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Elternbrief


E-Mail Newsletter 07-09-2007
 

 


Themen:
 

 

Liebe Eltern,

gehören Sie auch zu den Eltern, die auf Fieberzäpfchen und Antibiotika am liebsten verzichten? Die sich fragen, welche natürlichen Alternativen ihrem Kind gegen Ohrenschmerzen oder Husten helfen? Die wissen möchten, wie man einen Quarkwickel richtig anlegt?

Zwar geht es, wenn kleine Kinder krank werden, oft nicht ohne Arzt, doch in vielen Fällen geht es zumindest ohne chemische Medikamente. Denn die sind bei Erkältungen meist auch nicht wirksamer als altüberlieferte Hausmittel. Von meinem Vater weiß ich zum Beispiel, dass er als Kind während des Krieges an einer schweren Lungenentzündung erkrankt war. Da Medikamente nicht zu bekommen waren, behandelte ihn seine Mutter mit Senfwickeln. Auch wenn er diese Wickel wegen der brennenden Wärme, die sie erzeugen, fürchtete - geholfen haben sie!

Zugegeben, das war eine „Rosskur“ und heute würde man einem Kind keine Senfwickel mehr zumuten (zumindest nicht vor dem Schulalter und nicht ohne ärztlichen Rat!), doch gibt es genügend sanfte Alternativen, die bei den Kleinen richtig beliebt sind. Versuchen Sie es bei Husten einmal mit einem wohlig warmen Bienenwachswickel! Er ist schnell angelegt und duftet herrlich - da werden Sie beide vermutlich rasch zu „Wickelfans“.

Wenn Sie wissen möchten, welche verschiedenen Wickel es gibt und wie sie richtig anlegt werden, dann besuchen Sie uns doch am 15.09.2007 in München!
Dort erwartet Sie ein Vortrag von mir mit jeder Menge Tipps zu dem aktuellen Thema " Wickel & Co.: Hausmittel für Kinder".

Glauben Sie mir: Wenn Sie sich erst einmal an den ersten Wickel herangewagt haben, werden Sie diese Klassiker mit der umwerfenden Wirkung bald nicht mehr missen wollen! Und das Beste daran: Bei Kindern lässt sich durch Wickel und Wasseranwendungen ein Umstimmungsprozess des gesamten Organismus viel leichter erzielen als bei Erwachsenen. Die Kleinen erwischt es dann nicht mehr bei jedem Infekt so richtig schlimm.

Auf unserem Familientag geht es aber nicht nur um das Thema Gesundheit, sondern auch um die wichtige Frage, wie Eltern ihre Kinder von Anfang an bei ihrer optimalen Entwicklung unterstützen können.

Meine Kollegin Uta Reimann-Höhn, Dipl. Pädagogin und Chefredakteurin von "Lernen und Fördern mit Spaß!", stellt Ihnen dazu interessante Neuigkeiten zum Thema "Talente und Begabungen erkennen: Jedes Kind ist begabt!" vor.

Ihr Vorteil: Nutzen Sie die Möglichkeit und stellen Sie uns Ihre eigenen, ganz persönlichen Fragen zu den Vortragsthemen!

Unser Familientag beginnt um 11.00 Uhr und endet ca. um 15.30 Uhr. Einlass ist ab 10.30 Uhr.
Der Kosten-Beitrag beträgt pro Person (Erwachsener) 15 € , Mittagessen inklusive.

Die Veranstaltung findet im Zentrum von München in der Nähe des Hauptbahnhofs statt.
Wenn Sie unsere Vorträge besuchen möchten, mailen Sie Ihre Anmeldung bitte an die folgende Adresse: kf@fid-verlag.de

Bitte geben Sie uns Ihren Namen sowie Ihre Anschrift mit Telefonnummer an, und mit wie vielen Personen Sie teilnehmen möchten, damit wir Ihre Teilnahme rechtzeitig bestätigen können.

Da die Teilnehmerzahl begrenzt ist und die Veranstaltung bereits am 15.09.07 stattfindet, melden Sie sich bei Interesse bitte so früh wie möglich an.

Bei weiteren Fragen können Sie sich jederzeit telefonisch unter der Nummer 0228 / 8205 - 7750 melden.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch!


 

Frisch gebackene Eltern eines Neugeborenen sind von der Vorstellung, ihr Kind jemals strafen zu müssen, meilenweit entfernt. Ist aus dem hilflosen Baby aber erst einmal ein trotziges Kleinkind geworden oder ein „rotzfrecher“ Kindergartenbengel, geht es kaum ohne angemessene Strafe.

Doch was ist angemessen? Ohrfeigen und Schläge sind es sicherlich nicht, denn seit dem Jahr 2000 haben Kinder sogar ein ausdrückliches Recht auf gewaltfreie Erziehung. So heißt es im Bürgerlichen Gesetzbuch (Paragraph 1631) wörtlich: „Körperliche Bestrafungen, seelische Verletzungen und andere entwürdigende Maßnahmen sind unzulässig.“

Einem Kind alles durchgehen zu lassen, wäre jedoch der falsche Weg. Erst gestern habe ich mich mit einer befreundeten Mutter, die aufgrund ihrer fünf Kinder wirklich reichlich Erziehungserfahrung hat, über dieses Thema unterhalten. Sie gab eine Begebenheit zum Besten, die ihrer Freundin in einem Supermarkt tatsächlich passiert ist.

Besagte Freundin stand dort wartend an der Kasse, hinter ihr ein Kind im Kindergartenalter, das den Einkaufswagen immer feste vor- und zurückschob – und ihr jedes Mal genau in die Fersen. Sie drehte sich um und bat das Kind, aufzuhören, da ihr das wehtäte. Das Kind war völlig unbeeindruckt und schob ihr den Einkaufswagen weiterhin fleißig in die Fersen. Nachdem sie das Kind noch einmal gebeten hatte aufzuhören – wieder ohne Erfolg –, wandte sie sich an die daneben stehende Mutter und bat sie, ihr Kind davon abzuhalten, ihr weiter in die Fersen zu fahren. Die antwortete ihr daraufhin nur, sie könne und wolle nichts dagegen unternehmen, da ihr Kind antiautoritär erzogen würde.

Ein junger Mann, der hinter der Mutter mit ihrem Kind in der Warteschlange an der Kasse stand, ging daraufhin zum Eierstand und nahm sich drei Hühnereier heraus. Die rohen Eier klatschte er der verblüfften Mutter freundlich lächelnd mit den Worten: „Wissen Sie, ich bin nämlich auch antiautoritär erzogen worden.“ in aller Ruhe auf den Kopf. Die Frau verließ mit ihrem Kind ohne ein weiteres Wort fluchtartig den Laden. Als der junge Mann anschließend die drei Eier bezahlen wollte, kam der Geschäftsführer und verkündete, die gingen „aufs Haus“, da dieses Kind seit Wochen Angestellte und Kunden in dem Geschäft terrorisiert habe.

Heute will ich Ihnen noch einige zusätzliche Informationen zum Thema Strafe geben.



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Grenzen setzen, aber richtig!
 

Hätten Sie auch manchmal gern eine „Bedienungsanleitung“ für Ihr Kind? Nehmen Sie sich viel Zeit für Ihr Kind, pflegen einen demokratischen Erziehungsstil, aber trotzdem will Ihr Sprössling häufig nicht so recht wie Sie es wollen?
Dann sind Sie mit Ihrem Problem nicht allein!
Ich habe exklusiv für meine Leserinnen und Leser einen Ratgeber verfasst, der Eltern fundierte und praxiserprobte Antworten auf die folgenden Fragen gibt:

- Wie verbannen Sie das Chaos aus dem Kinderzimmer?
- Wie schaffen Sie es, dass Ihr Kind ohne Theater einschläft?
- Was tun, wenn Ihr Kleinkind im Kaufhaus einen Trotzanfall bekommt?
- Wie stellen Sie Jammern und Quengeln ab?
- Wie helfen Sie Ihrem Kind, wenn es sich vor dem „Monster unter dem Bett“ fürchtet?
- Was hält Geschwister vom Streiten ab?


Sie erhalten diesen Ratgeber: Die kleine Erziehungsnotfall-Fibel exklusiv bei „Gesundheit & Erziehung für mein Kind“ als Geschenk, wenn Sie jetzt eine Gratisausgabe meines monatlichen Eltern-Beratungsdienstes testen.
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Eine Strafe ist die unangenehme oder schmerzhafte Antwort auf ein unerwünschtes Verhalten, beispielsweise das Nicht-Einhalten von Regeln oder Missachten von Grenzen. Dahinter steckt die Idee, dass der Bestrafte, um der Strafe in Zukunft zu entgehen, das unerwünschte Verhalten unterlässt. Mit Strafen lässt sich unerwünschtes Verhalten jedoch nur dann kontrollieren, wenn der Bestrafte wirklich fürchten muss, wieder erwischt zu werden. Strafende Eltern müssen also quasi ständig kontrollieren, ob ihre Kinder sich korrekt verhalten.

Strafen sind nicht selten unwirksam, weil sie den Widerstand des Kindes sowie seinen Trotz herausfordern und sich bei manchen Kindern eine „Jetzt erst recht!“-Mentalität entwickelt. Strafen können bei ohnehin eher aggressiven Kindern die Aggressivität noch verstärken, ein Kind aber auch einschüchtern und verängstigen.

Strafen können auch noch aus einem anderem Grund kontraproduktiv sein: Fühlt sich ein Kind zu wenig beachtet, kann ihm „negative Zuwendung“ im Sinne einer Strafe lieber sein als die (vermeintliche) Nicht-Beachtung. In diesen Fällen erhöht sich durch Strafe sogar die Wahrscheinlichkeit, dass sich das aus Elternsicht unerwünschte Verhalten wiederholt! Ein Ausstieg aus dem Teufelskreis bietet nur „freiwillig“ gewährte elterliche Zuwendung in Situationen, in denen sich das Kind gut benimmt.


Babys wollen ihre Welt erforschen und probieren aus Neugier oft Dinge aus, die Eltern ihnen einfach nicht erlauben können. Strafen sind hier völlig sinnlos, da ein Baby nicht mit Vorsatz handelt und Sie als Eltern nicht absichtlich ärgern will, auch wenn es zum fünften Mal in Folge fasziniert die Erde aus dem Blumentopf buddelt.

Gestalten Sie die Umgebung so, dass Ihr Kind nach Möglichkeit keine gefährlichen, wertvollen oder zerbrechlichen Gegenstände erwischen kann. Lassen sich „magische Anziehungspunkte“, die nicht für Babys geeignet sind, nicht entfernen, hilft ein ernst gemeintes und mit bestimmter Stimme vorgetragenes „Nein“. Halten Sie gleichzeitig die Hand vor den betreffenden Gegenstand. Bleiben Sie konsequent, auch wenn Ihr Kind wütend schreit und sich wiederholt dem betreffenden Gegenstand nähert.



 

Für die meisten Eltern kommen körperliche Strafen als Erziehungsmittel nicht in Frage und doch ist es mehr als 90 Prozent aller Eltern schon ein- oder mehrmals passiert, dass ihnen die Hand „ausgerutscht“ ist und sie ihrem Kind eine Ohrfeige verpasst haben.

Haben Sie Ihr Kind geschlagen und bereuen das sofort, sollten Sie sich auf Augenhöhe mit Ihrem Kind begeben und sich entschuldigen. Sie können Ihrem Kind sagen, dass Sie sich sehr über sein Verhalten geärgert haben, ihm aber klarmachen, dass Ihre Reaktion darauf, der Schlag, falsch von Ihnen war.

Gezielte Klapse auf die Hand, wenn ein Kind bestimmte Dinge immer wieder trotz Verbot in die Hand nimmt, sind leider immer noch relativ verbreitet. In diesen Fällen ist es jedoch sinnvoller, den begehrten Gegenstand zumindest zeitweise außer Reichweite oder aber das Kind in ein anderes Zimmer zu bringen.

Wenn Sie kurz davor sind, Ihrem Kind eine Ohrfeige oder einen Klaps zu geben, helfen Ihnen die folgenden Tipps, damit es nicht so weit kommen muss:

Wenn Sie merken, dass Sie Ihr Kind schlagen möchten, hilft sofortiger Körperkontakt, die Anspannung zu lösen. Kleine Hände, die in Gefahr geraten, sollten Sie lieber festhalten als schlagen. Wenn Sie schnell zupacken, ist das sicherer als ein Klaps und erregt die Aufmerksamkeit Ihres Kindes genauso. Läuft Ihr Kind immer wieder von Ihnen weg auf die Straße, nehmen Sie es fest in die Arme oder auf den Schoß. Lassen Sie es erst wieder laufen, wenn es sich beruhigt hat. Will Ihr Kind nicht zu Ihnen kommen oder wirft es sich auf den Boden, weil es nicht mehr laufen möchte, setzen Sie Ihre Körperkraft ein und tragen es dorthin, wo Sie es haben wollen. Sagen Sie Ihrem Kind dabei jedes Mal, was Sie von ihm erwarten.

Haben Sie Ihrem Kind die Ohrfeige bereits angedroht und sogar schon die Hand erhoben, leiten Sie den Schlag um, sodass er die Tischplatte oder Ihren Oberschenkel trifft. Das verringert einerseits Ihre Anspannung und andrerseits wird das laute Geräusch Ihr Kind aufschrecken lassen. So wird es sicherlich besser zuhören können, als wenn es nach der Ohrfeige weinend vor Ihnen steht oder tief getroffen davonläuft.



 

In Deutschland sind Impfungen freiwillig, daher stehen Sie als Eltern schon in den ersten Lebensmonaten Ihres Kindes vor der schwierigen Entscheidung, ob Sie Ihr Kind impfen lassen - und wenn ja, wogegen und zu welchem Zeitpunkt. Da viele der Krankheiten, gegen die geimpft wird, heute (dank der Impfungen!) kaum noch vorkommen, wiegen mögliche Nebenwirkungen, und treten sie auch noch so selten auf, doppelt so schwer.

Es ist für Sie als Eltern trotz (oder auch gerade wegen) der vielfältigen Informationen zum Thema Schutzimpfungen alles andere als leicht, die verschiedenen, oft gegensätzlichen Standpunkte gegeneinander abzuwägen. Wir haben die wichtigsten Studien berücksichtigt und die Fakten in einem neuen Spezialreport zum Thema Impfen für Sie übersichtlich aufbereitet.

Dieser 24-seitige Spezialreport

- geht auf die "homöopathische Impfung" ein,
- liefert konkrete Zahlen zu Schutzwirkung und Nebenwirkungen,
- gibt Auskunft zu Impfkomplikationen,
- verrät Ihnen, was Sie bei Allergien beachten müssen,
- enthält Ratschläge, wie Sie durch Schüßler-Salze das Immunsystem stabilisieren können,
- gibt Ihnen eine umfassende Übersicht über alle verfügbaren Mehrfachimpfstoffe,
- verrät Ihnen, was bei der Sechsfachimpfung zu beachten ist,
- listet alle Impfstoffzusätze auf und schafft Klarheit, wie gefährlich diese sind,
- bewertet kritisch die seit 2004 empfohlene Windpockenimpfung,
- verrät Ihnen, wie Sie Ihr Kind gegen Hirnhautentzündung schützen können,
- informiert über die jüngsten Impfempfehlungen gegen Meningokokken und Pneumokokken
- zeigt klipp und klar, wann Ihr Kind eine FSME-Impfung braucht,
- stellt die neue Schluckimpfung gegen Rotaviren vor,
- behandelt auch Impfungen, die nicht im Impfplan enthalten sind wie die Grippeimpfung und
- berücksichtigt alle erforderlichen Reiseimpfungen.

Sie können diesen 24-seitigen Spezialreport zum Preis von 19,90 Euro
unter der folgenden E-Mail-Adressse bestellen (Solange Vorrat reicht.):

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Bitte vergessen Sie nicht, Ihre Adresse anzugeben!
Ich hoffe, ich kann Ihnen mit diesem besonders umfangreichen und ausführlichen Sonderheft die Impfentscheidung erleichtern!

Ihre
Andrea Schmelz

PS: Wenn bei Ihrem Kind demnächst Impfungen anstehen, finden Sie auf Seite 8 und 9 wichtige Ratschläge, wie Sie

- Ihrem Kind Schmerzen ersparen können,
- Impfkomplikationen wie Fieberkrämpfen vorbeugen und
- Impfreaktionen mit Schüßler-Salzen lindern können.



 

(von Uta Reimann-Höhn)

Schritt für Schritt
Selbstständiges Arbeiten ist einem Kind nicht in die Wiege gelegt, es muss im Laufe seiner Entwicklung erst lernen, wie das funktioniert. Von der Rundumversorgung, die es als Säugling selbstverständlich Tag und Nacht erhält, bis zur eigenen Wohnung ist es ein langer Weg für Eltern und Kinder. In allen Lebensbereichen, auch in der Schule, sollten Sie daher Ihr Kind aufmerksam beobachten und es stets leicht fordern, so dass es lernt, seine Grenzen immer wieder zu erweitern. Wenn ein Kind Herausforderungen meistert erfährt es, dass sich Anstrengung lohnt und belohnt wird. Dabei entstehen Motivation und Selbstbewusstsein.

Hausaufgaben alleine probieren
Das gilt auch für Vorbereitungen auf den nächsten Schultag und die Hausaufgaben. Lassen Sie sich nicht dazu hinreißen, Ihrem Kind allzu sehr zu helfen, nur weil es schneller geht. Geduld, Konsequenz und Aufmerksamkeit gehören dazu, um Ihrem Kind immer wieder zu vermitteln, es zuerst einmal selbst zu versuchen. Diese Haltung ist schon vom ersten Schultag an wichtig, damit ein Kind Eigeninitiative entwickelt. Das hat nichts mit fehlender Liebe und Zuwendung zu tun, sondern trägt ganz im Gegenteil enorm dazu bei, Ihr Kind leistungsstark und lebenstüchtig zu machen. Was traut Ihr Kind sich schon alles zu? Wie viel Unterstützung benötigt es noch beim Lernen? Wie selbstbewusst packt es Herausforderungen an? Testen Sie hier die Fähigkeiten Ihres Kindes, eigenverantwortlich und selbstständig zu arbeiten.

Fünftklässler lernen eigenständig
Wenn Ihr Kind die Grundschule hinter sich gelassen hat, sollte es schon weitgehend eigenverantwortlich und selbstständig arbeiten können. Nicht nur im Gymnasium, sondern auch in den anderen Schulformen wird jetzt erwartet, dass Schülerinnen und Schüler sich immer mehr selbst organisieren. Da die Unterrichtszeiten in der Regel länger als in der Grundschule sind und sich auch die Lerninhalte ändern, können Eltern ihre Kinder nicht mehr so intensiv unterstützen, wie sie vielleicht möchten. Die Hausaufgaben werden umfangreicher, die Ansprüche steigen, und bei manchen Fächern, wie beispielsweise einer bestimmten Fremdsprache, können viele Eltern nicht mehr helfen. Natürlich könnten jetzt Nachhilfelehrer in die Bresche springen, doch das kostet Geld und ist auch nur erfolgreich, wenn Ihr Kind engagiert mitarbeitet. Auch die enge Bindung an die Klassenlehrerin oder den Klassenlehrer entfällt in den weiterführenden Schulformen der Realschule und des Gymnasiums. Das Kind muss über viele Fächer mit unterschiedlichen Fachlehrern (ca. zehn) den Überblick behalten können. Wer bis jetzt noch nicht selbstständig arbeiten gelernt hat, wird möglicherweise ganz schön auf die Nase fallen.

Vergleichen Sie zwischen Kindern
Ob ein Kind selbstständig genug arbeitet oder noch zu viel Unterstützung der Eltern einfordert, ist beim ersten Kind oder bei Einzelkindern von ihren Eltern nicht immer leicht einzuschätzen. Da kann es hilfreich sein, sich mit anderen Eltern auszutauschen und sich das Arbeitsverhalten von Schulfreundinnen oder Schulfreunden genauer anzusehen.

Anziehen kannst du dich alleine!
Häufig fordern Kinder, die nicht selbstständig arbeiten oder ihre Hausaufgaben machen, auch in anderen Bereichen die Unterstützung ihrer Eltern vehement ein. Sie genießen es, umsorgt und behütet zu werden – es ist ja so bequem. Unter Umständen ist das sehr schön für die Eltern, ihrem Kind so ihre Liebe intensiv zeigen zu können. Doch solch ein Verhalten bremst die Entwicklung eines Kindes eher. Besser ist es ihm in kleinen Schritten immer mehr Verantwortung für sein Tun zu übertragen. Das bedeutet aber auch, konsequent zu sein und „nein“ sagen zu können. Je nach Alter können Kinder ganz unterschiedliche Aufgaben übernehmen und zuverlässig ausführen. Ob es sich um das Einkaufen, die Mitarbeit im Haushalt oder das Versorgen von Tieren handelt, ist gleichgültg, Hauptsache, Ihr Kind lernt, sich für etwas zuständig zu fühlen und diese Aufgabe verantwortungsvoll zu erledigen.

So unterstützen Sie Ihr Kind richtig
Bieten Sie Ihrem Kind keine Hilfe bei den Hausaufgaben an, solange es nicht selbst danach fragt. Reagieren Sie auf Fragen mit einer Gegenfrage: „Was glaubst du denn, wie das funktionieren könnte?“
Zeigen Sie Ihrem Kind Anerkennung, wenn es selbstständig an Aufgaben herangeht. Dabei steht nicht im Vordergrund, ob die Aufgaben richtig gelöst worden sind. Nicht nur beim Lernen oder bei den Hausaufgaben,
sondern auch im Familienalltag sollte Ihr Kind vor Herausforderungen gestellt werden. Wie wär’s, wenn Ihr Sohn mal den Nachtisch zubereitet oder Ihre Tochter die Glühbirne der Fahrradbeleuchtung selber auswechselt?
Fragen Sie Ihr Kind häufig nach seiner Meinung und nehmen Sie die Antworten ernst. Anerkennung und Lob für geleistete Arbeit sollten selbstverständlich sein. So lernt Ihr Kind, dass es Spaß macht, Herausforderungen anzunehmen und zu meistern.

Beobachten Sie Ihr Kind
Durch den täglichen Umgang mit einem Kind ist es fast unmöglich, seine Entwicklungsschritte objektiv zu sehen. Viel besser gelingt das, wenn Sie Ihr Kind in anderen Zusammenhängen beobachten. Fragen Sie z. B. die Großeltern oder die Eltern von Freunden, welche Verhaltensweisen Ihr Kind zeigt, wenn es dort übernachtet. Was es woanders kann, sollte sich doch auch zu Hause problemlos umsetzen lassen.

Wenn ein Kind will, aber nicht kann
Manche Kinder haben beim Lernen große Schwierigkeiten, obwohl sie ansonsten schon recht selbstständige kleine Persönlichkeiten sind. In solchen Fällen müssen Sie unbedingt die Ursache klären. Grenzen Sie das Problem so gut wie möglich ein. Hat Ihr Kind vielleicht große Schwierigkeiten beim Lesen, kann es einfach die Grundrechenarten nicht
anwenden oder gelingt es ihm nicht, sich über einen längeren Zeitraum zu konzentrieren? In diesem Fall könnte eine Teilleistungsstörung oder eine Aufmerksamkeitsschwäche die Ursache für das unselbstständige Arbeiten sein.

Kooperation mit der Schule
Meistens ist es auch sehr hilfreich, das Verhalten einer Schülerin oder eines Schülers in der Schule mit dem von zu Hause zu vergleichen. Sprechen Sie die Lehrer Ihres Kindes ruhig darauf an, wie es im Unterricht um die Selbstständigkeit bestellt ist. Vielleicht können Sie auch zeitweilige Absprachen in Bezug auf die Hausaufgaben treffen, so dass Ihr Kind lernt, selbst die Verantwortung dafür zu übernehmen. Vereinbaren Sie einen Zeitraum von ein oder zwei Wochen, in denen Sie Ihr Kind nur einmal täglich an seine Hausaufgaben erinnern. Erledigt es diese nicht, muss es die Konsequenzen in der Schule selber tragen. Zu Hause sollten Sie sich dann aber auch in dem vereinbarten Zeitraum weitere Auseinandersetzungen über das Thema verkneifen.

Mein Tipp
Nehmen Sie sich nicht zu viel auf einmal vor, sondern konzentrieren Sie sich immer nur auf ein oder zwei Ziele. Ihr Kind muss nicht auf einen Schlag selbstständig werden. Es reicht, wenn diese Entwicklung langsam, aber stetig geschieht. Damit Sie den Überblick nicht verlieren, bietet sich das Führen eines Entwicklungs-Tagebuches an, indem Sie die Fortschritte einmal wöchentlich notieren.


Lesen Sie hier mehr von der Lerntrainerin Uta-Reimann-Höhn


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So wird Ihr Kind zum Champion!
 

„Mathe ist blöd“! Solche Sätze müssen sich tagtäglich wahrscheinlich viele Eltern anhören. Aufgeschreckt von diesem Ausspruch wissen viele Eltern nicht genau, was nun genau zu tun ist. Die Folgen fehlender Hilfestellung im weiteren Verlauf können frappierend sein. Nicht gemachte Hausaufgaben, schlechte Schulnoten bis hin zur Gefährdung der Versetzung sind oftmals das Ergebnis nicht ernst genommener Alarmzeichen. Dabei ist es ganz einfach Ihr Kind optimal auf seine derzeitige Lebensaufgabe vorzubereiten. Wir von „Lernen und Fördern mit Spaß!“ unterstützen Sie in dieser Situation. Testen Sie jetzt eine Gratisausgabe! Ihr Kind wird es Ihnen danken!

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Es ist gut, wenn Ihr Kind weiß, wie weit es gehen kann und wo es sich an Grenzen und Regeln halten muss. In manchen Fällen ist Gehorsam jedoch gar nicht angebracht, z. B. immer dann, wenn es um die Selbstbestimmung über den eigenen Körper geht. Kein Kind muss Küsschen oder Umarmungen über sich ergehen lassen, wenn es sie nicht mag.

Mit dem Bilderbuch „Jetzt ist Schluss, ich will keinen Kuss! Lotta lernt Nein sagen“ von Jana Frey und Betina Gotzen-Beek (Loewe Verlag 2003; 32 Seiten; 9,90 Euro) können Sie Ihr Kind (ab vier Jahren) darin unterstützen, in solchen Situationen selbstbewusst "Nein" zu sagen.

Tantenküsschen mag Lotta überhaupt nicht – und beim Baden gestört zu werden, ist auch nicht nett. Aber darf Lotta das sagen? Und was soll sie nur machen, wenn sie beim Kindergeburtstag nicht vor ihren Freunden singen und tanzen will? Natürlich darf Lotta laut und deutlich "Nein" sagen, wenn ihr etwas unangenehm ist oder Angst macht. Und Lotta traut sich das auch – ganz bestimmt!



 

Wünschen Sie sich nachts nichts sehnlicher, als wieder einmal eine ganze Nacht am Stück durchzuschlafen? In meinem Spezialreport zum Thema "Kinder lernen schlafen" erfahren Sie, wie Sie endlich wieder ruhige Nächte haben! Ich stelle Ihnen die 12 wichtigsten Schlafregeln für Kinder vor und gebe Ihnen eine Checkliste an die Hand, wie Sie Anzeichen von Müdigkeit bei Ihrem Baby richtig erkennen. Ausserdem erfahren Sie, welches Schlaftraining für Ihr Kind am besten geeignet ist. Sie können dieses Heft (12 DIN A4 Seiten) für 8,50 € bei unserem Verlag bestellen (solange Vorrat reicht) unter der Faxnummer: 0228-36 96 001 oder per Telefon: 0228-9 55 04 20 oder Sie schicken eine E-mail an: KF@fid-verlag.de



 

Meine jüngsten „Mitarbeiter“ und ihre Mütter, Väter und Großeltern waren in den letzten Wochen wieder besonders fleißig, damit Sie sich heute wieder königlich amüsieren können…

Jacke wie Hose
Mein Sohn Lenny (gerade 5 geworden) trägt jetzt im Sommer am liebsten „kurzärmelige Hosen“. (von Lisbeth Weihs aus Niederösterreich)

Mama, die Küchenfee
Ich frage Marcel (4 Jahre), ob er meine Hausschuhe gesehen hätte. Er darauf: „Die sind doch in deinem Zimmer, Mama!“ Ich: „In welchem Zimmer denn, Schatz?“ Antwort: „Na, in der Küche!“ (von Dilyara aus Leipzig)

Bei Bedarf auf Durchzug
Mein Mann hatte unserer vierjährigen Tochter etwas aufgetragen und sie ließ nicht mal andeutungsweise erkennen, dass sie dies auch aufgenommen hat. So bemerkte er ärgerlich, sie höre wirklich oft gar nicht hin, was er sage. Sie darauf äußerst freundlich, im Ton geduldig belehrend: „Heinz, es kommt ganz darauf an, was du mir sagst!“ Normalerweise nennt sie uns Mama und Papa. (von Anna Kunz)

Frühe Erkenntnis
Ich holte meinen Sohn Lucas (4 Jahre) von der KITA ab. Auf der Heimfahrt wollte ich mich mit ihm über seinen Tag unterhalten. Er war ziemlich müde und sehr redefaul und gab mir bestimmt zu verstehen, dass er nicht mit mir reden will. Als ich ihn beim Zu-Bett-gehen nochmals darauf ansprach, sagte er mir: „Weißt du, Mama, das war, weil ich männlich sein muss.“ Ich war etwas geschockt von der Antwort, dachte aber: „Ja das ist männlich!!“

Beste Wünsche
Mein Sohn Paul (4 Jahre) war letzte Woche zum Kindergeburtstag seiner Kindergartenfreundin Jule eingeladen. Zu dem Geschenk wollte er ihr noch eine Geburtstagskarte mit Wünschen schenken. Er bestand darauf, den Text selbst zu diktieren: „Liebe Jule, zu deinem 4. Geburtstag habe ich dich sehr gerne und ich wünsche dir so viele Geschenke, bis du deine Füße nicht mehr sehen kannst...!“ (von Bettina und Paul)

Wo ist vorne?
Meine Tochter Marlene (2 Jahre und 9 Monate) beobachtete einen Regenwurm. Nach der Feststellung: „Den darf ich anfassen.“ überlegte sie sehr intensiv und fragte dann: „Mami, wo ist der Kopf eigentlich????“ (von Ruth Fix aus Hamburg)

Schlecht eingeschenkt
David (4 Jahre): „Stimmt’s, Mama, als ich noch ganz klein war, habe ich bei dir an der Brust Milch getrunken.“ Darauf ich: „Nein, mein Schatz, leider hatte ich damals keine Milch in der Brust und konnte dich somit auch nicht stillen.“ David etwas enttäuscht: „Ja, hat dir denn der Doktor keine Milch in die Brust eingeschenkt?“ (von Dragana Gavrilovic)

Urlaub im Urwald
Meine Tochter (3,5 Jahre) ist traurig, weil ihre beste Freundin auf Urlaub gefahren ist. Ich tröste sie und sage: „Aber Julia, wir fahren doch auch bald auf Urlaub.“ Julia antwortet: „Aber Mama, wir fahren doch in einen anderen Urwald.“ (von Brigitte Streichsbier aus Klosterneuburg)

Vielen Dank an alle Einsender/innen!
Wenn Sie auch einen netten Spruch Ihres Kindes auf Lager haben, senden Sie ihn bitte an gesundheit.erziehung@onlinehome.de. Dann können wir freitags alle darüber schmunzeln!





 


Herzlichst

Ihre


Dr. med Andrea Schmelz

P.S. Hier können Sie eine Gratis-Testausgabe der monatlich erscheinenden Print-Ausgabe von Gesundheit & Erziehung für mein Kind bestellen: Gratis-Testausgabe

Als Dankeschön für Ihr Interesse erhalten Sie als Geschenk die folgenden 4
wertvollen Broschüren:

1. Die homöopathische Hausapotheke für Kinder

2. Die kleine Erziehungs-Notfall-Fibel

3. Schnelldiagnosen bei Kinderbeschwerden

4. So isst Ihr Kind richtig

 


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