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Elternbrief


E-Mail Newsletter 06-06-2008
 

 


Themen:
 

 

Liebe Eltern,

sind Sie so richtig echte Grillfans? Ich gestehe, dass ich mir gar nicht so viel aus Gegrilltem mache. Bevor wir Kinder hatten, waren mein Mann und ich allerdings häufiger zum Grillen bei Freunden eingeladen und da war es eher das gesellige Beisammensein, das für mich den Reiz des Grillens ausgemacht hat. Sozusagen eine Art „modernes Lagerfeuer“...

Als die Kinder dann da waren, gingen wir – wie so viele Eltern – abends kaum noch weg. Aber grillen kann man ja auch am Spätnachmittag im Garten! Ich muss gestehen, dass wir in den ersten Jahren, als Martin noch klein war, nur einmal den Grill angeworfen haben, denn er war vom Feuer und der nachfolgenden Glut absolut fasziniert und war kaum davon fernzuhalten. Ich war die ganze Zeit damit beschäftigt, auf ihn aufzupassen, damit er nicht zu nahe ran geht oder gar stolpert und sich womöglich am Grill festzuhalten versucht!

Beim Grillen ist einfach zu schnell etwas passiert, deswegen möchte ich Sie eindringlich bitten: Achten Sie beim Grillen sehr, sehr gut auf Ihr Kleinkind. Wie schnell ist so ein kleiner Knirps zu nahe an den Grill herangekommen und hat sich fürchterlich verbrannt! Die Folgen können ihn möglicherweise den Rest seines Lebens begleiten.

Grillen Sie möglichst nur, wenn Sie als Erwachsene mindestens zu zweit sind. Dann kann sich einer als „Grillmeister“ betätigen und das Grillgut „bewachen“, während der andere ausschließlich das Kind bzw. die Kinder im Auge behält.


 

Wussten Sie, dass Grillen oft gesünder ist als sein Ruf? Wenn Sie bestimmte Vorsorgemaßnahmen treffen, können Sie die Entstehung gesundheitsschädlicher Stoffe beim Grillen verhindern. Außerdem lassen sich ja nicht nur Fleisch, sondern auch Fisch und Gemüse wunderbar auf dem Grill zubereiten.

Bei Kindern besonders beliebt ist Zuckermais, den Sie als ganze Kolben in Alufolie mit wenig Butter auf den Grill legen können. Damit Ihr Kind ihn beim Essen besser halten kann, können Sie links und rechts als „Griff“ einen Zahnstocher oder ein Cocktail-Spießchen hineinstecken.

Wenn es aber doch Bratwurst und Steak sein sollen, können Sie mit einer einfachen Aluminiumschale verhindern, dass Fett in die Glut tropft und beim Verbrennen Schadstoffe, die so genannten polyzyklischen aromatischen Kohlenwasserstoffe (PAK), entstehen. Zum Grillen ungeeignet ist insbesondere geräuchertes oder gepökeltes Fleisch, denn auch hier entstehen gesundheitsschädliche Substanzen, die heterozyklischen Amine (HCA). Übrigens mindern nach neuesten Erkenntnissen möglicherweise Kräuter wie Thymian, Salbei und Oregano sowie Senf die Wirkung dieser Schadstoffe.



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Das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) warnt immer wieder eindringlich vor Vergiftungen durch flüssige Grillanzünder. Besonders Kleinkinder sind gefährdet!

Kaum klettert das Thermometer auf die 20-Grad-Marke, steigt von deutschen Balkonen und Terrassen Grillgeruch in die Luft. Passend dazu hat der Handel sein Angebot um Holzkohle, Grillanzünder und Gartenfackeln erweitert. Doch Vorsicht: Das Grillvergnügen kann schnell ins Gegenteil umschlagen. Dann nämlich, wenn Kleinkinder flüssige Grillanzünder mit Getränken verwechseln und davon trinken. „Schon kleinste Mengen dieser paraffinhaltigen Öle können beim Verschlucken in die Lunge kriechen und dort schwere chemische Entzündungen auslösen“, sagt Dr. Axel Hahn, Leiter der Erfassungsstelle für Vergiftungen im BfR. In den vergangenen fünf Jahren wurden dem BfR 38 Unfälle mit flüssigen Grillanzündern gemeldet. In 35 Fällen waren Kleinkinder betroffen. Flüssige Grillanzünder gehören nicht in die Reichweite von Kindern. Das BfR rät Eltern, auf feste Grillanzünder in Würfel- oder Riegelform auszuweichen.

Paraffinhaltige Öle und Petroleumdestillate sind in Lampenölen und flüssigen Grillanzündern enthalten. In der Vergangenheit haben sich immer wieder Unfälle mit diesen Substanzen ereignet. Schwere gesundheitliche Schäden bis hin zu Todesfällen waren die Folge. So hatte beispielsweise im vergangenen Jahr ein zweijähriger Junge flüssigen Grillanzünder getrunken – wie viel ist unbekannt. Die gefährlichen Öle sind in die Lunge „gekrochen“. Es kam zu massiven Atemstörungen, das Kind musste beatmet werden. Fast drei Wochen lag es mit einer schweren Lungenentzündung und nachfolgenden Atemwegserkrankungen im Krankenhaus. Das Kind wurde glücklicherweise wieder vollständig geheilt.

Bei insgesamt 16 von 38 in den vergangenen fünf Jahren gemeldeten Unfällen mit Anzündern auf Paraffinbasis waren schwere Lungenentzündungen die Folge. 36 der Betroffenen mussten zum Teil mehrere Wochen im Krankenhaus behandelt werden. Angesichts dieser schwerwiegenden Komplikationen müssen Eltern sich der gesundheitlichen Risiken dieser Produkte bewusst sein und vor allem Kleinkinder vor den Gefahren schützen. „Schon bei den Vorbereitungen auf die Grillsaison sollte unbedingt dafür gesorgt werden, dass Grillanzünder nicht in die Reichweite von Kindern geraten“, betont BfR-Experte Hahn. „Sobald dann die Kohlen glühen, gehören sie wieder an einen kindersicheren Platz.“

Feste Grillanzünder in Würfel- oder Riegelform hält das BfR für weniger gefährlich, weil dort die flüssigen Bestandteile an Säge- oder Korkmehl gebunden sind. Die Gefahr, dass die gesundheitsschädlichen Öle beim Verschlucken über den Mund in die Lunge kriechen, ist bei diesen Produkten nahezu ausgeschlossen.

Was für flüssige Grillanzünder gilt, gilt gleichermaßen für Gartenfackeln und Öllampen: Auch wenn wiederholte Warnungen des BfR und eine Reihe von Sicherheitsmaßnahmen das Unfallrisiko in den letzten Jahren verringert haben, kommt es immer wieder zu tragischen Unfällen, wenn Fackeln oder ungesicherte Öllampen in die Hände von Kleinkindern geraten. Daher empfiehlt das BfR, die Garten- und Grillsaison mit einem Chemikalien-Check im Haushalt zu eröffnen. Öle auf Paraffin- und Petroleumbasis sollten ausrangiert, auf jeden Fall aber kindersicher aufbewahrt und deutlich als giftige Chemikalien gekennzeichnet werden. Speziell für Öllampen oder Gartenfackeln sind im Handel weniger gefährliche Ersatzstoffe, zum Beispiel auf Rapsölbasis, erhältlich.

Hat Ihr Kind trotz aller Vorsichtsmaßnahmen auch noch so kleine Mengen an flüssigem Grillanzünder, Gartenfackel- oder Lampenöl getrunken, gelten folgende Regeln:

1. Kein Erbrechen auslösen! Erbrochenes, und damit das Öl, kann in die Lungen eindringen.
2. Sofort mit einem Giftinformationszentrum in Verbindung setzen! Selbst bei den geringsten Symptomen wie unmittelbarem, anhaltendem Husten müssen Sie mit Ihrem Kind zum Arzt oder in die Klinik. Das betreffende Produkt sollten Sie möglichst in der Originalverpackung mitnehmen, damit der behandelnde Arzt konkrete Produkthinweise an ein Giftinformationszentrum gegeben kann. Je mehr Informationen vorliegen, desto gezielter kann geholfen werden.

Die Liste der Giftinformationszentren finden Sie auf der BfR-Homepage (www.bfr.bund.de) unter dem Menüpunkt Chemikalien, siehe rechts „Weitere Informationen“ unter Chemikalienbewertung. Sie können natürlich auch im Spezialreport „Erste Hilfe“ nachschlagen, in dem ich sämtliche wichtigen Informationen rund um Notfälle und Vergiftungen bei Kindern zusammengestellt habe.



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Immer mehr Studien zeigen, wie ungesund Feinstaub ist. Der fliegt jedoch nicht nur draußen herum, sondern kommt auch in der Wohnung vor. Wir zeigen Ihnen, wie Sie zu Hause für ein besseres „Klima“ sorgen und damit das Risiko Ihres Kindes an Asthma, Allergien oder unter anderen Atemwegserkrankungen zu leiden erheblich reduzieren können.

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In Deutschland sind Impfungen freiwillig, daher stehen Sie als Eltern schon in den ersten Lebensmonaten Ihres Kindes vor der schwierigen Entscheidung, ob Sie Ihr Kind impfen lassen - und wenn ja, wogegen und zu welchem Zeitpunkt. Da viele der Krankheiten, gegen die geimpft wird, heute (dank der Impfungen!) kaum noch vorkommen, wiegen mögliche Nebenwirkungen, und treten sie auch noch so selten auf, doppelt so schwer.

Es ist für Sie als Eltern trotz (oder auch gerade wegen) der vielfältigen Informationen zum Thema Schutzimpfungen alles andere als leicht, die verschiedenen, oft gegensätzlichen Standpunkte gegeneinander abzuwägen. Wir haben die wichtigsten Studien berücksichtigt und die Fakten in einem aktuellen Spezialreport zum Thema Impfen für Sie übersichtlich aufbereitet.

Dieser 24-seitige Spezialreport

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- verrät Ihnen, was bei der Sechsfachimpfung zu beachten ist,
- listet alle Impfstoffzusätze auf und schafft Klarheit, wie gefährlich diese sind,
- bewertet kritisch die seit 2004 empfohlene Windpockenimpfung,
- verrät Ihnen, wie Sie Ihr Kind gegen Hirnhautentzündung schützen können,
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Ich hoffe, ich kann Ihnen mit diesem besonders umfangreichen und ausführlichen Sonderheft die Impfentscheidung erleichtern!

Ihre
Andrea Schmelz

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"Mathe ist blöd"! Solche Sätze müssen sich tagtäglich wahrscheinlich viele Eltern anhören. Aufgeschreckt von diesem Ausspruch wissen viele Eltern nicht genau, was nun genau zu tun ist. Die Folgen fehlender Hilfestellung im weiteren Verlauf können frappierend sein. Nicht gemachte Hausaufgaben, schlechte Schulnoten bis hin zur Gefährdung der Versetzung sind oftmals das Ergebnis nicht ernst genommener Alarmzeichen. Dabei ist es ganz einfach Ihr Kind optimal auf seine derzeitige Lebensaufgabe vorzubereiten. Wir von "Lernen und Fördern mit Spaß!" unterstützen Sie in dieser Situation. Testen Sie jetzt eine Gratisausgabe! Ihr Kind wird es Ihnen danken!

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Mein Sohn (vier Jahre und vier Monate alt) nuckelt seit frühester Babyzeit an seinen zwei „Lieblingsfingern“, dem rechten Zeige- und Mittelfinger. Er tut dies nachts und oft auch tagsüber. Kann das zu einer Verformung seines Gebisses führen? Wenn ja, wie kann ich ihm das abgewöhnen? Meine Bemühungen, ihm gut zuzureden, schlagen fehl.

Antwort von Frau Schmelz


 

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So, nun aber weg vom Gefährlichen und hin zum Lustigen!

Kleiner Mann mit Weitblick
Elias (4 Jahre), der Neffe meiner Arbeitskollegin, hatte vor kurzem Geburtstag. Elisabeth, meine Arbeitskollegin, schenkte ihm einen Schwimmkurs im Sommer. Da sagte er: „Ge Tante, wenn i erwachsen bin, dann kann i eh schwimmen (Geh Tante, wenn ich erwachsen bin, kann ich ohnehin schwimmen). Schenk mir lieber an Mopedführerschein!“ (von Valerie Danler aus Innsbruck)

Weg damit!
Nachdem sich Nick (2,5 Jahre) an einer Tischkante gestoßen hat, sagt er: „Mama muss die Kante wegschmeißen“ (von Iris Wunsch)

Kleiner Philosoph
Christian, mein 5-jähriger Sohn, hat mitbekommen, dass im Fernsehen „Deutschland sucht den Super-Star“ läuft. Seine berechtigte Frage – die ihm bis jetzt kein Erwachsener wirklich beantworten konnte, den er bis jetzt gefragt hat – ist: „Warum sucht Deutschland den Super-Star? Und wo hat Deutschland ihn verloren?“ (von Eva Ackermann)

Vielen Dank an alle Einsender/innen!
Wenn Sie auch einen netten Spruch Ihres Kindes auf Lager haben, senden Sie ihn bitte an gesundheit.erziehung@onlinehome.de. Dann können wir im Newsletter alle darüber schmunzeln!





 


Herzlichst

Ihre


Dr. med Andrea Schmelz

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wertvollen Broschüren:

1. Die homöopathische Hausapotheke für Kinder

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Wir empfehlen Ihnen diese Woche
 

Schritt für Schritt zur optimalen Ernährung: So gewöhnen Sie Ihr Kind an eine gesunde, ausgewogene Nahrung


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Welche Schule ist die richtige für Ihr Kind? So finden Sie es heraus: Mit unseren Entscheidungskriterien


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Erleuchtung: Als wir es uns vor Weihnachten jeweils abends gemütlich machten, das Licht löschten und nur noch die kleinen elektrischen Kerzchen brannten, war Zeit für eine Weihnachtsgeschichte. Ich montierte, damit ich den Text lesen konnte, meine Stirnlampe. So zirka nach 10 Minuten wurde meine kleine Tochter (2 ½-jährig) unruhig. Als ich zu ihr schaute, sagte sie zu mir: „Zünde mich nicht an, ich bin keine Kerze!“ Noch heute muss ich lachen, wenn ich daran zurückdenke.