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Elternbrief


E-Mail Newsletter 22-07-2008
 

 


Themen:
 

 

Liebe Eltern,

hat Ihr Kind auch schon einmal schmerzhaft Bekanntschaft mit einer Biene oder Wespe gemacht? Meine Kinder erwischt es fast jedes Jahr... Martin ist meist selbst schuld, wenn er gestochen wird, denn es gibt für ihn nichts Schöneres, als Insekten in seinem Lupenbecher einzufangen. Und er schreckt auch vor Bienen, Wespen und Hummeln nicht zurück. Da kann ich mir den Mund fusslig reden, dass er doch bitte alles gelb-schwarz Gestreifte in Ruhe lassen möge. Dieses Jahr im April hat ihn schon eine Biene in den Finger gestochen.

Das ist natürlich bei einem 9-Jährigen und am Finger nur halb so wild, aber ich kann mich noch gut erinnern, als Hanna damals im Alter von etwa 12 Monaten eine Wespe in den Mund stecken wollte und ins Gesicht gestochen wurde! Und das kam so:

Martin spielte im Sandkasten und Hanna krabbelte mit Begeisterung auf der Terrasse herum. Weil Martins Trinkbecher leer war, ging ich nur auf einen Sprung in die Küche, um frisches Wasser einzufüllen. Noch in der Küche, hörte ich Hanna plötzlich laut losbrüllen. Ich stürzte sofort wieder nach draußen und erschrak fürchterlich: Hanna saß laut weinend auf dem Boden und versuchte verzweifelt, sich eine Wespe aus dem Gesicht zu wischen, die zwischen Mund und Nase saß. Die hatte zur Verteidigung natürlich schon zugestochen...

Ich entfernte das Insekt sofort und holte als erstes eine Gelkompresse aus dem Kühlschrank, mit der ich Mund und Nase kühlte. Auch wenn ich zunächst nicht genau sehen konnte, wo genau die Wespe zugestochen hatte, zeigte sich bald darauf eine zunehmende Schwellung des linken Nasenflügels. Da Hanna ja noch ein Baby war, wollte ich ihr – so nah am Auge – keine Zwiebelscheibe auflegen. Außerdem befürchtete ich, dass sich die Schwellung über Nacht deutlich ausbreiten und auch auf das Auge übergreifen würde.

Deshalb entschloss ich mich, zur Sicherheit einmalig eine schwache Kortisoncreme aufzutragen, die ich für solche Notfälle immer im Haus habe. Zusätzlich gab ich Hanna noch Apis D12 3-mal eine Tablette im Abstand von je 10 Minuten. Danach breitete sich die Schwellung nicht mehr weiter aus und bereits am nächsten Tag war von dem Stich nichts mehr zu sehen. Hanna schien auch keine Beschwerden oder Juckreiz dadurch zu haben.

Im Nachhinein kann ich nur sagen, dass Hanna wohl großes Glück gehabt hat. Vermutlich wollte sie die auf dem Boden krabbelnde Wespe in den Mund stecken. Als diese dann am Mund saß und nicht hinein wollte, hat sie sie vermutlich loswerden wollen. Glücklicherweise wischte sie die Wespe in Richtung Nase, sodass ihr und damit auch mir das Horrorszenario "Wespenstich im Mund/Hals" erspart blieb!


 

Aus meinem Bericht können Sie schon ersehen, dass schneller etwas passiert als man denkt! Aber mit den folgenden Verhaltensregeln lassen sich schmerzhafte Stiche zum Großteil verhindern:

1. Vermeiden Sie in der Nähe von Bienen und Wespen rasche Bewegungen und schlagen Sie nicht nach ihnen. Bleiben Sie ruhig, wenn ein Insekt Ihr Kind umschwirrt! Versuchen Sie, die Biene oder Wespe mit langsamen Handbewegungen oder z. B. mithilfe einer Zeitung abzudrängen. Halten Sie Ihr Kind fest oder bringen Sie es in Sicherheit, wenn es herumfuchtelt oder gar das Insekt anfassen will.

2. Verbannen Sie Insekten aus dem Haus, indem Sie Insektennetze vor den Fenstern anbringen.

3. Gehen Sie möglichst nicht in die Nähe von blühenden Blumen oder reifem Fallobst. Vorsicht beim Obst- und Blumenpflücken!

4. Lassen Sie beim Essen im Freien keine Süßigkeiten oder Fleischreste herumliegen. Sicherheitshalber sollte Ihr Kind im Freien außer trockenem Gebäck ohne Zucker oder Marmelade oder einem Stück Gemüse (geeignet: z. B. Scheibe Brot, Brezel, Karotte) nichts essen und abgesehen von Wasser oder ungesüßtem Tee auch nichts trinken.

5. Decken Sie Trinkgefäße immer ab oder verwenden Sie Trinkflaschen bzw. -becher mit Deckel. Auch ein dünner Strohhalm verhindert, dass Ihrem Kind beim Trinken eine Wespe in den Mund gerät.

6. Säubern Sie umgehend den Mund Ihres Kindes, wenn etwa nach dem Eisessen Speisereste daran kleben, denn dadurch werden insbesondere Wespen angelockt.

7. Beobachten Sie Ihr Kind! Achten Sie darauf, dass auf dem Essen bzw. am Becherrand kein Insekt sitzt, das in den Mund gelangen könnte. Verhindern Sie, dass Ihr Kind krabbelnde Bienen oder Wespen anfasst.

8. Lassen Sie Ihr Kind im Sommer nicht barfuß gehen. Bienen bevorzugen den Aufenthalt im Klee und viele Wespen leben in Bodenlöchern.

9. Verzichten Sie auf weite, flatternde Kleider, schwarze Stoffe und farbige Blumenmuster. Eng anliegende, trotzdem aber luftig-leichte Kleidung mit langen Ärmeln und langen Hosenbeinen ist hingegen günstig.

10. Meiden Sie Parfüms, Haarsprays und stark parfümierte Pflegeprodukte, da das Bienen und Wespen anzieht.

Kleiner Tipp am Rande: Hat sich eine Biene oder Wespe in Ihre Wohnung verirrt, müssen Sie diese nicht unbedingt mit der Fliegenklatsche "erledigen". Nehmen Sie einen kleinen, durchsichtigen Behälter (z. B. Glasschüssel, kleine Plastikdose) und ein Stück Pappe oder dickes Papier. Warten Sie, bis das Insekt am Fenster sitzt und stülpen Sie dann den Behälter darüber. Haben Sie die Biene oder Wespe tatsächlich erwischt, schieben Sie die Pappe bzw. das Papier zwischen Behälter und Fensterscheibe. So gesichert, kann Ihnen das Insekt nicht mehr entkommen, wenn Sie den Behälter von der Scheibe nehmen und den ungebetenen Besucher nach draußen bringen.



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So helfen Sie Ihrem Kind schnell und sicher in Notfällen
 

Natürlich wollen Sie - wie alle Eltern - Ihr Kind vor Unfällen und Verletzungen möglichst bewahren. Doch Hand aufs Herz: Wüssten Sie, was im Falle eines Falles zu tun wäre? Denn gerade bei schweren Verletzungen können Minuten über das Leben eines verunglückten Kindes entscheiden!

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Welche Beschwerden deuten auf welche Kinderkrankheiten hin?
 

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Hallo liebe Eltern,
vor knapp acht Wochen kam unsere Tochter zur Welt. Wir sind sehr glücklich über unser drittes Kind. Doch habe ich jetzt eine Frage.
Kann mir jemand einen Tipp geben, warum die Kleine immer abends, ca. um 17.00 Uhr, ihre Schreimomente bekommt? Sie trinkt Muttermilch, danach schläft sie kurz ein und weint dann ca. eine Stunde, manchmal auch drei Stunden. Ich bekomme die Kleine nur kurz zur Ruhe, dann geht es wieder los. Oft kann ich sie nur mit dem Nuckel beruhigen bzw. zum Einschlafen bringen. Ist unsere Tochter nur müde und kommt nicht in den Schlaf? Am Tag schläft sie viel und in der Nacht schläft sie oft sechs bis sieben Stunden.

Antwort von Frau Schmelz


 

Wünschen Sie sich nachts nichts sehnlicher, als wieder einmal eine ganze Nacht am Stück durchzuschlafen? Ich habe meinen bewährten Spezialreport zum Thema "Kinder lernen schlafen" für alle Eltern mit noch mehr aktuellen und neuen Tipps erweitert! Sie erfahren, wie Sie endlich wieder ruhige Nächte haben! Ich stelle Ihnen die 12 wichtigsten Schlafregeln für Kinder vor und gebe Ihnen eine Checkliste an die Hand, wie Sie Anzeichen von Müdigkeit bei Ihrem Baby richtig erkennen. Außerdem erfahren Sie, welches Schlaftraining für Ihr Kind am besten geeignet ist. Lesen Sie jetzt viele weitere Tipps rund um das Thema "Kinder lernen schlafen":

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- Terror zur Schlafenszeit: Wenn Kinder nicht alleine einschlafen können
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Spezialreport "Kinder lernen schlafen"


 

Immer wieder höre ich heraus, dass sich viele Mütter vom Kinderarzt nicht ernst genommen fühlen („Der sagt immer nur, das wächst sich schon noch aus!“) oder denen einfach alles zu schnell geht, sodass sie gar nicht alle Fragen anbringen können oder sich nicht ausreichend aufgeklärt fühlen. Und manchmal höre ich richtiggehend Misstrauen heraus, wenn Eltern nochmal meine Meinung zu einer gestellten Diagnose oder einer vorgeschlagenen Behandlung hören wollen, weil sie ihrem Kinderarzt nicht (mehr) trauen.

Lesen Sie hier weiter:


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Impfen ja oder nein?
 

Welche Impfung wirklich sein muss! Neue Impf-Tipps von Dr. med. Andrea Schmelz

Spezialreport "Impf-Wissen für Eltern"


 

Um Insekten, aber beileibe nicht nur um stechende, geht es auch im heutigen "Buch der Woche". Ich möchte Ihnen den Band "Was Insekten alles können" aus der Reihe "Wieso? Weshalb? Warum?" von Angela Weinhold (Ravensburger 2007; 16 Pappseiten mit Klappen; 12,95 Euro) wärmstens ans Herz legen. Hier erfahren Kinder ab vier Jahren viel Wissenswertes über Insekten und auch wir Erwachsene lernen noch einiges Neue hinzu, das wir über die kleinen Krabbler noch nicht wussten. Oder war Ihnen z. B. bekannt, dass Marienkäfer ein Reflexbluten zeigen, um sich vor ihrem Räuber tot zu stellen?

Was ist ein Insekt? Wie entsteht ein Schmetterling? Wozu brauchen Blüten Insekten? Alle möglichen Kinderfragen rund um die Insektenwelt werden in diesem Bilderbuch beantwortet. Das Buch lebt aber nicht nur von den informativen kindgerechten Texten, sondern vor allem von den vielen detailreichen Bildern, die alles sehr anschaulich zeigen. Der besondere Clou neben den Klappen zum Dahintergucken sind die vielen kleinen Cartoons, die verschiedene Themen noch einmal richtig witzig auf den Punkt bringen. Ein rundum empfehlenswertes Bilderbuch!



 

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Und mit Insekten geht es heute sogar im "Kindermund" weiter:

Bloß nicht reintreten!
Papa, Tobias (4 Jahre) und Sarah (2 Jahre) gehen durch den Wald. Papa ruft: "Achtung, ein Ameisenhaufen!" Tobias gibt die Warnung an Sarah weiter: "Vorsicht Sarah, da hat eine Ameise hingekackt!" (von Maria Gottwald aus Eriskirch)

Mutig, mutig...
Unser Elias (3,5 Jahre) sah vor kurzem "In einem Land vor unserer Zeit". Als ein böser Dino einen lieben Dino bedroht hat, sagte er: "Ich hol meinen Hammer und hammer da ein Loch in den Fernseher. Dann geh ich rein und helf dem armen Dino!" (von Antje Meier aus Bechhofen)

Was für eine Frage!
Als wir am Wochenende bei Omi und Opi waren, gähnte Jannis (2 Jahre und 8 Monate) zu einer ungewöhnlichen Zeit für alle laut hörbar. Auf meine Frage, was das denn gewesen sei, antwortete er: "Mami, ich habe gemüdet."

Vielen Dank an alle Einsender/innen!
Wenn Sie auch einen netten Spruch Ihres Kindes auf Lager haben, senden Sie ihn bitte an gesundheit.erziehung@onlinehome.de. Dann können wir im Newsletter alle darüber schmunzeln!





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Kinder-Schreibübungen: So reicht die Konzentration auch für einen ganzen Aufsatz
 

Bestimmt kennen Sie das, statt an einem Stück die Hausaufgaben zu machen, lässt sich Ihr Kind zwischendrin immer wieder von anderen Dingen ablenken. In "Lernen und Fördern mit Spaß" erfahren Sie, mit welchen Tricks Sie erreichen, dass sich Ihr Kind längere Zeit auf eine Aufgabe wie das Schreiben konzentriert. Nutzen Sie die Downloadhilfen und zeigen Sie Ihrem Kind anhand vieler Übungsaufgaben, dass Geschichten schreiben Spaß macht. Bestellen Sie deshalb noch heute Ihr Gratis-Angebot von "Lernen und Fördern mit Spaß". Weil die spannendsten Geschichten, schließlich doch immer die Eigenen sind.

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Herzlichst

Ihre


Dr. med Andrea Schmelz

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Wir empfehlen Ihnen diese Woche
 

So reagieren Sie in ganz alltäglichen und dennoch nervenaufreibenden Situationen richtig


Lehrerzimmer-Geflüster: Erfahren Sie alles über gesetzliche Regelungen und Änderungen


Kinder impfen: So können Sie Ihr Kind gegen Hirnhautentzündung schützen


Zur Ruhe finden: So gestalten Sie ein schönes und beruhigendes Abendritual



 

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Nettes aus Kindermund :)

Erleuchtung: Als wir es uns vor Weihnachten jeweils abends gemütlich machten, das Licht löschten und nur noch die kleinen elektrischen Kerzchen brannten, war Zeit für eine Weihnachtsgeschichte. Ich montierte, damit ich den Text lesen konnte, meine Stirnlampe. So zirka nach 10 Minuten wurde meine kleine Tochter (2 ½-jährig) unruhig. Als ich zu ihr schaute, sagte sie zu mir: „Zünde mich nicht an, ich bin keine Kerze!“ Noch heute muss ich lachen, wenn ich daran zurückdenke.