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Elternbrief


E-Mail Newsletter 03-09-2008
 

 


Themen:
 

 

Liebe Eltern,

wenn Sie Ihr Kind zwar impfen lassen wollen, aber nicht so, wie es der Impfplan vorsieht, sondern nur in "abgespeckter" Form, haben Sie möglicherweise das Problem, dass die Kombination bzw. der Umfang an Impfschutz, den Sie sich für Ihr Kind wünschen, nicht verfügbar ist. Sei es, weil es einen passenden Kombinationsimpfstoff oder aber den jeweiligen Einzelimpfstoff nicht (mehr) gibt.

So gab es 2003 noch zwei verschiedene Vierfachimpfstoffe, die in der Zeit nach Einführung des Sechsfachimpfstoffes vom Markt genommen wurden. Auch den Einzelimpfstoff gegen Diphtherie gibt es seit Dezember 2007 nicht mehr und die Einzelimpfstoffe gegen Keuchhusten, Hib (jetzt als Reimport Act-Hib aus Österreich wieder verfügbar) und Mumps waren schon vorher nicht mehr erhältlich.

Damit Sie ganz aktuell den nötigen Durchblick haben, habe ich in der letzten Woche in meiner Arzneimitteldatenbank für Sie alle Kombinationsimpfstoffe nachgeschlagen und überprüft...
Doch zunächst zu einer anderen wichtigen Frage zum Thema Impfen, die bei vielen Eltern für Verwirrung sorgt.


 

Inzwischen gibt es mit dem Kombiimpfstoff Tetravac als Reimport wieder einen Vierfachimpfstoff. Nachfolgend finden Sie eine Liste mit den derzeit in Deutschland verfügbaren Kombinationsimpfstoffen für die Grundimpfung gegen Diphtherie, Tetanus (= Wundstarrkrampf), Keuchhusten (= Pertussis), Kinderlähmung (= Polio), Hib und Hepatitis B ab dem 3. Lebensmonat.

1) Sechsfachimpfstoff (entsprechend der offiziellen Impfempfehlung) gegen Diphtherie, Tetanus, Keuchhusten, Kinderlähmung, Hib und Hepatitis B: Infanrix Hexa

2) Fünffachimpfstoffe gegen Diphtherie, Tetanus, Keuchhusten, Kinderlähmung und Hib: Infanrix IPV + Hib, Pentavac

3) Vierfachimpfstoff gegen Diphtherie, Tetanus, Keuchhusten und Kinderlähmung: Tetravac (entspricht, was die Zusatzstoffe angeht, dem Impfstoff Pentavac)

4) Dreifachimpfstoff gegen Diphtherie, Tetanus und Keuchhusten: Infanrix

Achtung: Es gibt keinen Zweifachimpfstoff gegen Diphtherie und Tetanus, der zur Grundimmunisierung für Babys und Kleinkinder zugelassen ist! Alle verfügbaren Zweifachkombinationen sind erst ab dem 5. Geburtstag zugelassen und weisen einen niedrigeren Antigengehalt auf als die Säuglingsimpfstoffe.

Im meinem Spezialreport "Ratgeber Impfen" finden Sie eine ausführliche Tabelle, die Ihnen einen Überblick über alle verfügbaren Kombinationsimpfstoffe (auch zur Auffrischimpfung sowie gegen Masern, Mumps, Röteln und Windpocken, lediglich Tetravac, das zum damaligen Zeitpunkt nicht verfügbar war, fehlt) mit sämtlichen Zusatzstoffen bietet. Außerdem finden Sie dort eine medizinische Bewertung aller Zusatzstoffe sowie Hinweise, wie Sie Ihrem Kind Zusatzstoffe so weit als möglich ersparen können.

Hier geht es zum Spezial-Report "Impfen" von Dr. med. Andrea Schmelz


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Sind Auffrischimpfungen gegen bereits ausgelöschte Erkrankungen sinnlos?
 

Das ist eines der Impf-Märchen, auf die ich Ihnen eine klare Antwort in meinem Impf-Report gebe. Hier schon dazu für Sie eine wichtige Informationen vorab:
Erkrankungen wie Kinderlähmung oder Diphtherie sind in Deutschland durch konsequentes Impfen tatsächlich ausgerottet. In anderen Ländern kommen sie aber durchaus noch vor, und sie können z. B. durch Fernreisen wieder "importiert" werden. Hier kann beispielhaft das epidemische Auftreten der Diphtherie in den Staaten der ehemaligen Sowjetunion angeführt werden. Allein im Jahr 1994 gab es dort 50.000 Fälle, da nach dem Zusammenbruch des öffentlichen Gesundheitswesens in Osteuropa die erforderlichen (Auffrisch-)Impfungen nicht mehr durchgeführt werden konnten. Bei sinkenden Impfraten könnte die Diphtherie auch bei uns wieder auftreten. In meinen neuen Spezial-Report "Impfen" werden Sie Klarheit gewinnen. Weil Sie dann die Wahrheiten kennen. Gerade im Internet kursieren einige nicht haltbare Thesen zum Thema Impfen. Wir geben diese wieder und stellen einigen Aussagen harte Fakten gegenüber. Hier habe ich für Sie auf 24 Seiten alles, was Sie jetzt über "Richtig impfen" wissen sollten, zusammengestellt.
Sie erhalten hier keine Standard-Antworten auf Ihre berechtigten Impf-Fragen, sondern wenig bekannte Fakten, ausführliche Ratschläge und neue Tipps – auch über Impfstoffe, Nebenwirkungen und Komplikationen und deren sanfte Behandlung
Erfahren Sie außerdem:
· Braucht mein Kind eigentlich eine Grippe-Impfung?
· Wie kann ich mein Kind sinnvoll gegen eine Hirnhautentzündung schützen - macht die FSME-Impfung Sinn?
· Auf welche Impfungen kann ich verzichten, welche sind unbedingt notwendig?
· Was ist mit den neuen Impfungen gegen Pneumokokken und Meningokokken?

Alle Informationen gibt es hier im Spezial-Report "Impfen" von Dr. med. Andrea Schmelz


 

Frage: Liebe Frau Dr. Schmelz,
nochmals herzlichen Dank für Ihre ausführliche und vor allem schnelle Antwort auf unsere letzte Anfrage. Wir haben uns in Österreich nochmals erkundigt und konnten rausfinden, dass wir unseren 5-jährigen, bisher nicht geimpften Sohn mit dem Impfstoff Tetravac impfen lassen können.

Wir hatten uns entschlossen, nach dem Urlaub zum Impfen zu gehen. Während dieser Zeit sind aber dann wieder Zweifel aufgekommen und deswegen nochmals 2 Fragen an Sie:

1. Wie wichtig ist eine Impfung gegen Polio und Keuchhusten?
2. Können Sie eine Tetanus/Diphtherie-Kombiimpfung als Erstimpfung empfehlen? Td-Pur oder Revaxis?

Herzlichen Dank
Oswald F.

Antwort: Lieber Herr F.,
eine Vierfachimpfung, die Polio (Kinderlähmung) und Keuchhusten einschließt, ist aus meiner Sicht unbedingt zu empfehlen. Die Wahrscheinlichkeit, sich mit Polio (Kinderlähmung) anzustecken, ist in Deutschland minimal (aber die Erkrankung kann durch den Flugverkehr auch wieder eingeschleppt werden!), aber falls es doch zu einer Infektion kommt, kann diese schwere Behinderungen nach sich ziehen. Es gibt heute noch ältere Erwachsene aus der Zeit vor der Impfung, die sich mit gelähmten Beinen herumplagen müssen und nicht wenige Kinder mussten früher an die "eiserne Lunge", sonst wären sie gestorben. Insofern ist die Polio mit der Diphtherie vergleichbar: Auch hier besteht nur ein geringes Ansteckungsrisiko, aber eine Infektion ist lebensbedrohlich.

Keuchhusten verläuft zwar jenseits des Säuglingsalters nicht so schwer, aber dafür ist die Wahrscheinlichkeit, sich anzustecken, deutlich höher. Und ich überblicke aus meiner Kliniktätigkeit viele Keuchhustenfälle und finde diese Erkrankung einfach scheußlich für die Kinder. Einmal habe ich auch eine Enzephalitis (Hirnentzündung) als Komplikation und häufiger noch Lungenentzündungen in der Folge gesehen. Und die schweren Hustenanfälle bis zu 50-mal am Tag und bis hin zum Erbrechen, ausgelöst durch Trinken, Essen, Gähnen oder Aufregung, bleiben oft monatelang bestehen.

Meine Kinder sind gegen Keuchhusten geimpft und ich lasse auch bei mir alle 10 Jahre eine Auffrischung machen. Ich hätte meine Kinder nach meinen klinischen Erfahrungen sogar dann gegen Keuchhusten impfen lassen, wenn es nur den alten Ganzkeim-Impfstoff, der mehr Nebenwirkungen hatte und mit dem ich früher geimpft wurde, gegeben hätte...

Falls Sie trotzdem nur gegen Diphtherie und Tetanus impfen lassen wollen, sind Td-Pur und Td-Rix die Impfstoffe mit den wenigsten Zusätzen. Revaxis hat schon wieder eine zusätzliche Polio-Komponente, aber in diesem Fall würde ich gleich die Vierfachimpfung mit Tetravac empfehlen!

Herzliche Grüße
Ihre
Andrea Schmelz



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Der richtige Wirkstoff für die Impfung Ihres Kindes: Welche Impfstoffe Ihr Kind am wenigsten belasten
 

Eine ebenfalls im Internet kursierende Angst über Impfstoffe kann ich Ihnen vorweg nehmen: Durch Impfstoffe können keine gefährlichen Krankheiten übertragen werden. Die Sorge, dass mit Impfstoffen Krankheitserreger wie HIV oder Hepatitis-B-Viren aus dem Blut von Spendern übertragen werden könnten, ist unbegründet. Impfstoffe für Schutzimpfungen enthalten kein menschliches Blut oder Serum. Auch der Hepatitis-B-Impfstoff, früher aus menschlichem Blutplasma gewonnen, wird inzwischen gentechnologisch hergestellt. Ein BSE-Risiko geht nach heutigem Kenntnisstand von den Impfstoffen ebenfalls nicht aus.

Achtung: Bei Neurodermitits: Keine quecksilberhaltigen Impfstoffe verwenden!

Aus Studien ist bekannt, dass Kinder mit Neurodermitis vermehrt auf Quecksilberverbindungen im Impfstoff reagieren können, z. B. mit einer Hautverschlechterung. Daher empfehlen sich Impfstoffe, die kein Konservierungsmittel enthalten, z. B. alle Mehrfachimpfstoffe (siehe Tabelle auf Seite 10 im Spezial-Report "Impfen").
Leidet Ihr Kind an einer Hühnereiweiß-Allergie?
Dann sollten Sie auf Impfstoffe verzichten, die Hühnereiweiß im Kulturmedium enthalten. Eine Übersicht finden Sie im Spezial-Report "Impfen" auf Seite 5.

Lesen Sie jetzt in meinem Spezial-Report "Impfen" welche Impfstoffe Antibiotika enthalten, welche nicht. In einer Übersichtstabelle erfahren Sie,
· welche Zusatzstoffe sich in welchen Impfstoffen befinden und
· was Sie tun können, wenn Ihr Kind unter Allergien leidet, zu Fieberkrämpfen neigt, oder andere Komplikationen zu erwarten sind.

Erfahren Sie jetzt ebenfalls:
· Zu welcher Tageszeit Sie Ihr Kind impfen sollten und welchen Wochentag Sie unbedingt meiden sollten
· Welcher Mehrfachimpfstoff weniger Aluminium enthält und somit einige bekannte (allerdings seltene) Nebenwirkungen vermieden werden können
· Warum Sie Ihren Arzt auf eine 25 mm-Nadel hinweisen sollten
· Wie Sie das Immunsystem Ihres Kindes nach der Impfung ganz einfach stabilisieren
· Masern, Mumps, Röteln, Windpocken: Lesen Sie die Fakten. Was ist notwendig. Wann ist der richtige Zeitpunkt. Wann benötigt Ihr Kind eine Auffrischung. Welche Impfstoff-Zusätze sind enthalten.
· Wie wird die welche Impfung von ärztlicher Seite wirklich bewertet?

Und vieles mehr! Sichern Sie sich diese ausführliche Übersicht über alles, was Sie für die Impfungen Ihres Kindes wissen müssen!

Ja, ich möchte den Spezial-Report "Impfen" anfordern


 

1. Impfungen dürfen zwar auch bei einer Erkältung oder leichtem Fieber bis 38,5 °C durchgeführt werden. Empfehlenswert ist das Impfen bei einem fieberhaften Infekt jedoch nicht. Besser ist es, wenn Ihr Kind wirklich ganz gesund ist! Besonders günstig ist der Impfbeginn in den Monaten April, Mai und Juni, da dann die typische Erkältungszeit vorüber ist.
2. Stillen Sie Ihr Baby möglichst so lange, bis es die 3. Dosis der Sechsfachimpfung erhalten hat, besser sogar bis Ende des 1. Lebensjahres. Gestillte Kinder vertragen Impfungen besser!
3. Lassen Sie Ihr Kind möglichst morgens impfen – und am besten nicht freitags. Sollte wirklich eine heftige Impfreaktion auftreten, ist Ihr Kinderarzt noch erreichbar.
4. Neigt Ihr Kind zu Fieberkrämpfen oder besteht eine neurologische Erkrankung, sollten Sie am 7. bis 12. Tag nach der MMR-Impfung auf eine Temperaturerhöhung achten und – nach Absprache mit dem Kinderarzt – ggf. schnell ein fiebersenkendes Mittel wie Paracetamol (z. B. Ben-u-ron®) oder Ibuprofen (z. B. Nurofen®) geben. Nach der Fünf- bzw. Sechsfachimpfung gegen Tetanus, Diphtherie, Hib, Keuchhusten, Kinderlähmung und eventuell Hepatitis B besteht die Gefahr eines Fieberkrampfes hingegen direkt am Tag der Impfung. Deshalb ist es sinnvoll, einem fieberkrampfgefährdeten Kind zur Vorbeugung – wiederum nach Absprache mit dem Kinderarzt – direkt nach der Impfung sowie vier und acht Stunden danach ein fiebersenkendes Medikament zu geben.
5. Ihr Kind sollte sich am Tag der Impfung sowie am folgenden Tag nicht überanstrengen. So lange sollte auch auf Schwimmbadbesuche verzichtet werden.
6. Unterstützen Sie ab dem 2. Lebensjahr das Immunsystem durch die Vitamine A und C, z. B. enthalten in Karotten, Zitrusfrüchten und Sanddorn (auch in Form von Saft wirksam!).

Im Spezialreport "Ratgeber Impfen" habe ich für Sie außerdem ein paar Schüßler-Salze zusammengestellt, mit denen Sie das Immunsystem Ihres Kindes während der Impfungen stabilisieren können. Damit lassen sich oft auch Fieberreaktionen auf die Impfung vermeiden oder zumindest reduzieren, wie mir Mütter immer wieder bestätigen. Natürlich finden Sie im "Ratgeber Impfen" auch konkrete Empfehlungen, was Sie Ihrem Kind bei einer Impfreaktion geben können.



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Die Wahrheit über die homöopathische Impfung
 

Viele Eltern möchten ihrem Kind mit der so genannten "homöopathischen Impfung" eventuelle Nebenwirkungen oder Komplikationen ersparen. Damit sind "Nosoden" gemeint, also homöopathisch potenzierte Arzneimittel, die aus Krankheitserregern hergestellt werden.

Lesen Sie jetzt in meinem 24-seitigen "Impf-Spezial" Report, ob eine homöopathische Impfung wirklich sinnvoll ist und welche Gefahren in ihr stecken.

Lesen Sie hier mehr über den Spezialreport "Impfen"


 

Damit es nicht nur um ernste Themen geht, hier noch ein paar lustige Kindersprüche...

Wahlfreiheit
Meine Tochter Luna ist fünf und als ich sie kürzlich darauf aufmerksam gemacht habe, dass sie ein Wort verwechselt hatte, sagte sie: "Oh, da habe ich mich verwählt." Entbehrt doch nicht einer gewissen Logik, oder? (von Ute Mayer aus Frankfurt/Main)

Leeres Kind
Seit kurzem sind wir mit unserer Tochter Emma (21 Monate) im Töpfchentraining. Vor ein paar Tagen waren Emmas Bemühungen von Erfolg gekrönt, deshalb huschte sie gleich nach ihrem Geschäft wieder aufs Töpfchen. Nichts tat sich. Da sagte sie: "Alle, alle. Emma ist alle." (von Anika Lülf)

Überzeugte Impfbefürworter
Hier noch eine zum Thema Impfen passende Stilblüte meiner Kinder: Hanna (damals 4 Jahre) und Martin (damals 5 Jahre) spielen mit ihren Plüschtieren Tierarzt. Hanna im Brustton der Überzeugung über einen "schwer kranken" Bären: "Der kann gar nicht sterben – der ist doch geimpft!"

Vielen Dank an alle Einsender/innen!
Wenn Sie auch einen netten Spruch Ihres Kindes auf Lager haben, senden Sie ihn bitte an gesundheit.erziehung@onlinehome.de. Dann können wir im Newsletter alle darüber schmunzeln!





 


Herzlichst

Ihre


Dr. med Andrea Schmelz

P.S. Hier können Sie eine Gratis-Testausgabe der monatlich erscheinenden Print-Ausgabe von Gesundheit & Erziehung für mein Kind bestellen: Gratisausgabe

Als Dankeschön für Ihr Interesse erhalten Sie als Geschenk die folgenden 4
wertvollen Broschüren:

1. Die homöopathische Hausapotheke für Kinder

2. Die kleine Erziehungs-Notfall-Fibel

3. Schnelldiagnosen bei Kinderbeschwerden

4. So isst Ihr Kind richtig

 


 

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