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Elternbrief


E-Mail Newsletter 28-10-2008
 

 


Themen:
 

 

Liebe Eltern,

spätestens seit PISA wissen wir alle, wie wichtig die Lesekompetenz eines Kindes für seine Schullaufbahn ist. Wer nicht richtig lesen kann, versteht z. B. die Fragen in den Proben oft nicht und "verplempert" auch viel zu viel Zeit damit, den Fragentext überhaupt erst mal zu entziffern. Und die meisten Kinder, die sich beim Lesen schwer tun, sind auch beim Schreiben nicht die schnellsten. Um eine gewusste Antwort aufs Papier zu bringen, braucht solch ein Kind dann wieder überdurchschnittlich lange, sodass es gar nicht in der Lage ist, alle Fragen der Probe zu bearbeiten, auch wenn es sie vielleicht hätte beantworten können.

Doch wie können Sie als Eltern von Anfang an einer solch unguten Entwicklung gegensteuern und Ihr Kind für Bücher begeistern? Die einfachste und wirksamste Methode ist eigentlich für engagierte Eltern eine Selbstverständlichkeit: viel vorlesen!

Hier nur ein paar der vielen positiven Auswirkungen des Vorlesens:

1. Eine amerikanische Studie zeigte, dass Kinder, denen von Anfang an viel vorgelesen wurde, später in der Schule besser mit dem Lesen zurecht kamen. Sie hatten auch einen größeren Wortschatz als Schüler, die in der Vorschulzeit nur wenig Kontakt zu Büchern gehabt hatten.

2. Regelmäßiges Vorlesen ist eine der besten Methoden, die Konzentrationsfähigkeit zu fördern.

3. Bücher bereichern das Leben, das ist für Ihr Kind eine wichtige Erfahrung. (Vor)Lesen macht Spaß, erweitert den Erfahrungshorizont, regt die Fantasie an und vermittelt Wissen und Informationen. Diese Gewissheit hilft Ihrem Kind im ersten Schuljahr, als Leseanfänger nicht den Mut zu verlieren, wenn das Lesen oftmals noch recht mühsam ist.

4. Die Freude am Lesen können Eltern am leichtesten durch das Vorlesen wecken. Kinder, die schon früh für Bücher begeistert werden und denen viel vorgelesen wird, entwickeln sich später selbst zu begeisterten und regelmäßigen Lesern.

Der folgende Beitrag gibt Ihnen noch weitere Tipps, wie Sie Ihr Kind für Bücher und das Lesen begeistern können.


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Bücher sollten im Alltag Ihrer Familie einen breiten Raum einnehmen. Und das dürfen Sie sogar wörtlich nehmen: Es hat sich gezeigt, dass die Anzahl der Bücher in der Familie mit der späteren Lesebegeisterung der Kinder korreliert. Hier ganz praktische Tipps:

1. Rücken Sie Bilderbücher ins Blickfeld Ihres Kindes. Räumen Sie in Augenhöhe Ihres Kindes ein Regalbrett im Wohnzimmerschrank frei oder stellen Sie im Kinderzimmer ein Regal auf, um dort Bilderbücher hinzustellen.

2. Gehen Sie mit gutem Beispiel voran. Ihr Kind sollte möglichst oft sehen können, wie Sie selbst in einem Buch schmökern. Nutzen Sie Bücher in Ihrem Alltag als Gebrauchsgegenstände. Wenn Ihr Kind Ihnen eine Frage stellt, auf die Sie keine Antwort wissen, schauen Sie gemeinsam im Lexikon nach. Werfen Sie beim Kochen auch einmal einen Blick ins Kochbuch oder suchen Sie sich eine benötigte Telefonnummer aus dem Telefonbuch heraus. So kann Ihr Kind täglich miterleben, dass Bücher eine wichtige Informationsquelle sind.

3. Vermitteln Sie Ihrem Kind, dass Bücher kostbar sind. Achten Sie darauf, dass die Bilderbücher in einem guten Zustand sind. Müssen Sie z. B. an einem Bilderbuch etwas kleben, sollten Sie das ruhig im Beisein Ihres Kindes tun. Erklären Sie Ihrem Kind, wie es pfleglich mit seinen Büchern umgeht (nicht herumwerfen, nicht hineinmalen, nichts herausreißen usw.). Greifen Sie konsequent durch, wenn es ein Buch in die Ecke wirft oder bekleckert.

4. Schenken Sie Bücher. Ein altersgemäßes Buch ist immer ein passendes Geschenk zum Geburtstag, zu Weihnachten oder auch zu anderen Anlässen. Bitten Sie auch Großeltern, Paten, Onkel und Tanten um Buchgeschenke. Bücher kann ein Kind - im Gegensatz zu Spielzeug - nie genug haben! Und Bücher lassen sich meist auch Platz sparender aufbewahren als so manches Kinderspielzeug, sodass das Kinderzimmer nicht gleich überquillt.

5. Gehen Sie mit Ihrem Kind regelmäßig in die Bücherei. Schon ab zwei Jahren kann Ihr Kind Sie begleiten, wenn Sie neue Bücher ausleihen. Sie können dann zusammen die vorhandenen Bücher durchsehen und auswählen, welche Ihrem Kind momentan am besten gefallen.

6. Bieten Sie Vielfalt an. Stellen Sie Ihrem Kind ganz unterschiedliche Bilderbücher zur Verfügung: mit oder ohne Text (z. B. Wimmelbilderbücher), Fühlbücher, Bücher mit Klappen zum Öffnen oder Löchern zum Durchgucken, mit Illustrationen in den verschiedensten Malstilen und zu unterschiedlichen Themen, fantasievolle Geschichten und Wissensbücher (z. B. aus der Reihe "Wieso? Weshalb? Warum?" von Ravensburger).



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Wohnen Sie gesund?
 

Ihre kleine Tochter hat dauernd Husten und Schnupfen. Könnte es an der Wohnung liegen?
Welcher Bodenbelag ist für Krabbelkinder am gesündesten?
In der Zimmerecke "blüht" ein Schimmelpilz. Wie wird man den wieder los?
Wie vermeiden Sie Elektrosmog?
Ihr Sohn ist Allergiker. Worauf sollten Sie bei der Einrichtung des Kinderzimmers achten?
Gibt es wirklich Zimmerpflanzen, die Schadstoffe abbauen können?
Was sollten Sie beim Möbelkauf beachten, damit im neuen Kinderzimmer nicht
gleich "dicke Luft" herrscht?

Antworten gibt Ihnen der Spezialreport "Gesünder Wohnen" von Dr. med. Andrea Schmelz

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Gerade in größeren Städten haben Eltern die Qual der Wahl. Wir zeigen Ihnen, was hinter den unterschiedlichen pädagogischen Konzepten steckt und wie Sie den richtigen Kindergarten für Ihr Kind finden. Mit umfassender tabellarischer Übersicht.

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27 Dinge, die Ihr Kind nicht essen sollte, und wie Sie mit "Nudel-Werfern" oder "Schmeckt-ja-eklig-Sagern" richtig umgehen? Alle Antworten finden Sie in "Gesundheit & Erziehung für mein Kind", jetzt 30 Tage kostenlos testen!

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Natürlich habe ich nicht vergessen, dass bald Halloween ist, und wenn Ihr Kind schon im Schulalter ist, wird es sich möglicherweise für diesen aus Amerika herübergeschwappten "Grusel-Fasching" begeistern. Etwas zur Geschichte von Halloween, Deko- und Verkleidungstipps finden Sie unter www.das-halloweenportal.de.

Auch schaurig-schöne Rezepte gibt es dort, etwa "Würmer in Aspik". Dafür bereiten Sie eine rote oder grüne Götterspeise nach Packungsbeilage zu und geben, bevor der Wackelpudding fest wird, einige Weingummi-Würmer (z. B. von Trolli) hinzu. Alternativ können Sie auch die Halloween-Mischung von Haribo nehmen (kleine Fruchtgummis in Form von Fledermäusen, Kürbissen, Totenköpfen).

Wenn Sie Ihren Wackelpudding lieber selber machen als einen aus dem Päckchen zu verwenden, können Sie das Rezept für den "Roten Wackelpeter" aus der aktuellen Ausgabe von "Gesundheit & Erziehung für mein Kind" nehmen (siehe Seite 10).



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Wie Ihr Kind lernt sich wieder richtig zu konzentrieren
 

Ihr Kind hört nicht zu, schweift bei den Hausaufgaben ab oder vergisst diese auch mal komplett? Einzelne dieser Punkte treffen auf alle Kinder immer wieder mal zu - doch was ist noch normal und was schon förderbedürftig?

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- Wie gefährlich Ritalin für Ihr wirklich ist, welche Nebenwirkungen es verursacht und welche Alternative es gibt

und noch vieles mehr...

Lesen Sie hier mehr über unseren neuen Spezialreport "Konzentration fördern & AD(H)s erkennen"


 

Gleich verrate ich Ihnen etwas, das Ihnen in der Kindererziehung vielleicht mehr helfen wird als alle psychologischen Tricks...
Egal, ob es um das Aufräumen oder um die Sauberkeitserziehung geht, ob die Hausaufgaben nicht so recht klappen wollen oder Ihr Kind so lange trödelt, bis es Sie zur Weißglut gebracht hat: Schimpfen und Ermahnen bringen wenig – das haben Sie meist schon zur Genüge ausprobiert! Meist liegt es daran, dass Ihnen etwas wichtig ist, Ihrem Kind aber nicht (Spielen ist ja beispielsweise auch viel lustiger und weniger anstrengend als Aufräumen oder Hausaufgaben!). Deswegen ist Ihr Kind wenig motiviert, sich anzustrengen.

Lesen Sie hier weiter


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Impfen ja oder nein?
 

Welche Impfung wirklich sein muss! Neue Impf-Tipps von Dr. med. Andrea
Schmelz

Spezialreport "Impf-Wissen für Eltern"


 

Leseförderung klappt natürlich am besten mit einem tollen Bilderbuch. Aus "Der kleine Bär und der viel zu große Pullover" von David Bedford (Brunnen-Verlag 2008; 28 Seiten; 12,95 Euro) lassen sich Kinder ab 4 Jahren bestimmt gerne vorlesen. Die herzergreifende Geschichte über die Beziehung zweier Geschwister ist nicht nur niedlich illustriert, sondern durchgehend mit Textil-Applikationen zu Fühlen aufgepeppt.

Anton Bär liebt seinen gestreiften Pullover. Er ist warm. Und weich. Und es ist sein allerliebster Lieblingspullover. Aber er passt einfach nicht mehr. Deshalb schenkt Anton den Pullover seinem kleinen Bruder. Benni freut sich riesig darüber und verspricht, gut darauf aufzupassen. Doch dann geht der Pullover kaputt - und Anton wird sehr wütend. Benni läuft traurig in den tiefen Wald. Anton sucht ihn verzweifelt, kann ihn aber an keinem seiner Lieblingsplätze finden. Schließlich sieht Anton einen Wollfaden. Was er am Ende wohl entdecken wird?



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Können Sie Ihrem Kind im Notfall Erste Hilfe leisten?
 

Natürlich wollen Sie - wie alle Eltern - Ihr Kind vor Unfällen und Verletzungen möglichst bewahren.
Doch Hand aufs Herz: Wüssten Sie, was im Falle eines Falles zu tun wäre?
Denn gerade bei schweren Verletzungen können Minuten über das Leben eines verunglückten Kindes entscheiden!

Hier finden Sie Anleitungen und Tipps für jede Notfall-Situation (limitierte Auflage)


 

Hallo an alle Eltern,
mein Sohn (knapp vier Jahre alt) soll, nach Aussage der Kindergärtnerin, zum Logopäden. Er kann zwar alle Sätze und alle Wörter sprechen, nur den Anfang des Wortes kann er nicht richtig aussprechen, z. B. Schule - Nule, Salz - Nalz, kaputt - paputt, noch - nock. Probleme machen etwa Sch, S, F und K, jedoch nicht bei allen Wörtern. Beim Ohrenarzt waren wir bereits, es ist alles in Ordnung. Der Arzt meinte, wir sollten erst einmal abwarten. Mit fünf Jahren könnte man immer noch mit der Logopädie beginnen. Einen Besprechungstermin beim Logopäden hat er uns trotzdem einmal aufgeschrieben. Meine Fragen: Hat sein schlechtes Sprechen auch mit seiner unruhigen Art zu tun? Ab welchem Alter müssten Kinder deutlich sprechen können?

Antwort von Frau Schmelz


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Haben Sie nicht oft schon gedacht "Das kann mein Kind auch"? Warum macht es das dann aber nicht? Fördern Sie Ihr Kind und kitzeln Sie auf spielerische Art und Weise das vorhandene Talent aus ihm heraus. Wie das geht, verrät Ihnen unser 12 Seiten starker monatlicher Ratgeber "Lernen und Fördern mit Spaß!". Wir bieten Ihnen eine große Auswahl an Informationen und praktischen Übungen, damit Ihr Kind schon bald seine ersten Erfolge ernten wird. "Fordern" statt "Überfordern" Sie Ihr Kind!

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Jetzt noch eine Prise Humor zum Schluss...

Braun gebrutzelt?
Vor Ninas erstem Saunagang haben wir ihr empfohlen, sich erstmal auf die untere Bank zu setzen. Als sie so da saß, schaute sie auf die Leute auf den höheren Ebenen und meinte: "Die da oben wollen brauner werden?!" (von Georg M. Vormschlag)

Bewegungsfreudig
Meine Tochter Linda (2,5 Jahre) ist sehr "Mama-bezogen", deshalb fragte ich sie spaßeshalber, ob sie ein Mamakind ist? Sie: "Nein". Daraufhin fragte ich sie, ob sie ein Papakind ist? Sie: "Nein". Dann fragte ich: "Und was bist du dann?" Sie: "Ein Hampelmann." (von Susanne Oleksy)

Außen hui, innen pfui?
Ich saß beim Zahnarzt auf dem Behandlungsstuhl und schaute mit dem Arzt gemeinsam das Röntgenbild als Gesamtaufnahme von meinem Ober- und Unterkiefer an. Victoria (5 Jahre) schaute ebenfalls auf die Aufnahme und fragte: "Was ist denn das, Mama?" Ich erklärte ihr, dass man hier meine Knochen mit Zähnen sehen kann. Victoria meinte dann mit gerümpfter Nase: "Von innen bist du ganz schön hässlich, Mama, aber dafür von außen ganz arg hübsch!" (von Irena Dahl aus Herzogsweiler)

Vielen Dank an alle Einsender/innen!
Wenn Sie auch einen netten Spruch Ihres Kindes auf Lager haben, senden Sie ihn bitte an gesundheit.erziehung@onlinehome.de. Dann können wir im Newsletter alle darüber schmunzeln!





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Wertvolle Lerntipps für Eltern von Grundschulkindern
 

Unser neuer E-Mail-Newsletter "Lernen und Fördern - kompakt" ist da. In diesem Newsletter erhalten alle Eltern von Grundschulkindern nützliche Tipps zu den Themen Lernen & Schule. Zukünftig lesen Sie darin zweimal pro Woche
- praktische Lerntipps für das Üben zu Hause,
- Tipps zur richtigen Rechtschreibung und zum leichten Lesenlernen,
- neue Lernkonzepte und Lernmethoden für Ihr Kind,
- Informationen, wie der Übertritt von der Grundschule aufs Gymnasium oder die Realschule klappt,
- Fördertipps, wie Sie die Talente Ihres Kindes sinnvoll fördern und Lernfortschritte richtig kontrollieren können,
- den "Lerntipp der Woche" mit Informationen zu den besten Büchern, Lernspielen und Internetseiten für Kinder,
- Motivationstipps gegen Hausaufgaben-Frust sowie
- aktuelle Meldungen zu wichtigen Änderungen im Schulsystem

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Herzlichst

Ihre


Dr. med Andrea Schmelz

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1. Die homöopathische Hausapotheke für Kinder

2. Die kleine Erziehungs-Notfall-Fibel

3. Schnelldiagnosen bei Kinderbeschwerden

4. So isst Ihr Kind richtig

 


Wir empfehlen Ihnen diese Woche
 

Diese Worte können im Alltag kleine Wunder bewirken


Waldorf oder Montesorri: Welche Schule ist die richtige für Ihr Kind?


Kinder lernen Schlafen: So viel Schlaf braucht Ihr Kind



 

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Pisa war gestern - Ab jetzt blüht Ihr Kind in der Schule richtig auf!
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Nettes aus Kindermund :)

Erleuchtung: Als wir es uns vor Weihnachten jeweils abends gemütlich machten, das Licht löschten und nur noch die kleinen elektrischen Kerzchen brannten, war Zeit für eine Weihnachtsgeschichte. Ich montierte, damit ich den Text lesen konnte, meine Stirnlampe. So zirka nach 10 Minuten wurde meine kleine Tochter (2 ½-jährig) unruhig. Als ich zu ihr schaute, sagte sie zu mir: „Zünde mich nicht an, ich bin keine Kerze!“ Noch heute muss ich lachen, wenn ich daran zurückdenke.