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Elternbrief


E-Mail Newsletter 04-11-2008
 

 


Themen:
 

 

Liebe Eltern,

jetzt in der "ungemütlichen" Jahreszeit, in der es feucht und kühl und zudem abends früh dunkel ist, bleibt man gerne auf dem Sofa hocken, statt sich draußen zu bewegen. Das gilt für uns Eltern, aber auch für unsere Kinder. Dabei sind sich alle Experten einig, dass wir uns alle viel zu wenig bewegen. Genetisch seien wir auf eine tägliche "Laufleistung" (zur Nahrungssuche und Jagd) von etwa 23 Kilometer programmiert. Das schafft heute kein Mensch mehr, denn bei der Arbeit oder in der Schule werden nicht die Beine, sondern vielmehr das "Sitzfleisch" beansprucht.

Im Sommer ist es mit der Bewegung viel einfacher: radeln, schwimmen, draußen toben und spielen... Aber jetzt? Spazieren gehen reißt Kinder nicht gerade begeistert vom Hocker. Ich habe festgestellt, dass meine beiden sich momentan nur schwer dazu überreden lassen. Aber wenn wir ein Ziel haben, ist das gar kein Problem.

Wir erledigen einfach so viele Wege wie möglich zu Fuß. Das fängt schon damit an, dass Martin und Hanna, wenn es nicht gerade ekelhaft stürmt und schneit oder wie aus Eimern gießt, grundsätzlich zu Fuß zur Schule und wieder nach Hause gehen (einfache Strecke 1,1 Kilometer). Das gilt natürlich auch für den Nachmittagsunterricht wie Turnen oder Kinderchor sowie für die Wege zur Bücherei und zur Musikstunde. Nur zum Sport am Montagabend fahre ich sie mit dem Auto, weil ich nicht möchte, dass sie verschwitzt nach Hause gehen und sich dann erkälten.

Der folgende Beitrag liefert Ihnen noch einige weitere Anregungen, wie Sie Ihr Kind jetzt für mehr Bewegung gewinnen können.


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Wenn es draußen herbstlich stürmt oder regnet, macht das oft wenig Lust auf einen Aufenthalt im Freien. Dass viel Bewegung wichtig ist für eine gesunde Entwicklung, ist für Eltern nichts Neues. Wenn der Bewegungsapparat trainiert wird, regt das die Blutzirkulation und den Stoffwechsel an. Kinder brauchen die Bewegung an der frischen Luft, um ihre Abwehrkräfte zu stärken. Die trockene, staubige Heizungsluft in den Wohnungen schädigt die Schleimhäute in Nasen- und Rachenraum. In der frischen Winterluft können die Schleimhäute wieder Feuchtigkeit aufnehmen, sich regenerieren und dadurch Infekte besser abwehren. Das Immunsystem braucht kontinuierliche Reize, um den Stoffwechsel zu mobilisieren und die körpereigene Abwehr zu verbessern. Kinder mit einer geschwächten Immunabwehr rutschen leicht von einer Erkältung in die nächste.

Also: Raus an die frische Luft! Wenn Eltern mit gutem Beispiel voran gehen, lassen sich auch die Kinder nicht gleich von jedem Regenschauer abschrecken. Kindern macht schlechtes Wetter an sich nicht viel aus. Bewegung auch und gerade bei Regen- oder Schneewetter stärkt das Immunsystem und härtet ab. Es ist keine Frage des Wetters, sondern immer eine Frage der Kleidung. Mit Gummistiefeln und Regenjacke gerüstet kann man prima in der Matsche buddeln, im Sand spielen, Stauseen graben und durch Pfützen springen.

Gemeinsame Ausflüge ins Eislaufstadium, in den Zoo, in ein "Museum zum Anfassen" oder ein ausgiebiger Waldspaziergang tun der gesamten Familie gut. "Entdecker-Spiele", mit größeren Kindern zum Beispiel "Ich sehe was, was du nicht siehst...", bei einer Wanderung regt Denkvermögen und Kreativität an. Eine kleine Lehrstunde können Kinder im Wald erleben, der ganz anders aussieht und klingt als im Sommer. Aber auch der Spielplatz um die Ecke lädt Kinder im Winter mit Schaukel und Rutsche zum Toben ein - selbstverständlich in warmer Thermohose und mit dicken Handschuhen. Zum Trainieren der Schwerkraft, zur Steigerung der Geschicklichkeit, des Koordinationsvermögens und des Gleichgewichtssinns taugen die Spielgeräte auch bei schlechtem Wetter. Achtung: Bei Nässe besteht erhöhte Rutschgefahr, deshalb besser nicht direkt nach einem Regenguss auf den Spielplatz gehen!

Doch auch an ganz miesen Tagen gibt es Möglichkeiten, die für gute Laune und vor allem Bewegung sorgen. Michaela Berg vom Deutschen Grünen Kreuz e.V. hat hierfür ein paar Spielideen für drinnen zusammengestellt:

1. Brett- und Kartenspiele: Viele Erwachsene entdecken erst als Eltern oder Großeltern wieder, wie viel Spaß es macht, miteinander zu spielen. Eine große Spielesammlung mit allen Klassikern ist ideal für Familien und fördert zudem die Gemeinschaft.

2. Puppentheater: Als Bühne dient ein Tisch oder Stuhl mit einem großen Tuch. Puppen, Kuscheltiere oder andere Figuren sind die Schauspieler des Puppenspielers. Als Vorlage für die gespielten Geschichten können Bücher, aber auch eigene Erlebnisse oder vielleicht Wunschträume dienen. Das fördert die Phantasie der Kinder. Für ein wenig mehr Dramatik kann man beispielsweise den Raum verdunkeln und nur die Spielfläche mit einer Lampe ausleuchten oder Musik laufen lassen.

3. Verkleiden: Sicherlich steht irgendwo noch ein alter Karton mit abgelegten Kleidungsstücken oder vielleicht sogar Faschingskostümen herum. Auch in der dunklen Jahreszeit macht Verkleiden Spaß. Auf dem Programm können dann "Prinz und Prinzessin", "Mittelalter", "Zirkus" oder "Erwachsenenparty" stehen.

4. Räuberhöhle: Statt Baumhaus, Zelt im Garten oder "Heckenhaus" lässt sich leicht mit Tisch und Stühlen, Decken, Kissen oder einer Matratze eine "Räuberhöhle" zaubern. Mit Taschenlampe, Büchern und "kleinem Proviant" kommt dann auch in der Wohnung Abenteuergefühl auf. Eine Hüpflandschaft aus Matratzen und Kissen, ein Trampelpfad aus Pappscheiben, ein Kriechtunnel aus Tüchern, ein Dschungel aus Stühlen und Bändern sorgen für die Bewegung "vor der Hütte". (Quelle: pgk)



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Früher konnte jedes Kind zum Ende der Kindergartenzeit eine Schleife binden. Ich kann mich noch erinnern, dass mein jüngster Bruder damals sogar extra einen "Schleifen-Orden" dafür bekommen hat. Aber heute, im Zeitalter der Klettverschlüsse, ist Schleifebinden nicht mehr wichtig - wozu auch?

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Bei ausreichend Bewegung sollte es möglichst gar nicht so weit kommen, doch sind heute immer mehr Kinder übergewichtig. Ist auch Ihr Kind betroffen? Haben Sie den Eindruck, dass es in letzter Zeit stark zunimmt? Was können Sie tun? Wie können Sie helfen?

Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) gibt online unter www.bzga-kinderuebergewicht.de/adipo_allg/ viele Hinweise und fundierte Informationen, z. B.:
- Hintergrundinfos, Ursachen und Folgen von Übergewicht
- Online-Rechner: Übergewicht - ja oder nein? Entscheiden Sie nicht nach Augenmaß!
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Wie Ihr Kind lernt sich wieder richtig zu konzentrieren
 

Ihr Kind hört nicht zu, schweift bei den Hausaufgaben ab oder vergisst diese auch mal komplett? Einzelne dieser Punkte treffen auf alle Kinder immer wieder mal zu - doch was ist noch normal und was schon förderbedürftig?

In unserem neuen Spezialreport "Konzentration fördern & AD(H)S erkennen" erfahren Sie von unseren Fachexpertinnen Dr. Andrea Schmelz und Dipl. Pädagogin Uta Reimann-Höhn auf 32 Seiten aufbereitet:

- Welche Störfaktoren die Konzentration Ihres Kindes beeinträchtigen und wie Sie dese beim Lernen zu Hause ganz einfach beseitigen können
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Mit dem heutigen Buch der Woche können Sie Ihr Kind sicherlich leichter für mehr Bewegung begeistern: "Upps, beweg dich! Das vergnügte Fitness- und Ernährungsbuch für Kinder" von Ursel Scheffler und Jutta Timm (mit kleinem Upps-Zottelmonster aus Plüsch; Ars Edition 2007; 32 Seiten; 14,95 Euro) gefällt Kindern ab vier bis fünf Jahren.

Da das sympathische Strubbelmonster Upps auf seinem Planeten nichts Schmackhaftes zu essen bekommt, reist er kurzerhand zu Lucas auf die Erde. Dort isst er aber maßlos und sein Bäuchlein wird immer dicker. Aber Lucas weiß, was zu tun ist und bringt Upps bei, wie man sich gesund ernährt und mehr bewegt. Und siehe da: Upps wird wieder schlank und gesund.

Das Upps macht kleinen Vitaminmuffeln Lust auf gesundes Essen und mehr Bewegung. Lustige Merkreime zur richtigen Ernährung prägen sich ganz leicht ein. So wird "Upps, beweg dich!" zum Fitness- und Ernährungsbuch für die ganze Familie!



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Können Sie Ihrem Kind im Notfall Erste Hilfe leisten?
 

Natürlich wollen Sie - wie alle Eltern - Ihr Kind vor Unfällen und Verletzungen möglichst bewahren.
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Denn gerade bei schweren Verletzungen können Minuten über das Leben eines verunglückten Kindes entscheiden!

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Hallo an alle
Mein Sohn (15 Monate) hat eine leichte Neurodermitis, die wir mit einer homöopathischen Salbe (Halicar®) behandeln. Gestern hat er starke Blähungen gehabt, und die Kinderärztin riet mir, ihm Fenchel-Anis-Kümmel-Tee zu geben. Verträgt sich das mit der Salbe? Ich habe gelesen, das homöopathische Mittel nicht richtig wirken können, wenn ätherische Öle in der Nahrung sind (ging um Pfefferminze). Ich hoffe, Sie können mir helfen.

Antwort von Frau Schmelz


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Gratis-Tipps: So entdecken und fördern Sie Talente Ihres Kindes
 

Haben Sie nicht oft schon gedacht "Das kann mein Kind auch"? Warum macht es das dann aber nicht? Fördern Sie Ihr Kind und kitzeln Sie auf spielerische Art und Weise das vorhandene Talent aus ihm heraus. Wie das geht, verrät Ihnen unser 12 Seiten starker monatlicher Ratgeber "Lernen und Fördern mit Spaß!". Wir bieten Ihnen eine große Auswahl an Informationen und praktischen Übungen, damit Ihr Kind schon bald seine ersten Erfolge ernten wird. "Fordern" statt "Überfordern" Sie Ihr Kind!

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Und jetzt sind wieder die Kleinen dran...

Wackelige Angelegenheit
Wir saßen zusammen beim Frühstück. Auf die Frage, welchen Belag unsere Tochter Annika (5 Jahre) denn wünscht, antwortete sie: "Ich möchte die Wackelpuddingmarmelade..." - und meinte damit das selbstgemachte Traubenapfelgelee. (von M. Eichhöfer aus Rodenbach, MKK)

Toller Inhalt!
Im Fernsehen lief der Abspann und Finja (2 Jahre) fragt: "Sind das Buchstaben?", "Ja, das sind Buchstaben." Daraufhin hält sie ihr Buch hoch und antwortet: "Ich hab auch ein Buch mit Staben." (von Susi Rinken)

Neuer Text
Katharina (4,5 Jahre) singt voller Inbrunst: "Ein Männlein steht im Walde ganz still und stumm, es hat um seinen Popo ein Mäntlein um..." (von Familie Hanke)

Vielen Dank an alle Einsender/innen!
Wenn Sie auch einen netten Spruch Ihres Kindes auf Lager haben, senden Sie ihn bitte an gesundheit.erziehung@onlinehome.de. Dann können wir im Newsletter alle darüber schmunzeln!





 


Herzlichst

Ihre


Dr. med Andrea Schmelz

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Als Dankeschön für Ihr Interesse erhalten Sie als Geschenk die folgenden 4
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1. Die homöopathische Hausapotheke für Kinder

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So viele Regeln und Grenzen braucht Ihr Kind


Wird Ihr Kind gemobbt, ohne dass Sie es wissen?


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Pisa war gestern - Ab jetzt blüht Ihr Kind in der Schule richtig auf!
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Nettes aus Kindermund :)

Erleuchtung: Als wir es uns vor Weihnachten jeweils abends gemütlich machten, das Licht löschten und nur noch die kleinen elektrischen Kerzchen brannten, war Zeit für eine Weihnachtsgeschichte. Ich montierte, damit ich den Text lesen konnte, meine Stirnlampe. So zirka nach 10 Minuten wurde meine kleine Tochter (2 ½-jährig) unruhig. Als ich zu ihr schaute, sagte sie zu mir: „Zünde mich nicht an, ich bin keine Kerze!“ Noch heute muss ich lachen, wenn ich daran zurückdenke.