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Elternbrief


E-Mail Newsletter 20-06-2008
 

 


Themen:
 

 

Liebe Eltern,

im Newsletter vom Dienstag konnten Sie lesen, dass es für Ihr Baby am allerbesten ist, wenn es Muttermilch bekommt. Doch nicht nur die Kleinen profitieren vom Stillen. Auch Sie als Mutter haben Vorteile dadurch. Eine aktuelle schwedische Studie kam zu dem Schluss, dass Stillen vor Rheuma (genau genommen: Rheumatoider Arthritis) schützt.

Forscher des Universitätsklinikums Malmö verglichen 136 Frauen, die an Rheumatoider Arthritis litten, mit 544 gesunden Studienteilnehmerinnen gleichen Alters. Bei Frauen, die 13 Monate oder mehr gestillt hatten, lag das Risiko, an einer Rheumatoiden Arthritis zu erkranken, lediglich halb so hoch wie bei denjenigen, die niemals gestillt hatten. Stillen über einen Zeitraum von einem bis zwölf Monaten senkte das Risiko immerhin noch um 25 Prozent.

Leider ist die Stillzeit nicht bei allen Müttern eitel Sonnenschein. Gerade in der ersten Zeit können Stillprobleme auftreten, bei denen so manche Mutter den Griff zum Fläschchen als rettenden letzten Ausweg sieht. Damit Sie wegen eines Milchstaus nicht vorzeitig aufgeben müssen, verrate ich Ihnen gleich einige wirksame Behandlungs- und Vorbeugemaßnahmen.

Hier noch ein Hinweis zu meinem neuen Blog auf www.Elternwissen.com , den ich Ihnen im letzten E-Mail-Newsletter schon angekündigt hatte: Wir mussten den Start noch um ein paar Tage verschieben und entschuldigen uns für den „Fehlalarm“. In Kürze geht es aber los!


 

Wenn Sie eine empfindliche Stelle, eine Rötung, einen schmerzenden Knoten oder eine Schwellung in der Brust bemerken, handelt es sich wahrscheinlich um einen Milchstau. Bei einer beginnenden Brustentzündung, die sich aus einem Milchstau entwickeln kann, bestehen zusätzlich Fieber und allgemeine Abgeschlagenheit.

Wichtig: Bitte gehen Sie unbedingt zum Arzt, wenn Sie länger als einen Tag Fieber haben oder sich der Milchstau nicht innerhalb 24 Stunden bessert!

Die Behandlung eines Milchstaus sowie einer Brustentzündung erfordert die gleichen Maßnahmen, deshalb sind die folgenden Ratschläge für beide gültig. Beginnen Sie bei Beschwerden so früh wie möglich mit der Behandlung! So lassen sich eine Brustentzündung und die Gabe eines Antibiotikums meist vermeiden.

1. Stillen Sie häufig und beginnen Sie immer mit der betroffenen Brust! Damit halten Sie die Brust leer und die Stauung kann nicht fortschreiten. Je öfter Sie stillen, desto besser. Legen Sie Ihr Kind am besten alle ein bis drei Stunden an oder streichen Sie die Brust zwischen den Stillmahlzeiten mit der Handkante vom Brustansatz Richtung Brustwarze aus. Lassen Sie sich keinesfalls vom Arzt überreden, abzustillen! Ihr Baby nimmt trotz Milchstau keinen Schaden. Lediglich bei einer antibiotischen Behandlung kann es erforderlich sein, die Milch abzupumpen und zu verwerfen, falls das Medikament nicht für Ihr Baby verträglich ist.

2. Damit die Milch leichter fließen kann, helfen ein heißer Waschlappen oder eine warme Dusche vor dem Stillen. Besonders wirksam: Tauchen Sie die Brust 5 bis 10 Minuten in eine Schüssel mit warmem Wasser. Wärme und Schwerkraft sowie eine zusätzliche sanfte Massage in Richtung Brustwarze lassen die Milch besonders gut fließen.

3. Gönnen Sie sich mehr Ruhe! Am besten legen Sie sich für ein bis zwei Tage ins Bett.

4. Verzichten Sie auf einengende Kleidung und lassen Sie den BH vorübergehend weg.

5. Die meisten Frauen empfinden nach dem Stillen kühlende Umschläge als angenehm. Machen Sie z. B. eine Packung mit zimmerwarmem Quark, dem Sie einen Tropfen ätherisches Öl wie Kamille blau oder Schafgarbe beigeben können. Schnell angelegt und sehr wirksam sind Umschläge mit Retterspitz® äußerlich (nach Packungsbeilage, 1 zu 1 mit Wasser verdünnt) oder Kohlblätter, die Sie mit einem bequemen Still-BH an Ort und Stelle halten. Schneiden Sie von einem Wirsingblatt die Mittelrippe heraus und rollen Sie es leicht, bevor Sie es in den BH legen. Die Brustwarze soll frei bleiben, deshalb an dieser Stelle das Kohlblatt ausschneiden. Auch ganz schnell: Tiefgefrorene Erbsen in ein dickes Tuch gewickelt auf die schmerzende Stelle legen, so lange Ihnen die Kälte angenehm ist. Wenn Ihnen Wärme angenehmer ist, können Sie einen warmen Kartoffelwickel anlegen.

6. Lesen Sie im nachfolgenden Beitrag, wie Sie Ihr Kind richtig anlegen, damit es die gestaute Stelle möglichst effektiv leer trinken kann. Wechseln Sie bei Besserung öfter die Stillposition.



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Was tun, wenn Erbsen zum Wurfgeschoss werden oder eifrige kleine Baumeister den Teller Kartoffelbrei mit Soße in etwas verwandeln, das wie die Bewässerungsanlage eines Reisfeldes aussieht?
Wenn jedes Gemüsewürfelchen aus der neuen Auflaufkreation sorgsam aussortiert und am Tellerrand aufgetürmt wird?
Sicher haben Sie sich die ein oder andere Frage schon einmal gestellt. Antworten darauf und auf viele andere Fragen speziell zum Thema gesunde Ernährung für fitte Kinder bis zu 6 Jahren gebe ich Ihnen in meinem Ratgeber: So isst Ihr Kind richtig. Sie finden dort Informationen und Tipps zu den Ernährungsbedürfnissen der verschiedenen Kinder-Altersgruppen sowie alltagstaugliche (!) Sofort-Tipps zu Problemen wie Essensverweigerung, heikle Esser oder inakzeptable Tischmanieren.
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Um wunden Brustwarzen und Milchstau vorzubeugen, ist die richtige Stilltechnik von entscheidender Bedeutung. Wenn Sie zudem zwischen verschiedenen Stillpositionen abwechseln, verlagert sich der Druck von Babys Kiefer auf jeweils andere Bereiche Ihrer Brust.

1. Machen Sie es sich bequem, dann fließt auch die Milch besser. Hilfreich ist oft ein Stillkissen. Viele Mütter sitzen entspannter, wenn sie während des Stillens die Füße auf einen Schemel stellen, sodass die Knie etwas höher kommen.

2. Bringen Sie immer das Baby zur Brust und nicht die Brust zum Baby. Legen Sie Ihr Kind ganz nahe an den Körper und ziehen Sie nicht an Ihrer Brust!

3. Stützen Sie mit der freien Hand Ihre Brust, indem Sie wie ein „C“ um die Brustwarze greifen (Daumen von oben, Finger liegen unter der Brust, Finger liegen 3 bis 4 Zentimeter hinter der Brustwarze).

4. Bringen Sie Ihr Baby so in Position, dass es seinen Kopf nicht verdrehen muss, um die Brustwarze zu nehmen. Berühren Sie mit der Warze ganz sanft seine Unterlippe, bis es seinen Mund von selbst öffnet. Ziehen Sie nun das Baby rasch noch näher an sich heran, sodass es die Brustwarze und einen möglichst großen Teil des Warzenhofes erfassen kann.

5. Wenn Babys Nase von der Brust verdeckt zu sein scheint, drücken Sie bitte nicht die Brust mit den Fingern von Babys Nase weg (dabei könnte die Brustwarze aus Babys Mund rutschen), sondern ziehen Sie Babys Po ganz nahe an Ihren Körper heran, bis es Bauch an Bauch mit Ihnen liegt.

6. Leiden Sie unter einem Milchstau, sollten Sie nach Möglichkeit eine Stillposition wählen, bei der das Kinn Ihres Babys an der Stelle der Rötung/Schwellung zu liegen kommt. Dann kann sein Unterkiefer dort nämlich die stärkste Melkwirkung ausüben, um den Stau zu entleeren. Das bedeutet z. B. bei einer Stauung auf der linken Seite der linken Brust, das Kind so zu legen, dass seine Beine links an Ihrem Körper vorbei nach hinten weisen. Ist die Oberseite der Brust schmerzhaft, können Sie auf dem Rücken liegend stillen, wobei die Beine Ihres Babys über Ihrer Schulter liegen – das geht, auch wenn es sich sehr akrobatisch anhört!

7. Das korrekte Abnehmen des Babys von der Brust schont Ihre Brustwarzen. Beim Stillen bildet sich im Mund Ihres Babys ein Vakuum und wenn Sie nach dem Stillen die Brust quasi „mit Gewalt“ wegziehen, belastet das Ihre Brustwarzen sehr. Lösen Sie das Vakuum, indem Sie mit dem kleinen Finger zwischen Brust und Mundwinkel Ihres Babys fahren. Sobald dadurch Luft in Babys Mund kommt, lässt es los, und Sie können die Brustwarze schonend herausziehen.

Wenn Sie die Hilfe einer ausgebildeten Stillberaterin benötigen, wenden Sie sich an die La Leche Liga Deutschland e.V., Gesellenweg 13, 32427 Minden; Tel. 0571/4 89 46, Fax 0571/40 49 480; Internet www.lalecheliga.de (über diese Seite auch E-Mail-Kontakt möglich).



 

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- Terror zur Schlafenszeit: Wenn Kinder nicht alleine einschlafen können
- Heilende Hände: Kinderprobleme durch Jin Shin Jyutsu lösen
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- Ruhige Nächte: So lernt auch Ihr Kind schlafen!
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- Mit Homöopathie & Co. Sandmann spielen
- So kommt Ihr Kind zur Ruhe: Die besten Entspannungsübungen
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Hallo,
ich habe eine Frage bezüglich meiner 4-jährigen Tochter. Sie sagt schon seit ein paar Monaten abends immer mal wieder: „Ich habe Angst.“ Auf die Frage wovor, sagt sie: "Wenn einer kommt."
Wir haben ein tägliches abendliches Ritual: Zuerst lesen, dann Zähne putzen und Schlafanzug anziehen, dann beten wir und singen noch ein Schlaflied. Sie ist sehr sensibel und macht sich über alles viele Gedanken. Sie geht etwa um 19.45 Uhr ins Bett. Es kann aber vorkommen, dass sie noch nach einer Stunde ruft und nach Dingen fragt, die über Tag gewesen sind (z. B. wo ist der Storch vom Spazierengehen). In den letzten Wochen ist es immer häufiger vorgekommen, dass sie abends Angst hat. Ab und zu schläft sie auch bei uns, aber nur, wenn sie krank ist oder mein Mann abends später nach Hause kommt (eher selten). Bei uns schläft sie ohne Probleme und ist überglücklich. Wissen Sie einen Rat?

Antwort von Frau Schmelz


 

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Kleine Kinder stecken viel in den Mund. Da besteht immer die Gefahr, dass ein Fremdkörper verschluckt wird oder in die Luftröhre gerät. Dieser Beitrag gibt Ihnen die Sicherheit, im Notfall das Richtige zu tun und ziegt, wie Sie Ihrem Kind Erste Hilfe leiste können.

Gegenstände, die die Atemwege blockieren, sind absolute Notfälle, bei denen Sie sofort den Notarzt rufen müssen. Dagegen müssen nur knapp zehn Prozent aller verschluckten Gegenstände durch Magenspiegelung oder operativ entfernt werden.

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Rechtzeitig zum Wochenende wieder etwas zum Schmunzeln...

Großes Kompliment
Marian (2,5 Jahre) lernt ständig neue Vokabeln bei seiner Tagesmutter, da er auch mit älteren Kindern zusammen ist. Auf die Frage eines Bekannten, ob er denn seine Mama lieb habe, antwortete er sehr locker: „Meine Mama is so geil!“ (von Familie Bruck aus Salzburg)

Kleiner Bruder muss zum „Tierdoktor“
Jonas (3,75 Jahre) sagt zu mir: „Mama, gib mir mal ein nasses ‚Zebra’ (gemeint war Zewa = Küchentuch). Ich muss den Felix verdoktorn.“ Da konnte ich mir ein Lachen nicht mehr verkneifen. (von Britta Zimmermann aus Dublin)

Im Becher geirrt
Ich saß mit meiner Tochter (2,75 Jahre) auf der Terrasse eines Cafés in einer Fußgängerzone. Dort erblickte sie eine rauchende Frau, die die Asche in die Gegend schnippte, und sagte ganz entrüstet: „Mami, die Frau raucht eine Zigarette – aber ohne Eierbecher!“ (von Familie Pahl)

Vielen Dank an alle Einsender/innen!
Wenn Sie auch einen netten Spruch Ihres Kindes auf Lager haben, senden Sie ihn bitte an gesundheit.erziehung@onlinehome.de. Dann können wir im Newsletter alle darüber schmunzeln!





 


Herzlichst

Ihre


Dr. med Andrea Schmelz

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1. Die homöopathische Hausapotheke für Kinder

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Naturheilmittel: So nutzen Sie die Natur als sanfte Hilfe zur Aktivierung der Selbstheilungskräfte


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Impf-Wissen für Eltern: Hier finden Sie alles Wichtige rund um das Thema Impfen


Kinder lernen schlafen: So gehören die Schlafprobleme Ihres Babys bald der Vergangenheit an



 

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Nettes aus Kindermund :)

Erleuchtung: Als wir es uns vor Weihnachten jeweils abends gemütlich machten, das Licht löschten und nur noch die kleinen elektrischen Kerzchen brannten, war Zeit für eine Weihnachtsgeschichte. Ich montierte, damit ich den Text lesen konnte, meine Stirnlampe. So zirka nach 10 Minuten wurde meine kleine Tochter (2 ½-jährig) unruhig. Als ich zu ihr schaute, sagte sie zu mir: „Zünde mich nicht an, ich bin keine Kerze!“ Noch heute muss ich lachen, wenn ich daran zurückdenke.