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Elternbrief


E-Mail Newsletter 01-08-2008
 

 


Themen:
 

 

Liebe Eltern,

ich will Ihnen den Waldspaziergang sicherlich nicht vermiesen, denn es tut Kindern (und natürlich auch uns Großen!) einfach gut, im Grünen die Seele baumeln zu lassen. Vor einigen Jahren gab es sogar mal eine Studie, die belegte, dass hyperaktive Kinder nach Bewegung in der freien Natur weniger zappelig sind als nach dem gleichen Bewegungspensum in einer Sporthalle. Baum und Co. tun uns also einfach gut.

Im Wald kann man jedoch noch mehr machen als nur spazieren zu gehen. Früher, als meine Großeltern noch lebten, ging ich oft mit ihnen in den Wald, um Pilze oder Brombeeren zu sammeln. Das sind leider inzwischen Tätigkeiten, vor denen heutzutage gewarnt wird. Das Sammeln an sich wäre ja noch in Ordnung, aber wenn man die gefundenen Schätze dann auch genüsslich verzehrt, kann das ungesund sein. So sind – als Folge des Reaktorunfalls von Tschernobyl vor 22 Jahren – Waldpilze, Beeren und Wildfleisch aus dem Süden Deutschlands noch immer stark radioaktiv belastet.

Doch nicht nur in Süddeutschland können Waldfrüchte gefährlich werden. Vor dem Fuchsbandwurm wird inzwischen in ganz Deutschland gewarnt, obwohl es auch hier wieder Bayern und Baden-Württemberg sind, in denen die Gefahr besonders hoch ist. Der Fuchsbandwurm ist deshalb so gefährlich, weil die Larven – ähnlich einem Tumor – in der Leber wachsen. Wird der Befall frühzeitig entdeckt, kann operiert werden. Hat sich der Fuchsbandwurm aber schon über die Leber hinaus ausgebreitet, muss lebenslang mit einem Antiparasitenmittel behandelt werden, damit der Bandwurm sich nicht noch weiter ausbreitet. Leider werden die dafür eingesetzten Medikamente nicht von allen Patienten vertragen. Am besten ist es also, einem Befall von vornherein vorzubeugen!


 

22 Jahre nach dem Reaktorunglück von Tschernobyl sind bayerische Pilze und andere Waldprodukte immer noch radioaktiv belastet. "Unsere Empfehlung bleibt nach wie vor, dass besonders Risikogruppen wie Kinder und Schwangere Waldpilze, Waldbeeren und Wildgerichte von ihrem Speiseplan streichen sollten", teilte das Umweltinstitut München kürzlich mit. Auch Folgeprodukte wie Heidelbeerjoghurt, Preiselbeermarmelade und ungefilterte Säfte aus Waldbeeren sollten gemieden werden.

Südbayern und der Alpenraum, aber auch Teile Baden-Württembergs waren vom radioaktiven Niederschlag nach der Tschernobyl-Katastrophe vom April 1986 vergleichsweise stark betroffen, wie es weiter hieß. Vor allem im Westen, Süden und Osten Münchens könnten Röhrenpilze wie Maronen und Semmelstoppelpilze noch Werte deutlich über dem nach Tschernobyl festgesetzten Grenzwert von 600 Becquerel pro Kilogramm Frischmasse aufweisen. Bei Schwarzwild, das sich frei im Wald bewegen könne und nicht in einem Gehege gezogen werde, sei noch mehr Vorsicht geboten. Bei Wildschweinen seien schon Spitzenwerte von bis zu 70 000 Becquerel pro Kilogramm nachgewiesen worden.

Wegen der langen Halbwertszeit des radioaktiven Cäsium-137 von 30 Jahren sei eine wesentliche Änderung der Situation auch in den kommenden Jahren nicht zu erwarten. Einen Schwellenwert, wann die belasteten Speisen gefährlich werden können, gibt es nach Angaben von Christina Hacker, Vorstand im Umweltinstitut München, nicht. "Schlimmstenfalls kann die Radioaktivität im Körper Krebs hervorrufen", betont sie. Um auf der sicheren Seite zu sein, sollte so wenig wie möglich davon aufgenommen werden. Anhand der biologischen Halbwertszeit, also der Dauer, bis die Strahlung vom Körper wieder abgebaut wird, lassen sich die Auswirkungen konkret bemessen. So führt beispielsweise der Genuss von 500 Gramm mit 3000 Becquerel Cäsium-137 belasteten Pilzen zur gleichen Gesundheitsbelastung wie einmal Lungenröntgen.

Radioaktive Strahlen lösen laut Umweltinstitut in menschlichen Zellen eine Vielzahl physikalischer, chemischer und biologischer Effekte aus. So entstehen freie Radikale, die sich zu giftigen Verbindungen zusammenschließen und damit den Zellschaden verstärken. Normalerweise erkennt das Immunsystem solche atypischen Zellen und zerstört sie. Versagen Reparatur- und Abwehrsystem – beispielsweise weil das Immunsystem geschwächt ist – werden die Veränderungen an die folgenden Zellgenerationen weitergegeben; der Schaden wird immer größer. Vor allem Kinder sind von Natur aus gefährdet: Während des Wachstums teilen sich Zellen häufiger; für die Reparatur einer geschädigten Zelle bleibt oft nicht genügend Zeit. Wer die lokale Belastung der Waldprodukte erfahren will, kann sie weiterhin kostenlos vom Umweltinstitut untersuchen lassen. (Quelle: ddp)



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Sind im Wald die Beeren reif, werden Verbraucher vor deren Verzehr gewarnt. Der Grund: An den Früchten könnten Eier des Fuchsbandwurms haften. Wissenschaftliche Belege für diesen Infektionsweg gibt es jedoch nicht.

Die Prozentzahl der Füchse, die mit dem Fuchsbandwurm befallen sind, nimmt leider ständig zu. Am stärksten betroffen mit über 30 Prozent infizierten Füchsen sind Bayern, Baden-Württemberg und Hessen. Es gibt allerdings in ganz Deutschland keine Region mehr, in der nicht wenigstens etwa 10 Prozent der Füchse befallen sind.

Wie es zur Aufnahme der sehr widerstandsfähigen Wurmeier kommt, ist bislang nicht genau bekannt. Aber es gibt bestimmte Personengruppen in den süddeutschen Risikogebieten, die besonders gefährdet sind: Hundebesitzer, die ihre Vierbeiner frei im Wald laufen lassen, und Personen aus der Landwirtschaft. Denkbar ist, dass die Eier bei der Feldarbeit aufgewirbelt und eingeatmet werden. Bei Hundehaltern könnten die Eier über das Fell an die Hände gelangen und dann beim Essen verschluckt werden.

Speziell in Süddeutschland sollten Sie Waldfrüchte oder Obst aus Bodennähe besonders gründlich waschen. Alles, was über 50 cm hoch wächst, kann auch ohne Waschen bedenkenlos verzehrt werden. Um sicher zu gehen, dass z. B. von Heidelbeeren oder Pilzen kein Risiko mehr ausgeht, müssen Sie diese beim Verarbeiten auf mehr als 70 Grad erhitzen – also kochen, backen oder braten. Beim Einfrieren oder (für Erwachsene) beim Einlegen in Alkohol, etwa im Rumtopf, werden die Eier nicht wirksam abgetötet, wenngleich sich dadurch das Infektionsrisiko verringern lässt.

Lassen Sie Haustiere wie Hunde und Katzen, die ebenfalls als Wirte in Frage kommen, regelmäßig auf Magen- und Darmparasiten untersuchen. Eine regelmäßige Entwurmung (alle sechs Wochen) ist unbedingt zu empfehlen. Wenn Ihr Tier (häufig bei Katzen!) die Entwurmungspaste nicht frisst, kann der Tierarzt ein entsprechendes Mittel auch spritzen.



 

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Visitenkarten bringt man im Allgemeinen mit Geschäftsleuten in Verbindung. Die kleinen Kärtchen, die sich inzwischen dank diverser Do-it-yourself-Programme problemlos selbst drucken lassen, eignen sich aber auch zur Anbahnung von Kinderfreundschaften, wie ich festgestellt habe.

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Liebe Eltern,
meine Tochter (14 Monate) will gern selber mit Ihrem Löffelchen essen. Allerdings bin ich immer im Zweifel, ob sie mit der rechten oder linken Hand essen soll. Ihr Brot isst sie morgens und abends mit der linken Hand. Wenn sie mittags allein zu essen versucht, nimmt sie immer die Hand, die näher am Löffel liegt – also mal rechts, mal links.
Wann lässt sich eigentlich sagen, ob sie Rechts- oder Linkshänderin ist? Ich möchte sie ja nicht umerziehen, meine Tochter soll sich frei entwickeln können. Manchmal denke ich, sie nimmt vielleicht nur deswegen ihre linke Hand, weil ich, wenn ich (Rechtshänderin) ihr beim Füttern gegenüber sitze, für sie immer von links komme und meine Tochter das nur nachahmt. Sollte ich sie beim Füttern besser auf meinem Schoss sitzen haben?

Antwort von Frau Schmelz


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Sobald die Kleinen auf dem Boden unterwegs sind, schwingen viele Eltern besonders häufig den Putzlappen. Dabei finden sich die größten Keimschleudern in der Küche! Lesen Sie, wo Sie es mit der Hygiene ganz genau nehmen sollten und wo Keime "erwünscht" sind.

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Achtung: Dieser Spezialreport ist eine Sonder-Edition von "Gesundheit & Erziehung für mein Kind" mit einer begrenzten Auflage von 500 Exemplaren!

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So, nach diesen eher "unschönen" Themen jetzt aber wieder etwas zum Schmunzeln!

Neue Technik
Victoria (4 Jahre) hatte mit ihrer Tante an einem Töpferkurs teilgenommen. Zuhause wurden dann die "Kunstwerke" bewundert, unter anderem ein Windlicht mit kreisrundem Boden und drumherum Schneckennudeln, die kreisförmig in die Höhe aufgesetzt waren. Papa fragt: "Victoria, wie hast du denn das hier gemacht?" und zeigt auf die senkrecht aufgestellten Schnecken. Victoria: "Ganz einfach! Erst habe ich mit den Händen eine Wurst gemacht, diese dann geschneckt und draufgesetzt!" (von Irena Dahl)

Übersetzung Sächsisch – Englisch
Helen (4,5 Jahre) hatte gerade Englisch AG im Kindergarten. Abends sage ich zu ihr: "Eiverbibscht, was machst du denn da." (Ich hatte eine zeitlang in Leipzig gearbeitet.) Helen guckt und fragt: "Was heißt denn das: ‚Eiverbibscht’?" Ich sage, dass das Sächsisch ist und so etwas wie "Donnerwetter" oder so bedeutet. Sie überlegt und sagt: "Auf Englisch heißt das Sixisch." (Eva und Helen aus Köln)

Guter Rat
Ich war mit meinem kleinen Sohn Maurice (damals 2 Jahre und 5 Monate alt) im Auto unterwegs. Weil ich keinen Parkplatz fand, sagte ich laut zu mir: "Noch immer kein Parkplatz. Jetzt habe ich aber die Nase voll." Worauf er ganz süß sagte: "Mama, dann musst du die Nase putzen." (von Manuela Langguth)

Vielen Dank an alle Einsender/innen!
Wenn Sie auch einen netten Spruch Ihres Kindes auf Lager haben, senden Sie ihn bitte an gesundheit.erziehung@onlinehome.de. Dann können wir im Newsletter alle darüber schmunzeln!





 


Herzlichst

Ihre


Dr. med Andrea Schmelz

P.S. Hier können Sie eine Gratis-Testausgabe der monatlich erscheinenden Print-Ausgabe von Gesundheit & Erziehung für mein Kind bestellen: Gratisausgabe

Als Dankeschön für Ihr Interesse erhalten Sie als Geschenk die folgenden 4
wertvollen Broschüren:

1. Die homöopathische Hausapotheke für Kinder

2. Die kleine Erziehungs-Notfall-Fibel

3. Schnelldiagnosen bei Kinderbeschwerden

4. So isst Ihr Kind richtig

 


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So sind Sie dem Schulsystem und der Beurteilung der Lehrer nicht länger ausgeliefert


Hier finden Sie die häufigsten Elternfragen und Antworten zum Thema Schlafen


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Nettes aus Kindermund :)

Erleuchtung: Als wir es uns vor Weihnachten jeweils abends gemütlich machten, das Licht löschten und nur noch die kleinen elektrischen Kerzchen brannten, war Zeit für eine Weihnachtsgeschichte. Ich montierte, damit ich den Text lesen konnte, meine Stirnlampe. So zirka nach 10 Minuten wurde meine kleine Tochter (2 ½-jährig) unruhig. Als ich zu ihr schaute, sagte sie zu mir: „Zünde mich nicht an, ich bin keine Kerze!“ Noch heute muss ich lachen, wenn ich daran zurückdenke.