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Elternbrief


E-Mail Newsletter 03-10-2008
 

 


Themen:
 

 

Liebe Eltern,

mein Mann kämpft gerade mit Naturheilmitteln dagegen an und mein Sohn Martin hat ihn bereits - den ersten Schnupfen der soeben eröffneten "Erkältungssaison 2008". Weil es in Ihrer Familie vielleicht ähnlich aussieht, möchte ich Ihnen heute einige Fakten rund um den Schnupfen präsentieren.

Wie Sie und Ihr Kind diesen unliebsamen "Gast" am schnellsten wieder loswerden, können Sie im druckfrischen Spezialreport "Hausmittel" nachlesen. In der aktuellen Novemberausgabe von "Gesundheit & Erziehung für mein Kind" finden Sie außerdem übersichtlich aufgelistet alle wichtigen homöopathischen Mittel gegen Schnupfen - natürlich wie immer mit Flussdiagramm, damit Sie das passende Mittel schneller finden.


 

Es ist schon erstaunlich, was Forscher so alles anstellen, um herauszufinden, wie sich Schnupfenviren verbreiten. In einem Experiment mit gesunden Studenten wurde ein Schnupfenträger in eine Partygesellschaft eingeschleust. Der Nasenschleim des Erkrankten war mit einer fluoreszierenden Flüssigkeit markiert, die den Schleim bei Bestrahlung mit einer Speziallampe sichtbar werden ließ. Schon nach wenigen Stunden waren das gesamte Essen und die Nasen fast aller Partygäste mit dem leuchtenden Schleim bedeckt.

Eigentlich kein Wunder, denn beim Niesen wird der Schleim mitsamt den Viren mit bis zu 160 Kilometern pro Stunde und bis zu vier Meter weit aus der Nase geschleudert. Zudem fasste sich in diesem Experiment jeder Dritte mindestens einmal pro Stunde ins Gesicht und an die Nase und verteilte die Keime dort.

Und weil schon 10 bis 30 Schnupfenviren in der Nase genügen, um eine Erkältung auszulösen, hat man sich den fiesen Schnupfen schnell eingefangen, selbst wenn man über ein gesundes Immunsystem verfügt. Es dauert dann nur acht bis zwölf Stunden, bis die ersten Erkältungssymptome einsetzen.



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Wie Studien zeigten, können Schnupfenviren auf den Händen mehrere Stunden überleben. Reibt man sich mit verkeimten Fingern dann Augen oder Nase, gelangen die Erreger über die Tränenkanäle oder direkt auf die Nasenschleimhaut. Doch auch auf Lichtschaltern, Türgriffen, WC-Spültasten oder in der Luft können Schnupfenviren problemlos drei Stunden überleben.

Deswegen ist häufiges Händewaschen das effektivste Mittel gegen Schnupfen. Zu diesem Ergebnis kam auch ein Wissenschaftler-Team um John Oxford von der Queen Mary's School of Medicine, das unterschiedliche Maßnahmen zur Vorbeugung von Erkältungskrankheiten unter die Lupe genommen hatte. Die zweitbeste Maßnahme war die häufige und gründliche Reinigung aller Gegenstände, die von vielen verschiedenen Menschen angefasst werden - z. B. den schon genannten Lichtschaltern, Türgriffen oder WC-Spültasten in öffentlichen Gebäuden oder Gemeinschaftseinrichtungen wie Schulen oder Kindergärten. Darauf können Sie jedoch kaum Einfluss nehmen.

Dass einfaches Händewaschen mit Wasser und normaler Seife wirklich etwas bringt, belegen zwei weitere Studien:
1. Bei amerikanischen Rekruten in einem Traininglager ging die Häufigkeit von Atemwegserkrankungen mit Schnupfen und Husten fast um die Hälfte zurück, als sich die Soldaten mindestens 5-mal täglich die Hände wuschen.
2. In den Elendsvierteln von Karachi in Pakistan wurden 906 Familien mit insgesamt 4691 Kindern in drei Gruppen eingeteilt: Eine Gruppe wurde mit einer Wasch- und Badeanleitung versorgt und erhielt normale Seife. Die zweite erhielt neben der Anleitung antibakterielle Seife. Die dritte Gruppe erhielt weder Anleitung noch Seife, sondern nur Literatur zum Thema Hygiene. Alle Familien wurden ein Jahr lang wöchentlich besucht. Dabei zeigte sich, dass in den ersten beiden Gruppen 50 Prozent weniger Lungenentzündungen, 53 Prozent weniger Durchfallerkrankungen und 34 Prozent weniger Hautinfektionen auftraten als in der dritten Gruppe, die keine Seife erhalten hatte. Es machte bei der Infektionsvorbeugung keinen Unterschied, ob normale oder antibakterielle Seife verwendet wurde.

Übrigens: Schmusen und Küssen sind bei Schnupfen erlaubt! Wieder mussten Studenten herhalten, als der amerikanische Forscher Elliot Dick überprüfte, wie hoch das Ansteckungsrisiko beim Küssen ist. Verschnupfte Studenten küssten unter wissenschaftlicher Aufsicht gesunde Kommilitonen. Erstaunlich: Von 16 Geküssten steckte sich nur einer an. Vermutlich gelangen die Schnupfenviren beim Küssen mit dem Speichel in den Magen, wo ihnen die Magensäure den Garaus macht.



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Kennen Sie das Sprichwort "Den Kopf halt kühl, die Füße warm, das macht den besten Doktor arm."? Dass man den Kopf kühl halten sollte, ist zur Abwehr von Erkältungen nicht gerade sinnvoll - speziell nicht für Kinder. Da ist eine warme Mütze, die auch die Ohren bedeckt, allemal der bessere Rat. Aber der zweite Teil des Sprichwortes stimmt. Das wurde inzwischen sogar wissenschaftlich bewiesen! Doch wieso freuen sich Schnupfenviren über kalte und nasse Füße?

Es wurden für eine Studie 180 Studenten untersucht, die zu Beginn des Versuchs vollkommen gesund waren. 90 mussten ihre nackten Füße 20 Minuten lang in einen Bottich stellen, der mit 10 °C kaltem Wasser gefüllt war. Die anderen 90 durften ihre Schuhe anbehalten, zudem war ihr Bottich leer. 5 Tage lang mussten die Teilnehmer dann anhand von Fragebögen ihren Gesundheitszustand bewerten und über laufende Nase, Husten oder Niesen Auskunft geben.

Und siehe da: Diejenigen, die die Füße ins Wasser gehalten hatten, bekamen auch eher eine Erkältung. 13 Studenten aus dieser Gruppe erkrankten, in der "Trockengruppe" waren es nur fünf. Zudem waren in der "Wassergruppe" die Beschwerden viel stärker ausgeprägt.

Die Wissenschaftler erklären die häufigeren Erkältungen bei kalten Füßen damit, dass sich die Blutgefäße in der Nase durch die Kälte im ganzen Körper zusammenziehen. Dadurch ist die Immunabwehr eingeschränkt, sodass Schnupfenviren, die immer in der Luft vorhanden sind, sich leichter ausbreiten können. Und die Moral von der Geschicht: Achten Sie darauf, dass Ihr Kind gutes, wasserdichtes Schuhwerk und warme (Woll)-Socken trägt, um Erkältungen vorzubeugen!



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Wohnen Sie gesund?
 

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In der Zimmerecke "blüht" ein Schimmelpilz. Wie wird man den wieder los?
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Weil Babys noch nicht schnäuzen können, werden sie den Schleim, der ihre Nase verstopft, ohne Ihre Hilfe nicht los. Nach meiner Erfahrung am sinnvollsten ist der Mucex-Schleimabsauger für Neugeborene (kostet etwa 3 Euro in der Apotheke). Dieser funktioniert wesentlich besser als die herkömmlichen Baby-Nasensauger, bei denen man mit einer Art "Klistier" einen Unterdruck erzeugt, um die Nase frei zu saugen.

Hierzu noch ein Sicherheitshinweis (vielen Dank an Frau Susanne Schwaneberg!): Der Schleimabsauger wird laut Gebrauchsanleitung mit dem kleinen Gummistopfen in Babys Nase gesteckt. Da sich die Kleinen aber den Schlauch auch gerne in den Mund stecken, wenn sie ihn zu fassen bekommen, könnte sich der Stöpsel lösen und verschluckt oder eingeatmet werden! Es ist daher sicherer (und tut der Funktion keinen Abbruch), wenn Sie den Stöpsel vorsorglich entfernen.

Bei Kleinkindern können Sie nur das herausgelaufene Nasensekret immer wieder abwischen. Kann Ihr Kind schon schnäuzen, putzen Sie ihm die Nase bitte immer ganz behutsam. Halten Sie jeweils nur ein Nasenloch zu und lassen Sie Ihr Kind durch das andere den Schleim "hinausschnauben". Erklären Sie ihm, dass es beim Schnäuzen den Mund leicht öffnen soll. Dadurch beugen Sie Problemen mit den Ohren vor. Bei zu heftigem Schnäuzen wird das erregerhaltige Nasensekret möglicherweise über die Ohrtrompete ins Mittelohr gedrückt und ruft eine Mittelohrentzündung hervor.



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"Mathe ist blöd"! Solche Sätze müssen sich tagtäglich wahrscheinlich viele Eltern anhören. Aufgeschreckt von diesem Ausspruch wissen viele Eltern nicht genau, was nun genau zu tun ist. Die Folgen fehlender Hilfestellung im weiteren Verlauf können frappierend sein. Nicht gemachte Hausaufgaben, schlechte Schulnoten bis hin zur Gefährdung der Versetzung sind oftmals das Ergebnis nicht ernst genommener Alarmzeichen. Dabei ist es ganz einfach Ihr Kind optimal auf seine derzeitige Lebensaufgabe vorzubereiten. Wir von "Lernen und Fördern mit Spaß!" unterstützen Sie in dieser Situation. Testen Sie jetzt eine Gratisausgabe! Ihr Kind wird es Ihnen danken!

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Hallo,
ich habe eine Frage zu Kinderhausschuhen: Wir haben im Haus teilweise kalte, glatte Fliesen. Unser Kleiner (16 Monate) hat bisher immer Stoppersocken getragen. Diese sind allerdings laut Öko-Test voll mit Schadstoffen und außerdem rutscht er damit auf unseren Fliesen leicht weg. Jetzt haben wir es mit festen Kinderhausschuhen probiert. Ich meine aber, er watschelt damit, da die Sohle doch recht stabil ist.
Ab welchem Alter sind feste Schuhe überhaupt sinnvoll? Verlieren die Kleinen nicht das Gefühl für ihre Füße und das Laufen, wenn man sie zu früh mit Schuhen ausstattet? Gibt es Alternativen?

Antwort von Frau Schmelz


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Nun aber noch etwas Netteres als Schnupfen: der Kindermund!

Haarige Gehhilfe
Ich sagte, ich würde gerade noch die Perücken aus dem Keller holen und fragte Joshua (5 Jahre), ob er denn noch wüsste, was ich damit meine. Er erklärte: "Na klar, das ist doch das, was die Oma zum Laufen braucht!" Als ihm einfiel, dass das wohl eher die Krücken sind, musste er selbst lachen. (von Marion Bayer)

Vielseitig begabt
Unser Sohn Maximilian (3,5 Jahre): "Mama, kann das Christkind einen Handstand oder Purzelbaum machen?" Mama sagte: "Ja sicher kann es das." (von Lisi Amann)

Angedickt
Valentino (3 Jahre) hat bei Oma ziemlich viel zu Mittag gegessen. Danach muss er sich erst mal hinlegen, weil er ganz "dick ist", wie er sagt. Seine Schwester ist bereits auf dem Spielplatz und so frage ich ihn: "Valentino, gehen wir auch auf den Spielplatz?" Seine Antwort: "Warte mal kurz, Mama, bis ich ausgedickt bin". (von Vera Brand aus Sipplingen am Bodensee)

Vielen Dank an alle Einsender/innen!
Wenn Sie auch einen netten Spruch Ihres Kindes auf Lager haben, senden Sie ihn bitte an gesundheit.erziehung@onlinehome.de. Dann können wir im Newsletter alle darüber schmunzeln!





 


Herzlichst

Ihre


Dr. med Andrea Schmelz

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Nettes aus Kindermund :)

Erleuchtung: Als wir es uns vor Weihnachten jeweils abends gemütlich machten, das Licht löschten und nur noch die kleinen elektrischen Kerzchen brannten, war Zeit für eine Weihnachtsgeschichte. Ich montierte, damit ich den Text lesen konnte, meine Stirnlampe. So zirka nach 10 Minuten wurde meine kleine Tochter (2 ½-jährig) unruhig. Als ich zu ihr schaute, sagte sie zu mir: „Zünde mich nicht an, ich bin keine Kerze!“ Noch heute muss ich lachen, wenn ich daran zurückdenke.