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Elternbrief


E-Mail Newsletter 03-06-2008
 

 


Themen:
 

 

Liebe Eltern,

Familien mit Kleinkindern sind glücklicherweise nicht an die Ferienzeiten gebunden, wenn sie in den Urlaub fahren wollen. Aber auch für all jene, die wegen schulpflichtiger Kinder nur in den Ferien verreisen können, steht der Urlaub sozusagen schon „vor der Tür“ – vorausgesetzt, Sie wohnen nicht im Süden Deutschlands, denn dann müssen Sie wie wir noch bis August warten...

Urlaub mit der ganzen Familie ist toll – die Fahrt an den Urlaubsort macht mit kleinen Kindern allerdings oft weniger Spaß. Sie wissen schon, was ich meine: „Papiii, wann sind wir denn endlich daaa?“ – auch wenn Sie erst eine halbe Stunde unterwegs sind und noch mehrere Stunden Fahrt vor sich haben.

Glücklicherweise gibt es ja inzwischen Kassetten und CDs mit Kinderliedern und Hörspielen, die die Kleinen ganz gut ablenken. Aber stundenlang hält selbst der beste Papi das Getröte von Benjamin Blümchen nicht aus und auch die Kinder brauchen zwischendurch etwas Abwechslung. Deswegen möchte ich Ihnen heute ein paar Anregungen zur „Baby- und Kleinkind-Bespaßung“ geben, die auch auf der Fahrt zu Oma und Opa gute Dienste tun. In der nächsten Woche verrate ich Ihnen dann Spiele für Kindergarten- und Schulkinder.


 

Die Kleinsten lassen sich glücklicherweise recht einfach ablenken. Sie brauchen keine besonderen Hilfsmittel für die folgenden „Belustigungen“, Sie müssen lediglich neben Ihrem Kind auf der Rückbank sitzen.

Mamas Tasche
Sicher haben Sie Ihre Handtasche griffbereit. Die meisten Dinge, die sich darin verbergen, sind für Ihr Kind unheimlich spannend. Der klappernde Schlüssel, eine kleine Taschenlampe, der Taschenspiegel oder anderer Krimskrams. Sie können aus einem Papiertaschentuch auch ein kleines „Gespenst“ entstehen lassen. Ihrem Baby dürfen Sie die Gegenstände allerdings nicht selbst in die Hand geben, denn natürlich verschwindet alles ganz schnell im Mund. Doch zum Klappern und Tanzen lassen sind alle Dinge gut geeignet.

Grimassen schneiden
Die Kleinen können sich ausschütten vor Lachen, wenn Sie wild die Augen verdrehen, versuchen, mit der Zunge die Nasenspitze zu berühren oder mit den Ohren zu wackeln. Sehr beliebt ist auch folgendes Spielchen: Sie blasen beide Backen ganz dick auf und Ihr Kind darf mit den flachen Händen auf die Wangen klatschen, sodass mit einem lautem „Knall“ die Luft entweicht.

Pustespiel
Pusten Sie Ihrem Kind sanft ins Gesicht, an den Hals und an die Ohren. Das kitzelt so schön und Ihr Kind wird die Zärtlichkeit genießen. Sie dürfen auch tricksen: Deuten Sie an, dass Sie z. B. auf die linke Wange pusten wollen und pusten blitzschnell doch auf die rechte Wange oder an den Hals.

Quengeleltern
Kleinkinder sind meist ziemlich erstaunt, wenn Mami oder Papi plötzlich anfangen, genauso zu meckern oder zu quengeln wie sie selbst. Versuchen Sie es einmal mit einem piepsigen „Papiii, wann sind wir endlich daaa?“ Oder jammern Sie: „Mir ist sooo langweilig!“ und gähnen Sie dabei übertrieben (am besten, Sie „verrenken“ dabei ein wenig den Mund – dann ist Ihnen der Lacherfolg ziemlich sicher). Oder, wenn Ihr Kind unbedingt etwas zu essen braucht: „Oh, bin ich hungrig – wie ein Wolf!“ Dabei können Sie gefährliche Geräusche von sich geben und wild in die Luft schnappen.



 

Wenn Sie einen Strandurlaub machen, möchten Sie unbeschwerte Tage mit der ganzen Familie genießen und nicht immerzu an Eventualitäten denken, die passieren könnten. Für den Fall der Fälle ist es aber wichtig zu wissen, wie Sie richtig reagieren.

Begegnungen mit Quallen kommen häufiger vor als mit irgendeinem anderen Gifttier. Dann ist es wichtig, die Gift tragenden Nesseln so schnell wie möglich unschädlich zu machen. Verwenden Sie keinesfalls Süßwasser, um die Nesseln abzuspülen! Die noch intakten Nesselkapseln, immerhin 80 bis 90 Prozent der Gesamtmenge, würden dabei platzen und so noch mehr Gift freisetzen.

Zum Entschärfen der Nesseln eignet sich Weinessig oder auch mit Wasser angerührtes Bikarbonat, sprich: Backpulver – es schadet also nicht, sicherheitshalber ein bis zwei Tütchen in der Strandtasche zu haben!

Ein Warnhinweis für alle Fernreisenden (Eltern von Babys und Kleinkindern sind mit näher gelegenen Reisezielen grundsätzlich besser beraten!): Eine der gefährlichsten Quallen überhaupt, die Seewespe oder Würfelqualle, dümpelt vor der Küste Australiens oder der Philippinen gerne im Seichten herum. Das Gift dieser Quallenart kann hässliche und sehr schmerzhafte Hautveränderungen hervorrufen, aber auch Lähmungen der Skelett-, Herz- und Atemmuskulatur verursachen.



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Liebe Mutter, lieber Vater,

natürlich wollen Sie - wie alle Eltern - Ihr Kind vor Unfällen und Verletzungen möglichst bewahren. Doch Hand aufs Herz, wüssten Sie, was im Fall des Falles zu tun wäre? Denn gerade bei schweren Verletzungen können Minuten über das Leben eines verunglückten Kindes entscheiden!

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Mit diesem besonders umfangreichen und ausführlichen Sonderheft haben Sie alle wichtigen Informationen griffbereit, die im Notfall das Leben Ihres Kindes retten können.

Ihre
Andrea Schmelz

PS: Ich wünsche Ihnen und Ihrem Kind, dass Sie diesen Spezialreport "Erste Hilfe" niemals brauchen! Falls Ihrem Kind aber doch einmal etwas zustößt, können Sie ihm zumindest ohne Zeitverzögerung richtig helfen.



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Hallo,
unser Sohn ist im April gerade fünf Jahre alt geworden. Wir haben uns bereits mehrmals bemüht, ihm z. B. Inlineskaten, Skifahren oder Schwimmen beizubringen, jedoch schlugen alle Versuche fehl. Hier ein Beispiel: Zuhause freute er sich aufs Inlineskaten. Wir bemühten uns am Platz um ihn und erklärten ihm, was er machen muss, wir hielten ihn an den Händen usw. Aber unser Sohn jammerte und fing an, mit uns zu diskutieren: es sei zu schnell und wacklig, er könne nicht, es seien zu viele Kinder... Nichts passte, er weinte und wollte wieder nach Hause.
Wie sollen wir auf sein Verhalten reagieren? Wir haben uns inzwischen überlegt, ihn einen Schwimmkurs (ohne uns) machen zu lassen. Bringt das überhaupt was?

Antwort von Frau Schmelz


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Achtung, nur für Mädchen! Das könnte auf dem heutigen „Buch der Woche“ stehen: „Viele kleine Prinzessinnen-Geschichten“, geschrieben von Sabine Cuno-Pöhlmann und mit Bildern von Stefanie Dahle illustriert, ist ein Pappbilderbuch, das kleine Mädchen ab etwa 18 Monaten begeistert (Loewe Verlag 2008; 32 Seiten; 8,95 Euro).

Welches Mädchen will nicht gerne einmal eine richtige Prinzessin sein? Sogar Jule, die das eigentlich doof findet, ist plötzlich stolze Piratenprinzessin. Natürlich gibt es auch noch die kleinen Perlenprinzessinnen, Prinzessinnen, die auf wilden Drachen reiten, vornehme und ganz kunterbunte Prinzessinnen. Bei den vielen abwechslungsreichen Versen und Geschichten ist bestimmt für jede kleine Prinzessin die Lieblingsfigur dabei...



 

Und hier wieder originelle Sprüche für jede Lebenslage...

Familientreffen
Yara Susette (2,75 Jahre) geht morgens auf Töpfchen. Danach steht sie auf und zeigt auf die drei Würstchen, die alle unterschiedlich groß sind und sagt: „Das ist die Mama, das ist der Papa und das ist das Kind.“ (von Familie Mette-Weichert aus Leipzig)

Das hat er nun davon!
Ich war mittags in meinem Bett eingeschlafen und Patrica (20 Monate) musste alleine spielen. Plötzlich wachte ich von einem Schmerz überwältigt auf. Mir liefen die Tränen über die Wangen und ich schrie vor Schmerzen. Als ich registriert hatte, dass meine Tochter mir den großen Fön über den Kopf geschlagen hatte, brüllte ich: „Mach das nie wieder...“ Meine Tochter schaute mich mit großen Augen an, schaute den Fön an und fing ganz fürchterlich mit dem Fön zu schimpfen an... Mein Weinen wandelte sich innerhalb von Sekunden in lautes Gelächter. (von Eva Ackermann)

Geschwisterliebe
Johanna (fast 3 Jahre) drückt ihren 5 Monate alten Bruder Thore mit den Worten: „Mama, der Thore ist mein Lieblingsschmusetier!“ (von Britta Sahr aus Kasbach)

Vielen Dank an alle Einsender/innen!
Wenn Sie auch einen netten Spruch Ihres Kindes auf Lager haben, senden Sie ihn bitte an gesundheit.erziehung@onlinehome.de. Dann können wir im Newsletter alle darüber schmunzeln!





 


Herzlichst

Ihre


Dr. med Andrea Schmelz

P.S. Hier können Sie eine Gratis-Testausgabe der monatlich erscheinenden Print-Ausgabe von Gesundheit & Erziehung für mein Kind bestellen: Gratisausgabe

Als Dankeschön für Ihr Interesse erhalten Sie als Geschenk die folgenden 4
wertvollen Broschüren:

1. Die homöopathische Hausapotheke für Kinder

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Wir empfehlen Ihnen diese Woche
 

Akupressur: So einfach drücken Sie Schmerzen und Beschwerden Ihres Kindes weg


Kinder vor Reisen richtig impfen: Auch Kinder brauchen Reise-Impfungen


Nicht fordern, fördern! So finden Sie die optimale Lernförderung und Lern-Strategie für Ihr Kind


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Nettes aus Kindermund :)

Erleuchtung: Als wir es uns vor Weihnachten jeweils abends gemütlich machten, das Licht löschten und nur noch die kleinen elektrischen Kerzchen brannten, war Zeit für eine Weihnachtsgeschichte. Ich montierte, damit ich den Text lesen konnte, meine Stirnlampe. So zirka nach 10 Minuten wurde meine kleine Tochter (2 ½-jährig) unruhig. Als ich zu ihr schaute, sagte sie zu mir: „Zünde mich nicht an, ich bin keine Kerze!“ Noch heute muss ich lachen, wenn ich daran zurückdenke.