4 Seiten) für 10,00 Euro bei unserem Verlag bestellen (solange der Vorrat reicht) unter der Faxnummer: 0228-36 96 001 oder per Telefon: 0228-9 55 04 20 oder Sie schicken eine E-mail an: KF@fid-verlag.de


 

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Und witzig geht es jetzt mit den Sprüchen aus dem Kindermund weiter...

Zähe Burschen
Nina (5 Jahre) erzählt entrüstet über das Verhalten andrer Kinder aus dem Kindergarten: „Der Felix und sein Freund - die essen immer den Saft vom Löwenzahn - und der ist giftig!!! Aber merkwürdig, die sterben einfach nicht!“ (von Verena Ganka aus Herrsching)

Gute Frage
Meine Tochter Katharina (3 Jahre) fragte: „Mama, wie heißt Schneewittchen eigentlich mit Nachnamen?“ (von Familie Hanke aus Coswig)

Backen in Wildwest-Manier
Camilla (4 Jahre) spielt Köchin mit ihrer Freundin und erzählt: „Den Teig in eine Form geben, in den Backofen schießen!“ (von G. Laier aus Walldorf)

Vielen Dank an alle Einsender/innen!
Wenn Sie auch einen netten Spruch Ihres Kindes auf Lager haben, senden Sie ihn bitte an gesundheit.erziehung@onlinehome.de. Dann können wir im Newsletter alle darüber schmunzeln!





 


Herzlichst

Ihre


Dr. med Andrea Schmelz

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Nettes aus Kindermund :)

Erleuchtung: Als wir es uns vor Weihnachten jeweils abends gemütlich machten, das Licht löschten und nur noch die kleinen elektrischen Kerzchen brannten, war Zeit für eine Weihnachtsgeschichte. Ich montierte, damit ich den Text lesen konnte, meine Stirnlampe. So zirka nach 10 Minuten wurde meine kleine Tochter (2 ½-jährig) unruhig. Als ich zu ihr schaute, sagte sie zu mir: „Zünde mich nicht an, ich bin keine Kerze!“ Noch heute muss ich lachen, wenn ich daran zurückdenke.