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Elternbrief


E-Mail Newsletter 27-10-2008
 

 


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Liebe Eltern,

Ob Reizwortgeschichte, Personenbeschreibung oder Nacherzählung - Kinder sind oft nicht begeistert, wenn es darum geht Aufsätze zu schreiben. Dabei gibt es Übungen, die Spaß machen und das Schreiben von Aufsätzen wesentlich erleichtern. Vielleicht schlummert in Ihrem Kind ja ein richtiges Aufsatztalent, das Sie nur mit den richtigen Tipps fördern müssen!
Ich habe bei meinen Kindern Hanna und Martin dabei auf den neuen Ratgeber "Aufsatztraining" von meiner Kollegin Uta Reimann-Höhn zurückgegriffen, den ich Ihnen heute vorstellen möchte. Dort finden Sie kompakt auf 24 Seiten viele wertvolle und einfach umsetzbare Tipps, wie Ihr Kind schon ab der ersten Klasse zum Aufsatzprofi wird.


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Warum bekommt mein Kind nur eine 3 im Aufsatz?
 

Jedes Kind ist stolz, wenn es ganz allein seinen ersten Aufsatz geschrieben hat - und die Eltern oft nicht minder. Nachvollziehbar, denn einen Aufsatz zu schreiben ist für Grundschüler eine ganz schön anspruchsvolle Aufgabe. Nach einer schlechten Note sind Enttäuschung und die Verärgerung verständlicherweise groß. Aber auf welcher Grundlage entscheidet der Lehrer über die Note? Woran können Sie erkennen, ob der Aufsatz Ihres Kindes wirklich gut ist?

Antworten auf diese Fragen finden Sie in unserem neuen Spezialreport "Aufsatz schreiben".


 

Eine beliebte Aufsatzform in der Grundschule sind Bildergeschichten. Dabei soll Ihr Kind lernen, zu einer Bilderfolge passende Geschichte zu schreiben. Im folgenden Artikel stelle ich Ihnen ein paar Methoden vor, die ich in meinen Deutschunterricht verwende, um Bildergeschichten abwechslungsreich zu üben.

Bevor Ihr Kind mit dem Niederschreiben von Bildergeschichten beginnt, sollten Sie die folgenden Übungen zunächst einmal nur mündlich machen. Dabei trainiert Ihr Kind seine sprachliche Ausdrucksfähigkeit, vergrößert seine Fantasie und lernt seine Gedanken zu strukturieren. Selbstverständlich kann Ihr Kind nach der Sprechphase auch immer das Erzählte aufschreiben. Wenn eine Bildergeschichte mündlich und/oder schriftlich beschrieben ist, sollte Ihr Kind sich noch eine passende Überschrift überlegen.

4 Übungen für das Beschreiben von Bildergeschichten

1. Bilder nach und nach aufdecken
Zeigen Sie Ihrem Kind nur das erste Bild einer Bildergeschichte. Ihr Kind beschreibt was darauf passiert und überlegt sich wie die Geschichte weitergehen könnte. Machen Sie dies nun mit allen Bildern der Geschichte. Beim Beschreiben sind der Fantasie Ihres Kindes keine Grenzen gesetzt. Bremsen Sie seine Ideen nicht, egal wie ausgefallen seine Vorstellungen über den Fortgang des Geschehens auch sein mögen. Sein Fantasievermögen wird dabei immens gefördert!

2. Stichworte zu Bildern vorgeben
Bereiten Sie auf kleinen Zetteln zu jedem Bild der Geschichte passende Stichworte vor. Diese ordnet Ihr Kind nun den Bildern zu. Lassen Sie es anschließend mit Hilfe der Stichworte die Satzteile ausformulieren und mit passenden Satzanfängen versehen.

3. Bilder unsortiert vorgeben
Eine bei Kindern sehr beliebte Art der Darstellung von Bildergeschichten ist es, wenn Sie Ihrem Kind einzelne, ausgeschnittene Bilder präsentieren und es diese Bilder nun in eine sinnvolle Reihenfolge bringen muss. Anschließend wird die Geschichte wieder beschrieben.

4. Bildergeschichte ohne das letzte Bild vorgeben
Gehen Sie wie in der ersten Übung vor. Allerdings muss Ihr Kind selbst einen Schluss zur Bildergeschichte erfinden. Vielleicht gibt es einen kleinen Preis, wenn es den richtigen Schluss erraten hat?

Unser Tipp:
Die wichtigsten Beurteilungskriterien für das Beschreiben von Bildergeschichten haben wir in einer Checkliste unserem neuen Spezialreport "Aufsatz schreiben" für Sie zusammengestellt. Außerdem verraten wir Ihnen, mit welchen 12 einfachen Fragen Sie Ihrem Kind helfen, auch schwierige Bildergeschichten zu verstehen.




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Erlebnisgeschichte oder Fantasiegeschichte: Wo ist da der Unterschied?
 

Können Sie sich noch an Ihre Aufsätze in der Schulzeit erinnern? Beliebte Aufsatzformen waren da vor allem Nacherzählung und Fantasiegeschichte. Seit dem sind die Anforderungen im Deutschunterricht stetig gestiegen und auch die Zahl an Aufsatzformen hat sich vervielfältigt. Für Eltern ist es da gar nicht so leicht, diese ganzen Formen zu unterscheiden.

Denn jede Aufsatzform hat besondere Merkmale, die Ihr Kind beim Schreiben beachten sollte. Zum Beispiel, dass in einen Bericht keine wörtliche Rede
vorkommt.

Die Besonderheiten der Aufsatzformen und häufige Fehlerquellen verrät Ihnen unser neuer Spezialreport "Aufsatz schreiben"


 

1. Die Überschrift sollte Ihr Kind sich immer erst zum Schluss nach dem Durchlesen überlegen.
2. Lassen Sie Ihr Kind die Einleitung auf die 4 Ws überprüfen: WER macht WANN WO WAS?
3. Bitten Sie Ihr Kind seinen Aufsatz nach dem Schreiben noch einmal halblaut vorzulesen. Fehler im Satzbau und bei grammatischen Strukturen fallen dadurch meist auf.
4. Legen Sie mit Ihrem Kind zusammen eine Sammlung von Wortfeldern an ("sagen", "sehen", "gehen"). Das hilft Ihrem Kind die passenden Worte zu finden.
5. Legen Sie zusammen mit Ihrem Kind eine Liste mit Satzanfängen an (z.B. zuerst, nun, danach, plötzlich, auf einmal, endlich, zum Schluss) hilft Ihrem Kind. So kann es ganz einfach die ersten Wörter des Aufsatzes überprüfen und gegebenenfalls Wiederholungen verändern oder noch fehlende Satzanfänge einfügen.



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Wie Mindmaps Ihrem Kind bei Aufsätzen helfen können
 

Wenn es um das Schreiben von Aufsätzen geht, herrscht in vielen Kinderköpfen oft zunächst ein einziges Informations-Chaos. Wer, Was, Wann Wo, alle diese Informationen müssen nun in einen sinnvollen Zusammenhang und Reihenfolge gebracht werden. Dabei hilft es Kindern oft, sich vor dem Schreiben alles aufzumalen, z. B. in Form eines Plakates oder einer Mindmap. Das ist kinderleicht, macht Spaß und hilft den Aufsatz richtig zu strukturieren.

Unser Spezialreport "Aufsatz schreiben" verrät, wie es geht.

Welche Lerntechniken Ihrem Kind beim Aufsatzschreiben helfen, erfahren Sie jetzt in unserem neuen Spezialreport "Aufsatz schreiben".


 

Neben den Erlebnisaufsätzen lernt Ihr Kind auch Vorgänge genau zu beschreiben. Das fällt manchen allerdings sehr schwer, weil hierbei weniger die Fantasie, sondern das genaue sachliche Beschreiben von zeitlichen Abläufen gefragt ist. Lesen Sie in diesem Beitrag, wie aus dem gemeinsamen Backen von Quarkgänsen zum Sankt-Martins-Tag am 11.11. eine gute Vorgangsbeschreibung werden kann.

1. Herrichten der Zutaten
Richten Sie gemeinsam mit Ihrem Kind her:
200g Quark, 100 g Zucker, 8 EL Öl, 6 EL Milch, 1 Eigelb, 1 Päckchen Vanillezucker, 1 Prise Salz, 400g Mehl, 1 Packung Backpulver sowie ein paar Rosinen für die Augen der Gänse. Außerdem benötigen Sie noch eine Gänseschablone oder eine Gansausstechform.

Lassen Sie Ihr Kind so viel wie möglich selbst tun: Es kann die benötigten Dinge selbst aus dem Schrank holen und dabei die Aufschriften lesen. Das Abwiegen der Zutaten ist ein gutes Training für sein Vorstellungsvermögen.

2. Gemeinsames Backen
Geben Sie Ihrem Kind folgende mündliche Anweisungen wie es aus den Zutaten den Gänseteig herstellt. Helfen Sie ihm dabei möglichst wenig.
- Hebe die Milch, das Öl, den Zucker und das Salz unter den Teig.
- Mische das Mehl mit dem Vanillezucker und dem Salz und knete dann alles unter die Quarkmasse.
- Rolle den Teig aus und schneide mit einem Messer Gänse aus.
- Lege die Gänse auf ein Backblech und bestreiche sie mit Eigelb.
- Stecke nun noch Rosinen als Augen in die Gänse.
- Backe alles bei 200° etwa 20min im Ofen.

3. Gemeinsames Sprechen über den Vorgang
Durch das eigene Handeln mit allen Sinnen ist der Vorgang des Backens bei Ihrem Kind sehr präsent und es kann Ihnen sicherlich noch einmal die einzelnen Schritte zur Herstellung der Martinsgänse erzählen. Achten Sie darauf, dass Ihr Kind möglichst detailliert beschreibt und dabei hochdeutsch spricht. Das erleichtert ihm später das Aufschreiben. Helfen Sie ihm bei der Einhaltung der zeitlichen Abfolge und stellen Sie Zwischenfragen: Wann hast du den Ofen angestellt? Wann kam das Mehl unter den Quark? Wann wurden die Gänse verziert?

4. Formulieren der Vorgangsbeschreibung
Schließlich kann Ihr Kind eine genaue Vorgangsbeschreibung schreiben. Dabei sollte es zunächst die Überschrift formulieren, etwa "Wir machen Martinsgänse" oder "So stellst du Martinsgänse her" und anschließend die Zutaten auflisten ("Das brauchen wir:" oder "Das brauchst du:"). Mithilfe der vorformulierten Sätze ist die Vorgangsbeschreibung rasch vollendet. Zur Belohnung nach der Schreibarbeit wird Ihr Kind mit Hochgenuss eine selbst hergestellte Martinsgans verdrücken!

In unserem 24- Seiten Spezialreport "Aufsatz Schreiben" erhalten Sie viele weitere wertvolle Tipps und Übungen zum Schreiben von Aufsätzen. Darin erhalten Sie zum Beispiel wertvolle Tipps für eine Personenbeschreibung.



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Keine Lust zu Schreiben? Die besten Tipps und Übungen für mehr Motivation
 

Wenn es bei Hausaufgaben um das Ausreden finden geht sind unsere lieben Kleinen manchmal ganz groß. Beim Aufsatz schreiben ist das oft nicht anders:

- Ich weiß nicht wie das geht!
- Mir fällt einfach nichts ein!
- Das ist total langweilig!

Dabei kann das Aufsatzschreiben mit den richtigen Tipps und Übungen sogar richtig Spaß machen! Zum Beispiel mit den Kreativitäts- und Wortschatzspielen aus unserem neuen Spezialreport. Außerdem verraten wir Ihnen 8 Tipps, mit denen Sie Ihr Kind zum Schreiben motivieren können.

Wie Sie Ihr Kind beim Aufsatzschreiben spielerisch fördern können, erfahren Sie hier in unserem neuen Spezialreport "Aufsatz schreiben".


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Das letzte Wort haben wie immer unsere Kleinsten ...

Clever gedacht
Im Kindergarten wird über Mehrzahl gesprochen. Die Erzieherin fragt, ob jemanden weiß, wie die Mehrzahl von "Nase" heißt. "Nasenlöcher", antwortet prompt ein Kind! (Kita III Mörfelden-Walldorf)

Verreisen muss man noch selbst
Meine Tochter Jana (6 Jahre) hat ihren eignen Reisepass bekommen. Ganz stolz blättert sie ihn durch und fragt nach einer Weile: "Mama, wo sind denn die ganzen Stempel?" (von Familie Feichtinger aus Österreich)

Selbst ist die Frau
Als meine Tochter (19 Monate) letztens auf dem Wickeltisch war, fiel ihr wieder ein, dass die andere Strumpfhose ja ein Loch hat, also kaputt ist. Aber sie hatte auch gleich eine Lösung parat: "Das muss man nägeln ... und hämmern!" (von Brit Bräutigam aus Goslar)

Himmelsfeuer
Als Marvin (2,75 Jahre) eines Morgens zum Fenster hinaus sah, bestaunte er den wunderschön Morgenrot gefärbten Himmel mit dem Kommentar: "Mama, komm schnell, der Himmel brennt!" (von Carmen L. aus Karben)

Vielen Dank an alle Einsender/innen!
Wenn Sie auch einen netten Spruch Ihres Kindes auf Lager haben, senden Sie ihn bitte an gesundheit.erziehung@onlinehome.de. Dann können wir im Newsletter alle darüber schmunzeln!





 


Herzlichst

Ihre


Dr. med Andrea Schmelz

P.S. Hier können Sie eine Gratis-Testausgabe der monatlich erscheinenden Print-Ausgabe von Gesundheit & Erziehung für mein Kind bestellen: Gratisausgabe

Als Dankeschön für Ihr Interesse erhalten Sie als Geschenk die folgenden 4
wertvollen Broschüren:

1. Die homöopathische Hausapotheke für Kinder

2. Die kleine Erziehungs-Notfall-Fibel

3. Schnelldiagnosen bei Kinderbeschwerden

4. So isst Ihr Kind richtig

 


 

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Nettes aus Kindermund :)

Erleuchtung: Als wir es uns vor Weihnachten jeweils abends gemütlich machten, das Licht löschten und nur noch die kleinen elektrischen Kerzchen brannten, war Zeit für eine Weihnachtsgeschichte. Ich montierte, damit ich den Text lesen konnte, meine Stirnlampe. So zirka nach 10 Minuten wurde meine kleine Tochter (2 ½-jährig) unruhig. Als ich zu ihr schaute, sagte sie zu mir: „Zünde mich nicht an, ich bin keine Kerze!“ Noch heute muss ich lachen, wenn ich daran zurückdenke.