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Elternbrief


E-Mail Newsletter 02-09-2008
 

 


Themen:
 

 

Liebe Eltern,

haben Sie die vielen Schadstoffmeldungen nicht auch schön langsam satt? Vor kurzem wurde ja schon wieder ein neuer krebserregender Schadstoff in Kartoffelprodukten nachgewiesen. Wie gefährlich ist der wirklich? Und wie lässt er sich reduzieren? Darum geht es im folgenden Beitrag.


 

Kartoffelprodukte, aber auch Brot und Gebäck wurden im Jahr 2002 plötzlich "gefährlich", denn dank verfeinerter Analysemethoden hatte man darin Acrylamid entdeckt. Ein Stoff, den wir seit Jahrhunderten verzehrt haben, da er natürlicherweise beim Erhitzen von Nahrungsmitteln entsteht.

Inzwischen haben die Lebensmittel-Hersteller den Acrylamid-Gehalt durch verbesserte Rezepturen verringert. Jetzt kam der nächste Schock: Wissenschaftler der Technischen Universität München haben krebsauslösendes Glycidamid in Pommes frites und Kartoffelchips nachgewiesen. Da Acrylamid in der Leber zu Glycidamid abgebaut wird, hatte man schon vermutet, dass auch im Lebensmittel selbst beim Erhitzen Glycidamid entsteht.

Das als stark krebserregend geltende Glycidamid entsteht beim Erhitzen von Kartoffelprodukten, allerdings in geringeren Mengen. Bei der Untersuchung von zehn Sorten Chips und drei Sorten Pommes frites waren Glycidamid-Mengen von 0,3 bis 1,5 Mikrogramm pro Kilo nachgewiesen worden.

Der Lebensmittelchemiker und Autor der Studie Dr. Michael Granvogl von der Technischen Universität München warnt vor Panik. Die gefundenen Konzentrationen von Glycidamid seien sehr gering gewesen (Millionstel Gramm). Acrylamid kommt in den gleichen Produkten typischerweise in Mengen von 300 bis 600 Mikrogramm pro Kilogramm vor. Granvogl betont: "Ich esse Pommes auch weiterhin. Und wenn jemand zwei Tüten Chips am Tag isst, dann ist das Ungesunde daran sicher nicht das Glycidamid, sondern schon eher der Fettgehalt der Chips." Dem zweiten Statement schließe ich mich gerne an, doch gilt gerade für krebserregende Stoffe, dass man die Belastung damit so weit wie möglich reduzieren sollte!

Glycidamid entsteht wie das eng verwandte Acrylamid beim Erhitzen von Kartoffelprodukten bei hohen Temperaturen ab 120 °C. Oberhalb von 180 °C entstehen deutlich größere Mengen an Acrylamid und damit wohl auch Glycidamid. Deshalb hier die Tipps zur Minimierung:

1. "Vergolden statt verkohlen" heißt die Devise. Beim Backen und Frittieren immer die niedrigstmögliche Temperatur wählen. Das heißt: Friteuse auf höchstens 175°C einstellen. Backofen-Pommes bei maximal 180 °C (Umluft, Ober- und Unterhitze maximal 200 °C) zubereiten. Gebäck oder Kartoffelprodukte nicht zu dunkel werden lassen und so bald wie möglich wieder aus dem Ofen oder der Friteuse holen.

2. Beim Frittieren das richtige Öl nehmen. Verwenden Sie kein Frittieröl, das den Zusatzstoff E 900 (Zutatenliste lesen!) enthält, denn dieses Schaumverhütungsmittel kann die Acrylamidbildung fördern. Beim Frittieren mit Sonnenblumenöl entsteht nach bisherigen Erkenntnissen deutlich mehr Glycidamid als bei Verwendung von gesättigtem Öl, z. B. Palmöl oder Kokosfett. Letzteres kam allerdings wegen eines anderen Schadstoffes (3-MCPD, das während der Raffinierung von Pflanzenfetten und -ölen entsteht und ebenfalls Krebs erregend ist) ins Gerede! Daher kann ich Ihnen am ehesten native ungehärtete Kokos- und Palmkernfette in Bio-Qualität aus dem Naturkostladen oder dem Reformhaus empfehlen (z. B. Kokosöl oder rotes Palmöl von Amanprana).

3. Je größer die zu garende Portion, egal, ob im Backofen oder in der Friteuse, desto weniger Acrylamid entsteht.

4. Kinder sollten Pommes und Chips möglichst gar nicht bekommen. Das ist prinzipiell nicht weiter schwer, denn diese Lebensmittel braucht niemand! Und Kartoffelpüree, Kartoffelsalat, Salz- und Pellkartoffeln sind sowieso unbedenklich.

5. Stellen Sie Bratkartoffeln aus gekochten Kartoffeln her, dann entsteht weniger Acrylamid. Verwenden Sie keine Kartoffeln mit grünen Stellen, da in ihnen mehr Acrylamid entsteht.

6. Lagern Sie Kartoffeln richtig. Dunkel, damit sie nicht grün werden, und nicht längere Zeit unter 8 °C (z. B. im Kühlschrank), denn dann entsteht aus der Stärke vermehrt Zucker, der mit Asparagin zu Acrylamid reagieren kann.

7. Toasten Sie Brot nicht zu dunkel und achten Sie beim Brotkauf darauf, dass das Brot eine helle Kruste hat.

8. Wenn Sie backen, kann Ei im Teig die Entstehung von Acrylamid reduzieren. Das gilt aber nur für Backtemperaturen unter 190 °C! Bei höheren Temperaturen kann sich die Acrylamidbildung bei zu starker Bräunung sogar erhöhen.



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Immer wieder gehen groß aufgemachte „Schreckensmeldungen“ über Pestizide in Obst und Gemüse und Antibiotika im Fleisch durch die Presse. Alles nur Panikmache oder wirklich Grund zur Besorgnis? Die bessere Alternative für eine gesunde Baby-Ernährung: Biokost

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Eine Leserin schrieb mir: Zu Ihrem Beitrag bezüglich Toastbrot, das zum Teil schon vor Ablauf des Haltbarkeitsdatums zu schimmeln beginnt, habe ich folgenden Tipp: Ich stecke die ganze Packung Toastbrot gleich am Tag des Kaufes ins Gefrierfach. Die Toastscheiben kann man auch in gefrorenem Zustand in den Toaster stecken, sie schmecken getoastet kein bisschen anders als frische getoastete Scheiben. Und durch das sofortige Einfrieren verhindert man, dass der Toast zu schimmeln anfängt.

Ich danke Frau Claudia Roth aus München herzlich für diesen hilfreichen Tipp!



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Alles Wichtige rund um das Thema "Gesünder Wohnen mit Kindern"
 

Ihre kleine Tochter hat dauernd Husten und Schnupfen. Könnte es an der Wohnung liegen?
Welcher Bodenbelag ist für Krabbelkinder am gesündesten?
In der Zimmerecke "blüht" ein Schimmelpilz. Wie wird man den wieder los?
Wie vermeiden Sie Elektrosmog?
Ihr Sohn ist Allergiker. Worauf sollten Sie bei der Einrichtung des Kinderzimmers achten?
Gibt es wirklich Zimmerpflanzen, die Schadstoffe abbauen können?
Was sollten Sie beim Möbelkauf beachten, damit im neuen Kinderzimmer nicht gleich "dicke Luft" herrscht?

Damit Ihr Kind unbelastet und gesund aufwachsen kann, möchte Ihnen unser Spezialreport "Gesünder wohnen" helfen, die wichtigsten Schadstoffquellen in der Wohnung aufzuspüren und durch unbedenkliche Alternativen zu ersetzen.
Kinder sind von einer Schadstoffbelastung in der Wohnung besonders betroffen: Ihr im Wachstum befindlicher Körper reagiert besonders sensibel auf Umweltgifte. Kinder (und Mütter) halten sich täglich viele Stunden in der Wohnung auf. Babys und Kleinkinder krabbeln häufig auf dem Boden herum und steckenalles in den Mund. So nehmen sie besonders viel Hausstaub auf, der oft stark mit Schadstoffen belastet ist (siehe Seite 1 des Spezialreports).

Erfahren Sie in diesem Spezialreport von Dr. med. Andrea Schmelz
· an wen Sie sich wenden können, wenn Sie eine Schadstoffbelastung in Ihrer Wohnung vermuten,
· welche Messmethoden es gibt und welche wann geeignet sind,
· wann eine Belastung Ihres Hauses mit Holzschutzmitteln wahrscheinlich ist,
· warum Wollsiegel-Teppiche immer mit Insektiziden behandelt sind und welche Alternativen es gibt,
· mit welchen Mitteln Sie Schädlinge an Haustieren und Zimmerpflanzen am gesündesten loswerden,
· wie Sie Schimmelpilze und Hausstaubmilben aus der Wohnung vertreiben,
· was Sie berücksichtigen sollten, damit das Kinderzimmer allergie- und schadstoffarm wird,
· worauf Sie achten müssen, wenn Sie neue Möbel kaufen,
· welche Alternativen zu formaldehydbelasteten Spanplatten es gibt,
· wie Sie richtig heizen und lüften für ein gesundes Raumklima,
· welche Zimmerpflanzen Umweltgifte abbauen können (und warum Sie sich trotzdem nicht darauf verlassen sollten!),
· wo es in der Wohnung strahlt, wo Sie mit Elektrosmog rechnen müssen und wie Sie diesen effektiv vermeiden,
· welcher Bodenbelag für Kleinkinder am günstigsten ist,
· wo Sie gesundheitlich unbedenkliche Kleber und Oberflächenbehandlungsmittel für Holz- und Korkböden bekommen
· kleines Schadstoff-ABC mit den wichtigsten und häufigsten Schadstoffen

Achtung: Dieser Spezialreport ist eine Sonder-Edition von "Gesundheit & Erziehung für mein Kind" mit einer begrenzten Auflage von 500 Exemplaren!

Lesen Sie hier mehr über den Spezialreport "Gesünder Wohnen"


 

Wünschen Sie sich nachts nichts sehnlicher, als wieder einmal eine ganze Nacht am Stück durchzuschlafen? Ich habe meinen bewährten Spezialreport zum Thema "Kinder lernen schlafen" für alle Eltern mit noch mehr aktuellen und neuen Tipps erweitert! Sie erfahren, wie Sie endlich wieder ruhige Nächte haben! Ich stelle Ihnen die 12 wichtigsten Schlafregeln für Kinder vor und gebe Ihnen eine Checkliste an die Hand, wie Sie Anzeichen von Müdigkeit bei Ihrem Baby richtig erkennen. Außerdem erfahren Sie, welches Schlaftraining für Ihr Kind am besten geeignet ist. Lesen Sie jetzt viele weitere Tipps rund um das Thema "Kinder lernen schlafen":

Aus dem Inhalt:
- Wann schläft mein Kind endlich durch?
- Die 12 wichtigsten Schlafregeln
- So viel Schlaf braucht Ihr Kind
- Zur Ruhe finden: die schönsten Abendrituale
- Panischer Schreck und nächtliche Wanderungen
- Muss Schlaftraining sein- und, wenn ja, welches?
- Terror zur Schlafenszeit: Wenn Kinder nicht alleine einschlafen können
- Heilende Hände: Kinderprobleme durch Jin Shin Jyutsu lösen
- Schützen Sie Ihr Baby vor dem Plötzlichen Säuglingstod - die neuesten Erkenntnisse
- Ruhige Nächte: So lernt auch Ihr Kind schlafen!
- Das 24-Stunden-Schlafprotokoll
- Jede Nacht putzmunter? So können alle wieder durchschlafen !
- Mit Homöopathie & Co. Sandmann spielen
- So kommt Ihr Kind zur Ruhe: Die besten Entspannungsübungen
- Das richtige Kinderbett entscheidet über guten Schlaf!
- Wachstumsschmerzen: Wenn nachts die Beine weh tun
- Aktuelle Meldungen zum Thema Schlafen
- Die häufigsten Elternfragen und Antworten zum Thema Schlafen
- Das Monster unterm Bett: Nächtliche Ängste

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Spezialreport "Kinder lernen schlafen"


 

Hallo,
mein 4-jähriger Sohn ist ein sehr unruhiges Kind. Er kann sich beim Spielen und besonders im Kindergarten nie lange auf eine Sache konzentrieren. Nun habe ich gelesen, dass Nervenkekse nach Hildegard von Bingen die Konzentration erhöhen und auch ausgeglichener machen sollen. Macht es Sinn, diese Nervenkekse einmal auszuprobieren, oder ist da nichts dran? Hat jemand dafür ein Rezept?

Antwort von Frau Schmelz


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Wertvolle Lerntipps für Eltern von Grundschulkindern
 

Unser neuer E-Mail-Newsletter "Lernen und Fördern - kompakt" ist da. In diesem Newsletter erhalten alle Eltern von Grundschulkindern nützliche Tipps zu den Themen Lernen & Schule. Zukünftig lesen Sie darin zweimal pro Woche
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Nanu, wie soll das denn zusammenpassen, werden Sie sich jetzt vielleicht fragen. Es gehört auch gar nicht zusammen, denn gestern hatten mein Mann und die Kinder den „Fun“ und ich die "Aggressionen". Aber nun mal der Reihe nach...

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Und hier noch ein wenig zum Schmunzeln...

Arm, aber geschmackvoll
Jana (4 Jahre) sitzt am Tisch. Vor ihr auf dem Teller liegt ein Fleischspieß. Jana fragt mich, von welchem Tier dieses Fleisch kommt und ich antworte ihr "vom Hühnchen". Sie überlegt kurz, während ich mir Gedanken mache, ob sie diesen Spieß wohl essen wird oder nicht. Und dann kommt die kecke Antwort: "Armes Huhn – aber lecker!" (von Anja Schmidt)

Ketchup-Spielzeug?
Ich saß mit meiner Tochter Nina (9 Jahre) vor dem Fernseher. Es kam ein Beitrag über verschiedene Musik-Gruppen. Gerade wurde ein Lied von den Pet Shop Boys gezeigt. Nachdem der Sprecher den Namen der Gruppe gesagt hatte, schaute meine Tochter mich verwirrt an und fragte: "Wie heißen die? Ketchup Toys?" Ich habe herzhaft gelacht. (von Anja Bergmann aus Rödinghausen)

Wellen und Dellen...
Meine Tochter Luisa (5 Jahre) stand bei mir im Bad als ich mich duschte. Während ich mich abtrocknete, schaute sie mir eine Weile zu. Dann kam die Frage: "Mama, warum hast du eigentlich so viele Wellen und Dellen am Schenkel?" (von Nicole Arnold)

Vielen Dank an alle Einsender/innen!
Wenn Sie auch einen netten Spruch Ihres Kindes auf Lager haben, senden Sie ihn bitte an gesundheit.erziehung@onlinehome.de. Dann können wir im Newsletter alle darüber schmunzeln!





 


Herzlichst

Ihre


Dr. med Andrea Schmelz

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wertvollen Broschüren:

1. Die homöopathische Hausapotheke für Kinder

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So stellen Sie Regeln und Grenzen richtig auf und fördern die Entwicklung Ihres Kindes


Waldorf, Montessori oder Privat? So finden Sie die richtige Schule für Ihr Kind


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Timing für den Notruf über die Kontrolle von Atmung und Herztätigkeit bis hin zur Beatmung und Herzdruckmassage



 

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